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Na ja: die Vermutung, diesseits würde eine (bereits sorgfältig überklebte) Kopie durch neuerliche Einsätze gefährdet, trifft mich durchaus im Berufsethos, da ich Filmmaterial vergöttere. Sowas kannst Du gerne Deinen Filmvorführer-Anfängern predigen - kein weiterer Kommentar. Die meisten 70er-Einsätze (mit Prints aus meiner Kammer) gab's eher in den 90's, auch mitunter auf der Hauerslev-Website zu lesen gewesen. Von den 70mm-Freunden im heutigen Forum habe ich zu der Zeit (leider) niemanden bemerkt. Das ist nun nicht mehr zu ändern. Außerdem gibt es seltenere und technisch interessantere und/oder besser erhaltene Filme (manchmal mit Endlos-Ouvertüren) als die nicht unbedingt immer überall populäre "W. Side St.", die weit eher eine Anreise lohnten: "Untergang des Römischen Reiches" "Der Fischer von Galiläa" "Porgy and Bess" "Der grosse Wall" "Anna Karenina" "Far and away" "Circus World" "Onkel Toms Hütte" "Finians Rainbow" "Star!" "Grand Prix" "Eisstation Zebra" usf. Wie gesagt: 2005 keine geeignete Spielstätte mehr in dieser Stadt, daher hier nur geringe Aktivitäten, und sie werden weiterhin abnehmen. Bedaure.
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Es ist auch in Berlin ab und an offiziell gelaufen (ca. 250 Besucher in der Abendvorstellung), noch vor den Zeiten von ALAMODE und sonstwelchen Verleihern. Es sind Kanteneinrisse in der Kopie, die überklebt wurden, keine Perfoeinrisse. Die Sichtung "West Side Story" im Januar ist auf Wunsch einer Kinemathek angesetzt und nicht weniger legitimiert als eine offiziell disponierte Veranstaltung mit durchmischtem (und manchmal auch undankbarem) Publikum. Mein Problem ist nicht der technische Zustand der Kopie oder riskante Einsätze, auch nicht der Verleih ALAMODE oder der angebliche programmatische Einheitsbrei (ist in dieser Stadt so auch nicht wahr), sondern der Zustand und dei Einstellung der Kinos mit Breitfilmvorrichtung, zu denen kein Verhältnis besteht und auch nicht entstehen wird. Kurzum. Dies gleich als "Steilvorlage" für Deine nächsten Attacken gegen mich ...
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richtig, übrigens ein sehr liebevoll und detailreich aufgearbeitetes booklet, in dem auch die erwähnte vorführanweisung im facsimile zu finden ist. bedauerlich, dass keine öffentliche vorführung geplant ist, würde ich auch sehr gerne sehen. So läuft diese unikat-kopie (die von Dir ja einmal als durch viele perfoeinrisse nur bedingt zu spielen bezeichnet wurde) nur für eine interne sichtung mit gefahr eine evtl. teilweisen weiteren beschädigung ... nun gut, etwas fahrlässig, aber nicht mein problem ... Hoppla, wer das was erzählt? Die Kopie ist hin- und wieder öffentlich gelaufen seit 1995, seitdem ich sie hatte. Im In- und Ausland, ohne einen einzigen Filmriß, da ich sie ausreichend gesichert hatte und mir die Projektionsanlagen insoweit bekannt waren, als daß man sich die Sache vorher anguckt, und für so gut befand, daß keine Änderungen an den Anlagen notwendig waren. In puncto Filmbeschädigungen ist meine Bilanz offensichtlich nicht die schlechteste. Zur bedingt "spielbaren" Kopie werden sicherlich die Häuser National Filmtheatre in London, Urania-Berlin, Norsk-Filminstitutt Oslo oder Deutsches Filmmuseum Frankfurt sich nicht der Gerüchteküche anschließen. "Fahrlässig", wie Du mir nachsagst, fand ich da eher Karlsruhe im Umgang mit der Unikatkopie DIE B., die oft genug riß und dann in 35mm gespielt wurde, jedoch in der berliner Urania in 70mm ohne Probleme durchlief. [bin hier unabhängig, da ich mit beiden Anlagen weiter nichts zu tun habe] So viel zu Deinen in dieser Sache wenig weiterführenden archiv-ethischen und technischen Empfehlungen, die ich mir als Kopierwerksmitarbeiter, der schon diverse defekte Negative und Positive repariert hat, ungern vorhalten lassen möchte. :!: (Interessiert hier auch nicht: es geht im Thread um die Ouvertüre!)
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genau die ist gemeint...wurde von Saul Chaplin ausgegeben und dann von UA an ihre geschäftspartner (den kinos) sehr interessant ist es auch, dass in dem drehbuch von Ernest Lehman es fast schon genau so beschrieben wurde. übrigens ein hervorragendes drehbuch, dem sehr strikt bei der verfilmung gefolgt wurde. sogar die farbdramaturgie findet in Lehman's drehbuch sich schon ein. Wo und wann gibt es denn den film zu sehen? Sicher sehr interessant für viele aus dem forum. Gehe ich recht in der annahme, dass es sich um eine 70mm kopie handelt? Oder etwa die zur zeit im vertieb befindliche 35mm kopie von "alamode filmverleih"? Es wurde übrigens eine neue 70mm-dts-kopie kürzlich hergestellt. Das Drehbuch von Lehman ist ja zum Glück überall verfügbar: als braunes Booklet zur DVD 2003. Die Filmsichtung im Januar ist intern angesetzt für Kinemathekenmitarbeiter, die Kopie ist keine ALAMODE-Lichtton-35mm-Fassung und auch nicht mit dts 70- Klangverschlecherungen geschmälert. Also LPP-70-mm-print von Wise von 1993 mit 6-track discrete magnetic sound.
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"Cinema" in Frankfurt/Main wiedereröffnet
cinerama antwortete auf supafly's Thema in Allgemeines Board
Es geht nicht darum, ein Programmkino zu betreiben, sondern darum, ein Programmkino OHNE WERBUNG zu betreiben. Selbst die angeblich hervorragend laufenden Arthaus-Kinos in Stuttgart (3 Säle / 2 Säle) kommen nicht ohne Werbeblöcke aus. Die Frage ist also schlicht und ergreifend: kann ein Programmkino ohne Werbeeinnahmen überleben? Eine spannende Geschichte, die man weiterverfolgen muss. Ja, und? Das Konzept hat sich doch bewährt und die Idee ist uralt. Macht selbst Meinolf Thies (Ex-CinemaxX-Leiter Operations), der ein MP-Kino vor zwei Jahren übernahm, mit Erfolg, da eine Vorstellung zusätzl. gespielt werden kann. -
Von WEST SIDE STORY kenne ich keine Ouvertüre. Allenfalls ein dreifaches "Pfeifen", ca 7 Sek. auf Schwarzfilm vor der Saul-Bass-Titelaufblende. (Ich glaube es wissen zu müssen.) deine kennerschaft von WEST SIDE STORY sei hier nicht in frage gestellt, auch ich kann den dialog und jeden song "mitbeten". Mir liegt aber in faksimile eine anweisung zur handhabung der overtüre vor (offensichtlich vom "Roadshow" release) der leider gerade an einem anderen, 150km entferneten, lagerort ist. Man findet die anweisung aber auch unter diesem link ... http://www.widescreenmuseum.com/widescreen/wss_presentation.htm auf der DVD und den kürzlich in deutschlang gelaufenen WA kopien ist diese overtüre auch mit farbigen tafeln auf denen sich langsam die skyline von Manhattan abzeichnet bildlich unterlegt. Die ist offensichtlich eine der wenigen fälle, in denen die overtüre auch bildlich unterlegt ist und man damit nicht nur akustisch sondern auch optisch eine einstimmung in den film geben wollte. Hat auch den vorteil, dass die wunderschöne musik nicht durch dämpfende vorhangstoffe halb verschluckt wird. Spielen wir übernächste Woche, daher interessiert mich zunehmend, welche Anweisung Wise für die Ouvertüre (es gibt doch keine Kino-Ouvertüre, nur einen Filmvorspann) gegeben haben soll? Gibt es die Anweisung wirklich? Kenne nur die Anweisung der UA von 1961: http://www.widescreenmuseum.com/widescr...tation.htm
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"Cinema" in Frankfurt/Main wiedereröffnet
cinerama antwortete auf supafly's Thema in Allgemeines Board
Warum sollte dies scheitern oder gegenfinanziert (quersubventioniert?) werden? Es ist in keiner Weise etwas Ungewöhnliches, in einer Großstadt ein Programmkino zu betreiben, zumal auch noch ein 3-Säle-Arthouse-Center. @superfly hat hierfür eine durchweg gültige Begründung geliefert. Gerade diese Betriebsform hat die größten Überlebenschancen, siehe auch die 3 Moviemento-Programmkinosäle in Berlin, die essener und düsseldorfer Filmkunsttheater, die 3 Schauburg-Säle in Karlsruhe, weitere Programmkinokomplexe in Hamburg, Stuttgart, Freiburg, Dresden usw. Zur Nachahmung empfohlen! :rotate: -
Cinestar Villingen-Schwenningen vorrübergehend geschlossen
cinerama antwortete auf df's Thema in Allgemeines Board
Mit Verlaub: diese Debatte wird von einigermassen gereiften und problembewußten Diskutanten geführt, die über persönliche, auch schmerzhafte und (jahrzehntelange) Erfahrung zur Problematik verfügen und ihrem Empfinden höflicherweise Ausdruck verleihen möchten. Diese werden das äußern dürfen, was gesagt sein muß. Es liegt gerne an Dir, Betriebsräte zu gründen, wie ich aber hoffe, nicht allein zum Zwecke der Rechtsbeihilfe in Abfindungsfragen, sondern im Gewahrwerden auch der Verantwortung, den Betrieb eine Tages selbst übernehmen zu müssen, wenn die hier gescholtenen "Verantwortlichen" der Misere sich aus dem Staub gemacht haben werden. Diese Verantwortung wird vielen der hier im Forum kritisch argumentierenden (und im Gegensatz zu den Geschäftsführern/Aufsichtsratsvorsitzenden) Defizite nicht ausblendenden Mitarbeitern bei den "Bodentruppen" früher oder später automatisch zufallen: sie sind die Kinomacher/Innen der Zukunft - nur sie wissen und ahnen es noch nicht. :) -
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cinerama antwortete auf df's Thema in Allgemeines Board
Es gab lange die These - besonders in den 80er und 90er Jahren: sowohl auf Seiten der Kleinbetreiber/Programmkinos als andererseits auf Seiten der Großbetreiber/Ketten - das ungestüme Agieren der Akteure der jeweils anderen Betriebsform tangiere einen selbst nicht besonders, zu divergent seien die Marktsegmente und der Zuschauerklientel. Einer solchen Auffassung ist wenig zu trauen, denn schon Mitte/Ende der 70er Jahre setzte ein massenhaftes Kinosterben traditioneller Bezirkskinos selbst in den Metropolen ein, begleitet von monopolartiger Sicherung des Erstaufführerstatus mit Alleinpositionierung auf Seiten der Großbetreiber (Letzteres ist heute weitgehend liberalisiert worden). Das damalige, bis in die Jetztzeit homeinragende Sterben betraf etliche als Einzelsaalhäuser existierende Großraumkinos älterer Kategorie, gefolgt vom Sterben der Kinocenter seit den 1990er Jahren, jüngst infolge der Erfolge des Kinotyps Multiplex. Erschließt man sich die Erhebungen der jährlichen FFA-Kinostudien, so fällt auf, daß noch vor drei Jahren die Bilanz von Programmkinos gegenüber rückläufigen Zahlen bei den Großketten minimale positive Zuwächse erzielte. Dies hat sich in den letzten beiden Jahren (2003/2004) geändert: Die Programmkinobesucherzahlen waren rückgängig, die Umsätze der Ketten stabilisierten sich. 2005/2006 wird der Markt erneut von tektonischen Verschiebungen gezeichnet sein, und es ist anzunehmen, daß ins Taumeln geratende Großbetreiber ihr gesamtes Umfeld und auch die Sparte der unabhängigen und/oder kleineren Betreiber mit in einen um sich greifenden Strudel hineinreißen: ob gewollt oder ungewollt, ist hier gar keine Frage, sondern nach meiner Auffassung weisen diese Auswirkungen eine vor nichts und niemandem halt machende Eigendynamik auf. Schuld an der Misere sind unsere (ohnehin nur für 4 Jahre gewählten und hernach nicht mehr zur Verantwortung zu ziehenden) Standortpolitiker, die sämtliche Bauvorhaben genehmigten sowie primär die mangelnde grundgesetzliche Handhabe, das Eigentum auf Verträglichkeit zu verpflichten. Selbst in der Quintessenz einer Marktbereinigung wird auch für die verbleibenden Kinoformen und -firmen die Lage nicht einfacher, da neue Bedrohungen, die die Kinobranche nicht selbst verschuldet hat, die Unterhaltungs- und Freizeitform Kino in die Zange nehmen: hier denke ich an die gepriesene Volldigitalisierung der Kinos hinsichtlich ihrer Betriebsabläufe, den DVD-(Repertoire-)Boom nebst Flachbildschirm und nicht zuletzt die Neigung der jüngeren Altersgruppen, auf einen Kinobesuch zugunsten der Spielkonsole zu verzichten. -
Stabwechsel im Filmmuseum Berlin/Deutsche Kinemathek: Im Frühjahr 2006 tritt der bisherige Leiter des berliner kommunalen Zeughaus-Kinos, Dr. Rainer Rother (auch Autor von Biographien über Leni Riefenstahl und Stanley Kubrick) die Position des "Künstlerischen Direktors" im Filmmuseum Berlin/Deutsche Kinemathek an. Er löst den Filmpublizisten und bisherigen Direktor Hans-Helmut Prinzler ab, der mit 67 Jahren ausscheidet. Ob und inwieweit es auch zu einer institutionellen Zusammenführung des bis dato mit dem Deutsch-historischen Museum zusammengeschlossenen 'Zeughaus Kino' Unter den Linden mit dem Filmmuseum Berlin am Potsdamer Platz kommt, ist nicht Gegenstand von öffentlichen Fragestellungen in diesem Kontext. http://www.welt.de/data/2005/12/02/811435.html
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cinerama antwortete auf df's Thema in Allgemeines Board
Hier gibt es den "Betriebsübergang", der Personalangelegenheiten gesetzlich spezifiziert: ob zum Nach- oder Vorteil eines Betriebes lasse ich einmal außen vor. Die Initiative, gut 36 UFA-Häuser (mit Ausnahme des aachener EDEN PALAST und des berliner ROYAL PALAST) zu übernehmen, lag seinerzeit bei Heiner Kieft, der angeblich an eine Zukunft glaubte und gerade Marktführer geworden war oder es werden mochte, heißt es. Die neue australische Muttergesellschaft (inzwischen Greater Union Filmpalast) zieht nunmehr die Bremse an: eine Flurbereinigung des Marktes ist da nicht auszuschließen, und auch das Kapital kennt bekanntermaßen keine nationalen Grenzen oder Skrupel, sagte schon der alte Marx. :shock1: -
Haben wir schon in 70mm, Kopien sind übrigens von 1968. Zur Festzeit hätte zumindest ich lieber wieder Bibelfilme. Vielleicht gucken wir ja BEN HUR in 70 (oder das, was davon übrig blieb), jedenfalls ein Kirchenfilm muß es schon sein! GRÖSSTE GESCHICHTE ALLER ZEITEN oder KÖNIG DER KÖNIGE gehören ebenso zur Festtagszeit, nur nicht mehr in den Filmtheatern. Ich nehme an, Karlsruhe hätte sowas ggf. gemacht, aber das Risiko wegen der zeitgleichen Fernsehausstrahlungen gemieden. Tatsache ist, daß man in ganz Deutschland fast keine einschlägigen Weihnachts-Repertoire-Filme mehr sehen kann (unzählige Titel von WIR SIND KEINE ENGEL, DIE BIBEL, DAS GEWAND, ARSEN UND SPITZENHÄUBCHEN, WEISSE WEIHNACHTEN, IST DAS LEBEN NICHT SCHÖN?, JEDE FRAU BRAUCHT EINEN ENGEL, SANTA CLAUS, DIE ZEHN GEBOTE, LICHTER DER GROSSSTADT, NIGHTMARE BEFORE CHRISTMAS, FANTASIA, DIE GLÜCKSRITTER): am allerwenigsten sind sie noch in Berlin zu sehen. Zumeist "läuft" das Weihnachtsgeschäft auch mit aktueller Kinoware, was zeigt, daß eine allgemeine Säkularisierung nicht mehr nach der Symbolik der sog. "Kirchenfilme" verlangt. Man könnte aber mit guten Gründen argumentieren, daß "2001" immerhin ein religiöser Film sei. Aber m.E. paßt er besser für Silvester. In diesem Sinne - und noch immer auf der Suche nach dem "perfekten" Weihnachstfilm - muß es auch wieder etwas für die Nicht-Kubrick-/Science-Fiction-Enthusiasten sein, was zum Gang ins Kino motiviert.
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was machen wir nicht alles für unsere "kunden" ...[...] ein handwerklich sehr gutes blow-up mit stellenweise 65mm look, besonders bei den insert aufnahmen von schalttafeln, bedientableus etc ... Sehr schön: endlich die Raritäten im Einsatz: die Bildschärfe hatte auch ich bestens in Erinnerung. Nicht in Erinnerung aber ist mir der (Stereo?-)Ton geblieben. Besten Dank für die Screen-Shots, gerne noch weitere. P.S.: Ich war ja schon bei BEREIUNG I-V und KRIEG UND FRIEDEN I-IV übrigens zahlender Kunde - und mußte diesmal leider pausieren.
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Cinestar Villingen-Schwenningen vorrübergehend geschlossen
cinerama antwortete auf df's Thema in Allgemeines Board
CineStar Schauburg: http://www.cinestar.de/html/site.php?pg...art=1#art1 Report von 2001: http://www.arbeitsalltag.de/Texte/abspann.htm -
So jemand zur heutigen 22.30-Uhr-Vorstellung von MAROONED - VERSCHOLEN IM WELTRAUM (D.F.) anreist: wäre es im Bereich des Möglichen, ein oder zwei Leinwandshots des Films festzuhalten? Würde ich prima finden, denn gerade dieser Titel ist im Repertoire der 70mm-Filme ein äußerst selten zu sehendes Werk. :)
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NARNIA ist überwiegend auf KODAK VISION 2 500 T 5218 (feinkörnigstes Aufnahmematerial) und generell in Super 35 gedreht. 65mm-Produktionen sehen anders aus. Belichtung und D.I. wurden bei NARNIA genauestens bereits vor der Postproduktion aufeinander abgestimmt. Es gibt bessere Bilder und Kopien als NARNIA. :wink:
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Das Digital-Bild bei der Europapremiere von KING KONG war wirklich besser als auf 35mm. Weil hier das digitale Intermediate (das natürlich mit 35mm-Aufnahmegüte nichts mehr zu tun hat) in diesem Fall adäquat von digital zu digital ausgespielt werden konnte. Was also bereits (somit als fotografisch minderwertiges Produkt) digital vorliegt, kann selten durch 35mm verbessert werden. :cry:
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Da hat der Mann ganz recht, und hat dennoch nicht erkannt, daß uns die grausige Wirklichkeit längst überholt hat. KING KONG ist, bedingt durch das D.I., ein auf das in den Kinos domierende Analog-Medium zurückkopiertes HDTV/HD-Bild. Leider nun nicht "verschönert" durch alle Güten, die eigentlich analoger Film zu bieten hätte, sondern in diesem Falle mit all dem belastet, was man analog eben anlastet. Somit wird Dein Chef alsbald HDTV begrüssen, zumal die landläufige 35mm-Distribution noch unter diesem Niveau angelangt ist. Schöne neue Welt des CGI-Universums. Dank Jackson und Lucas.
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Da wäre ich mir nicht so sicher, ob die Kopien auch optisch o. K. sind... die von mir gesehenen waren es allesamt nicht. (Allerdings beziehe ich mich auf Eigenschaften einer ordentlichen Farb- und Lichtbestimmung, nicht allein auf die zumeist mechanisch monierten Fehler durch Fehlkopierung, Verschrammung u.a., die bekanntlich leichter "reklamierbar" sind). Der Film schaut allgemein optisch "schwach" aus.
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"Erbsen auf halb sechs" war (gottlob) eine kleine deutsche Produktion für visuell anspruchsvolle Besucher, und zudem ohne digitalen Ballast umkopiert. Sein Thema: Tragikomödie um "Blindheit". KING KONG ist eine durch unendliche digitale Postproduction und anschließende analoge Massenkopierung gequälte Großproduktion für angeblich "Sehende".
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Alles Quatsch! Die UIP hat zu keiner Zeit auf einer Pause bestanden. Tja, das ist die Quintessenz aus unterschiedlichsten Aussagen. Ich wiederhole sie, damit der Verleih erkennt, was er verabsäumt hat:
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Bitte gründlicher lesen und mich bitte nicht mißnterpretieren! Eine Pause fand ich angemessen, wenn sie durchdacht eingesetzt wird und durch ein stimmig einkopiertes Pausenzeichen legitimiert wird. Die Einwände wenden sich gegen das derzeitige Gehacke in deutschen Kinos. "Roadshow"-Kino-Weisen deutete ich nur kurz an, seitenweise im Zusammenhang mit KING KONG wird darüber erst in film-tech.com verglichen unter Nennung von Titeln, wo immer das gut gemacht wurde. [spekulationsmudos = Ein] Anscheinend wurde das Pausenzeichen auf Anweisung des dt. Verleihs aus dem Kopierdup herausgeschnitten? Vielleicht dachte man sich: der schäbige, deutsche Kinomarkt bringt immer weniger Einnahmen, da können die ruhig 1 Vorstellung mehr am Tag spielen. Später vielleicht wurde man gewahr, daß dies nicht klappt und veranlaßte die Disponenten in letzter Sekunde, die Sache zurückzupfeifen. Da leider keine Pausen mehr vorhanden waren, hieß es dann: Macht Euch Euren Scheiß selbst, aber wehe, die Pause fehlt! [spekulationsmudos = Aus] So professionell offenbar handeln Spitzenkräfte der deutschen Filmwirtschaft. :shock1:
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Vorzüge und Legenden des Digital Cinema
cinerama antwortete auf cinerama's Thema in Digitale Projektion
Tja, was nutzt mir der beste Beamer, wenn ich als Weit-Vorne-Sitzer immer Pixels und Kantenflimmern sehe, der Kontrast überzogen ist, die Digital-Geräte mehr Geld in Anschaffung und Wartung als die analogen kosten. Was nutzt es mir: A) Wenn ich keine alten Filme oder Festivals mit überwiegend Perforiertem aus aller Welt damit zur Vorführung bringen kann, weil mein bisheriger Instandhaltungsetat für die seit 100 Jahren gut eingeführte Technologie plötzlich komplett an die XDC verbraten wird. B) Wenn ich mein einziges Projektionsfenster mit ohnehin beengtem Vorführraum (ich spreche nicht von mir, sondern als Fallbeispiel) für den Fetisch Digital räume, als daß er mir vorschreibt, welche Filme ich zu spielen habe. Um nicht falsch verstanden zu werden: als Ergänzung zum regulären Betrieb, für Sonderveranstaltungen und Live-Übertragungen, finde ich solche Versuchsballons mit der DLP-Projektion so gar ganz erfrischend. Sie aber zwingend zur Geschäftsgrundlage vieler, derzeit mit wichtigeren Problemen kämpfender Betreiber zu machen, kann indes für ausgesprochen riskant erachtet werden: "Russisches Roulette", könnte man sich ausmalen. Praxis-untauglich auf die lange Sicht, wäre ein weiterer Einwand. Aber Deinen Einladungen zur Sichtung von Digital Cinema (ich selbst kenne es ja zu genüge), @Rio, kann gerne mit einer Einladung zur 70mm-Projektion oder zu einem IMAX-Besuch entgegnet werden. Dies nur so nebenbei, um mal die Meßlatte wieder etwas höher zu hängen. :wink: -
Und gemäß diesem US-Forum ist doch klar, wie es allein statthaft wäre: mit einkopiertem Pausenzeichen im gleichen Design wie Anfang- und Endetitel: im 20er Jahre "varieté style". Davon habe ich in der Deutschfassung des europäischen Verleihs nichts gesehen: stattdessen wurden wieder verschrammte und verhüpfte Kinopausenreste hineingeschnippelt, zudem für die Zuschauer im aller-unpassendsten Moment (Marterpfahlszene mit Naomi Watts) und von diesen geradezu als qualvoller "Coitus Interruptus" empfunden. Dasselbe übrigens bei NARNIA und HARRY POTTER FEUERRKELCH die letzten Tage erlebt: jedes Mal Buhrufe im Saal oder laute Fragen wie: wo sind wir hier eigentlich? Begleitend zu einer stilvollen Pause gehörte eigentlich auch eine Intermission-, Entré-acte und Exitmusic --- wie zur Glanzzeit des Monumentalkinos. Wenn dieses Niveau nicht gehalten werden kann, so darf keine Pause gemacht werden. Punkt. Warum anno 2005 die Kinomitarbeiter schon "Pausen inszenieren" dürfen, bleibt mir schleierhaft. In der gesehenen Weise war die Unterbrechung bei KING KONG penetrant und abrupt. Nach meiner Wahrnehmung sah und spürte nahezu Jeder wie elektrisiert: hier ist gar keine Pause vorgesehen und sie ist auch nicht in den Film einkopiert, die "Sauerei" ist wohl eher vom Kino selbst verzapft, um mich als zahlendes Vieh aus dem Saal an die Popcorntheken zu treiben. Fazit: Die in einem Dutzend von mir besuchten Sälen (ich wollte mal mehrere Säle und Kopien der drei derzeit führenden Blockbuster miteinander vergleichen) gemachten Beobachtungen waren nahezu konform gehend: ein pekiertes, für dumm verkauftes Publikum machte dies akustisch deutlich [allerdings gab es wie immer kein Personal am Ausgang, das sowas auch registrieren könnte]. :cry:
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Absolute Katastrophe! Ein bodenlose Frechheit! So habe ich das vorhin in der Zweitsichtung des Films in einer UCI-Kinowelt erlebt. Wer genau an dieser Stelle trennt, gehört gesteinigt. Dramaturgisch ist dies eine absolute Perversion in der Manier, wie RTL mitten in einer Mordszene Werbung einblendet, nachdem zuvor mit langem Atem eine Spannung aufgebaut wurde, inmitten einer Szene also, die erst nach Abklingen und Handlungsumschwung [Perepetie] (für eine Zwangspause zwecks Konsum) unterbrochen werden sollte. Die aufgebaute Spannung war mit solcher Pause, genau an dem Punkt wie oben vom Vorredner bezeichnet, vollkommen zerstört, der auftretende Kong als Terror erst nach der Pause riß keinen der nacheinander eintrudelnden Besucher mehr vom Hocker, was zweifeslohne sonst der Fall gewesen wäre. Die zuvor noch disziplinierten Gäste blieben nach dieser Unterbrechung unruhig und führten Ihre Pausen-/Handy-Gespräche noch nach der Pause und zeitgleich zu berstenden Actionszenen fort. Kino mit einer solchen Zwangspause ist beinahe wie ein anderthalb Stunden lang betriebenes Vorspiel, und kommt es dann zum Höhepunkt, zieht man das Teil im entscheidenden Moment heraus, um die Hose wieder hochzuziehen und das Licht anzuknipsen. Danach klappts bekanntlich gar nicht mehr... Herrschaften: bitte trennt nicht inmitten des Höhepunkts einer Szene (Action oder Tragik), die eines unzerrissenen Spannungsbogens bedarf. Sonst zerstört Ihr den Film und vergrault Euer Publikum, auf ewig! Allein die genervten Zuschauerrufe bei Erscheinen des wacklig-rangeschnippelten "Pausenzeichens" sprachen wieder Bände!