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Genau. Wäre wirklich interessant zu wissen, woher die Anweisung kam. Von CIC? Dann ab 1973. Oder von MGM aus USA? (Aber gerne Zustimmung: es wertet den Film deutlich auf.) Und die Filmkopien, neue und alte, dieser Zeit waren noch einwandfrei, unvergesslich schön! Was ist davon heute geblieben? Wen interessiert es eventuell? Die Bedürfnisse zur Roadshow, zum Breitfilm, die Schwerpunkte zur künstlerischen Einschätzung und zur technischen Bewertung liegen inzwischen astronomisch auseinander. Das ist auch normal und hat auch anregende Momente.
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Und es kamen CIC und UIP und jetzt Sony und Co dazu, wenn es denn vollständig sein muss. Bescheiden mein Vorschlag: wir verlassen die vorgeschlagene unwichtige Fragestellung zur Kopienanalyse auf FIlmkopienfestivals und lenken um auf die Filmverleih-History.
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Martin, der Film (West Side Story) ist nicht von MGM, sondern United Artists. Er sollte keine Pause haben: "West Side Story" was no different. However, Wise has always stated that he intended the film to unfold without interruption. http://www.dvdreview.com/2003/05/west-side-story/ (Auf die Schnelle nur das gefunden, habe es aber auch schriftlich zuhause.)
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Die Pausen bei WSS sind doch bei Bühnenstück und Film unterschiedlich. Beim FIlm wollten die Filmemacher keine Pause: sie wurde oktroyiert durch den Verleih. Bei "2001" finde ich die Pause eher deplatziert. Darf man so empfinden dürfen, falls Du gestattetst? Sie wurde auch selten gezeigt, währenddessen sie bei den anderen Monumentalfilmen fast immer eingehalten wurde. Die Pause hätte eventuell besser gepasst bei "Augenblick Dave .... ich habe gerade einem Fehler in der AE-35-Einheit gefunden". Ich werde sie nicht noch einmal spielen, obwohl die Pause in der Kopie noch enthalten und keineswegs herausgeschnitten ist, sondern dort überblenden. Die Leute bleiben zu lange im Caffee, beginnen dort andere Themen oder kehren nicht zurück in den Film, weil die Konzentration und Spannung verpufft ist. Dann wiederholt sich die Ouvertüre beim sog. "zweiten Teil". Nie wieder. Saallicht aus 12 Sekunden vor Beginn der Ouvertüre, Bühnenlicht aus 7 Sekunden vor Beginn erstes Bild, Vorhang mit erstem Bild öffnen. Auf welchen Film bezieht sich das bei Dir? Auf alle? Sicher nicht auf WSS: http://www.widescreenmuseum.com/widescreen/wss_presentation.htm
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Unübertroffen die deutschen Praktiken, unter anderen in einem der beiden Paläste am Zoo in Berlin. Jahrelang wurden (Originalton) "die Schwänze abgeschnitten" (d.h. die Ouvertüren-, Schluss- Musiken gekappt). Ouvertueren liefen gar nicht erst (mit Ausnahme vom Royal Palast wurden sie abgeschnitten). Bis zum 20. Lebensjahr wusste ich z. B. nicht, dass es nach dem Winken von Alec Guinness in Doktor Schiwago noch weitergeht: Staudämme aufwändige Titel-Sequenzen - all das wurde in den 70ern nie gezeigt. Seither spiele ich liebend gerne in Österreich und in Tschechien, wo ich auch bei Beginn der Exit Music den Vorhang offen lasse, nachdem es desoefteren Beschwerden wegen der Dämpfung der wertvollen Schlussmusiken gegeben hatte (nicht jeder verfügt über den halbwegs schalldurchlässigen Vorhang). Und weil Gäste auf diese Weise länger im Saal bleiben und sich das konzentriert anhören, als wenn der Vorhang sofort schließt. Moeglichst aber sollte wenig Licht im Saal scheinen und auf keinen Fall welches auf die Bildwand. Festhalten aber würde ich unbedingt an der Praxis, den Vorrang wirklich erst mit dem Aufblenden des ersten Bildes öffnen. Und zwar ganz exakt. Das klappt leider nirgendwo mehr. In einigen Filmen sollte man die Pausen-Titel besser nicht zeigen, beispielsweise in West Side Story und in 2001. Reißen das Publikum sinnlos auseinander, und es findet nicht mehr zurück in den Film. Viel wichtiger ist die Frage der Qualität der Filmkopien, hierbei geht an Anmutung und Stimmung so viel kaputt, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll.
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Sehr, sehr schön. Sehe ich in dieser Variante aus München zum allerersten Mal.
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Beim linksstehenden Todd-Logo (die Mundwinkel nach oben gezogen) müsste ja die Leinwand sehr hoch gehangen haben, und man betrachtet sie von der ersten Reihe, vom "Rasiermessersitz" aus. Eine Suggestion? Spiegelbildliche Schrift könnte in den 50er Jahren wiederum suggeriert haben, ein Titelschriftzug wie bei "Gone with the Wind" zoege jetzt um 360° im Panorama rund und den Zuschauer. Die sog. Umzingelungsdramaturgie der Rundleinwand? Immerhin wird mit dem Wesentlichsten geworben, dem "plastischen Bild". * Hatte gestern die Ehre, in Vorschau einen Kinotrailer für eine aktuelle Produktion, TENET, schauen zu dürfen. Was da heute wohl von 70mm-Potentialen noch übrig geblieben ist? Nichts. Ausser der Schnittbreite eines Plastikstreifens.
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Dann doch FP 75 E-S aktuell - und die vorherigen 35/70mm-Projektoren Viktoria 8 von Saal 1 jetzt in Saal 3: https://www.bfi.org.uk/about-bfi/business-services/venue-hire/bfi-southbank/nft3-technical-details Aber der Titel laueft laut Ankündigung scheinbar sowohl auf DP75 E-S wie auf Viktoria 8: einmal in Saal 1, einmal in Saal 3. https://whatson.bfi.org.uk/Online/default.asp?BOparam::WScontent::loadArticle::permalink=hellodolly&BOparam::WScontent::loadArticle::context_id=
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Ist das inzwischen so? (Kann nur von meinem letzten Einsatz sprechen, da waren es die italienischen Viktoria 8. Kann sich ja geändert haben, siehe auch CineStar 8 Berlin: jetzt ohne FP75E, sporadisch FP30E. Svenk Filminstitut hat auch die Anlagen kürzlich gewechselt: weg von FP75E. Wenn London sie jetzt hat, wäre interessant, wer dies veranlasst hat?)
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Bei diesem Film nicht, aber bei den anderen Screenings. Panastereo Ist jedenfalls unerreicht, habe mich dort davon überzeugt. * Zur Einstimmung eine Dokumentation zur Eröffnung des NFT in London:
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Eine der ganz wenigen, technisch als einst üblich erachtete, in der ursprünglichen Intention des Breitfilmverfahrens nahekommende FIlmkopie läuft am 19.10. und am 3.11.19 im National Filmtheater, British Filminstitute, London. (Teils schöne Lichtbestimmung, teils etwas korrekturbedürftig - nicht so entartet wie das, was in den letzten Jahren unter "70mm" geboten wurde): https://whatson.bfi.org.uk/Online/default.asp?BOparam::WScontent::loadArticle::permalink=hellodolly&BOparam::WScontent::loadArticle::context_id= Kinobild: National Filmtheatre, Britishi Filminstitute London: https://www.bfi.org.uk/about-bfi/business-services/venue-hire/bfi-southbank/nft1-technical-details Jede Anreise wert! (Projektion auf Cinemeccanica-Projektoren, Magnettonvorverstärker von Panastereo).
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https://www.ardmediathek.de/ard/player/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvL2Q1NDU3NjcwLWI3NjItNGY3ZC1iZmQyLTY3YWFmNzQyZjU4Zg/ Es spricht: der Erfinder in Sachen Luxus & Kino. Viel Freude an den schönen Bildern!
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Eine Sensation. Der 70mm-Film kehrt auf allen Ebenen zurück! Eine wirklich bemerkenswerte Sendung, die man aufzeichnen sollte. Duerfte spannend werden, wie die Meinungen darüber auseinander gehen. https://www.ardmediathek.de/ard/player/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvL2Q1NDU3NjcwLWI3NjItNGY3ZC1iZmQyLTY3YWFmNzQyZjU4Zg/
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Die musste das sagen (-> GRÜN IST DIE HEIDE + SCHWARZWALDMÄDEL sprechen für sich.)
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Findet sich noch mehr: "Images MAXimum" ist auch eingetragen, von dem aus "IMAX" abgeleitet sei. Dann wäre es klein geschrieben entweder falsch oder eine Gattungsschreibweise? Bei Auflistung bei mir im Inhaltsverzeichnis für eine Formatabhandlung hatte ich ">Imax-Systeme<" oder das ">Imax-Verfahren<" und dann "<IMAX>", "<IMAX> 3D>", "<IMAX Solido>, "<IMAX Magic Carpet>" oder "<IMAX Digital>" usw. als Einzelsysteme angeführt. Klein taucht es auf bei Wirtschaftsblättern http://beta.blickpunktfilm.de/details/230785 und im Filmlexikon http://filmlexikon.uni-kiel.de/index.php?action=lexikon&tag=det&id=1212 Dann geht es noch weiter mit "iSense" und "ISENSE".
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Vielleicht sollte die Nische bei den Privatsammlungen und den öffentlichen Archiven besser finanziert werden? Dort liegen wunderbare Filmkopien. Nische aber als "Neuproduktion" auf Film (siehe jüngstes Beispiel der 35mm-Kopierung von ONCE UPON A TIME IN HOLLYWOOD) würde ich als Desaster einstufen: rufschädigend für all das, was Filmkopierung einmal erreicht hatte.
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Die junge Person war doch lediglich Vorreiterin einer überfälligen Bewegung, hat bereits ihren Rückzug ins Private angekündigt und das ihr maximal Mögliche erreicht. Joseph Stiglitz, Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger, merkt an, der "Klimanotstand ist unser dritter Weltkrieg". Der Fernseh-Entertainer Dieter Nuhr dagegen führt an, Greta (obwohl sie sich gerade verabschiedet hat) führe in die Katastrophe, "wahrscheinlich sogar zu einem Dritten Weltkrieg". Eine abhanden gekommene Führerin. Wahrscheinlich kommen der Dritte WK oder zumindest Notstandsdiktaturen aus anderen Gründen, nicht wegen einer Greta? Zum Umwelterhalt ist eine Flut an Verboten unaufhaltsam geworden, ganz egal welches politische System die Oberhand hat. Somit kann weder Fridays for Future noch eine sich gerade zurückziehende 14-jährige Aktivistin die Zielscheibe von Anfeindungen sein (eine ohnehin sehr kleine Bewegung, die nur deswegen ins Presselicht rückte, weil sich jahrzehntelang nichts bewegte). Man braucht sich nicht von der Thunberg nerven lassen. Die Naturwissenschaftler passen gerade ihre Prognosen an: https://www.nzz.ch/wissenschaft/klimawandel-forscher-antworten-auf-die-argumente-von-skeptikern-ld.1468011 In wenigen Jahren Sense und Ende. P.S.: sollte es Unterrubriken im Filmvorführerforum für politische Inhalte geben, eventuell auch in einer geschlossenen Form, dürften schon jetzt Themen ohne die Fokussierung auf eine 14-Jährige brandaktuell werden.
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Mit anderen Worten: der Typ fehlt Dir in Deiner Sammlung? Ist ziemlich schwer zu bekommen.
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Eigentlich finde ich die Trennung gut, und man müsste dies etymologisch erforschen. "I-max" steht für Imagination Maximum. "US of A" für United States of America. Damit wird auf den historischen Ursprung und die Wurzeln des heute existierenden Systems verwiesen. "Greta, Greta!" als Metapher für sofortige Veränderung. Das alles dringt tatsächlich ein in den Bereich der Poetologie. Man muss die Bedeutung jedoch verstehen können. Waehrend TKChris Greta ganz grauenhaft findet, freue ich mich unbändig über die junge Person.
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Gibt ja auch den DFP-D 3000 heute supergünstig, der klingt dagegen wie eine Offenbarung. Aber 1982 war fuer mich der qualitative Schritt von CP50 zu CP55 enorm, was die Dekoderkarte betraf. Und mit Cat. 280 ergab sich eine einfache SR-Lösung, auch ein MPU war für 4 Kanal Magnetton pegelfest kompatibel. So habe ich es in Erinnerung. Auch könnte man CP55 reparieren und löten, was ich immer gut finde.
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Gibt es denn eine Zeitzeugenaussage, wann überhaupt OKLAHOMA! zum letzten Mal in Deutschland auf Kinobildwand öffentlich gezeigt wurde? In 35mm wie in 70mm? Als wir den Film letztens hervorholten, war zum Glück kein Vinegar Syndrome erkennbar, aber der Einbau eines Frequenzumformers für DP75 schien naheliegend, und die Bildschärfe unterscheidet sich nicht von anderen Todd-AO- oder Super Panavision-Produktionen.
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Davon habe ich ein Exemplar aus der BSG mit selbem Inhalt. Da auch dort A.R. 2.5:1 als zulässig notiert ist und im Berliner Premierenhaus nie breiter projiziert wurde, nahm ich an, dass 2.75:1 kaum irgendwo projiziert wurde. Punkt 13 ist etwas ominös mit den nachtzuruestenden breiten Projektionsfenstern. Kann man sich auch kaum vorstellen, war vielleicht theoretisch gemeint.
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Die Erstaufführungsannonce des Verleihs: 11 "hochrangige" Premierenkino, ausnahmslos alle in 70mm? 11 Kopien für West-Dtld. + Westberlin?
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Durchaus spannender als zuvor:
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Schon. Aber wie ausgeführt macht der stärkere Bildstrich bei BEN HUR in 35mm TC gar keinen Sinn und schädigt das Originalformat