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"1000 Jahre" stimmt. Und gekühlte Archive sind der Grundstandard des Bundesarchivs seit Jahrzehnten (gewesen?). Wenn natürlich derzeit dessen Filmkopierwerke aufgelöst werden, dann ist es auch nicht weit zur Archiv-Auflösung. Sozusagen das Henne-Ei-Problem. Schade - Deutschland am "Ende der filmischen Nahrungskette". Respekt immer wieder für Dirk Alt und seine schon in der Frage des praktischen Wandels erfolgreichen Artikel gegen die Nitro-Filmentsorgung). Was opportunistische Kinematheksfürsten und Filmbeamte sich nie trauten zu verändern, vollbrachte er durch wenige Zeitungsartikel.
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Folgende Anfrage/Einspruch meinerseits gegen die soeben angelaufene Demontage des Filmkopierwerks des Bundesarchivs - darauf folgt dann die entsprechende Antwort des BKM: " Sehr geehrte Frau Prof. Grütters, gegen den am 30.9.18 (?) vorgesehenen Bundestagsbeschluss zur Freigabe von Geldern für die (u.E. am Grundbedarf vorbeilaufende) Digitalisierung von Filmrollen, die teils durch die Schliessung der beiden Filmkopierwerke des Bundesarchivs "querfinanziert" werden, sollen dem Hörensagen nach verschiedene Widerspruchsverfahren oder Musterfeststellungsklagen auch auf europäischer Ebene eingeleitet werden. Der FIAF-Code of Ethics dient hier als Grundlage: 1.4. When copying material for preservation purposes, archives will not edit or distort the nature of the work being copied. Within the technical possibilities available, new preservation copies shall be an accurate replica of the source material. The processes involved in generating the copies, and the technical and aesthetic choices which have been taken, will be faithfully and fully documented. ( https://www.fiafnet.org/pages/Community/Code-Of-Ethics.html ) Die Natur des Films, der auf Filmrollen gedreht und später entwickelt und kopiert und dann in den Kinos wieder "von der Rolle" 1:1 vorfgeführt wurde, ist immer nur die Filmrolle: vom Negativ zum Positiv oder zum Umkehrfilm. Das Digitalisat erfindet Natur und Schöpfung neu, ist ein Replikat, übersetzt in ein anderes Medium mit allen Konsequenzen der Werkentfremdung. Begegnete man etwa im Technikmuseum einem Segelflugzeug oder einer Lokomotive, animiert ein solches Exponat zur Kulturpraxis der Lokomotiv-Vereine oder der Segelflugvereine. Ersetzt man das Segelflugzeit durch einen digitalen Flugsimulator (Spielkonsole), verliert sich das menschliche Kulturerbe und gerät zum postmodernen Autismus. Wer Filme mittlerweile auf Smartphone anschaut, erkennt nicht deren Wert und ist für Museen und Kinos verloren. Auch die Filme solcher Digisate sind verloren, ubiqutär verfügbare Contens verflüchtigen sich in der Bedeutungslosigkeit. Daher brauchen wir in Deutschland lebendige, schausteller-artige Museen anstatt eines vergleichsweise unkultivierten Internets und dessen Streamingportale. Und damit die arteigenen Alleinstellungsmerkmale, sprich Besuchermagneten erhalten bleiben, restauriert man diese. Man restauriert ausdrücklich und in Zukunft weiterhin Filmrollen - international,verstärkt demnächst in Wien. Für diese Kultur und deren Museen ist das Filmkopierwerk die wichtigste Voraussetzung, der Heilige Gral des Originals und der Schöpfer des enwickelten Negativs. Daher ist der Digitalisierungsbeschluss nur dann rechtskräftig, wenn zeitgleich das Filmkopierwerk im Bundesarchiv Hoppegarten nicht abgeschaltet wird. Schauen wir bitte auf die USA, auf Schweden. auf die Schweiz und demnächst Österreich, die Film auf Film erhalten und reproduzieren. (Zuletzt hatte die DDR für sie geschäftlich nicht nutzbare Schlösser oder Kirchen abgerissen. Zugänglich gemacht wurde dem Proletariat dadurch gar nichts. Kinematheken also, die mit Video-Digisaten die Online-Portale bedienen - unter dem Vorwand der Forschung und Kompilation -, migrieren ebenfalls ins digitale Nirvana. Museen sind sie dann keine mehr und hätten aufgehört zu existieren. Anbei der Verlauf der Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Literaturwissenschaftler Dr. Rainer Rother (derzeitiger Direktor der Deutschen Kinemathek) auf der einen Seite und Dr. Dirk Alt und dem Direktor des Österreichischen Filmmuseums a.D. Alexander Horwarth auf der anderen. Das bedauerlicherweise verblendete Sendungsbewußtsein bei der Berliner Kinemathek, zwanghaft eine "Arche Noah" zu erfinden, führt m.E. dazu, daß Filmfachleute, Archive und Lehrinstitute demnächst nach Wien migrieren, um Filmoriginale zu erleben. https://duskofdigital.wordpress.com/2018/09/ http://kinematheken.info/jean-pierre-gutzeit-bedrohtes-filmerbe-das-werte-karussell-neuer-medienmuseen/ MfG ___ *** Antwort BKM: "{...] auch wenn wir Ihr Schreiben insbesondere als engagierten Beitrag zur Debatte um den archivarisch und filmkulturell gebotenen Umgang mit dem Filmerbe verstehen, für die Sie in den Mitgliedern des Deutschen Kinematheksverbunds kompetente Ansprechpartner haben, möchten wir doch die Gelegenheit nutzen, auf einige Aspekte näher einzugehen. Filme dokumentieren auf einzigartige Weise die historische und kulturelle Entwicklung unseres Landes. Wichtig ist daher nach unserer Überzeugung, dass unser Filmerbe nicht nur erhalten, sondern auch weiterhin öffentlich präsentiert werden kann. Da die Distribution und Präsentation filmischer Werke, sei es für Kinovorführungen, via DVDs und Blu-rays, per Stream, Video on Demand oder im Fernsehen, mittlerweile nahezu ausschließlich digital erfolgt, ist eine umfassende Digitalisierung der Werke unverzichtbar. Hierbei sollen alle Gattungen, Genres und künstlerische[n] Formen des deutschen Kinofilms berücksichtigt werden. Es freut uns daher, dass sich die Bundesregierung mit den Ländern und der Filmförderungsanstalt darauf einigen konnte, ab 2019 für einen Zeitraum von zunächst 10 Jahren jährlich bis zu 10 Millionen Euro für die Digitalisierung von Kinofilmen nach gemeinsamen Kriterien zur Verfügung stellen. Diese Mittel werden von Bund, Ländern und Filmförderungsanstalt zu jeweils einem Drittel aufgebracht. Mit nun versammelten Kräften können wir so die dringend notwendige Digitalisierung voranbringen, um das deutsche Filmschaffen in seiner ganzen Breite und künstlerischen Vielfalt auch für künftige Generationen zu erhalten. Bei der Erarbeitung dieser Strategie wurde der filmhistorische und archivarische Sachverstand des Deutschen Kinematheksverbunds umfassend berücksichtigt. Entgegen Ihrer Vermutung steht die Mittelbereitsstellung für die Digitalisierungsstrategie in keinem Zusammenhang mit der Schließung des Kopierwerks des Bundesarchivs in Berlin-Hoppegarten. Es ist Aufgabe der Archive, und auch gesetzlicher Auftrag des Bundesarchivs, das Original in seiner Ursprungsform zu erhalten, solange es sein Zustand zuläßt. Dies ist auch beim Film, sei es analoger oder digital produzierter Film, der Fall. Bei der Archivierung analoger Filme im Bundesarchiv erfolgte bisher - auch bei anschließender Ausbelichtung - zunächst eine digitale Abtastung. Aus der umfassenden Digitalisierung des Filmsektors von der Produktion bis zur Präsentation ergibt sich die Notwendigkeit, für den Erhalt dieser genuin digitalen Daten Vorsorge zu treffen, um Überlieferungsverluste zu vermeiden. Die Nachfrage nach analogem Film (als direktes Aufzeichnungsmedium) hingegen schwindet ebenso wie das verfügbare Angebot für 35mm-Rohfilme. Auch notwendige Technologien zur Aufnahme, Bearbeitung und Vorführung werden langfristig zunehmend geringer. Zudem wächst die Erwartungshaltung von Nutzern, gerade Filme digital zur Verfügung gestellt zu bekommen. Im Bundesarchiv erfolgt daher unter den gegebenen technischen und finanziellen Rahmenbedingungen eine Prioritätensetzung, um sowohl den bereits digitalen Film als auch den bisher analogen Film für die Zukunft zu sichern. Eine zusätzliche nachträgliche Ausbelichtung zu einem anderen Zeitpunkt ist jedoch nicht ausgeschlossen. Beim Verzicht auf die Ausbelichtung handelt das Bundesarchiv im Übrigen in methodischer Übereinstimmung mit anderen nationalen Filmarchiven wie z.B. ind Großbritannien, Kanada oder Schweden. [...]" Die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien, Frau Prof. Grütters, schickt sich im weiteren an, für die CDU in Berlin das Amt der Regierenden Bürgermeisterin zu erringen. (Meine Stimme bekommt sie nicht.)
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Nachtrag zur FEUERZANGEMBOWLE (denn ein jeder Film ist nicht nur Unterhaltung, sondern trägt auch Botschaften von Lebensvorstellungen einer Epoche in sich, ganz normal). Man merkt: Idylle und Traumwelt haben anscheinend eine beaengstigende Kehrseite aufzuweisen, gestern wie heute: http://feuerzangenbowle.blogsport.de
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Schreibkorrektur: anstelle von "2-Band-Projektion" kommt 2-Streifen-Projektion (Kopie A für Auge links und Kopie B für Auge rechts.)
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Douglas Rain, Gründer des Stratford Filmfestivals und Stimme des Computers in "2001" verstarb heute morgen: https://www.mystratfordnow.com/56807/stratford-festival-founder-dies/?fbclid=IwAR3kkvNReCSfQ361UDxlOoR9GkJuer5ZRAseb3DLNdlbHIaEey4B5y7n_tk * Die neue Blu ray ist mit extrem hoher Datenrate und Bildschärfe, Sauberkeit und mit perfektem Bildstand erstellt. Herausragend die Aufbesserung der Mängel der Frontprojektion der Affenszenen. Der englische Originalton so gut wie nie zuvor. Jedoch sieht die alte, sehr fehlerhafte Blu ray von 2007 deutlich filmischer und ausgeglichener aus. Befremdlich, wie viele Szenen in der Neufassung jetzt erstmalig verdorben sind. Auch nicht nachkorrigierbar. Wie schon von mehreren Seiten erwartet worden war: man wird den Titel nie mehr in der Güte erleben, die bei der Premiere der Standard war.
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Die 35mm-Kopien von AVATAR (obwohl auf diesem Weg eine letztlich degradierte Fassung) besassen in 2.39:1 eine überraschenden Bildschärfe. Obwohl der Film nur in HDCAM SR aufgenommen worden war. Eine Sonderfassung. Während S uper 35 (hier TITANIC, um anderthalb Blenden überbelichtet) per se auf ein Zielformat von 2.39 : 1 hin produziert wird. Die im Höhenformat geöffneten Versionen von vielen S-35-Filmen wirken bildkompositorisch nicht selten vorteilhafter und ausbalancierter und wären in diesem Aspect Ratio ein wirklicher Genuß. Die IMAX-Version von AVATAR war noch auf 70mm + 3D "windowboxed" in 2-Band-Projektion herausgebracht worden. d.h.auf dem Bildkader ringsherum wurde hard matted auf 1.78 : 1 kaschiert und das Ganze dann auf verkleiner Imax-Bildfläche projiziert. Sonderlich schön sah das nicht aus, m.A.n. schade um das Geld für das verschwendete Intermediate- so wie das Print-Material.
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In Kladow. Exquisite Auswahl der Exponate und nicht nur bei den Kinoformaten... Selten ist eben auch, dass sie alle betriebsfaehig sind. Mit Schnellbus vom Zoologischen Garten oder von Spandau aus erreichbar, im Sommer mit BVG und Schiff von der Dampferanlegestelle am Wannsee anfahrbar.
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Ebenfalls von letzter Woche berichtet Thomas Hauerslev in der Internet-Enzyklopädie in70mm.com über weitere Facetten des Wiener Gartenbau-Kinos und auch über das Wiener Feeling im Besonderen. Chronologisch nachgezeichntet ist explizit die projektionstechnische Entwicklung von 1960 bis zum 70mm-Revival vor sechs Jahren, das mit LAWRENCE OF ARABIA begann und mit THE HATEFUL 8 und weiteren Titeln fortgesetzt wurde. Das Raum-Feeling des Kinos wird zudem gut durch eine 180-Grad-Aufnahme eingefangen. https://www.in70mm.com/news/2018/gartenbau/index.htm
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... und weil die Branche durchaus nicht mehr das Schmuddelkind der 70er ist und seit einem Vierteljahrhundert auffallend investierte, ateht zu befürchte, dass eigentlich interessante und lobenswerte Verbesserungen in der Bild- ind Tonwiedergabe heute leider nicht allein den Ausschlag zur "Rettung der Branche" abgeben können. Zu über 90% ausschlaggebend sind m.A.. die Verkürzung der Fenster, day-and-date Starts. horizontale Diversifikation auf allen günstig verfügbaren Medienplattformen. Bestandsmodernisierungen in Traditionshäusern und auch Abspiel-Konhzentrationen von kaufhausähnlich-attraktiven Multiplexen. in welche die Plätze geschlossener Einzeltheater "umbilanziert" wurden (sozusagen wie im Aktivtausch). Und diesem nicht weiter aufteilbarem Kuchen steht seit geraumem eine Mulitmedia-Revolution entgegen, die den Konsumenten von früh bis spät verwöhnt und alles Herrkömmliche unter sich begräbt. ... und weil die Branche durchaus nicht mehr das Schmuddelkind der 70er ist und seit einem Vierteljahrhundert auffallend investierte, ateht zu befürchte, dass eigentlich interessante und lobenswerte Verbesserungen in der Bild- ind Tonwiedergabe heute leider nicht allein den Ausschlag zur "Rettung der Branche" abgeben können. Zu über 90% ausschlaggebend sind m.A.. die Verkürzung der Fenster, day-and-date Starts. horizontale Diversifikation auf allen günstig verfügbaren Medienplattformen. Bestandsmodernisierungen in Traditionshäusern und auch Abspiel-Konhzentrationen von kaufhausähnlich-attraktiven Multiplexen. in welche die Plätze geschlossener Einzeltheater "umbilanziert" wurden (sozusagen wie im Aktivtausch). Und diesem nicht weiter aufteilbarem Kuchen steht seit geraumem eine Mulitmedia-Revolution entgegen, die den Konsumenten von früh bis spät verwöhnt und alles Herrkömmliche unter sich begräbt. Den euphorischen Einbau der panel- und objektivbasierten Digitalprojektion empfand ich als nicht sonderlich revolutionär - nachwievor blieb die Dualität zwischen Kabine (mit Hauspersonal + Betreiber) und Auditiorium mit flacher Vorderwand bis heute bestehen. Vielmehr da "draussen" in der Welt vollziehen sich tektonische Verschiebungen in der menschlichen (oder künftig künstlich-intelligenten) Vorherrschaft auf der Erde - mit voraussichtlich veränderten Kommunikationsweisen. Es bedürfte einer wahren Phalanx an "Wundermitteln", um eine damit vergleichbare Kinorevolution einzuleiten. Film und (abgedunkelter) Theaterraum sind vermutlich keine Ehe auf Ewigkeit. Aber man sollte sie nicht durch Akzeptanz von Netlix, Fensterverkürzungen und Day-and-date-Starts vorzeitig auseinanderbringen.
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Odeon Leicester Square, Christmas.
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Für die Mehrschichtenkopien der 50er bis 80er Jahre -. generell für das 70mm-Format bis 1982 in Anwendung - gilt leider das Gegenteil. Eine untergegangene Kinoepoche in voller Verantwortung von Kodak. Der Mainstream, mit dem man reich wurde, sollte "kurzlebig" sein. Andererseits: Kodachrome ist natürlich ein grossartiges Material, keine Frage.
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Mentoren aus meiner Kollegenschaft hatten noch die Bln-Premiere von "Barry Lyndon" betreut, dabei Änderungen am Cinema Paris am Kurfürstendamm veranlasst. Etwa 12 Jahre alt, verpaßte ich diesen Film nebst Kino und war stattdessen fast täglich im Monumentalopern-Repertoire des Delphi-Palastes: zu 97% 70mm-Magnettonfilm und zu 3% 35mm-4-Kanal-Magnetton: das war der deutlichere technologische Projektionshub, der weder von alten noch neuesten Filmen geschlagen werden konnte: auch ein Machwerk vom Format war ein Event. "Barry Lyndon" erschien trotz Kubrickscher Fürsorge nie in exzellenter Filmkopie: absolut vermeidbare, rotationsmäßige Bildstandsschwankungen waren schon im Interpositiv vorhanden, die erst durch den Digitaltransfer vor vier Jahren behoben wurden - vorher hat sich niemand drum gekümmert. Auch interessierte den Regisseur kein Stereoton zu seinem absoluten Musikfilm, und die Weitwinkelaufnahmen sind bisweilen amateurhaft chromatisch aberriert. Aber als einziger Historienfilm suggeriert er eine echte Zeitreise. Ein ähnliches Rokkoko-Gefühl erahnte ich zuvor wie Du nur bei "Die Zauberflöte" (gedreht in 16mm). Bergman und Kubrick waren Ausnahmebegabungen in den 70ern, allenfalls noch Chabrol in Frankreich, Kurosawa in Japan, Rosi in Italien, Saura in Spanien, Tarkowski in Russland zu erwähnen - allesamt bei der Kritik nicht unumstritten. Es ist aber darin zuzustimmen, daß die Angebotsvielfalt noch nie so hoch wie heute war: quantitativ und auch in der Varianzbreite der Lebensbilder. Fast alle Blockbuster finde ich spannender und anregender als den Standard der 70er Jahre von Spielberg bis Lucas. Die Sequels waren nie der Tod des Kinos: erfunden in den 1910er Jahren. ausufernd mit hoch erfolgreichen Folgen des "Schulmädchenreports" in den 70ern oder den Klamotten-Serials der "Police Adacemy". Wenn es früher besser war: sollen das die Hochkulturen des Kinos gewesen sein - zumal im gesamten Thread hier generell auf aktuelle Filme geschimpft wird? Es scheinen weitere oder ganz andere Ursachen für Besucher-Frust und Rückgänge herangezogen werden zu müssen. Alleinstellungsmerkmale und Angebots-Oligopole/Monopole der Ware könnten mitentscheidend sein, unabhängig von Schwankungen swe filmkünstlerischen Qualität, denn gute Filme waren zu allen Zeiten im Einsatz. Nachgewiesen ist der Besucherknick mit Durchsetzung des Konkurrenzmediums Fernsehen: 1958 hatte Westdeutschland grob noch etwa 850 Mio. Kinobesucher jährlich. Anfang/Mitte der 60er Jahre gab es "die deutsche Kinokrise", seit Ende der 1990er Jahre weitere Besucherabstürze durch das Konkurrenzmedium VHS und der Videotheken. Rezeptorisch und auf der Qualitätsebene war unbedingt die DVD 1997 ein Epochenschritt, zugleich konnten die Multiplex-Euphorie die damit drohenden Besucherabstürze kompensieren. Netflix, Amazon, UHD, verkürzte Auswertungsfenster und in wenigen Jahren die OLED-"Tapete" ziehen nun die Schlinge zu. Nur seitens der Produzentenverbände könnte dem eine Schranke vorgesetzt werden, falls sie auf das Werbefenster "Filmtheater" weiterhin Wert legen.
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Spitzenpreis der BKM geht an Flebbe Kino
cinerama antwortete auf preston sturges's Thema in Allgemeines Board
Leider haben sich möglicherweise einige Legenden in der Öffentlichkeit und in der Presse zementiert. Es gab diverse Betreiberinteressenten für den Zoo Palast und eben auch für das Savoy in Hamburg, auch die vorherige Betreiberin des Zoo Palast, die UCI Kinowelt, blieb am Ball. Zu keiner Zeit stand eine Schließung aufgrund mangelnder Bewerbungen an, anders als im benachbarten Royal Palast im Europacenter 2004. Der Gloria Palast wurde eben so wie das Astor lautlos abgewickelt: HJF informierte die Presse und das lange mit "es geht hier weiter..." hingehaltene/vertröstete Personal sozusagen erst in letzter Sekunde, um reibungslos zu agieren. Nachdem er als Grundstückseigentümer vor 5 Jahren das ehemalige Multiplex in Hannover nicht mehr an CinemaxX vermieten mochte, verkündete er gar nach dem Scheitern der Verhandlungen, es würde dort gar kein kein Kino mehr geben. Kurz danach eine neue Konstellation. -> Es handelt sich um ein sehr hartes Immobiliengeschäft, in dem eiskalt getäuscht und gelogen wird. Im übrigen könnte man dem 1944 in Schutt und Asche liegenden Gloria Palast nachtrauern, dessen Stellenwert nach dem Krieg nie wieder erreicht wurde. Der letzte Umbau des Gloria Palast wurde 1988 von der Max Knapp Kommanditgesellschaft beauftragt. Knapp, der Mitte der 1990er Jahre aus Altersgründen das Haus an HJF weitergab, verweigerte demselben aber den ebenfalls von ihm erbauten Zoo Palast. Gloria Palast Berlin, 1926 bis 1944: -
UCI Mercedes-Benz-Pl. eröffnet 13.10.18
cinerama antwortete auf cinerama's Thema in Allgemeines Board
Die Imax-Anlage wird zur Stunde fertig, hieß es dort gerade eben. Eröffnung nächste Woche - mit umfänglicher Präsentation. -
Ja, er war bereits auf dem vierten 70mm Weekend Centrum Panorama Varnsdorf gelaufen. Deine damalige Rechteklärung machte den Wiedereinsatz möglich - herzlichen Dank an @Ultra Panavision 70 - die Samuel Bronston-Filme geraten nicht in Vergessenheit! Wegen des Aufführens "gefadeter Vintages" hatte ich sehr für eine vorbeugende Ankündigung/Aufklärung/Problematisierung geworben mit der Frage "wollen wir wirklich diesen Titel zeigen?". Obwohl ich CIRCUS WORLD empfohlen als Ersatz für CHEYENNE AUTUMN hatte. Farbigere Kopien wie von 2001, LAWRENCE OF ARABIA, DUNKIRK, WEST SIDE STORY. PLAY TIME oder HATEFUL 8 wollte man nicht schon wieder zeigen, weil sie im Umlauf sind. Diesesmal Richtung "Ausgrabung" tendierend. [Bei den farbigen 70mm-Kopien kenne ich nur eine einzige auf dem europäischen Kontinent, die das Versprechen auf eine Todd-AO-Erfahrung einhält. Für alle anderen müßte man sich entschuldigen, nicht weniger als für den Rotstich alter Todd-AO-Filme. Ankündigen sollte man per se alles, jedoch sind mir derartige Einträge bei den großen Festivals nicht bekannt - und auch nicht aus Katalogen der Festivals in Oslo oder Bradford, der Berlinale oder der kommunalen Kinos. Wichtig: Aufgrund der Unschärfe der farbigen, also modernen 70mm-Kopien ("2001, unrestored by Nolan", "Special Venue West Side Story", "Dunkirk" oder "Interstellar") sollte es m.E. dringend Hinweise auf diese geben, damit man das Gezeigte nicht für "Todd-AO" hält. So etwas ist bisher noch nie zu lesen gewesen. - Exkurs Ende - ]. Von CIRCUS WORLD wird es nie wieder neue 70mm-Kopien nach Todd-AO-Güten geben - eben so wenig von KING OF KINGS, LAFAYETTE, CUSTER OF THE WEST, 55 DAYS AT PEKING, LONG SHIPS, THE VIKINGS, WORLD BY NIGHT, EL CID, SALOMON AND SHEBA, ERCOLE ALLA CONQUISTA DI ATLANTIDE, THE PINK PANTHER, IL GATTOPARDO u.a. Warum ist das so? Es ist keine lichtbestimmte Nasskopierung in Super Technirama 70 mehr möglich, noch weniger nach dem subtraktiven Prozess. Über diese Zusammenhänge gab es auch eine Einführung mit mehrmaligem Hinweis auch zum Color-Fading (... für den, der etwa seine Karte zurückgeben mochte. 1 Person ging raus, den Grund weiss ich nicht.). Das Opus kam derart spät ins Programm, dass die Aufnahme im Festivalkatalog nicht mehr möglich war und sich bei den englischen Ankündigung im Netz der Schreibfehler "35mm" einschlich. Für die Freunde der Raritäten ist der Spätzugang evtl. sogar ein Glücksfall, während Freunde des modernen Films im letzten Jahr mit THE MASTER rundum belohnt wurden. Im Jahr zuvor war es wieder die bewußte Entscheidung für eine gefadete Premierenkopie, die in Bildschärfe und Klangreinheit in einer anderen Version nicht erhältlich ist. Die damalige Replik: PlayTime (Gartenbaukino, 70mm) I once saw a 35mm print of PlayTime (1967) on a smallish screen either in New York or Paris and though I laughed heartily, it was nothing compared to the festival’s presentation in Gartenbaukino of a slightly-faded, original 70mm release print with magnetic sound. As if to make up for a confusing lack of introductions for most of the other tribute screenings, the festival had the German archivist who had preserved the print give a tour de force, twenty-minute Einführung in which we were told a brief history of 70mm, the difference between a print struck from a camera negative vs. a print struck from a dupe negative and why the 2003 restoration is inferior both visually and aurally to the original print we would be seeing. And he was not lying! It wouldn’t be worth giving my scattered thoughts on this wonderful film here, but suffice it to say that I can live content with the memory of this version and never see the film again. Der Rückenwind für die Analog-Filmreihe ist beträchtlich, gewollt und forciert von den früheren Viennale-Direktoren Herrn Horwarth und Hurch (die zumindest mir sympathisch waren), im Detail täglich kuratiert von Frau Widerspahn. Die technische Betreuung erfolgte mit großem Personalaufwand: - 2 erfahrene Filmvorführer/Filmtechniker zeitgleich an beiden DP70-Projektoren mit Fernglaskontrolle der Schärfe und im Überblendbetrieb; - Jahrzehntelang für die europäischen Festivals und reaktivierten dt. 70mm-Standorte tätigen Kino- und Soundtechniker aus Hamburg oder Frankfurt am Main im Einsatz. (Da mich Fragen zum asymmetrischen Anschluss und zum Potentialausgleich der der Schirmung von Magnettonverdrahtungen qualten, bedanke ich mich bei beiden für weiterführende Hinweise. Das sind dann auf der fachlichen Ebene fraglos "Pleasures", über die man froh sein darf.) - Nach der Veranstaltung trafen sich neben Kinobetreibern im BWR (auf dem Bild Herr Zingl aus Innsbruck mit der längsten Tradition im Abspiel von 70mm-Kultur in Österreich, der die Bildwirkung von CIRCUS WORLD trotz Color Fadings beachtlich fand) auch nicht branchengebundene Gäste: für alle gab es Führungen durch den noch traditionell erhaltenen Bildwerferraum des Gartenbau-Kinos nebst versprochenen Antworten rund um den Film (Aspekte des Looks der Premierenfassungen/der Filmkopierwerkstechnik/künstlerischer Gestaltung/zeitgenössicher Publikums-Rezeption. Zur Kopierweise von Filmen hört man im Kinobusiness kaum verlässliche Einführungen, obwohl der heutige Einsatz von Filmkopien m.E. einer Begründung bedarf). Das Haus wird vom Geschäftsführer Herrn Shettler über das Jahr mit zahlreichen filmkünstlerischen Festivals (Kubrick etc.) und eben so historischen Reprisen bemerkenswerter Klassiker auch im 35mm- und verstärkt im 70mm-Format betreut - worin man das dortige Team nur bestärken kann (einige Hinweise darauf ab S. 146 dieses Threads https://www.filmvorfuehrer.de/topic/3054-70-mm-vorf/?page=146 ).
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Wichtig waere zu ergänzen, dass sich von jedem akzeptabel erhaltenen Negativ durchaus eine stimmige Kopie oder mittlerweile auch ein D.I. herstellen lässt. Selbst wenn man den Film noch nie gesehen hat. Von Sonderwünschen der Filmemacher abgesehen (Abdunklung von Tagesaufnahmen, Sonderfilterung, Farbseparationen mit Verschiebung der Balance), lässt sich ein korrekt belichtetes Negativ mit normalen Dichten unschwer auch heute noch lichtbestimmen oder andererseits graden. Es werden aber Korrekturbdarfe bei Fehlbelichtungen anfaellig und gehörten seit jeher zum Tagesgeschaeft. Es gibt seit jeher die Maxime der neutralen Abstimmung, die ja auf diese Produktion absolut anwendbar ist. Dennoch muss man bei der Lichtbestimmung über sehr gutes Differenzierungsvermoegen bei Grauabstufungen und bei der Farbbalance verfügen, anderseits die Materialeigenschaften, die Eigengradation und Einwirkungen der Chemie und der Baeder abschätzen können. Bisweilen wichen auch Eindrücke auf Referenzmonitoren von der Filmkopie ab, die es dann gedanklich zu kompensieren galt. Letztlich sind Erfahrungen des Looks verwendeter Materialien und zeittypischer Abstimmungen hilfreich. Obwohl auch ohne Entwicklerkenntnisse nicht wenige Resultate von Klassikern auf der Blu ray-Schiene perfekt simulierte Replikationen hervorbrachten wie jüngst bei MY FAIR LADY, VERTIGO, SPARTACUS u.v.a. Oft mit sehr jungen Coloristen ohne Kenntnisse der Fotochemie, die dies vollbrachten. Oder so: man lernt Geige spielen, und dann müssen (noch vor der Phrasierung und Agogik) zumindest die richtigen Toene gespielt werden - rein technisch ausgedrückt: das entspraeche dann einer neutralen Lichtbestimmung. Tatsächlich war die Berliner Premierenkopie von "2001"'im Royal Palast wie ein paar Jahre zuvor "Die groesste Geschichte aller Zeiten" neutral abgestimmt (dort unabhängig von Spiegeln, weil andere Filme wiederum einen anderen Charakter aufwiesen). Andere 60er-Jahre-Titel waren deutlich waermer. Unangenehm blau-gruen-blau wurde es bei Metrocolor erst bei "Ryans Tochter" 1970: der Strand wirkte ausgefressen. Das Licht der Bogenlampen im damaligen Royal Palast war extrem gleichmäßig auf beiden DP70 und extrem ruhig gegenüber anderen Berliner Staetten! Erst mit Einführung des Xenonbetriebs fielen dort die Gueten kunterbunt durcheinander und alles wurde duster.
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Das gesamte Originalnegativ wurde in Berlin Ruhleben entwickelt: der Regisseur hatte Proben an alle europäischen Kopierwerke versendet und dann dieses Werk ausgesucht. Die Schwarzweiss-Entwicklung galt als vorbildlich, zumal die Produktionsleiter noch die harte Schule der Mosaik-Studios durchlaufen hatten (geschult von Hr. Regolin, dem damaligen "führenden Schwarzweiss-Experten vor dem Herrn"). Schliesslich kam der Regisseur auch nach Berlin, um mit der Zähluhr eventuelle weisse Pratzer im Negativ zu zählen. Diverse Aufnahmen auch der Drehpausen durchliefen die Entwicklung, dann unter dem Mantel der Verschwiegenheit aussortiert. Der Regisseur war bei den Dreharbeiten manchmal mit dem Handy mehr mit der Postproduktion von "Jurassic Park" beschäftigt, hatte es den Anschein - aber dem fertigen, doch stilistisch prägnanten Schindler-Film merkte man dies nicht an. -> Es gilt die bisherige Blu ray Disc als hochwertige Referenz, auesserst nahe zu einer 35mm-Direktkopie vom Originalnegativ. Man hofft, dass 4K DCP resp. UHD an der Gradation nichts geändert haben, da bei geringsten Abweichungen der Bildcharakter sofort zu kippen anfangen würde. Mal sehen, was daraus 2018 geworden ist...
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Das stimmt und haette auch von mir ergänzt werden müssen. Danke. Die Disc ist noch nicht in den Laeden, nur bei Amazon-Kunden. Zudem scheint auf allen nicht den BasisLayer HDR10 ausgebenden Displays (s.o.) generell bei Schatten kein Schwarz mehr erkennbar zu sein. Auch bei 4K Beamern eben ohne HDR. Und beim HighContrast schmieren dann die Details ab, Lichter fressen aus. Sobald ich die Scheibe habe, folgt eine abschließende Einschaetzung auf der richtigen Anlage. Es gibt noch weitere Capture-Vergleiche zwischen den vorherigen HD-Versionen und der jetzigen UHD im Internet, die leicht aufstoßen. Auch auf diese ist kein Verlass, auch nicht auf Vimeo, wo die alte Blu ray schärfer als die neue erscheint: Auf alle Fälle wurde für UHD der Ausleuchtungsfehler der früheren Blu ray mit den gruenstichigen Bildseiten nicht mehr wiederholt. Einige verstaubte Stellen im Negativ sind retuschiert, die Fehler bei den Aufprojektionsszenen gemindert. Erzählt wird ausserdem, die DAWN OF THE MAN-Szene sei etwas wärmer und die Weltraumszenen etwas kühler abgestimmt.
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Grausen im Weltraum: UHD-Schock 2018.
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Katalogtext der Viennale (Vorstellung übermorgen, 12.30 Uhr): Nicht nur das 70mm-Format, auch die magische Welt des Zirkus scheint in ihrer klassischen Ausführung dem allmählichen Verschwinden anheim gegeben: Menschen, Tiere, Sensationen, ein Orchester, das die Takte immer ein bisschen zu sehr verschleppt und selbstredend Clowns und der unheimliche Pierrot mit seinen roten Ohren. Mittendrin in diesem Getümmel ein hantiger John Wayne als Chef des Ganzen und eine sprühende Claudia Cardinale als sein Mündel Toni; sowie Rita Hayworth als vergessener Star – auf dem Weg zum Comeback. All larger than life indeed! Draußen brüllt ein Löwe und lässt die Gitterstäbe erzittern: Sind es seine oder unsere? (Katja Wiederspahn) You don’t expect to find John Wayne in a circus. You don’t expect to see Wayne in Europe either. These are among the reasons that Henry Hathaway’s CIRCUS WORLD is such an unusual film. Its budget was relatively modest by Bronston standards – a paltry 9 million dollars. Not that director Hathaway is skimping. He still has armies of extras, plenty of horses too and even one or two elephants. The film also features a massive fire (a scene that reportedly went wrong and almost killed Wayne.) John Wayne plays Matt Masters, a circus owner/stage cowboy who takes his troupe to Europe in the early years of the 20th Century. He is heading across the Atlantic for both business and romantic reasons – to prop up a flagging business and to track down Lili Alfredo, the love of his life and mother of the beautiful young trapeze artist, Toni. Wayne’s role is intriguing and selfreflexive – he’s a showman who plays at being a cowboy for the circus audience. The screenplay was co-written by legendary ex- journalist, Ben Hecht (other credits: THE FRONT PAGE, SCARFACE, NOTORIOUS.) The combination of Claudia Cardinale, Rita Hayworth and Wayne in the same movie is an added incentive for checking out a film that will look more sumptuous projected in 70mm than it ever did on its TV reruns. (Geofrey Macnab) Henry Hathaway: SUNSET PASS (1933), SOULS AT SEA (1937), SUNDOWN (1941), CHINA GIRL (1942), KISS OF DEATH (1947), THE DESERT FOX: THE STORY OF ROMMEL (1951), FOURTEEN HOURS (1951), RAWHIDE (1951), NIAGARA (1953), GARDEN OF EVIL (1954), FROM HELL TO TEXAS (1958), WOMAN OBSESSED (1959), NORTH TO ALASKA (1960), THE SONS OF KATIE ELDER (1965), NEVADA SMITH (1966), 5 CARD STUD (1968), TRUE GRIT (1969), SHOOT OUT (1971), HANGUP (1974) https://www.viennale.at/de/film/circus-world
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MPLC, aber vielleicht auch andere Wege. Es wäre mal interessant, den Filmtitel zu erfahren? Wie erwähnt: die einmalige TB über MPLC für eine nichtgewerbliche Aufführung (falls mit MPLC keine Jahreslizenz abgeschlossen wurde) lag höher als bei der Company für den Theatervertrieb: also den Vorgang gewerblich ausgewiesen. Ein anderer Fall: Ein US-Film kostete über London (ehemals HFC) Betrag X, direkt über die Klassikerabteilung der Company in USA aber Betrag Y: zu Betrag Y folglich abgeschlossen. Privat mit Freunden und Familienmitgliedern ist fast alles erlaubt. Sogar Vervielfältigung - aber nur für sich selber, d.h. als Sicherungskopie. MPLC legt es nicht anders oder enger aus als der VDF. Der VDF klärt das Recht zur Bewerbung in seinen Statuten: "Öffentliche Bewerbung/Bekanntmachung von Filmen Eine Erlaubnis zur gewerblichen Vorführung beinhaltet in der Regel auch das Recht zur öffentlichen Bewerbung des Films in dem entsprechenden Veranstaltungsort. Im nichtgewerblichen Bereich erfolgt eine Einschränkung der Presse- und Marketingaktivitäten des Lizenznehmers. In diesen Fällen ist es dem Filmveranstalter untersagt, für seine Filmvorführung durch Anzeigen, redaktionelle Texte, Flugblätter, Programmhefte, Internetauftritte u.ä. öffentlich zu werben. Auch die Veröffentlichung von Filminhalten ohne Nennung des Filmtitels ist untersagt. Verstöße gegen diese vertraglichen Verpflichtungen können zivilrechtliche Maßnahmen der Rechteinhaber zur Folge habe[n]. [...] Das öffentliche Vorführungs- und Wiedergaberecht umfasst sowohl die gewerblichen wie die nichtgewerblichen Aufführungsrechte. Im gewerblichen Bereich sind die Aufführungsrechte in der Regel an 35 mm Material bzw. an Festplatten nach DCI-Standard gebunden, im nichtgewerblichen Bereich kann dieses Recht auch auf anderes Trägermaterial (z.B. DVD oder VHS-Kassetten) durch eine ausdrücklich schriftliche Erklärung der Verleihfirmen ausgeweitet werden."
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Cinema capable: a new 3D. -> "The end of Flat Content": https://www.h4v.com/overview
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Spitzenpreis der BKM geht an Flebbe Kino
cinerama antwortete auf preston sturges's Thema in Allgemeines Board
Eine Proporzentscheidung der karriere-besessenen Frau Prof. Gruetters. Und ein Symptom der Einhelligkeitsdemokratie: Das System setzt Konsens und Goodwill voraus. Grütters aber, die gestalten und Macht ausüben will, nützt es nun für ihre eigenen Zwecke. Als Anfang des Jahres die Neubesetzung der Berlinale-Leitung anstand, plante Grütters, den Nachfolger von Dieter Kosslick ganz allein zu küren. 80 Filmschaffende protestierten. Aus: https://www.sueddeutsche.de/kultur/monika-gruetters-kulturstaatsministerin-1.4185060?fbclid=IwAR36v6PK-RKRNpw1N83vDBuadZYYAPYnxNg4ub46UkvC1tSDzF9C5cuY9pM Diesmal protestiert keiner. Weil unfreiwillig komisch. -
Wer dann MPLC für Open Air missbrauchte, ist fällig: Regress + Nachzahlungen ohne Ende.
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Selbstverständlich stellt die Warner-Disponentin auf Anfrage (Veranstalter kommerziell/nichtkonmerziell) bei Anfrage ihren Status um. (Abänderung der Sub-Zeile in "non theatrical management"). MPLC für Warner nicht zuständig!