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Ich meinte ja doch eher eine Formel. (Weniger die Erfahrung in einem Kopierwerk mit vermutlich selten aufgeführten aelteren, geschweige denn extrem geschrumpften 35mm-Kopien.)
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Ja, eigentlich alles von alledem? Da der stark geschrumpfte Film schon nicht mehr optimal ueber die Vor- und Nachwickelrollen läuft, dynamisiert sich der verkantete Eingriff des Zahns am Perforationssteg bei der abrupten Schrittschaltbewegung der Schaltrolle. Zickzackartige Longitudinalschwingungen? Irgendetwas ereignete sich auch mit der Elektronik des Schrittmitors, der Impuls fiel bei nicht mehr maßhaltigem Material aus dem Schritt, waehrend das selbe Material ueber oben erwähnte konventionelle Alternativprojektoren nachwievor mit unbeeintraechtigtem Bildstand lief, meine ich mich zu entsinnen. Bei gleichem Umschlingungswinkel läuft der 35mm-Film auf Bauer-35/70mm-Universalprojektoren oder auf Philips DP70 auf Vor- und Nachwickeltrommeln uebrigens mit 24 Zaehnen. Denen stehen 64 der E-Serie gegenüber. Waeren diese optimal mit geschrumpftem Film berechnet, wuerde der maßhaltige Film in Bedrängnis geraten (und vice versa).
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Wo ist der Beweis? Da wir einen Stock an 35mm- Kopien haben und ihn ausbauen, besteht ein Interesse daran, die Spreu vom Weizen zu trennen. Dem Bericht von @waerts moechte man mich sich anschließen. Geschrumpfte Kopien fuer 35mm und 70mm, mit denen ich zu einer Aufführung auf FP30EC II bzw DP75E reiste, wurden schwer beschädigt. Zuvor bereits auf FP30 und DP75, allerdings in geringfügigerem Ausmaß. Die gleichen Kopien (zuvor oder danach) auch auf Meo 5XB, Philips FP5/56/3/7, Victoria 5 oder andererseits DP70, Favorit 70, Bauer U3/4 vorgeführt, liefen unterbrechungsfrei durch, auch die Laufruhe erstaunte. Zur Zahnteilung gibt es oben eine von mir eingestellte Zeichnung, die in ein Rechnungsmodell einzusetzen wäre, oder nicht?
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Eigentlich sollte die Schrägverzahnung der Verzahnungssteifigkeit entgegenwirken. (Aber spannendes Thema.) Zurück zur "legendären" E-Serie. Inwiefern macht man sich durch Betrieb derartiger 'Filmprojektoren" mitschuldig am mittelfristigen Verschleiss der Perforation? Ein früher Tod der aelteren Filmkopien durch die E-Serie?
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Bei beiden Kinoton-Typen FP30 und DP75 zum Glück noch Optionen zur Abhilfe. Nun hatte aber das letzte Produkt, die E-Serie, nicht nur die Multiplexe, sondern mittlerweile auch Programmkinos und Museums-Kinos invadiert. Bei exorbitant großem Durchmesser der Schaltrolle wirkt sich der Umschlingungswinkel bei nicht maßhaltigem Film noch viel beachtenswerter aus. Tests mit geschrumpften Film zeigten erstaunliche Ergebnisse. (E15: einige issues der Kinoton-Serie wurden nicht wiederholt.)
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An welcher Stelle der DP75 machst du das fest, Martin? Nachwickelzahnrolle? Der Umschlingungswinkel ist schon sehr drastisch. Dennoch: Haben deswegen ernsthaft den Umbau eines DP75 vor und soeben einen gekauft! So viele schöne fabrikneue Getriebeteile, Zahnrollen und Magnetköpfe drin, dass man der Versuchung einfach nicht widerstehen konnte. Bildstand uebrigend wie festgenagelt, das kenne ich sonst nur von der Karlsruher Maschine.
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Weltweit auch Betruebnis ueber die sogenannte "unrestored" Intermediate Version von Warner/Fotokem/Mr. Nolan und Mr. Ned Price. Aber es passiert nichts. Keine Korrekturen. Keine Erklärungen. Hier wird ein Millionenpublikum für unterbelichtet verkauft? Der offizielle Imax-Trailer: http://www.tripwiremagazine.co.uk/headlines/watch-an-imax-trailer-for-the-rerelease-of-kubricks-2001-a-space-odyssey-for-its-anniversary/ Widerspruch zum Hype um die blasse Neufassung, aber auch zur Fanboy-Glorifizierung des späten Kubrick im Blog "Digitale Dämmerung": https://duskofdigital.wordpress.com Ob im Rahmen der Symposien.und Veranstaltungen im deutschen Filmmuseum anlässlich der großen Ausstellung zu diesem Film auch Restaurierungsfragen aufgeworfen wurden, ist nicht bekannt. Wäre aber interessant zu wissen. Ansonsten findet die Diskussion eben außerhalb der Staats-Institutionen statt, die offenbar Angst haben, es sich mit Leihgebern, Eigentümern und Rechteinhabern anzulegen und gewöhnlich einknicken.
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Dann gucke ich mir die Blu-ray demnächst an. Herr Brue.... koennte etwas zum Negativ wissen, obwohl er eher Freund des Flying-Clipper-Kameramanns Hölscher ist. Ein Negativ bewahrt man auf, und es wäre verwunderlich, wenn es jemand weggeworfen hat. Brauner hat Teile seines Nachlasses einerseits ans DIF Frankfurt gegeben, andererseits an die SDK in Berlin. Im arte Interview treten deren Direktoren auch betont diplomatisch auf und drehen sich wie ein Aal. Aus Berlin hört es sich fast schon - man verzeihe den Ausdruck - schleimig an? Der Heise-Artikel ist eine Offenbarung, danke für den obigen Hinweis.
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Ja und? Verrät er endlich einmal, wo das Negativ aufbewahrt ist? Die HD-Version ist schlecht.
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In drei Imax-US Kinos sowie einem kanadischen Imax-Kino in 7 cm. 350 weitere Imax-Saele dijizieren fleissig. https://variety.com/2018/film/news/stanley-kubrick-2001-a-space-odyssey-imax-1202892054/
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Nochmals hat ihn Marc Hairapetian interviewt: https://www.zeit.de/kultur/film/2018-07/artur-brauner-filmproduzent-100-geburtstag Im Fernsehsender ARTE läuft heute ab 20:15 Uhr ein Themenabend, beginnend mit "Hitlerjunge Salomon". Der Stream: https://www.arte.tv/de/videos/083313-000-A/der-unerschrockene-der-berliner-filmproduzent-artur-brauner/
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Er hatte sie Ende der 80er Jahre zu 4-Kanal Magnetton CinemaScope-Zwecken eingebaut und Anfang bis Mitte der 90er Jahre auf fuer 70mm benutzt. Unsere Uralt-Kopie ist seinerzeit auch dort gelaufen. Es sind 120 Grad, und die hatte er sich auch zu Hause eingebaut.
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Bei einer elektronischen Sicherung des Werks würde ich den Kontrast der Affen-Szenen etwas anheben. Auch an Ned Price geschrieben. Das 3M-Material der Frontprojektionsleinwand war während der Produktion des Films fehlerhaft wie hat auch andere Szenen aus heutiger Sicht. 2 Warner-Kopien der 35mm Version habe ich im besagten Berlin-Kino seinerzeit selber ausgetestet, waren mintgrün und rund 1k in der Auflösung. (Private Kopie eingesetzt, war nicht ganz so abstoßend, aber verschrammter.)
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Letzteren Titel besitzt du doch in Technicolor 35mm? Muss man dich zu beglueckwuenschen. Das "Clipper"-Skandal-DCP indes gehört verboten.
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Off topic und M. Todd erg.: Savoy Hamburg fuer Herbert Steppan und Joachim Gluer.
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customer relationship management. Man schafft Allegorien in der Fantasie durch verschmelzende Traumbilder, die in Wirklichkeit so nicht zusammenkommen. Gerade dadurch wird signalisiert, man boete dem Publikum exklusiv die Befriedigung noch nicht ausprobierter und brandneu entdeckter Bedürfnisse. Das funktioniert auch auf der Humor-Schiene. Beispiel: Eroeffnungsplakate der Yorck Kino GmbH für die " Delphi Lux"-Kinos am Zoo. Ein mit Schlips und Krawatte verkleidetes Zebra mit weissen Streifen sitzt im Kinostuhl und ruft: " die besten Streifen außerhalb Zoos!" (der sich gleich nebenan befindet, aber aus Prinzip keine Filmangebote zulässt, trotz diverser Anfragen.) Diese Synergie-Effekte sind natürlich falsch, aber Marketing erklärt auch nicht die Welt, sondern impft Schaumblasen ins menschliche Gehirn. Nur so überlebt unser Wirtschaftssystem.
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Weitere interessante Diskussionen zur Rezeptionsguete des Films im avs-Forum und auf cinematography.com : http://www.cinematography.com/index.php?showtopic=73384&page=2#entry495771 https://www.google.de/amp/www.avsforum.com/forum/150-blu-ray-software/2953536-2001-space-odyssey-4k-uhd-7.html%3Famp%3D1?source=images Heute, 22.7,18 um 20:05 eine Sendung von Rainer Praetorius auf Deutschlandradio, "Evolution und Ewigkeit": https://www.deutschlandfunk.de/50-jahre-2001-odyssee-im-weltraum-von-evolution-und-ewigkeit.866.de.mhtml?dram:article_id=419523&xtor=AD-251-[]-[]-[]-[dlf-mobil]-[]-[] https://www.deutschlandfunk.de/50-jahre-2001-odyssee-im-weltraum-von-evolution-und-ewigkeit.866.de.html?dram:article_id=419523&xtor=AD-252-[]-[]-[]-[dlf-desktop]-[]-[]
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Wenn es einst ein verbindliches Digital Source Master gab, stellt sich ja nur die Frage nach einem besseren bzw schlechteren Bild. So wie einst auch bei der Film-Lichtbestimmung eines Originalnegativs. Unter dieser Fragestellung kann es dann auch kein sowohl als auch mehr geben. Die eine Vorfuehrweise nähert sich dem Original deutlicher als die andere. Und eigentlich ist nur vorstellbar, daß eine LED-Wiedergabe die originalgetreueste ist. (Falls nicht wieder die Farbräume im HDR-Prozess grotesk verschoben werden, wie beim fehlerhaften Mastering so einiger Blu-rays der letzten Monate. Dann wäre das Gegenteil des Sinnes des Erfinders erreicht.)
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Zwei bis drei Jahre war die Anlage installiert? In den französischen Fachzeitschriften gibt es noch Schwarz-weiß-Abbildungen des Buehnenvorbaus mit und ohne Cinerama-Vorhang.
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Im Gaumont Palace - in den wenigen Jahren seiner Cinerama Installation -liefen auch Ben Hur und Schiwago in 70mm, und vor der Cinerama-Installation Spartacus und König der Könige. Und was lief in drei Streifen dort? War ja schon Mitte der 60er Jahre: vermutlich Reprisen? Oder in Erstaufführung die Wunderwelt der Gebrüder Grimm?
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Ist aber erneut die Projektion über durchleuchtete, mit wachsender Leuchtdichte an Kontrast verlierende Panels auf Mikrochip-Basis, angekoppelt an vorgeschaltete, auf Schaerfekompromisse eingestellte Projektionsoptiken, verlustreiche Kabinenfensterscheiben und verlustbringendes Streulicht der Notausgangsbeleuchtung nebst der Reflexion einer "Gesichterwand" im vollbesetzten Saal... Wenn, dann nur aufgrund eines speziellen Imax-DMR DCPs schaerfer? Oder gibt es dafür andere Gründe? Vielen Dank für den Bericht.
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Die Bildgroessen bezeichnen ja die Länge der Bildeände, nicht die Breite. Ich hatte Kontakt zum ehemaligen Vorführer der Cinerama-Installation im Gaumont Palace, bekam Zeichnungen.
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Traumhaftes 70mm. Mehrere Interessenten fragten nach: immer nur Restrollen, keine vollstaendigen Fassungen. Fast alle Titel sind anderweitig (z.B. in westeuropäischen Archiven) vollständig deponiert. Rudis ruede Resterampe.
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Nachfrage: In einem Jahr startet die Wiederaufführung von "Spiel mir das Lied vom Tod" als Digisat. Hier im Forum und auch extern hörte ich, dass sogar eine 70mm Kopie seinerzeit im Einsatz gewesen sei. Angeblich im Gartenbaukino in Wien aber auch in einem westdeutschen Filmtheater. Auch in USA fragt man sich, ob es von diesem Titel eine 70mm Kopie gegeben hat. (Von vorzüglicher Qualität waren die Technicolor-Druckkopien auf 35mm, die auch von der Blu-ray Version in keiner Weise erreicht werden.)
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Die im "International" immerhin funktionsfähigen Pentacon UP70/0 (nicht automatisch mein Lieblingsprojektor) wurden leider im Gewaltmarsch in 2009, d.h. drei Tage vor Festivalneginn, durch die Berlinale herausgerissen und gegen desolate Philips DP70 aus dem ehemaligen "City im Europacenter" ersetzt (Blendenziehen und kaputter Bildstand seit 1976, ich hatte damit gearbeitet). Da konnte auch der Oscar für diese Maschine von 1963 nichts mehr herausreißen, und auch Kinoton hat meines Wissens an dem Projektor-Paerchen seit den 90er Jahren nichts mehr getan. Letztlich haben sie dann im "International" wie im "Delphi" die Bildflächen drastisch verkleinert. Nur zur Information und als Randbemerkung...