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Dies war mit der Digitalisierung (Internet/DVD/Beamerprojektion im Kino, E-Tickets, Social Media, Verkürzung der Kinofenster) auf mehreren Sauelen zugleich eingeleitet worden, erschreckend. Die Branche war zu klein, um sich dagegen mit Prohibition zur Wehr zu setzen. Mit dem "Superfernseher" s.o. haben kuenftig Medientechnikkonzerne auch in Filmtheatern Einfluss gewonnen. Es wird durch Herabsetzung derer Geräte leider nicht in den Griff zu bekommen sein, scheint es. Man muesste andersartig argumentieren und handeln.
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Wenn das aber nicht angeboten wird, schaue ich mir generell keine Filme im Format 2,39 zu 1 dort an. Damit sind wir ja wieder beim Thema 70mm Todd AO als nach wie vor bestes Projektionsverfahren aller Zeiten.
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Dazu meine These: die Einfuehrung von CinemaScope geschah ausschliesslich aus kommerziellen Gruenden. Die Entscheidung der Filmemacher dafuer oftmals auch. Die Entscheidung fuer 1.89 screens ist konform zu Panel-Herstellern, konträr aber zur intendierten Auswertung von Scope-Filmemachern: kaum einer unter diesen saehe einen Sinn in schmaleren Kinobildwaenden. Vielleicht wird SAMSUNG auf 2,39:1 nachruesten? Auf 6K - obwohl DCPs in 4K sind? Diese muessen bei 2,39 anamorphotisch im Container vorliegen und koennten auf 6K LED Wand in die Breite skaliert werden. Waere doch super... Mag aber ein Denkfehler sein.
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Da meinen wir dasselbe? Cinerama-Filme, auf flache Leinwand projiziert, würden verzerrt oder "verkantet" wirken. Bei gewölbten Bildwänden aber kippen horizontale Linien ausserhalb der Bildmitte (oben oder unten angesiedelt) ebenfalls -war halt ein Show-Verfahren. Die sphärischen Optiken waren m.E. nie auf Wölbungen korrigiert (oder mir bzgl. der Tiefenschärf), nur bei D-150 auf 70mm-Film wurde die Geometrie geändert. (Ausgenommen eine Sonderserie der 90er Jahre für 35mm-Film bei Scope-Filmen, die die Bildränder variabel mehr oder weniger stauchen). 42.5,mm bei filmischer Scope-Projektion ist aber extrem kurz: die Optik in der Hand gehalten, aber leider nie praktiziert. Bei einem DCI-Kino hatte ich eine 90-Grad-Bildwand mit den Kollegen eingebaut: das DCI-Bild verhielt sich wie Projektion mit sphärischem Objektiv bei Film (z.B. von 70mm Film auf Super Cinerama-Bildwand): die Ränder gedehnt und bereits minimal unscharf, die Bildmitte beschnitten, weil die Kollegen die Anpassung der optischen Achse durch Vertiefung der Projektorkonsole verweigerten.
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Ja, das war der Konsens. Aber Zweifel sind erlaubt: die Heilligkeitsausbeute gewinnt m.E. bei anamorphotischer Digitalprojektion gegenüber vergrössertem Letterboxbild, aufgeblasen auf eine traditionelle Scope-Bildwand. Die native Auflösung bei anamorphotisch aufgenommenen Produktionen (die ja sowohl auf Film wie auf dem Panel das Full Format auflösungstechnisch ausreizen), gewönne ebenfalls. Traditionell kam es aber zeitweise zu Mehrkosten bei der VFX-Produktion, wenn größere Formate eingesetzt wurden. Bei der Digitalprojektion vermute ich gewisse Umstände im Automatik-Betrieb, wenn nach der Werbung ein Anamorphot vorgeschaltet wird... keine Ahnung. Bei DVD hatten die anamorphen DVDs die bessere Auflösung gegenüber Letterbox: unscharfe Ränder produzierten nur die Röhrenfernseher aufgrund ihrer Kurzbauweise. Alles bedauerlich, nachdem der 35mm-Film immerhin mit der BlueStar-Serie in den 90ern endlich auch bei CinemaScope ausreichend scharfe Bilder lieferte, trotz des Faktors 2x in der Bilddehnung. Deutlich günstiger liegen ja die Bildgüten bei der Anamorphose bei geringer Bilddehnung im Faktor von nur 1.2x. Hätte sich dies bei DCI durchgesetzt, hätte es u.U. auch Einflüsse auf Kinoneubauten gehabt, die wieder stärker auf die frühere Praxis der Breitleinwand zurückgegriffen hätten. Hätte, hätte, Fahrradkette.
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Hörte, die Serienherstellung größerer und breiterer Chips und deren Einführung auf dem Markt sei primär der befürchtete Kostenfaktor. Optiken für alle Formate und Breiten hatte es schon zu Analogzeiten gegeben. Ausserdem existieren Anamorphoten mit Faktor 1.25x aus der frühen Digitalprojektion fuer die vorhandenen 1.9:1-Panels. Warum die DCI das zu unterbinden suchte, erschließt sich mir überzeugend nicht. SAMSUMG sollte 2.39:1-Waende bauen und die DCI Ihre Spezifikationen (Rueckkehr des anamorphotischen Full-Containers) anpassen. Kann aber auch ne "Schnapsidee" sein.
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Ganz unerfreulich und opportunistisch gedacht. Das Gegenteil wäre (oder war) richtig. Scope am breitesten dargeboten kommt (oder kam) der menschlichen Wahrnehmung zufolge dem Sehwinkel näher (vgl. auch Goldewski, Lev: "Grundlagen der Breitwand-Kinematographie"). Damals und auch noch heute spricht man klassisch von "Breitwand" und nur bei negativ konnotierten Beispielen von "Panzerschliff", "Letterbox", "Windowbox". Nur weil beim 2K-Digital-Panel (und zuvor aehnlich bereits bei 16:9-Fernsehern) bei einer Aspect Ratio von 2,4 zu 1 die Zeilenanzahl sinkt (beim DCI von 1080 auf 858 reduziert wird), muss man diese Entwicklung ueberhaupt nicht gutheissen. Allein die Tatsache, dass in Letterbox-Balken Restlicht verbleibt, darf als Rückschritt erachtet werden. Auch Imax ignorierte bedauerlicherweise die Gesetze des menschlichen Sehwinkels und wirkte daher selten immersiv und blickfuellend.
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Bei den Häusern mit Pyrcon UP70-0 und bei 70mm-Film wurde die Kaschierung vollstaendig aufgefahren, aber für Cinemascope 35mm seitlich und in der Höhe wieder etwas zugefahren. Im Westen ähnliches bei den Cinerama-, CineMiracle-, 70mm-Cinerama-, D-150- u.a. Todd-A.O.-Kinos. Gewünscht aber hätte man sich vielleicht, dass Cinemascope 35mm bei vollständig seitlich ausgefahrener Kaschierung gespielt worden wäre und nur der Hoehenkasch etwas eingefahren worden wäre. Die Begründung der starken Verkleinerung der 35mm-Formate in Ost wie West nahm Bezug auf das Verhältnis der Größe des Negativformats der zum Einsatz kommenden Filme. Nicht mein Geschmack, und man hätte vielleicht eher zwischen Dup- und Original-Kopie unterscheiden sollen. Vereinzelt geschah dies auch, wo man zwischen Cinemascope und "Super-Cinemacope" unterschied wie im damals noch kompetenten Zoo-Palast, Bln.
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Die Bildfenstermaske s.o. ist ja nun für 70mm. Bei einem Bildfeld von 0,89 pro Bild beim 3-streifigen Cinerama wirkt sich der Schmetterlingseffekt der Curved Screen weniger stark aus als bei einstreifiger Projektion (35mm und 70mm), aber in der Bildmitte wird bei allen 3 Teilbildern dennoch beschnitten. Die Proportionen der 3 Teilbilder sollten bein Cinerama identisch sein, weil alle 3 Projektoren denselben Radius zur 146-Bildwand haben müssen. 70mm oder CinemaScope und 1,85 in 35mm, auf im Sonderfall bis zu 120 Grad projziert, erzeugen in der Mitte der Bildwand ein größeres Bild als an den Seiten. Allerdings steht die Bildmitte bei einem im Radius sitzenden Zuschauer in der gleichen Entfernung wie die Bildränder. Unbeschnitten und unverzerrt sind Projektionen nur auf Flachbildwänden möglich (Cinerama davon ausgenommen). Es gibt zwar teuere Kompensationsobjektive (von D-150 bis hin zu Omnivision oder Omnimax). aber Curved Screens bringen (ausgenommen bei digitaler Fulldome-Projektion in den Planetarien) immer native Beschneidungen und Verzerrungen. Sie sind dennoch ein Erlebnis wegen des stärkeren Immersionseffekts, und einige Filme sind auf diese Wirkung hin passend fotografiert (BATTLE OF THE BULGE).
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Dafür waren die Folgen des damit propaganda mäßig eingeplanten Zweiten Weltkrieges kostenpflichtig. # Die Fernsehstube hat m.E. bereits mit der Umstellung auf digitale Projektion und digitalen Vertrieb begonnen! Wenn jetzt nach dem Filmvorführer auch der Beamer als Sinnbild eines Übergangsstadiums verschwindet, ist dies ökonomisch und technisch sinnvoll. Und auch dabei wird es nicht bleiben. Ich fürchte mich daher vor dem nächsten Paradigmenwechsel. Man kann sich ausmalen, welches Szenario bevorsteht. Fazit: Wer weiterhin mit traditionellem Equipment künftig Alleinstellungsmerkmale kommunizieren möchte, muss sich wohl etwas einfallen lassen. Eher kommen vielleicht gebogene Panorama-Leinwände, Kuppeln oder Rotunden zurück, als dass elend große Stand-Beamer sich weiterhin rechtfertigen.
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CIC-Logo bei "2001", passte superb zur Company, war begeistert. Beim "Erdbeben" m.E. ebenfalls, evt bei "Airport"? Wurden später wieder zurückgezogen.
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Hier wird weitergeschrien, Verzeihung - geschrieben: https://www.hometheaterforum.com/community/threads/kubrick’s-“2001”-curated-by-christopher-nolan.357472/#post-4612948 http://www.film-tech.com/cgi-bin/ubb/f1/t012288/p3.html Etwas konkreter in Anbetracht der Geheimniskrämerei und des Desinformierens um diese Filmrestaurierung. Der Restaurierungsleiter ist Mister Ned P., und jener reagiert nicht auf diese Fragen.
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Sehe ich genauso. Hauptsächlich wurden die Negativaterialen verändert, während des Printmaterial das alte blieb und dazu nicht mehr passte.
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Das lässt sich von einigen DEFA 35mm Produktion bestätigen. Bei den zwei DEFA 70 Filmen habe ich dies von euch gehört, aber komme mit dem Belegen nicht weiter. Eventuell hat sich auch Frau Thorndike dazu geäußert, aber ich mag mich irren.
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"Sensationeller Fund": der Regisseur erklärt das Ende des Films. Allerdings war ueber das Motiv der Wesen ohne Materie und vor allem des "Menschenzoos" oft schon zu lesen gewesen. Nicht aber ueber die Gleichsetzung von Bowman mit Superman: http://www.filmstarts.de/nachrichten/18519775.html Ueber die Alterungsschritte Bowmans quasi im jump-cut-Stil laesst der Regisseur sinngemaess erahnen, dass an Drehbuchentscheidungen evtl mehrere Produktionsmitarbeiter teilhatten. Tatsächlich erwähnt der Schauspieler Dullea, er habe die Idee zu dieser Szene gehabt. Ein Produktionsmitarbeiter von SHINING erlauetert, in anbetracht des gelungenen Sets und des Kameramanns sei so etwas wie CinemaScope oder Widescreen ueberfluessig. Man filme bewusst in 1:1,66 und auf 35mm. (Etwa ab der 14. Minute in der Langfassung des verschollenen Fundes: Wobei auch "2001" nach erstem Wunsch des Regisseurs auf 1:1,85 auf 35mm entstehen sollte.)
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In den Augen nicht weniger, die den Film aus früheren Dekaden kennen,ist das Werk in der russig-duesteren neuen 70mm -Kopie leider entstellt worden. Diese Fassung wird noch die nächsten Jahre die Runde machen, weil wir gerne unsere "Maschinen" füttern möchten und das Thema am Leben erhalten wollen. Aber wohin führt es, mehr und mehr schweigend über eine Entwicklung hinwegzusehen, die spätestens seit etwa 2003 in die falsche Richtung läuft? Dazu ein Kommentar aus Facebook, dem Blog der Kubrick-Anhänger - ausschnittsweise zitiert: Dennis KwiatkowskiI saw "2001" in July of 1968 in its single lens 70mm Cinerama presentation. As many others have noted who saw the original presentation, it was an indelible, even life-changing experience. Some things to note about that experience: Seeing "2001" in 70mm was, and was meant to be a 'special' experience. [gekürzt] During the 'Dawn of Man' segment, when the man-apes (hominids) were jumping and chattering about, the sound came from the surround channel. People were literally turning around in their seats looking at the back of the theatre in response to the sound seeming to come from there.The image in those original prints is described by people who have seen them as pristine, crystal-clear, like looking through a pane of glass at something that looked real. While this cannot be literally be true, it has been described thus again and again and gives an idea of how the film came across. This is also why astronauts of the time described the experience of "2001" as "like being in space twice!".Part of that experience is due to the care that went into the production. The star fields have been particularly singled out in recent online threads and discussions. Those star fields are so clear in one's memory. They stood apart as unique. When I saw "Star Wars" and "Alien" and all the others, none of the star fields ever looked right, or rather, they never really looked real the way they did in "2001". The care Kubrick put into the film (down to the various effects 'layers' looking pristine first generation as opposed to process shots caused people over the years to remark that '2001' looks like it was 'shot yesterday'). I am speaking here of the 70mm prints of "2001" as opposed to the 35mm prints. The 35mm prints looked splendid, benefiting from being a reduction from a 65mm source (just like the 35mm prints of "Sound of Music" and other large format negatives) but the 70mm prints had a more immersive quality and a clarity that conveyed really being in space. This was partly due to the way Kubrick cinematically messed with the viewe'rs perception of space, time, direction, inside and out, up and down, inner and outer experience, angles, place, etc., but it was immensely helped by those inky black space shots and those unique sharp white pinprick stars! A 70mm image could be blown up on a very large screen (and most of the original 70mm showings were on HUGE screens--what one theatre described as a screen half a city block wide--without breaking up in terms of clarity or detail. This was true of all the prints made during the first ten years of release which were printed DIRECTLY off the original negative (and I saw "2001" at various venues 11 times in 70mm alone during the first ten years of release.The sound in Cinerama was loud and piercing--the high pitched signal of the monolith on the moon was very loud indeed--the same was also true of one of the high woodwind notes in Ligeti's 'Atmospheres' during the Stargate 'trip' sequence. In 70mm it was less piercing, but the detail of the music compositions, the bass, presence and clarity (you could clearly hear a number of cymbals crashes which are in the orchestration of 'The Blue Danube' clearly in 70mm where it was just a smooth blend of mono sound in 35mm) and the overall soundscape had more visceral impact in 70mm (though you could have a completely satisfying [though just a little different] experience of the film in 35mm).People talk about how striking the famous jump cut of the bone to orbiting space vehicle was, or how dramatic the colors were in the Stargate sequence were or how striking it was where the space pod eventually ends up at the end, or how stirring the transformation scene was at the end, in Cinerama, and this is all true. But there was another sequence early audiences never failed to react to. This is just after Heywood Floyd goes through voice-print indentification and you have the first long shot of the interior (long corridor) of the space station. The brilliance, boldness, brightess, strangeness and audacity of that shot, with the white corridor and red chairs drew an audible reaction of surpise from the audience. (I know there is an argument of whether the chairs were red, or magenta, or photographed as red, but they looked red at the time to me, and red or not, the image of the corridor was startling to audiences--perhaps similarly to the shot of the red restroom in 'The Shining' which follows the elegance of the Gold Room just passed through. Which brings me to another point. :2001" looked 'bright' in 70mm. The opening (white in 70mm, yellow in 35mm) stylized MGM lion was, in 70mm placed against a bright, beautiful blue background. The shots inside the space station were bright and brilliant and futuristic. The shots inside the conference room at the moon base were bright as was the room at the film's end and the scene inside HAL's brain and the scenes onboard discovery. I mention this because some 35mm prints made in the later 1980s and 1990s had the space station scenes, particularly the discussion between the Americans and the Russians, looking dark--and other scenes looked darker--and this was never the case with the original prints. Maybe the 35mm and 70mm prints that were made decades later were printed to look more like contemporary films of the time, or maybe it was changing film stock or whatever, but I am telling you what the film originally looked like.The recent Nolan print (at the Castro Theatre in S.F.--a great venue which presents great films with very grand presentation--had some dark scenes--the close-up of astronaut Bowman's face in HAL's brain as he listens to the video of Floyd--was extremely dark and murky. It did not represent how the film originally looked. Maybe it was due to a damaged part of the negative or a problem with the photochemical process for this particular release of the film or some other cause, but the same screening of "2001" at the Castro on the same screen in the year 2001 looked very different and that screening was particularly sharp. I mention this not to try to criticize, and indeed, the warm reception of this new release (and its commercial success from a handful of theatres) attests to the power of this film among other reasons. Reports of the Nolan print worldwide have brought a number of different reactions which may be due to a number of factors and such a discussion is beyond the scope of this current post but viewers seem grateful to be able to see "2001" on the big screen during its important anniversary year. Despite the inordinate length of this post, I hope something in it may be of some help in understanding the original impact of the film and how it has continued to hold up.
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https://www.quora.com/Is-Christopher-Nolan-color-blind
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Norsk Filminstitutt hat seinerseits eine neue 70mm-Kopie "2001" importiert und vertritt damit die Position des Kurators Christopher Nolan resp. des Distributors: https://www.cinemateket.no/filmer/2001
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8. + 9.7. INTERSTELLAR so wie nochmals am 13. + 26.7. 2001: A SPACE ODYSSEY im Delphi Filmpalast, Berlin # Am 29.9. 2001 nochmals in der Lichtburg Essen # Im Homerheatre-Forum distanziert sich der LAWRENCE OF ARABIA-Restaurateur Robert Harris von irreführenden und widersprüchlichen Presseinformationen zur 70mm-Neufassung von "2001" ebenso wie vom Kurator Christopher Nolan. (Selber habe ich den Film auch nicht mehr wiedererkannt, so krass sind die Detailverluste in den Schatten, in den Lichtern und in der Farbsättigung. Andere sind begeistert. Aber auch die Revival-Kopien zwischen 2001 und 2017 sind beklagenswert, die 35mm-Kopien mintgruen und unter 1K, die 70mm-Kopien waren nur wenig besser.) # Ab 30.8. VERTIGO im Savoy Hamburg und zuvor im Zoo Palast Berlin # Geplant: IN DEN SCHUHEN DES FISCHERS, D.F, gefaded im Centrum Panorama Varnsdorf
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Meine ich seit 15 Jahren: Digitalprojektoren ein Uebergangstadium hin zur perfekten Digitalisierung mit allen Folgen. Jetzt hat das Fernsehen gewonnen, und dessen Technologie war von Anfang an die stärkere! (Aber was hast du gegen die ueber Fuenfzigjaehrigen? Bist du in Kürze auch! Wir sprechen uns schon morgen... wenn es soweit ist.)
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Filmförderungs-Hindernis-Lauf im FFA-Irrgarten
cinerama antwortete auf Rabust's Thema in Allgemeines Board
Hoffentlich kein Fehler passiert? Die Massnahme darf ja zeitlich nicht "vor" dem Antrag begonnen haben. Ansonsten entscheidet die FFA mehrmals jährlich. Die Karenzzeit ist vorbei. -
Am 5., 23. und 28.6.18 noch einmal auf 35mm "2001" im deutschen Filmmuseum Frankfurt. (Widerlegt mein Vorurteil, man griffe nur noch nach DCPs.) Einige 35mm-Nachkopierungen sind ebenfalls erörterungsbedürftig, aber ich habe noch keine gesehen, die derart entgleist ist wie die neue 70mm-Version im Auftrag des "farb-, schaerfe- und kontrastblinden" Regisseurs C. Nolan. Dann lieber 35mm, also dankeschön.
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Dienstag 12.6. und Freitag 15.6.18 um 20.00 zeigt "Kino Arsenal", Berlin (ohne Helligkeitsflimmern und Blendenflickern wie in den Palästen am Zoo): DUNKIRK (Christopher Nolan, GB/NL/F/USA 2017, 12. & 15.6.) 400.000 britische und französische Soldaten wurden im Mai 1940 von den deutschen Truppen an der Küste von Dunkerque eingekesselt. DUNKIRK schildert die großangelegte Evakuierung und zerlegt die Rettungsak-tion in drei Handlungsstränge – Land, Wasser, Luft – die je ihre eigene Zeitlichkeit – eine Stunde, ein Tag, eine Woche – besitzen. Die Erfahrung des Überlebenskampf und der unaufhörlich tickenden Zeit vermitteln sich dem Zuschauer in fast körperlicher Art, was auch an der Wahl des 70-mm-Filmformats liegt, das dem Bild eine „immersive Qualität“ (Christopher Nolan) verleiht. Aus: https://www.arsenal-berlin.de/kalender/filmreihe/calendar/2018/june/12/article/7258/3003.html Filmkopierwerk: Fotokem.
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PLAY TIME ist in einem anderen Aspect Ratio herausgekommen: http://www.in70mm.com/news/2003/playtime/index.htm # Heute vor 25 Jahren hatte der erste Film mit DTS-Tonspur Premiere: der Anfang vom Ende der Magnettonbespurung auf 70mm-Filmen. Der fortan neue Mix auch bei Revival-Klassikern hörte sich nie mehr so an wie in den Premieren-Kopien. Bekannte in USA stimmen überein.
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Schrieb ein Filmfreund: Salut, JP — war gestern Abend im Zoo Palast, bei der deutschen 2001-„Unrestoration”: bestätige nicht fünf, sondern gar sechsSchrammen am oberen Bildrand. Rechts habe ich indes nur einen Laufstreifen gefunden (der nur vor hellen Hintergründen stört); und vom Bildstand war ich – nach Deiner Vorwarnung – sogar positiv überrascht: hab’ schon wackligere Odysseen erlebt. Ton war auch gestern leicht vor dem Bild (zu merken vor allem im Dawn). Die Zarathustra fand’ ich okay (verglichen etwa mit Screenings im Babylon Mitte); hätte nur generell ein bisschen lauter sein können, alles. Das Sternen-Blau/-Grün hätte mich ohne Deinen Hinweis kaum bis gar nicht gestört — eher schon das generelle lack of crispness im Bild. (Bis auf ein Badezimmer-Close auf alten Dullea-im-Raumhelm — das aussieht wie mit der Alexa gecaptured — ist mir das alles insgesamt zu fuzzy, weich.) In Bezug aufs Logic Memory Center würde ich weniger von gedecktem Braun als von pastellenem Beerenton sprechen — in jedem Fall zu wenig farbsatt. Orwo/35-Blow-up bestätige ich szenen- und einstellungsweise; dennoch die beste 70er Kopie des Films, die ich bislang gesehen habe. Zentraler Hotspot ja (stört kaum), Ausleuchtungsabfall links nicht bemerkt — dafür STARK gestört an MASSIVEM Bildflimmern auf hellen Flächen. — Gespannt auf morgen im Delphi; schönen Mittwoch!