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Leserbrief in "Variety.com": Benoît Clariana-Roigsays: MAY 18, 2018 AT 12:29 AM Never saw a single 35 or 70mm with these crappy greenish-yellowish color grading. Christopher Nolan is publicly known as color blind, he’s blind to reds & greens… The current BR grading is the closest grade of the original print I saw at the theatrical release. Nolan should stop to appropriate things that is not his work. He was 7 at the original release. https://variety.com/2018/artisans/production/christopher-nolan-2001-a-space-odyssey-1202811669/#article-comments
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Lowfade positiv print umfasst wiederum verschiedene, unterschiedlich aussehende Materialtypen. Eher also tendiert das 14 Jahre nach LPP am Markt erscheinende Vision-Material bei der Kopierung von gefadeten Negativen aus der Zeit vor ECN-2 zum grün-blau-grün auf weissen Flaechen.
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Im oben stehend beschriebenen Theater die Auskunft vernommen, dass für die feststehenden, am oberen Bildrand etwa einen Meter herunterragenden 5 Schrammen eindeutig der Vorspieler verantwortlich sei. Zudem waren heute am rechten Bildrand auch zwei durchgehende Laufstreifen erkennbar. Nicht mehr ganz der festgenagelte Bildstand wie vor 50 Jahren. Der DTS Ton läuft leicht asynchron. Ausleuchtungsabfall zum linken Bildrand hin und in der Mitte ein Hotspot, minimales Bildflimmern. Neue "2001"-Version wieder direktional im englischen Ton, allerdings fehlen die Kanäle halblinks und halbrechts. "Also sprach Zarathustra" hörte sich an wie eine gefilterte Schellackplatte. Die Sterne nicht mehr weiß, sondern blau grün, die Raumschiffe grün blau grün oder gelb-grün. Die Gehirnkammer des Computers HAL9000 nicht mehr im strahlenden Rot, sondern in gedecktem Braun. Leider auch sehr körnig, dass man glaubt, keinem 70mm Film, sondern einem 35mm-Blow-up beigewohnt zu haben. Drei neue, noch nie gesehene Splice-Szenen, während die bisher aus dem Warner-Revival von 2000/01 bekannte Splice-Stelle nach dem Knochen-Wurf nun gar nicht mehr auftaucht. Selbst wenn man mit Materialermüdung zu kämpfen hatte, bzw. nachwievor nicht geklärte Probleme bei der Entwicklungschemie im betreffenden Filmkopierwerk nicht überwinden konnte, ist dennnoch die Leistung des Lichtbestimmers zu respektieren, den Szenausgleich gut hinbekommen zu haben. Allein die letzte Rolle ist etwas zu dunkel, gewittrig. Im Original und bei der Premiere war der Film außerordentlich feinkörnig, der Bildeindruck entsprach farblich den Abbildungen des Taschen-Verlags. Der jetzige Eindruck naehert sich sehr dem Orwocolor-Look. Als Vorankündigung ist VERTIGO annonciert.
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Platzreservierung: ja. Letztes Jahr soll das bestbesuchte Festival in der 25-Jährigen Geschichte des Hauses gewesen sein, häufig ausverkauft. @Laserhotline hier im Forum ist Mitkurator des Festivals und kennt alle Aktualitäten / Details. Mir erschien es damals brandneu, weil die Breitwand-Aegide schon seit 25 Jahren zu Ende gegangen war, und ein solches Festival für alle Formate an Wunder grenzte. Heute ist es das älteste noch spielende Festival der Welt. Wegen der Flankenverzerrung auf der stark gewölbten Cinerama-Bildwand und auch wegen des Kontrastes sind die Mittenplätze in der vorderen Saal-Hälfte stark begehrt: Reservierung lebenswichtig!
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Wann und wofuer eine Nutzungspauschale (ab 2019) erhoben wird, ist noch gar nicht geklärt. Und für weitere Themen, ggf. die Vorführung eines speziellen Films, wurde überhaupt kein Termin angekündigt. Trotzdem muss ich mich für die euphorische Vorankündigung entschuldigen. Der Anamorphot wurde nach Österreich zurückgereicht. Gerne würde ich einen ankaufen fuer immer. Ob man den erhofften Film wirklich noch einmal zeigt, mit oder ohne Anamorphot, war tatsächlich 2017 im Gespräch. Auf diesen Titel ist Karlsruhe bestens vorbereitet, also kann man ihn dort sehen. Viel Vergnügen.
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Nächste Kubrick-Reihe im SAVOY Duesseldorf (eröffnet mit DP70-Projektoren): https://rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/stadtgespraech/kubricks-schwager-eroeffnet-filmreihe_aid-22828119?utm_source=facebook&utm_medium=referral&utm_campaign=share
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Nachspiel von "2001: Odyssee im Weltraum" im Berliner Delphi-Palast vom 8. bis 11. Juni. Der Ankündigungstext übernimmt ueberstuerzt sehr viele Ungereimtheiten, mit anderen Worten, Aussagen zur Neufassung treffen nachweisslich nicht zu: https://m.facebook.com/events/1140506802755845 Vorteil zum benachbarten zoopalast: keine kontrastmindernde 3D-Metallbildwand.
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Wo bleiben eure Spieltermine? Lustige Pointen und Cybermobbing allein dürften es kaum bewerkstelligen. Schönen Tag!
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Auch dort warst du noch nie. Falls du kommst, zahlst du eine Nutzungspauschale. Spendenquittung wird ausgestellt. Forumsrabatte gibt es nicht.
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War schon viermal bei dir..., anfangs in Krnov und gerne wieder und in den Anfangsjahren ab 1991 in Bradford und gerne wieder. Dir war ich so ab 2000 begegnet, vorher nie, obwohl ein gutes Personengedaechtnis. Vielleicht bin ich mal wieder Kunde in Karlsruhe, damit die Community versöhnt ist.
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War nie da. Aber schreibt gerne.
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Damit wollte ich gerade auf dich eingehen, nicht aber auf @Smart, der in allen Veranstaltungen nie nicht zugegen war. Diese Unterscheidung muss man leider machen. Von meiner Seite aus halt die mir möglichen Informationen zu einigen von uns gelieferten Filmkopien (LAWRENCE, FISHERMAN, SAN SEBASTIAN, KRIEG UND FRIEDEN...). Der Indianer-Film gehört nicht zu unserem Archiv in Berlin, und ich wohne nicht im Ausland, um die weiteren Import-Kopien zu überprüfen. Bin aber dankbar, dass es einen Standort gibt, wo auch solche mir unbekannten Kopien kostenaufwendig herangeschafft werden. Bei den Filmen von Christopher Nolan wiederum, selbst wenn sie in irgendeinem Kino perfekt vorgeführt sind, beklage ich wiederum die heutige Kopienqualität. Oder auch die Aufnahmeaesthetik: Grund fuer mich, die Flucht zu ergreifen. Aber hier geht es ja zuallererst um die Korrektur an verpassten Projektionsabläufen, völlig richtig. Danke dafür.
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Bei der Restaurationsforschung verweist die Blu ray Disc auf ein Interpositiv jüngerer Zeit (eventuell bereits von 1999, allerdings unter einem Ausleuchtungsfehler leidend). Darin ist bereits ein Riß im Originalnegativ in der Szene nach dem "Knochenwurf" erkennbar, nochmals evt. in der Sprengung der Raumgondeltür, wobei sich der Astronaut in eine Vakuumkammer katapultiert. Dieser Riß ist m.E. in der von älteren Intermediates gezogenen Neukopierung seit 2000/01 nicht erkennbar. Und wenn in der neuesten Version, deren Interpositiv 1999 vom OCN gezogen wurde, der Riß erkennbar ist, gibt es den Zustand des OCN preis, daß jedoch insgesamt noch recht gut sein muß. Die Kopie soll auch deutlich schärfer sein als alle letzten Dup-Versionen. Untrügliche Markenzeichen der Premierenfassungen waren: - absolut schwarzer Weltraum (der selbst noch in gefadeten Kopien gut herauskommt): hier darf kein Grau oder anderes hervorschimmern! - wie festgenagelter Bildstand: der Sternenhimmel schloss mit dem Kasch ab. Absolut essentiell für die Wirkung dieses Films. Die Sterne wechselten als nicht ihre Positionen, hin- und herschaukelnd zwischen Kaschierung und Bildwandtuch. Sollte eines der Merkmale fehlen, handelt es sich um Aussschußkopierung und unfähige Mitarbeiter bei Fotokem. Dies wäre dann auch Herrn Harlan auf seinen Deutschland-Besuchen zu entgegnen, daß er und Leon Vitali sich seit 1999 unzureichend um die Neukopierungen der Werke des St. K. kümmerten, wie man ja an den Ergebnissen ablesen kann.
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Falls dies von Dir Beschriebene als irgendwie doch annehmbar erschien, gaebe es eventuell eine Möglichkeit, eine mit "Lawrence of Arabia" in Zustand und Farbe vergleichbare Kopie auszugraben und in nicht schlechterer Weise "Krieg und Frieden" mit der Schlacht von Borodino und dem brennenden Moskau fortzusetzen. (Die an dieser Stelle genannten Titel koennen gern rundum garantiert werden.)
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Natürlich ist das Centrum Panorama Stefan2 zu Dank verpflichtet, und nicht weniger wir. Das wird niemals vergessen, auch nicht von meiner Seite aus. OLD SHATTERHAND haetten wir ohne seine Vermittlung hinsichtlich der Archivadresse im Leben nicht mehr zu sehen bekommen (Ansonsten würde ich es vorziehen, mich mit den eigentlichen Gästen zu unterhalten, die mir etwas bedeuten.)
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James Robert Sherman auf Facebook vertritt nach der Sichtung im Castro Theater folgende Auffassung: https://m.facebook.com/groups/225079580898484?view=permalink&id=2033391730067251
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SOUND OD MUSIC ab 18.5. im NFT London, spaeter Glasgow und Dublin. Festival im Hollywood Theatre: https://m.facebook.com/hollywoodtheatre/photos/a.162734500426545.35576.154146881285307/2005918436108133/?type=3
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“With analog film, there’s an emotional involvement to the material, there’s a depth and there’s an openness to your relationship to the imagery and to the narrative,” Nolan told Film Comment. “I mean, I can tell you with absolute certainty that if we had screened a DCP [Digital Cinema Package] last night [the presentation] would not have had that response. I know that in my bones. I know that it was about the freshness of the experience, it was about the emotional content. A lot of the information is thrown away when you digitize. In sound terms it’s overtones and subtones—things that you can’t consciously hear.” Aus: https://theplaylist.net/christopher-nolan-2001-podcast-20180521/
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Sehr richtig. Danke dafuer.
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CLOSE ENCOUNTERS in der Ur-Version habe ich in den letzten 40 Jahren leider noch nie in einer halbwegs scharfen 35 mm- oder 70 mm-Kopie gesehen. Dennoch läuft er früher oder später auf jedem der ambitionierten Festivals und ist für die am dolbysierten Magnetton Interessierten von Relevanz. Auch die Berlinale-Premiere im Zoo Palast 1978, die anschließende Auswertung im selben Haus und unser Wiedereinsatz im Berliner Sputnik-Kino 1988 konnte aus der 70mm-Kopie nur wenig herausholen (dies als Nebeninformation). Während der Berlinale-Premiere war die 70mm-Kopie 3 mal schraeg durchgerissen und der deutsche Verleih-Chef der Columbia fauchte den Zoo Palast-Bauherrn und Betreiber Max Knapp mit den Worten an "Sie haben meinen Film zerstört". Knapp stellte sich anderen gerne vor mit dem Beisatz "Mein Name ist Knapp, so wie das Geld knapp ist." (Der Filmschaden wiederholte sich sieben Jahre später mit "2010 - das Jahr in dem wir Kontakt aufnehmen" im selben Haus, ebenfalls auf der Berlinale.) Im zweiten Palast am Zoo habe ich dann 12 Jahre lang mehrmals die Woche 70mm-Filme angesehen. Dort fehlten die Endtitel von "Doktor Schiwago" mit den Wasserfällen (erstmald im ZDF gesehen), die Ouvertüren, Pausen- und Nachmusiken von "El Cid", "Spartacus", "Ben Hur" oder "Lawrence von Arabien". Der ansonsten perfekte Chefvorfuehrer Wolfgang Kl. sagte mir, der Chef habe ihn angewiesen, "die Schwänze abzuschneiden". Damit statt 2 besser 3 Vorführungen am Tag laufen könnten. Da der Betreiber gut an den weggeschnittenen Schwänzen verdiente, wurde er auch 103 Jahre alt. Die Klassiker-Kopien im dortigen Einsatz wurden immer kürzer, da die Wippe an der gewichtsabhängigen Aufwickelfriktion der Bauer U2 hunderte Meter Film zerstörte. Dergleichen bereits Anfang der 60er Jahre. Soviel zur Entmystifizierung der goldenen Roadshow-Jahre.
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Inwiefern verweist Du da generell auf meine Aktivitäten? OLD SHATTERHAND gehört mir nicht, den Kontakt hat @Stefan2 nach Varndorf vermittelt - dafür vielen Dank- eben aus Hilfsbereitschaft ohne selber die Länge der Kopie des Privatsammlers zu kennen. Auch ich habe mich auf den seltenen Film sehr gefreut.
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Und am 15. Juni um 20.00 Uhr im Berliner ARSENAL KINO "Dunkirk": https://www.arsenal-berlin.de/kalender/filmreihe/calendar/2018/june/12/article/6896/3004/team.html
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"Zum ersten Mal seit der ursprünglichen Veröffentlichung wurde diese 70-mm-Kopie mit Teilen aus dem Original-Kameranegativ ergänzt. Dies ist eine echte photochemische Filmreproduktion. Es gibt keine digitalen Tricks, remasterte Effekte oder nachträgliche Änderungen. Dies ist der unrestaurierte Originalfilm, der das filmische Ereignis nachbildet, welches das Publikum vor fünfzig Jahren erlebte. " Christopher Nolan Eigentlich lobenswert. (Aber die Dinge im Text passen nicht immer ganz zusammen.) Trotzdem ab 31.5.18: https://www.zoopalast-berlin.de/programm/subsites/2001-odyssee-im-weltraum/ Da die Herangehensweise so umstritten ist hinsichtlich der Frage "wie bildet man etwas nach?" hiermit der bescheidene Vorschlag, es einmal an etwas Anderem zu versuchen (an der ursprünglichen, studiointernen Version, welche es tragischerweise nicht zur Weltpremiere schaffte):
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In Gedenken an den großen Regisseur Michael Anderson, der vor kurzem mit 98 Jahren verstarb und auch "Around the World in Eighty Days" oder "Logan's run" auf die 70mm-Bildwand brachte, läuft zur Stunde und Centrum Panorama Varnsdorf die deutsche Fassung von "In den Schuhen des Fischers". Erstaunlicherweise wird der Film auch von einem jüngeren Publikum angenommen, das zeitgleich kritische Ansätze zu "Mord im Orientexpress" artikuliert. Das Nachdenken anzustoßen und vergessene Filme spannend aufzubereiten rechtfertigt also doch die Transportaktion fuer Archivalien aus aller Welt. "2001: Odyssee im Weltraum" hingegen mit Pause zu spielen ist keine gute Idee, obwohl wir es originalgetreu angehen wollten. Die Kopie "Old Shatterhand" aus dem US-Verleih war massiv gekürzt - aber superrar, sehr scharf und gut besucht.
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Die Reihe "The Bigger Picture" im Wiener Gartenbaukino hat mit "Lawrence of Arabia" begonnen und setzt sich fort mit "Mord im Orientexpress", "2001", "Uzala der Kirgise" und weiteren Titeln. Do, 24. Mai. 2018 20:00 ( Murder On The Orient Express ) So, 27. Mai. 2018 15:00 ( Lawrence Of Arabia ) Mi, 30. Mai. 2018 20:00 ( Lawrence Of Arabia ) Stets aktuell auf https://www.gartenbaukino.at/programm.html https://www.facebook.com/gartenbaukino/