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Auf ebay sind sie auch günstig erhältlich, aber in den falschen Brennweiten. Das heißt: die Optiken auf deinem Foto sind Sammlerteile, aber gar nicht im Einsatz. Man achte auf die Brennweiten zwischen 40 und 50 mm, obwohl die Grundbrennweite in eurem Kino bei ungefähr 72mm liegt. Auch mit Konverter sind sie nicht einsatzfähig und leider auch nicht paarweise (!!) fuer den überblendbetrieb vorhanden. Die Erwaegungen haben wir alle schon durch und können beim besten Willen auf dieser zerstreuten Grundlage keinen klassischen überblendbetrieb fahren. Und sind hoch zufrieden mit der derzeitigen Anschaffung. Technischer Aenderungsbedarf eher ganz woanders. Subwoofer geändert, hat Stefan besorgt. Ich haette gern Farbfilterserien aus Glas. Tausend wichtige Teile unterwegs.
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@angrist: absolut verständlich. Und berechtigt. Farbe ist niemals weniger wichtig als Schaerfe. Zur 70mm-Frage: Fuer Format-Enthusiasten wiederum ist der Besuch der 60er Jahre vintage prints dann doch ein Muss, weil sie den speziellen 70mm Eindruck durchscheinen lassen, den sie als noch jüngere Besucher entweder vor Jahrzehnten selber mit erlebten oder dieser Eindruck in der einen oder anderen digitalen Version fehlt oder zumindestens verflacht ist. So ist das auch bei einer sehr alten Kopie wie der von "Ben Hur" zumindest versucht worden. Zitat aus dem Forum: # "Robert A. Harris restauriert Filme und schreibt zu BEN-HUR: "Some will discuss the aspect ratio. Filmed at 2.76:1, I'm happy with it anywhere between 2.5 and 2.76. I don't believe that it matters." Was sind das für oberflächliche Sätze? Hat Harris den Film überhaupt je im ursprünglichen Format gesehen? Das Format heißt MGM-Camera-65 und hat das Format 1:2,76. Die Bildkompositionen von BEN-HUR kommen allein im Originalformat zur Geltung! Und davon hat BEN-HUR jede Menge. Scope-Fassungen, auch solche mit breiterem Balken in 1:2,5 oder 70mm-Fassungen in 1:2,2, die einfach 20% des Bildes weglassen, vernachlässigen das vollends. Der Film BEN-HUR ist nicht wie zahllose neuere Scopefilme auf Mitte hin gedreht, sondern wurde bewußt für Spezialpräsentationen in 70mm + Anamorphot hin konzipiert. Ich habe darauf bereits an anderer Stelle in diesem Forum darauf hingewiesen. Leider verfüge ich nicht über Kopien und Apparate dies zu beweisen. Ich habe aber den Film mehrfach in unterschiedlichsten Fassungen gesehen - und weiß wie sehr er auch in einer sehr gefadeten stark rotstichigen Fassung IM RICHTIGEN FORMAT gewann, die ich vor einigen Jahren in Karlsruhe sehen konnte." Zitat Ende. # Darum haben auch wir es noch einmal im letzten Jahr mit einer solchen Kopie versucht. Weil darin in den Innenaufnahmen, und die machen 30 bis 40% des Films "Ben Hur" aus, mehr Details herauskamen als in der neuen 4k Version respektive Blu-ray Disc. Und weil man innerhalb eines Format-Festivals an diesen Film immer erinnern sollte. "Battle of the Bulge", über den du dich freust, ihn zum ersten Mal gesehen zu haben, war auf 70mm aber auch nur in einer gefadeten Kopie vorgeführt worden. In Oslo wie in Varnsdorf in Bradford wie in Karlsruhe. Finde ich gut! Bei "Lawrence of Arabia" verhält es sich in den ersten 70mm-Kopien der Restaurationsfassung seit 1988 ganz anders hinsichtlich der Farbqualität. Sie zeigen eine umfänglicheres Farbspektrum als große Teile der restaurierte digitalen Version von "Lawrence of Arabia", die bereits in etlichen Städten, auch Karlsruhe oder Berlin, in 4K gezeigt wurde und mit der Blu-ray Disc identisch ist. Erschütternd darin die zweite Negativ-Rolle des Films, die trotz aller umfänglichen digitalen Tools aussieht wie eine Mondlandschaft. Aber leider ist uns der Titel verleihrechtlich nicht genehmigt worden. Bei "Ben Hur" ist also immer auch eine 35mm Technicolor Kopie, die Blu-ray Disc bzw 4k oder am besten die alte (!) DVD von etwa 2000 eine informative Alternative zur gefadeten 70mm Premierenkopie, welche aber bei möglicherweise nur drei existenten halbwegs kompletten Exemplaren meines Erachtens nach wie vor zugänglich bleiben könnte. Für diejenigen speziellen Cineasten, die sich möglicherweise für solche Details interessieren, könnte der Thread "partielles Desaster" von 2011 anregend sein (Link: siehe oben).
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Gehen wir den Dingen auf den Grund: Wir sprachen 3 Jahre lang über eine Lösung und testeten alles Mögliche: kamen aber leider nicht zum Durchbruch. Du verwiesest auf Neukauf von 8-Perf Optiken. Solche von Schneider kosten pro Stück 16-20 Tsd. EURO, das sind dann bis zu 40 Tsd. EUR für Überblendbetrieb. Diese Systeme sind vorhanden in nachwievor weit abgelegenen Brennweiten (extrem kurz): https://www.schneideroptics.com/ecommerce/CatalogSubCategoryDisplay.aspx?CID=88 Welches Kino unter den 70mm-Festival-Stätten hat so etwas für 40 Tsd. EURO jemals neu gekauft? Und wenn ja, wie kam die Finanzierung auf die Beine? Vergleichbare Systeme von Isco Optics werden ja leider seit Jahren nicht mehr angeboten: ISK Optics GmbH soll seit 1. Januar 2014 mit Jos. Schneider Optics verschmolzen sein. Und auch in dieser Serie vermisste ich die exakte Brennweite, die im "Centrum Panorama" benötigt wird. Die Isco Ultra Star-Vorsätze/Konverter, die Du nicht gern möchtest, habe ich aus eigener Tasche gekauft, zusätzlich zum Vergleich Schneider Cinevar 65-Konverter. Die Isco-Konverter hatten die Nase vorn, obwohl ich bereits mit Schneider Cinevar 65 sehr zufrieden war. Das Ergebnis ist atemberaubend gegenüber den früher eingesetzten Isco-T-Kiptagonen. Ebenfalls atemberaubend waren Deine Isco-8-Perf-Optiken beim Einsatz in Innsbruck, Brennweite f = 87mm. Obenstehend schreibst Du von namensgleichen Optiken mit f = 106mm. Meine ganz gespannte Frage: Hast Du sie evtl. (oder jemand anderes) vorrätig - und könnte man sie gegen ein ordentliches Entgeld mit den vorhanden Optiken vergleichen und für 4 Tage einsetzen? Bring' sie mit! Aber auch hier müssen Konverter eingesetzt werden, und diese haben sich seit Isco Magnacom 73 oder 65 dramatisch verbessert. Alle hier erwähnten Varianten finde ich besser als alle mir weltweit bekannnten 70mm-Projektionslösungen in den 80er und 90er Jahren. Wirklich schwach finde ich lediglich einige Optiken der Schneider-Serie Cine Xenon, wenn sie in sehr kurzen Brennweiten anzutreffen sind, während fast alle MC-Optiken ab f = 100 mm um länger ein sehr hochwertiges Bild erbringen. So auch die beiden Schneider Grundoptilken f = 105mm. Uns hat es umgehauen und den Abstand zu Isco T-Kiptagonen gewaltig aussehen lassen. Welche wiederum in den 1960er Jahren nicht schlecht gewesen waren und mit unbeschreiblich schönen, perfekten und teuren 70mm-Erstaufführungskopien (damals pro Stück zwischem 50 und 70 Tsdt DM!) den Ruhm des Todd-AO-Verfahrens erkämpften. Hier Eindrücke von erfolgreichen 70mm-Screenings von BARAKA oder OUT OF AFRICA, realisiert mit T-Kiptagonen:
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Gut möglich. Immer interessant, und wir schauen uns jede Version gerne an. Was dann wiederum das Verstehen des gewollten oder ursprünglichen "Look" eines Films anbetrifft, gibt es "Marketing"-Floskeln/Slogans, die mich stets verwirrten: "Restored version with better look and sound ever seen", "Perfekte Digitalkopie", "70mm-Königsformat", "High Dynamic Range", "Stunning event", "Ultra/Super Panavision best ever", "Grosses Kino", "DCI Farbaum versus Blu Ray und UHD-Farbraum", "früher war alles klassisch". Was nützen diese Glaubensfragen bei "Lawrence of Arabia"? Retten sie ein teils kaputtes Kameranegativ? Neben (durch Schlamperei verursachten analogen) Fehlern der analogen Neukopierung bei "Lawrence of Arabia" von 1988 griff dieseRestaurierung auf ein zumindest in Farbe und Dichte unbeeinträchtigtes Originalnegativ zurück. Und das ist vielleicht erhellend zum Verständnis des Ganzen: Diese Eigenheiten blieben im Zuge der Umkopierung/Restaurierung auf dem 65mm-Interpositiv erhalten. Zum Zeitpunkt der Digitalrestaurierung aber (falls hiermit die neuen Kopien des Konzerns aus L.A. gemeint sind?) wurden Verbesserungen durch Retusche u.a. hinsichtlich der Bildsauberkeit erreicht, es wurden zwei unterbelichtete Szenen des Originalnegativs (die Streichholz-Szene in Drydens Büro) durch Grading tatsächlich verbessert, allerdings waren beim Film "insgesamt" Dichte/Farbsättigung gealtert. Das Ergebnis ist nun leicht beeinträchtigt. Es ist sogar massiv beeinträchtigt bei der zweiten Rolle des Films, der Begegnungsszene in der Wüste: sie sieht in der neuen 4K-Restaurations-Version (4K spielen hierbei keine Rolle) aus wie eine "Mondlandschaft": kreidebleich. In der alten Restaurierungsfassung hingegen (Kopierungen und Transfers in 65mm/65mm/70mm/35mm/Superbit DVD) ist diese Rolle noch intakt kopiert und erhalten geblieben. Auf der "Rückseite" der Blu ray oder des DCPs der neuesten Version hätte man somit am besten die 65mm-Interpositiv-Version von 1988 hinzufügen sollen, um den Originallook und eine einheitliche Farb- und Lichtbestimmung zu erhalten. Das macht die Gesamtbewertung wirklich sehr kompliziert! Bescheidenheit tut not. Und auch Isco 8 perf Optiken versus Utra Star HD in der Projektionsfrage führen für mich zu keinem wesentlichen Punkt der Wiederherstellung des Originals. Wer die weitaus gravierenderen Abweichungen eines Klassikers in der Wiedergabe nicht anführt, hat die Augen vor den eigentlichen Problemen (dem Look und im Detail vergleichbaren Restaurierungsschritten) nicht weit genug geöffnet. Bei HATEFUL 8 führte die Frage der Wiedergabeoptiken nämlich in die völlige Sackgasse. Damit wurden von den wirklich entscheidenen Faktoren der Bildmängel dieses Titels abgelenkt und der Glaube induziert, 5 oder 10% mehr Kontrast, Auflösung oder Randkorrektur der einen oder anderen Optiken hätten das Werk gerettet und zu einem "Todd-AO"-Look verholfen.
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@angrist: Die eiserne "Dispo"-Regel hat auch m.E. Priorität - und der übereifrige Kollege von mir wurde über die Wirkung "übereilter Zusagen" instruiert: der Film "Lawrence of Arabia" war halb zugesagt, und er rechnete fest damit wie uch ich: in 40 Jahren, so lange ich "Lawrence of Arabia" im Einsatz erfolge, gab es noch nie ein "Embargo". Schmerzlicher Fehler des jungen Kollegen, der noch lernt. Man muss sich dafür entschuldigen. Wer dennoch an Hintergrundf-Infos interessiert ist, der könnte ein paar andere Hinweise evtl. kritisch entgegennehmen. Sie relativieren das Ärgernis womöglich, möchten aber auch kommunizieren, was unter Umständen die Ausrichtung verständlich werden lässt. Die Frage, was neben den "Evergreens" ein Festival ausmacht: Ich habe die "Lawerence" Kopie zwei Dutzend mal seit 1990 in Europa eingesetzt, denn "Lawrence" ist der meist eingesetzte 70mm-Titel der letzten 29 Jahre und war zwischen 1989 und 1995 immerhin in schönen Farben auf 70mm verfügbar. Andererseits haben die Restaurateure von 1989 nicht mehr vom Kamera-Originalnegativ kopiert, sodass die Originalschärfe nicht mehr "hundertprozentig" erhalten ist. Eine Digitalversion wäre zwar im Sinne von @Stefan2 "perfekt", weil Stefan sauberste Fassungen bevorzugt: sie ist in 4K verfügbar, zeigt aber, was nun mehrmals im Forum bezeugt wurde, einen eher flachen und für 70mm untypischen Look: zudem einen unausgeglicheneren Farb- und Lichtausgleich. Das ist eine unverrückbare Fachaussage, Würde Stefan dies in die Gesamtbewerung mit einfliessen lassen (und sich von der Illusion einer perfekten neuen Fassung des Films verabschieden), dann wären wir in der Bewertung etwas weiter. "Lawrence of Arabia" als brillanter Abenteuer- und Unterhaltungsfilm ist eingestandenermasse der Kitt eines 70mm-Festivals, wie "2001" oder neuerdings "Hateful 8" - ist m.E. jedoch niemals ein Höhepunkt. Meine Meinung ist aber meine Meinung und nicht die der meisten. Es sind möglicherweise die Ausgrabungen von Vintage-Prints - auch wegen der 70mm-Qualität der "Direktkopien" vom Kameranegativ -, die jede Anreise lohnen. Dafür gibt es Beispiele: u.a. UNTERGANG DES RÖMISCHEN REICHES so wie WEST SIDE STORY laufen (letzterer als Ersatz für "Lawrence of Arabia", denn er sollte Highlight erst des kommenden Jahres werden: weiltweit gibt es auf 70mm nichts Aussagefähigeres: ein Unikat). ALFRED DER GROSSE lief seit Jahrzehnten nicht mehr, POLTERGEIST ist aus meiner kritischen Sicht eine "nette Zutat" (meine eigene Kopie, aber er war von anderer Seite her präferiert), FLYING CLIPPER ist wieder eine seltene Direktkopierung in neuen Farben vom Originalnegativ und besonders teuer in der Ausleihe (die Herstellung der Kopie 2008 bezifferte der Verleiher mit "um die 100 000 EURO. Zitat folgt.). Nette Zutaten sind diese Filmbeschaffungen nicht, sondern bedeuten massiven Aufwand an Vorbereitung rund 300 Tagen im Jahr, die diesjährige Zusammenstellung mit sich brachte. Trotzdem sind es historische Festivals, die auch in Zukunft immer geteilte Reaktionen hervorrufen werden. Das ist indertat andersherum als Du sagst: "Lawrence of Arabia" ist in keiner Neukopie verfügbar, sondern konkret in den verfügbaren Nachkopierungen, die allesamt schon Jahre her sind und mehr oder weniger geringe oder starke Gebrauchsspuren aufweisen. Die letzten 70mm-Kopien vom Dupnegativ von 1989 ab etwa 2008 wiesen plötzlich eine hässlichere Grundabstimmung auf: die Schatten waren plötzlich violett verfärbt, grau ist nicht mehr grau, der Gesamteindruck noch weiter verflacht: trotz des gleichen Dupnegativs. Sollte man diese "Neukopien" als Empfehlung nehmen? Das sind hiermit kopierwerkstechnische Aussagen, währenddessen der Hinweis auf zu teure Transporte (was hätte man von den SONY-Ausschuss-70mm-Kopien aus L.A. bitte noch transportieren sollen? Danke, lieber nicht) oder Verweigerung von Dispo-Genehmigungen wegen unliebiger 70mm-Kopien aus L.A. nicht greift. Fazit: der Film/die Kopie ist hochunterhaltsam, läuft in diesem Frühjahr/Sommer auf mehreren Festivals und in Kopien, die weder neu noch aus L.A. sind. Zur optischen Inquisition: Gegen die 8-perf-Optiken habe ich nichts: nur kamen sie bei wengiger als 1% aller weltweit je gezeigten 70mm-Spielfilmeinsätze zum Einsatz. Sollte man die anderen 99% verbieten? Die jetzigen Optiken im "Centrum Panorama" liegen weltweit über den Durchschnitts-Niveau: andere Häuser (auch das von dir favorisierte, nie kritisierte Haus am Zoo mit 15 Jahre älteren Optiken) liegen noch stärker zurück; einige Häuser und 70mm-Aufführer in Westeuropa und USA spielen mit 40 oder 50 Jahre alten T-Kiptagonen vor vollem Haus, einige osteuropäische Kinos gar mit noch rückständigeren Meo-Optiken der 60er Jahre. Die Schneider-Grundoptiken für Varnsdorf wurden von @showmansship zur Verfügung gestellt (und ich kenne sie aus dem Berliner Einsatz sehr, sehr gut): Würdest Du mit ihm diese Frage bitte klären, was erlaubt ist und was nicht? Ein direkter Vergleich zu den 106-mm-Dr.-Linge-Optiken: wann und wo wurden sie durchgeführt? Das interessiert mich sehr. Und als letzte Frage: wer würde 20 000 EURO für eine viertägige Veranstaltung sponsorn, falls diese Optiken noch gebaut werden? (Also ich brauche 8-perf-Optiken nicht wirklich, das Geld stecke ich in weitere Kopienanschaffungen. Die jetzigen Optiken im "Centrum Panorama" sind wirklich super.)
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Berechtigte Einwände. Aber der technische, endlich bildlich überall einheitliche Level - ein Traum der Ingenieure - wird Wirklichkeit.
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Für die Beobachter des Heimkinos/des Digi-Kinos muss auch die 720p-Ausstrahlung von MEUTEREI AUF DER BOUNTY (gesendet am 1. Mai 2017 auf "arte") dem Thread beigefügt werden. Angekündigt als "erster Ultra Panavision"-Film, scheint das meiner Vermutung nach ein Werbeslang zu sein: vielleicht gibt es einen Tarantino-Fan in der Redaktion, der nun auch "Ultra Panavision" endlich entdeckt hat? Zugrunde liegt der Ausstrahlung das HD-Master, das schon zu DVD-Zeiten von einer 65mm-Quelle erstellt worden war. Aber auch als unscharter Transfer auffällig wurde - im Gegensatz zu BEN HUR. Im Gegensatz zu BEN HUR hier aber ein fantastischer Farb- und Lichtausgleich. Sattes, tiefes Grün - sogar die Differenz der Kostüme in blau und schwarz bei den Nachtaufnahmen ist evident, die unterbelichteten Aufnahmen auf der Bounty "unter Deck", die in der HD-DVD noch etwas rötlich waren, wurden hier scheinbar durch Wegnbahme vor Rot und Purpur weggenommen und die Helligkeit hochgezogen: die Szene verbessert. Die deutsche Sychronisation: voll-direktionaler Stereo-Magnetton, wobei die Synchronsprecher punktgetreu deb US-Darstellern zugeordnet sind. Währenddessen Nachbesserungen an BEN HUR unterbleiben: totzt teurem Aufwand und in allen HD-Digitalfornaten ist das Grün oder Türkis zumeist tot oder es changierte zu Blau. Alle Innenaufnahmen saufen gnadenlos ab. Ganz anders und geradezu eine perfekte Referenz die MEUTEREI AUF DER BOUNTY,
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Mai-Demonstrationstermine in Berlin: http://www.bz-berlin.de/berlin/zahlreiche-veranstaltungen-und-demonstrationen-am-1-mai-in-berlin
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FLYING CLIPPER - Traumreise unter weissen Segeln (1962) - Trailer
cinerama antwortete auf preston sturges's Thema in Links
Die schleichende Verabschiedung der Klassiker vom 70mm-Vorfuehrfilm. -
Anscheinend das seit langem bestmögliche Bild - von ganz wenigen, esoterisch-perfekten 70mm-Filmen einmal abgesehen? Sicherlich das bisher beste Kontrastverhältnis, auch kaum beeinträchtigt durch Tube lights oder Notausgangsleuchten. Dem stehen perforierte Leinwände gegenüber, die bei bestimmten Bildinhalten zu Interferenzen führen. Und bei der mikroperforierten Leinwand dringt immer weniger Klang durch, sodass freistehende, oberhalb der Bildkante stehende Hochtöner vermutlich im Vorteil sind? Das müsste man mal in Messdiagrammen darstellen. In Berlin gibt es ja mit dem Sputnik 2 ein Kino ohne perforierte Leinwand - leider ohne echten Filmprojektor, aber dafür mit der besten 4k Wiedergabe. Die Hochtöner hängen oberhalb der Bildkante und sind nicht ortbar. Keine Millionen-Investition, aber man hat mehr Klang und Musikgenuss als in den Dolby Atmos-Saelen dieser Stadt. Auch wenn der Vergleich unfair klingen mag. Hochtöner oberhalb der Bildwandkante: im Doppelpack lassen Sie sich doch sowohl für die ersten Reihen als auch für die hinteren ausrichten? Für eine Mio. Anschaffungskosten aber dürfte der Absatz gering bleiben. Außerdem laufen doch die meisten Abschreibungsfristen angekaufter DCI-Projektoren noch mindestens 5 Jahre. Bei einem Zehntel der Kosten waere das System vielleicht betriebsrelevant, weil durch den Wegfall des Bildwerferraums gut vier zusätzliche Sitzreihen aufstellbar sind. Audiovision ist nicht auf Bildwerfer angewiesen, denn diese sind im Grunde Nebelmaschinen aus dem Jahrmarkt. Und da die Immobilienpreise gestiegen sind Pünktchen Pünktchen Pünktchen
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Change - Programmänderung am 13.5.17, 18.30 Uhr auf dem 3rd 70mm Weekend Varnsdorf: LAWRENCE OF ARABIA wurde verleihrechtlich untersagt. Verwunderlich, weil einige andere Termine in London, Oslo und Australien genehmigt wurden (oder sehr frühzeitig vereinbart wurden). Die Begründung: Hi [... tolle Ansprache, respektvoller Tonfall. Anm. von @cinerama] Apologies for the delay in getting back here. As per my note on 24/02, all titles require studio approval before screenings can be confirmed. When finalising approvals on LAWRENCE OF ARABIA, I was informed that it would not be available due to an international embargo because of activity in 2017. No title should be considered available until approval has been granted. If you can confirm your final line-up, I will raise invoices accordingly. Best, [Verleihdisponent] Superärgerlich. Bedauerlich. Nahezu unentschuldbar. Wir haben den Film LAWRENCE OF ARABIA trotzdem heute eingeladen, und wer mag, kann ihn "auf dem Umroller" anschauen. "Dank" an solche Weltrechteinhaber. Die Welt wird besser durch sie. * Die Sache versucht man nun zu reparieren, in dem - auch hier auf Wunsch des Forums - WEST SIDE STORY (unfaded print, struck from the original 65mm negative with stunning sharpness) mit eingeladen und verleihrechtlich angefragt wurde. Eben so IN EINEM FERNEN LAND. Zwei Panavision 65mm Produktionen. Beide Filme sollten verleihrechtlich unproblematisch sein. In der Anzahl der Filme also kein Ausfall. Alle genannten Filmtitel und alle Materialien in der Programmvorschau sind mittlerweile im Kino "Centrum Panorama" eingetroffen (Bild vom Einladen von heute morgen anbei) und werden nun bezüglich der Startvorgänge etc. vorbereitet, weil man Patzer vermeiden möchte. Persönlich bin ich glücklich mit der diesmal extrem hohen Bildschärfe der Projektion. Vielleicht schauen wir in ein paar Ausschnitte von LAWRENCE OF ARABIA in der -> ersten Veranstaltung mit den surprise reels: Donnerstag, 11.5.17, 13.00 Uhr. Das Ganze ist besonders ekelerregend, zumal einige Companies nicht einen Millimeter Film zur Verfügung stellen, aber für eine Aufführung ungeniert Rekordbeträge einsammeln. Kapitalismus pur.
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In Bejahung des technischen Fortschritts klingt bemerkenswert: das ist der erste Schritt weg von der Antiquiertheit von Bildwerferräumen, während der Ersatz von 35mm Rollfilm durch wiederum "bildfensterbasierte" elektronische Bildwerfer (= DCI) mitsamt der Nachteile der Steil- und Schrägprojektion, der Kabinenscheiben und stark auseinanderfallenden Kontrastverhältnisse, wie eine "Übergangsperiode" wirkte. Von einer digitalen Revolution in der Bildton-Aufführung würde ich dann aber erst bei Einführung der Laserprojektion / und oder der formbaren OLED-"Wandtapeten" sprechen - oder bei Vernetzung von Content über Elektroden mit dem Stammhirn. Werden die Saalhöhen ausreichend proportioniert (und die Steilheit der Auframpung wird genutzt), lassen sich ganz gut oberhalb der oberen Bildkante Lautsprecher positionieren: das Ohr lässt sich überlisten. Bei aller Begeisterung für Neues ist mir aber das entgangen: Hier ist der Preis des Neuen der Untergang des Alten. Im Sinne der Programm- und Veranstaltungsfreiheit nimmt einen diese Perspektive (wieder) gegen neue Technologie ein. Und an die faire Koexistenz glaubte ich noch nie. Die Amortisation solcher neuen Systeme knüpft auch die Schlinge immer enger um die Hybridform Kino/interaktive Medien/Fernsehcontent. Und forciert die bildästhetische Nichtunterscheidbarkeit zwischen Gross-LEDs im "Kino" (= 4K) und dem privaten 700-EUR-65-Zoll.Fernseher mit Kontrastumfang <4000 : 1. Dafür stehen weiterhin und noch "einheitlicher" die "fast gleich hochwertigen" Medienträger (UHD Blu ray + HDR versus DCI 4K + Eclair) zur Verfügung, die sich in der Bild- und Tongüte beiden "Spielstätten" (Kino + Heimkino) angleichen - oder: die Spielstätten gleichen sich den Medienträgern an?
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Vielleicht eine reine TV-Produktion, die aber im Arthaus-Sektor supported wurde? Kommt aber das öfteren vor und fiel mir das erste Mal 1980 auf, als ein Film http://www.imdb.com/title/tt0080397/releaseinfo?ref_=tt_dt_dt zuerst im Fernsehen lief und dann eine Kinoauswertung erhielt. Mich beschlich der Gedanke, das könnte der Vorbote vom Untergang des Kinos werden. Schon 1956 gab es die Weltpremiere eines Eastman Color VistaVision-Films im Fernsehen, "Richard III". I AM NOT YOUR NEGRO ist fuer mich bisher der beste Film des Jahres.
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Ein der angekauften Mamya-Optiken, die hätten erfolgreich werden können, wies im letzten Jahr Schimmel auf. Eben so wie zufällig auch eine der beiden Ultra Panavision-Linsen. Man hätte weitaus früher mit den Vorbereitungen beginnen müssen - ich war da selber verärgert... Dem wurde dieses Jahr eher Rechnung getragen, obwohl alle Beteiligten alles neben ihren Hauptjob verrichten. Das Resltat wurde heute mitgeteilt: Dear J-P, We have done today test of new lenses. Better combination is Schneider 105mm from Sascha with ISCO zoom converter. With Schneider cinevar were been little bit darker corners. Light distribution with ISCO zoom convertor is very, very good. Movable part of convertor is about 2/3 moved out. It is possible that it may work also with 100mm base lenses from ISCO, but they will be have immediately before 70mm Weekend. But be aware, this combination works only with our new special condensors ordered only for us. Despite old ones, new ones are bigger in corners. Old ones was been rounded on small sides, new ones are rectangular. This is main reason for what we not used modern optics last year - very dark corners. We test it with Stefan´s Lord Jim (one reel) and picture was excellent. In combination with remote sharpening from auditorium it was a stunning experience. Very, very good. I hope that we hale solution for upcoming years. We also testet sound - very nice effects. Great movie. Zdeněk Š. Centrum Panorama Allerdings ist mir das Bild noch etwas zu breit. Bei meinem Kopien würde ich dann ggf. die "Studienfassung" (=> A.R. 2.14 : 1) zumuten. Insgesamt also kann man aufatmen! Die Lösung der Optikfrage hatte ich vehement gestellt, als noch nicht allen klar war, dass man mit T-Kiptagonen der 70er Jahre heute keine Grossbildprojektion mehr betreiben sollte. Es ist oft erst der augenöffnende A/B-Vergleich, der Eisberge schmilzen lässt. Obwohl die Wahrheit ist: es gab nie ernsthafte Widerstände - man wollte und will Verbesserungen, je mehr desto besser. Aber aufgrund fehlender spezieller Kondensorlinsen scheiterten bisher alle Bildverbesserungsversuche auf Meopta UM70. Wenn schon Altkopien mit Color Fading ausgebuddelt werden (auch ich hänge fanatisch dran), dann sollte bei Farbverlust zumindest das Bild superscharf sein: auch schärfer als zur Premiere vor 50 Jahren. Die Richtigstellung von @laserhotline, dass LAWRENCE OF ARABIA restored version eine Dolby SR-Magnettonbespurung aufweist, wurde mir auch von Jan O. vom Norsk Filminstitutt bestätigt. Mir war das neu, da ich um 1988 eher mit Dolby-A-Magnetton rechnete. Es gab ja auch THE WALL in der EA auf Dolby-A-Magnetton - und bei der WA mit neuer Kopie um 1990 beinhaltete diese Fassung nun Dolby-SR. Bei LAWRENCE OF ARABIA ging ich von Gleichem aus. .
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3rd "70mm Weekend - Centrum Panorama Varnsdorf": ANNA KARENINA (UdSSR 1967, rare westdeutsche Synchronfassung, Laufzeit: 116 Minuten. Orwocolor, kein Rotstich, pardon, es muss heissen: kein monochromes Magenta. Achtung: Die Kopie weist Reparaturen von Längs-Splices über eine längere Strecken auf. Dies beinhaltet ein erhebliches Risiko, dass ein erneuter Filmriss nicht ausschliessbar ist und Bild und Ton an besagten Stellen "unruhig" durch den Projektor laufen. Wir bitten um Nachsicht.)
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Heimkino hat nichts mit Kinokultur oder Sozialauftrag zu tun. Empfehlung: www.beisammen.de
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Rot, aber nicht schwarzweiß. Bei richtigem Schwarz koennte man noch glücklich sein? Auch die Karlsruher Kopie kann m.E. nicht schwarzweiß sein. Gemeint sind Dichteverluste. Meine ersten Kopien von INFERNO UND EKSTASE, DOKTOR SCHIWAGO, IN 80 TAGEN UM DIE WELT, CLEOPATRA, GRAND PRIX und MY FAIR LADY waren fast alle essigbefallen und wurden ausrangiert. Die dementsprechend in Frankfurt um 1999 gelaufene INFERNO-Kopie lässt sich auch nicht mit schwarzweiß oder grauweiss umschreiben. Da ja mit Scheinwerferfolien von Lee projiziert wurde, war auch das Weiß nicht rein. Jürgen B. aber fand es vergleichsweise gut, weil einige Innenaufnahmen Farbe aufzeigten. Aber Ruine bleibt Ruine, die jetzige Kopie ebenfalls. Allerdings sauber und ueberkomplett inklusive dem im Vatikan aufgenommen Vorfilm mit Petersdom und Davidsstatue. Ich fand die Todd-AO Schaerfe jedoch stets weicher als vergleichsweise Super Panavision in GRAND PRIX.
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@Filmempire: Was war neu, rar oder erinnernswert in Krnov 2017? Ist die STAR!-Kopie die gleiche wie auf Berlinale? (Sehr grün, dunkel - aber ähnlich sah auch die Premierenkopie 1970 aus). http://in70mm.com/news/2017/kino_mir_70/index.htm
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Die Digitalisierung soll der engste Partner des Menschen werden, den es jemals gab. So darf man unsere Realität durchaus beschreiben dürfen. Die "Digitalisierung" wird Teile seiner Körperstrukturen einnehmen, ablösen oder ersetzen und auch Hirnfunktionen intakt halten, kontrollieren oder sogar unbefristet verlängern. Das ist Industrieauftrag: die Vernetzung. Durch Erfindung neuer Instrumente wandeln sich nämlich die Produktivkräfte, die Ökonomie, die Kommunikation und womöglich auch die Lebensräume. Um des Menschseins Willen lohnt dringend die Verteidigung alter Kulturtechniken, zu denen Theater, Kunst, Musik, Handwerk und Kino gehören. Die bedürfniserweckende Industrie könnte durchaus mehr für das survival investieren. Hoffentlich geschieht das auch, denn scheinbar steht das Alte im Widerspruch zum Neuen. Angst ist womöglich doch ein guter Ratgeber, wenn sie hilft, die neue industrielle Revolution in ihren Auswirkungen auszuloten und gleichzeitig die geeigneten Alternativen und Gegenmaßnahmen einzufordern. Das waere also der Traum von der kulturellen Vielfalt, der aber nur auf Basis einer insgesamt menschlicheren Gesellschaft "tradierte Fluchtzonen" lebendig haelt. Der "innovative Markt" allein wird diese Kulturformen immer weniger verteidigen. Der "Stern"-Artikel und der Beitrag von Professor Fate klingen wohlbegründet.
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Wie geschrieben: der Titel ist klassisch rötlich gefadet. Und liegt nicht im Regal, sondern im nicht täglich erreichbaren Archiv. Mein Tip: Komm' doch einfach in 2018 ins Centrum Panorama, wenn du (vielleicht) einen anderen, sogar noch interessanteren Lieblingsfilm entdeckst?. __ Das fertige Programm hat transparente Einblicksmöglichkeiten bereits integriert - eine Orientierung im derzeitigen Archivbestand Die Introduction ist für Forumsnutzer und bei freiem Eintritt: Thursday 11.5.2017: 13.00 Introduction: parade of lost 70mm film reels (free entrance) 17:00 Anna Karenina (westdeutsch synchronisierte Fassung = D.F.) 20:30 Lord Jim (D.F.) Friday 12.5.2017 11:00 Fall of the Roman Empire (D.F.) 15:30 Tora! Tora! Tora! (englische Originalfassung = O.V.) 19:00 Amadeus (O.V.) 22:30 Poltergeist (O.V.) Saturday 13.5.2017 11:00 The Agony and The Ecstasy (D.F.) 15:00 Those Magnificent Men in Their Flying Machines (O.V.) 18:30 Lawrence of Arabia (O.V.) Sunday 14.5.2017 11:00 Alfred The Great (D.F.) 14:30 Flying Clipper (D.F., kein Magnetton, sondern DTS) Kommende Infos auch auf https://www.neissefilmfestival.de/index.php?id=70mm2016 (page vom Vorjahr: in Kürze aktualisiert!) https://www.neissefilmfestival.de/index.php?id=fokus2017 https://www.facebook.com/70mmvarnsdorf https://web.facebook.com/Kinomuseum-Berlin-eV-182923358434244/?ref=bookmarks
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Das verbitten sich fast alle 70mm-Spielstätten: NMPFT Bradford, Norsk Filminstitutt, eye Amsterdam, DFM Frankfurt/Main. Alle Festivalbesucher, die mitlesen, können sich vermutlich an diese Vorgaben schmerzlich erinnern. Und auch von Varnsdorf ist leider kein Screen-Shot "vorauseilend" möglich, wenn der Film noch im Archiv Berlin liegt. Aber vollkommen klar und verständlich: nicht jedes Screening gefällt gleich Jedem. Man suche sich einfach etwas aus, was besser gefällt: ein anderer Film! Ein anderer Film? Ist eben ein Angebot für jeden Geschmack: z.B. ALFRED DER GROSSE sei anempfohlen. Der Schinken dürfte seit 47 Jahren kaum wo gelaufen sein (das heisst, die 70mm-Kopie wurde indertat einmal 1992 nach Düsseldorf ausgeliehen). Wir können noch nicht fest bestätigen, aber die Anfrage an die Rechteinhaber wurde heute herausgeschickt. ALFRED DER GROSSE - BEZWINGER DER WIKINGER Regie Clive Donner Drehbuch James R. WebbKen TaylorJames R. Webb Cast David Hemmings, Michael York, Prunella Ransome, Colin Blakely, Ian McKellen, Peter Vaughan, Alan Dobie, Julian Glover, Vivien Merchant, Julian Chagrin, Jim Norton, John Rees, Christopher Timothy, Peter Blythe, Sinéad Cusack, Barry Evans England im Jahre 871: Der junge angelsächsische Prinz Alfred (David Hemmings) bereitet sich auf seine Priesterweihe vor, als er seine Landsleute in den Kampf gegen die dänischen Invasoren führen muss, da sie das Königreich Wessex bedrohen. Der Feldzug ist erfolgreich und die Wikinger können aufgehalten werden. Nach dem Tod seines Bruders Ethelred (Alan Dobie) wird der streng gläubige Alfred König von Wessex und will um jeden Preis den Frieden mit den Dänen sichern. Er schickt seine Frau Aelthswith (Prunella Ransome) dem Dänenkönig Guthrum (Michael York) als Geisel, überwirft sich aber schnell mit dem machtgierigen Herrscher und findet Zuflucht bei einer Gruppe vogelfreier Rebellen, mit deren Hilfe er versucht ein angelsächsisches Heer aufzustellen, um die Dänen endgültig zu schlagen… Aus: http://www.moviebreak.de/film/alfred-der-grosse-bezwinger-der-wikinger Noch mehr: Es wird im CENTRUM PANORAMA weitere Screenings schon vor dem 17.00-Uhr-Start am Donnerstag dem 11.5.17 geben. "Studiensichtung" sozusagen. (Anfrage per PM. gibt Auskunft). Auch eine 2015 nicht richtig ausgelieferte Filmkopie wird 2017 nachholend berichtigt: ein Musical im 65mm-Todd.AO-Format, das in neueren Transfers seit 2013 eigenartigerweise Schichtschäden aufweist, die bei der Erstkopierung von 1960 noch nicht auftraten.
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70mm Weekend Centrum Panorama Varnsdorf 2017 - 11. Mai bis 14. Mai 2017 - News Wenn das endgültige Programm mit Spielzeiten in Kürze online geht, wäre dies etwas früher als ein eher später Redaktionsschluss bei anderen Festivals - mit Vor- und Nachteilen wie immer. Die Website wird gerade aktualisiert. Es laufen also ab Donnerstag, 11.5-2017 ab 17.00 Uhr 11 Filme im 70mm-Format - dank der Unterstützung durch das Neisse-Filmfestival möglich geworden: LORD JIM (deutsche Fassung, Vintage Print von 1964 mit Color Fading) ist sicher, Kopie vor Ort, rechtlich angemeldet. LAWRENCE OF ARABIA (engl. Original Version, farbstabiler LPP Print von 1989): rechtlich angemeldet, Kopie nur noch abzuholen TORA! TORA! TORA! (engl. Original Version, Vintage Print von 1970 mit Color Fading): rechtlich angemeldet, Kopie nur noch abzuholen ANNA KARENINA: (westdeutsch synchronisierte Fassung, Vintage Print von 1968 ungefaded in Orwo Color): Kopie nur noch abzuholen MICHELANGELO - INFERNO UND EKSTASE (deutsche Fassung, Vintage Print von 1964 mit Color Fading): rechtlich angemeldet, Kopie nur noch abzuholen FLYING CLIPPER (deutsche Originalfassung, farbstabiler LPP Print von 2009): rechtlich angemeldet, Kopie nur noch abzuholen AMADEUS (engl. Originalfassung mit tschechischen UT, farbstabiler LPP Print von 1985): rechtlich angemeldet, Kopie nur noch abzuholen POLTERGEIST (engl. Originalfassung, farbstabiler LPP Print von 1982): rechtlich angemeldet, Kopie nur noch abzuholen THOSE MAGNIFICENT MEN IN THEIR FLYING MACHINES (engl. Original Version, Vintage Print von 1970 mit Color Fading): rechtlich angemeldet, Kopie nur noch abzuholen ALFRED DER GROSSE (deutsche Originalfassung, Vintage Print von 1969 mit Color Fading): rechtlich angemeldet, Kopie nur noch abzuholen Letztes Jahr wurden Mamya-Optiken für sehr sehr gut befunden. Dann T-Kiptagone eingesetzt. Grund weiss ich nicht... Bestätige aber, dass bei uns in Berlin eine Mamya-Optik rasch einen Hitzeschaden bekam. "Verbranntes Geld", könnte man sagen, aber die Erfahrung (auch der eines besseren Bildes für kurze Zeit) war es wert. WEST SIDE STORY wurde vor langem für Mai 2017 anderweitig vermietet, weil das Geld für neue Optiken in Varnsdorf zusammenkommen muss. Im dritten (und vorausssichtlich letzten Anlauf) kaufte ich hier mal neue Optik-Elemente, s.u.. Von Forumskollegen werden heute oder morgen passende hochwertige Grundoptiken f=105mm verschickt. Vom System her funktionierte das auf Kinoton-Lampenhäusern bestens, bei UM70 handelt es sich allerdings um einen anderen Lichtweg. Man probierte im Centrum Panorama letzte Woche ältere Optiken für f =105mm, sodass der Lichtweg scheinbar kein Hindernis sein sollte. Auf jeden Wunsch hin läßt sich das Bild auf extrabreit aufziehen (ähnlich einst Royal Palast-Berlin, Europa Palast- Essen/Royal Palast/Frankfurt Main u.a.) bei Inkaufnahme dessen, dass Kopf- und Fußraum beschnitten sind). Oder das Bild läßt sich weniger breit einstellen und superknapp auf 2.13 : 1 kadrieren, wobei dann die Negativblitzer inkauf genommen werden müssen. 2,21 : 1 ist die (selten anzutreffende) Norm. Dank der wichtigen Erinnerung von @laserhotline wird LAWRENCE OF ARABIA diesmal in Dolby Spectral Recording wiedergegeben. Mühseliges Einstellen der SR-Karten vorprogrammiert, und das wird in Zukunft kompliziert bleiben. Gemäss @stefan2 tun sich damit physikalische Unwägbarkeiten auf: Das viele Testlaufen, wie hier öfter gewünscht/angemahnt, geht dann meinem Empfinden auf Kosten der Kopien. Es wurde aber letztens "scharf eingefordert". Das Markieren präziser Starts für Vorhangzug, Auf- und Abblende und Überblendung soll diesmal deutlich früher beginnen. In einigen Archiven jedoch ist eine Abholung nicht vor Anfang Mai möglich. Das 70mm-Triacetat-Material wird in Varnsdorf auch zwischengekühlt werden, was bereits in Innsbruck und Wien möglich war. Das hat mich gleich dreifach überrascht, es war Jahre lang undenkbar und ist durchaus ermutigend. THOSE MAGNIFICENT MEN IN THEIR FYLING MACHINES [...] Der Verleger Lord Rawnsley schreibt ein Wettfliegen von London nach Paris aus. Abenteuerlustige Piloten aus aller Welt kämpfen um den Sieg. Damit möchte der amerikanische Teilnehmer Orvil Newton auch die attraktive Patricia für sich gewinnen. Doch die Tochter des Lords ist ausgerechnet mit Richard Mays, dem Favoriten aus England, verlobt. England 1910: Um die Auflage seiner Zeitung nach oben zu treiben, schreibt Verleger Lord Rawnsley (Robert Morley) ein Wettfliegen über den Ärmelkanal von London nach Paris aus. Dem Sieger winken 10.000 Pfund. Das lukrative Angebot lockt Piloten aus der ganzen Welt nach London. Der reiche Graf Emilio Ponticelli (Alberto Sordi) reist mit Gattin und Kindern aus Italien an, Oberst Manfred von Holstein (Gert Fröbe) mit Hauptmann Rumpelstrass (Karl Michael Vogler) aus Deutschland. Pierre Dubois (Jean-Pierre Cassel) möchte für Frankreich gewinnen, Yamamoto (Yujiro Ishihara) für Japan. Lord Rawnsley erwartet natürlich, dass Richard Mays (James Fox), der Verlobte seiner Tochter Patricia (Sarah Miles), den Sieg erringt. Auf väterliche Anordnung verwehrt dieser seiner Verlobten ihren großen Wunsch, selbst einmal mitzufliegen. [...] Nicht alle der abenteuerlichen Flugzeuge Marke Eigenbau fliegen weit. Andere müssen zwischenlanden und repariert werden. [...] Eigens für den Film ließ der britische Regisseur Ken Annakin Ein- und Doppeldecker nachbauen, die tatsächlich existieren oder existiert haben. Sie wurden von Stunt-Piloten geflogen. Gedreht wurde 1965 überwiegend an Original-Schauplätzen an der englischen und der französischen Ärmelkanal-Küste. Gert Fröbe, der nahezu zeitgleich für den James-Bond-Klassiker "Goldfinger" vor der Kamera stand, spielt einen deutschen Offizier. Aus seinen Erfahrungen aus der Zeit beim Militär steuerte er einige Gags und Witze zum Film bei. [...] Musik: Ron Goodwin Kamera: Christopher Challis Buch: Jack Davies und Ken Annakin Regie: Ken Annakin Orvil Newton - Stuart Whitman Patricia Rawnsley - Sarah Miles Richard Mays - James Fox Lord Rawnsley - Robert Morley Graf Emilio Ponticelli - Alberto Sordi Oberst Manfred von Holstein - Gert Fröbe Pierre Dubois - Jean-Pierre Cassel Sir Percy Ware-Armitage - Terry Thomas Courtney - Eric Sykes Brigitte/Ingrid/Marlene u.a. - Irina Demick und andere Aus: http://www.mdr.de/tv/programm/sendung702282.html Neisse_Kinomuseum_Centrum_Panorama Kopie.bmp
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Also koennte man diese Liste als komplett sicher erachten? http://www.in70mm.com/library/process/dolby/index.htm (Bei "Lawrence of Arabia" kenne ich keinen guten Ton, egal welche Version. Mit SR-Karten wurde es noch schlimmer als mit Dolby-A, denn Bezugsfilm dafür war nicht greifbar. Dasselbe mit SR-Karten während der Berlinale im Royal Palast bei "Spartacus": gravierendes Modulationspumpen, sodass es nur mit Dolby-A Cat. 22 auszuhalten war. In Frankfurt meiner Erinnerung nach auch mit Dolby-A einmal gespielt.) Wir testen ausführlich, vielen Dank fuer den Hinweis!
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Dann probieren wir es mit den SR-Karten im Centrum Panorama!
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War immer irritierend: Dolby SR in der Mischung, Dolby A im Produktionsband.