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Gar nicht. Höchstens 1% mehr oder weniger Bildfläche... Egal. Vielleicht finden sich noch signifikante Unterschiede im Look. Hängt dann aber mehr von den Kopierwerken ab.
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http://www.broadcaststore.com/store/model_detail.cfm?id=805760 Aufnahmeverfahren: MCS70 (bis auf die Rundungen im Kamerafenster unterscheiden sich im Look a. MCS70 und b. Super Panavision70 kaum voneinander.)
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Er (M.P) antwortet daraufhin ungern. Der neue Transfer: nahezu perfekt. Keine Schaltwischer an Szenenuebergaengen, und dies deutet auf das 65mm OCN hin. Farb- und Lichtausgleich stimmig, ähnlich der 70mm Premieren-Kopie im Berliner Zoo Palast.
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Herr Wo. vom FAA in Wien schildert seine Vorgehensweise: http://www.ray-magazin.at/magazin/2009/10/filmrestaurierung-nikolaus-wostry-ueber-filmrestaurierung-im-digitalen-zeitalter
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Supercalifragilisticexpialigetisch - muss man sich jetzt sputen. Danke preston prestissimo! (noch heute online die Karten sichern) EOLOMEA mal in den 90ern farblich schön im DELPHI FILMPALAST und darauf im KINO ARSENAL gesehen, bedauerlicherweise im INTERNATIONAL und KOSMOS FILMTHEATER in den 70ern versäumt (berliner Kinos), und später im Einsatz SCHAUBURG Karlsruhe und 2009 beim 70mm-Seminar "Krrr!" in Krnov verpasst. Die Retro-Ankündung der IFB verweist auf Titel, die auch schon auf der Special Effects-Retro in den 80ern Jahren im ROYAL PALAST Berlin in70mm liefen (CLOSE ENCOUNTERS, oder eben dort mehrmals der BLADE RUNNER).
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Macht alles (leider) keiner mehr. Darum zähle man die Probleme auf: alles Metall vom Film entfernen: Dosen, Spulen, Schaltfolien, etc. Bei den 70mm-Kopien/Kontainern hat es weltweilt kaum jemand versucht: ausser sie auf Langlauf-Tellerringe zu koppeln COMMAG-Kopie auf Mf. umspielen, Das wäre dann eine magnetische Dupkopie. Evtl im Nachteil zur PCM-Umspielung. Aber auch ohne Umspielung bewahrte man immer die Originale auf. Die Farben erhältst du nur mit Auszügen auf archivfest verarbeitetem Schwarzweißmaterial. War eine interteressante Option - von Arri, Kodak und der AMPAS befürwortet.Kosten das Zigfache gegenüber neueren Farb-Intermediate-Materialien, bei denen auch der Schärfeverlust geringer ist. Dies wurde Ende der 1990er Jahre von den Archiven nicht erkannt, als man Intermed-Material in Masse hätte bestellen müssen größtmöglichen Kern für jede Portion in kleinstmöglichem Behälter Ja, zudem am besten Holzkerne. Bei ca, 1 Mio. Filmrollen bspw. in einem dt. Archiv aber weiss kaum jemand, welche Filme welche Kerne haben und wann sie unmsiedeln müssen Film untersuchen, Befund erstellen, reinigen dito. Künftig noch weniger Personal, da Archivpersonal abgebaut wird, aber 500 Mio in die irgendwann abgeschlossene selektive Digitalisierung fliesst Film Schicht innen locker auf Kern wickeln Schicht immer aussen, erst recht bei Magnettonfilmen. Zu lockere Wicklung lässt bswp. vertikal gelagerte Rollen durchhängen und am Durchhang (periodisch pumpend auftrentend) faden keine Beutel und wenn doch, solche aus Zellglas Kenne ich leider noch nicht. Näheres darüber erfahrbar? Keramik wurde kürzlich als Opitimum empfohlen: ist leider ebenfalls nicht finanzierbar. Film regelmäßig schonend umrollen und dabei untersuchen, Vergleich mit älterem Befund Wird zum Teil gemacht und nicht gemacht. Siicher ist: von vorneherein bei unter Null Grad einlagern löst diverse Probleme auf einen Schlag. Filme gehen kaputt, Bücher gehen kaputt, alles. Nicht so schnell, im entsprechenden Archiv nur noch in geringem Ausmass: sie halten in der Kühlung einige hundert Jahre länger (anstatt innerhalb von oft nur 8 Wochen im Essig-Syndrome zerstört zu werden). Wir sollten uns wirklich überlegen, was erhaltenswert ist, und entsprechend Triage machen. Das entscheidet etwa bei der Nitro-Kassierung eine dreiköpfiige Kommission aus einem Filmhistoriker, einem Archivar und einer dritten Person. Ähnlich auch bei der Digitalisierung: man will wohl selektiv, aber in den Genres breit gestreut, duplizieren. These: Wichtiger und sicherer wäre die Ausweitung der temperierten Archive, anstatt selektieren zu müssen! was erhaltenswert ist, Du erwähntest, keine synchronisierten FIlm zu sammeln. Das wäre aber der Verlust vieler Filme in Sonderformaten. Einsatz der günstigsten Mittel mit dem größten Nutzen. Einfrieren. Und überall, so möglich, die Filmprojektoren und Kopierwerksmaschinen erhalten. Finanziell günstig sind allerdings nur die digitalen Abtastungen gegenüber filmtechnischer Umkopierung: weswegen kaum jemand noch Film dupliziert. Aber es gibt Hoffnung...
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Aber das habe ich doch erwähnt, oder? Und auf den unterschiedlichen Schrumpfungskoeffizienten hingewiesen? Die Diskussion weilt auch schon lange und ist im gleichen Wortlaut vor einigen Jahren hier verlaufen. Man sollte Magnetton-Filmkopien m.A.n. (die nicht mehrmals im Jahr zum Einsatz kommen) weit unter Null lagern, weil sie sonst dem Vingar Syndrome anheimfallen bzw. bereits befallen sind und ansonsten bei Temperaturen über Plus rasant schrumpfen, verkleben und somit endgültig zerstört werden. Eine evtl. leichte Verwellung als Folge des Einfrierens und Auftauens ist das langfristig mir Riesenabstand kleinere Übel gegenüber der drastischen Zerstörung durch fortgeschrittenes Vinegar Syndrome. In einem Beispiel ("Flying Clipper") trat bei Lagerung unter Null in einem hier von anderen erwähnten Beispiel eine Verschlechterung in der Projektion auf, allerdings ist eben so bekannt, dass der Projektor Bauer U4 aufgrund zu kurzer Bildbühne bei allen welligen Materialien zu pumpender Bildschärfe Anlass geben kann. Aber ich appelliere hier schon seit Jahren, im Minusbereich zu archivieren. Mögen dann andere nach der Theorie und der Tabelle vorgehen (in der leider kein Verweis auch auf essigbefallene Materialien zu lesen ist: man geht wohl theoretisch von neuem oder theoeretisch intaktem Material aus, das man tatsächlich über längere Zeit bei +6 Grad lagern könnte.), müssen sie damit rechnen, dass in einigen Jahren das Vinegar syndrome unverhofft und zu spät entdeckt auftritt. Und wenn das der Fall ist, und es wird so kommen, dann treten hier Schrumpfungen und Verwellungen auf, die kein bestehendes Wiedergabegerät mehr in den Griff bekommt.
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Nach Silvester '16 in Paris ein weiteres Mal WEST SIDE STORY USA 1961, filmed in Super Panavision 70 (englische Originalfassung) am 4. Februar 2017 im KINO GARTENBAU in Wien. Uhrzeit steht noch aus. (70mm-Exemplar von mit Abstand unübertroffener Schärfe und Farbgüte. Die Unikatkopie wurde vom Regisseur Robert Wise 1992 lichtbestimmt. Mit Gebrauchsspuren. In change over operation)
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Während der Deutsche-Kinematheks-Retrospektive 2017: „Future Imperfect. Science · Fiction · Film“ der Berlinale im Februar läuft im "Kino International" 70mm-Film. Programmveröffentlichung in ca. drei Wochen. _____ Das Neisse Filmfestival präsentiert im "Centrum Panorama" in Varnsdorf das 3. 70mm Weekend Voraussichtlich 3 Tage im Zeitfenster 11. bis 14. Mai 2017. Erste Titel hier in Kürze.
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https://www.google.de/url?sa=t&source=web&rct=j&url=http://www.filmpreservation.org/userfiles/image/PDFs/fpg_6.pdf&ved=0ahUKEwjP5OTolLvRAhXJ1RQKHcJpBhs4ChAWCCcwBQ&usg=AFQjCNEKwP1pbhAaLgVTmGco4KxWiEJV8A&sig2=GsjN1v3RhjfIDzvOo197aA Halbwegs nachvollziehbare Abhandlung und evt eine Antwort auf die eingangs gestellte Frage.
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http://www.filminstitutet.se/en/learn-more-about-film/archival-film-collections/accessing-the-collections2/ Policy of archival 3.1.5 Im Svenska Filminstitutet demnach ebenfalls -6 Grad (Stand vom Mai 2016), aber dorthin habe ich keinen Kontakt und war noch nicht dort.
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Fuer DIF moeglich, +6 Grad (waere daher weniger effizient fuer die Langzeitlagerung), BA hatte in Wilhelmsh. zunaechst +6 Grad und ging dann generell ueber zu -6 Grad, in Wien sprach ich im Herbst je eine Stunde mit Herrn Wo. vom FAA und Herrn Ho. vom FMW: sie sprachen von -6 Grad in ihren Institutionen. Hat sich das im Januar geändert?
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Auch ganz interessant: https://www.google.de/amp/s/amp.welt.de/amp/print/wams/wissen/article124228426/Drehbuch-einer-Rettung.html?client=ms-android-sonymobile (Bundesarchiv; -6 Grad bei Farbfilmen) http://www.filminstitutet.se/en/learn-more-about-film/archival-film-collections/conservation/ (-6 Grad fuer Farbfilm)
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Das Deutsche Rundfunkarchiv in Babelsberg gibt an, bei minus 4 Grad zu lagern. "Fuer Farbfilme perfekt", lautet das Statement: http://mobil.berliner-kurier.de/tiefgefroren--hier-liegt-die-ddr-auf-eis-16927336
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Im optimalen Fall unterschiedliche Klimatisierungen für unterschiedliche Materialien, ich pflichte gerne bei. Gerade aber frisch aus dem Entwickler gekommenes Triacetat Material, das theoretisch fortan jede Woche aus dem Regal geholt wird für eine Kinoaufführung, dürfte nach einiger Zeit durch zu kurze Intervalle beim Klimawechsel verwellen. Bei Magnetitpisten auf Triacetat Unterlagen verhält sich ausserdem der Schrumpfungsskoeffizient unterschiedlich zueinander. Da andererseits aber jede soeben aus dem Trockenschrank kommende frische Triacetat Kopie ein beginnendes vinegar syndrome in sich enthält, das angeblich nicht zu stoppen ist, ermoeglicht nur die Tiefkühlung Abhilfe. Ich behaupte sogar, dass Zersetzungsprozesse innerhalb der Maßstäbe unser Lebensspannen fast vollständig gestoppt wurden. Das gleiche Material vorliegend, konnte ich vergleichen, dass die tiefgekühlten Filmakte stabil blieben, während die anderen nach wenigen Wochen verwellten, schrumpften und verklebten zur Unspielbarkeit. Filmarchiv Austria, Filmmuseum Wien, Svensk Filminstitutet, Bundesarchiv in Deutschland und meines Wissens auch das Deutsche Filminstitut Frankfurt am Main lagern Farbfilmmaterialien bei -5 bzw. - 6 Grad. http://www.bundesarchiv.de/fachinformationen/00941/
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6 Grad minus und nicht mehr als 25% relative Luftfeuchtigkeit. Stufenweise auftauen.
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Junkersdorf prangert Guenther Winand an: https://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article159129545/Retten-Sie-die-Murnau-Stiftung.html
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2016 laut ComCore drittstaerkstes Kinojahr der Geschichte
cinerama erstellte Thema in Allgemeines Board
http://www.mediabiz.de/film/news/deutscher-kinomarkt-em-jahr-schlaegt-wm-jahr/414306?NL=FID&uid=m19265&ausg=20170105&lpos=Anr_1 Ein Meisterwerk der Zahlenakrobatik. -
Wegen der Anfragen: unsere Vorführung in 70mm 6-Kanal-Stereomagnetton: am 5. Februar um 12.00 Uhr im Leo Kino in Innsbruck und am 19. März um 12.00 Uhr im Kino Gartenbau in Wien. In Unikat-Filmkopie. Eventuell eine Anreise wert...
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Sie hat doch ganz schön was auf die Beine gebracht. Für die Film-Technikfreaks nicht uninteressant, dass sie in den wichtigsten kinematografischen Filmverfahren unterwegs war. SINGIN' IN THE RAIN in Technicolor, THE UNSINKABLE MOLLY BROWN in Panavision 70, HOW THE WEST WAS WON in Cinerama. Hörte zudem vor zehn Jahren von einem Berliner Kopierwerksleiter, Frau Reynolds unterhielte auch ein privates 3-Streifen Cinerama-Kino. In der Presse ist die Rede von einer ihr nicht geglückten Gründung eines Filmmuseums, sodass sie ihre wertvollen Geräte über Auktionen vertrieb. Angeboten werden dort die VistaVision Kameras von beispielsweise TO CATCH A THIEF und STAR WARS. Oder die Cinerama-Triple-Kamera aus HOW THE WEST WAS WON. Auf Facebook beschreibt und bebildert sie das alles höchst fachkundig. Unwarscheinlich interessant: https://m.facebook.com/thedebbiereynolds/?ref=nf
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Mit nur 60 Jahren verstarb die "Prinzessin auf der Milchstrasse" (der "Stern" seinerzeit ueber ihre Rolle in STAR WARS. Ihre Mutter, die berühmte Debbie Reynolds, überlebte sie. http://carriefisher.com
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SAVOY - Hamburg wieder offen ...
cinerama antwortete auf preston sturges's Thema in Allgemeines Board
Erheblich groesser, hatte sich 50 Jahre, sogar unter dem "Schuhschachtelkinokoenig" Heinz Riech erhalten und wurde von allen respektiert. Vom heutigen Betreiber bedauernswerterweise zerstört: nun flach und klein. Passte scheinbar nicht in die Bordellatmosphaere? -
SAVOY - Hamburg wieder offen ...
cinerama antwortete auf preston sturges's Thema in Allgemeines Board
Hektische Anfragen des Betreibers, man wolle nach diesem "Erfolg" auf der Stelle mehr 70mm, am besten alles wie neu, bunt und auch noch originalsprachig (!), wurden in Fachkreisen amüsiert aufgenommen. Kaum jemand gibt Archivkopien in fremde Haende, nur weil ein Kinokoenig ruft. Der quasi erst gestern seine "Analog"- Anlagen (in Astor Berlin und anderswo) demütig vor seinen teuren Beratern kuschend, aufzugeben bereit war. Lockten dann wider Erwarten Filmerfolge, pfiff man aus allem möglichen Ecken Projektionsreste zusammen, um wieder trompeten zu können "Roll the Film, please!". Mir ist niemand bekannt, der einen Sinn darin sieht, dem Kinokoenig mit Archivalien zuzuarbeiten. Von daher hat dieser Glück, wenn ihm Herr Nolan, Herr Tarantino und bald wieder Herr Nolan nagelneue Filmrollen anvertrauen. "Und immer wieder geht die Sonne auf" oder "neues Spiel, neues Glück". Ein boeses Spiel. -
Eine Sichtungsmoeglichkeit am 29.1. und 5.2. fuer historisch Interessierte. Filmed in Todd-A.O. (65mm Eastmancolor, Westrex Sound System 6 Track Stereophonic Sound). 70mm-Vorfuehrkopie mit Fading natuerlich. OmU. Gerne anfragen, falls Interesse vorhanden ist (private Nachrichten hier im Forum versenden).
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Star Wars - Rogue one hat eine Grenze überschritten !
cinerama antwortete auf Rabust's Thema in Allgemeines Board
In Brian Singers SUPER MAN RETURNS wird durch die digitale Reanimation des verstorbenen Marlon Brando ein althergebrachter Topos der von der "Frankfurter Schule" (Adorno/Horckheimer) kritisierten Kulturindustrie bedient: die sog. "Wiederholung des Immergleichen". Noch spannender ein anderer womöglich aufbluehender Industriezweig: https://meta.tagesschau.de/id/114623/digitale-klone-wie-us-forscher-tote-lebendig-halten-wollen Im dritten Schritt - in von Forschern geschätzten 400 bis 500 Jahren - erlebt man (wir nicht mehr) die Aufhebung der Laetalitaet. Die Biochemie soll die Endlichkeit des Lebens und dessen Zerfall aufheben. In Gesellschaften, die noch immer von Klassenteilung oder Produktivitaetsstau oder Rohstoffmangel geplagt sind, müssten privilegierte Nutznießer sich nun gegen Unterprivilegierte abschirmen. Das teuerste Medikament der Geschichte kommt in Umlauf. Die Billigdroge "Unterhaltungskino" unserer Zeit spielt in Folge der ihr verfügbaren Visual Effects populär mit Szenarien dieser Art, weil darin Urwuensche bedient werden. Falls "unser" Planet bis dahin ueberhaupt durchhält, beginnt der Countdown dorthin schon jetzt.