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cinerama

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Alle erstellten Inhalte von cinerama

  1. Ich rege an, ein Remake des verstaubten BEN HUR-Stoffs zu drehen. Ultra Panavision 70-Formate kann man einem modernen Publikum nicht zumuten. Hier ein Drehbuchentwurf eines Freundes, garantiert jugendfrei - gerade erhalten: Köstlich, mit einem Happy-End für alle. Messala überlebt den Sturz vom Wagen, und dass ihn die anderen Wagen überrollt haben; er versöhnt sich wieder mit Ben-Hur, und beide heiraten ihre Jugendfreundinnen. Tirza, Ben-Hurs Schwester, ist die ganze Zeit unverheiratet geblieben, hat auch kein Lepra, und ist nach fünf Jahren Kerkerhaft immer noch strahlend schön und sexy. So muss es sein.
  2. Eindrucksvolle Statements + Globalbetrachtungen zum Roadshow-Kino wie man sie selten las: https://duskofdigital.wordpress.com/2015/05/22/stuttgarter-kinogeschichten-leben-live-im-kino/ Erhellender als die meisten Produkte sogenannter Filmwissenschaftler.
  3. THE TEN COMMANDMENTS in der 70mm-WA von 1989 soll gar nicht gut ausgesehen haben. Es gibt ja den Trailer auf der Laserdisk im Bonus-Material anzuschauen. In der WA von1972, damals erstmalig auf 70mm, war m.E. noch vom Kamera-Originalnegativ kopiert worden: mit guter Schärfe, aber monaural-mittigem, vom Lichtton überspielten Magnetton (der nicht einmal mit einer Richtungskodierung versehen war, wie es das Perspecta-Verfahren der Paramount-Filme eigentlich zuliesse, denn dann hätte der Ton auf der 70mm-Kopie von Left extra, Center und Right Extra kommen können). Der nunmehr auf 70mm Magnetton umgespielte Lichtton-Ton klang gegenüber der EA von 1957 in der dt. Fassung deutlich schlechter, weil man die Gradationskurven bei der Neukopierung des alten Lichttonnegativs von 1957 um 1972 wohl nicht beachtet hatte). Eben schlecht auf den ebenfalls 1972 herauskommenden Neukopierungen auf 35mm: darunter zwei Kopien in New York auf Technicolor und in Europa m.E. vom CRI-Negativ (in dem Blankierringe erkennbar sind) neu kopiert, bei allerdings guter Bildschärfe und in ordentlichem Farb- und Lichtausgleich. Die 70mm-Kopie von 1989 aber hat trotz der schwachen Bildgüte endlich den tollen, teils stereophonischen Ton der Laserdisk und aller späteren Home Cinema-Medien integriert: d.h. einen guten monauralen Lichtton der englischen Dialoge, unterlegt von einem superben Magnetton der Musikmaster des Films. Ich weiss nicht mehr, ob dies die Original-Musik-Magnetton-Master von 1956 sind, oder ob der Ton von einer Neueinspielung der Musik auf Schallplatte ein paar Jahre später stammt. Gefällt mir aber sehr gut, Man müsste mal den alten Lichtton der dt. Fassung (ältere VHS-Kassetten der TV-Ausstrahlungen?) mit dem stereophonischem Remix der Heimkinoversionen seit der Laserdisk vergleichen. (Ich vermute, filmempire kann dies aus dem Stehgreif beantworten!) Der Film ist einfach fantastisch. Das Beste, was Hollywood jemals hervorbrachte. Eigentlich war der einzige Sinn der Gründung Hollywoods nach meinem Empfinden nur der eine: diesen einen Film zu erschaffen.
  4. Gegenrede: auch blow up Filme sind Nostalgie, denn die Produktionstechnologie gehört der Vergangenheit an und dessen Ergebnisse reichen nostalgisch bis in die Vergangenheit, in das Jahr 1963, zurück. Bei Einhaltung der Schritte 35 Millimeter original negativ über ein 65mm Inter positiv, danach 65mm Duplikat negativ und 70mm Theaterkopie konnten die schlussendlich gezogenen 70mm Kopien etwas besser aussehen als die vergleichbaren 35mm Duplikatkopien. Der Dupprozess war ja eine Sicherheitsstufe zur Schonung der Originalnegative im Falle einer erhöhten Kopienanzahl von zum Beispiel mehr als 100 Kopien. Die ersten 70mm Filmkopieen der 50er Jahre hatten ja eine kaum höhere Auflage als rund 80 Stück weltweit. Bei bedeutend weniger einsatzfähigen 70mm Theatern als Anfang der 1990 er Jahre, als sich durch die Multiplexe die Zahl der 70mm Spielstätten nochmals verdoppelte. Die 70mm-blow-up Kopie kann aufgrund des rotationssymmetrischen Bildes, auch sphaerisches Bild genannt, fast immer eine bessere Randschärfe erreichen als die anamorphotische 35mm Projektion. Auch verträgt sie mehr Leuchtdichte für größere Leinwände. Durch den größeren Transportschritt bei 70mm und die doppelte Breite des Materials gegenüber 35mm ist auch der Bildstand in der Regel besser. Der Magnetton war ebenfalls den bis 1992 auf 35 Millimeter verwendeten Lichtton Versionen weit überlegen. Trotzdem kann man bildlich nur dann von einem Erlebnis reden, wenn Filmkopien in geringer Stückzahl vom Originalnegativ direkt bezogen worden! Das aber ist bei einigen gerade hier in der Diskussion beliebten Filmtiteln wie DIE HARD leider nicht der Fall. Weshalb ich hier von einer unglücklichen Übergangsperiode des 70mm blow up Films hin zur Einführung des digitalen Tons auf den 35 Millimeter Kopien und schlussendlich zur Generalumstellung auf elektronische Projektion in den Kinos sprechen würde. Die Beibehaltung der Koppelung von 65mm negativ und 70 Millimeter Theatergruppe und der fotografischen Erkenntnisse der 50er und 60er Jahre wäre wirklich der konsequentere Weg gewesen gegenüber zu vielen Kompromissen. Jetzt ist der analoge Film am Aussterben. Und es sind hierfür die Schuldigen auszumachen?
  5. Bei Deiner Suche speziell nach moderneren Blow-up-Titeln wird dir kaum etwas anderes als Nordamerika übrig bleiben. Die wachsen ja leider in Deutschland nicht auf den Bäumen... ________________ Bei allemal 16 Titeln in Boston ( http://somervillethe...-presentations/ ) wird klar, dass selbst die USA keine spielbare 70mm-Kopie mehr von BEN HUR und DIE ZEHN GEBOTE anbieten können. Die Vernichtungs-Politik der Verleiher wird dort in den 70er Jahren lückenloser als in Europa vonstatten gegangen sein, könnte man glauben, WILD BUNCH wurde in den 90er Jahren nachgezogen, wurde mir auch mal angeboten. Über die Qualität verglichen mit der grandiosen Erstaufführungskopie ist nichts bekannt. Der Verkäufer warnte mich vor irgendetwas. Was, bleibt im Dunkeln. Erfreulich, dass die Kopienherkunft benannt wird. Wie, wo und mit welcher Dupstufe kopiert wurde, hat kein Festival offenbar nötig ´zu benennen. Keiner der Kuratoren kennt sich filmtechnisch aus. SLEEPING BEAUTY war ebenfalls mit einer neuen Kopie ("fully restored in 70mm") in den 90er Jahren im "El Capitan" in L.A. gelaufen. Wie soll das um 1995 noch zufriedenstellend kopiert worden sein? (Sequential Exposure Technirama Prozess). Über die Filmlängen keinerlei Angaben in Boston: denn bei IT'S A MAD MAD MAD MAD WORLD ist bekanntlich das Negativ gekürzt worden. Aber vielleicht bringen sie einen Katalog heraus - das wäre bei der Anzahl der Filme lohnenswert.
  6. Die Auflistung der High Resolution-Titel für alle Interessierten in einem Thread ist immer informativ. Die Bewertung des Looks der Filme ist oft ein anderer Aspekt. Persönlicher Eindruck: DUNKIRK erschrak bereits im Youtube-Trailer ob seiner Körnigkeit (vergleichbar mit HATEFUL_8- selbst für 50er Jahre-Titel der 65mm-Produktion ein unbekanntes Phänomen, eigentlich eine Kontradiktion zum erhobenen Anspruch. ROOM hat einen speziellen denaturierten Look und durchgängig die Handkamera im Einsatz (passte auch dramatisch bestens ins Sujet), soweit ich die Berlinale-Vorführung erinnere. Beide Titel gehören in diese Auflistung - Referenztitel für 4K-Wiedergaben dürften dann aber andere Titel werden. Einige Wenders-Revivals stehen ebenfalls im Kreuzfeuer der Diskuission. Grundsätzlich lohnt aber immer die höchstmögliche Abtastung.
  7. Damit die Bombe in Bruckheimers Action-Ballett so richtig strahlend abgeht, müssen wir erst einmal den Tokyo-Dome nachbauen: http://www.in70mm.co...pearl/index.htm (privater Eindruck: Die Kultorgie mit dem "Strammstehen vor Stars und Stripes" finde ich allerdings nicht sooo sexy: schon seit PATTON gruselt es einem vor dem Unterwerfen imperialer Missionen. Kommt wie eine Selbstkastration der Vernunft, scheint mir.) __________________
  8. In einigen US-Theatern seinerzeit 183 Min. mit break. Bei der Vorsichtung zur Berlinale 1978 ohne Intermission. HEAVENS GATE 1980 mit Intermission. Interessante Frage.
  9. Habe ich noch nicht verstanden. Denn AG Kino verschickte vor einer Stunde den Hinweis, welche Mehrbelastungen durch Facebook etc. auftreten koennen. Nach dir ist FB ein Geldautomat. Laut GEMA nun wird jeder Verleih- oder Youtube-Trailer, der auf einer Website oder FB auftaucht, als Musik außerhalb des Saals in Rechnung gestellt. Unabhängig von dem 1% des Kartennettos fuer das Filmabspiel. Wie soll man das kompensieren, ohne den bisherigen Werbeetat zu erhöhen?
  10. Einen CP500 zurückgeholt. Wuerde ich gerne fuer Open Air 70mm in 2017 angeschlossen sehen. Erst mal besser wie nix!
  11. Vielleicht kostengünstigere Trickbearbeitung für ihn - und oft auch Kompatibilität mit dem Format der Bildschirm- und Videomedien? (Der Produzent Jerry Bruckheimer trieb da in seinen Scope-Produktionen doch höheren Aufwand, scheint mir. ARMAGEDDON und PEARL HARBOR auf 70mm sind vergleichsweise leinwandfüllender - über den Kunstanspruch seiner Drehbücher, Kamerafahrten und Filmusiken schweige man lieber...) _______________________________________________________________________________________________________________ Eine Veranstaltungsankündigung im Sinne dieses Threads. Neuigkeiten im GARTENBAU KINO in Wien, Filmvorführungen auf der Grossbreitwand: Nur Samstag, 8. Oktober 2016: 2001: A SPACE ODYSSEY (Fassung ohne Farbfading, Dolby Magnetton, English Original Version) Nur Sonntag, 9. Oktober 2016, 12.00 Uhr: SPARTACUS (Fassung ohne Farbfading, Dolby Magnetton, English Original Version) Immer öfter Wien - Hauptstadt des analogen Films.
  12. Leider nimmt auf diesem Festival der Einsatz der Filmkopien ab.
  13. Ist das nicht das Jahr "im Zeichen von Ultra Panavision"? Der Kurzfilm von Richard Edlund, aber auch Reste der 65mm Muster von RAINTREE COUNTY sollten gerne einmal auf den Festivals thematisiert werden. Dagegen scheint ein Festival der Blowup-Kopien eher in den USA Chancen zu haben, so wie oben erwähnt existieren dort noch hunderte an Kopien seit den Achtzigern. Blowup-Kopien der 1960er Jahre dagegen sind in Nordamerika so gut wie nicht existent. Einige blow up Filme sind auf die eine oder andere Weise fraglos bildgewaltig. Aber sind es auch immer die Kopier-Schritte? Und wie findet man heraus, ob es die ersehnte Kopie ist? Etwa bei dem George Lucas- oder Spielberg-Produktionen liegen von ein- und demselben Titel sowohl Kopien vom Originalnegativ als auch welche vom Duplikatnegativ vor. Das betrifft auch die originalen 65mm Produktionen der Neuzeit wie FAR AND AWAY oder HAMLET. Der Einsatz einer Dupkopie von HAMLET auf einem der hiesigen Festivals hat dann auch zu verzerrten Bewertungen der Fotografie und Materialgüte geführt. Es ist nicht einfach, auf dem Gebiet der Blowup-Kopien ein alle Ansätze verbindendes Thema zu finden. Mehrheitlich waere es dann auch ein Dolby Magnetton Festival. Sehr relevant, wenn man den original Mix authentisch führen möchte, wenn er denn einem Remix für den Heimkinomarkt andersartig gegenübersteht. # Das National Media Museum Bradford wiederholt im Oktober die bereits in USA auf dem Kontinent gezeigten Derivate der Cinerama Filme. Leider nicht auf diesem Festival der Einsatz der Filmkopien ab. Und wo man an der Filmkopie festhält tauchen auf Jubiläumsfeiern grauenhafte Blow up kopien etwa von ALIEN2 auf. Von dem man sich besser die Blu-ray ansehen sollte. Irgendwie fehlt diesem Festival seit einigen Jahren der zündende Funke.
  14. Deutsche Kinorechte über Paramount Pictures, Kinoverleih. Haben wir vor einem Vierteljahr gespielt. Mplc schirmlizenz läuft nur bei nicht gewerblichem Abspielen und ohne Werbung und Titelnennung für den Film, alles bei freiem Eintritt. Der erste Star Trek Film von 1980 wirkte schon seinerzeit wie guter alter Wein. Kongenial der ausgedehnte establishing shot von Robert Wise, in zwei Teilen inszeniert, und untermalt von der Musik von Jerry Goldsmith.
  15. Schon, aber ist der Kuchen, koennte man sich fragen, "unendlich teilbar"? Du erwaehnt volle Kneipen: die koennten fortan noch deutlich voller werden... Trotz des Bevölkerungswachstums ist die Kinobesucherzahl 2015 auf ein Fünftel gegenueber 1958 gesunken. Warum wohl? Audiovision?
  16. Ende der Sperrfrist = Insolvenz aller Kinos. Filme laufen in Kneipen, Restaurants, Clubs, Volkshochschulen, Unis, Vereinen, Schulen, Heimen, Grossbetrieben, Low Budget Open Air, Kirchen, Sportstaetten, Schwimmbädern, Bahnhöfen... Smartphones. Auch die hochgelobte DCI-exlusivitaet zerbricht, glaube ich seit jeher. Goodbye, Cinema!
  17. Ja, im Weltraumwalzer Takes rausgeschnitten u.a. 160 Min. war die Weltpremiere. 17 Minuten Outtakes vor ein paar Jahren im Warner-Archiv wiederentdeckt und unter Verschluss. Der Beschreibung eines Zeitzeugen nach auf 70mm.com nicht gerade aufregend, sondern Redundanz und Dopplungen.
  18. Wenn das Schule macht, dürfte fortan die Verlaufsgeschichte verfälscht werden. Die jetzige Praxis ist in Ordnung und veranlasst zu verantwortungsvollen und nachhaltigen Aussagen. Vielen Dank.
  19. LÜTZOWER ist nicht ohne Weiteres greifbar, durchaus richtig erkannt, existiert aber als gute Kopie, ist zu ergänzen. * Bildrichfehler: diese wurden, wenn sie auftauchten, rasch hochgezogen. Und wie gesagt; entschuldigen möche ich mich nur für einen (in der Ouvertüre versteckten) Bildstrich vom Vorjahr - IN 80 TAGEN UM DIE WELT. Da auch diese Kopie komplett und gut erhalten war, sollten die positiven Seiten überwiegen, hoffe ich. Nachzuholen ist aber eine im Archiv seinerzeit nicht auffiindbare Rolle eines Musicals: die wir am kommenden Samstag ab13.00 Uhr und am kommenden DIenstag ab 13.00 Uhr im Kinomuseum Berlin projizieren. Möglicheriweise auch 2017 im Centrum Panorama Varnsdorf nachhholen! Besorgen übermorgen den ganzen Film, kann man also noch mehr von sehen - wer mag.
  20. In keiner Weise. Die allgemeine Nuoptix-Diskussion kann und soll in den verschiedensten Sparten fortgeführt werden von denjenigen, die es interessiert. Die Nachfragen an mich bezogen sich auf die Produktionspraxis in einem Berliner Kopierwerk. Dabei kam es zu Annahmen im Forum, die ganz und gar nicht mit der klar lokalisierten Produktionsmethode und Praxis in Deckung zu bringen sind. Weder die herangeholten Prospekte anderweitig eingesetzter Geräte noch physikalische Überlegungen zur Wirkungsweise einer Picot- oder Westrex-Kamera stehen in Übereinstimmung mit der Produktionspraxis. Keineswegs wurde wie Magentacine nahelegt, freundlich gefragt, sondern seit Jahren wird im Tonfall oft angedichtet, unterstellt, beleidigt, gehöhnt, verdreht oder diskriminiert. Daher kommen von mir zumindest keine weiteren Informationen, etwa zu Filmen ohne Surround. Stelle ich die Fakten richtig, wird hinterher behauptet, in Wahrheit hätte man es anders praktiziert. Zum Beispiel, es gebe nur eine Zuspielung von bereits Dolby-kodierten Perfo-Bändern zur Lichtton-Kamera. Das ist glatter Unfug, und selbst das Heranziehen eines sogenannten consultant (vermutlich der pensionierte Herr, der dieselbe Initiale im Vor- wie im Nachnamen trägt), den Magentacine evtl. angerufen oder angeschrieben hat, weil er das als Quellenforschung zur Kopierwerkspraxis als glaubhaft einstuft, wird daran nichts ändern. Exkurs: Magentacines Betrachtungen historischer Breitwand-Verfahren (z.B. "The Widest Story ever told") sind ihm unbenommen, aber da mir derselbe Quellenfundus vorliegt, zusätzlich der Zugang zu den original Filmmaterialien oder der Erfahrungswert der Sichtung einiger echter Cinerama-Kopien oder des ersten 70mm-Cinerama Films oder des neuesten Ultra Panavision Films - die Magentacine allesamt nicht gesehen hat, sie aber beurteilt -, möchte ich seine beschoenigenden Abhandlungen nicht länger lesen. Exkurs Ende. Auch in den erwähnten Kopierwerken waren Magentacine und sein Freund Salvatore de vita wahrscheinlich nicht tätig. Daher reden wir hier aneinander vorbei, und der Informationsfluss ist weitgehend eine Einbahnstraße. Ich würde mich ja dafür bedanken, wenn im Laufe der Diskussion Beiträge eingetroffen wären, die einen zu maßgeblichen Korrekturen oder Richtigstellungen veranlasst hätten. So aber bringt dieses Thema nichts, und man fühlt sich unschuldig auf die Anklagebank gesetzt. Ein Beispiel fuer Unterstellungen: Warum sollte ich berichtet haben, dass das "Schweigen der Lämmer" ohne Surround produziert worden sei? Von der ersten öffentlichen Vorführung des Films in Deutschland weiß ich nur zu sagen, dass es eine englische 35mm Kopie war, dass ich sie während der Filmfestspiele in der Kongresshalle vorgeführt habe, und dass die spätere deutsche Bearbeitung des Films im Kopierwerk in Ruhleben ebenfalls eine Surround-Information aufwies. Und eine eindrückliche Subbass-Information. Auf jeden Fall findet hier keine Diskussion statt, sondern es werden von einigen Herren Ersatz Fehden bedient, aber dennoch von "Kollegen" gesprochen. Dieselben können in Zukunft gerne erklären, wie ein Kopierwerk funktioniert.
  21. O-Töne!!! Nach Tonumschnitt entsprechend der Bildmuster auf erwaehntes 2-Spur-Perfoband (!) umgespielt und als O-Töne zusammen mit den Bildmustern nach Krakau versendet. Es sind noch immer O-Töne. Und es ging in Krakau nicht um die Mischung, sondern um Kontrollsichtungen der Muster. Mischung spaeter in USA. Was auf DAT oder Nagra zuvor angeliefert würde, entzieht sich der Kenntnis. Ebenso, ob die Muster in Krakau auf Moviola abgenommen wurden. Gerne noch in den nächsten Jahren hier in Wiederholungsschleife...
  22. Nichts, war doch nur eine kleine Nebenfrage/Klaerungsbedarf vom Jeff Smart.
  23. 7Omm Weekend in Varnsdorf – more than a fistful of classic film jewels! A report by Gerhard Schwach and Leo Moser (both from Austria) Read more at in70mm.com The 70mm Newsletter Written by: Gerhard Schwach and Leo Moser, Austria Date: 28.05.2016 [...] one of the more unknown, but nevertheless very exciting 70mm Weekend Festivals in Europe took place: The festival took place from 12th until 15th May 2016, when the „Centrum Panorama 7Omm Cinema“ in Varnsdorf (German: Warnsdorf) entertained us with it's lavish cinema hall (built in 1970), offering a most interesting selection of some well-known and some rare vintage 70mm titles! It was also a re-encounter of German, Czech and Austrian 70mm fans who are constantly, or occasionally, present at other European 7Omm festivals. First of all: the Varnsdorf 70mm festival 2016 offered a unique opportunity to experience road show screenings of three of the most seldomly shown jewels of the 70mm cinema history. The long awaited screening of The Big Fisherman [1960] (German: Der Fischer von Galiläa), Far From the Madding Crowd [1967] (German: Die Herrin von Thornhill) and – in a onetime-only private performance and surprise action: Porgy and Bess [1959]. All of the three titles mentioned were still in a surprisingly fresh and vital condition. Still with a lot of colour to see, and almost completely without missing scenes or parts of scenes! Freezing prints over a long time as a conservation method seems to pay for itself! The 70mm Super Panavision screening of The Big Fisherman was announced as the first one in 56 years! Thanks to „Kinomuseum Berlin“ and many thanks to Jean-Pierre Gutzeit and cinema director Zdeněk Štěpánek, who enabled us to see these ultra rare programme on a huge curved cinema screen in best picture and sound quality! Several enquiries to the owner of the „Fisherman“ print to scan it in 4k were provisionally postponed, in favour of giving different audiences the opportunity to watch the film at some other 70mm festivals in future. Only a cinema screening delivers the unique 70mm experience! Thursday started with „KLK an PTX - Die Rote Kapelle“, one of the better DEFA 70mm productions about spionage during WW2 times, accompanied with a long narration. The ORWO colours proved to be more stabil than the old Eastman Colour Kodak stock, as we can learn from this example. The second film was „Battle of the Bulge“, a must for lovers of war films. An english version print with a reddish fade, and only of average condition. Saturday, the second festival day, started with [...] „Die Hard“ in the shortened German dubbed version, but with excellent Dolby multi-channel- sound! The first big historic adventure started with the Ultra Panavision presentation of „Mutiny on the Bounty“ [1962]- the Marlon Brando movie which almost ruined MGM in the sixties. With excellent magnetic 6-track stereophonic sound - especially the musical score from Bronislau Kaper was very impressive. Print was with reduced colours, let's say mostly violett or blue with some reddish parts. Although the Centrum Panorama Cinema have two 70mm projectors there was only one original Ultra Panavision lens available for this festival. It was a loan from „Leokino Cinematograph Innsbruck“; thanks to cinema director Dietmar Zingel! The disadvantage was, that we had some extra intermissions in order to change the Ultra Panavision lens from one projector to the other several times. The afternoon programme progressed with a Ultra Panavision screening of the 11 times Oscar winner „Ben-Hur“ [1959]. Again we could experience excellent magnetic 6-track stereophonic sound – bombastic musical score from Miklos Rozsa! Again, a print in a mostly violett or blue colors. The extremely wide 1:2,76 Ultra Panavision picture was a challenge for the projectionists to keep sharp in all areas, since this ptint of „Ben-Hur“ was compiled from three surviving 70mm prints of different origins and format. Unfortunately anamorphic Ultra Panavision material alternated with spherical 70mm material from another print. That partly led to distorted figures and faces that seemed in parts rather confusing for the audience. In the late evening came the time to reveal the secret about the surprise screening outside and beyond the festival programme. A bonus screening of „Porgy and Bess“ [1959] in good colours, sharp picture and fantastic sound. Otto Premingers masterwork united actors like Sidney Poitier, Sammy Davis jr. and Broke Peters for a famous film version of the George Gershwin opera. Please note, this screening was private screening in a club atmosphere for the 70mm enthusiasts. Saturday, day number 3, started with „The Dirty Dozen“ in a 70mm blow-up version (from 35mm widescreen, blown up to 1:1,85). A French print, slightly orange picture but still a good blow-up. It was followed by Stephen Spielberg's 1982 blockbuster „E.T. the Extra Terrestrial“, a vintage print showing Drew Barrymore as a child. The picture was in normal format (not widescreen) and somewhat grainy but the sound was excellent. „Alien Nation“, produced by the „alien“ and „Terminator“ team, came along as a Super-35 blow-up version in widescreen and relatively good colours. [...] At 06:30 p.m. the sensation of this year's 70mm Varnsdorf film festival was about to begin. The almost three-hour roadshow presentation of „Der Fischer von Galiläa“ the German dubbed version of „The Big Fisherman“ [1960]. It was simultaneously translated into Czech during the film by using headsets. This biblical costume drama is the dramatic story of the young Arab/Jewish girl Fara (Susan Kohner), king Herod's daughter and prince Voldi (John Saxon) and the roman occupation of Gallilee, woven with the biblical story of Simon Petrus (Howard Keel), the first pope, John the Baptist (Jay Barney) and Jesus Christ. The Sermont on the Mount scene was captured very sensitively and we see Jesus do the wonders described in the Holy Bible. Contrary to that, the screen always becomes hot, lively and passionate, when Herod Antipas (Herbert Lom) or his vicious wife Herodias (Martha Hyer) enter the scene. Contrary to other film versions of the life of Jesus Christ, this time we are spared the humiliation, torture and murder of Christ during the crucifixion. What a relief! This monumental spectacle was directed by Frank Borzage, photographed by Lee Garmes („Land of the Pharaos“) and musically scored by Albert Hay Malotte. The excellent use of the Super Panavision 70 format shows the real scope of this committed, wonderfully composed and decorated ultra-rare historical movie. We find some of the eternally recurring motives of mankind such as hate and love, cold bloodedness, unscrupulousness, merciless sentence, excess and riot and on the other hand the ever enduring themes of mercifulness, fidelity, loyalty, lovingness, faith, chairity and love. We see arabic princes and princesses, oriental settings, look at the ancient Jerusalem and into king Herod's monumental palace with all its hidden chambers and doors. The setting is most colourful and stunning! In some scenes Howard Keel as Simon Petrus looks and plays a bit like a mixture of Charlton Heston as Moses and a slim Bud Spencer which comes somewhat exhilarating. Dispite all this optical splendour „The Big Fisherman“ is a slow going drama that demands endurance from the audience. The movie doesn't offer all too much physical action, compared with other biblical movies such as „Ben-Hur“ or „Quo Vadis“. I wonder what would have been the result if Cecil B. de Mille or William Wyler had made this movie? Nevertheless, box office in 1960 was great, but - without any understandable reasons - the film completely disappeared from official screenings and was only shown once in German TV many years ago. There is also no official DVD or BD available. So please look out for the next 70mm festival for an opportunity to enjoy „The Big Fisherman“ on the really big 70mm screen! Beginning of Carol Reed's „Oliver !“ After this highlight all the participants were invited to a late night festival with dinner and live music, superior food and drinks, first to mention the delicious Czech Staropramen draught beer and good local wines. The party was not yet over when we left the scenery at 3:00 o´clock in the morning…. With some headache and dehydration feeling we began our, day number four. „Far from the Madding Crowd“ [1967] is another wonderful and rare-to-see film drama from the mid-sixties, directed by John Schlesinger and starring the lovely Julie Christie (two years after she had played „Lara“ in Doctor Zhivago), Peter Finch, Alan Bates and Terence Stamp. In a small appearence we discover Dave Swarbrick, legendary fiddler of the folk-rock band „Fairport Convention“. The impressive film music was composed by Richard Rodney Bennett. The plot: Bathsheba Everdene, a willful, flirtatious, young woman, unexpectedly inherits a large farm and is romantically pursued by three very different men. Highlights of the movie are a big fire and a big storm – and the scenic landscape of south west England. Photographed by Nicholas Roeg, who was already involved with „Lawrence of Arabia“, „Doctor Zhivago“, „Castaway“ and „Walkabout“. We saw a delightful „Panavision 70“ blow-up version in 6-track-magnetic sound. The print has still good colours, sometimes a little reddish but o.k. – it's a vintage print. It was the German dubbed version, supported by Czech subtitles. Last of the 4th day was the english Panavision 70 blow-up version of Carol Reed's film version of the Charles Dickens story and musical „Oliver!“ [1968] starring Mark Lester as the boy Oliver, Hugh Griffith and Oliver Reed in a superb performance. As many other prints of that time, most colours besides red have gone (and continue to go). Never mind, yet most of the audience enjoyed also this movie, since it contains pure cinematographic quality! Almost all of the movie presentations were combined with the presentation of short film programmes, trailers, cartoons fron the Czech Republic and France, among these also a presentation „100 years of cinema“ from the British Film Institute. Resumee: The Varnsdorf 70mm Film Festival was a Festival to remember ! Congratulations to all who have contributed to its success! Ausführlicher und besser bebildert auf http://in70mm.com/ne...hwach/index.htm
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