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cinerama

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Alle erstellten Inhalte von cinerama

  1. Gibt es wenig gefadete 70mm-Kopien von 1960? Vorfuehrfaehig aber sind sie zweifellos...
  2. Auch in Euro, soweit ich mich doch gut erinnere. Zu 95% sicher. Ansonsten manage ich das gerne vor Ort. Furthermore: evtl. gibt es eine zweite surprise-Einlage Freitag spaet. Soll dafuer entschädigen, wenn, wie hart vermutet wird, eine Rolle eines Hauptfilms einen Wasserschaden aufweist.
  3. 3 Tage noch bis zum "2nd 70mm Weekend - Centrum Panorama, Varnsdorf (Czech) - May 12 - 15, 2016" Heute treffen die beiden Ultra-Panavision-Anamorphote ein. Solche historischen Vorsätze wurden zuletzt eingesetzt für Wiederaufführungen von MUTINY ON THE BOUNTY: auf der Berlinale 2009 für "70mm Bigger than Life", etwa zwei Jahre vorher für "Todd-AO-Festival Karlsruhe" oder für das "70mm-Filmfestival in Cinemateket Oslo - Norsk Filminstitut". Jüngst auch für die Sondervorführung von HATEFUL EIGHT eines dänischen Kinomachers. Schaltet man dahinter eine hochmoderne Grundoptik, kann sich das Bild in der Schärfeleistung sehen lassen: der Anamorphot mit nur leichter Entzerrung von 1,25x richtet weniger Schaden an als Anamorphote für den 35mm-Film mit der stärkeren Entzerrung von 2,0x. Da im Centrum Panorama strikt am Überblendungsbetrieb festgehalten wird, war die Beschaffung gleich zweier Anmamorphote nicht ganz einfach. Erste Rückmeldungen der Tests gibt es heute abend. Die Kopienvorkontrollen haben schon vor Tage begonnen. Nicht der kleinste Bildstrichfehler möge passieren, hoffen die Varnsdorfer! Die Vermutung der Sprachfassung von DIRTY DOZEN ist jetzt bestätigt: französische Synchronisation. Dem Vernehmen nach ohne eine Surround-Information. Allerdings: Exzellente Blow-up-Schärfe. Als extrem schwierig erwies sich die Remontage von BEN HUR vor einigen Jahren, unter optimalen technischen Bedingungen in mehreren Sichtungswochenende im "Orpheum" in Schönberg abgehalten, von Farbfading-Prozessen gar nicht erst zu reden Aus drei Kopien aus 1959 wurde die alte Camera-65-Version auf 70mm weitestgehend wieder hergestellt. Drei Minuten etwa mussten aus einer 1968 umkopierten Version ergänzt werden. Ansonsten werden BEN HUR und MUTINY ON THE BOUNTY als Direkt- und Premierenkopien vom Kamera-Negativ offeriert: der Untersched zu allen späteren Versionen und Umkopierungen wird in Ton und Bild überdeutlich! Mit weiteren 70mm-Einsätzen von BEN HUR im Originalformat würde ich kaum noch rechnen wollen. Weltweit nur noch kaputtes Material in den Archiven. Allenfalls böte das besser erhaltene Originalnegativ von MUTINY ON THE BOUNTY eine Chance der Neukopierung auf 70mm... Der seit der Premiere kaum mehr auf 70mm gelaufene THE BIG FISHERMAN soll laut Varnsdorf in exzellentem Zustand sein. Abgesehen vom Color-Fading. 7 volle Rollen. Eine Abtastung wurde neuerlich erfragt. Der farbliche und mechanische Bestzustand zeichnet die Filmtitel ALIEN NATION (O.V.), E.T. (O.V.) und STIRB LANGSAM (deutsche Fassung) aus. Hier noch für schnelle Infos das Tagebuch der jüngsten Vorbereitungen - auf Facebook: https://www.facebook...?ref=ts&fref=ts
  4. Ausloeten von Modulen und diverse Erneuerungen, hörte ich von Stefan. Mein Beitrag war nur der Wechsel und Typus von Optiken. War eine leider elend lange Suche. Aber mit sichtbarem Ergebnis. Spiegel und Malteserkreuz wurden ebenfalls erneuert, die zur Jahreswende nicht mehr voll befriedigten. Projektoren nachwievor sehr filmschonend, typisch fuer den Filmlauf der Meopton-Projektoren.
  5. Der 70mm-Einsatz hat nun vielerorts sein Geld eingespielt, besser als ein Flop, schon wegen der evtl. Vorbildfunktion fuer weitere Wagemutige. Das hoehere Risiko fuer den Produzenten, den Regisseur, Miramaxx u.a. ist unbestreitbar. Und die Mithilfe speziell interessierter Kinos. Nachdem nun halbwegs gut verdient wurde, sollte eine Qualitaetsdebatte nicht in freiwilliger Selbstkontrolle tabuisiert werden. Gerade die Kritiker sind oft engagierte, sozial eingestellte Leute und keine Opportunisten. Märchenstunde pur und von den Kinobueros lancierte Jubelberichte ueber vermeintliche Rekorde oder unversehrte Kopien (mehrere laufstreifenversehrte Neukopien habe es nie gegeben, weil so etwas als undenkbar gilt und die engsten Freunde eines Betreibers vom Glauben abfallen könnten) fallen hinter die seit der griechischen Antike errungenen freien Rede und Streitkultur zurueck. * Weiterer Versionsvergleich, DCPs und Blu rays von SPECTRE (35mm Scope) vs. HATEFUL 8 (65mm Ultra Panavision): SPECTRE leider denaturiert bei einigen Abendaufnahmen ohne Details in den Schatten und wie silhouettenhaft wirkend (anormal fuer ein photochemischem Negativ) - aber bedeutend feinkoerniger als HATEFUL 8. Besonders schlimm und grob fällt das Korn ausgerechnet in der 70mm-Kopie von HATEFUL 8 auf. Die gelb und zu hell ist, während die DCP blau ausfiel und erst die Blu ray Disc einen intakten Farb- und Lichtausgleich aufweist und dabei von allen Versionen am filmischsten aussieht. Hoffen wir, daß DUNKIRCH von Christopher Nolan auf 65/70mm wenigstens ein paar wenige, wirklich brillante Aufnahmen zutage bringt. Viele Fachleute sind nicht mehr mit dabei, und manche Produktionsteams, insbesondere der annähernd gleiche technische Stab bei Quentin Tarantino, sind in manchen Fällen ein Hemmnis fuer kritischen Austausch oder produktiven Streit.
  6. "Abraten zum 65mm-Dreh": das sagte mein 15 Jahre aelterer Kollege (Ex-Kopierwerksleiter, aberhunderte ToddAO-Vorstellungen schon zu Premierenzeiten gesehen, als hier noch einige in den Windeln gelegen haben.) Der direkte Ausspruch schockte auch mich. Abermals drüber nachgedacht: Es trifft leider zu. Schon deswegen: der Film haette, in 35mm Cinemascope aufgenommen, kaum schlechter ausgesehen. Vielen hier im Thread fehlt der Vergleich. Oder die fachliche Beschaeftigung mit dem Thema. Daher sind die hier zu lesenden Gutachten teilweise entgleist. Von Ausführungen von Gangolf oder filmempire zu Beginn des Threads einmal abgesehen. Ist auch ein Spiegel der Zeit: Mangel an Alternativen und wohl auch erodierte Wahrnehmungskriterien sind ursaechlich. Tarantino ist Geschmackssache. Ein fotografisch und hernach noch im Kopierwerk verunglücktes Produkt aber verdient eines sicher nicht: Achtung.
  7. Etwas sehr "Buntes" auf dem "2. 70mm-Weekend - 12.5. bis 15.5.16" - im Centrum Panorama Varnsdorf, veranstaltet während des "Neisse Filmfestivals": Dieser Film wurde nicht auf Orwo-Negativ, sondern auf 70mm-Kodak-Negativ gedreht. Wiederentdeckt wurde die 70mm-Kopie in einer Themenreihe der Berliner "Urania" in den 1990er Jahren. Sehr guter Zustand! Sehr sehenswertes Drama. K L K A N P T X - D I E R O T E K A P E L L E Regie: Horst E. Brandt Drehbuch: Wera und Claus Küchenmeister, Horst E. Brandt Musik: Helmut Nier Kamera: Günter Haubold, Werner Heydn Schnitt: Erika Lehmphul Länge: 172 min Farbe Inhalt: In der Zeit der Hitlerdiktatur bilden sich in Deutschland kleine, spontane Gruppen von Menschen, die sich friedlich treffen und Gedanken austauschen - Intellektuellenkreise, die die Gefahr erkannt haben. [...] Sie wollen etwas tun, und sei es noch so gering, gegen den Faschismus, gegen die zunehmende Volksverdummung durch propagandistische Lügen - für den Frieden in ihrem Heimatland. Also arbeiten sie gemeinsam mit John Sieg, einst Redakteur der "Roten Fahne" und Eisenbahner, und seinen Genossen und sorgen dafür, dass Wahrheiten verbreitet werden, initiieren die Veröffentlichung etwa von Tatsachenberichten über Greueltaten aus dem KZ oder geheimen Plänen der Wehrmacht. Außerdem veranstalten sie während des Krieges Flugblattaktionen. Hans Coppi lernt das Funken und später schickt er militärische Details und Informationen über die Aktivität des Widerstandes durch den Äther ins Ausland, in die Sowjetunion. KLK an PTX heißt ihr Ruf, und die Nazis bezeichnen die feindlichen Sender im Land als "Rote Kapelle".[...] (Team Zutz) Darsteller: Horst Drinda ... Dr. jur., Dr. phil. Arvid Harnack Irma Münch ... Dr. phil. Mildred Harnack Horst Schulze ... Dr. phil. Adam Kuckhoff Barbara Adolph ... Greta Kuckhoff Klaus Piontek ... Harro Schulze-Boysen Jutta Wachowiak ... Libertas Schulze-Boysen Harry Pietzsch ... Walter Küchenmeister Karin Lesch ... Dr. med. Elfriede Paul Marylu Poolman ... Elisabeth Schumacher Eberhard Esche ... Kurt Schumacher Katharina Lind ... Oda Schottmüller Günther Simon ... John Sieg Ursula Karusseit ... Hilde Coppi Manfred Karge ... Hans Coppi Rudolf Ulrich ... Franz Gauss Heidemarie Wenzel ... Ina Schreier Aus: http://www.defa-sternstunden.de/index.php?option=com_content&id=88&Itemid=3 Filmmausschnitte auf http://www.moviepilot.de/movies/klk-an-ptx-die-rote-kapelle
  8. Da hab ich 9 Jahre mitgemacht, aber BEN HUR oder BIG FISHERMAN haette der Programmdirektor nie gezeigt. Auch nicht LORD JIM oder ALAMO. Nach "My Fair Lady" habe ich 2000 hingeschmissen. Und erst Mitte 2009 Kellerprojektoren abgeholt).
  9. Wird auch noch korrigiert, unverzüglich. Das ist irrtümlich noch die Erstankuendigung "planned Films". In post 3428, obenstehend, die aktualisierte Ankündigung. (Man koennte noch hinzufügen: Deutsches Filmmuseum Frankfurt entdeckte und zeigte den Film bereits 1999 in zwei Vorstellungen. Centrum Panorama bedankt sich beim Frankfurter Filmmuseum.)
  10. "Oberammergau" witzelte man zu Zeiten der Premiere von THE ROBE - aber ich liebe das Genre innigst, das voller Verworfenheit, Kalter-Kriegs-Semantik und Anballungen des Fetisch steckt. "Ikonische Bildcluster" bilden darin ein eigenes Erregungsdifferential, zu vergleichen mit der Spiel-, Endzeit- und Bewegungssensorik späterer Science-Fiction-Blockbuster, die aussersinnliche und ausserirdische Erfahrungen transportieren und die Systemauseinandersetzung der damaligen Supermächte mit anderen Ikonen und Heroen als Christus fortsetzten. . *** Bombig-Laut in Dolby-Stereo und bunt wie ein Zauberwald ist E.T. - THE EXTRA TERRESTRIAL (USA. 1982, O.V., 70mm print in Dolby A Magnetton im Format 1,85 : 1) In der Filmkritik "Der Frieden der Sterne" schreibt "Der Spiegel". >Alle weinen. Nancy Reagan mußte, als die "E.T." sah, schluchzen. Die Filmkritiker beim diesjährigen Festival in Cannes heulten sogar im Kollektiv [...]. Und Lady Diana wurde während der Londoner Premiere dabei beobachtet, wie sie sich die Tränen aus den Augenwinkeln wischte.[...] Mit einem Lurch, einem deformierten Frosch, einer Kaulquappe, mit einer Kreuzung aus Zwerg Nase und häßlichem Entlein, mit einem Fötus hat die Kritik E.T. verglichen, dessen Monströsität nur dadruch gemildert wird, daß das Ungeheuer niedlich und klein ist. Spielberg hat eine Kinderwelt aufgebaut, deren unausgesprochene Ängste und eher unbewußte Einsamkeiten sich im Kinderzimmer verschanzen. Und er hat sie aus der Kinderperspektive beobachtet. [...] Das, was häßlich und befremdlich wirkt, ist in Wahrheit genauso hilflos und einsam wie das Kind, das vor ihm erschrickt. Beide strecken die Hände gegeneinander aus und entdecken, daß sie einander brauchen.[...] Ist es schon ein Geheimnis (man könnte auch sagen: Trick) der Science-fiction-Filme, die mit dem All spielen, daß sie die unendiche Kälte des Himmels mit warmem Leben durchpulsen, die endlose endlose Gleichgültigkeit beleben, und sei es mit Kriegen der Sterne, so ist es ein zusätzlicher Reiz von "E.T.", daß da aus dem Weltall keine militärisch überlegene Gefahr kommt, wie sie sich der kollektive Verfolgungswahn mit den fliegenden Untertassen und den Marsmenschen ausgedacht hat. [...] Den kollektiven Verfolgungswahn legt Spielberg ganz den Menschen zu Lasten, wenn er eine anonyme Armee von Jägern auf die Spur von E.T. ansetzt. Mit der schönen Unschuld dessen, daß er einen erfolgreichen Film machen will, hat Spielberg in Interviews gesagt, er habe sich keine Gedanken gemacht, wer denn die Menschen seien, die da förmlich mit starrenden Waffen ein Kinderzimmer mit einem quäkenden Winzling umlagern. Doch da in der Gegenwart oft genug schon zu erleben war, wann und wo die Jagd auf alles Fremde, Unbekannte, scheinbar Bederohliche, mit der Gefahr unerkannter Krankheiten und Ansteckungsherde Behaftete auf ist, prägen sich diese Bilder Spielbergs ein.< Zit. aus "Der Spiegel", 51/1982. In einer Special Edition hat der Regisseur 25 Jahre nach der Premiere für ihn anstößige Szenen entschärft: >Nach den Anschlägen des 11. September wurde dann auch noch ein Gespräch zwischen der Mutter und Michael etwas verändert.So spricht sie in der alten Fassung noch davon, dass er nicht wie ein Terrorist verkleidet vor die Tür gehen darf. In der Special Edition wurde aus dem Wort "Terrorist" dann "Hippie" gemacht. Außerdem wurden die Waffen entfernt, die die Sicherheitsbeamten tragen, als sie die Kinder verfolgen und gegen Walkie Talkies ersetzt.< Zit. aus "Schnittberichte.com. E.T. - Der Ausserirdische" Auf dem "2. 70mm Weekend" im Centrum Panorama Varnsdorf, 12.-15. Mai 2016, wird die authentische Fassung zu sehen sein! Komplettes Programm: http://www.centrumpanorama.cz/cz/clanky/detail.html?id_clanky=3753
  11. Aha. Jetzt soll Arri-Contrast "Schweigen der Lämmer" wie man hier liest "ohne Surround" kopiert und "verstümmelt" haben. Oh mein Gott...
  12. Ist nochmals etwas anders als Du rekapitulierst: 1993 gab es sehr wohl noch Contrastfilm mit Herrn Wolf als GF (also nicht "Arri-Contrast"!). München brauchte nach meiner Kenntnis keine NuOptix, hatte ja die alte Westex, Klangfilm Eurocord- und Picot-LT-Kamera im Einsatz. Das ist in München vom Workflow und der "Dichte" der Abteilungsgrenzen ganz unterschiedlich zu Berlin gewesen, hört man die Beschreibungen aus München. Einige wechselten von Berlin nach München, mit Frau und Kind. Meine Darstellung des Berliner "Workflows", wie man heute sagt, ist korrekt, das bisher Geschilderte angehend. Die NuOptix ist Jahre im Einsatz gewesen, auch das wird sich noch weter erhellen in den kommenden Jahren. Da wird Deinen Kollegen eine Erinnerungslücke unterlaufen sein, und das kommt vor, wie wir alle wissen. Es fehlt halt das Foto, und im Internet abgreifbare Bilder unterscheiden sich vom damaligen Modul. Zeitlich sprichst Du von einer anderen Dekade, weil Du Dich bereits auf die MOD beziehst. Und diese ist Produktionspraxis erst seit Anfang 1990er Jahre. Zur Beschreibung des Berliner NuOptix-Aggregats bei Contrastfilm: es befand sich in einem schwarzlackierten Alugehäuse. Das Gerät befand sich in einem kleineren Raum von etwa 8qm (ausgeschildert als "Lichttonumspielung"), aufzufinden wie folgt: gleich nach der Haupteingangstür rechts in das Hauptgebäude rein, dann die 1. Tür links.Ständig überfrachtet mit Geräten und Dosen, Vorverstärkern, Bandspielern, Dolbysierungs- und Entdolbysierungsgeräten, Mini-Kontroll-Lautsprechern, usw. Eine Totalverdunklung war möglich.
  13. Bei Contrast-Film gab es zahlreiche Dolby-Einheiten, das Noptix-Aggregat, Tonköpfe und Bandspieler für fast alle Anwendungen. Die 3-Kanal-Master gab es auch, dann eben für die Sondertitel ohne Surroundton. 2-Kanal-Master auf 35mm Perfoband gab es zum Beispiel bei den O-Tönen von "Schindlers Liste". 16mm-Dolby-Master funktionierten ebenfalls einwandfrei. Der Einleger der Perfobänder oder an der Lichttonkamera hatte keinen Einfluss auf die Mischung, konnte aber zur Kontrolle abhören. Vor der Lichttonkopierung hörte man sich einen kompletten Akt auf Perfoband an. Nebenan, gleich die Tür durch, war eine Mischung, wo man dann z.B. Herrn Beusen hinzuziehen konnte, der die Abhörung vornahm. Dann wurde der ganze Film auf Lichttonnegativ kopiert. D.h.: von der gesamten berseits aufgeführtem Variante der Spur- und Kanalbelegungen. Erst etwa 4 Jahre später war der Zwang zum matrizierten 2-Kanal-Master ("Lt/Rt" in der Neusprache) fest verbindlicher Standard! Auch das 35mm-Perfoband, weil die Amerikaner mit 17,5-Perfobändern nicht umgehen koonnten. Somit war bei Contrast-Film alles praktizert worden und funktionierte auch aufgrund der dortigen Arbeitsweise, die Hand in Hand ging. Wenn darüber keine Fachliteratur berichtet, so ist es kein Sonderfall, dass Einführungsphasen und Sonderlösungen eines Systems keine öffentliche Resonanz fanden.
  14. Nochmaliger Vergleich von 70mm-Fassung und gerade erschienener Reduktions-Fassung für den Heimkinomarkt: Der digital animierte Filmtitel (es geht leider nicht anders, da die tradtionelle Oxberry-Trickkopiervorrichtungen mit 3 Kameras und Blendenbändern fast überall ausrangiert wurden) fügt sich besser ein, wirkt auch schärfer als auf der 70mm-Kopie, die insgesamt durch deutlich stärkeres Korn als im DCP oder auf Blu ray Disc erschrickt! Woher kommt solches Korn?? Verblüffend. Funktionieren bei Fotokem die Entwicklungsmaschinen? Schon die ersten Einstellungen zeigen verwaschene, nicht wirklich detailreiche Schneeaufnahmen; die notwetndige Beleuchtung der Darsteller ist in vielen Szenen oft nicht auszumachen: in den Out--Door-Szenen laufen daher die Protagonisten herum wie billige Silhouetten aus einem Lotte-Reiniger-Film. Düstere Schablonen fast ohne Gesicht, könnte man spotten Ob das dramatisch beabsichtigt war? Schwer vorstellbar. Und Sinn macht es nirgendwo. Bei ersten Tischszenen mit Trinkschalen fiel wieder das Blendenziehen (!) der Kamera auf. Wie peinlich. "Defekte Kamera" hatte ich schon früher als Frage aufgeworfen, ein Besserwisser hier schrieb aber: "defekte Kamera scheidet aus". Jenseits der Einstellungen mit Blendenziehen wackelt der gesamte Film seitlich, verstärkt durch die Anamorphose 1,25 x, Möglichen Verkantungen von Aufnahmeoptiken könnte man spekulierend ebenfalls einmal nachgehen: gewisse Unschärfen haben nunmal klare Ursachen. Das alles wäre niemals passiert bei Einsatz alter Mitchell-Kameras mit alten Optiken, die das Ultra Panavision-System begründeten - (eine dieser Kameras soll George Lucas besitzen, obwohl die Kameras ja nur verliehen wurden). Summa summarum: aus meinem Blickwinkel ist die neuere 65mm-Panavision-Kamera der letzte Husten! Zu Meisterschaft der Filmfotografie : was für ein Durcheinander. Der Kameramann hätte Tarantino dringend von 65mm abraten als zuraten müssen! Fortan summieren sich unfreiwillig komische Bildarrangements: die Beleuchtung verläuft sich wie Lichtkegel bezugs- und inhaltslos, ziellos in der Raum gerichtet. Während handlungsrelevante Teile oder Gesichter absaufen. Kurios die Statik vieler Szenen, in denen leichte und überleitende Kameraschwenks mehr Dynamik in die Langeweile der halbfertig arrangiert wirkenden Kompositionen bringen könnten. Kommt dann plötzlich ein wie in einem Studentenfilm aufgesetzter 360-Grad-Schwenk, den Fassbinder-Kameramann Ballhaus einst zur Marke hochpushte, bleibt jeder zweite Darsteller in der Unschärfe, obwohl im Dialog eindeutige Beziehungen zwischen den Protagonisten aufgebaut werden. Dadurch wirkt der Schwenk zwanghaft aufgesetzt, wie dekretiert, als wenn er wenigstens 1x während eines Films aufzutauchen habe. Die chaotische Beleuchtung degradiert auch die eigentlich liebevoll statuierten Kerzen zur Bedeutungslosigkeit: als Regiefehler anzusehen. Stets stehen die Kerzen wie gerade neu und angezündet bereit: bei besseren Regisseuren war das ganz anders: die Kerzen standen in Funktion zum Raum betont. Farblich ist die Blu ray im Licht- und Szenenausgleich konsistent, die 70mm-Fassung ein Durcheinander. Die vermeintliche Schärfe in den Grossaufahmen von Gesichtern, wie einige anmerkten (die "Poren" bei Mr. Jackson oder sonstwem) muss eher als Autosuggestion erachtet werden: Grossaufnahmen haben den Effekt in sich, wegen der überproportioniert vergrössterten Details automatisch "schärfer" zu wirken. Wirkliche Optik-Schärfe und Auflösungssprünge geben die Szenen leider nicht her. Allerdings ist das Rot des Schals von Mr. Jackson am Ende der Hüttenszenen in der 70mm-Kopie etwas intensiver. Das ist aber auch der einzige Aspekt der 70mm-Kopie, der mir vorteilhaft erschien. In der Vergleichs-Blu ray von BEN HUR, die eine bessere Schärfe als HATEFUL8 und auch geringeres Korn zeitigte, sind die roten Roben der Römer allerdings übermarkant, was so kein Filmmaterial beeinhaltete. Negativlaufstreifen, wie von Vorrednern angenommen, waren auch in der zehnten Sichtung des Films nicht auszumachen.
  15. Das Genre des Bibelfilms konnotiert immer religiöse Überzeugungen, Hollywoodsches Spektakulum, ästhetische Überhöhung, Kostümfetisch, Sandalen-Aufmärsche oder dient sich an alsTransmissionsriemen der "Kalten-Kriegs"-Propaganda. Der Blockbuster- und Actionfilm transportiert ebenfalls Ideologismen: die Rückkehr des Scheriffs im Kampf gegen den Terrorismus oft deutschtümelnder oder arabischer Provenienz. Die Political Correctness verhindert zwar die Lynchjustiz oder Hinrichtung des Bösewichts - getötet wird auf der Leinwand nur in Notwehr -, aber der verdeckte Mythos permanenter Verteidigungsbereitschaft spricht für die inhärente Verschwisterung zur amerikanischen Waffenlobby. Ein Dauernotstand durch permanente Anschlagsbedrohung befördert auch die Mythisierung des Polizeiapparats (oder seiner Dissidenten) - als einzig verlässliche Bewahrer des Friedens. Ob dies auf den 28 Jahre alten Action-Film des 70mm-Weekends in Varnsdorf zutrifft, sei dahingestellt. Als Genrefilm funktioniert er vortrefflich: ökonomisch knapp erzählt, straff inszeniert, Spannungsbögen schlüssig aufgebaut und Effekte pointiert das Narrativ vorantreibend. Eine 70mm-Filmkopie des Films STIRB LANGSAM in Dolby-Magnetton - ohne Farbverlust und auch ohne Tonstörungen. Samuel Jackson, Alan Rickman (+) und Bruce Willis in S T I R B L A N G S A M - "Die Hard"
  16. Die beiden Frankfurter Vorredner mit Naehe zum Deutschen Filmmuseum Frankfurt, das ich im Gegensatz zu den 80er und 90er Jahren heute nicht mehr gern besuche und es hier einmal erwaehnte, führen Privatfehden. Die Formulierung von "seit 56 Jahren nicht zu sehen" würde längst relativiert, nachdem mir die Leihgabe nach Frankfurt von 1999 einfiel. Das Frankfurter Kino aber hat - im Gegensatz zum Kino in Bradford, Karlsruhe, Oslo oder Krnov, keine anerkannte Basis fuer das Breitfilmrepertoire mehr. Von Lesern dieses Forums - damit habe ich nicht angefangen - wurde die dort zu kleine und flache Bildwand moniert, die Breite liegt zwischen 7 und 8 Metern. Fuer die Ankündigung in Varnsdorf empfahl ein dt. Kollege und ich die Hervorhebung des "Large Screen". Zu Begebenheiten in Frankfurt: In Frankfurt schlug ich konstruktiv eine Kooperation mit einer grossen Leinwand der Stadt vor. Wurde seitens magentacine abgetan. Er zog es vor, Beiträge fuer andere Städte zu leisten, eben so der Tontechniker des Frankfurter Museums. Somit haben diese Kollegen ihr eigenes oder ihnen nahestehende Haus nach meiner Einschaetzung aufgegeben. Jetzt sind sie unzufrieden und wissen bis zum nächsten Festival in Karlsruhe nicht recht, wohin. Damals wurde meinen Sammlungen vom subventionierten Deutschen Filmmuseum ein Einlagerungsvertrag angeboten. Nachdem eine Minimalaenderung nicht durchkam, und mir auch der damalige Kinoleiter sagte, solche Filmen liefen doch nur alle Jahre mal, war die Sache durch. Ich sehe in Frankfurt am Main fuer das Breitwandrepertoire keinerlei Basis, wenn selbst die Mitarbeiter des Museums in andere Festivalorte ausweichen und auch angeworben werden. Anstatt etwas daran zu ändern, reiben sie sich ab an meinen Aktivitäten. DER FISCHER VON GALILAEA ist jetzt im Mai fuer einen Large Screen gebucht, und jeder (!) im Forum und andeswo, auch Devita oder magentacine, koennen sich dort Filme ansehen. Wenn sie nicht wollen oder koennen, ist es doch ihr Problem, oder?
  17. Marketing auf Grundlage greller Versprechen, der Mythenbildung und geschönter Ziffern (von vermeintlichen XXL-Bildwandgrössen bis hin zu falschen Kurven) ist sicher nicht die Intention der Varnsdorfer Kinomacher. Die Varnsdorfer relativieren ihre Eindrücke, was m.E anständig klingt: Our philosophy is to offer movies that are very rare on similar 70 mm shows. Of course, we can never be quite sure, if anyone has ever organize some screenings alone outside regular festivals, but about many films we failed to get the information that they would have been in recent years played somewhere. Aus dem Festivalflyer http://www.centrumpa...?id_clanky=er3753 Nur in 70mm hat THE BIG FISHERMAN seine volle Länge (daher kam gerade das Angebot herein, die Kopie zu scannen, da das Negativ nicht mehr vollständig sein soll und auch die 35mm-Kopien um ca. 20 bis 30 Minuten kürzer sind. - Der Film wird aber aufgrund meiner Digitalgegnerschaft nicht gescannt und bleibt auf 70mm). wo sonst ausser 1999 in Ihrem Kino auf einer für die Avantgarde und Kunstfiilme optiimierten Billwand, @magentacine, soll dieser Breitfilm nach 1960 gelaufein sein?
  18. Das Zitat aus Philips-KT war nun nicht gemeint, sondern die Einlassung zu einer beschaedigungsfreien Kopie SOUTH PACIFIC. Es geht nicht um Einlassungen von Joshua Logan oder demnaechst noch Leonardo Shamroy. Sondern um die irrige Annahme, eine Filmkopie im Tellerbetrieb koenne nach 150 Durchläufen nicht mehr wie neu aussehen. Als seien diese Laufstreifen ganz normaler Verschleiß. Die Frage der Vorseite hatte ich schon beantwortet. Nochmals gerne: HATEFUL8 flimmert als Filmstreifen genau so wenig wie als DCP. Flimmern kommt von fehlkonstruierten Projektoren.
  19. 2000 Durchläufe von SOUTH PACIFIC im Dominion Theatre in London. Beschaedigungsfrei laut der Fachpresse. Ausflug in die 70mm History.
  20. Zur Blickpunkt-Film-Reportage: Lobhudelei ohne Ende für eine der schlampigsten 70mm-Filme und Filmkopien aller Zeiten. Vom größten 70mm Erfolg nach Doktor Schiwago wird dort gesprochen. Alles gelogen. "The Hateful Eight" ist halt für 2016 ein beachtlicher Erfolg, gerade im Digitalzeitalter. Unzählige 70mm Filme nach Doktor Schiwago waren erfolgreicher: Krieg der Sterne, 2001 Odyssee im Weltraum, Indiana Jones und der Tempel des Todes, Hello Dolly, Eisstation Zebra, Agenten sterben einsam, Das schwarze Loch, Alien 2, Alien 3, Wiedersehen in Howards End, Das Imperium schlägt zurück, die Rückkehr der Jedi-Ritter, Im Rausch der Tiefe u.a. Dann loben sich Frau Menze und Herr Flebbe für ihren Instinkt bei der Disposition dieses Filmes und angeblicher Vorhaben, nun plötzlich wieder 70 Millimeter-Filme im Eulenspiegel Essen oder im Hamburger Savoy auszugraben. Sie haben sich doch die letzten 25 Jahre nicht mehr für diese Thematik interessiert? Wenn das jetzt wieder schnell aus dem Boden gestampft wird, ist die Sache ebenso schnell wieder beendet. Das ganze ist m.E. ein Reflex auf ein geschäftliches Marketing-Manöver, aber kein ernsthaftes Interesse an der Herausbringung der visuell unbestreitbar überragenden Werke der vergangenen Epoche, oder visuell umwerfender Filmpremieren in 2016. Intention und Zielsetzung bleiben natürlich lobenswert und braechten Hoffnung. Das filmische Ergebnis aber im Nachhinein dermaßen zu verklären und mit Attributen der klassischen Roadshows etwa der 1960er Jahre in Einklang zu bringen, ist eine glatte Frechheit. Dass hier nebenher vom Erfolg der Nostalgie gesprochen wird, assoziiert die filmische Darbietung eher mit dem Charme der Unperfektion. Und das ist dann genau das Gegenteil der tatsächlichen Möglichkeiten und Anforderungen an dieses grandiose Film-Verfahren. Warum schreibt man sowas? Es geht auch anders.
  21. Die beschriebenen Laufstreifen stammen vom Kameranegativ? Komisch: in Essen, Wien und Berlin habe ich sie nicht gesehen. Hier handelt es sich- nach INTERSTELLAR und FLYING CLIPPER um Hausgemachtes. Recht spät - immerhin doch noch - wurden Maßnahmen ergriffen: Trotzdem sind andere Kinos auch ohne Modifikation schrammfrei über die Runden gekommen. Fazit: auch nach 150 Durchläufen und zehnmal mehr kann eine Kopie wie neu aussehen. Etwas Vorführpraxis würde dir das bestätigen. * Und immer wieder Darstellungen zur Filmkopierung seitens derjeniger, die auf anderen Gebieten sattelfester sind. Die "Farbschwäche" der 70mm-Kopie sei Folge einer älteren Optik, lese ich. Nein. Hat damit nichts zu tun. Schwankender Farb- und Lichtausgleich ändert sich auch nicht durch Auswechseln der Projektionsoptik. In Wien war die neueste Optik im Einsatz: ich habe wieder nur den gleichen unscharfen, farblich fehlkorrigierten oder unterbelichteten 70mm-Film gesehen wie auch anderenortes. Die Symptome habe ich mehrmals beschrieben, sind sie derart schwer verstehbar? Was soll die herausragende Kopie in Oslo, wie beschrieben, geboten haben? Bitte die Dinge nicht schönreden, nur weil irgendwo eine präferierte Optik im Einsatz ist. Derart unscharfe Bilder mit schwacher Farbsättigung und Schärfe und Kontrast waren nicht einmal zu Zeiten der Projektion mit T-Kiptagonen oder mit vor 50 Jahren gedrehten Filmen zu sehen. Auf der Blu ray Disc hat man die Bearbeitungsfehler der Premierenversion behoben. Wer das nicht zu glauben bereit ist, hat sein Urteilsvermögen verloren und theoretisiert vom Dynamikumfang der Vision-Prints-Materialien, vergisst dabei aber die meisten anderen Faktoren. Vision Premier wäre auch mir lieber gewesen, eine mangeld korrigierte Kopiewerksarbeit hätte das Material auch nicht gegenkorrigiert. Warum sollte in den nachweislich viel zu hellen (!) Kopien nun gerade in Oslo noch mehr Leuchtdichte verbraten werden? Die Folgen davon wären fatal: noch stärkeres Flimmern und Ausreissen der ohnehin dünnen Schatten. Eine völlig verkehrte Heransgehensweise. Jahrelang auf DP70-Maschinen vorgeführt, bei moderater Leuchtdichte und bei 4k und 7kW-.Kolben, flimmert dort nicht viel. Auch nicht in der Ära der Kohlebogenlampen. Das dramatische Flimmern ist also nicht "filmtypisch", wie du hier allen glauben machen möchtest, sondern (wie von Dir selbst erkannt, aber scheinbar verdrängt) ein Projektionsfehler. Auf FP75E und Bauer U2 kaum bemerkbar, auf den hier die HATEFUL8 spielenden DP75-Projektoren in Berlin und Karlsruhe ein Problem. Konstruktionsfehler der Umlaufblende, weiss auch mittlerweile, welcher.
  22. Schreibkorrektur: FP75 E (anstelle "FP75")
  23. Auch das Flackern trat auf Projektionsmaschinen (etwa FP75) anderenorts nicht auf. Der Film flackert in keiner Weise. (Laufstreifen habe ich mir noch keine reingefahren, aber manche sehen so etwas nicht und schauen vielleicht absichtlich weg, weil freundschaftliche Bande dies nahelegen.) Man muss schon regelmässig hingucken, was man beim Herrichten einer Telleranlage oder beim Filmeinlegen tut und nicht nur Knöpfe drücken. Auf Blu ray sieht der Film bedeutend besser aus: bessere Kontraste, schönere Farben, besserer Farb- und Lichtausgleich und auch die Schärfe kommen besser zum Ausdruck. Es gibt auch kein Flimmern und Flackern. (Ex-Kopierwerkskollegen waren geschockt, was sie da zuvor auf 70mm zu sehen bekamen.) Obwohl vorteilhafter als 4K DCP oder 70mm, ist auf der Bluy ray Disc ablesbar, dass das Negativ keine imposanten Raumeffekte und Reliefs enthält, welche den Produktionen einer vergangenen Dekade zu eigen waren (zu nennen sind KHARTOUM und andere wirklich umwerfende Titel). Darum hat es dieser Film leider noch nicht geschafft, dem Verfahren in unserer Zeit den alten oder einen neuen Ausdruck zu verleihen. Die visuellen Schwächen (vom in Patchwork-Manier kompilierten Drehbuch einmal abgesehen) werfen die Frage auf, warum ein erhöhter Produktionsaufwand betrieben wurde, wenn das Resultat weit hinter gut fotografierten 35mm-Filmen oder digital aufgenommenen Filmen (etwa THE REVENANT) abfällt? Von daher: nicht nur kleine Schwächen zu konstatieren - die hatten 70mm-Schinken zujederzeit - sondern der Gesamtlook ist leider nahezu eine Umkehr all dessen, was man in früheren Epochen auf die Leinwand brachte. Wer nun keine Gelegenheit auf Sichtung eines Altklassikers hatte, dem wird dies zunächst nichts störend auffallen, vergleicht er doch nur mit dem Mainstream unserer Tage. Angetreten aber war das Verfahren mit Losungen wie "You are in the show with Todd-AO" oder "The Window of the World". Wenn HATEFUL8 das nicht intendiert (oder es technisch unter Normbedingungen heute nicht automatisch machbar ist), aber Laserprojektion und HFR nebst Dolby Cinema etc. ansatzweise in diese Richtung gehen, dann kann Selbiges auch vom 70mm-Film erwartet werden - oder? Die Konrastfragen bei Curved Screens sind nicht ohne, aber diese Bildwandform würde ich verteidigen. Der Grossteil an mangelnder visueller Wirkung ist den feherhaft hergestellten Filmkopien und der Aufnahme zuzuschreiben. Dies als Meinungsäusserung.
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