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@plutokennedy: Die Parameter für eine ideale Filmprojektion, besonders in den Breitwandformaten, findest Du wahrnehmungsphysiologisch und -psychologisch begründet in diesem Buch (hier für wenig Geld zu haben): http://www.gfw.de/shop/product_info.php?products_id=12433&osCsid=69702eea109249d52279ce4c6c21a9ea Goldowskij, E.M.: Grundlagen der BreitwandFilmverfahren. 148 Seiten mit 45 Abb., 15 x 21 cm., Fotokino-Verlag, Halle 1959 Ein Klassiker, dessen Konzepte und Formeln zur Kinoarchitektur noch heute nützlich sind. Ein Beispiel für "unverrückbare" Parameter: Eine realitätsnahe Filmwahrnehmung (bei hinreichender Auflösung, Schärfe, Kontrast- und Farbwiedergabe) ist nur dann möglich, wenn die Akkomodation beider Augen des betrachters auf "Nah-unendlich" eingestellt ist. Sonst wird das Bild unbewußt automatisch als flächig verarbeitet, nicht als Blick durch ein Scheinfenster. http://de.wikipedia.org/wiki/Akkommodation_%28Auge%29 Der Mindestabstand Betrachter-Bildwand liegt daher bei ~7 Meter. Um die Forderung nach einem gewissen Bildwinkel zu erfüllen, den das Projektionsbild einnehmen soll, ist eine Bildgröße notwendig, die sich bei Kleinst- und Heimkinos nicht realisieren läßt.
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RED: Erste Nutzer, P.Jackson sagt: 4k = 65mm
magentacine antwortete auf oceanic's Thema in Digitale Projektion
Alles sehr hübsch. Da dieser Thread aber mit "Digitaler Projektion" leider gar nichts zu tun hat, schlage ich Verschiebung in "Talk" vor. :? -
Noch ein wiedergefundener Scan einer Anzeige zur MGM-Eröffnung (1957). Man beachten den Hinweis auf Perspecta-Sound!
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Ist jemand am kommenden Donnerstag in Los Angeles?
magentacine antwortete auf preston sturges's Thema in Talk
Alles Unfug! Ich habe das Rätsel gelöst: Preston Sturges hat die sehr, sehr seltene (nie gezeigte) deutsche Synchronfassung der WEST SIDE STORY in einer bis zur bitteren Bleiche gefadeten 70-mm-Kopie aufgetrieben, und daraus will er einen Ausschnitt zeigen. So geht dann der Song COOL: Diese Website bot mir nicht nur die Texte, sondern auch eine Universalübersetzung an, da konnte ich nicht widerstehen: http://www.mp3lyrics.org/w/west-side-story/cool/ Immerhin, ganz klein am Ende der Seite dann: Also, meine sauberen Herren sturges & cinerama: Stellen Sie den Saft, Jungen ab! Gehen Sie kühl! -
Lassen wir die Kirche im Dorf: 1. Welcher andere Hersteller hat sich die Mühe gemacht, eine solche Chronologie aufzustellen und sie ins Netz zu stellen? Kodak ist ein Unternehmen und kein Filmmuseum. Welcher Hersteller hat seinen Kunden mehr Support in Form von Publikationen, Standards, Seminaren usw. angeboten? Vom Kameramann bis hin zum Filmvorführer (Publikationsreihe REEL PEOPLE) gab es eine Unmenge an gedruckter, heute auch elektronischer Information, um aus den Filmprodukten das Beste herauszuholen. 2. Die mangelnde Farbstabilität älteren Eastman-Materials hat uns sicher alle schon mal verzweifeln lassen, aber welcher Farbfilmhersteller hat denn perfektes, langzeitstabiles Material angeboten? Ich erinnere nur an das "Fuji-Rot"-Syndrom, bei dem sich im Positivfilm fleckige, punktförmige Ausfällungen bilden... Immerhin haben die Filmhersteller reagiert, nachdem das Thema Farbstabilität einmal öffentlich diskutiert wurde. Kodak nun den Schwarzen Peter hinzuschieben, weil die Filmindustrie sich jahrzehntelang kein bißchen für ältere Filme interessiert hat, ist weltfremd. Erst seit sich per Digitalauswertung wieder ordentlich Geld mit alten Filmen machen läßt, haben die Studios sich wieder darauf besonnen, wie sie mit alten Materialien umgehen und welche Probleme es mit den einzelnen Farbverfahren gibt. Das unentschlossene Marketing und die oft widersprüchliche Öffentlichkeitsarbeit und Selbstdarstellung der Kodak-Abteilung PMI (Professional Motion Imaging) ist eine andere Sache, hat aber mit dem Farbstabilitäts-Ding nichts zu tun.
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Zum Kino im DFM: Die gelochten Wandplatten und das von Rene erwähnte Dämmmaterial sorgen in der Tat für eine sehr trockene Raumakustik. Die Sprachverständlichkeit ist daher bei älteren Filmen besonders gut, auch neue Filme profitieren von der Akustik. Weniger vorteilhaft ist solche Akustik z.B. für Livemusikdarbietungen und für ältere Mehrkanalfilme, welche damals für Säle mit einer längeren Nachhallzeit gemischt wurden und in manchen älteren Kinosälen eindrucksvoller klingen/klangen. Ansonsten folgt das Kino dem Blackbox-Prinzip, das eine völlige Zurücknahme der Architektur zwecks Konzentration auf den Film fordert - ich persönlich halte nichts von dieser Theorie. Ob ein Film von Jean-Marie Straub oder deutsches Schwerblut-Autorenfilmgeraune in einen prächtigen Filmpalast "paßt" oder ein Technicolor-Musical der 1940er in kühl-minimalistischen Studiokinos volle Wirkung entfaltet, kann man natürlich diskutieren, aber im Vordergrund stünden für mich immer die technisch einwandfreie Präsentation und die technisch-historisch korrekte Kopienbeschaffung.
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Und für Sammler empfehlenswert ist das 35MM FILM COLLECTORS FORUM: http://www.35mmforum.com/forums/index.php Registrierung erforderlich!
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Die Einhaltung des Kompressionsfaktors ist zwar wünschenswert, aber auch nicht übermäßig kritisch, Betrachtungen über die zweite Nachkommastelle erkläre ich hiermit für Esoterik. Bereits die Aufnahmeoptiken variieren da, je nach Alter, Objektivkonstruktion und Aufnahmeabstand/einstellung. Bei der Vorführung ist zu geringe Entzerrung (etwas schmalere Proportionen) eher zu akzeptieren, während zu starke Entzerrung (zu breite Proportionen) schnell unangenehm auffällt. @stefan2: Für welche Art von Vistavision-Kopie benötigst Du den 1.5x-Anamorphoten? Eigentlich doch nur für horizontale Technirama-Kopie (z.B. Monte Carlo Story) praktisch angewandt...
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Meinst Du den Vario-Anamorphoten oder die Cinestage-Kopie? Ultra-Panatar nur einmalig als Notlösung eingesetzt, die Cinestage-Kopie war wie gesagt leider aufgrund des Essigsyndroms stark geschrumpft und verwölbt, so daß ein Durchlauf nicht denkbar war. :( Wenn es noch spielbare 35er geben sollte, braucht man entweder die Original-Linsenanamorphoten, die seinerzeit mitverliehen wurde (noch nie gesehen) oder eben einen einstellbaren Prismenblock.
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Es sei daran erinnert, daß man sich als Kinobesitzer ~1953/54 einer Flut von Ankündigungen neuer Breitbildverfahren ausgesetzt sah, so daß die Prismenanamorphoten zukunftssicher erschienen. In der Praxis wurde dann aus den angekündigten Verfahren nur soviel wie "Vistavision mit Anamorphose" als Projektionsformat, aber hinterher ist es leicht, schlauer zu sein. Übrigens gibt es für die Variablen noch eine weitere "exotische" Anwendung, nämlich die Vorführung von Cinestage-Kopien (Todd-AO auf 35mm mit Faktor 1,67 für Originalseitenverhältnis plus 4K-Magnetton) ! 1.5x wäre zu wenig, 2x deutlich zu viel Entzerrung - und da Cinestage per Farbdruck entstand, blieben solche Kopien vom Fading verschont. (Die einzig mir bekannte ist leider Opfer des Vinegarsyndroms geworden...) :( :( Das Einstellen auf Faktor 1 habe ich ein einziges Mal mit Ultrapanatar praktiziert, weil sowohl Überblendung als auch Pause/Optikwechsel ausschieden, war aber als Notlösung nicht so schlimm, weil sowohl das Normalformat (Wochenschau) als auch der nachfolgende CS-Cartoon keine besondere Schärfe aufwiesen und genug Licht zur Verfügung stand.
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Filmtipp für alle Filmbandoriginal-Nostalgiker
magentacine antwortete auf LaserHotline's Thema in Nostalgie
Stimmt schon, aber nicht alles, was am Publikum vorbeigeht, ist auch ein guter Film... ;) Im Fall von GRINDHOUSE ist es wohl eher so, daß die hippen Herren Tarantino & Rodriguez sich sicher waren, per Marketing dem Mainstreampublikum ein 53 Millionen $ teures Trash-Doublefeature aufdrücken zu können, das in den USA auch noch zwangsweise ohne Pause laufen mußte, so daß viele Besucher die eigentlichen Highlights, z.B. die vielgelobte fiktive Trailershow, gar nicht sahen. Bisheriges Einspielergebnis (Theatrical Performance Total US) Gross: $24,996,559 http://www.the-numbers.com/movies/2007/GRNDH.php Mit Werbung und allen Vorkosten wird das Gesamtbudget laut VARIETY eher in der Nähe von $100.000.000 geschätzt! - Die echten Trash- und Exploitationfilmer der 1970er müssen, sofern noch am Leben, lachend unterm Tisch liegen... -
cinerama schrieb: Da hat er ja glücklicherweise auch nicht Regie geführt, sondern nur produziert. :)
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Bei den Dreharbeiten (im TV-Making-of) sind Panaflex-Filmkameras zu sehen. Der Rauscheffekt kann auch daher rühren, daß man die Bildparameter ein wenig zu weit "kreativ manipuliert" (vergewaltigt) hat. Das Phänomen kann man auch bei Standbild-Scans (egal, ob Foto- oder Digitalaufnahme) beobachten, bei genügendem Herumgepfusche an Gamma, Kontrast, Farbkanälen wirkt jedes Bild verrauscht. Soderberghs Filme waren visuell noch nie gut, und seit er den Schritt vom Arthousefilmer zum Mainstream-Befriediger gemacht hat und auch noch selbst die Kamera zu verwackeln liebt, ist es noch übler geworden. Aber wer sich das gleiche abgestandene Konzept zum drittenmal andrehen läßt, wird sich an schrillen Pseudovideobildern wohl kaum stören. Stimmt übrigens, daß bereits OCEAN'S ELEVEN eine optische Zumutung war, Super-8 war Gold dagegen! :( Dann doch lieber eine schöne Techniscope-Kopie von SIEBEN GOLDENE MÄNNER oder meinem absoluten Liebling in diesem Genre: TOP JOB - DIAMANTENRAUB IN RIO. Dagegen ist das ganze Soderbergh-Multimillionen-Superstar-Geblödel nur kalter Kaffee - wobei TOP JOB ungefähr so viel gekostet haben dürfte wie zwei Tage Catering für OCEAN'S THIRTEEN... :lol:
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Es gab von HiLux zwei Typen von Prismenanamorphoten, einmal mit festém Kompressionsfaktor, einmal mit variablem. Funktioniert so wie im Ultra-Panatar, zwei Prismen werden gegeneinander verdreht, so daß der Kompressionsfaktor zwischen 1 und bis zu 3 regelbar ist. Das von Dir erwähnte Modell kenne ich leider auch nur von Abbildungen, taucht des öfteren in eBay-Auktionen auf. Als Sammlerstück okay, für den praktischen Gebrauch würde ich nicht zuviel erwarten, auf jeden Fall mehr Lichtverlust als bei neueren Linsen-Anamorphoten. Wichtig ist auf jeden Fall ein absolut erstklassiges Grundobjektiv, da alle Mängel der Grundoptik gnadenlos zum Vorschein kommen. Achtung: Einige Vario-Anamorphoten benötigten für besonders kurze oder lange Projektionsentfernungen eine Korrekturlinse, das könnte evtl. Heimkino-Anwendungen erschweren. (genannt "corrector glass" bei Ultra-Panatar, "short throw attachment" bei Super-Panatar, "enhancer" bei SuperScope-Vorsatz). Eine Anleitung zu einem Prismen-Variovorsatz hat das AWSM: http://www.widescreenmuseum.com/widescreen/superpanatar-A.htm http://www.widescreenmuseum.com/widescreen/ultrapanatar1.htm
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Super-35 Filmformat, das im DI-Prozeß auf extreme Buntheit und Kontrast (mit ausgefressenen Lichtern) getrimmt wurde. Von einem mittelmäßigen Handwerker wie Soderbergh ist nichts Besseres zu erwarten, was man vor der Kamera nicht kann, wird in der Postproduktion "reingeschraubt". :roll:
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Filmtipp für alle Filmbandoriginal-Nostalgiker
magentacine antwortete auf LaserHotline's Thema in Nostalgie
So unterschiedlich sind die Geschmäcker: Die Kollegen von film-tech.com fanden durchweg gerade die simulierten Filmschäden unglaubwürdig, was natürlich den normalen Besucher nicht interessieren wird: www.filmtech.com > Film-Tech-Forums > Movie Reviews > Grindhouse (auf 2. Seite) Brad Miller dazu: Den Trailer zu DEATH PROOF (der einen Hälfte des monumental gefloppten GRINDHOUSE-Doublefeatures) sah ich gestern im Kino, interessanterweise ohne auffällige Schäden, dafür mit einer Super-8-artigen Bildqualität. Schlechte Bildqualität ist immer das einfachste Klischee, in Wirklichkeit hatten aber gerade ausgesprochene Exploitation-Filme oft eine ganz hervorragende Kopierqualität, weil sie aus Kostenersparnis vom Kameranegativ gezogen wurden, das man manchmal durch mehrere Länder reichte. Tarantino-Vorbilder wie Russ Meyer legten großen Wert auf 1A Qualität, ich sah kürzlich eine stark gefadete und beschädigte Eastman-Kopie von FINDERS KEEPERS LOVER WEEPERS, die aber vom Original stammte und eine bombastische Schärfe und perfekten Bildstand hatte. Nett wirkten im Trailer die gelben 1970er-Jahre-Titel, aber eine WA von Russ Meyers großartigem SUPERVIXEN'S (1975) wäre mir lieber als eine 52-Mio.-$-Hommage. Zumal Tarantino es bereits im ansonsten sehr stilsicheren KILL BILL nicht hinbekam, den Martial-Arts-Look der 1970er nachzuahmen, ein bisserl Grobkorn und Gezoome traf den Stil überhaupt nicht. Aber Spaß machen kann DEATH PROOF ja dennoch, habe viel Gutes über Rodriguez' PLANET TERROR, die zweite Hälfte von GRINDHOUSE, gehört. -
Was "das Beste" ist, hängt von mehreren Faktoren ab: PTR - Werden ältere Kopien gespielt, sind Particle Transfer Roller (PTR) völlig ungeeignet. Sie verteilen dann nur die Verschmutzung gleichmäßig über den Film. PTRs sind ideal für Arbeit im Kopierwerk oder am Filmabtaster, wo es darum geht, die letzten handlingbedingten Fremdkörper vom bereits sauberen Filmmaterial wegzubekommen. Außerdem sind PTRs nur bei sorgfältigster Reinigung und Wartung effektiv, wenn in einem BWR ein Kollege glaubt, das sei nicht nötig, ist der Effekt dahin. -PTRs sind absolut unwirksam bei "dusting", dem weißen oder gelben Abrieb, den manche Massenkopien heute durch mangelhafte Endfertigung erzeugen. Die PTRs sind im Nu zugesaut und verteilen den Dreck nur weiter über den Film. Der Reinigungseffekt läßt mit Alterung des Materials deutlich nach. Daher sind m. E. PTRs ausschließlich in einem ohnehin blitzsauberen BWR mit hochmotiviertem Personal nützlich, wenn es bei euch gut klappt, nimm es als Kompliment. ;) KOHLEFASER-REINIGER Funktionieren bei sehr leicht verschmutzten und neuen Kopien akzeptabel, sofern sie sorgfältigst gereinigt werden. Nachteilig ist, daß hängengebliebene harte Partikel (Filmsplitter u. dgl.) sich festsetzen und Längssschrammen erzeugen können. Gefährlich wird es bei Kopien mit Ölspuren (hallo, Indien...) und klebrigen Verschmutzungen, die können die Faserbürsten völlig verkleistern. Dieser Reinigertyp ist okay für neue Kopien ohne übermäßigen Abrieb oder "dusting". Ungeeignet für ältere und stark verschmutzte Kopien. NASSREINIGER (STATISCH) Geräte mit feststehendem Putzmaterial (früheres Kinoton/Retheto-Gerät) müssen sorgfältig überwacht werden, besonders eine dauerhafte Befeuchtung mit Flüssigkeit ist wichtig, um Verschrammen zu verhindern. Hat mich um 1988 extrem beeindruckt, die erste picobello schmutzfreie Vorführung meines Lebens zu sehen (neue Kopie von ALIEN NATION mit Kinoton-Reiniger im Turm-Palast 1, Ffm). Bei verschmutzten Kopien sind die feststehenden Pads ein Problem, weil sich Dreck ansammelt und sich lösen bzw. Schäden verursachen kann. Für neue Kopien sehr gut, einwandfreie Bedienung vorausgesetzt. Tip: Diese Geräte können auch (sofern hinreichend Abluft vorhanden) mit Isopropylalkohol betrieben werden, ist billiger und schadet dem Filmmaterial in keiner Weise. NASSREINIGER (BEWEGTE PUTZFLÄCHE) Reiniger mit bewegten Putzbändern, z.B. Kelmar, sind in Kombination mit FilmGuard die ideale und gründlichste Reinigung. Vorteile: - Sehr sparsam im Verbrauch, auch für Plexe. - DD-Fehlerrate sinkt erheblich. - wirkt reinigend, antistatisch und hat einen gewissen "wetgate"-Effekt, macht also kleinere Blankschrammen unsichtbar. - Filmlauf wird etwas leiser - Schäden sind ausgeschlossen, da die Putzbänder langsam weiterlaufen und Dreck vom Film fernhalten. - langjährige Erfahrungen mit FG liegen vor - Mit einem Reiniger und mehreren Halterungen kann die Reinigungseinheit zwischen Projektoren/BWRs wandern, so daß alle Kopien tunrusmäßig gereinigt werden (empfohlen einmal wöchentlich) Nachteile: - FilmGuard muß importiert werden, Reinigungsbänder ebenfalls. - Anlernphase erforderlich, damit korrekte Dosierung erfolgt. - Endlosteller, bei denen sich der Wickel in sich verschiebt, erlauben keine Verwendung von FG.
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Wichtig ist, nicht einmal kurz in die Kopie reinzusehen und sich mit "Spuren symmetrisch, also Mono!" zufriedenzugeben. Mehrere Stellen vergleichen! Hat die Szene eine leise Atmo und keine Musik, können die Zacken nä,lich auch bei Stereofilmen fast identisch sein. Vor- und Nachspann mit Musik und Actionszenen zeigen meistens deutlich, ob es eine Asymmetrie gibt oder nicht. So schwer ist es - unter Beachtung der oben von Brillo aufgelisteten Information - nicht, Mono von Stereo zu unterscheiden. Wenn es denn Stereo ist, im Zweifelsfall bei älteren Titeln lieber Dolby A spielen, denn nicht erkanntes SR auf A ist weniger schlimm als A auf SR abgespielt. Nur Mut! :)
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@rundumfilm: IIch glaube, es gibt doch zwei Artikel aus dem HAMBURGER FLIMMERN zum Download von der Website des Hamburger Filmmuseums: "Ein Visionär auf dem Weg zur totalen Illusion - Adalbert Baltes" Artikel von Volker Reißmann http://www.filmmuseum-hamburg.de/855.html?&no_cache=1&sword_list[]=baltes "Rundumkinos" Artikel von Lucas Piccolin http://www.filmmuseum-hamburg.de/856.ht...sword_list[]=baltes Oder gibt es gedruckt noch mehr über Baltes? Andere ausgewählte Artikel aus dem HAMBURGER FLIMMERN gibt es hier zum Herunterladen als PDF: http://www.filmmuseum-hamburg.de/flimmern.html
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Das schönste Kino ist das, welches man selbst bauen und einrichten würde, wenn Geld und Raumbedingungen keine Rolle spielten. Das zweitschönste Kino ist eines, an das man prägende Erinnerungen hat.
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verbreitung von schmalfilmen in deutschland (ddr,brd)
magentacine antwortete auf Brüggz's Thema in Schmalfilm
Brillo schrieb: Vom persönlichen Standpunkt aus gesehen sicher, aber Material, das irgendwann zeitgeschichtlich interessant sein kann (also nicht nur Mama Papa Hund zeigt), wird so vielleicht erhalten. Es ist schwer, heute zu sagen, was in 50, 60 Jahren von Interesse sein könnte. Ich bin überhaupt nicht gegen Überspielung & Digitalisierung, aber man muß sich auch darüber klar sein, daß das Ausgangsmaterial erhalten werden sollte. Die Werbung vieler Überspielanbieter ("Der Zahn der Zeit nagt an alten Filmrollen und Dias - jetzt durch Digitalisierung auf DVD retten!") suggeriert eben unbegrenzte Haltbarkeit. Dazu ein ernüchternder Artikel von heise.de: Deutsches Musikarchiv: CD-Zerfall bedroht Kulturerbe http://www.heise.de/newsticker/result.xhtml?url=/newsticker/meldung/85686&words=CD%20Haltbarkeit%20cd&T=cd%20haltbarkeit (Auszug) -
verbreitung von schmalfilmen in deutschland (ddr,brd)
magentacine antwortete auf Brüggz's Thema in Schmalfilm
Geht es jetzt eigentlich um eine Diplomarbeit oder um eine Bedarfsanalyse zwecks Investitionsentscheidung? Ich würde sagen, die Mehrzahl der existierenden Schmalfilme ist bis heute nicht digitalisiert, und solche, die in den letzten 20 Jahren überspielt würden, müßten erneut überspielt werden, da die bisherigen analogen Träger sich auflösen bzw. obsolet werden (VHS, Betamax usw.). DVDs 1. Verlust der Auflösung (z.B. auf <240 VHS-Zeilen oder auf EP-DVDs mit Klötzchenbildung) IST EIN QUALITÄTSVERLUST. 2. Viele Anbieter arbeiten mit Projektor-CCD-Kombination, die in Sachen Ausleuchtung, Bildstand, Schärfe und Farbgüte nicht Stand der Technik sind, (gerade die manchmal durch Unterbelichtung sehr dichten und farbgesättigten Farbfilme sind oft kaum wiederzuerkennen). Selbst technisch gutes Material sieht oft grausig aus. 3. Worin liegt bitte die "Steigerung" bei der Überspielung? 4. Überspielungen ohne Filmreinigung und Überprüfung von Klebestellen fordern Filmschäden, also komplette Zerstörung von Passagen heraus. Für qualitätsbewußte Kunden gibt es etliche Firmen, die seit Jahren gute Qualität und Behandlung des Materials bieten, und es gibt Billiganbieter, bei denen oft nur zählt, daß am Ende etwas auf dem Bildschirm zappelt. -
GRÜN IST DIE HEIDE bezieht sich auf das Gedicht "Ja grün ist die Heide" des Heimatdichters Hermann Löns (1866-1914): http://ingeb.org/Lieder/alsichge.html das auch im Film zu hören ist. Es war in den 1950ern eine Masche der Verleiher, Volksliedzeilen als Titel zu verwenden, wobei auch oft Filme, die keineswegs Heimatkitsch waren, mit "zugkräftigeren" Schnulzentiteln versehen wurden. Die Agfacolorfarben bei GRÜN IST DIE HEIDE sind so schlecht nicht, je nach Kopie, auf jeden Fall weitaus besser als im völlig vermurksten SCHWARZWALDMÄDEL. Manche alten Kopien sind, weil i.d.R. auf Kontakt-Schrittkopiermaschinen vom Kameranegativ hergestellt, relativ scharf. Was in alten Farbnegativen von Agfa, Gevaert und Orwo steckt, ist manchmal verblüffend, ich kam ins Staunen, als ich vor einigen Jahren eine mit moderner Abtastung vom Orwo-Kameranegativ hergestellte Abtastung eines Märchenfilms von 1960 sah - kein Vergleich mit den bekannten Orwocolor-Vorführkopien... Der Heimatfilm ist ein übrigens ein echter Zombie, läuft heute in unangenehm modernisierter Form (Pfarrer-, Jäger-, Schloßherrenserien und -soaps) von unseren Zwangsgebührengelder produziert im öffentlich-rechtlichen Fernsehen... :)
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Vertragt ihr die Hitze nicht, oder warum muß hier wieder unproduktiv rumgezankt werden? ;) Ist doch völlig egal, auf welcher Bildwand der Film nun supercalifragilisticexpialigetischer wirkte - jeder hat seine persönliche Erinnerung, wenn ihn der Film damals beeindruckt hat. Ich mag KRIEG DER STERNE (um die Urfassung von den nachfolgenden CGI-Pfuschereien zu unterscheiden) immer noch ganz gern, trotz seiner zahllosen Fehler und inszenatorischen Plumpheit. Der 6-Kanal-Magnetton hat mich damals begeistert (auf noch nicht "digitalifizierter" MGM-Frankfurt-Anlage), die Weltraumszenen waren trotz Verzeichnungen auf der gekrümmten Bildwand beeindruckend. Auch EMPIRE und JEDI waren als 70mm-Blowups schön anzusehen, den Vergleich mit echten 70mm-Filmen oder 60er-jahre-Blowups hatte zumindest ich zu der Zeit noch nicht. Und da gehören die Computerspiel-Basteleien auch hin, da wirken sie nicht so peinlich wie als Special Edition im Kino! :) Herr Lucas hat sein Multi-Genre-B-Filmchen (siehe Darsteller, Inszenierung ausgenommen natürlich die Effekte) bis zur Unkenntlichkeit "aufgefrischt", aber dazu hatten wir doch mal einen laaaaangen Thread, oder? Warum sollten sich junge Leute eigentlich für diese sterilen Retuscheversuche interessieren? Da gibt's doch heute komplexere und gelungener Science Fiction... Für die Sauregurkenzeit zum wiederlesen: http://forum.filmvorfuehrer.de/viewtopic.php?t=4063&highlight=krieg+sterne+special+edition http://forum.filmvorfuehrer.de/viewtopic.php?t=4236&postdays=0&postorder=asc&highlight=krieg+sterne+special+edition&start=0 (19 Seiten!)
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Zum dritten Piratenfilm zurück: Ich fand den Trailer zu lang, überfrachtet und eher unlustig, man hat das Gefühl, den Film im Grunde schon gesehen zu haben. Aber vielleicht spielt das bei Fortsetzungen ja ohnehin keine Rolle?