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magentacine

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  1. Historische 70-mm-Kopien gehören nicht auf 1800m-Spulen und sollten auch nicht mit Folien beklebt werden. Was hindert an Handüberblendung, Zeichen sind doch immer vorhanden?
  2. magentacine

    Savoy Duesseldorf

    Was hat es mit dem Entschuldigungsfilm auf sich?
  3. Kamerakörper wird seitlich verschoben, damit das Aufnahmeobjektiv genau an die Position der Suchereinrichtung kommt. So kann vor der Aufnahme exakt der Bildausschnitt eingestellt werden. Das gab es auch bei den 35-mm-Berufsfilmkameras, zum Beispiel bei der Mitchell BNC. Tatsächlich ist die Mehrzahl der amerikanischen Filme bis in die 1960er Jahre so gedreht, später wurden solche Rack-over-Geräte häufig mit Strahlenteilern zu echten Spiegelreflexkameras umgerüstet. In siehst Du bei 3:05 den rack-over-Vorgang.
  4. Das scheint mir ein sehr wichtiger Punkt zu sein. Es wäre auch 1965 möglich gewesen, eine Kamera zu bauen, die Vor- und Nachwickeltrommeln und eine präzise Filmbahn gehabt hätte, indem der Film aus der Kodak-Kassette herausgeführt wurde. So wie es bei Spezialkameras (Weinberger Highspeed S8 oder Logmar) auch gelöst wurde. Keiner der "hochpreisigen" Anbieter hat das damals getan! Eine solche Kamera wäre deutlich unhandlicher und teurer geworden und hätte wieder Minimalkompetenz des Filmeinfädelns verlangt, also genau das, was die damalige Fachpresse und Industrie dem Amateur nicht zutraute. Es ging darum, Schmalfilm massenmarkttauglich zu machen, nicht eine optimale Bildgüte zu erzeugen.
  5. Warum nicht einfach nachfragen? redaktion@filmportal.de.
  6. @Ultra Panavision 70: Obwohl ich den "Fischer" damals bei der zweiten Vorführung vollständig gesehen habe, ist die Erinnerung förmlich ausgelöscht. Ich weiß nur noch, daß er mich technisch im Vergleich mit anderen frühen 65/70mm-Werken nicht beeindruckt hat. Inhaltlich ist mir trotz Bibelfilm-Affinität so gut wie nichts in Erinnerung geblieben außer Männern mit falschen Bärten, die bedeutende Worte sprachen. Auch von Lee Garmes' Kameraarbeit (Shanghai Express, Scarface, Land of the Pharaos) blieb mir absolut nichts im Gedächtnis, obwohl diese ja 1959 für den Academy Award nominiert war. Aber wie wir in diesem Forum schon oft festgestellt haben, ist das Gedächtnis ein trügerischer Gesell, und für jede irrelevante Information, die man neu speichert, fällt vermutlich am anderen Ende eine frühere über den Rand der Welt. :unsure: Den damaligen Zustand der Kopie habe ich als mechanisch sehr gut in Erinnerung, zu den damaligen und heutigen Farben kann Kollege @cinerama sicher genauer Auskunft geben als ich.
  7. FALSTAFF (Chimes at Midnight, 1965) von Orson Welles. Ab Juni wohl als DCP und Bluray (OV) verfügbar. Für mich die beste Shakespeare-Verfilmung überhaupt.
  8. In der Tat: DER FISCHER VON GALILÄA war in Frankfurt am Dienstag, den 14. September 1999 (17.00h) sowie Mittwoch, den 15. September 1999 (20.30h) in 70-mm-Projektion zu sehen. Übrigens in Anwesenheit des Kopienleihgebers, soweit ich mich erinnere. Rahmen war eine kleine 70-mm-Reihe, in der außerdem CUSTER OF THE WEST, FAR AND AWAY, SOUTH PACIFIC und ICE STATION ZEBRA gezeigt wurden.
  9. Kleiner Wochenschaubeitrag (leider ohne Technikdetails) und zwei Artikel dazu.
  10. Flebbe verhandelt mit MyZeil Einkaufszentrum über "Astor Filmlounge" im OG: http://www.fr-online.de/frankfurt/my-zeil-frankfurt-neue-rolltreppen-fuer-my-zeil,1472798,34043890.html
  11. stefan2 schrieb: Nicht ganz richtig. Dieser Text zur Produktionsgeschichte sagt: "[Producer Rowland V. Lee] then took the project to Walt Disney, but the pioneering animator initially passed because of a longstanding policy against overtly religious material. Instead, his brother Roy backed the production but still released it through Disney's Buena Vista. With his backing, Lee lavished $4 million on the production" wobei daraus nicht klar hervorgeht, ob Geld von Disney floß oder lediglich der zugesicherte Verleih eine unabhängige Finanzierung ermöglichte. Als Produktionsfirmen fungierten jedenfalls Centurion Films, Inc. und Rowland V. Lee Production. Buena Vista wurde 1953 von Disney gegründet, um den Verleih der D-Produktionen auf dem US-amerikanischen Markt zu übernehmen. Grund dafür war Uneinigkeit mit dem bisherigen Verleihpartner RKO. Der Naturfilm THE LIVING DESERT (Die Wüste lebt) war der erste unter dem BV-Logo vertriebene Disneyfilm. "Though originally rejected by Walt Disney because of its religious tone, the film was supported by Roy Disney, and was distributed by Buena Vista, making it one of the few religious films ever associated with the Disney Company. " Quelle: The Disney Wiki Für Freunde des Bibelfilms und Frank-Borzage-Komplettisten ist THE BIG FISHERMAN ein sehenswerter Titel (es war seine 99. Regiearbeit, und mit GREEN LIGHT und DISPUTED PASSAGE hatte er bereits zwei andere Bücher von Lloyd C. Douglas verfilmt. Allerdings wurde er erst engagiert, nachdem King Vidor und Michael Curtiz abgesagt hatten).
  12. So einen Anfängerfehler hätte ich Dir nicht zugetraut! Die Festplatte muß natürlich in der Stillstandsphase des Prozessorlüfters eingelegt werden.
  13. Es gab m.W. sogar ein Schiffsbordkino mit 70-mm-Projektionsanlage, erinnere mich aber nicht an den Namen des Schiffes. Vermutlich stand es in der "Philips Kinotechnik".
  14. Ich habe leider nur die Special Edition als Blowup gesehen. Inwiefern unterscheiden sich Deiner Beobachtung nach die beiden Fassungen in der Blowup-Qualität? @Klaus Peter Weber: Bei "Close Encounters" glaube ich mich zu erinnern, daß Zsigmond sein zweifingerdickes Filterpack radikal verboten wurde, und zwar von den Visual-Effects-Leuten, die genug Probleme hatten, ohne die Zsigmondsche Vernebelung mittels 65-mm-Aufnahme- und Kopierformat für Effektshots die Qualität der Effekte zu halten. Interessant ist an dem Film außerdem die Verwendung der m.W. größten jemals benutzten Frontprojektion, die noch Kubricks "2001"-Einsatz und "Schwarzer Sonntag" übertraf, die Rede war von fast 30m Breite der Frontproleinwand. Da möchte ich nicht der Scotchlite-7610-Folienaufkleber gewesen sein! :mrgreen: Mir gefällt von Zsigmond immer noch "The Deer Hunter" am besten, auch ohne zu starke Versuppungs- und Auflösungsreduktionstechnik.
  15. Teile von BEN-HUR, die "vermutlich noch nie synchronisiert wurden"? - Und jenseits der Filmbandfrage ist es ja nicht so, daß es kein DCP des Films gäbe, aber OV möchte man dem Publikum wohl nicht "zumuten". Was für ein Trauerspiel.
  16. Da bist du leider falsch informiert! Die spezielle "Rotshow"-Kopie für Berlin wird als flammneue Normal-8-Direktkopie mit anamorphotischen Faktor 1,75 hergestellt (Ostmann-Kaltgewürzprozeß ohne Schleudergang). Quentin Tarantino hat das 65-mm-Originalnegativ vor einigen Tagen persönlich in die Hände eines bewährten und bekannten Kopierwerksfachmanns gegeben, der auf hohem Niveau eine individuelle Lichtverstimmung improvisieren wird. Für die zahlreichen mitlesenden Tonfachleute interessant sein wird die erstmalige Verwendung eines NuOptix-Moduls für N8mm-Lichtton, die Matrixcodierung erfolgt über einen 8-Track-Kassettenzuspieler, wobei zwei Spuren die TC- und Pilottonsignale (rückwärts aufgezeichnet) tragen.
  17. @cinerama: Um den Thread zu einem konstruktiven Fazit zu bringen, wäre es schön, wenn Du die noch offenen Fragen auch beantworten könntest: Danke!
  18. Stimmt, der Song "As Long As he Needs Me" ist ganz hübsch. Aber lieber von Barbra Streisand oder Shirley Bassey als in der Filmversion. Ron Moody sehe ich übrigens sonst gern, z.B. als Driffold Cosgood in MURDER SHE SAID (Vier Frauen und ein Mord, 1964). - Lesenswert ist ein Erinnerungsband des OLIVER-Kameramanns, erschienen 2006 unter dem Titel HUSTON, WE HAVE A PROBLEM (ISBN 0-8108-5706-5).
  19. Zuletzt vor zwei Jahren vorgeführt als neuere britische 35-mm-Kopie mit Intermission, Tonformat nicht erinnerlich. Leider kann ich mit dem Film nichts anfangen. Die Fotografie von Oswald Morris hinterließ bei mir keinen positiven Eindruck, er war ein Kameramann, den ich mehr für seine Schwarzweißarbeit (THE HILL und THE SPY WHO CAME IN FROM THE COLD, beide 1965) schätze. Der einzige breitformatige Film, der mich beeindruckt hat, war OUR MAN IN HAVANA von 1959, einer früheren Zusammenarbeit mit Regisseur Carol Reed. Die Musik hinterließ mich ratlos, keine einzige Melodie blieb mir im Gedächtnis. Dafür leider das Overacting von Ron Moody. Manchmal erschließt sich der unbestrittene Erfolg eines Films einem nicht, aber sicher ist ein Direkt-Blowup auf 70mm die beste Art, den Film zu beurteilen oder - wenn man's kann - zu genießen..
  20. Ah ja, danke. Dann waren wir in der Diskussion damals doch schon weiter gekommen, als ich es in Erinnerung hatte. Ich schlage vor, weiteren Austausch zu CS55 an passender Stelle fortzuführen, nicht hier im UP70/Cinerama-Thread. Im übrigen wäre noch festzuhalten, daß weder in Mr. Shearers Memo noch von mir CinemaScope55 als "minderwertiges Verfahren" bezeichnet wurde, wie Du mehrfach behauptest (zuletzt in Post #34).
  21. Wer sagt denn auch so etwas? Korrekt! Naja, fast "fast doppelte" würde ich durch "längere" ersetzen, aber sonst... Nein, praktisch. Daß die klassischen 65/70mm-Filme die physikalischen Begrenzungen (geringere Schärfentiefe) durch geeigneten Gebrauch der Mittel (Abblendung, Ausleuchtung) kompensierten, ist richtig. Ich bin froh, daß Du den Unterschied zwischen Optik (nicht beeinflußbar) und Handwerk (Kompensation der Beschränkung) - wenn auch nur widerstrebend - akzeptiert hast. Bitte HAMLET nicht vergessen! Gerne, bin sehr gespannt. Der "Betrug" liegt meiner Meinung nach hauptsächlich in der Verfahrensbezeichnung, die eine Kontinuität zum ursprünglichen Dreifilm-Cinerama vortäuscht. Das ist aber übliche Werbepropaganda und keine Besonderheit in der Geschichte der Filmtechnik, man denke an die Bezeichnung "3D ohne Brille" für CinemaScope. Oder an das Zauberwort "digital" in all seinen Verwendungen seit den 1970ern... Das bedeutet aber keineswegs, daß alle unter Single-Lens-Cinerama vermarkteten UP-Filme abzuqualifizieren wären, nur weil sie kein echtes Cinerama sind. Jeder Film kann für sich betrachtet werden, und ob und wie er fotografisch und inszenatorisch Gebrauch von den Möglichkeiten des Formates macht, ist nur einer von vielen Aspekten.
  22. Diese begriffliche Korrektur nehme ich gern an. Gemeint hatte ich in der Tat den Direkt-Blowup-Prozeß, also optische Schrittkopierung vom Kameranegativ auf 70mm-Positiv. Wäre diese vom 55,625mm-Kameranegativ erfolgt, so hätte die 70mm-Kopie eine der Auflösung des CS55-Formates zumindest ähnliche Auflösung (und es wäre streng genommen natürlich kein Blowup, sondern eine Wandlung zwischen zwei Large-Formats mit unterschiedlicher Geometrie und Bildgröße). Das habe ich allerdings deutlich anders in Erinnerung. Es ist vollbracht. Ich möchte doch herzlich darum bitten, nicht aus Zitatfetzen neue Zusammenhänge zu konstruieren oder zu unterstellen. Sonst können wir gleich aus alten Beiträgen neue Texte generieren. Tautologisch verdoppelnd muß man die Zahlen weder nachbeten noch infragestellen, sofern kein Anlaß dazu besteht, sondern sie nur in Relation setzen. Daher danke für die Erkenntnis, daß CS55 viermal so groß wie 35mm CS ist. Es wird in Shearers Bericht nichts "abqualifiziert". Er stellt die verschiedenen Lösungen einander gegenüber und gibt aus seiner Sicht eine Empfehlung an seine Auftraggeber. Seine Position innerhalb des Unternehmens kann man miteinbeziehen und über die Gewichtungen auch streiten oder anderer Meinung sein, aber definitiv wird kein konkurrierendes Verfahren als technisch unzulänglich bezeichnet.
  23. Für Präzisierung bin ich immer zu haben, also: Das von mir beschriebene 70-mm-Positiv ist eine Umkopierung, aber keine optische Direktkopie vom 55mm-Negativ oder 55mm-Zwischenmaterial, wie das die Grandeur70-Texte von 1961/62 explizit behaupteten. Vielmehr wurde von 4-perf 35mm-Material auf 70mm sphärisch aufgeblasen und das ursprüngliche Seitenverhältnis von CS55 dabei seitlich deutlich beschnitten. Die hohe Auflösung und Feinkörnigkeit des CS55-Bildes, wie es in dem erwähnten KING-Trailer eindrucksvoll sichtbar wurde, wird von der Breitfilmkopie nicht ansatzweise erreicht.
  24. Dann ist Dir die von mir und anderen gesehene Kopie offensichtlich nicht bekannt. Übrigens ist der Film von 1956. Nichts verstanden oder bereits bewußte Irreführung? Ich will das nicht bewerten, aber jeder, der den Text im Original liest, wird das Absurde Deiner Behauptung erkennen. Kommentar überflüssig. Wo bleibt der vollständige und amtliche Bericht über diese Vorgänge (die mit der diskutierten Frage nichts zu tun haben), der nicht nur abschreibt, sondern neue Erkenntnisse dazu bringt? Nur Mut!
  25. Völlig richtig. Und hättest Du den Zusammenhang verstanden, erschiene Dir das nicht als Widerspruch zu meiner korrekten Aussage zur Schärfentiefe. Wie ich in Posting #25 schrieb: Eine unsachgemäße Justage des Auflagemaßes hätte nachteilige Folgen, aber nicht in Bezug auf die Schärfentiefe. Hältst Du Dich neuerdings für "die Filmwelt"? :blink: Die Gründe liegen auf der Hand, wenn man die Kopie in Augenschein nimmt und sie einmal projiziert gesehen hat. - Eine Breitfilmkopie kann alles Mögliche sein, vom 16-mm-Original bis zu Todd-AO, aber bei THE KING AND I handelt es sich um keine optische Umkopierung von CS55 auf 70mm (in der Art der Super Technirama 70-Kopien), sondern um ein Blowup von 35mm-Zwischenmaterial. Warum Du ein internes Memo von MGM für "Propaganda" hältst, die blumigen "Grandeur 70"-Texte der Fox für die KING-Wiederaufführung von 1961 aber für unverrückbare Beweise, erschließt sich mir nicht. :wacko:
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