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Spricht da das filmkulturelle Feigenblatt des Flebbe-Arthouse&Verzehrkino-Imperiums? :roll: (Nur damit Du mal siehst, wie blöd sowas ist...) Seriös ist, sich zu einem Film oder einer Vorführung nur dann zu äußern, wenn man sie gesehen hat. Hab Geduld, auch zu H8 werde ich beizeiten etwas schreiben. Auch bei Hamlet hat's ein wenig gedauert, so bezähme Deine Ungeduld. Eine fundierte Breitfilmbesprechung ist ein Gericht, welches heiß zubereitet aber kalt serviert wird (sizilianisches Sprichwort > Kalt-Prozeß!). Weltmännisch ist das nicht.
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Ein geheimnisvoller Fremder hat eine Levitationseinrichtung (wie Baron Harkonnen in "Der Wüstenplanet"), weil er geschworen hat, nie einen Fuß auf karlsruher Boden zu setzen. Luftkissenfahrzeug wäre natürlich auch eine Lösung.
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Was bedeutet das?
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PATTON ?
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cinerama schrieb: Sollte man sich ernsthaft zur fotografischen oder kopiertechnischen Güte von H8 äußern, bevor man ihn gesehen hat? Der FotoKem-Hinweis bezog sich auf andere Filme (also nicht H8) und widersprach nur Deiner generalisierten Behauptung, dort könne keine fachlich korrekte und farblich stimmige Um-/Neukopierung durchgeführt werden.
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cinerama schrieb: Der Abstand, aus dem man HAMLET für einen gutfotografierten Film halten könnte, ist leider nur in größeren Autokinos zu realisieren. cinerama schrieb: Hast Du den Film inzwischen doch komplett gesehen? Und meinst du wirklich: weiter entfernt als THE MASTER oder INTERSTELLAR?
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@cinerama: Das kann man so nicht stehen lassen, weil es nicht stimmt. In den letzten Jahren habe ich eine ganze Reihe von 35-mm-Kopien vorgeführt, die von FotoKem stammten, meistens Neukopien älterer US-Filme von ~1955 bis ~1980. Die Kopienqualität war ausgesprochen gut und sauber, das Nadelöhr waren lediglich manche verwendeten Ausgangsmaterialien, besonders Dupnegative der 50er/60er-Jahre Eastman-Produktionen mit dem typisch starken Korn und der Einebnung der Farbabstufungen. Aber auch sehr befriedigende Neufassungen von 3-strip-Technicolortiteln waren dabei. Die Probleme etlicher 70-mm-Neukopierungen haben wir doch hier schon ausführlichst besprochen und benannt, z.B. Sound of Music oder West Side Story. Die Frage ist aber, inwiefern tatsächlich das Kopierwerk verantwortlich zu machen ist und wieweit Entscheidungen von Restaurationsbeauftragten und Studios damit zu tun haben. Daß Null- oder unbefriedigende Korrekturkopien in Umlauf geraten, weil sie zu teuer sind, um weggeworfen zu werden, ist nicht neu. Ich erinnere nur an eine grausige, violettstichige Kopie des Harris-Spartacus. Hierfür kann das Kopierwerk nichts. Du solltest nicht den Eindruck erwecken, die Anzahl der Korrekturkopien sei eine Entscheidung des Kopierwerks. Der Auftraggeber entscheidet, wann es ihm "gut genug" ist.
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Hallo @dirk48, klar kann und darf man sich über neue Breitfilmproduktionen freuen, aber wenn handwerklich etwas nicht stimmt, darf man es eben auch benennen. Das gilt nicht nur für alte Männer, sondern auch für junge, die sehen nämlich den Unterschied sehr wohl zwischen dem trotz Fading fast perfekten Bild von AIRPORT (1970) und der weitgehenden Suppigkeit und suboptimalen Schärfe bei INTERSTELLAR. Die wenigsten sehen sich aber den Vergleich an, weil nur der neue Film interessiert, und dann bleibt als Fazit, daß an diesem 70mm irgendwie nix Besonderes zu erkennen ist. Oder man erklärt es sich mit Retro-Theorien, siehe Vinylknistern und vermeintlicher "Charakter" durch Filmschäden und Vorführfehler. Sorry, aber 70mm war früher nie "Bahnhofskino". Von den H8 rede ich hier bewußt nicht, weil nicht gesehen.
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Vorausgeschickt, daß ich THE HATEFUL EIGHT noch nicht gesehen habe: @cinerama hat völlig recht, wenn er darauf hinweist, daß perfekter Bildstand und feste Titeleinkopierungen bei früheren 70-mm-Kopien die Regel waren. Um das zu verifizieren, genügt eine Projektion der erhaltenen Todd-AO-Kopien, ein fotografisches 40-Jahres-Gedächtnis ist nicht erforderlich. Aufnahmen mit asynchroner Umlaufblende ("Fahnenziehen") gehören aussortiert und die betreffende Szene neugedreht. Von "systembedingten Schwächen" kann hier keine Rede sein.
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Man könnte auch über die Gewindesteigung der Glühbirne die Zoll/Metrikdiskussion neu beleben... ;-)
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Korrektur, ich wollte eigentlich @showmanship für seine Schilderung danken, auf @cineramas Expertise warte ich aber weiterhin mit Spannung und Interesse. - Momentane Verwirrung, möglicherweise durch die bizarren Servicekinoangebote in Posting #394... :rolleyes:
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Kommt vielleicht darauf an, wie weit die nächste Spielbank vom Kino entfernt ist! :mrgreen:
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@cinerama: Vielen Dank für die ausführliche Schilderung der Premium-Show!
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@cinerama: Danke für die Schilderung, aber wie war denn nun die Güte der Filmvorführung? Dein Urteil darüber fände ich persönlich interessanter als Jubelperserfotos!
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Wenn schon PREMIUM-Kino, dann bitte richtig ... !
magentacine antwortete auf preston sturges's Thema in Allgemeines Board
Abriß der Zeilgalerie rückt näher, hier ein kurzer Bericht zur Astor-Filmlounge: "Filmlounge will leben" (Frankfurter Rundschau) und ein Interview mit dem neuen Betreiber der Cinema/Harmonie-Kinos: "Kino ist mehr als nur Film" (FR) -
Ach was, natürlich gibt's die! Außerdem die VRZHRKNO-Version mit eingebauter Essenspause, eine BHNFSKNO-Version mit eingeblendeter Normaluhr (bitte die *.AKI-Datei zuerst ingesten!). Für Kinos mit Bildbreiten unter 3,50m steht auch die Version HSNKNO bereit. Für Plex-Spätvorstellungen, in denen nicht genug Popcornkonsumenten anwesend sind, bietet die Version MLTPLX-LTSHW außerdem Knirsch-, Schmatz- und Schluckgeräusche auf den Surrounds sowie Rülpser im LFE. Und natürlich KMNKNO-RNTNR mit durchgehender Kommentarspur durch kunstfilmversessene Rentner, die durch 40 Jahre TV verstrahlt sind und nicht sehen können, ohne zu kommentieren.
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Ich finde das Thema auch wichtig (historische Kopierwerke), würde aber doch vorschlagen, es abzutrennen und zum eigenen Thread zu machen.
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Ultra Panavision & Cinerama - historische Anmerkungen
magentacine antwortete auf cinerama's Thema in Nostalgie
Das ist falsch. Lies auf Seite 3(2) des Shearer-Memos nach, dort steht unter den Print-Formaten, die sich aus Camera-65-Negativen extrahieren lassen: https://picload.org/image/wdrwdgr/gutzeitloesch.jpg -
Ausschließlicher 35-mm-Start, „Too Late“
magentacine antwortete auf Film-Mechaniker's Thema in Allgemeines Board
Interessant finde ich, daß der Film im TechniScope-Format gedreht wurde, so daß 20-Minuten-Takes auf 35mm möglich waren (siehe Artikel). Das scheint das Prinzip des Films zu sein, ein Handlungs-Akt entspricht einem Film-Akt. Finde ich spannend, und mit der Alamo Drafthouse-Kinokette hat man einen guten Partner gefunden. Die zeigen gute Handy-Aus / Anti-Stör-Spots (bei Youtube zu sehen) und werfen jeden raus, der fortgesetzt stört. Texas eben! -
Noch besser: "Die Reise ins Labyrinth" !
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Dann viel Spaß im Kino, gib brav zum zweitenmal Deinen Obolus ab. Ich warte noch, bis Schweiger in einem Remake dieses Films auftritt:
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Lesenswert: "Russenverschwörung mit Rundfunkgebühren"
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Ein sehr,sehr seltenes Format... CinemaScope 55
magentacine antwortete auf RexamRathaus's Thema in Nostalgie
@cinerama: Bezog sich aufs Eingangsposting, in dem vermutet wurde, daß das 55mm-Negativ für Kopierung nicht mehr nutzbar gewesen sei. "In Ordnung" bedeutet in diesem Fall: kein Farbfading, keine übermäßige Dimensionsveränderung und keine Bildschäden, die nicht durch Naßkopierung zu beheben waren. Aber das steht ja in den Restaurierungsberichten. -
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FAZ = =ampex"]Filmaufzeichnung. Also Video auf Film kopiert/aufgenommen. Ampex = Name des Herstellers der ersten im Fernsehen verwendeten Magnetband-Videoaufzeichnungsgeräte, oft synonym für professionelle Magnetbandaufzeichnung der TV-Steinzeit verwendet 1" B/C = Videoformate auf 1 Zoll breitem Spulenmagnetband