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magentacine

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Alle erstellten Inhalte von magentacine

  1. Wenn ihr euch langweilt, seht euch doch inzwischen das originellere Original an. ONE CAB'S FAMILY von Altmeister Tex Avery: One Cab's Family (1953)
  2. @Filmtechniker: Hast Du den Text überhaupt gelesen? Mazzanti beschreibt und argumentiert sachlich und technisch korrekt, wobei er sich hier an Filmarchivare richtet, nicht an Filmwissenschaftler im Elfenbeinturm. Sollte man lesen.
  3. Als ich neulich im Kino IM ANGESICHT DES VERBRECHENS von Dominik Graf sah (alle 8 Stunden, von Digibeta gebeamt), fand ich den fotografischen Look sehr überzeugend. Erst später las ich, daß es Super-16 gewesen war. @Gizmo: Das VNF-Material ist ja zwangsläufig uralt. Allerdings hat altes Rohfilmmaterial manchmal sehr strengen oder muffigen Geruch, das muß nicht das Essigsyndrom sein. Wenn es Dir den Versuch wert ist, entwickle ein kurzes Stück, wenn es danach nicht mehr riecht, war es kein Essig!
  4. Im Vorführraum eines steuerfinanzierten Kinos sollte ein Fernglas vorhanden sein. Die Fähigkeit, wirklich 100%ig scharfzustellen, geht den meisten Leuten ab. Merkwürdigerweise sind die meisten schwer beleidigt, wenn man das feststellt, daran ist eigentlich nichts Ehrenrühriges. Daher Fernglas, dann gibt es keine Unklarheiten.
  5. Und hier noch eine zeitgenössische schwedische Anzeige mit Kinoliste: in70mm.com
  6. Das Forum hat eine zuverlässige Suchfunktion. Einfach den Begriff in das Fenster mit "Suche..." oben rechts eingeben, dann findest Du etliche Threads, in denen der Begriff besprochen oder erläutert wird.
  7. Richtig ist, daß es falsch ist. Falsch ist, daß es richtig sei. ^_^
  8. Interessant fand ich dieses Detail: L.A. Times Schön, daß das traditionsreiche 60-mm-Format weiter unterstützt wird...
  9. Ein wirklich schöner Dokfilm, besonders gefiel mir der Schluß in der Kulisse! Dazu paßt übrigens gut das Buch "Conversations with Jack Cardiff" von Justin Bowyer, ein Interview durch Cardiffs lange und bewegte Karriere. Im Film begeisterten mich die (16mm?)"home movies", die Cardiff z.B. bei den Dreharbeiten zu LEGEND OF THE LOST (Die Stadt der Verlorenen, 1957) aufgenommen hatte. Schade, daß es von WILLIAM TELL keinerlei Bewegtbild mehr zu geben schien, dem - abgebrochenen - ersten europäischen CinemaScope-Film mit Errol Flynn.
  10. Hallo Sam, vor Jahren hatte ich einige der 16mm-Negative in der Hand, von denen damals Chaplin-Kurzfilme (z.B. THE RINK) für Atlas kopiert worden waren. Das Grauen... Komplett unscharf, Kontrast wie auf Titelfilm kopiert, weitgehend ohne Grauabstufungen, mit extremst beschnittenem Bild und schwankendem Bildstand. Einer meiner ersten Filme war eine "Film-Office"-Version von “Kids Auto Race At Venice”" (1914) auf N-8, und die sah deutlich besser aus als die 16-mm-Verleihkopien. Aber Chaplin war als Darsteller und Filmemacher so stark, daß man sich bis heute seine Filme in jeder Fassung ansieht, auch die verschiedenen DVDs sind ja teilweise qualitativ unfaßbar. - Danke übrigens für den Babylon-Bericht - wie mögen die Leute in den vorderen Reihen die Projektion wohl empfunden haben...? Vor vielen Jahren hatten wir hier in Frankfurt alle langen Chaplin-Filme im großen Saal der Alten Oper, mit einer exzellenten 15-Meter-Projektion durch Stumpf Kinotechnik. Es gab täglich eine frühe Vorstellung mit Orchester, danach jeweils eine Tonfilmvorführung. Diese bei Rank in England kopierten 35-mm-Fassungen gehören zum Besten, was ich jemals in Schwarzweiß gesehen habe. Besonders die späten Filme wie LIMELIGHT wirkten atemberaubend, mit feinsten Grauwert-Nuancen. Academy-Normalbild in Großprojektion, das kann wirklich ein ganz eigenes Erlebnis sein.
  11. Immer mal wieder bei eBay zu finden. Aber möglicherweise hat jemand hier noch welche im Keller - schreib's doch mal ins "Suche"-Unterforum!
  12. Eine nette Story zu Kirch & Kohl von Michael Spreng, damals bei "Bild", heute Verfasser eines oft lesenswerten Hauptstadt-Blogs: sprengsatz.de - "Kirch und Kohl - So funktioniert Machtpolitik"
  13. Cybso, warte nur, bis die Farbenblinden nach ermäßigtem Eintritt verlangen: "Einmal Harry Potter in Schwarzweiß..."
  14. @mibere: Sorry, wenn mein Rant in Deine Richtung ging, das war nicht wirklich beabsichtigt. Leider kenne ich genug Werber und PR-Leute, und da springt mir bei diesem und ähnlichen Themen leicht der Draht aus der Mütze...
  15. mibere schrieb: Das ist komplett falsch. Die Milliarden, die für TV-Werbung bei den Privaten ausgegeben werden, müssen irgendwoher kommen. Du und ich und alle, wie wir hier sitzen, zahlen sie. Wenn Du Dich nicht aus dem eigenen Gemüsegarten ernährst, Dein Schnitzel im Wald jagst oder ausschließlich (!) No-Name-Produkte (Aldi oder "ja"-Lebensmittel) kaufst, zahlst Du die Werbung. Mit jeder Tüte Chio-Chips, jedem "Deutschländer"-Würstchen und jedem Becher Müller-Milchreis zahlst Du nicht nur die Feldbuschs, Klitschkos oder (seinerzeit) Kachelmanns und andere Gesichtsvermieter, sondern die gesamte Reklamefuzzibranche mit. Und dagegen sind die GEZ-Gebühren ein Witz, das trägt die Katze auf dem Schwanz weg. Ob wir das mediale Rammeln/Töten/Lallen (RTL) anschauen oder nicht, wir zahlen dafür. Natürlich auch dafür, daß unsere gebührenfinanzierten ÖR-Sender sich zusätzlich noch Werbeeinnahmen generieren und ihre Programme mit Product Placement (Schleichwerbung) kontaminieren (ich sag' nur: Kreuzfahrten). Der einzige Unterschied: Die ÖR-Zwangsabgabe ist sichtbar, der unsichtbaren fürs Privat-TV kann sich keiner entziehen. Kleiner Nebeneffekt: Wenn der TV-beworbene Joghurtbecher zum selben Preis wie der der nächstkleineren Molkerei im Regal steht - wie kann der große Konzern das eigentlich kaufmännisch leisten? Einerseits durch Masse, okay, aber immer öfter durch Verschlechterung der Produktqualität. Die marktbeherrschenden Konzerne wie Nestlé und Unilever sparen ständig an der Qualität, und dann verkaufen sie uns über massive Werbung das schlechtere Produkt noch für mehr Geld. Erinnert sich noch jemand an den Gechmack von "Milka"-Schokolade, bevor sie auf billigere Rohstoffe umgestellt wurde? Von dem, was man an Rohstoffen eingespart hat, können prima tausende von TV-Spots geschaltet werden. Lies mal nach, wie Unilever z.B. Olivenöl und Pinienkerne aus dem "Bertolli"-Pesto herausmogelt: Abgespeist! Und damit "end of rant", zurück zum Thema: Privatfernsehen bezahlt jeder von uns, und zwar jedesmal, wenn wir etwas kaufen. Gut, daß wir eine geistig-moralische Wende hatten, sonst könnten die Kinder heute nicht SAW im Fernsehen gucken. ;)
  16. Wer den Kurzfilm DIE AUF DIE NÜSSE GEHEN im Kino zeigen möchte, kann ihn hier einzeln buchen (DVD, 35mm). KFA "Die auf..." oder hier innerhalb der Kompilation DER VORFÜHREFFEKT: KFA "Der Vorführeffekt"
  17. magentacine

    Fluch?

    Praktischer und preiswerter Lösungsvorschlag: Plastik-Schlaufenformer ausbauen, von Hand einlegen. Externen Belichtungsmesser verwenden!
  18. Sorry, Quellenangabe vergessen: Some Came Running
  19. "Barry Lyndon was photographed in 1-1:66 aspect ratio. Please be sure you project it at this ratio, and in no event at less than 1-1:75." (Stanley Kubrick, 8.12.1975) übersetzt: "Barry Lyndon wurde im Bildformat 1:1,66 aufgenommen. Bitte stellen Sie sicher, den Film in diesem [seiten-]Verhältnis vorzuführen, in keinem Fall aber breiter als 1:1,75." Originalbrief hier: Kubrick to Projectionist
  20. Das klärt sich ja bereit beim "hölzernen" Vorspann, ich tippe auf die übliche OV mit starkem Bildbeschnitt links. Tja, CS-Magnettonformat falsch kopiert, da verschwinden schon mal ganze Figuren aus dem Bild: Magnettonfassung Lichttonfassung Drücke trotzdem die Daumen, wir heissen euch hoffen!
  21. Es bricht einem das Herz, wie die Studios darunter leiden, daß nicht alle Kinobetreiber begeistert darüber sind, in mehrjährigen Abständen das Geld ausgeben zu sollen, welches die Disney-Kinokiller (wie Bob Iger, der am liebsten seine Filme zwei Wochen vor dem Kinostart durch alle Pay-Kanäle schicken würde) Tag für Tag einsparen. Irgendwie erinnert mich der Tonfall etwas an Saruman aus "Der Herr der Ringe", mit einer Prise Don Corleone. Betrübt-wohlmeinendes Drohen mit dem Stock - wer weiß, wie lange wir Mächtigen euch Kinozwergerln noch Almosen geben, zu denen ihr nicht nein sagen solltet, sonst ist es zu spät, denn bald können wir zu unserem größten Bedauern keine Filmkopien mehr liefern, weil sie ja so teuer sind. Schnüff, würde Donald Duck sagen. Oder nach Brecht: "Was er - für Geld - da spricht, ist gut gesprochen. Was er - umsonst - verschweigt: Die Wahrheit wär's gewesen." :rolleyes:
  22. Mein Vorschlag: Neuauflage des Polavision-Sofortfilmsystems von 1977, natürlich in zeitgemäßen Kassetten mit 300m Kapazität. Rudolf51 könnte die Walzzylinder für den Linsenrasterfilm (Farbe auf s/w-Film!) lasern, und peaceman wird sich die Konstruktion einer kompakten Entwicklungssektion sicher nicht nehmen lassen (Pastenentwicklung nach Schwartau-Patenten im Stil einer Arri Minibloc-Maschine). Polavision Spot #1 Interessanterweise bezeichnete Polaroid den S-8-Sofortfilm damals als "Phototape". Angeblich hat die Aufagbe des Systems durch Polaroid das Ende von Eumig besiegelt, wo Kameras und Player gebaut wurden.
  23. Hallo Klaus Peter, :dance2: für die meisten Scope-Zooms hast Du recht. Es gibt aber auch Zooms mit anamorphotischem Frontelement (Franscope, Lomo), und die erzeugen wie die Festbrennweiten die beliebten "Lichteier". Ein Vorteil der Front-Konstruktion ist, daß diese Zooms größeren Bildwinkel im Weitwinkelbereich erlauben, während konvertierte Varios mit Rückelement durch die von Dir beschriebene effektive Brennweitenverdoppelung kein starkes WW erzeugen können. Zum Beispiel das UltraScope-Zoom, alias Som-Berthiot mit anamorphem Rückelement aus dem Hause Jacobsen. Aus 37,5mm in Weitwinkelposition wird ca. 76mm als kürzeste Brennweite. Gleiches gilt für die vielen mit Shiga-Rückelelement "anamorphosierten" Zooms, wie man an den schönen Hongkong-Actionkrachern der 1970er sehen kann: Keine Ellipsen weit und breit! Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß Front-Anamorphoten weniger Lichtverlust bringen, während Rückelement-Zooms 1-1,5 Blenden Kompensation bei der Belichtung erfordern. Einziger Nachteil der Front-Lösung ist das etwas höhere Gewicht, weil man mehr Glas vor dem sphärischen Teil hat. Übrigens hat Panavision kürzlich neue anamorphe Front-Zooms herausgebracht, weil die Filmemacher den Oval-Effekt wieder wünschen, Näheres hier: Neue Front-Zooms
  24. Gizmo hat recht, vielleicht noch diese Ergänzung: Der Gedanke bei Duoplay war, dem Filmamateur eine Vertonung seiner Filme (evtl. mit Tonkamera/Liveton aufgenommen) zu ermöglichen, ohne die Originalaufzeichnung zu zerstören. Beispiel: - Ich habe einen Tonfilm gedreht, die O-Ton-Aufzeichnung befindet sich auf der Hauptspur. - Mit Duoplay nehme ich auf der Ausgleichsspur einen Kommentar auf. Die Hauptspur bleibt unangetastet. - Wenn der Kommentar nicht klappt (z.B. Versprecher) wird er einfach überspielt (=gelöscht)und wiederholt. - Bei der Wiedergabe "erkennt" der Projektor, wann ein Signal auf der Ausgleichsspur kommt und regelt automatisch die Hauptspur leiser, und wenn der Kommentar vorbei ist, regelt er die Hauptspur wieder auf vollen Pegel hoch. - Die getrennte Aufnahme zusätzlicher Tonelemente (Musik, Kommentar) auf die Ausgleichsspur ist natürlich auch mit Nicht-Duoplay-Geräten möglich, aber das automatisierte "eingebaute Mischpult" ist die Besonderheit des Duoplay-Verfahrens.
  25. @Randy: Das hier wäre die richtige Anlaufstelle, da gibt's kompetenten Video-Rat und auch ein Forum: Slashcam.de
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