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Eine untechnische & ganz subjektive Anmerkung zum Thema "Orchesterklang": Das erste und einzige Mal, daß ich bei einer Filmvorführung spontan den Eindruck hatte, das Orchester befinde sich hinter der Bildwand, war bei einer Vorführung von PORGY AND BESS. In Todd-AO-70-mm-Kopie und mit 6-Kanal Magnetton vom Film. Dieser Eindruck hatte sicher nicht unwesentlich mit der Mikrofonierung und Abmischung zu tun, ähnlich ging es mir mit den "Living Presence"-Aufnahmen aus den 1950ern, die auf 3-Kanal-Magnetfilm gemacht wurden.
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Vergessenes Verfahren zur Farbbild-Suggestion
magentacine antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Nostalgie
Auf keinen Fall will ich Dich davon abhalten, das Buch zu kaufen - aber hier ist die entsprechende Passage (Seite 292f): -
Vergessenes Verfahren zur Farbbild-Suggestion
magentacine antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Nostalgie
Erinnere mich düster an einen Hinweis, eventuell aus "H.C. Opfermanns Filmkurs" oder einem anderen Filmgestaltungsbuch des Autors. Opfermann erwähnt irgendwo in einem Text über Farbgestaltung Experimente aus den 1930er Jahren, bei denen man jedes dritte Bild einer schwarzweißen Vorführkopie rot einfärbte und eine subjektive Farbwahrnehmung erzielte. Es ging dabei aber nicht um spezielle Technik bei der Aufnahme, und ich konnte mir nie vorstellen, wie das funktionieren sollte... Aber das wäre doch eine schöne Modifikation für Masterimage-Installationen - endlich Schwarzweißklassiker in Farbe, ganz ohne digitale Manipulationen! -
Ein Artikel aus POPULAR MECHANICS von 1922 erklärt, wie man seine eigene Filmkamera (35mm) baut: http://books.google.com/books?id=PNoDAAAAMBAJ&pg=PA3&dq=Popular+Mechanics&lr=&as_brr=0&as_pt=MAGAZINES&source=gbs_toc&cad=2#v=onepage&q&f=false (Seite 969 anwählen)
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Hallo Manfred, gut, wenn man eine Anleitung hat, in der die Belichtungszeiten stehen. Bedenke aber, daß nicht jeder ein "alter Hase" ist und seine Kameras neu gekauft hat, heute kommt vieles per eBay und ohne originale Unterlagen und Zubehörteile. Ich z.B. habe nur zu einer einzigen meiner N8, S8 und 16mm-Kameras eine Anleitung, und in der steht weder Belichtungszeit noch Blenden-Offensektor. Klar kann das Internet manchmal helfen, da fand ich nach zehn Minuten auch die Daten zur Elmo, aber für viele sehr alte Geräte (erste Hälfte des letzten Jh.) findest Du nicht mal im sonst vorbildlichen Ariel Cinematografica Register alle Details. Für Experimentierfreudige ebenso wie für Laien/Anfänger ist daher der Hinweis auf die Blendenöffnung absolut sinnvoll, eben damit sie sich nicht auf "Blende ist gleich Blende" verlassen und unnötig Filmmaterial fehlbelichten. Solchermaßen richtig belichtet kann man dann die Wutz fliegen lassen! ;)
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Nachdem meine Randbemerkung zum Thema Belichtungsmessung so freundliche 8) Reaktionen hervorrief, habe ich mir vom schmalfilmenden Bekannten die Sache noch mal detailliert schildern lassen. Verwendete Geräte: Die als "Belichtungsmesser" verwendete Kamera war eine ELMO 230S-XL (gekauft 1985), eingelegt war eine K40-Kassette. http://www.super8data.com/database/cameras_list/cameras_elmo/elmo_230xl.htm Die 16mm-Kamera war eine Bell & Howell Filmo 75 DeLuxe aus dem Jahr 1931 (siehe ACR 309), ebenfalls mit K40 geladen. http://c0f.de/peteariel.de/data.php?lang=en&s=filmo&tab=FKP&a=0309 Die im Elmo-Sucher angezeigten Blendenwerte wurden auf die Filmo übertragen, das Material zeigte später deutliche Unterbelichtung. Erklärung: Die Elmo hat als "XL"-Kamera einen Offensektor von ca. 220 Grad, die Filmo aber nur 135 Grad, so daß bei gleicher Bildfrequenz und Blendenöffnung unterschiedliche Belichtungszeiten resultieren. Formel: Offensektor:360 x Bildfrequenz=Belichtungszeit - das ergibt hier: 220 360x18 = 0,021 (gerundet) = ~ 1/50 Sekunde für ELMO 135 360x18 = 0,034 (gerundet) = ~ 1/30 Sekunde für B&H FILMO In der Praxis werden natürlich andere Faktoren (Genauigkeit der Irisblende, Einhaltung der Federwerks-Bildfrequenz, Vergütung der Objektive usw.) die Abweichung noch erhöhen oder verringern. Fazit: Um eine S-8-Kamera als Belichtungsmesser verwenden zu können, muß man also wissen, für welchen Offensektor die angezeigte Blende gedacht ist und das Ergebnis für eine Kamera mit abweichendem Offensektor entsprechend anpassen.
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The ocean doesn't want me today But I'll be back tomorrow to play And the stranglers will take me Down deep in their brine The mischievous braingels Down into the endless blue wine [...] A rip tide is raging And the life guard is away But the ocean doesn't want me today The ocean doesn't want me today (Tom Waits) "It blew my mind", yeah, da brummt der Bär, da zockt der Mob, da boxt der Papst im Kettenhemd! Einer meiner Lieblingssätze aus den DVD-Extras/Making-of-EPKs des Privatfernsehens, gleich danach diese: "We had so much fun" "Steven [Quentin, Bob, Peter etc.] is such a great guy" "It was simply the best script I ever read in my life". Deshalb gab es in den letzten hundert Jahren auch so wenig gute Filme, weil der Produzent sich die Muster nämlich nie am gleichen Abend auf seinem iPad ansehen konnte. Es fängt wieder an...
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Das ist richtig, betrifft aber nur in die Kamera integrierte Belichtungsmesser, die auf diesen Lichtverlust (für den Sucher abgezweigtes Licht) natürlich geeicht sein müssen. Ein Bekannter hat vor Jahren einmal versucht, seine Elmo-Super-8-Kamera als Ersatz-Belichtungsmesser zu verwenden, um mit einer 16-mm-Kamera aus den 1920ern Aufnahmen zu machen. Er übertrug die Blendenzahl, die die Elmo-Automatik im Sucher anzeigte, auf die Einstellung der 16er Kamera - und bekam ordentlich fehlbelichtete Aufnahmen. @Don Olafo mißt aber extern, weil seine B&H Filmo ja keinen Belichtungsmesser hat.
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...und die Geisslersche Röhre erzeugt auch die Bewegungsillusion im Anschütz-Schnellseher. Am Rande der rotierenden Bildscheibe sind Stifte angebracht, die das Blitzlicht auslösen: http://www.ottomar-anschuetz.de/kino_2__schritt.htm
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Schönes Fundstück aus einem Kodak-Patent
magentacine antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Oder spannender zu lesen: in Hilmar Mehnerts DAS BILD IN FILM UND FERNSEHEN. Fairerweise muß man aber hinzufügen, das sich das bezog - auf damaliges Filmmaterial (steile Umkehrgradation konnte vom Abtaster nicht bewältigt werden; relativ grobes Korn, kein Negativ verfügbar) - auf damalige Abtastertechnik (ungenügender Bildstand, z.T. extremer Beschnitt, Nachzieh- und Nachbildeffekte bei Röhrenabtastern)! Wer sich eine 1970er-Jahre Abtastung selbst von Standard-16mm ansieht und mit einer neuzeitlichen professionelle Abtastung desselben Films vergleicht, wird gewaltige Unterschiede sehen (ich spreche natürlich von Kameraoriginalen, nicht von Positivkopien, die ja mehrere Generationen entfernt sein können). OT: Ich erinnere mich noch an die ersten Reaktionen vieler 8x11mm-Fotografen (Minox), als Fujis Velvia und Kodak Technical Pan plötzlich verfügbar wurden - niemand hätte gedacht, daß man aus dem Format so viel herausholen könne. -
Deine Frage ist keineswegs dumm,l sondern klar formuliert. Die Belichtungszeit ergibt sich beim Film aus zwei Faktoren: 1. Bildfrequenz 2. Offensektor der Blende (Umlaufblende, Schwingblende o.ä.) Bei 24 Bildern und 180 Grad Offensektor beträgt die Belichtungszeit ziemlich genau 1/50 Sekunde. Bei 18 B/s liegst Du mit dem 1/30 gar nicht verkehrt. Allerdings kommt es auf die Kamera an! Professionelle 35-mm-Filmkameras haben in der Regel 180 Grad oder weniger (meist einstellbar), Modelle mit Offensektor sind die Ausnahme (z.B. das Studio-Ungetüm Panavision R200). Beim Schmalfilm ist es konstruktiv einfacher, schnellere (also kürzere) Transportphasen zu realisieren, weil weniger Masse bewegt werden muß. Die sogenannte XL-Technik (für eXisting light) erlaubte es in verbindung mit lichtstarken Objektiven, trotz damals eher niedrigempfindlichen Filmmaterialien noch bei Dämmerlicht aufzunehmen. Diese Kameras hatte bis zu 230 Grad Offensektor, was natürlich bei gleicher Bildfrequenz eine längere Belichtungszeit ergibt als bei einer 180-Grad-Kamera. Übrigens gab es bei älteren Amateurgeräten auch Kameras mit viel kleinerem Offensektor, ich erinnere mich an sehr alte 16-mm-Modelle mit ca. 120 Grad Offensektor, was ein sehr simples und kostengünstiges Transportsystem erlaubte. Es hängt also von der Kamera ab, die Du verwendest. Wenn Du die Belichtungszeit für die verwendete Frequenz kennst, stell sie am Belichtungsmesser ein und alles ist prima. Praktisch würde ich Dir empfehlen, einmalig ein paar Filmmeter zu opfern und eine Farbtesttafel mit der Kombination Kamera/Belichtungsmesser auf Umkehrfilm aufzunehmen und in halben Blendenstufen schrittweise über- und unterzubelichten. Aus dieser Aufnahme kannst Du dann erkennen, was die beste Einstellung ist. Wenn Du mehr über Belichtungsmessung wissen willst, empfehle ich das entsprechende Kapitel in Klaus Dieter Solfs Buch FILMEN (Daten im Thread http://forum.filmvorfuehrer.de/viewtopic.php?t=12616 ) oder noch besser das großartige Werk HANDBUCH DER LAUFBILD-FOTOGRAFIE - es gibt keine Tabelle, die Du dort nicht findest! http://www.amazon.de/Handbuch-Laufbildphotographie-W-Jaklitsch/dp/321122355X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1279797235&sr=1-1
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@Salvatore: Ich erinnere mich gut, JURASSIC PARK im Royal gesehen zu haben, auffällig wegen des erstmals gesehenen DTS-Trailers mit der "fliegenden Scheibe". War es möglicherweise andersherum, also DTS im Royal und Dolby im Berger?
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Während der 16. FRANKFURTER KINOWOCHE laufen folgende Filme an folgenden Orten: So 18.7. | 22:00 Uhr DER MÜDE TOD Weißfrauen Diakoniekirche Weserstraße 5 / Ecke Gutleutstraße, Bahnhofsviertel Mo 19. Juli | 21.30 Uhr NUIT NOIRE Die schwarze Nacht Senckenberg Naturmuseum, 1. Lichthof Senckenberganlage 25, Bockenheim Di 20.7. | 21.30 Uhr JURASSIC PARK Senckenberg Naturmuseum, 1. Lichthof Senckenberganlage 25, Bockenheim Mi 21.7. | 22.00 Uhr FARGO Fargo – Blutiger Schnee VW Skoda-Autohaus / Volkswagencenter Frankfurt Mainzer Landstraße 406, Gallus Do 22.7. | 22.00 Uhr HAPPY BIRTHDAY, TÜRKE! 25 Hours Hotel, Dachterrasse Niddastraße 58, Bahnhofsviertel Fr 23.7. | 21.30 Uhr LA DOLCE VITA Das süße Leben Walther-von-Cronberg-Platz, Sachsenhausen Sa 24.7. | 22.00 Uhr KONTROLL Stadtbahnzentralwerkstatt Heerstraße 305, Praunheim So 25.7. | 22.00 Uhr THE TAKING OF PELHAM 1 2 3 Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123 Stadtbahnzentralwerkstatt Heerstraße 305, Praunheim Alle Filme laufen in 35-mm-Kopien, die technische Betreuung erfolgt durch Filmprojektion Christopher Mondt, Hamburg. Mein Tip ist THE TAKING OF PELHAM 123, es handelt sich nicht um die Neuverfilmung, sondern um das Original von 1974 unter der Regie von Joseph Sargent und mit der grandiosen Musik von David Shire. Weitere Information unter http://www.deutschesfilmmuseum.de/kinowoche/
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Anschaffung eines Beamers für kleines Kino
magentacine antwortete auf centralissimo's Thema in Technik
Seit 1999 gilt für Kinowerbung eine Lautstärkebegrenzung, Produzenten und Kopierwerke müssen sicherstellen, daß die Tonnegative und Kopien der LEQ-82-Norm entsprechen. Daher kann ein Werbekunde nicht verlangen oder erwarten, daß sein Spot im Kino die gleiche Lautstärke wie der Hauptfilm hat. http://www.fdw.de/prod/index.htm Diskussion in diesem Forum seinerzeit hier: http://forum.filmvorfuehrer.de/viewtopic.php?t=596&postdays=0&postorder=asc&start=15 Sonst stimme ich Dir zu, daß auch und gerade die Werbung technisch bestmöglich gezeigt werden sollte. Schlechtes Vorprogramm treibt den Besucher instinktiv nach hinten, so daß der Vorteil des großen Bildes geschmälert wird. Ich sehe allerdings in der Praxis die Qualitätsmängel zu 90% auf der Produktionsseite - häufig unscharfes Material, ohne Rücksicht auf das Medium Kino schlecht postproduziert und geFAZt. Selbst bei großen Marken miserable Kopierqualität - die Hölle besteht für mich in den nasenflötenpfeifenden Krombacher-Spots, die man zweimal in einem Vorprogramm ertragen muß. Seit Jahren unscharf, mulmig und oft wackelig. Direkter optischer Sondermüll aus dem Kopierwerk, selbst wenn das Kino perfekt vorführt. :( -
Geh davon aus, daß die überwiegende Zahl solcher Produktionen auf 16mm gedreht wurde. Verkleinerungskopien auf "double rank", also im Prinzip Doppel-Super-8, für höhere Auflagen auch 4x8S-Printmaterial. Für Kinoauswertung gedrehtes Hardcore-Material (Spielfilme) war i.d.R. 35mm sphärisch, ausnahmsweise auch Blowup von 16mm, im ersten Fall Eastman-Negativ, im zweiten Fall gern Ektachrome Commercial und ähnliches Umkehrmaterial oder ebenfalls Farbnegativ.
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Bei SPARTACUS klingt das plausibel, da der Film von Douglas' eigener Firma Bryna produziert wurde. Da hätte ich gern mal Muster und Schnittreste gesehen - so ließe sich rekonstruieren, wie die Herren Laughton & Ustinov sich ihre Duoszenen selbst inszeniert haben, weshalb diese bis heute optisch komplett aus dem Film herausfallen. Aber SPARTACUS wird ja in der Kubrick-Forschung immer als Bastard behandelt, folgend der "offiziellen Linie", die ihn nur als traumatisches Erlebnis für den Perfektionisten Kubrick betrachtet. Die Arbeitsfotos sprechen allerdings eine andere Sprache, Kubrick hatte bei allem Druck von Stars und Produktion großes Vergnügen an der "elektrischen Eisenbahn", als die Orson Welles eine Filmproduktion mal bezeichnet hat...
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Meine Empfehlung wäre ein Siemens 2000 mit Halogenumrüstung. Wenn Du auf Tonfilm verzichten kannst, ist die Verstärkerproblematik kein Thema. Tonteil kann beim Einlegen umgangen werden, bedeutet zusätzliche Filmschonung. Das Gerät ist robust, hat keine überflüssige Automatik, einen überschaubaren Filmlauf, stufenlose Regelung, präszise Scharfstellung. Die Greifereinheit ist als kompletter Block austauschbar, Ersatzgeräte und Teile hinreichend und preiswert auf eBay u.ä. verfügbar. Ach ja, die genial am Treibrad von 2 auf 3 Flügel umschaltbare Blende ist auch ein Pluspunkt.
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http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/frankfurt/2802565_Charity-Open-Air-im-Steigenberger-Garten-Illustre-Runde-der-Spendengeber.html
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Restauration von Ozaphanfilmen
magentacine antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
@peaceman: Meine Perf-Fix-Maschine habe ich leider schon vor Jahren verkauft, ich habe aber neulich ein Reströllchen mit 16-mm-Band gesehen. Wenn ich es finde, kann ich es Dir zum Testen schicken, schreibe Dir eine PN. Kurze Passagen kann man mit etwas Geduld auch per Hand anbringen. Es wurde damals (~1980er) auch mal empfohlen, für wertvolle Verleihkopien die ersten zehn Meter standardmäßig vorsorglich zu perf-fixen, da dort die meisten Schäden auftreten. Habe ich aber nie gesehen, was bei den Preisen kein Wunder ist. -
Restauration von Ozaphanfilmen
magentacine antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
@peaceman: Es gibt Perforations-Reparaturgeräte unter dem Namen "Perf-Fix" für alle üblichen Filmformate, auch ein Spar-Modell namens "Cinebug". Der Film wurde durch diese Geräte gezogen, wobei ein selbstklebendes vorperforiertes Mylar-Klebeband sehr präzise aufgebracht wurde. Ich habe oft Archivkopien mit solchermaßen reparierten Stellen vorgeführt; bei 35mm war es völlig problemlos, bei 16mm sorgte die zusätzliche Dicke für ein etwas höheres Laufgeräusch. "Ausblutende", also Klebstoff abgebende Perf-Fix-Stellen sind mir nicht begegnet. - Sowohl das originale Perf-Fix-gerät als auch der CineBug sind oft auf eBay zu finden, meistens auch relativ preiswert. Teuer sind allerdings die Klebebänder, da lohnt sicher eine ausführliche Suche im Netz. Vorne rechts siehst Du ein PerfFix-Gerät, besseres Foto finde ich momentan leider nicht. RTI ist für exotische Filmbearbeitungstechnik eine gute Adresse, die waren früher der Marktführer für alles, was mit Filmreinigung, -pflege und Versand zu tun hatte. Bänder gibt es zum Beispiel bei Wittner Kinotechnik oder DanCan in Dänemark. http://www.wittner-kinotechnik.de/katalog/03_verbr/e_35mm.php http://www.dancan.dk/e-perf-fix.html http://moviecraft.tripod.com/supplies.html Mit Ozaphan habe ich es nie probiert, möglich wäre aber, daß der Dickeunterschied zwischen reparierter und intakter Filmseite Schärfeprobleme erzeugt... -
Zum Problem der starken Abblendung möchte ich etwas anmerken: Mit 50ASA habe ich (in 16 und 35mm) häufig Außenaufnahmen gedreht. Trotz der niedrigen Empfindlichkeit ist man da bei blauem Himmel und voller Sonne rasch bei Blende 16-22. Daß 200ASA-Material hier überbelichtet werden muß, ist klar. Die Lösung heißt Graufilter, um wieder zu einer akzeptablen Blende zu kommen. @Manfred sprach sich gegen mehrere Filter (Korrektur+ND) vor dem Objektiv aus, es gibt allerdings auch kombinierte ND/Korrekturfilter, was die Verluste in Grenzen hält. Eine Verkleinerung der Sektorenblende (= Verkürzung der Belichtungszeit) ist außer als Notlösung nicht wirklich empfehlenswert, weil die Bewegungswiedergabe leidet, besonders wenn man mit weniger als 24B/s dreht. Anders als professionelle Filmoptiken mit schönen Irisblenden haben viele S-8-Kameras relativ primitive Blendenmechanismen, die bei maximaler Abblendung durch Beugungsfehler sichtbar schlechtere Bildqualität erzeugen. Auch das sollte man bedenken. Die Toleranz des Negativmaterials gegen Überbelichtung ist schön, wenn man klassische Lichtbestimmung hat, wer aus Kostengründen Einlichtkopien vom S-8-Negativ bestellt, hat davon aber nicht viel. Die von @peaceman erwähnte Arbeitsblende 2-3 Stufen über offener Blende ist ein guter Anhaltspunkt für bessere Bildqualität.
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Mein Kowa 8Z (gekauft ~1993) hat eine bläuliche Vergütung und hervorragende Schärfe. Funktioniert sogar für 35-mm-Aufnahme ab 50mm Grundbrennweite und läßt auch auf großer Kinobildwand nichts zu wünschen übrig. 8Z und 16H werden eigentlich überall als baugleich bezeichnet, da ich aber noch kein als 16H bezeichnetes Exemplar in der Hand hatte, bin ich weiterer Information gegenüber aufgeschlossen. Für Heimprojektion ist zu beachten, daß nicht alle professionellen Anamorphotvorsätze auf kurze Entfernung scharfzeichnen.
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KOWA 8Z (aka 16-H) ist ein hervorragender Anamorphot und auch zur Aufnahme bestens geeignet. Testbericht von Horst Zarm gab es im alten SCHMALFILM. Ganz leichte kissenförmige Verzeichnung. Wird allerdings gebraucht sehr teuer gehandelt.
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@Toddy: Der Turm-Palast ist vom "Mutterkonzern" jetzt komplett abgewickelt, im Hof stehen Container mit Sitzteilen aus Kino 1. Sämtliche Bildwände wurden zerfetzt. Auch zwei Philips FP5-Maschinen liegen teilzerlegt auf dem Boden und harren der nächsten SChrott-Mulde. Im Eingangsbereich hängt übrigens ein schönes Plakat, auf dem sich alle 34 Mitarbeiter mit Foto von den langjährigen Stammkunden verabschieden - ganz sicher kein Einfall der "Schreibtischtäter", sondern von Leuten, die mehr Stil und Herzblut besitzen.
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Wenn die Projektion dauerhaft präsentiert werden soll, kannst Du durchaus mattierte Folie (Sichtschutz) verwenden. Ich habe mal ein Jahr in einem alten Ladengeschäft gearbeitet, dessen große Schaufenster mit (leicht geprägter) selbstklebender Sichtschutzfolie von der Rolle versehen waren. Aus Jux haben wir im Karneval mal Diaprojektoren und Beamer von innen darauf gerichtet, sah bei Dunkelheit von außen strahlend hell aus. Richtige Projektionsfolien findest Du gut & günstig hier: http://gerriets.com/de/produkte/screens/index.php?h=1#1 @weisseruebe: Buttermilch?!? Cooler Tip, muß ich mal probieren... ;)