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Das dauert noch, im Moment wird gerade ein 15kW-Lampenhaus für die TK35 entwickelt, und das Problem des schmelzenden Umlenkspiegels ist auch noch nicht gelöst. Insider-Tip: Der Aktienkurs der IMAX Corp. steigt demnächst, weil das Unternehmen heimlich 350 TKs aus Ex-NVA-Beständen aufgekauft hat, um die aufwendige 15-perf-70-mm-Projektion durch vier "gestackte" TKs zu ersetzen, was gleichzeitig 3D und Auflösungsverdoppelung ermöglicht. Ton kommt von 8-Track-Magnetkassetten, die über Volland-ETS (Einheitstonsystem gemäß BDFA) verkoppelt werden, wahlweise ist auch Pötter-Perfoband lieferbar! ;)
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Filmlagerung bei geringer Luftfeuchtigkeit
magentacine antwortete auf Arno's Thema in Tips und Tricks
Keine Sorge wegen der geringeren Luftfeuchte - ein Problem ist eher zuviel davon. In Filmarchiven lagert man bei geringer LF, zum Beispiel das Bundesfilmarchiv: von: http://www.bundesarchiv.de/fachinformat...ex.html.de Die einzige Gefahr bei geringerer LF besteht in möglicher statischer Aufladung, was bei unsauberen Räumen Schmutz anzieht, aber das kann durch geeignete Maßnahmen (naß aufwischen des Bodens, Luftfilterung, Antistatik/Filmreiniger, kein zu schnelles Umrollen) vermieden werden. Filmhersteller empfehlen zur Langzeitlagerung von entwickeltem Farbmaterial 30-50% LF (Fuji) oder weniger (Kodak): (Datenblatt Eastman Vision Color Print Film 2383) von: http://motion.kodak.com/DE/de/motion/Products/Distribution_And_Exhibition/2383.htm#storproc Vom Verkleben der Büchsen bei normaler Raumtemperatur-Lagerung würde ich abraten, es sei denn, die (Acetat-)Filme werden mit Kodak-Molekularsieben eingetütet. -
Ein Kollege hat historisches 9.5-Material in den USA umkopieren lassen, die Firma ColorLab bietet es auch noch an. Als Arbeit auf der optischen Bank (mit Wetgate!) ist das aber sehr teuer ($3.60/ft). Immerhin interessant, daß sogar für das Pathé-28-mm-Format noch Umkopiermöglichkeiten bestehen. http://www.colorlab.com/prices/pricelist.html#cncp Umkopierungen von 9.5 kann angeblich auch CineDia in Frankreich: Cine Dia Laboratories, 55 Avenue Joffre, 93800 Epinay sur Seine, France; Tel: 011-33-14841 3625; Fax: 011-33-14841 3803 http://www.cinedia.fr/image_tirage.php
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@Garfield: Also, es handelt sich um Archivmaterial, wenn ich Dich richtig verstehe. Wahrscheinlich ein Unikat, also ist es wertvoll. Daher sollte man keine Experimente mir irgendwelchen seit Jahren herumstehenden Geräten machen, sondern bei einer entsprechend ausgerüsteten Firma das Material sichten, und sofern Bild & Ton richtig eingestartet, also synchron sind, kann Dir ziemlich jede Firma, die professionelle Abtastungen macht, auch eine Videoüberspielung machen. Wenn Du uns Deinen Standort sagst, könnten wir Dir bestimmt eine Firma oder Institution empfehlen, bei der eine fachgerechte und materialschonende Sichtung möglich ist.
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Du kannst durchaus Filmreinigungsgeräte verwenden, wie oft dann die Filze ausgewechselt werden müssen, hängt vom Verschmutzungsgrad des Films ab. Bei starker Verschmutzung des Films würde ich mit einem in Iso angefeuchteten Lappen vorreinigen (Samttuch geht auch trocken, weil kleinste Partikel im Flor verschwinden), damit Emulsionssplitter und harte Schmutzteile sich nicht an den Filzen absetzen und Kratzer erzeugen. Das Wichtigste bei der Verwendung von Iso ist genügend Trocknungsweg, bevor der Film aufwickelt. Niemals feucht aufwickeln, das gibt häßliche Flecken und Schlieren, die man mühevoll wieder wegputzen muß. Beim Betrachter oder Handumroller reicht der Weg zwischen Putzstelle und Aufwickelspule meist nicht, um die Flüssigkeit verdunsten zu lassen. Am einfachsten ist es, Du verwendest einen separaten Umrollarm (oder zweiten Betrachter), oder Du verlängerst den Trocknungsweg mittels einer Umlenkrolle. Dann kannst Du mit einem mäßig feuchten Tuch kontrolliert reinigen und sicher sein, daß der Film trocken aufwickelt. Du siehst auf dem Material den feuchten Glanz direkt nach dem Putztuch, wenn dieser nicht mehr zu sehen ist, muß das Tuch neu angefeuchtet werden. Kleine Sprühflasche ist einfacher als Iso direkt aus der Flasche, wobei das Tuch i.d.R. zu feucht wird. Zusammengefaßt: - Feucht putzen, aber nicht zu naß. - Genug Trocknungsweg lassen, damit alles verdunstet ist, bevor das Material aufwickelt. - Hin und wieder Verschmutzung des Tuches bzw. der Filzpads prüfen, ggf. erneuern. - Arbeitsplatz gut belüften! Ggf. mit Handschuhen arbeiten, da Iso die Haut entfettet.
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Es gab Kopierfilme in 16mm Breite mit zwei S-8-Perforationsreihen, das war SMPTE 153 - Motion-Picture Film (8-mm Type S) - 16 mm Film Perforated 8-mm Type S, (1-4)- Printed Areas SMPTE 162 - Motion-Picture Film (8-mm Type S) - 16 mm Film Perforated 8-mm Type S (1-4)-Magnetic striping Für Massenfertigung gab es ein 35mm breites Material, das fünf Perforationsreihen besaß. Also vier mal S-8 nebeneinander und eine "Hilfsperforation", die natürlich beim Trennen der vier Streifen entfernt wurde. # SMPTE 163-1998 - (Archived 2003) Motion-Picture Film (8-mm Type S) – 35-mm Film Perforated 8-mm Type S, 5R – Magnetic Striping # SMPTE 179-1996 -(Archived 2005) Motion-Picture Film (8-mm Type S) – 35-mm Film Perforated 2R (1-0) and 5R (1-3-5-7-0) – Printed Areas (Daten von: http://www.super8data.com/database/arti...ndards.htm ) Der Gedanke bei beiden Spezialformaten war, für die Weiterverarbeitung die üblichen Entwicklungsmaschinen für die Standardbreiten verwenden zu können. Meines Wissens wurde bei der 2xS-8-Lösung vomin zwei Durchläufen erstellten 16mm-Negativ kontaktkopiert, während bei der 4xS-8-Lösung Spezialkopiermaschinen mit Prismateilung zum Einsatz kamen, vermutlich i. d. R. über Intermed-Negativ. Bei 4xS-8 war das Printmaterial vorbespurt, während viele 2xS-8-Kopien wohl nachträglich bespurt (und gelegentlich dabei versaut) wurden. Auch für das 16-mm-Format gab es "double rank"-Kopierfilm, aber keine 4-fach-Variante, das hätte keine Vorteile bei der Bearbeitung gebracht. Martin Hart hat eine Abbildung des ungesplitteten 35/32mm-Materials: http://www.widescreenmuseum.com/special/35-32.htm
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Wer die 2D-Fassung noch einmal gratis und auf großer Leinwand sehen möchte, begibt sich heute abend ins Autokino Gravenbruch! Heraus zum ersten Mai! http://www.autokinos-deutschland.de/programm/index-gravenbruch.php
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Nicht vergessen: Heute ist die Geburtstagsparty des Autokinos Gravenbruch! Ab 21.30 gibt es auch gratis einen Film zu sehen (Avatatar oder so), genauere Anfahrtsbeschreibung hier: http://www.autokinos-deutschland.de/programm/index-gravenbruch.php Nachtrag: Die Ausstellung "50 Jahre Autokino Gravenbruch" ist im Stadtarchiv Neu-Isenburg in der Beethovenstraße 55 zu sehen. (FR) http://www.neu-isenburg.de/de/rathaus/presse/pressemitteilungen/50-jahre-autokino-gravenbruch
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Weiß vielleicht jemand, welches deutsche Studio eigentlich damals diese 1970er-Trickfilmpornos hergestellt hat? Vermarktet wurde das auf S-8 und Video unter dem Label "CD-Film", wenn ich mich recht erinnere.
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Zur Überspielung (nennt man auch "Filmabtastung") kann ich guten Gewissens empfehlen: http://www.wagner-filmfabrik.de/filmabtast.html
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Das nenne ich endlich mal Initiative! Vergiß aber nicht dazuzuschreiben, daß das Arbeitsamt dem Käufer auch eine Pilotenausbildung zahlt... Hatte @Puddings FP30 auch ein "Projektionshäuschen" und eine "Netzstation" dabei? Bei den heutigen Strompreisen ist sowas nämlich ein ganz wichtiges Verkaufsargument. :)
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Gesundheitsgefahr 3D Filme?
magentacine antwortete auf Alfred.E.Neumann's Thema in Digitale Projektion
Hier ein Heise-Artikel über die "Risiken & Nebenwirkungen"-Warnungen, die Samsung den eigenen 3D-Geräten beifügt: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Wie-gefaehrlich-ist-3D-985179.html Der Blogger Elias Schwerdtfeger kommentierte die Nebenwirkungsliste: von: http://blah.tamagothi.de/ -
@T-J: Vielleicht irre ich mich auch und die TKs sind bereits auf Triple-Flash umgebaut, das Masterimage-Filterrad läuft anstelle der Umlaufblende, die man nicht mehr benötigt, weil durch ein hyperschnelles Kreuzgetriebe die Schaltzeit unter die Wahrnehmbarkeitsgrenze gedrückt wurde. Was mir viel mehr Sorgen macht: :shock:
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Schon lange hat mir kein eBay-Auktionstext mehr so blitzartig gute Laune gemacht: Die Zukunft ist rosig, denn endlich kann man für wenig Geld auf die 3-D-Welle aufspringen, ganz ohne Digitalzeugs und Technicolor-Schnickschnack! http://cgi.ebay.de/Zeiss-TK35-35mm-3D-Projektor_W0QQitemZ170473301853QQcmdZViewItemQQptZPhotographica_Film?hash=item27b100275d Die Projektoren werden (vermutlich über Infrarot oder Bluetooth) drahtlos frequenzsynchronisiert, denn: Der Verkäufer hat sich über alles Gedanken gemacht, steht mit Rat und Lebenshilfe zur Seite, mahnt auch Gefahren beim Palettenversand an: In einer fairen Plus/Minusliste werden sympathischerweise auch die Einschränkungen nicht verschwiegen: Man kauft hier auch nicht etwa eine mobile 3-D-Anlage im Sack, denn: Und das Beste: Projektionshäuschen (!) und eine Netzstation (!!!) sind auch dabei. Was will man mehr? Bitte seht euch die Auktion an, auch die Fotos sind ergreifend schön. Eigentlich hält mich nur eines davon ab, sofort zuzugreifen: Da habe ich nun einen von euch im Verdacht, sich hinter dem Anbieter zu verbergen...kleiner Tip: Im 3-D-Modus ist die Laufzeit auf 20 Minuten begrenzt!!! ;) Da kommt eigentlich nur einer in Frage!
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Das ist cool! - Eigentlich komisch, daß Heinz Riech in den 1970ern nie auf die Idee kam, dieses System wieder einzuführen, passend zur Verkaufspause mitten im Film... ;)
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Was BATMAN-Kameraman Wally Pfister zum Thema Formate zu sagen hat, und warum auch der nächste BATMAN auf Film gedreht wird: (englischer Text) http://www.cinematical.com/2010/04/20/wally-pfister-talks-about-shooting-batman-3-in-3-d/ http://www.aintitcool.com/node/44739 (deutsche Zusammenfassung) http://www.moviegod.de/kino/meldung/23403/batman-3-kameramann-wally-pfister-ueber-3d-imax-bildformate Wally Pfister, ASC, wurde für BATMAN BEGINS und THE DARK NIGHT für den Academy Award nominiert und arbeitet seit MEMENTO mit Christopher Nolan zusammen.
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schmalfilm 2/2010 erscheint in zehn Tagen
magentacine antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
@Filmtechniker: ? -
Und auch SONG OF NORWAY wird nicht gezeigt... :shock:
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Retrospektive mit 3D-Filmen im Filmmuseum München
magentacine antwortete auf Unforgiven's Thema in Nostalgie
@cinerama: Wo ich bin, geht nichts, aber ich kann nicht zu jeder Zeit überall sein! :) @preston sturges: Die Frage, was man zeigt, um sich dem historischen Material und Filmwerk anzunähern, ist natürlich nicht pauschal zu beantworten. Das genannte Beispiel mit TC links und Eastman-Dup (ich vermute, Du meinst ein altes Dup, also mit anderer Kornstruktur, Schärfe- und Farbwiedergabe) ist sicher ein Grenzfall, aber wie Jeff Joseph gezeigt hat, ist es durchaus möglich, authentische zeitgenössische Kopien korrekt zu projizieren. Eine digitale 3D-Projektion kann sicher besser aussehen als eine verfälschte Filmprojektion, so würde ich persönlich eine digitale Vorführung in echtem Schwarzweiß den 1980er-Jahre-Anaglyphenkopien von Filmen vorziehen, die bei der EA in Polarisations-SW liefen. Was kostenmäßig machbar ist, muß natürlich der Kurator der Filmreihe entscheiden, da auch die Kinematheken nicht mit der Gelddruckpresse arbeiten können. Für Sonderformate Digitalprojektion als Quasi-Standard zu etablieren, finde ich problematisch, solange mit vertretbarem Aufwand auch eine material- und werkgetreue Aufführung realisiert werden könnte. Sehr problematisch finde ich - jetzt mal filmhistorisch gesprochen - die Frage, was die damaligen Filmemacher wohl gewollt hätten, wenn sie heutige Technik zur Verfügung gehabt hätten. Meistens ließe sich das sowieso nicht mehr feststellen, weil es die Tradition der oral history Interviews bei Filmschaffenden in großem Stil erst seit den späten 1970ern gibt. Wenn aber z.B. der von mir geschätzte William Friedkin meint, er müsse auf DVD FRENCH CONNECTION wie Michael Manns Neuverfilmung von MIAMI VICE aussehen lassen, nur weil es technisch möglich ist, dann hat das eben mit dem Klassiker von 1971 nichts mehr zu tun. Auch die wiederholten digitalen Faceliftings der STAR WARS-Folgen IV-VI wurden vom Rechte-Inhaber und originalen Schöpfer so gewollt - eine filmhistorisch korrekte (nicht: kommerziell sinnvolle) Repräsentation der Originale wären sie nicht. Völlig unproblematisch wären m.E. 35-mm-Neukopien einiger Over/under-Streifen aus den 1960ern, zum Beispiel Arch Obolers SciFi-Produktion THE BUBBLE. Leider zur Zeit nur als greuliche Farbanaglyphen-DVD zu sehen... -
Retrospektive mit 3D-Filmen im Filmmuseum München
magentacine antwortete auf Unforgiven's Thema in Nostalgie
Um mal auf die münchner 3-D-Sache zurückzukommen: Innerhalb eines Vortrages, zu dem Filmbeispiele gezeigt werden, die einen eher illustrativen Charakter haben, finde ich die digitale Projektion durchaus vertretbar. Für die Präsentation eines ganzen Films sollte man in einer solchen Reihe - sofern verfügbar - natürlich das Filmbandoriginal einsetzen. -
Flachbildscanner mit Durchlichtaufsatz sind nur eine Notlösung, die Auflösung reicht in der Praxis einfach nicht aus. Habe so ein Ding von EPSON, und da ist das Bildrauschen schon sehr deutlich. Besser ist der kleine Scanner von reflecta, hat eine offene Filmbühne und wird à la Waffeleisen zugeklappt. Ich hatte das Vorgängermodell (auch unter anderen Markennamen erhältlich) und habe damit einiges aus Kinofilmstreifen gescannt, sehr zufriedenstellend. http://www.filmscanner.info/ReflectaCrystalScan7200.html Vor dem Kauf bitte prüfen, ob der Filmstreifen nicht beim Schließen gequetscht wird, war bisher nicht so, aber man ändert ja heutzutage gern mal ein Detail, damit das Gerät im Windkanal besser abschneidet... ;)
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Ursprüngliche Cinerama oder Single-Film-Cinerama-Installationen sind hier aufgelistet. Ob bei noch erhaltenen Kinos die gewölbte Bildwand noch existiert, ist eine andere Frage... http://cineramahistory.com/ctcineramatheatres.htm
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Kein April-Scherz: Kodak bringt neue Super 8 Filme
magentacine antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
@Joachim: Verkleinerung des Offensektors führt zwar zu Einzelbildern mit geringerer Bewegungsunschärfe, aber auch zu wesentlich stärkerem "Zittern" bei Schwenks, Bewegungen quer zur Bildachse usw. - das kann im Einzelfall gewünscht sein. Wenn man aber eine möglichst gute (flüssige) Bewegungsauflösung möchte, sind ND-Filter zur Lichtkontrolle das bessere Mittel. Deshalb waren mir die "XL"-Kameras mit 230 Grad Offensektor sehr lieb, da sie bereits bei 18 B/s eine bessere Bewegungswiedergabe schufen als ihre Kolleginnen mit 180 Grad oder weniger. Auf- und Abblenden per variabler Sektorenblende haben natürlich den Vorteil, daß sie während der Blende der Schärfentiefebereich nicht ändert, daher schon ein wünschenwertes Ausstattungsmerkmal. Oder wenn man für wissenschaftliche Zwecke Einzelbilder als Standbilder herausvergrößern möchte, da hilft die verkürzte Belichtungszeit. -
Nochmal zum TEMPLE OF DOOM-Arbeitsfoto: Die von Gerhard Fromm (für DAS BOOT, wenn ich mich recht erinnere) entwickelte Actionkassette für die Arriflex sieht anders aus. Dieses Magazin erlaubt es, an niedrigen oder engen Orten zu drehen, wo die "Mickymaus-Ohren"-Kassette der Arri normalerweise anstoßen würde. Hier weiter unten auf der Seite gut zu sehen: http://www.requisitenreindl.de/de_filmkameras.html Die bei DOOM verwendete Kamera hat ein für Steadicam gedachtes Magazin, bei dem die Filmrollen übereinander angeordnet sind. Auf diese Weise wird die kritische Balance der "schwebenden Kamera" nicht gestört, wenn während des Drehens die Aufwickelseite anwächst. von: http://filmmakerstore.com Ähnlich funktioniert z.B. diese 400m-Kassette von SL Cine: http://www.slcine.com/html/stead2.html Mit Sicherheit handelt es sich bei der Kamera um eine sogenannte "Pan-Arri", eine von Panavision Inc. für den eigenen Verleihpark umgerüstete Arriflex mit einer Einzelfassung für die größeren Optiken von Panavision (anstelle des arri-typischen Dreier-Revolvers). Seit den Sechzigern wurden alle Modelle der IIC bis zu heutigen Arri-Kameras "panafiziert", TEMPLE OF DOOM dürfte also, von den VV-Passagen abgesehen, durchgehend mit Panavision-Anamorphoten aufgenommen worden sein.
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Einen spannenden (englischen) Artikel von Stereo-Guru Lenny Lipton über die Technik der nachträglichen 3-D-Konvertierung, was man dabei richtig und falsch machen kann, gibt es in zwei Teilen hier: Converted To Conversion, Part 1 http://lennylipton.wordpress.com/2010/04/05/converted-to-conversion-i/#more-429 Converted To Conversion, Part 2 http://lennylipton.wordpress.com/2010/04/07/converted-to-conversion-2/#more-431