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Professor Fate

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  1. PCO hat gerade von sich aus einfach mal die ursprünglich angegebenen MHDs um bis zu vier Monate verlängert. Aufkleber mit nem Hinweis drauf und schon ist aus alt wieder frisch geworden. Wie? Schmeckt pappig? Kann doch nicht sein! Alles frisch bei uns!
  2. Ich würde als allererstes mal infrage stellen, dass ein angeblicher 200-Mio.-Film auch tatsächlich 200 Mio. gekostet hat. Schon vor vielen dutzend Jahren wurde von den Steuerbüros der Studios da so viel hin- und hergerechnet, dass selbst die einspielstärksten Filme keinen Gewinn mehr abwarfen. Das wird sich kaum geändert haben. Wenn nun aus der Not geboren ein neues, realistischeres Berechnungssystem eingebracht würde, könnte sich vielleicht herausstellen, dass viele Produktionen schon mit erheblich weniger Einnahmen in den grünen Bereich kämen... und Kinoauswertungen doch entbehrlicher sind als es momentan dargestellt wird. Und ich denke mal, genau so wird es sein.
  3. @kastlmeier Du glaubst aber jetzt nicht ehrlich, dass die größeren Ketten gratis in ihrem Vorprogramm die Trailer einsetzen... das wird natürlich vergütet. Von den Ketten ist kaum Unterstützung für eine Petition zu erwarten. Die stehen gemeinsam mit den Majors am selben Ende des Taus, an dessen anderem Ende die kleinen Betreiber stehen. Die Ausdünnung der Kinostruktur ist doch deren auserkorenes Endziel. Und das steht kurz bevor. Das ist wie wenn Du mit Deinem Kumpel vor nem hungrigen Tiger wegläufst: Du musst nicht schneller als der Tiger sein, sondern nur schneller als Dein Kumpel.
  4. Offenbar möchtest Du die Argumentation gar nicht verstehen.
  5. @kinomania Danke!
  6. Mannmannmann, Kurzarbeit und Kinoschließungen treiben ja seltsame Blüten. Wenn Du mir jetzt noch ne Aufteilung der Stadtgrößenkategorien bringst, die meine Darlegung widerlegt, mache ich mir nochmal Gedanken. Bis dahin bleibt meine Meinung unverändert. Tenet wird nichts für Kleinstädte, genauso wie es Inception und Interstellar nicht waren.
  7. @mercy Sowohl Inception wie auch Interstellar haben ihre hohen Besucherzahlen aufgrund der langen Laufzeiten und in Großstädten gemacht. Beide Filme wurden noch nach sechs Monaten ausgewertet. Was wir jetzt aber brauchen, ist ein schnelldrehender Top-Film mit sofortigem hohen Besucherpotenzial auch für kleine Standorte. Und das ist Tenet meiner Einschätzung nach nicht.
  8. „Tenet ist nicht so groß wie du glaubst.“ DAS denke ich nämlich auch. Abgesehen mal von der Batman-Trilogie waren alle anderen Nolan-Filme in Europa zwar von den Kritikern hoch angesehen, aber an den Kassen bestenfalls gute Mittelware. Und ein Film, der zwei, bestenfalls drei Wochenenden die Säle füllt kann einen ansonsten trostlosen September nicht kompensieren. Da sollte reel überlegt werden, das Haus weiterhin geschlossen zu halten und im Oktober nachzuspielen. Aus falsch verstandener Dankbarkeit einem Major gegenüber, der zu Beginn der Krise öffentlich kolportiert hat, seine Ware ab jetzt lieber ins Streaming geben zu wollen, würde ich in einer Situation, in der momentan das positive Ende nicht zu erkennen ist, meinen ausgedünnten Finanzteppich nicht dadurch gefährlich ausdünnen, indem ich zu früh auf vermeintliche Topware setze und am Ende noch drauflege, da die Einnahmen nicht den Personaleinsatz und die Betriebskosten decken können.
  9. Wahnsinn, dass hier in 14 Sälen der 16 Säle tatsächlich nur je ein Film im Einsatz war. Und das noch in der x-ten Woche. Heute undenkbar, wo in einem Viererhaus durchaus 10 oder noch viel mehr Filme gezeigt werden. Was waren das für Zeiten!
  10. @mercy Bitte entschuldige den etwas ruppig ausgedrückten Satz, der unten gleich kommt. Er ist keinesfalls persönlich gemeint. Mir ist nur leider wirklich keine nettere Formulierung eingefallen. Es ist einfach schlichtweg verkehrt, zu meinen, dem Kinobetreiber würde vom Verleih in dieser Art auch nur irgendein Geschenk gemacht. Genau diese Ar***kriecherattitüden sind der Grund, warum es keine einheitliche Front von Kinomachern gegen solches Verhalten von Verleihern/Vertrieben/Produzenten geben wird. Und das wissen die auch ganz genau. Und deswegen kommen sie mit solchen Erpressermethoden überhaupt nur durch.
  11. Wenn gesunde, junge Menschen sich für viel Geld mit nem Roller bewegen, um 400m zurückzulegen und es ihnen offenkundig vollkommen wumpe ist, wie lächerlich sie sich damit machen, dann kann ich - so leid mir das tut - genau dieses Volk auch mit seinem Hintern faul aufm Sofa sitzen sehen, anstatt den Weg ins nächste Lichtspielhaus auf sich zu nehmen. Bequemlichkeit siegt über Qualität, so ist es leider nun mal. und das Schlimme daran ist, dass nur ein kleiner Teil solcher Abwanderer den Kinos das Genick brechen können, denn die allermeisten von uns sind so klamm aufgebaut, dass bereit ein Rückgang der Besucher um 15-20 Prozent die Lichter ausgehen lässt. Wer da argumentiert „Kino wird immer überleben“, weiß einfach nicht, was er sagt. Oder will es nicht wissen. Unser Geschäftsmodell Kino ist nicht erst dann am Ende, wenn auch der letzte Besucher wegbleibt. Sondern bereits, wenn langfristig nur noch 75% der ursprünglich berechneten und benötigten Auslastung erreicht wird.
  12. @sir.tommes Wie so oft kann ich Dir in Deinen Ausführungen und Deiner Meinung nur noch zustimmen. Das wird kaum mehr. Das Ende ist nah. Maßgeblich mitverursacht durch Verleiher- und Produzentengebahren. Welcher Produzent hätte zu träumen gewagt, dass es so einfach sein würde, die fiesen Geldfresser Kino zu schnell auszubooten? Es ist ein reines Rechenbeispiel, auf wieviele Kinogäste man verzichten kann, um am Ende ohne Theateranteile dieselben Ergebnisse einzufahren. Und was man sich an haptischen Werbemaßnahmen alles sparen kann... Dumm ist halt bloß, dass man sich bei dieser Geschwindigkeit nicht noch um das zielgruppengerechte Marketing kümmern konnte. Denn bis jetzt sind Kinopremieren und die dortigen Schauspielerauftritte das Maß der Dinge für Journalisten gewesen. Aber da wird man sich schnell anpassen können. Kino ist entbehrlich. Das haben wir alle in den letzten Monaten schmerzlich erkennen müssen.
  13. Kaum mehr überraschend: Disney hat gerade Mulan vom Markt genommen. Ohne neuen Starttermin.
  14. Das hat nichts zu sagen. Produziert ist produziert. Und das natürlich Monate im Voraus beauftragt. Da Lagerplatz teuer ist, wird Material umgehend nach Anlieferung raus in die Kinos gegeben. Notfalls gilt dann das Verleihermotto (wie gerne bei Dekomaterial): euer Papierkorb ist genauso groß wie unserer - also entsorgt ihr es besser, dann kostet das uns nichts.
  15. „Perhaps she could be my ... CLEANINGWOMAN!“ - unvergessen! Er wird vermisst werden.
  16. Vielleicht sollte dann der eine oder andere Nutzer hier im Zuge des o.a. Posts seinen Profilnamen einfach in „Psycho“ ändern. Dann ist der Name auch dort Programm - wenn auch kein „herrlicher Zufall“, sonder eher „sic!“. Und nicht mal die Anzahl der genutzten Buchstaben würde sich ändern.
  17. Ich könnte mir aber vorstellen, dass Tenet durchaus beim momentanen Termin bleibt und Christopher Nolan hier das Bauernopfer wird. So werden die Tenet-Zahlen schlecht bleiben, was den Warner CEO nur in seiner vor einigen Wochen getätigten Aussage unterstützt, die Auswertungskette "zu überdenken" und sofortiges Streamen zu pushen.
  18. Ich bitte um Verständnis, wenn ich - Dein bisheriges Verhalten hier im Forum zugrundelegend - den ersten Absatz Deines Posts erheblich infrage stelle. Aber wichtig ist ja, dass man selber dran glaubt.
  19. Und selbst dann würdest Du‘s vermasseln und später dem Vermieter die Schuld geben, weil er es Dir nicht für 50 Cent vermieten wollte.
  20. Betreibergesellschaft und Immobilienbesitzer werden allerdings sicherlich unterschiedlich firmieren. @stefan2 Warum sollten die Betriebe von Frau Riech denn keinerlei Unterstützung erhalten haben? Berechtigt wären sie doch.
  21. Einige Häuser wurden von der Firma von Marianne Riech aus der Insolvenzmasse der UFA Theater AG vom Insolvenzverwalter erworben, hier die gut laufenden „Perlen“ der alten Betriebe (Dresden, Düsseldorf, Stuttgart und ich meine noch ein, zwei weitere) mit mWn Immobilienbesitz. Ufa ist also nicht gleich Ufa, nur weil der Name bestehen bleibt. Ist aber sicherlich nicht von Nachteil, wenn der Insolvenzverwalter ein Freund der Familie ist bzw. war...
  22. Dann mach das doch ganz einfach in der Rubrik „Biete“ - so wie jeder andere hier auch.
  23. Im Opernhaus sitzt Du auch nicht mit ner fetten Portion Popcorn und nem Maxibecher Cola. Und trotzdem darfst Du natürlich auch dort während einer Vorstellung raus.
  24. Otto Ludwig Piffl (Hotte Buchholz) in Billy Wilders grandiosem „Eins, Zwei, Drei“!
  25. Er wird dann allerdings nicht von den Spielern ausgetauscht...
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