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Professor Fate

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Alle erstellten Inhalte von Professor Fate

  1. ... uns fehlt der KDM auch noch.
  2. Ein Roseanne-Kenner offenbar!
  3. Solange in den USA und in Ostasien die Zahlen stimmen, werden sich die Produzenten leider ganz sicher nichts Neues einfallen lassen. Europa und ganz besonders Deutschland ist mittlerweile vollkommener Nebenschauplatz. Und da wir hier keine annähernd so große Kinokultur wie z.B. in Frankreich haben, trifft es uns umso stärker, da uns ein Ausgleich via dem lokalen Kinomarkt fehlt. Es wird jedes Jahr schlechter werden.
  4. Die im Filmvertrag oder den Verleihbedingungen festgelegte Reklamepauschale (auch, wenn sie € 0,00 beträgt) ist rechtlich gesehen eine Nutzungspauschale. Sie beinhaltet die Nutzung des zur Verfügung gestellten Werbematerials für genau diese Zwecke. Auch die online-Bewerbung.
  5. Die amerikanischen Filme (von denen wir Mainstreamer ja abhängig sind), werden nicht mehr für den europäischen/deutschen Markt hergestellt, sondern decken jetzt maßgeblich die Interessen des Ostasien-Raums ab, der vor zwanzig Jahren noch so gut wie nicht existent war. Dort kannte man viele Filminhalte nicht, weshalb nun (zu mindest für uns hier) so unsäglich viele Franchises neu gestartet werden. Die Filmproduzenten nehmen dieses "europäische Loch" in Kauf uns stecken entsprechend weniger Werbung und PR rein, da sie wissen, dass hier nicht genug zu holen ist, um diese Kosten zu rechtfertigen. Noch dazu drängen Marktbegleiter wie AmazonPrime, Netfix etc. auf den Markt und nehmen uns einen Teil der Torte weg. Verändertes Konsumentenverhaltet schließt die Misere ab - viele können sich Kino nicht (mehr) leisten und bleiben daheim auf dem Sofa, wo's ja gefühlt nichts extra kostet und es sogar noch die Starlight Cola und die Billigchips gratis dazu gibt. RTL2 macht für diese Leute doch auch ein schönes Programm... Zusammengenommen fehlt vielen jetzt genau der Teil der Torte, die das Geschäft in den vergangenen Jahren gerade noch wirtschaftlich tragbar gemacht hat. Und geben wir uns mal keiner Illusion hin: das wird auch nicht wieder besser werden. Ich habe das in einem vergangenen Thread auch bereits ausgeführt. Das Kino liegt in den letzten 50 Jahren seiner Existenz. Wie sollen wir jungen Gästen das Kino nahebringen, wenn sie von zuhause aus gar nicht mehr ins Kino gehen? Und wie sollen deren Kinder Kino nahegebracht bekommen, wenn die Eltern es schon nicht mehr kannten?
  6. 33% Wareneinsatz beim Popcornverkauf? Da machst Du aber irgendwas ganz extrem verkehrt. Normal sollte der bei gerade mal 10-15% liegen. Wenn @tomas katz aber den WE des gesamten Concessionbereichs meint, liegt er, so er ein kleines Kino ohne Kettenanschluss betreibt, im Mittel. Generell finde ich Preisanpassungen im Concessionbereich immer vertretbarer (schon aus eigenem Blick in die Kasse) als Erhöhungen der Kinoticketpreise. Zum einen natürlich, da Du immer nur etwa 50% effektiv bei Dir behalten kannst, zum anderen aber, da Kinobesucher bei Vergleichen fast nur auf die Ticketpreise schauen und später am Verkaufstresen dann weniger aufs Geld achten.
  7. Da die Ufa sich in den späten 1980ern extistenzsichernd bei der angeschlagenen Scotia engagiert hatte, wurde von denen ja alles endlos rauf- und runter georgelt. Und das zu 'nem spott Leihmietensatz.
  8. Die Tele5-Doku war klasse und super unzterhaltsam. Ich dachte die ganze Zeit lang: "... und damals bei der Ufa haben wir die Filme ALLE auch gespielt!"
  9. Die Samsung CinemaScreen stellt ja in ihrer Größe eine bis-zu-Lösung dar. Es ist anzunehmen, dass der Haupteinsatz in einer eher kleineren Dimension stattfinden wird, etwa als Lösung für private Kinosäle oder kleineren (Studio-)Kinos, wo es oftmals Probleme beim Projektionsweg gibt, der aufgrund fehlender Höhen oder Treppungen von sich bewegenden Personen oder gar Köpfen unterbrochen wird. Für diese Fälle könnte ich mir den Einsatz durchaus vorstellen. Boxen r und l, notfalls nen Phantom-Center... das geht schon. Für größere Unternehmungen - nein, danke.
  10. Danke für diese neuen Infos!!! Ich hatte da andere oder vielleicht auch die Situation mit der versuchten fristlosen Kündigung durch den Pächter falsch in Erinnerung.
  11. Tja, meine Rede! Aber erklär das mal manchen Usern hier... Hier ist wohl die Reihenfolge der Geschehnisse nicht unerheblich: 1. Der lokale Betreiber mahnt Mängel am Pachtgegenstand an. 2. Der Verpächter kündigt dem lokalen Betreiber. 3. Der Verpächter sucht sich einen neuen Betreiber UND der lokale Betreiber sucht sich einen neuen Spielort 4. Der Verpächter versucht mit Flyern und (unlauteren) Maßnahmen den neuen Spielort des lokalen Betreibers mies zu machen 5. Der lokale Betreiber präsentiert einen möglichen neuen Spielort 6. Der Verpächter präsentiert einen möglichen neuen Pächter, mit dem bereits Einigkeit erzielt und Verträge abgeschlosen sein sollen. 7. Der lokale Betreiber kann nicht mehr an seinen Ausgangsspielort zurück und muss in den Neubau investieren. UND der neue Betreiber kann beim Verpächter auf seine Verträge pochen. Vertrackte Situation. Dieses Reingrätschen ist wahrlich kein feiner Zug und erinnert mich eigentlich an die früheren Kettenkämpfe von CXX und CS. Aber klar ist: wenn sich für den neuen Betreiber aufgrund ausgehandelter Konditionen mit dem Verpächter unterm Strich diese Situation rechnet, ist es nur nachvollziehbar, wenn er den Schritt dann auch wagt. Meiner persönlichen Einschätzung nach ist die Situation für die lokalen Betreiber mit dem komplett zu hievenden Neubau in Zeiten der Besucherrückgänge leider wohl schwieriger als die des neuen Pächters. Allein schon der Objektkosten wegen. Das wird spannend.
  12. Ganz im Gegenteil. Nur platzt bei manchen Beiträgen mir gerne der eigentlich passende Kragen.
  13. Danke nein, darauf falle ich sicher nicht rein. Behalte Deinen Fehlkauf ruhig. Auch der alternative Betreiber des vorhandenen Baus ist alles andere als unerfahren, noch dazu dafür bekannt, auch in anderen Städten mit Kampfpreisen die Aufmerksamkeit der Kinobesucher geweckt und bereits große Mitbewerber bezwungen zu haben. So ein Neubau ist verdammt dazu, eine gewisse Auslastung zu haben. Wenn die auch nur leicht unterschritten wird, rechnet sich das Ganze selbst schon mittelfristig nicht mehr. Und einen solchen Neubau, wie von Dir oben rausgelassen, über andere Häuser quasi querzufinanzieren, ist der vorprogrammierte Tod aller darin beteiligten Objekte. Gottlob müssen weder Mucklis noch andere Betreiber etwas auf solche Susanne-Klickerklacker-Weisheiten geben. Ganz sicher werden sie das Haus als freigestelltes Objekt betreiben.
  14. "Wie an einigen stellen zu lesen war, werden die Gäste den Mucklis in Aurich treu bleiben, auch am neuen Standort. Bleibt dem neuen Pächter also allerhöchstens ein Teil der Laufkundschaft in der Urlaubszeit." Das ist aber nicht wirklich ernst gemeint, oder? Falls doch, bitte 1. leih mir Dein simples Gemüt für düstere Tage 2. lies auch für mich aus Deiner allwissenden Kristallkugel 3. informiere Dich besser und setze Dich mit Gästeverhalten mal etwas intensiver auseinander
  15. So ganz freiwillig ist die Investition wohl nicht. Nach Querelen mit dem aktuellen Vermieter und der aufgrund von angeblichen Mietmängeln ausgehandelten Kündigung konnte der allerdings umgehend mit einem neuen Betreiber von außerhalb (aus'm Pott) aufwarten, der nun in Aurich natürlich Fuß fassen will. Da heißt es investieren oder exekutieren. Mit dem jetzt so schnell ausgehandelten Neubau und der fixen Grundsteinlegung müssen die lokalen Betreiber ihre Ansprüche sichern. Eine unschöne Ausgangssituation, bei der am Ende nur ein Betreiber übrig bleiben wird. Mehr gibt Aurich nun mal nicht her.
  16. Soweit ich weiß, wird das Projekt von der in Aurich bereits ansässigen Kinofamilie Muckli als Unternehmen in Eigenregie gestemmt. Das Netz und auch Blickpunkt:Film gibt in Zeitungsartikeln einiges an Infos hierzu.
  17. Eines der Probleme ist, dass wir Kinomacher mit "die Zuschauer" den Status-Quo-Besucher bzw. die Besucher aus unserer bereits vergangenen Kinokarriere meinen. Niemand (auch ich nicht) sieht das Ende der Kinos in den nächsten zehn Jahren. Die kommenden Besucherjahrgänge aber kennen "das" Kino kaum mehr von eigenen Besuchen oder von Besuchen mit den Eltern, sondern schauen sich Filme nur noch im TV an - Faulheit durch Unwissenheit. Und das wird sich in den kommenden Jahren nicht verberssern, sondern noch verschlechtern. Wie soll die kommende Generation denn ihren Kindern das System Kino nahebringen, wenn sie selbst von ihren Eltern dort nicht mit hingenommen wurden und die Besonderheit und das verbundene Erlebnis kennen- und liebengelernt haben. "Die Zuschauer wissen in der Regel die Qualtität im Kino zu schätzen" - ja, das trifft vielleicht auf die bisherigen Zuschauer zu, NOCH. In den nächsten jahren wird sich das fundamental ändern. Und es braucht ja nicht die Abnahme der Besucherzahl um 100%, um das Kino zu beerdigen. Bereits ein nur geringer Prozentsatz der heutigen Besucherzahlen weniger bricht dem wirtschaftlich betriebenem Kino das Genick. Und da sind wir gerade auf einem guten Weg hin...
  18. @ UlliTD ... mit so'nem Post öffnest Du hier die Büchse der Pandora.
  19. Besonders das klassische Kino in Europa wird bald am Ende sein, denn uns hier treffen nicht nur Marktbegleiter wie z.B. Netflix und Amazon hart, sondern wir spüren deutlich die Löcher durch die am europäischen Markt vorbeiproduzierte Filmware, die besonders im ostasiatischen Bereich für traumhafte Umsätze sorgt, hier aber kaum jemand sehen möchte und bei uns bestenfalls noch unteres Normalprogramm sind. Es werden in Europa ja nicht mal mehr besondere Werbeaktionen durchgeführt, da die Produzenten wissen, dass es verlorenes Terrain ist, bestenfalls also noch etwas "Beifang". Es zeigt sich deutlich, dass Europa und dabei auch hauptsächlich der deutschsprachige Kinomarkt den marktbestimmenden amerikanischen Majors mittlerweile vollständig egal sind. Vor beinahe dreißig Jahren, als Deutschland plötzlich mit 20 Millionen zusätzlichen potenziellen Kinogängern aufwarten konnte, rollte man uns den roten Teppich aus. Mit der Öffnung des asiatischen und ostasiatischen Marktes zog die Jubelkarawane weiter. Und sie kommt nicht mehr zurück. Die Kinomacher in Asien sollten diese Hochstimmung nutzen, solange es noch geht, denn klar ist: wenn irgendjemand unter den großen Filmproduzenten die große und herbeigesehnte Erleuchtung findet, wie tatsächlich von jedem Augenpaar vor dem Fernseher auch Gebühren fürs Streaming genommen werden können, ist es mit dem Kino vorbei. Denn seien wir mal ehrlich: dass bei uns jeder Gast für den Filmgenuss zahlen muss, ist der letzte für die Filmproduzenten noch verbliebene Bonus der Kinos. Bei einem gebuchten legalen Stream können zig Freunde und Teile der Familie gemeinsam vor dem Fernseher sitzen und die Vorführung gratis mitverfolgen. Das bringt den Produzenten (noch) gar nichts. Das Ende klassichen kommerziellen Kinos ist absehbar und nicht mehr zu leugnen. Noch zwei Generationen und wir sind wieder eine Jahrmarktsattraktion (sollte es dann noch Jahrmärkte geben) für die letzten Freaks.
  20. Leider tobt dazu ja hinter (und auch vor) den Kulissen ein heftiger Streit mit einem weiteren potenziellen neuen Betreiber in der Stadt, bei dem kaum was ausgelassen wird.
  21. Professor Fate

    Angebote

    Hallolo! Das heißt "private Nachricht" - wenn Du auf das Profil eines Nutzers gehst, kannst Du ihm von dort aus eine private Nachricht senden, die nicht hier im Thread auftaucht und die sonst niemand einsehen kann.
  22. @Billett Ich denke nicht, dass die Schweizer Kollegen von Universal Pictures International Germany GmbH beliefert werden. Daher werden zumindest o.a. Zeilen nicht für sie gelten.
  23. ... macht nixX, wenn Du das nicht weißt!
  24. Die täglichen Besucher beim 101jährigen konnte ich bislang immer an zwei Händen abzählen. Ärgerlich. Auch vom Film her nicht toll - kein Vergleich zur ersten Buchverfilmung. King Kong in der Kleinstadt bis 50.000 hat auch nicht so toll funktioniert. Logan macht hier momentan in einer späteren Vorstellung und mit einer Woche längerer Laufzeit noch identische Zahlen zu K:SI., die jetzt aber so gut auch nicht mehr sind. Für eine Woche max. sollte ein Kong-Einsatz aber noch genügen.
  25. Der Terminus Islamismus ist m.E. nicht auslegungsfähig und untrennbar mit weltweitem Terror der letzten Jahre verbunden. Die Nutzung dieses Ausdrucks im o.a. Kontext stellt alle Muslime am Hamburger Steindamm unter Generalverdacht und kann/darf so nicht durchgewunken werden. Was eine angebliche staatliche Subvenbtionierung der Cmxx-Gruppe betrifft, kann Dein angegebenes Beispiel kaum erst gemeint sein, oder? Zu allererst mal wäre diese Subventionierung ein durch die Stadt Berlin und so nicht durch den Staat initialisierter Zuschuss. Als ausgewähltes Festspielhaus ist diese Subventionierung im Übrigen auch völlig korrekt und nachvollziehbar, denn Abspielstätten so geringer Größe können selbst bei überproportionaler Auslastung kaum gewinnbringend bespielt werden. Das weiß jeder Kinomacher. Und noch dazu sollte doch bitte Hamburg mit hamburger Verhältnissen verglichen werden. Und nicht mit berliner. In Hamburg ist die (neue Beteiligungs-)Ufa selbst an ihrem Untergang schuld. Den schwarzen Peter da einfach den anderen Betrieben in die Schuhe zu schieben, ist zwar so schön einfach - aber komplett fehl am Platz. Also alles bitte etwas differenzierter angehen.
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