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Professor Fate

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  1. „Wir halten am Kino fest“ ist doch nichts anderes als Verleihsprech für „Vergesst es - günstiger werden die Konditionen für Euch ganz sicher nicht!“. Wahrscheinlich werden die sogar noch anziehen, indem nicht wie bisher gewohnt höhere Sprünge bei den sich verringernden Prozenten nach längerer Laufzeit verhandelt werden können.
  2. Mit dem „klaren und deutlichen Bekenntnis zum Kino“, wie die Majors es auf der digitalen Kinomesse 2021 kolportiert haben, sollte jedem Branchenkenner klargewesen sein, dass das bedeutet, dass sich an den Konditionen natürlich nichts ändern wird. Es wäre nicht mal verwunderlich, wenn die Bedingungen nochmal anzögen, sprich es zB schwieriger werden wird, geringere Prozentsätze in den Folgewochen zu verhandeln.
  3. Rebel, willst Du uns verarschen?!?! Ich hab auch jede Menge Bilder mit Menschen, die 1955 vor Kinos stehen und argumentiere damit nicht die heutige Situation.
  4. Ist aber leider eher lieblos gestaltet. Bilder gibt es meist nur von den Fronten. Es musste beim produzieren halt fix gehen.
  5. Das ist das typische Cinestar-Vorgehen, wenns keinen Gewinn (mehr) bringt. Schuld sind immer die anderen.
  6. Ich denke, @carstenk schießt da etwas übers Ziel hinaus. „Oberstes Gebot“ heißt eben nicht rechtlich bindender Standard. Es ist ein Gebot und keine Anweisung. Und die reingedeuteten Regeln zum Toilettenbesuch während der Vorführung lese ich aus den von ihm angegebenen Textstellen auch nicht heraus. Trotzdem wird eine Umsetzung schwierig und wirtschaftlich wie auch organisatorisch kaum durchführbar.
  7. Ich stehe da eher auf Manfreds Seite. Nichts wird so wie früher sein.
  8. Da treffen natürlich zwei berechtigte Interessen aufeinander. Der Kinobetreiber muss versuchen, die zu erwartenden geringeren Einnahmen in den kommenden Jahren durch Pachtminderungen zu kompensieren. Der Immobilienbesitzer kann gerade in Objekten mit Kinos und Einkaufsmöglichkeiten in attraktiver Lage aber sicherlich den frei werdenden Raum besser nach Umbau zu einer vielfachen Summe an andere Gewerbe verpachten. Auf der Homepage der Filmpassage Salzgitter liest sich das mMn etwas unangebracht vorwurfsvoll. Wenn ein Pächter die Pachtsumme nicht (mehr) erbringen kann, ist der Verpächter ja nicht zwangsläufig dazu gezwungen, das geringere Angebot des Pächters anzunehmen. Ich gehe leider davon aus, dass es in dieser Konstellation nicht bei Salzgitter alleine bleiben wird.
  9. Dann wäre das entsprechende Studio der richtige Ansprechpartner, denn auch kleine Vorführungen sind öffentlich und müssen dem Studio gezahlt werden. Als Privatperson allerdings wird das wohl nichts werden. Frag doch mal ein Kino in der Nähe, ob es die Kopie für eine private Vorführung erhalten kann (wobei auch das nicht kostenfrei sein wird). Allerdings müssten überhaupt mal deutsche Lizenzrechte für eine solche Vorführung vorhanden sein.
  10. Wenn es eine Woche Möglichkeit gäbe UND wir sie hier preisgäben, würde das quasi einer Aufforderung zur Piraterie gleichkommen. Ich denke nicht, dass das dann in unserem oder im Sinne der Studios wäre. DCPs werden ausschließlich für die öffentliche Vorführung unter Kinobedingungen hergestellt.
  11. Auf den Bond im Kino würde ich nicht bauen. Die gesamte Filmbibliothek der manisch geldknappen MGM-Studios steht gerade zum Verkauf und es würde mich nicht wundern, wenn hier ein hübsches Päckchen für den meistbietenden Streamer geschnürt würde. Und der wird sicherstellen wollen, dass der Bond nicht parallelausgewertet wird. Das einzige, was EON doch momentan noch von einem Verkauf ins Streaming abhält, sind die zu erwartenden Geldrückforderungen der Sponsoren und Werbepartner, denen eine Kinoauswertung zugesagt wurde. Sobald hier eine Lösung steht, wird es ganz schnell gehen, vor allem wenn die anstehenden Zinsen für die Geldaufnahme der Produktion in keiner Relation mehr zu den zu erwartenden Gewinnen steht. Egal, was das Studio beteuert...
  12. Ich könnte mir vorstellen, dass es eher foto- denn kinotechnisch ist. Die beiden Dosen könnten (vielleicht auch) noch unentwickelte Kleinbildfilme beherbergt haben. Im Kinobereich gibt es kaum Bedarf für so geringe Mengen an gerolltem Film. Es scheint auch noch etwas zu fehlen, das vor dem Spalt im Gerät in der Mitte sitzen müsste - zu sehen am gefrästen Loch, das durch den Glaseinsatz zu sehen ist. Eine Klinge?
  13. Professor Fate

    Kartenlesegerät

    Mach’s mit der Hausbank und lass Dir irgendwas als zwingendes Gegengeschäft einfallen (Gutscheinkauf oder nen Spot buchen), das die entstehenden Kosten kompensiert. Immerhin bringt das Gerät die Bank ein gutes Stück ihrem Ziel weiter, bargeldlos agieren zu können. Sowas klappt im Allgemeinen recht problemlos.
  14. Mechanische Weberei
  15. Der blauen Säule im Saal und des Bildwandformates nach müsste die Folge in den mittlerweile geschlossenen Karlstor-Kinos in München entstanden sein.
  16. Auf alle Fälle vorher ein Vernichtungsprotokoll erstellen und dieses von zwei Personen unterschreiben lassen. Eigentlich müssten die verbrannt werden.
  17. Eine solche Scheibe mit Blick in den BWR gibt es auch im Dephin Kinocenter in Wolfsburg.
  18. Der Film heißt nun im Deutschen "Der König von Zamunda".
  19. Nein, nüchtern betrachtet hat er wirklich jedes Kino verschandelt. Und wenn sie, wie in den Mitte1990ern zumindest optisch ganz okay waren, war der Bau selbst eigentlich immer Rott: alles Trockenbau ohne vernünftigen Schallschutz, Holztreppung ohne ausreichende Brandschutzbemalung, billige Klappsitze aus der damals hauseigenen Kamphöhner-Bestuhlungsfirma, die mit kurzen Dübeln in den Sperrholzboden geschraubt wurden und schon nach wenigen Tagen gewackelt haben, wild zusammengesetzte „Architektur“ und und und. Alles billig und schnell gebaut. Er ließ der Innenausbaufirma (eigentlich immer Försterling aus Hannover) komplett freie Hand beim Saaldesign. Da war dann schon mal der eine oder andere Ausrutscher in Schweinchenrosa oder lila dabei. Reihenabstand 95cm. Konzessionierung? „Hier wird nur im Bereich von fünf Metern um den Verkaufstresen konsumiert. Also wird auch nur das konzessioniert.“ Ende. Für alles wurde eine Riech-Lösung gefunden und das sah man später auch. Ich erinnere mich an den angeheuerten Architekten, der jeden Abend auf die Baustelle kam, um die durchgeführten Änderungen in die Skizzen einzuarbeiten: „Ja meinen Sie, ich bin so blöde und erstelle jedes Mal neue Pläne?!!?“ - Herrlich... und der Bauleiter in Münster, der ihn eigenhändig von der Baustelle gejagt hat, weil Heinz Riech sein Max-und-die-zwei-Polen-Team (die Polen konnten nur mit ner Flasche Wodka intus halbwegs gerade Wände ziehen) angewiesen hatte, eine tragende Wand wegzureißen... ich hätt ja noch Dutzende solcher Geschichten parat. Die Legende sagt, dass einer seiner Theaterleiter in Berlin ihn mal derart in Rage brachte, dass der Kinokönig mit nem Griff ans Herz zusammengebrochen war. In seiner Angst hat er dann sofort den Notarzt geholt und als Heinz Riech dann auf einer Trage ins Auto gebracht wurde, winkte der seinen Theaterleiter noch ran, zog ihn zu sich und meinte: „... und wenn die Fahrt hier jetzt was kostet, zieh ich Ihnen das vom Gehalt ab.“ Wunderbar! ... ach, es waren gute Zeiten!
  20. Unser Kampfruf vor Ort war gerne mal: „Mein Name ist Heinz, schönes Kino hab‘ ich keins.“
  21. Maggi Peiper - unvergessen im VB Düsseldorf, wie die Verleiher bei ihr Schlange standen, beladen mit Geschenkkörben, um sich ihr Wohlwollen zu sichern. Ne ausgefuchste Schlange.
  22. Volker Riech ist meines Wissens nach schwer an Demenz erkrankt und wird in einem Stift stationär entsprechend gepflegt.
  23. Danke für den Link! Ich habe genau zu dieser Zeit für die UFA in Osnabrück gearbeitet und habe alles aus dem Bericht 1:1 miterlebt. Was für eine Zeit. Aber am Ende hat er immer die Firma zusammengehalten. Ich erinnere mich auch an ruhigere Momente mit Heinz Riech, in denen er sehr viel in sich gekehrter war. Das konnte ich zu Beginn gar nicht glauben. Heinz Riech brauchte Kontra, man musste ihm Grenzen setzen und fordern. Man musste ehrlich sein. Nachdem ich das erkannt hatte, ging es erheblich besser mit ihm. Irgendwann wollte auch ich den neuen Heilsbringer Herrn Flebbe kennenlernen und wechselte in der Stadt die Häuser. Tatsächlich war es bei den Flebbe-Betrieben damals sehr viel heftiger und schwieriger, als nach außen kolportiert wurde. Ich erinnere mich, dass ich im Kino dort eines Abends an der Kasse saß und der damalige FTB-Riech-Prokurist Udo Deinert im Einlass vor mich trat, mit mir zwei, drei Sätze wechselte und mir dann erklärte, er würde hier nicht eher wieder gehen, bis ich ihm zugesagt hätte, zur UFA zurückzukommen, ohne mich würde alles durcheinander sein. Fand ich einen irren Auftritt und es fiel mir nicht schwer, seiner „Drohung“ nachzugeben. Es folgte eine lange und gute Zeit. Ach ja, die 1990er...
  24. Warum sollten die Studios denn dann bitte jetzt - wo sie diesen "offensichtlichen neuen Heilsbringer der Filme-Macher" für sich entdeckt und besetzt haben - auf ein solches Agreement eingehen? So eine Vereinbarung trifft man doch nur, wenn man sich pari in die Augen blicken kann. Und das ist längst vorbei. Und diese Argumentation "Kino war schon immer da" kann ich nicht mehr hören. Vor allem nicht in solch einem Kontext, denn auch "das Kino" hat irgendwann mal begonnen, bevor es "seit 125 Jahren Stürme und Katastrophen" überstanden hat. Genau wie das Streaming jetzt. Warum sollte Streaming also sang- und klanglos wieder untergehen? Das ist doch reines Wunschdenken. Und als solches nicht einmal begründet. "All Good Things Must Come To An End" - und die Kinos sind wie der Stummfilm an der Schwelle zum Ton. Das Kino wie wir es kennen wird nicht mehr lange existieren und ich erkenne (zumindest für mich) dabei gerade ein klares Muster im Verhalten der Studios, um sich die Zukunft zu sichern. Leider ohne Lichtspiele.
  25. Wobei ich den neuen Termin für „Tod auf dem Nil“ durchaus vorteilhaft sehe. Ein schöner Film für die Weihnachtszeit.
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