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Gibt es denn noch Kopierwerke, die Magnettonbespurung durchführen?
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Dem kann ich nur zustimmen. Oft schon wollten uns die DVD-Hersteller glauben machen, dass der auf der Silberscheibe enthaltene Ton eine 5.1-Abmischung darstelle. Aber wir haben ja noch gute Ohren, um uns da nicht einfach so leicht an der Nase herumführen zu lassen. Im Falle von BEN-HUR in Deutsch weiß ich leider nicht, was nun wirklich Sache ist. Ich habe bislang nur die US-Version angehört. Netter Exkurs am Rande: dass es auch umgekehrt sein kann, beweist die Erstauflage der US-DVD von Cronenbergs EXISTENZ. Da steht geschrieben "Dolby Surround", was für Kenner unschwer bedeutet DD 2.0. Hört man allerdings in die Scheibe rein, so eröffnet sich einem ein spektakuläres 5.1 Imperium :D
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Ich kenne da einen prima Platz in HARRY POTTER UND DER FEUERKELCH, der sich geradezu einzigartig für die Anbringung der Schweizer Pausenschleifen eignet. Nämlich direkt nach dem Abspann - da stört's keinen :wink:
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Zur deutschen DVD: die Erstauflage hatte bereits DD 5.1 Ton, die jetzt kommende "Special Edition" ebenso. Ob Dialog-Panning vorhanden ist, weiß ich leider nicht, da ich immer nur die O-Fassung ins Regal gestellt habe. Ob die neuen deutschen 35mm-Kopien komplett mit Dolby A bearbeitet wurden oder nicht, das kann uns bestimmt jemand sagen, der diese Kopie schon einmal im Einsatz hatte.
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Sehr gut: dann würde mich mal Deine persönliche Meinung zur digitalen POLLY interessieren. Im POLLY Thread hattest Du ja erwähnt, dass Du die CS-Fassung angeschaut hast. Der direkte Vergleich wäre jetzt bestimmt mal interessant. Und noch ein Punkt: in welchem Format (ca. 1:1.85 oder 1:2.35) wurde bei Deinem Besuch die DLP-Präsentation gefahren?
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Tja, so wie es scheint leider nur Wunschdenken. Einem Ohrenzeugenbericht in diesem Forum war zu entnehmen, dass die deutsch synchronisierte 35mm-Fassung der "Neue Visionen" nur die Ouvertüre in Dolby STEREO A besitzt, alles andere aber reinstes MONO ist. Man sollte hier dem deutschen Verleiher mal kräftig auf die Finger klopfen. Die können doch nicht ernsthaft glauben, dass sich auch nur eine müde Seeleauf den Weg ins Kino macht, um den Film in brachialem Mono-Sound zu genießen, wo doch zuhause die mit Stereo-Sound ausgestattete DVD im Regal steht. So sehr ich es auch schätze, dass der Verleiher hier überhaupt neue Kopien hat ziehen lassen, so sehr empfinde ich den Einsatz von Mono-Kopien als pure Ignoranz.
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Wenn ich @preston und die anderen Anwesenden richtig verstanden habe, dann handelt es sich bei der untertitelten Fassung um eine Dolby Stereo A Kopie (ich war selbst leider nicht da und muss mich hier auf die Aussagen der Ohrenzeugen verlassen).
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Lieber @cinerama: vielen Dank für Deine spaßigen Ausführungen. Nur leider ist uns allen damit nicht geholfen. Noch immer wissen wir nicht, aufgrund welcher Information der Vorführer welches Format bei der DLP-Projektion seinem Publikum anbietet. Hier erhoffe ich mir aus diesem Forum ein paar Insider-Infos.
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Und jetzt die Gretchenfrage: WOHER weiß denn der Vorführer, wie das angelieferte Digitalmedium vorzuführen ist?
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Wie bereits gesagt: bei Nachfrage beim belgischen Digitalisierer wurde die Auskunft erteilt, dass es sich bei POLLY BLUE EYES um ein "TV Master" handeln würde. Da macht dann die Angabe "16x9" Sinn. Aber: warum um Gottes Willen werden TV-Master an KINOS ausgeliefert? Leider habe ich seitens der Theaterleitung nichts mehr gehört. Beim letzten Telefonat vergangene Woche wurde mir versprochen, das ganze Thema aufzuklären. Na ja, vielleicht bin ich einfach zu ungeduldig. Spannend bleibt's allemal. Denn weiterhin steht die ganz große Frage im Raum, ob der Vorführer bei DLP-Projektion grundsätzlich das projizierte Format FREI WÄHLEN kann. Diesen Gedanken finde ich etwas beängstigend, da dadurch die künstlerischen Absichten des Kameramanns vollkommen unterlaufen werden können. Man hat sich ja schon daran gewöhnt, dass das Fernsehen das ständig macht. Weshalb wir ja alle nicht mehr Fernsehen schauen, oder? Aber dass dieses Dilemma jetzt auch im Kino Einzug hält, das gibt einem schon zu denken. Für weitere Erklärungsversuche und Hinweise sind wir alle sehr dankbar.
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@cinerama: wolltest Du nicht einmal vor einiger Zeit direkt beim Berliner Verleih bzgl. BEN-HUR vorsprechen? Wäre schön, wenn Du die in Erfahrung gebrachten Infos in diesem Forum posten könntest. Soweit ich unterrichtet bin, wird die SCHAUBURG in Karlsruhe die englische Originalfassung mit deutschen Untertiteln einsetzen. Und die ist wohl in Dolby Stereo A. Meine Vermutung bzgl. des Postings von @guenter ist, dass das Allgäu wohl die deutsche synchronisierte Fassung einsetzt. Aber das wird @guenter sicherlich noch detailliert posten.
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@guenter: handelte es sich bei Deiner Kopie um eine deutsch synchronisierte Fassung oder um die deutsch untertitelte Originalfassung?
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Sehe ich etwas anders: derjenige, welcher "den Mist ausbaden muss", ist Euer geschätzter und viel Geld bezahlender Kinobesucher, der seinen Harry ein einziges Mal wenigstens ohne Werbeunterbrechung anschauen möchte. Da muss sich dann die Chefetage nicht wundern, wenn irgendwann plötzlich (?) das Publikum dem Kino fernbleibt.... Auch die jetzt hier in diesem Forum geführte Diskussion über den besten Platz, eine künstliche Pause in den Film einzubinden, finde ich mehr als fragwürdig. Ihr solltet derartige Fragen direkt mit dem Filmverleiher bzw. den Produzenten des Films besprechen. Die haben bestimmt ein oder zwei offene Ohren für das Anliegen der Chefetage und werden in den nächsten Potter gleich mehrere Pausen integrieren... :D Sorry für den Sarkasmus, aber bei solchen Diskussionen kann ich mich einfach nicht zurückhalten. In diesem Sinne dann noch ein schönes Wochenende!
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Man entferne den zweiten, dritten und fünften Akt - und schon könnt ihr ein paar weitere Vorstellungen fahren, gell... :shock:
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Hier nun also die erste konkrete Information, die mir der Theaterleiter soeben mitgeteilt hat. Aufgrund der Diskussion in diesem Forum hatte er sofort bei XDC (richtig geschrieben?) in Belgien nachgefragt. Dort wurde ihm mitgeteilt, dass es sich bei der im Kino vorliegenden Digitalversion um ein TV-Master handelt. Der Theaterleiter wusste allerdings nicht, dass der Film gestern im Format 1:2.35 gezeigt wurde und wollte sich dbzgl jetzt nochmal mit dem zuständigen Vorführer besprechen. Seine Vermutung: möglicherweise hat der Vorführer gestern ein falsches Format bei der Wiedergabe eingestellt. Das könnte sein, da die Christie-Projektoren die Voreinstellungen wohl nicht speichern und man jeden Tag aufs Neue das Projektionsformat wählen muss. Es wurde mir versprochen, dass ich hierzu aber noch nähere Infos bekommen werde, sobald die Sache geklärt ist. Es bleibt also weiterhin spannend. Vielleicht kann ja die Theaterleitung des betreffenden Kinos direkt hier ins Forum posten? Ansonsten übernehme ich das gerne, sobald die entsprechenden Detailinfos vorliegen.
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würde da nicht eher eine recherche vor ort, also im kino, die naheliegendste lösung sein? Zweifelsohne. Ich werde versuchen, da mal ein paar Infos "an Land zu ziehen".
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So - jetzt gießen wir nich ein bisschen Öl ins Feuer! Ich habe mir gestern Abend nochmals POLLY BLUE EYES angeschaut. Im seklben Kino, wiederum in DLP-Projektion. Und siehe da: was am Wochennende noch im Format 1:1.85 gezeigt wurde, das lief nun gestern im 1:2.35-Format!!!!! :shock: :shock: Erklärungsversuche? Möglicherwesie entscheidet jetzt doch der Vorführer spontan, in welchem Format "gefahren" wird? Nee - das kann doch nicht angehen, oder doch? Ist denn das angelieferte Digitalmaterial nicht ordentlich gekennzeichnet? Steht da nicht irgendwo drauf, in welchem Format der Film zu spielen ist? Oder stellt sich der Projektor gar automatisch ein? Jetzt sind die Experten an der Reihe - sachdienliche Hinweise bitte hier im Forum posten. Schließlich wollen wir alle mehr über diese neuartige Technik lernen.
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Alle haben mal klein angefangen - den CinemaScope-Film gab's auch erst im Jahre 1953 :wink: Das digitale Kino ist m.E. nach immer noch in einer Experimentierphase. Die kommenden Jahre werden dann zeigen, was sich in der Praxis durchsetzt und welche Qualität ein zahlendes Publikum akzeptiert (obwohl wir die Antwort auf letztere Frage bestimmt schon kennen...). Und last but not least möchte die Industrie natürlich den Kinobetreibern möglichst jedes Jahr ein neues Gerät (dann Upgrage genannt) verkaufen - das klappt doch im Consumer-Bereich auch ganz gut! Aber nach derart viel Abschweifungen vom eigentlichen Thema möchte ich die POLLY BLUE EYES Diskussion doch wieder auf den Kernpunkt zurückführen und hier die Gretchenfrage stellen: handelt es sich bei der DLP-Version des Films tatsächlich um ein beabsichtigtes, anderes Bildformat als bei den 35mm-Kopien? (Anm: Die von mir besuchte DLP-Vorführung war in etwa 1:1.85. Die 35mm-Kopien ahben ein 1:2.35 CS Bild). Oder wurde hier bei der DLP-Projektion ein Fehler gemacht? Wäre superklassetoll wenn hierzu mal ein Experte Stellung beziehen könnte.
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na dann viel spass...176 seiten technisches englisch...zumindest kann man dann in der nächsten hier anstehenden diskussion mit solchen begriffen wie ... FIPS 140-2 Audit Mechanism Requirements for Certain Modifiable Operation System Environmets for Cyrptographic Modules ... fachmännisch glänzen :-) http://www.dcimovies.com/DCI_Digital_Ci...pec_v1.pdf :lol: :lol: :lol:
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Logisch, dass Gestauchtes auch entzerrt werden muss. Aber: muss das zwingend per Optik gemacht werden? Könnte das nicht auch auf digitalem Weg entzerrt werden? Zu meiner Schande muss ich eingestehen, dass ich mir den DCI-Standard nicht (oder noch nicht) durchgelesen habe. Ich bitte daher also um Nachsicht ob meiner Fragen/Vermutungen. Aber wie pflegte einmal einer meiner Dozenten so treffend zu bemerken: "Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten". Ein schönes Motto, an das ich mich auch weiterhin halten werde :lol: @FH77: wäre toll wenn Du bzgl. Deiner Aussage den UFA-Palast Stuttgart betreffend noch ein paar weitere Details hier posten könntest! :roll:
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@preston sturges: glaubt man den Ausführungen von @FH77, so wird im Stuttgarter UFA-Palast die DLP-Projektion MIT einem Anamorphoten gefahren. Ich bin daher jetzt etwas verwirrt. Bitte um Aufklärung :shock:
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Egal wie es ist: vielleicht wollte Herr Lucas das im Falle von EP3 genau so und nicht anders haben! Und einem "Künstler" wollen wir doch wirklich nicht ins Handwerk pfuschen - oder wollen wir? Wir könnten good old George aber das nächste Mal einfach danach fragen, wenn wir ihm zufällig in irgendeinem Treppenhaus über den Weg laufen... :wink: Künstliche Video-Schärfe und übersättigter Kontrast? Wenn das die Zaubermittel sind, die mir solch schönen Kinoerlebnisse möglich gemacht haben, dann bin ich voll dafür! Weiter so. Und die Brille setze ich dann wieder ab....
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Lieber @cinerama: Du musst wirklich nichts mehr aufkochen was schon längst gegart ist :wink: Mein Hinweis/Einwand richtete sich gegen solche pauschalen Aussagen, wie Du sie oben anwendest. Ich meine hier Deinen Vergleich der Bildqualität der beiden DLP-Präsentationen von EP3 und POLLY BLUE EYES. Ich habe beide Filme in DLP-Fassungen angeschaut. Zeitversetzt wohlgemerkt. Und bei beiden Malen empfand ich das Bild als sehr gut. Aber vielleicht hätte ich ja meine Brille aufsetzen sollen... :wink:
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Was zu beweisen wäre, gell... :wink:
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Und nicht zu vergessen: der tolle Score von Bill Conti. Da der Film mit seiner Überlänge nicht komplett auf den Teller passt, wird der Film in der Schauburg mit einer Pause gezeigt. Aus demselben Grund wurde die Erstaufführung damals in Stuttgart auch mit einer Pause gefahren. Die Pause ist zwar vom Regisseur nicht vorgesehen, aber das können wir verzeihen. :wink: Beim 70mm-Blow-Up von THE RIGHT STUFF wurde das Originalformat von 1:1.85 beibehalten, d.h. die "Südkurve" wird nicht in ihrer ganzen Breite genutzt.