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Thomas

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Alle erstellten Inhalte von Thomas

  1. Moin, falls du weder Justierlupe noch Blauglasscheibe hast, kannst du auch eine einfache Sammellinse (Lupe, Frontlinse eines alten Objektivs, etc) in den Strahlengang vor das Objektiv bringen. Bei entsprechender Stellung siehst du dann die Glühwendel und deren Abbild auf der Leinwand.
  2. Ich mache bei Gelegenheit mal ein Foto von der Wocheschaurolle.
  3. Bei der "FOX stöhnenden Knochensau" war meist nur der Titel in Spossenschrift, da dieser immer gleich blieb und nie neu erstellt wurde. Die folgenden Beiträge hatten dann Zackenschrift.
  4. 1990 erfuhr man in der Mediathek der Uni-Oldenburg von der bevorstehenden Räumung des Filmlagers der BFD Karl-Marx-Stadt. Quasi über Nacht wurde ein LKW gechartert und die Kopien aus dem Container umgeladen. Es befindet sich seit nun schon 20 Jahren große Teile der DDR-Filmproduktion im Keller der Uni. Darunter auch Kopien, die bei Progress nicht mehr verfügbar sind. Zu Zwecken der Forschung und Lehre können diese Filme angesehen werden (am DEFA-Schneidetisch oder im Bibliothekssaal auf der Leinwand). Neben fast allen Spielfilmen der DEFA (auch die "verbotenen") sind noch viele Dokus, Augenzeugen, etc. vorhanden.
  5. Das ging aber auch anders herum: Schaut euch mal die amerikanische Syncro von "Der schweigende Stern" an. Da wurden aus den guten Sowjets plötzlich die bösen Russen, egal ob die Handlung dann noch Sinn macht oder nicht... Siehe auch hier: Der schweigende Stern bei Wikipedia
  6. So, Maschine 1 ist fertig! Das Getriebe lässt sich wieder ganz leicht durchdrehen. Für alle, die in Zukunft das gleiche Problem vor sich haben, schreibe ich hier die einzelnen Schritte auf: - Motor abbauen - Schraube von der Schaltrolle rausdrehen, "Nasenscheibe" abnehmen, Schaltrolle vorsichtig abhebeln - Plombe von der Getriebedeckelschraube oben links entfernen; dies geht am besten mit einem Vorstecher - Alle Schrauben herausdrehen (vorsichtig, am besten mit einem großen Schraubendreher, bei dem man einen Maulschlüssel ansetzen kann - Getriebedeckel abnehmen - die 2 großen Schrauben am Kreuzgetriebe lösen und Getriebe gerade nach hinten herausziehen (saß bei mir ziemlich fest) - Kreuzgetriebe in eine saubere Plastikschale legen und mit Kriechöl einsprühen (Ich habe mit Caramba-Graphit-Multiöl gute Erfahrungen gemacht) - An der Motorkupplung Kriechöl neben die Kupplung sprühen, so dass es ins Gehäuse laufen kann - alle Stellen mit Kriechöl einsprühen, wo 2 Zahnräder aufeinander treffen oder wo ein Lager vermutet wird - 5 Minuten einwirken lassen - eine Wasserpumpenzange auf mittlere Größe einstellen und an der Motorkupplung das Getriebe langsam und vorsichtig durchdrehen - nach einigen Umdrehungen (ca. 10) ist das Werk wieder so leichtgängig, dass man jetzt am Handrad weiter durchdrehen kann - Nach 5 Minuten ist das Werk wieder so leichtgängig, wie ich es von der Ernemann 10 kenne - Jetzt das Kreuzgetriebe vorsichtig durchdrehen, bis es wieder komplett leichtgängig dreht. - zusammen bauen, fertig! Ganz herzlichen Dank für eure Hilfe!
  7. die Rückwand habe ich leider noch nicht abbekommen. Gibt es einen Trick, um das Zinnsiegel vor der Schraube oben links raus zu bekommen. Ich wollte da nicht mit dem Akku-Bohrer dran damit die Schraube heil bleibt. Mit dem Lötkolben bekommen ich es auch nicht weggeschmolzen. Und durch die Luke bekomme ich das Getriebe nicht heraus. Alles fest! Die zwei Befestigungsschrauben gingen gut raus. Auch die Schaltrolle konnte ich problemlos abnehmen. Ist das Getriebe sonst noch irgendwo befestigt?
  8. In Ermangelung einer solchen Menge an Verdünnung habe ich erst einmal durch die Schauöffnung etwas Bremsenreiniger hinein gesprüht. Seitdem lässt sich der Bildstrichrad und das Schwungrad millimeterweise bewegen. Ich werde die Prozedur heute Abend noch mal wiederholen.
  9. Thomas

    Kopie spielbar?

    Polyesterblankfilm: Wenn gerade kein Kopierwerk in der Nähe ist, tut es auch das Startband von einem aktuellen Trailer.
  10. Hej herzlichen Dank für die ausführliche Antwort. Die Sache mit der Universalverdünnung werde ich mal ausprobieren. Ich gehe mal davon aus, dass ich dann das Getriebe bis über das Kreuzgetriebe füllen muss, da sonst die entsprechenden Stellen gar nicht erreicht werden. Ich würde die Verdünnung dann mal eine Nacht in der Maschine lassen, am nächsten Tag das Zeug ablassen und probieren, ob sich etwas bewegt. Das beschriebene Problem tritt an zwei Maschinen gleichzeitig auf. Beide sind seit 40 Jahren nicht mehr in Betrieb gewesen. Bei einer Maschine lässt sich noch mühsam das Bildstrichrad verdrehen. Daher war ich von Verharzung ausgegangen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei beiden die Ölpumpe blockiert ist. Eine Frage noch: Das Getriebe ist von innen mit einer weissen Farbe lackiert. Wird diese Lackierung von der Verdünnung aufgelöst?
  11. Moin, ich versuche gerade eine Ernemann 10 wieder zu beleben, die seit 40 Jahren nicht mehr benutzt wurde. Der Erhaltungszustand ist sehr gut, allerdings sitzt das Werk fest. Daher möchte ich das Kreuzgetriebe raus nehmen, um evtl. verharztes Öl entfernen zu können. Der Getriebedeckel ist ja leicht zu entfernen. Ich würde jetzt die Schaltrolle abnehmen und dieSchr auben neben der Schwungmasse herausdrehen. Ist sonst noch etwas zu beachten? Der Knopf zur Bildstrichverstellung sitzt auch fest aber ich gehe davon aus, das er sich bei blockiertem Schaltgertriebe ohnehin nicht bewegen lässt. Ansonsten sieht die Mechnik im Kopf wie neu aus. Gibt es sonst noch Stellen, die gerne verharzen?
  12. natürlich sollte man immer mit den original-Quellen testen. Leider konnte ich auf die schnelle keine original Fotozellen für die Tk35 auftreiben. Meine mühsam eingemessenen Luxeon LEDs + Konstantstromquellen + Schaltnetzteile hätte ich für einen Verstärkertest natürlich rausgeschmissen... Jetzt mal im Ernst: Ein Mp3-Spieler funktioniert hervorragend am TV2. Dies konnte ich an einem funktionsfähigen Modell bereits testen. Auch wennn es einzelnen Forumsmitgliedern als Teufelszeug erscheint, digitale Signalquellen an einen Röhrenverstärker anzuschließen. Vielen herzlichen Dank für eure Hinweise, insbesondere das Überprüfen der einzelnen Vorstufen klingt vielversprechend. Sobald ich einen passenden Testverstärker habe, werde ich anfangen zu messen.
  13. Moin, auch wenn das Kino vor Ort die Vorführungen nicht mehr selbst durchführt, solltet ihr trotzdem versuchen, die Filme über dieses (oder ein anderes) Kino zu bestellen und abzurechnen. Erfahrungsgemäß bekommt man bei Verleihern als kleiner Verein, der nur Einzelvorstellungen durchführt nur sehr schlechte Konditionen. Wenn ihr Mainstreamfilme zeigen wollt, müsst ihr bei 10000 Plätzen mit enormen Vorauszahlungen rechnen. Ansonsten kann ich T-J nur recht geben: Gebrauchte Optiken mit langen Brennweiten gibt es gebraucht sehr Preiswert. Aber 28m Bildbreite ist eine echte Herausforderung.
  14. Moin, nachdem der Verstärker nun seit Jahren in der Ecke steht, würde ich ihn gerne in Betrieb nehmen. Leider stimmt mit dem Gerät etwas nicht. Ich habe an den Mikrofoneingang einen Mp3-Spieler angeschlossen. Aus dem Lautsprecher war auch Musik zu hören (in guter Qualität und ohne Verzerrungen), allerdings viel zu leise. Hat jemand von euch eine Idee, wo der Fehler zu suchen wäre? Es handelt sich um das Modell mit den 2 EL12-Röhren (TV2).
  15. ...kenn ich von meiner ehem. Uni. "Vergessen Sie nicht, die entsprechende Genehmigung beim Staatshochbauamt zu beantragen." Dabei wollten wir doch nur eine Lampe neben der Ernemann anschrauben aufhängen....
  16. Thomas

    Tk35 schmieren?

    Moin, ich sehe das genauso wie Pascal. Um die Sache auf die Schnelle zu testen kannst du das Lager zunächst mit WD40 einsprühen und anschließend passendes Öl hinterher nachfüllen. Wenn das Lager dann leichter dreht, kein Spiel hat und keine Kratzgeräusche von sich gibt, würde ich die oben beschriebene Prozedur durchführen. Bei meinen TKs läuft die Tonbahn ca. 2Min nach.
  17. nicht zu vergessen der LMP16 von Pentacon. Ebenfalls ein sehr robustes Gerät und der direkte Nachfolger der TK16. Wie der Name schon sagt, kann er Licht- und Magnetton wiedergeben. Er war der letzte 16mm-Projektor, der in der DDR hergestellt wurde. Von daher könnte ab und an noch einer auftauchen.
  18. Die Projektoren P6 mit Halogenlampe und P7 sind Asbestfrei. Ich habe mir auch den Bauer P8 gekauft, da er komfortabel in der Bedienung ist und relativ leise läuft. Dazu noch die Isco Zoomoptik bis 20mm und schon hat man auch auf kurzen Entfernungen ein schönes großes Bild. Den Projektor habe ich für 20Euro als defektes Gerät gekauft (Standschäden). Anschließend habe ich ihn bei einem versierten Feinmechaniker aufarbeiten lassen (Friktionen einstellen, Sinterlager unter Vakuum mit frischem Öl versorgen, Antriebsriemen erneuern, etc). Damit hatte ich für 220Euro ein frisch überholtes Gerät, das bisher noch keine Ausfälle gezeigt hat.
  19. Es ging doch nie um "besser" oder "billiger", sondern nur darum, mit welcher Technik am meisten Geld zu verdienen ist. Und das ist definitiv nicht die 35er Technik mit ihrer Abwärtskompatibilität selbst für 70 Jahre alte Anlagen. DAS ändert sich mit Digi-Kino definitiv! Oder was glaubt ihr, wann DCI 2.0 auf den Markt kommt. Natürlich nicht kompatibel mit DCI und natürlich müssen Server und Projektor (teuer) nachgerüstet oder ausgetauscht werden. Viele kleine Kinos haben ihre Digi-Projektoren über 7-8 Jahre finanziert. Ich kenne keinen EDV-Standard, der so lange durchgehalten hätte.
  20. Das kommt darauf an, ob du wirklich noch die originale Fotozelle (Metallbügel in einem großen Glaskolben) drin hast oder ob diese schon durch eine Solarzelle (kleiner schwarzer Kasten, ca 7x5mm) ersetzt wurde. Eine Fotozelle lässt sich nicht an heutigen Verstärkern betreiben, sie benötigt eine Saugspannung von 100V, um arbeiten zu können. Eine Solarzelle lässt sich recht brauchbar an den Mikrofoneingang eines Mischpultes anschließen. Direkt an den Verstärker anschließen geht auch hier nicht, da dann die Vorverstärkung fehlt. Auch der Phono-Eingang funktioniert nicht, da das Lichtton-Signal eine Höhenanhebung braucht, der Phono-Eingang aber eine Bassanhebung vornimmt. Klingt nicht wirklich gut... Der Umbau der Tk auf Solarzelle ist aber nicht schwer und an einem Nachmittag erledigt. Ich habe auch schon den Kopfhörerausgang am TK-Verstärker genutzt, um einen modernen Verstärker anzuschließen.
  21. Moin, derzeitn arbeite ich eine herrlich vermurkste Bauer B8a wieder auf. Da der Lampenhaustubus nicht mehr original ist, stimmen anscheinend die Entfernungen nicht mehr. Daher die Frage: Wie groß ist bei der B8 die Entfernung zwischen Bildfenster und Lichtbogen? Und welcher Spiegel gehört hier hinein? Dieser hier zB.? Mein Link
  22. Thomas

    Höhe Ernemann X

    Noch was: Wie baut man eine Erna eigentlich am besten auseinander? Lampenhaus, Motor und Friktion sind ja kein Problem. Dann das Tonlaufwerk raus und die Kabel dahinter gelöst. Kann man jetzt den Kopf abnehmen?
  23. Thomas

    Höhe Ernemann X

    herzlichen Dank für eure Hilfe. Die Erna gab es tatsächlich mit den 600m Trommeln. Da ich eine 900m Spule hier habe kann ich sagen: Die passt definitiv nicht. Vielleicht gab es diese Trommeln als Sonderausstattung für niedrige BWR?
  24. Thomas

    Höhe Ernemann X

    Moin, hat jemand von euch eine Idee, wie hoch eine Erna10 ist? Die Anleitung von Film-Tech gibt leider nur die Maße incl. 900m-Spulen und Magnettongerät an. Gefragt ist die Höhe mit den normalen 600m-Spulen ohne Magnettongerät. Da der BWR nur eine Deckenhöhe von 2m hat, kommt es hier schon auf den Zentimeter an. Schönen Dank.
  25. das ist auch immer eine Sache des Interesses. Ich suchte eine Sendung von 1981 von Radio Bremen. Laut deren Archiv galt die Aufzeichnung als verschollen. Später gelang es mir, einen U-Matic-Mitschnitt in einer Stadtbildstelle aufzutreiben. Eine Kopie wollte ich dann dem Archiv zur Verfügung stellen: Kein Interesse!
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