
fn
Mitglieder-
Gesamte Inhalte
187 -
Benutzer seit
-
Letzter Besuch
Inhaltstyp
Profile
Forum
Galerie
Alle erstellten Inhalte von fn
-
Ja, schon. Ich wuesste auch nicht, wie man einen Vario-Anamorphot in der Manier von herkoemmlichen Zooms bauen sollte - hier aendert sich ja nicht die Brennweite, sondern der BrennweitenQUOTIENT (1 in vertikale Richtung, 1.25-3 in horizontale Richtung.) Von daher meinte ich das auch nicht. Einen Prismenanamorphoten durfte ich schon mal aus der Sammlung Deines Lieblingsfeindes bestaunen ;-) In Aktion habe ich so eine Kanone noch nicht gesehen, aber ich denke mal, es sind erhebliche Farbraender zu erwarten. Eine Apochromatische Korrektur wie bei sphaerischen Objektiven duerfte bei Prismenoptiken nicht so ohne weiteres moeglich sein, oder liege ich falsch? Daher bleibe ich bei meiner Vermutung des Aufloesungsverlustes, auch wenn es (exakter Planschliff vorausgesetzt) bei monochromatischem Licht exakt scharf arbeiten duerfte. Danke in jedem Fall an Cinerama fuer die interessanten Zusatzinfos.
-
Kann man mit einem "Zoom"-Anamorphoten ueberhaupt die noetige Mildschaerfe hinbekommen, um noch einen Aufloesungsvorteil gegenueber Breitwand-Reduction-Copies zu haben? Muesste ich wetten, wuerde ich mich auf nein festlegen. Zu diesem Sonderformat gab es doch hoffentlich auch passende Anamorphoten mit festem 1,5x-Faktor. Weiss man da naeheres?
-
Ich war immer der Meinung:It's not a bug, it's a feature :) Als Kompensation fuer die Projektion auf gekruemmte Leinwand...
-
sehr schön ist auch der satz den John Ford (spielt sich selbst als Regisseur) in Goddard's DIE VERACHTUNG (Franscope-Kamera: Raoul Coutard) sagt ... "CinemaScope is fine for snakes and coffins, but not for people." ... dem Goddard aber durch seine auf das breite format schön angelgte inszenierung des filmes selber wiederspricht ... subtile dialektik :-) ?? Der Regisseur ist doch Fritz Lang. An einen Gastauftritt von John Ford kann ich mich nicht entsinnen. Bist Du sicher? Trotzdem ein schoenes Zitat!
-
Mea culpa. Wenn man nicht so sehr auf lange Lampenlebensdauer wertlegt, kann man die Dinger auch durchaus an 230V, dann also im 2,5kW-Betrieb fahren ;-) Aber wieder im ernst: Kaltlichtspiegelbetrieb, ihne irgendwelche Kondensoroptiken etc ist beim S2000 wirklich kein Problem? Dann wuerde ich das evtl. auch mal angehen... Viele Gruesse, Florian
-
Wie leicht/schwer ist eigentlich bei der S2000 der Umbau auf (sagen wir mal) 230V/250W Halogen-Kaltlichtspiegel? Der Vorwiderstand sollte ja sowieso vermieden werden, da er die (ansonsten entbehrliche) Asbestpappe beheizt.
-
Ich bin auch dabei...
-
Hey, verschenke das Ding nicht zu voreilig. Die Teile haben einen wahnsinnig schoenen Klang (die, die ich kenne, zumindest), und es gibt nichts stilvolleres, als eine Vorstellung mit einem satten Ding-Dang-Dong zu beginnen. Und eine Version mit Kurbel laesst sich auch recht gut in eine Automation integrieren. Zum Funktionstest: Such dir ein Geraet mit einem Line- oder Mikroeingang - der Pegel von zumindest meinem Gong lag irgendwo in der Mitte - also zum Beispiel auch einen PC mit Soundkarte. Dann mach Dir an den Gong einen passenden Stecker dran (also z.B. 3,5mm-klinke) und probiere das ganze aus. Stromversorgung braucht der Gong jedenfalls nicht. Viel Spass mit dem Teil Florian
-
Hallo Ulli! Was ist denn das Problem damit? Mechanik, oder die Elektronik? Das einzige groessere Problem mit Elektronik koennte sein, dass eine Wicklung gebrochen ist - andere Defekte waeren schnell beseitigbar. Ich habe letztens mal so ein Ding restauriert - allerdings kein so komfortables mit Kurbel, sondern einen drei-Tasten-Gong vom VEB Gino-Goeng-Gombinat Hinteroberlausitz oder so ;-) Das Hauptproblem war neben Rost und einer nicht unerheblichen Russ-Schicht (war aus einem Vorfuehrraum nach Trafobrand), dass die Zinken, an denen die Haemmer angerissen werden, ziemlich abgenutzt waren. Also eher ein mit Schluesselfeile und viel Geduld zu behebender Defekt. Danke uebrigens fuer die schoenen Bilder! Viele Gruesse, Florian
-
Hat jemand Lust auf die Fleissarbeit, dafuer einen vernuenftigen Artikel im Wiki anzulegen? Da ist sowas wesentlich besser aufgehoben...
-
Äußerer Anstöße? :shock: Hast Du auf die Os***-Kolben eingeprügelt, bis sie hinüber waren? ;-)
-
Dem Namen nach würde ich sagen ja. Viele Grüße, Florian
-
Vielleicht hat er ja in der Eile auch was durcheinandergebracht? "Deine Tochter ist die Schwester von Deiner Mutter"? "Deine Tochter ist die Mutter von Deiner Schwester"? Wer weiss, was er da gesagt hat... ;-)
-
Farbstabilität im Sinne von Fading? Da habe ich bei Defa70-Material noch nichts beobachten können. Die von Cinerama erwähnten großen Toleranzen beim Guß und bei der Entwicklung dagegen schon - bemerkbar macht sich das mitunter als "pumpender" Grünstich. Völlig anderes Thema, beziehungsweise Frage an Cinerama, da Du ja vermutlich weiter mitliest: Gibt es eigentlich (öffentlich zugängliche) chemische Untersuchungen, was das Farbfading bei Kodakmaterial verursacht hat? Ist der Cyanfarbstoff selbst instabil, oder wird er durch eine nicht vollständig entfernte Substanz zerstört? Und hat austretende Essigsäure irgendeinen Effekt darauf? Bis dann, Florian
-
Wenn das Ruckeln durch nichts zu beseitigen ist, der Filmweg sich nichts anmerken lässt, und die Unruhe bei anderen Kopien nicht auftritt, ist manchmal einfach der Bildstand auf der Kopie selber Mist. So geschehen bei uns letzthin bei "Reise der Pinguine". Ich konnte es nicht glauben, bis es auf der anderen Maschine an den gleichen Stellen genauso gehüpft (teilweise 1/4 Lochhöhe grob geschätzt!!!) ist.
-
Ich würde halt in dem Fall die Beine des alten GoldCaps abzwicken und den neuen daran anlöten. Wenn das die Bauhöhe nicht unzulässig vergrößert, kein Problem. Viele Grüße, Florian
-
Ich sehe immer noch nicht ganz, wie die Größe der Sonne sich auf das Flimmern auswirken soll. Eigentlich verschenkt man doch nur Licht, wenn sie größer ist als das Bildfenster, oder?
-
Fachkundig zurückgestichelt - so macht das Forum Spaß ;-)
-
...oder er mag nicht mögen :)
-
Ein paar Fragen zur Praxis der Digitalvorführungen
fn antwortete auf Brillo's Thema in Digitale Projektion
Hey, man muss es nur mit der gleichen Berechtigung wie Super35 dann logischerweise Super-2k nennen ;-) -
Cinema Paradiso lässt grüßen ;-)
-
Sapperlot, wofür die Engländer Wörter haben. Da gibt es doch einen Calvin&Hobbes: "English is a great language. You can verb anything" :)
-
Ich fand es zutreffend, was ich (im nachhinein) im Filmdienst gelesen habe: "formal ambitionierter [...] Thriller". Meiner Empfindung nach stand der Regisseur unter einem Zwang, etwas besonders künstlerisches zu schaffen. Ebenso kam die Farbdramaturgie ziemlich mit dem Holzhammer daher - sowohl von der Motivwahl her als auch von der Nachbearbeitung. Möglicherweise hat erwähnter "Digital Colorist" eine Karriere als Metal-Gitarrist hinter sich und ist es von daher noch gewohnt, dass Regler dazu da sind, sie an den rechten Anschlag zu drehen ;-) Ansonsten würde mich die Existenz eines zum Film passenden Thriller-Regiehandbuches nicht wundern, das hier Kapitel für Kapitel durchgearbeitet wurde...
-
SUPERMAN RETURNS, MIAMI VICE, CLICK ... alles digitale drehs
fn antwortete auf preston sturges's Thema in Digitale Projektion
agree ... ich würde noch hinzufügen wollen: WAHRE LÜGEN, VOLVER (beide anamorphotisch), KISS KISS BANG BANG (für gelungenes Breitbild in Super-35) ... Bei ersterem stimme ich Dir voll zu, letztere beide habe ich leider nicht gesehen... Mooment: Einigkeit im Forum? Das darf es nicht geben! ;-) In diesem Sinne, bis zur morgigen Verbrennungsmotor-Orgie... Florian -
SUPERMAN RETURNS, MIAMI VICE, CLICK ... alles digitale drehs
fn antwortete auf preston sturges's Thema in Digitale Projektion
Es lebe die Meinungsvielfalt... Vielleicht saß ich bei Capote einfach zu weit vorne. Ich setze mich gerne "in" Breite Formate, die dann natürlich eher aus den Totalen und der Bildschärfe heraus leben müssen (womit ich nicht meine, dass nicht mit größeren Aufnahmen akzentuiert werden darf). Beim genannten CAPOTE fielen dagegen Filmkorn und riesige Köpfe, eben so eingeklemmt in die Bildhöhe, über mich her. Andere mögen aber andere Sehgewohnheiten haben und daher auch eine andere Bildästhetik bevorzugen. Vielleicht können wir uns darauf einigen: Die Bildkomposition der 1:2.35er Formate sollte mehr die überwältigende Bildbreite als die (dagegen verhältnismäßig geringe) Bildhöhe herausstellen. Inwieweit das vom Aufnahmeformat beeinflusst wird, wäre zu untersuchen. Dass die vorhandenen sphärischen Optiken bei S35 "länger" werden, geht ja schon in Richtung von Cineramas Beobachtung. Und um mir gleich teilweise selbst zu widersprechen: Der herausragendste Breitfilm dieses Jahres war für mich bis jetzt DIE ZEIT DIE BLEIBT. Anamorphotisch aufgenommen (einige Einstellungen sphärisch), sehr dicht, sehr nah, sehr persönlich.