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Bauer P6 Serie 1/2 (schwarze Taste) - Versuch einer Auflistung
Gizmo antwortete auf icecream1973 Elias's Thema in Schmalfilm
Hier mein P6 automatic mit durch den Vorbesitzer bereits in den 80ern ausgeführten "Sonderlackierung". Hat Stiftsockellampe 24/250 und die alte Tonelektronik mit zentralem Siebelko. Laut BAUER Nomenklatur Baujahr 7/1970. -
Doch, gibt es noch. Z.B. zuletzt von Pyral: https://www.wittnercinetec.com/7033DE Muss man allerdings eher auf Ebay suchen. Ist inzwischen wirklich selten und war zuletzt eher im Berecih 16mm zu finden.
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Es gab tatsächlich Filterfolien für Kameraobjektive. Ich habe mal ein großes Set ersteigert, was ursprünglich für eine Arri ST gedacht war. Die Folien wurden in Bögen ungefähr DIN A5 verkauft und waren entsprechend eingepackt. 85B habe ich mehrere Bögen da. Der Rest ist ziemlich zerschippelt. Das Zeug ist allerdings schätzungsweise mindestens 50 Jahre alt.
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Fragen kostet nichts. Aber auch Georg Bogner ist längst im Ruhestand und bearbeitet hin und wieder als ehemaliger Arnold & Richter-Techniker eine Arriflex. Ob er sich mit der Super 16 Konversion einer Bolex beschäftigen mag, glaube ich ehrlich gesagt nicht.
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Das Problem ist eher, Elektronik, Mechanik und besonders das Schmiermittel sind vermutlich rund 45 Jahre alt. Bereits mit ungefähr 10 Jahre alter Videotechnik gab es Probleme mit der Elektronik bei unter 10°C Außentemperatur. Meistens durch gealterte SMD-Elkos verursacht. Selbst erlebt.
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Böse Zungen sagen ja, das waren die Alias-Namen von Daniel Wittner und seiner Frau.
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Bauer T183 - Geschwindigkeitssteuerung defekt
Gizmo antwortete auf MFB42 aka M. Bartels's Thema in Schmalfilm
Laut den Schilderungen von Malte befürchte ich das. Der scheint deutlich einfacher gestrickt zu sein. -
Bauer T183 - Geschwindigkeitssteuerung defekt
Gizmo antwortete auf MFB42 aka M. Bartels's Thema in Schmalfilm
Falls jemand doch noch einen Schaltplan vom Bauer T183 in seinem Archiv findet, würde ich mich über eine Nachricht freuen. -
Bauer T183 - Geschwindigkeitssteuerung defekt
Gizmo antwortete auf MFB42 aka M. Bartels's Thema in Schmalfilm
Ich habe mich auf die "gleichstromgeregelte" Bauer-Motorelektronik eigentlich ganz gut "eingeschossen". Der Letzte aus dem Forum hier, dem ich geholfen hatte seine BAUER Studioklasse wieder zum Laufen zu bekommen, war unser Herbert. Allerdings hatte der vorher den Stecker der Lichtschranke falsch auf die Kontaktleiste gesetzt und damit die Fototransistoren gegrillt. Falls ich Dir helfen soll schicke mir gerne eine PN. In Deidesheim haben wir schon nebeneinander gesessen. Ich bin der "Lange" vom Beaulieu-Filmclub. Gruß Rainer -
Bauer T183 - Geschwindigkeitssteuerung defekt
Gizmo antwortete auf MFB42 aka M. Bartels's Thema in Schmalfilm
Entweder ist die Lichtschranke kaputt oder der Regeltransistor ist durchgeschlagen. Wenn der blaue Elko einen Kurzschluss hätte, würde der Motor überhaupt nicht mehr laufen. -
Du wirfst gerade Nass und Trockenkleben durcheinander. Die beiden Verfahren benötigen jeweils eine eigene Klebepresse. Für welches Verfahren sie gedacht sind sieht man sofort, wenn man zwei Filmenden in die Presse einlegt. Überlappen sie ist es eine Nassklebepresse. Liegen die Enden auf Stoß ist es eine Trockenklebepresse. Letztere haben auch immer eine Aufnahme für eine Rolle Filmklebeband ( "TESA" ). Das ist eine ziemlich seltsame Störung. Vermuten kann man aus der Ferne viel. Von Bedienungsfehler bis ausgerissener Perforation, die zum Wegziehen der oberen Filmschlaufe geführt haben. Vielleicht auch eine alte Klebestelle, die nach 40 Jahren wieder aufgegangen ist. Aber einen echten Riss habe ich bei 16mm ehrlich gesagt noch nie erlebt.
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Oh je. Martin ist gelernter Industriemechaniker. Hat also mit Maschinenbau zu tun.... 😁
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Für den Film auf Bobby brauchst Du eine sogenannte Steckspule. Diese ist teilbar. Dort wird der Film auf Bobby eingelegt, die Hälften wieder zusammengeschraubt und das ganze kann wie eine normale Filmspule auf einem Umroller behandelt werden. Oder den Bobby auf einen dicken Stift oder Kugelschreiber schieben (als Ersatz für eine Achse), den Stift in der linken Hand festhalten und mit der rechten Hand kurbeln. Alles schon selbst ausprobiert. 😉
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Nein. Die Kamera hat ein Fixfokus Objektiv. Die Schärfe ist irgendwo bei 4 - 6 Metern festgelegt. Je nach Blende ist maximal von 2 Meter bis unendlich alles scharf (Schärfentiefe). Dichter ans Objekt heran wirds unscharf. Ansonsten hilft nur ausprobieren.
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Ich will ja nicht sticheln. Aber die Idee ist nicht neu: https://van-eck.net/en/product/bauer_t500_t600_series_-_lens_holder_for_scope_-_anamorphic_lenses/
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Fomadon LQR von 05/22, ungeöffnet(!), noch verwendbar?
Gizmo antwortete auf SteffenK's Thema in Schmalfilm
Lieber zum Recyclinghof damit. -
Ich kenne diese Anlagen nicht. Aber mein Vorschlag wäre, mal die Zündgeräte über Kreuz zu tauschen, links nach rechts, rechts mal links einbauen. Oder hat möglicherweise der Lampenkolben in der rechten Maschine eine Macke? Wenn es eine Weile funktioniert hat, wird die Installation selbst nicht die Ursache sein.
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Ich will den armen Herbert ja auch nicht in die Pfanne hauen. Der ist genauso wie ich langjähriges Mitglied bei den Beaulieu-Filmclub Leuten. Aber hier gerne der Reparaturbericht: Ich habe in der Tat jede Menge alte und neue Lötstellen erneuert. Die alten waren vermutlich von Bauer und sahen so aus, als hätte sich der ganze Lötkegel von der Platine gelöst. Die neuen Lötstellen der Kondensatoren und des Sicherheitswiderstands habe ich auch nachgelötet. Für C508 war ein falscher Wert eingesetzt worden: 22nF anstatt 220nF. Bei der Gelegenheit habe ich dann auch C513 durch eine vernünftige Bauform ersetzt. Herbert hatte hier einen WIMA 10nF mit 400V Spannungsfestigkeit eingesetzt. Das wurde ziemlich eng, da dort die Platine hinter dem Motor liegt. Beim Leistungstransistor musste ich die Platine reparieren. Die Lötflächen waren regelrecht verbrannt. Die Zuleitung zur Basis musste ich mit Draht flicken. Noch ein Wort zum R534: dieser liegt direkt hinter dem Gleichrichter, vorm Elko C515. Dieser C515 verabschiedet sich im Alter gerne mit einem Kurzschluss. In der Folge brennt dann R534 durch. Dieser Widerstand (0,47 Ohm/2 Watt) ist ein sogenannter Sicherheitswiderstand, der im Falle des Falles durchbrennt ohne weiteren Schaden anzurichten. Bitte diesen Widerstand nie mit einem Typ höherer Belastbarkeit ersetzen. Da es den Widerstand nicht so einfach zu kaufen gibt, bietet sich hier am ehesten eine Thermosicherung an. Hier musste ich auch schon experimentieren, um einen Typ zu finden, der nicht schon bei regulärem Betrieb auslöst. Dann noch ein paar Worte zu R527, mit dem die Laufgeschwindigkeit justiert wird. Bitte diesen Trimmer nicht mit einem billigen Piher oder Radiohm ersetzen. Alle Werkstätten haben diesen Einstellwiderstand immer durch einen CERMET-Typ ersetzt. Hat auch was mit Alterungsverhalten zu tun. Ansonsten kann natürlich jeder in seinem Projektor machen was er will.
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Thema abgeschlossen: @iSuper8 hat mir die Platine zugeschickt und ich konnte sie reparieren. Ursächlich für das Fehlerbild waren unsachgemäß ausgeführte Lötstellen.
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Den Herrn Bogner kann ich übrigens aus eigener Erfahrung auch empfehlen.
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Wie ich darauf komme? Bauchgefühl! Ruf doch einfach mal bei Filmotec an und versuche, ein paar Rollen UN54 in 16 oder 35mm zu bestellen. Alternativ kannst Du auch eine Anfrage per Mail hinschicken. Anschließend berichte mal, wie es Dir ergangen ist.
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Eigentlich dachte ich, dass da einer von den Riemen von den Armen der Bildseite passen würde. Bei meinem P6 Studio hat sich der Riemen für die Rückwicklung des Perfolaufwerks aufgelöst. Der ist auch schon lange obsolet. Ich habe den Projektor aber auch schon über 10 Jahre nicht mehr wirklich gebraucht. Daher hatte ich auch keinen Druck hier eine Lösung zu entwickeln.
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Das Großlabor ORWO Net gibt es schon länger. Die bekommen z.B. die Fototaschen aus diversen ROSSMANN-Filialen. Allerdings regional aufgeteilt. CEWE mischt da auch noch mit. Interessant ist eher die Tatsache, dass die Eigentümer das Unternehmen von der Börse genommen haben und die Rechtsform nun eine GmbH ist. Mit Filmotec hat ORWOnet nun rein gar nichts zu tun. Wer da nun im Zeitalter von DSGVO und Co großzügig Kundendaten an ein anderes Unternehmen übermittelt hat, ist eine andere Frage. Auf Filmotec ruhten viele Hoffnungen. Inzwischen fürchte ich, dass man dieses Unternehmen wohl abschreiben kann. Wirklich schade.