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Hier mein Senf dazu: Technisch gesehen ist die Abtastung durch "Schmalfilm-Archiv" immer noch qualitativ minderwertig. Allerdings binden selbst Redaktionen von öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern historisches Material in solcher Abstastqualität in Beiträge ein. Ob das Material nun 4:3 oder 16:9 beschnitten wird ist zweitrangig, solange die Kadrage stimmt, also die Köpfe dran bleiben, etc. Z.B. AVP macht deutlich bessere Abtastungen. Hier ein Normal-8 Film in SD, der von AVP abgetastet wurde, in der bescheidenen youtube Qualität Youtube erlaubt in SD nur Datenraten von maximal 1 MBit. In HD sieht so eine Abtastung noch einmal schärfer aus. Inhaltlich bleibt zu Deinem Film zu sagen: Der N-8 Film transportiert den Anspruch etwas "Altes" zu sehen. Es wird aber durch die Bilder klar, hier gibt es nur noch aus der Zeit gefallene Reste zu sehen, keine Menschen, Bild-Ton-Schere. Es hätte also Video genügt. Das unbunte Schwarz/Weiß ist jedoch klug gewählt. Es passt zum düsteren Thema. Im Prinzip entscheidest immer Du, wie die Bilder auf das Publikum wirken sollen. Wenn Du aber das Medium Film benutzt, musst Du für eine elektronische Wiedergabe einen erhöhten Aufwand treiben, damit die Filmbilder nicht unnötig schlechter wirken, als sie sind. Gruß Rainer
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In meiner Gegend findet sich aber kein Fachgutachter bzw. eine gewerblich agierende Fachwerkstatt für Filmgeräte. Was hast Du denn dem Ebay Service nun hingeschickt? Zu dem EuGH-Urteil: meines Wissens ging es darum, das Verkäufer trotz gescheitertem Verkauf die Kaufsumme vom Käufer einklagen können. In dem speziellen Fall ging es um den Kauf eines sehr hochpreisigen Mobiltelefons, das auf Wunsch des Käufers unversichert als Päckchen verschickt wurde. Der Käufer behauptete nun, er hätte das Päckchen nie bekommen und forderte per PayPal-Käuferschutz sein Geld zurück. Gruß Rainer
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Wenn nur die Bildlampe nicht funktioniert ist an der restlichen Elektronik nichts kaputt gegangen. Die Bildlampe hängt an einem Trafo. Dazwischen befindet sich ein potenter Schalter. Meist ist es der Paketschalter vom Zentralschalter (Rückwärts-0-Motor an-Motor und Lampe an- z.B.). Ohne Spannungsmessung bzw Durchgangsmessung ist das ganze wie Fischen im Nebel. Prüfe doch mal den Widerstand der Lampe. Dann merkst Du auch, ob die kaputt ist. Gruß Rainer
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Also bei mir sind 235 Volt in den Steckdosen. Die Projektionslampe ist nur ein Bauteil. Z.B. die Tonelektronik mag auch keine Überspannung. In den Projektoren gibt es nur höchst selten Spannungsregler. Die BAUER Studioklasse hat so etwas nur für die Versorgung des Mikroprozessors (wo vorhanden). Dann kriegen die Elkos mehr Spannung und sind noch dichter an der Bemessungsgrenze. Ich habe alle Projektoren auf 240 Volt umgestellt. Eine Toleranzgrenze gibt es wohl. Bin der Meinung, daß 10% Überspannung (auf 220V bezogen) maximal zulässig wären. In der Praxis würde das einen Wert von 242 Volt bedeuten. Allerdings bezieht sich das auf ein neues Gerät - das dann auch eine deutlich verkürzte Lebensdauer hat.
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Die Frage ist, kannst Du Spannungen messen? Der Sekundärkreis der Projektionslampe ist nicht abgesichert. Du müsstest am Trafo die Spannung für die Lampe messen. Eventuell ist die Fassung verzundert. Läuft der Motor noch? Funktioniert der Verstärker? Glimmt die Lampe? Mehr lässt sich aus der Ferne nicht sagen. Gruß Rainer
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Oh je, doofe Situation :) Bei Filmen die bei ANDEC entwickelt wurden, hab ich schon in den Auftrag an ANDEC "Telecinevorbereitung" reingeschrieben. Dann wird der Film bereits von ANDEC gewaschen. Einmal musste ich Altmaterial zum Abtasten schicken. Das habe ich dann mal schnell bei ATLANTIK in der Sieker Landstraße (Hamburg-Rahlstedt) waschen lassen. Aber die gibt es nicht mehr. Ruf doch einfach mal bei AVP an und frage, was sie Dir empfehlen würden. Ist das eine aktuelle Auskunft, daß die nicht selber waschen? Vielleicht haben die inzwischen eine eigene Waschanlage, da es das ARRI-Kopierwerk bzw das Bavaria-Kopierwerk in der Form nicht mehr gibt. Ansonsten sind leider zusätzliche Postwege notwendig. Den Film vorher nicht waschen ergibt leider sehr unschöne Ergebnisse, wie ich schon selbst erleben musste. Die PTF-Rollen am Abtaster vollbringen jedenfalls keine Wunder. Gruß Rainer
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Hallo Turbidus, herzlich willkommen hier im Forum. ANDEC entwickelt nur Negativ/Positiv selbst. Umkehrfilm wird weitergeleitet. Und ja, ANDEC macht hervorragende Positivkopien von entwickelten Negativen. Ich kann ANDEC empfehlen. Es empfielt sich aber, vorher dort mal anzurufen, wenn man noch nie was hingeschickt hat. Ganz einfach um abzuklären, daß das was man vorhat, auch so funktioniert. Gruß Rainer
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Hi Andreas, AVP ist immer noch makellos, was 16mm-Farbnegativ angeht. Es ist leider eine Binsenweisheit: "Billiger heißt nicht immer preiswerter". Leider habe ich bislang nie woanders abtasten lassen. Filmkameraden hier im Norden schwören auf PEGO in Bad Schwartau. Da bekommt man aber nur BD oder DVD. Für die Nachbearbeitung sollte es schon ProRes oder DNxHD sein. Problem an der Sache ist, Du möchtest Farbnegativ hochwertig abgetastet haben. Positiv kann fast jeder gut. Aber bei Farbnegativ wirds sehr sehr eng in D. Mir fällt da höchstens noch TF Cinenova ein, oder ANDEC. Aber die sind sicherlich nicht preiswerter. Daran, was die Firmen als Ausgabeoptionen angeben, sieht man schon, ob sie auch für Produktionen arbeiten oder eher für Konsumenten, die nur eine DVD bzw. BD haben wollen. Gruß Rainer
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Hallo Pfütze, es gibt leider kein universales Fett für alle von Dir genannten Bereiche. Für einen Filmprojektor braucht man in erster Linie Sinterlageröl. Nähmaschinenöl ist eigentlich zu dünn. Damit werden die Lager der Hauptwelle versorgt. Gefettet werden in einem Filmprojektor eigentlich nur Zahnräder. Und die sind meistens gut versorgt. Wo Öl bzw Schmiermittel hinkommen soll steht in der Wartungsanleitung des entsprechenden Projektors. Problemstelle Nr. 1 ist meistens das Lager, wo der Motor die Hauptwelle antreibt. Da sitzt auch der Schaltnocken. Den kann man auch leicht fetten, zur Not auch mit Vaseline. Eigentlich gehört dort Fließfett hin. Ich habe ebenfalls recht viel mit Videorekordern und Tonbandgeräten zu tun. Aber solche Geräte musste ich noch nie mit Schmierstoff versorgen. Gerade Videorekorder sind sehr speziell, was die Schierstoffe angeht. Bei Tonbandgeräten ist es nicht ganz so schlimm. Aber Filmprojektoren sind dagegen recht grobe Geräte. Falls Du Sorgen mit Video- oder Tonbandgeräten hast, kannst Du gerne eine PN an mich schreiben. Gruß Rainer
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Ach herrje, ich habe im Januar 2018 ein Projekt im Auge, wo ich FOMA R100 durch meine SR2 laufen lassen wollte. Der Film zerreißt? Nicht, das die Kamera davon schaden nimmt? Gruß Rainer
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Vom Album Siemens 2000
Inneres des vorderen Kästchens. Der Elektromagnet muss zum Projektorlauf anziehen und bleibt die ganze Zeit an Spannung. Nur bei Aktivierung der Stillstandswiedergabe fällt der Magnet ab, die Bremse legt an, die Aufwickelfriktion kuppelt aus, die Blendenwelle wird vom Antrieb ausgekuppelt und ein Hitzeschutzfilter wird zwischen Bildlampe und Filmbühne eingeschwenkt. Die Spule hat nach 15 Minuten angefangen zu braten. Funktioniert aber noch. Ist wohl nur für 220 Volt ausgelegt. -
Das Problem mit der Aufwickelfriktion habe ich eben gelöst. Der Antrieb kuppelt nur ein, wenn der Objektivträger in der richtigen Stellung ist. Muss ich nur noch die Bildlampe aus der Fassung bekommen.
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Hallo zusammen, mir wurde gestern auf dem BCFI Regionaltreffen ein Siemens 2000 geschenkt. Ich habe ein paar Bilder in die Galerie gestellt: Es ist ein Modell mit Ölbohrungen. Baujahr 1962. Bildlampe 100V/500W. Im Stillstand ließ sich zuerst die Blendenwelle eine viertel Umdrehung drehen. Das hat aber mit dem Kasten der Stillstandsprojektion zu tun. Dort ist ein Elektromagnet mit einer Bremseinrichtung drin. Es kuppelt wohl auch den Antrieb der Aufwickelfriktion ein und aus. Ich habe jedenfalls festgestellt, das alle Teile noch gut geölt sind und habe den Projektor eingeschaltet. Er läuft auch recht leise. Projektionsobjektiv ist ein Astro-Kino-Color IV mit 1,8/25mm. Allerdings ist die Projektionslampe nach einige Male ein und ausschalten kaputtgegangen. Überstrom wars nicht, es wurden nicht mehr als 5 Ampere angezeigt. Ich bekomme die Lampe auch nicht aus der Fassung raus. Scheint festgegammelt zu sein. Da ich vor 20 Jahren beim Zivildienst auch schon mal eine Lampe mit den Fingern zerdrückt habe - mit längerem Aufenthalt beim Arzt - möchte ich ohne Handschuhe dort nicht weiter probieren. Die Aufwickelfriktion läuft derzeit auch nicht. Offensichtlich wird da etwas nicht richtig eingekuppelt. Ich sehe aber nicht, was die Kuppelstange betätigen soll. Wenn man sie per Hand nach hinten drückt läuft die Kette. Ich weiß im Moment nicht, was ich mit dem Ding machen soll. Einen stummen Projektor brauche ich eigentlich nicht. Ein Füßchen fehlt, genau das von der Höhenverstellung hinten links. Gruß Rainer
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Vom Album Siemens 2000
Aus dem Kästchen der Stillstandsprojektion führen Schaltelemente in den Projektor. Zur Zeit funktioniert der Aufwickelantrieb nicht. Ein Arm müsste vorn ein Rad auf der Achse verschieben zum Einkuppeln. -
Vom Album Siemens 2000
Blick ins Innenleben. -
Vom Album Siemens 2000
Blick auf den Kasten der Stillstandsprojektionseinrichtung. -
Vom Album Siemens 2000
Lampenhaus und Vorwiderstand. Der Blechkamin ist vorhanden und wurde fürs Foto abgenommen. Man sieht, es handelt sich noch um ein Modell mit Ölbohrungen. Baujahr laut Elko-Aufdruck 1962. -
Vom Album Siemens 2000
Projektionsobjektiv Astro-Kino-Color IV 1,8/25mm -
Vom Album Siemens 2000
Der kleine Kasten vorne beherbergt eine elektromechanische Einrichtugn zur Stillstandsprojektion. Vermutlich stammt der Projektor aus Beständen der Polizei oder einer ähnlichen Einrichtung - Stichwort "Schiesskino". -
149 Euro fände ich aber auch für ein nicht gewartetes Objektiv dieses Typs völlig in Ordnung. Für 15 Euro darf man eigentlich gar nichts erwarten.
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Ich habe ebenfalls ein paar Bilder in die Galerie geladen:
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- berlin
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Vom Album Filmertreffen Berlin 2017
Die Projektorbatterie wird in Stellung gebracht. Hinten, von links: Siemens 2000 und Hokushin SC-10. Vorne, von links: Siemens 800 mit 15V/150W Halogenlicht und ELMO GS1200 P-Com.