
Gizmo
Mitglieder-
Gesamte Inhalte
1.355 -
Benutzer seit
-
Letzter Besuch
-
Tagessiege
16
Inhaltstyp
Profile
Forum
Galerie
Alle erstellten Inhalte von Gizmo
-
Kleine Kinos in Bedrängnis: Digitalprojektion zu teuer
Gizmo antwortete auf THX's Thema in Digitale Projektion
Hallo Salvatore, es ist mir klar, das jeder Vergleich irgendwo hinkt. Ich habe ja auch nicht gesagt, das alle Kinos in Zukunft ferngesteuert werden. Ich wollte nur andeuten, das die digitale Technik enormes Vereinfachungspotential aufzeigt und in der Tendenz zu deutlich weniger, dafür hochqualifizierten Arbeitsplätzen führt. Gruß Rainer -
Kleine Kinos in Bedrängnis: Digitalprojektion zu teuer
Gizmo antwortete auf THX's Thema in Digitale Projektion
Warum denn so aufwendig? Das digitale Kino von morgen braucht doch keinen Vorführraum, pardon BWR-Raum mehr. Der Beamer kommt in einen Kasten unter der Saaldecke und einmal im Jahr kommt der Wartungsheini mit Staubsauger und Putzlappen. Man kann das jährliche Putzen auch sparen, denn alle drei bis fünf Jahre muss das Innenleben der Gondel herausgerissen werden, da die Hardware dann nicht mehr dem technischen Standard entspricht. Ich schätze, das die großen Kinoketten dann pro Bundesland noch drei bis fünf "Vorführer" beschäftigen werden, die zentral in einer Art "Leitstelle" die Abläufe überwachen und nötigenfalls per DFÜ und Fernwartung eingreifen können. Könnt Ihr Euch nicht vorstellen? Die Deutsche Bahn zum Beispiel ist gerade eifrig dabei, ganz Deutschland aus FÜNF zentralen Stellwerken zu steuern. Die neuen Länder (exDDR) werden zentral aus Berlin gesteuert, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hamburg und Bremen aus Hannover etc pp. Gruß Rainer -
Hm, also so stark unterbelichtet habe ich noch nie. Anfangs eher mal überbelichtet. Dann frisst die weiße Schrift aus. Gemessen wird auf Graukarte mit externen Belichtungsmesser. Danach werden dann alle Titeltafeln belichtet. Klappt mit Negativ und Umkehrfilm. Das Ergebnis ist immer sehr gut. Ehe die Buchstaben grau werden muss man schon mindestens 2 Blenden unterbelichten. Der Kontrast des Schwarz auf dem Fotopapier ist jedenfalls recht hoch, gegenüber Normalpapier. Gruß Rainer
-
Hallo Jörg, eigentlich empfinde ich die ASA Beschränkung als großer Unsinn. Man will mit Gewalt fotochemischen Film ins Abseits drängen und passt sich den technischen Unzulänglichkeiten des neuen Digitalfernsehens an. Das es 250 ASA ist, wusste ich nicht mehr genau. Glaubte irgendwo gehört zu haben, das man die "Grenze" bald auf 100 ASA senken will. Bzw "empfohlen" ist, wenn möglich nicht höher als 100 ASA zu gehen. Warum auch immer. (Jaja, das Korn überfodert die Codecs :-( )
-
Hallo zusammen, vor einiger Zeit schenkte mir ein alter 16mm-Filmer, der auf Video umgestiegen war, zwei 122m Dosen KODAK Eastman VNF Film (7240). Er gab mir den Hinweis, das er die Filme nicht im Kühlschrank liegen hatte. Ich nahm sie an, um sie irgendwann als Kaiserfilm oder für Kratzertests zu verwenden. Nun habe ich eine Rolle ausgepackt - zum Glück eben nicht im Dunkelsack - und stellte fest, das die Rolle recht ausgeprägt säuerlich riecht. Offensichtlich hat der Zersetzungsprozess der Trägerschicht bereits begonnen. Sie war übrigens immer noch originalverpackt. Es war noch die alte Filmdose mit Prägung KODAK EASTMAN. Das Material habe ich nun komplett entsorgt. Anderes Thema: Ich musste heute wieder Film bestellen und habe von KODAK mitgeteilt bekommen, das es das VISION 2 100T Farbnegativ Material nicht mehr gibt und das der VISION 3 200T als Ersatz gilt. Wenn ich mir die restriktiven technischen Richtlinien der ARD/ZDF ÖR-Anstalten ins Hirn rufe, gibt es damit von KODAK nur noch ein Material (50D), welches für HD-Produktionen angeblich verwendet werden darf? Vielleicht weiß Oliver mehr? Gruß Rainer
-
Hallo fcr, verstehe ich das richtig: Du möchtest schwarze Schrift auf weißem Hintergrund haben. Bedeutend filmischer wäre aber weiße Schrift auf schwarzem Hintergrund. Ich erstelle die immer im Computer und drucke sie dann mit einem Tintenstrahldrucker auf mattes Fotopapier (für Tintenstrahldrucker). Das belastet zwar stark die Patrone, die übrigens noch nicht zu leer und zu alt sein darf. Aber man druckt ja nicht jeden Tag Titel, sondern nur wenn ein Projekt zu Ende ist. gruß Rainer
-
Hallo, ich wusste gar nicht, das es noch Bildstellen (die jetzt Landesinstitut heißen) gibt, die 16mm Kopien ausleihen. In Hamburg hat man offensichtlich nichts mehr. Der oben genannte P6 scheint der Beschreibung nach schon einen Hausbrand überlebt zu haben. Jedenfalls ist er nicht gebrauchsfähig. Wenn Tonwelle und Hauptlager festgegammelt sind, hat der Projektor schon jahrelang in ungeeigneter Umgebung gelagert. Möglicherweise sind auch Kontakte korrodiert. Auch wenn Dir das Herz blutet - dem Teil ist nicht mehr preiswert zu helfen. Versuche einen anderen Projektor zu finden. Es gibt genug davon. Gruß rainer
-
Genau, erst fixieren, dann entwickeln, ergibt prima Blankfilm.
-
Hallo Peaceman, das ist ja interessant. Eigentlich sollte ein neuer Thread aufgemacht werden. Meine alten Informationen, weiß leider nicht mehr woher, besagen das Negativfilm in der Super-8 Kassette NUR mit dieser Andruckplatte ordentlich funktioniert. Da ich das Demovideo ebenfalls angesehen habe, möchte ich gerne eine sachliche Begründung lesen, warum das ein Fake sein soll? Ich kenne übrigens auch andere Gründe, die nichts mit der Qualität des produkts zu tun haben, warum die Andruckplatte angeblich so schnell aus dem Sortiment von Wittner geflogen sein soll. Gruß Rainer
-
Auch wenn da Xenophot drauf steht und auch Xenon drin ist: Es ist eine Halogenlampe, mit Glühwendel. Bitte nicht verwechseln mit den Xenon-Kurzbogen-Höchstdrucklampen aus dem Kino (XBO)
-
AVP scheint nicht nur super zu sein. Aus Erfahrung weiß ich, das AVP super IST! Deren Preis/Leistungsverhältnis schlägt bundesweit niemand. Hab da schon über 15 mal Filme abtasten lassen. Besonders für Negativfilme sehr empfehlenswert.
-
Bild ca 1,10m breit bei etwa 4 Meter Abstand kommt bei 35mm Brennweite bei 16mm Film hin. Das ist normal.
-
Hallo Micha, falls Du auf die Preise eines Ebay Anbieters aus Tschechien anspielst: Es sind reine Phantasiepreise. Die Astro-Berlin Fernbildlinsen waren sehr lang, belasteten extrem den Mount und waren sehr lichtschwach. Mein 5,6/300 bin ich glaube ich für 300 EUR bei Ebay losgeworden. Benutzt habe ich es selbst nie. Gruß Rainer
-
Hallo Thomas, es gibt die Firma RMG ( www.rmgi.nl ) die die Bandherstellung von EMTEC übernommen hat. Angeblich haben ehemalige EMTEC (BASF)- Mitarbeiter die Originalmaschinen und die Rezepturen in die Niederlande verfrachtet, wo nun seit einigen Jahren schon weiterproduziert wird. Es sind etliche Bandsorten lieferbar: SM 900, SM911, LPR35, PER368. Meine Bänder habe ich von meinem Studiobedarfshändler meines vertrauens :) Aber auch Wittner bietet die Bänder wirklich recht günstig an (was bei anderen Dingen ja eher nicht so ist) Diese 1/4" Perfotonbänder gibt es auf jeden Fall neu - auch heute @RainerG: Das habe ich auch schon versucht und wieder aufgegeben. Es gibt dabei mehrere Problematiken: Am einfachsten ist es einen Computer über MTC (MIDI Time Code) fremdzusynchronisieren. Mein Audioprogramm "Audio Studio 2003" (Samplitude für Arme) hat das zwar zugelassen. Die Synchronregelvorgänge waren aber sehr grob und unbrauchbar. Man braucht als AUDIO OUT Interface eine Soundkarte, die kontinuierliches Pitch Shifting hardwaremäßig unterstützt. Solche Interfaces bekommt aber bestenfalls in Musikerläden á la Thomann oder Just Music etc pp. Das Hauptproblem war bei mir aber die Umwandlung der Projektorimpulse in MTC. Ich hatte da von Olaf Matthes (oder so ähnlich) ein Freeware-Programm bekommen, das einen alten DOS-Rechner mit MPU401 kompatiblen MIDI-Interface in einen Impuls to MTC Konverter verwandeln sollte. Die Projektorimpulse gingen über den Parallelport in den Rechner. Leider verschluckte meine MIDI Karte sporadisch die erste Quarter Frame Message, so das Audio Studio immer rummaulte -oder besser rumjaulte. Es gibt (gab) von der Firma Rosendahl mal einen Hardware Konverter Namens BIF, der eigentlich für Biphase signale gedacht war, der aber genau das gewünschte in professioneller Qualität tut. Leider kostete das Gerät bis zum Schluß um die 1000 DM. Inzwischen hat Rosendahl die Herstellung dieses Geräts eingestellt und die Konstruktionspläne an SONDOR verkauft. Dort stellt man das Gerät nur auf Anfrage her. Der Preis wird sich vermutlich jetzt bei 1000 EUR bewegen. Wegen der Bänder oder der Synchrongeschichte: Falls da noch jemand mehr wissen will, schickt mir bitte eine PN. Bin bis 11.7. im Urlaub (ohne Internet) Gruß Rainer PS: Oder man nimmt einen synchronisierbaren Projektor. Gibts für 16mm z.B. aber nur als nachträgliche Umrüstung.
-
Hallo Thomas, die Fa Gebuhr verkauft offiziell solche Bänder. Die Stanzmaschine haben die aber nicht selbst. Es gibt noch jemanden in Pirmasens, der selbst so eine Maschine besitzt. Dort kann man auch selbst Tonbänder zum Perforieren hinschicken. Ich habe mal ein Foto mit dem Zeug auf meiner Maschine eingefügt.
-
Das Bild ist überraschend gut - für Pressglas. Die vieleckigen "Bonne Maman" Marmeladengläser gibts auch in Deutschland.
-
Hallo SvenL., ich habe bereits einige Filme nachträglich von originaler DVD vertont. Prinzipiell lässt sich leider nur sagen, das es nicht ganz einfach ist und einige Voraussetzungen an technischem Gerät erforderlich sind. Dein neu zu vertonender Film braucht ein Startband, zumindest eine Startmarkierung. Den Film komplett in den Rechner zu spielen ist eine gute Idee. Ich lasse meine zu vertonenden Filme immer mit 25 B/s abtasten. Alle DVDs sind immer mit der "4 % Nummer" überspielt. Ich kenne keinen einzigen Kinofilm, wo "an der Bilfrequenz genuschelt" wurde. Wichtig ist herauszufinden, ob Super-8 Kopie und DVD auch tatsächlich identisch sind. Kernstück ist meine Gebuhr-Anlage und ein synchronsteuerbares Tonbandgerät, wo Tonbandperfo (25/19L) drauf läuft.
-
Bei Duoplay wird eine Spur als Hauptspur definiert (per Schalter am Projektor), die die andere Spur in der Lautstärke herunterregelt. D.h. bei Duoplay können sich die beiden Spuren auch gegenseitig beeinflussen. Leider funktioniert das nicht immer richtig, wenn der Film z.B. auf einem fremden projektor wiedergegeben wird. Duoplay hat sich daher nicht durchgesetzt. Einige Amateure haben damit vertont. Mit Stereo hat es nciht viel zu tun. Eher mit Zweikanalton.
-
Hallo 8mm, ich entnehme Deinem posting, das Du nun einen Projektor haben möchtest, der besser oder sogar deutlich besser funktioniert als Dein alter Chinon, da Deine Ansprüche mittlerweile wachsen. Der Bolex ist ein gutes Gerät, jedoch solltest Du Deine Geräteauswahl nicht daran festlegen, ob die Teile billig sind. Ein "restaurierter" oder auch schlicht nur gut gewarteter Super-8 Ton-Projektor wird unter Freunden ca 100 EUR kosten. Wobei ich eher zu BAUER, BRAUN oder ELMO tendieren mag, je jünger desto besser. Viele gute Dinge erkennt man daran, das sie gebraucht kaum zu finden sind, oder recht teuer gehandelt werden (siehe ebay).
-
Der Anbieter heißt ja auch "Leica-Post" und kommt aus Tschechien. Er fällt mir aufgrund seiner Preise immer wieder auf. Ich frage mich nur, wer dort kauft.
-
Hallo Randy, meinen Glückwunsch zu der schönen Kamera. Auf den Bildern sieht sie jedenfalls recht sauber und gut erhalten aus. Ob sie jedoch einwandfrei funktioniert siehst Du leider erst wenn Du einen ersten Film damit belichtet hast. Ich würde Umkehrfilm nehmen. Dann siehst Du in der Projektion auch gleich die Schärfe. Entsprechende Testvorlagen kannst Du hier runterladen und ausdrucken: http://www.filmtechnik-online.de/filmtechnik/index.html Auf Filmtechnik klicken, runterscrollen und auf Filmkameratest durchführen klicken. Viel Erfolg :) Gruß Rainer
-
Hallo otti61, was ist denn der Unterschied zwischen "reinem Benzin" aus der Apotheke und Feuerzeugbenzin aus der Drogerie? Auf meinem kleinen (125ml) Blechfläschchen aus der Drogerie steht "Feuerzeugbenzin und Fleckentferner". Es sollte daher ebenfalls hochrein sein. Da wellt sich nix, da alles sofort verdunstet. Anschließend gebe ich ein paar Spritzer "Cinewax M" in einen fusselfreien Lappen und lasse den gereinigten Film da nochmal durchlaufen. Gruß Rainer
-
Hallo Rudolf, na ich weiß nicht... Im Prinzip ist es eine stinknormale Fingerkamera, wie sie im TV-Bereich bekannt sind. Full HD-Sensoren sind inzwischen auch schon in Handys verbaut. Der Preis lässt jedenfalls einen billigen Massen C-MOS Sensor mit unterdurchschnittlicher Bildqualität erwarten. Gute HD-Fingerkameras kosten so um die 1500 EUR. Für 300 $ kriegt man höchstens Spielzeug. Um das Teil in eine Super-8 Kassette zu zwängen müsstest Du das Gehäuse knacken. Ein Merkmal der Kamera ist ja, das sie gekapselt ist gegen alles mögliche. Die Chipgröße wird auch bedeutend kleiner sein als das S-8 Bild. Meine Meinung: lohnt sich nicht! Finger von lassen! Gruß Rainer
-
Hallo Micha, ich kann mich erinnern, das es hier schon mal so eine Frage gab. Auch nach Fukushima bleibt es dabei: Solche Objektive sind immer noch absolut unbedenklich und ungefährlich. Gruß Rainer
-
Filmreiniger besteht meistens aus Isopropanol. Der Tetenal (Spray) Filmreiniger auf jeden Fall. Das Wittner-Zeug kenne ich nicht. Auf jeden Fall ist es sündhaft teuer. 1L Iso 98% kostet in der Apotheke 3 EUR (wenn man die Flasche mitbringt) Isopropanol verdunstet recht langsam und hat nur eine mäßige Reinigungswirkung. Es wirkt vor allem gegen Staubfussel. Gegen Fingerabdrücke und Öl und Fett hilft Feuerzeugbenzin besser. Allerdings geht damit das Wachs verloren. Ich habe leider nur REstbestände einer Flüssigkeit namens "Cine-Wax". Ein paar Spritzer in ein fusselfreies Tuch geben und durchlaufen lassen (am Handumroller)