
carstenk
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Der AP24 ist die modifizierte Barco Auro-3D Version. Die regulären Datatsat Updates sind für AP20 und AP25.
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Also, zumindest mal vom Verständnis her: Die Kinoserver verwenden alle eine spezielle Bedienoberfläche, nicht wie normale Computer eine Standardoberfläche wie Windows, MacOS X oder Linux mit ihren Desktops. Beim Einspielen von DCPs werden anders als auf Standardcomputern nicht alle Dateien auf einer Festplatte angezeigt, sondern nur solche, die der Kinoserver für seinen Betrieb als sinnvoll erachtet, es findet also eine Vorfilterung der Festplatteninhalte statt. Und wenn der Server im Kino der Meinung ist, dass auf dieser Platte oder in einem Ordner etwas nicht so ist, wie es sein soll, dann sieht das zunächst mal aus Benutzersicht so aus, also ob dieses Material garnicht drauf ist auf der Platte, oder 'verschwunden' ist. Es ist aber mit einiger Sicherheit noch drauf, der Kinoserver zeigt es aber halt nicht für das Einspielen an. Obendrein machen alle die verschiedenen Kinoserver, die derzeit verwendet werden, das leicht anders. Manche zeigen alle DCPs auf einer Platte direkt an, egal ob die in irgendwelchen Unterordnern untergebracht sind, andere Server zeigen die Ordnerstruktur an und man sieht die DCPs erst, wenn man in den Unterordner rein geht.
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Alte Infotafel / Leuchtschrift mit Steckbuchstaben
carstenk antwortete auf Filmschauer's Thema in Nostalgie
Ich habe mir solche Schienen in anderen Zusammenhängen auch schon oft aus einer Kombination von Vierkant und Flachprofil geklebt, auch aus Holz z.B. In der Regel findet man brauchbares Material im Netz. Die hinterklebten Querschienen dienen in der Tat der Abstützung bei Buchstaben, die sonst seitlich kippen könnten. Warum die hier bei B und O dran sind, keine Ahnung, vielleicht waren die ursprünglich sicherheitshalber an allen Zeichen und sind mittlerweile an den meisten abgefallen. -
https://www.spiegel.de/kultur/tv/sigi-rothemund-ist-tot-von-sexkomoedien-ueber-timm-thaler-zu-donna-leon-a-b9a93e2f-e6c9-4007-8e99-1a54ab0c6878
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Ein Generationenproblem. Obwohl ich schon ewig Windows und Macs nutze, verwende ich nie mehr als das lateinische Grundalphabet + 0-9 und maximal einen Unterstrich in Datei- und Ordernamen. Obwohl ich noch nie Pferde kotzen gesehen habe, aber ich würde es eben weiterhin gerne vermeiden.
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Hmm. Laut der Schilderung kommen die Festplatten direkt vom Dienstleister. Aber wer weiss.
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Da gehören ja auch keine Sonderzeichen hin. Wenn man Ordner auf regulären Rechner- oder Speichersystemen manuell anlegt und DCPs rein verschiebt, kann die DCP Software die natürlich nicht mehr konformen auf ein erlaubtes Charset.
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Ohne so ein Programm mit DCs mal in die Finger zu bekommen kann man da wenig zu sagen. Grundsätzlich ist der Name oder bestimmte Namensbestandteile dafür aber keinesfalls verantwortlich, solange der Dienstleister eine Software verwendet, die an dieser Stelle keinen Murks macht.
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Da geht es anders bei der Verschlüsselung nur darum, die Authentizität der CPL und PKLs überprüfen zu können. Kann man drüber diskutieren, ob es überhaupt Sinn macht, das zum Zeitpunkt der Ausspielung zu machen, oder ob das nicht eher nur aus anderen Gründen später erfolgen sollte. - Carsten
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Nee, bizzarerweise nutzte Deluxe für die KDMs schon länger neuere Zertifikate. Weiss der Henker, warum die früher separate Zertifikate für das Signieren von DCPs und KDMs benutzt haben. Jetzt sind es dieselben. Bei einem kleineren Laden ist es sicher so, dass die grundsätzlich dieselben Zertifikate nutzen, aber das hängt halt von der Softwareumgebung ab. So ein großer Laden wie Deluxe verwendet da unterschiedliche Systeme für DCPs und KDMs. Die bis vor kurzem gültige DCI spec, respektive die SMPTE spec, auf die die DCI spec sich bezieht, haben leider bezüglich der signercerts keine präzisen Auswertungsmethoden bzw. Konsequenzen vorgegeben, die sind zu pauschal formuliert und überlassen es somit dem Serverhersteller, was im Fall eines abgelaufenen signercerts zu passieren hat.
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Die KDMs sind nicht das Problem, sondern die CPLs (die KDMs der betroffenen Titel sind technisch einwandfrei). Die betroffenen zu erkennen ist recht einfach, man copy/pasted einfach die Signerzertifikate am Ende der CPL in einen der öffentlichen SSL decoder. Da momentan auch nur Deluxe vor 31.12.23 betroffen ist (und ausschließlich SMPTE DCPs), reicht es im Grunde auch, die DLX CPLs, die man spielen will, auf das Datum im CPL Namen zu prüfen, das geht ja ganz ohne Zusatzmittel. Wonka_FTR-3_S_DE-XX_DE_51_4K_WR_20231114_DLX_SMPTE_VF Die Frage ist, welche Signing-Certs anderer Mastering Firmen in der nahen Zukunft noch ablaufen. Da wäre es praktisch, mal eine Übersicht zu haben. Ich habe mal eine der betroffenen CPLs angehängt. Von der gesamten Zertifikatskette ist derzeit nur eines abgelaufen - in diesem Fall das erste in der Datei. Man braucht im Grunde also nur Dateizugriff auf die CPL-Datei, und einen simplen Text-Editor für's copy paste. Wer hat, kann natürlich auch das oben erwähnte dcp_inspect oder Clairmeta benutzen, was aber beides etwas aufwendiger aufzusetzen ist als Texteditor und Webbrowser. Wenn mehrere Zertifikate in der CPL drinstecken, muss man halt alle durchprobieren, wobei es im Falle von Deluxe aber wohl immer das erste ist. Wenn, wie bei vielen synchronisierten Repertoire-Filmen, nur die OV von Deluxe ist und ein abgelaufenes Zertifikat enthält, die zu spielende VF aber von einem anderen Dienstleister (bei uns z.B. oft Eikona), dann tritt das Problem nicht auf, da es explizit nur die abzuspielende CPL betrifft, und die OV CPL spielt beim Abspiel einer VF-CPL keine Rolle. https://www.sslshopper.com/certificate-decoder.html CPL_11ffdddb-c0e2-496c-beb1-a5fcd87c7304.xml
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Noch ein weiterer e-Delivery Anbieter?
carstenk antwortete auf carstenk's Thema in Allgemeines Board
Weiss eigentlich jemand was von diesem ominösen Gofilex-Softwareclient? Da soll's doch was geben, was auf nem Standardrechner läuft? -
Noch ein weiterer e-Delivery Anbieter?
carstenk antwortete auf carstenk's Thema in Allgemeines Board
Angeblich laufen neuere Deluxe Server zumindest in USA und Kanada 'untenrum' mit Gofilex-Software, respektive mit Gofilex-Transfers. Ich vermute, Deluxe wollen aber weiter ihr eigenes Branding haben. -
Noch ein weiterer e-Delivery Anbieter?
carstenk antwortete auf carstenk's Thema in Allgemeines Board
Da müsste man mehr drüber wissen, was ihr spielt. Es ist auf jeden Fall so, dass die meisten Verleiher SHARC UND Gofilex bespielen können, und wenn man zu Gofilex jetzt erst SHARC dazu nimmt, wird sich das mutmaßlich nur auf beide verteilen, wobei über SHARC mit Sicherheit deutlich weniger kommen wird als über Gofilex. Hängt aber von eurem Programm bzw. euren bevorzugten Verleihern ab. Wenn ihr bisher nur gelegentlich ne Festplatte bekommen habt, mag es sinnvoll sein, nur bei Gofilex zu bleiben. Macht einfach weniger Aufwand. Ich kenne einige Leute mit schlechter Internetverbindung im Kino, die sich zuhause SHARC-Filme auf eine portable USB-Platte ziehen und die dann lokal einspielen, das geht, vom zusätzlichen Transport abgesehen, im Resultat ja genauso schnell wie im Kinonetzwerk. -
Noch ein weiterer e-Delivery Anbieter?
carstenk antwortete auf carstenk's Thema in Allgemeines Board
Naja, Gofilex gehört anteilig Deluxe. Warum also nicht, irgendeinen Sinn muss diese Konstruktion ja für Deluxe haben. -
Wie gesagt, bei Interop tritt das Problem zumindest beim Sony nicht auf. Warum einige überhaupt immer noch Interop mastern, keine Ahnung. Vermutlich, weil sie glauben u.a. solchen Problemen damit aus dem Weg gehen zu können.
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Priscilla ist Interop. Da müssen die Server nicht so intensiv prüfen, die Probleme treten nur bei SMPTE DCPs auf. Die DCI hat extrem schnell reagiert und gerade ein update veröffentlicht: https://www.dcimovies.com DCSS Changelog since 1.4.3 Permit playback of CPLs after the signing certificate has expired Die Interessante Frage ist, ob Sony sich befleissigt fühlt, deswegen nochmal ein Update für den S10/M10 rauszubringen.
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Du kaufen halt nicht nur das Kinoticket bei Lidl, sondern auch gleich die Billig-Chips und -Cola.
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Ist die DE-VF, die ihr sicher spielt, auch von DLX? Eher nicht, oder?
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Ja, das problematische Zertifikat ist in der CPL lesbar und unabhängig von der Verschlüsselung. Im Grunde muss man das aber nicht mal dekodieren, es reicht eine CPL mit DLX und Datum im Namen vor 31.12.23. Bei uns heute wie gesagt bei Napoleon und Aquaman 2. Zugegeben, wenn ihr bisher Glück mit den Dolbys/Doremis habt, betrifft euch das in der Tat wenig. - Carsten
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Heute kamen von Gofilex Napoleon und Aquaman 2, und da sind auch 'kaputte' OV/ATMOS CPLs von Deluxe dabei. Allerdings spielen wir nur die dazu gehörigen deutschen VFs, und die sind von Eikona und nicht betroffen.
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Und diesen Widerspruch in der Berichterstattung hast Du grade selbst recherchiert, oder dem gleichen Artikel entnommen, den Du so harsch kritisierst? Kleiner Tip: Das Kleingedruckte unter einer Artikelüberschrift IST meist der Artikel. 'Zum Vergleich: 2019 waren knapp 110 Millionen Kinokarten verkauft worden, der Umsatz betrug 964 Millionen Euro. 2017 waren sogar 122 Millionen Tickets verkauft worden.'
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Offenbar haben Verleiher und Deluxe noch nicht kapiert, wie groß der Pott ist, in dem grade die Kacke dampft... Im Grunde kannst Du davon ausgehen, dass jegliches DCP bzw. CPL mit DLX im Namen und Datum vor 31.12.23 'kaputt' ist. Bei den Sonys ist das besonders prekär, weil man erst im Moment des Abspiels feststellt, dass es hakt. Vorher sieht noch alles gut aus, KDM zugewiesen, etc. Untertitel als MXF ist mittlerweile Normalität, bei allen SMPTE DCPs ist das so. Wäre möglich, dass die in der Schweiz noch nicht so verbreitet sind, weil, erstens die allgemeine Langsamkeit der Schweizer ;-), zweitens wegen eurer Neigung zu mehrsprachigen Untertiteln. Das geht in SMPTE zwar auch, aber möglicherweise dauert aus Sicherheitserwägungen die Umstellung der Arbeitsabläufe da etwas. Diese Sony Software ist meines Wissens nach noch aktuell.
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https://www.spiegel.de/kultur/kino/hdf-kino-deutsche-filmtheater-mit-23-5-prozent-umsatzplus-in-2023-a-51179cfa-1e06-44e9-8595-ad614df9f4a2
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Hrrrg... soviel zu künstliche INTELLIGENZ!