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carstenk

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Alle erstellten Inhalte von carstenk

  1. Ich wüsste nicht, warum diese etwas unrealistische Einschätzung ausgerechnet ein Problem für OpenAirs sein sollte? Wenn es keine 35mm Kopien mehr gibt, hat auch der größte Teil der festinstalllierten Kinos ein ziemliches Problem. Unabhängig von den möglichen technischen Problemen würde ich ausserdem nicht den Preisverfall bei lichtstarken 2k Beamern unterschätzen. Die 2k Heimkinobeamer gibts aktuell zu vierstelligen Tarifen und die müssen eigentlich 'nur' bei der Lichtstärke zulegen - deren Darstellungsqualitäten sind schon verdammt gut. Wenn wir das Ende der 35mm Ära mal vollkommen fiktiv auf 5-10 Jahre in die Zukuft legen ist es denke ich nicht unrealistisch, an kinotaugliche Digitalprojektoren im Bereich 10-30 kEuro zu denken. Der Markt ist ja gerade mal eröffnet worden und ich erinnere an die Angabe von Sony aus dem SXRD thread, wo aktuell 75.000 Euro für einen 4k Projektor, eventuell sogar mit Server, genannt werden. Ich meine, wer von Euch könnte sich denn heute einen brandneuen 35mm Projektor für OpenAir leisten? Was soll also die Technik mit diesem Problem zu tun haben? Viele Häuser oder Betreiber profitieren einfach nur vom Niedergang der Branche, die reichlich Gebrauchtgeräte auf den Markt kommen lässt. Warum sollte der aus anderen Gründen heftige Preisverfall im Bereich Displaytechnologie sich nicht irgendwann genauso nutzen lassen? Ich glaube ja im Übrigen, dass sich über kurz oder lang noch eine 'kleine' Alternative zur teuren DCI-Technik in Form von 'aufgebohrten' Heimprojektoren und Blueray oder HD-DVD als legale Verleihalternative bilden wird - zumindest im Repertoire-Bereich. Das wird meiner Einschätzung nach jedenfalls passieren, wenn die Handvoll großer Hersteller nicht mehr Konkurrenz kriegt und die Preise hochhalten kann. Immerhin gibts jetzt Sony mit einem anderen Technologieansatz, und darüberhinaus dem Argument 4k, dem TI bisher nichts entgegenzusetzen hat. Faktisch ist 2k damit jetzt schon 'entwertet' bevor auch nur ansatzweise sowas wie ein Rollout angefangen hat. Das hat auf jeden Fall Auswirkungen auf die Preise. - Carsten
  2. Der Pate eröffnet ja mit einer sehr verhaltenen Dialogszene. Mir fiel dann gleich das charakteristische Pumpen auf. Also bin ich zum Vorführer (ausgerechnet der andere Frischling). Der CP65 stand natürlich auf SR, weil der Vorführer, der den Film montiert hatte nur den Standard-Zettel 'BW-SR' an den Spulenturm geheftet hatte und der Frischling sowas nicht wegen des Alters des Films zu hinterfragen gelernt hat. Habe dann auf Dolby-A umgeschaltet. Konnte man oben an der miesen Monitoreinheit nicht so gut beurteilen, aber das Pumpen war weg. Auf den Dosen stand nichts. Kurz unten angehört - der Dialog hörte sich gut an. Mono schien mir dann wegen des vermuteten heftigen Rauschens zu heikel. Später stellte sich leider raus, dass laute Dialogszenen etwas verzerrten und teilweise diese Anteile sogar in die Surroundkanäle übersprachen. Die sehr lauten tiefen Stimmen 'knarzten' ziemlich (was aber teilweise sogar dramaturgisch nützlich war ;-). War jetzt gerade in den lauten Passagen nicht soo schlimm, aber halt unbefriedigend für mich. Dazu kommt halt, dass wir sonst fast nur aktuelle Streifen spielen und der Lichton bei uns den verbreiteten 'nur Backup' Status unter DD und DTS hat. Dr. Seltsam lief in Mono vollkommen okay. Ich war eigentlich sogar ziemlich verblüfft, wie vergleichsweise gut der Ton kam. Kaum Rauschen und Knackser. Die damaligen Mischungen sind natürlich per se nicht vergleichbar mit heutigem Action-Sound, aber offensichtlich konnten die damals die Unzulänglichkeiten ganz gut kompensieren. Beide Kopien waren neu (2005/2006) aus USA, und ich frag mich halt, ob es einfach Nachlässigkeit ist, wenn da nichts zum Ton draufsteht, oder ob es prinzipiell Mono/ohne Dolby bedeutet. - Carsten
  3. Die Umstände sind bei uns leider etwas komplizierter. Und mich interessiert auch mehr im Allgemeinen, was typischerweise drin ist wenn nichts draufsteht. - Carsten
  4. Die Firma mit dem Lüfter hat doch scheinbar von deinem Vermieter einen Auftrag erhalten, sonst hätten die das Ding doch nicht bestellt? Ich würde denen erstmal raten, ihren Auftraggeber zu mahnen und die Kosten für Lüfter und Umstände per gerichtlichem Mahnverfahren einzutreiben. Dann wird sich der Vermieter vermutlich schon bewegen. - Carsten
  5. Laut Aufdruck ist die Kopie aus 2005 (USA), Silbertonspur. Kein Vermerk über Tonsystem. Mono, oder Dolby-A? Vor vier Wochen hatten wir Dr. Seltsam. Ebenfalls USA Kopie, kein Vermerk über Tonsystem auf den Dosen. In dem Fall war's relativ klar, Mono, aber ist das immer der Fall, wenn garnichts draufsteht? - Carsten
  6. Was sind denn Dolby-Festplatten? - Carsten
  7. Technisch ist das trivial. Gibt für kleines Geld Überwachungskameras mit integrierter Infrarot-Beleuchtung, sogar mit Funk, so daß Du unter der Decke nur Strom bereitstellen musst. Psychologisch ist sowas schon schwieriger. Entsprechender Hinweis ist Pflicht. Und ich würde es auch irgendwie signalisieren, wenn die Kamera an ist, also z.B. rote LED an, ggfs. die Kamera fernschaltbar machen. Du scheinst ja auch Gefallen an dem Separee bei Dir gefunden zu haben, in sowas wolltest Du als Besucher doch sicher auch keine Kamera? - Carsten
  8. Solche Sensoren gibt es, aber das Zeugs, was die Japaner da demonstrieren ist halt Laborkram und hat mEn keinerlei Relevanz. 3D Displaytechniken boomen seit ein paar Jahren, auf den entsprechenden Messen sieht man einiges dazu. Dabei gibts aber das klassische Henne-Ei-Problem - solange man nicht davon ausgehen kann, dass ein Minimum an Leuten Geräte nach einem Standard besitzen, denkt auch kein Mensch daran, sowas massentauglich zu übertragen, obwohl es mit heutigen Satellitenkapazitäten sicherlich machbar wäre. Das wird wohl auf lange Zeit eine Domäne des Kinos bleiben. Die aktive Shutterbrille ist wohl das einzige Verfahren, das mit allen Displaytechniken kompatibel ist. Dazu kommt, dass diese Brillen verhältnismäßig billig sind, selbst für eine Familienausstattung. Trotzdem hat niemand ein Interesse, das massentauglich umzusetzen, wenn man mal Download-Angebote aussen vor lässt. - Carsten
  9. Der muss nur lange genug warten: http://www.spiegel.de/kultur/k3/0,1518,485151,00.html - Carsten
  10. Liest hier vielleicht ein zum Vorführer umgeschulter Neurologe mit? Welche Hirnwindung muss einem denn fehlen, um Potentiale zur Realität und die Realität von Kopien zur Nebensächlichkeit zu machen? - Carsten
  11. @Brillo Natürlich gehe ich nicht davon aus, dass die Heimkinosparte in absehbarer Zeit über HDTV hinausgeht. Aber es ist halt typisch, insofern gebe ich Cinerama Recht, dass 2k solange gut genug fürs Kino war, wie es fürs Heimkino unerschwinglich war, und der einzige Anbieter der DLP Basistechnologie, TI, scheinbar auch nicht mehr konnte. Jetzt muss es halt 4k sein. Auch wenn das hier meiner Meinung nach nur Hirnwichserei ist: http://www.heise.de/newsticker/result.xhtml?url=/newsticker/meldung/88207 ;-) - Carsten
  12. Was man halt so kennt, Pixelmüll, Falschfarben, Klötzchen, eingefrorenes Bild. Wie häufig - keine Ahnung, aber sicher tendenziell selten. - Carsten
  13. Und die Abhängigkeit besteht bei solchen Systemen auch weit über den Schlüssel hinaus. Die 'guten' Erfahrungen aus der 35mm Zeit lassen sich nunmal nicht auf neuere Geräte übertragen. Wenn der Hersteller des D-Cinema Projektors Pleite ist, lässt sich vielleicht noch ein Xenon-Kolben selber austauschen, aber auch bei sonstigen Ersatzteilen ist dann Essig. Da ist es dann ziemlich egal, ob man vom Geräteschlüssel oder irgendeinem anderen Spezialteil abhängig ist. Das ist bei dem begrenzten Markt aber vergleichsweise unrealistisch, dass ein Hersteller einfach so kurzerhand verschwindet, ohne dass eine andere Firma deren Service-Verantwortung übernimmt. Letzten Endes auch nicht anders als bei modernen mit Elektronik vollgestopften Autos, da sind Selbstschrauber auch zunehmend 'abhängig'. - Carsten
  14. Das ist nunmal die Standardverschaltung, die im DTS6D Handbuch auch für die CP65/DA20 Kombi beschrieben ist. Bei einem Prozessor mit nur einem 6ch Eingang ginge das sonst nur über eine Relaisplatine. Wäre kostentechnisch sicher auch kein großer Aufwand, aber beim Fallback umschalttechnisch womöglich auffälliger. Ich dachte ja ursprünglich auch, dass bei den typischen DD/DTS/SR Kombikopien ein digitaler Fallback sinnvoller sei, aber so ganz sicher bin ich mir da mittlerweile nicht mehr. Der DTS6D HAT auch gar keinen Eingang für z.B. eine Übernahme der DD-Signale. In der allgemeinen Doku zum DTS6D wird so ein Umschaltverfahren zwar erwähnt, aber faktisch ist in der technischen Doku nur die Führung der DTS Ausgangssignale über die Prozessoren erwähnt, ggfs. über ein Relais-Breakout-Board. Ich habe die Vermutung, dass der entsprechende unzutreffende Dokumentationsteil aus dem DTS-6 Manual kopiert wurde - der hat noch das Transformer/Relais Board mit den Eingängen. Warum man das beim 6D geändert hat, ist mir auch nicht klar, das Umschaltsystem im DTS Gerät erlaubte sicherlich die universellere Anbindung. Momentan haben DD und DTS jeweils ein Fallback auf typischerweise SR. Wenn Dolby Digital UND DTS zusammen aktiv sind, überfährt DD das DTS. Wir schalten üblicherweise den CAT700 ab (auch während der Vorführung), wenn wir explizit DTS fahren wollen. Der DA20 schaltet dann auf Durchgang (DTS). Momentan ist bei uns wegen der unkalkulierbaren Plopp-Geräusche das DTS übrigens keineswegs das robustere System, auch wenn viele DD Kopien bei uns nur mit 5-6 laufen - immerhin laufen sie damit ohne Störgeräusche durch. - Carsten
  15. Gib ihm lieber 10 Freikarten auf einmal und das war's dann ;-) Ciao - Carsten
  16. Die Schlüssel werden von den Verleihern für die konkret auf dem Server aufgespielten Filme temporär vergeben. Wenn Du den Umstand der Löschung dem Verleiher erklären kannst, wird der neue Schlüssel übersenden. Das ist für die nicht sonderlich kritisch, weil der Server die Filme eben nur im geschützten Zustand abspielen kann. Und für weitere Filme, deren Schlüssel noch nicht im Gerät hinterlegt wurden, hat das eh keine Bedeutung. Den Schlüsselmechanismus an sich zu kritisieren ist eh zu spät - das ist längst realer Bestandteil digitaler Projektionssysteme. Und führt auch in der Tat gelegentlich zu Problemen, von denen hier gelegentlich berichtet wird, wenn mal wieder ein Schlüssel nicht funktioniert. Du bist hier nicht beschränkt was die Nutzungsrechte an deinem Eigentum angeht, denn es geht hier um die Aufführungsrechte für die Filme - die Verleiher heißen ja nicht ohne Grund 'Verleiher' und nicht 'Verkäufer'. Und natürlich bist Du als Kinobetreiber von den Verleihern abhängig - mit und ohne digitales Projektionssystem. Aber umgekehrt ist das natürlich auch 'ein bißchen' so, zumindest wenn man die Gesamtheit der Abspielstätten betrachtet. Ciao - Carsten
  17. Natürlich ist Dir das Aufschrauben deines Eigentums nicht verboten. Und das Gerät funktioniert natürlich auch weiterhin. Nur die Abspielschlüssel werden gelöscht und somit natürlich auch die Wiedergabe des aktuellen Titels unterbrochen. Aber welchen Grund solltest Du haben, so ein Gerät aufzuschrauben? Ein Vergleich mit bisher vom Eigentümer/Filmvorführer selbst wartbaren Filmbandprojektoren zieht hier meiner Meinung nach nicht. Nicht, dass ich alles, was im Umfeld der Anti-Piracy-Maßnahmen so realisiert wird als unbedenklich empfinde, aber ein bißchen Realismus muss man da schon an den Tag legen. - Carsten
  18. Es ist so, wie ich vermutet habe - der Audioeingang des DA20 ist zum Einschleifen in bestimmte Dolby-Prozessoren gedacht und da macht es Sinn, dass der Eingang auf den Ausgang durchgeschaltet wird, wenn der DA20 ganz ausgeschaltet oder z.B. defekt ist. In dem Moment lässt sich der CP65 auch dauerhaft auf DolbyDigital schalten, und somit statt der DTS-6D Audiosignale ein externes 5.1 Bündel z.B. von einem DVD-Player einspeisen. Bei nem kurzen Test gestern schien das auch mit den Pegeln grundsätzlich in Ordnung zu sein. Der externe 5.1 Sound aus dem DVD-Player war sogar etwas höher im Pegel als die normale Saalmusik aus dem Stereo-Ausgang des gleichen Gerätes über Non-Sync. Ich werde mal ne simple Potentiometer-Bank hinter den DVD-Player löten und mich dann mal mit ner Audio-Test-DVD bewaffnen. Es brummt freilich etwas, da werde ich auch noch einen Satz Übertrager reinhängen. Bei höheren Ansprüchen werde ich sicherlich einen externen 5.1 Dekoder mit mehr Einstellmöglichkeiten bzgl. Pegel und Verzögerung bemühen, aber vorläufig ist das schonmal ganz nett. Weiss jemand zufällig, welche Maximalverzögerungen die Teufel Decoderstation 3 erlaubt? Das Handbuch gibt dazu nichts her. - Carsten
  19. Im aktuellen Kameramann ist auch wieder eine Veröffentlichung dazu drin. Die Ankündigung dieser Maschinen gabs an gleicher Stelle ja schon vor ein paar Monaten. In der aktuellen Veröffentlichung stehen noch ein paar weitere Details. Leider an einigen Stellen immer noch etwas unpräzise, aber solche Geräte werden ja nun nicht in Internetshops verhökert, Interessenten werden Details schon rechtzeitig erfahren ;-) R220 für 20m Leinwandbreite, R210 für 14/17m Leinwände. Für den Kinoeinsatz werden wie bisher beschrieben die SRX Projektoren mitsamt aller Komponenten in gekapselten, manipulationsgesicherten Gehäusen verpackt. Bei Manipulation der Schlösser, etc. werden Freischaltschlüssel gelöscht und die Wiedergabe abgebrochen. 2Terrabyte RAID Speicher, externe Zuspieler/Server sind möglich. Für unterschiedliche Bildformate verwendet das Gerät eine automatisch per Playlist/Automation verstellbare Zoomoptik in Verbindung mit z.B. Letterboxing bei CS (dann vertikal 1714 Pixel). Hier sieht man auch ein paar Innereien: http://www.sonybiz.net/biz/view/ShowContent.action?site=biz_de_DE&contentId=1177680433839&parentFlexibleHub=1169909164317 Sony bewirbt 4k 'natürlich' mit der nötigen Abgrenzung des Kinoerlebnisses vom Heimkino. Schon in Anbetracht der unterschiedlichen Betrachtungsabstände natürlich ein reines Marketingargument, das sich entsprechend dem aktuellen Stand der Technik beliebig in die Zukunft fortsetzen lässt und die Heimkinosparte von Sony natürlich auch nicht davon abhält, ihre Produkte mit 'Kinoerlebnis' zu bewerben. Nunja, wer erwartet schon spartenübergreifend belastbare Werbeaussagen in diesen Wirtschaftssegmenten... Erstaunlich, wenn auch leider wieder zu unpräzise, dann am Schluss die Preisangabe: 'Der SRX-R220 soll ab Juli verfügbar sein und ohne Objektiv 75.000 Euro (netto) kosten'. Ob ohne Objektiv, aber in der Server-inklusiv Ausführung bleibt leider offen. Mit Server scheint's ein Schnäppchen zu sein. Sony vermarktet die reinen Projektoren auch für den Veranstaltungs- und Industriebereich solo, sehen dann halt aus wie etwas zu groß geratene Beamer und dürften 'etwas' weniger kosten. Womöglich bleibt das vorläufig das Einsatzfeld für die Vorgängermodelle R/S-105/-110 mit 5k und 10k Lumen. Bisher waren die Vorgänger-Geräte auf einer US-Seite immer noch mit Preisen jenseits der 100.000 Dollar genannt worden. Aber gut, der Euro steht ja immer besser... So, jetzt Du, Cinerama... - Carsten [Edit] T-J http://forum.filmvorfuehrer.de/viewtopic.php?t=7700
  20. carstenk

    Zucker!

    In Erweiterung eines anderen Freds, den ich vor geraumer Zeit gestartet hatte frage ich mich grade, ob man mit der Abluft der Lampenhäuser nicht nur das Kino heizen, sondern auch Popcorn poppen könnte? - Carsten
  21. Das ist zwar ein bißchen krank, aber 'Zeilen', also vertikal, werden üblicherweise genauso gezählt wie Pixel. 1000Pixel vertikal sind 1000 Zeilen. Horizontal wird in der Regel von Linien gesprochen. Das ist aber eher in der (analogen) Videobranche verbreitet. Da wird dann in der Tat gehälftelt. 2k horizontal wären dann also 1000Linien nach 'Fernsehzählweise'. Viel Sinn macht das mit den Linien im Allgemeinen nicht - im Unterschied zur Pixel-Auflösung eines Mediums taugt es halt wegen der in der Regel verwendeten Linienmuster zur visuellen Schärfebeurteilung. Um einen Kontrast wahrnehmen zu können braucht es halt einen schwarz/weiss Übergang ergo eine Linie aus 2 Pixel. Bei chemischem Film wird auch gerne mit Linien operiert, aber in der Regel nicht zur direkten Charakterisierung der Voll-Auflösung eines bestimmten Formates, sondern um das Auflösungsvermögen des Materials an sich in Linien/mm anzugeben. Auch hier weil üblicherweise Linienvorlagen unterschiedlicher Ortsfrequenz für Schärfetests verwendet werden. - Carsten
  22. DIE Zukunft sicher nicht, aber elektronische Projektion macht sowas eben einfacher möglich. Ich habe Anfang der 90er mal ne Weile für Peter Krieg gearbeitet, der in Kinos verschiedene Demonstrationen für interaktiven Film gezeigt hat. Dabei ging es nicht um ein Spiel, sondern darum, dass die Zuschauer mehrheitlich den weiteren Verlauf des Filmes steuern konnten. Spiele sind da im Vorprogramm sicherlich erfolgreicher. Ich erinnere mich ausserdem an diesen grandiosen Vorfilm, der ungefähr um die gleiche Zeit in den Kinos lief, bei dem ein einzelner 'Animateur' auf die Leinwand-Bühne trat und die Leute zum Singen von 'Der Hahn ist tot' animierte. Das ging auch ohne elektronische Projektion ;-) http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Hahn_ist_tot_(Film) Ciao - Carsten
  23. Du meinst direkt an den Audioeingängen des CP65? Ja, ginge natürlich auch. Ich muss ohnehin noch ne Pegelregelung pro Kanal einbauen, um den externen 5.1 Ton separat kanalweise einzupegeln. Die wenigsten DVD-Player haben ja ein brauchbares Audio Setup für sowas. - Carsten
  24. Wie läuft das eigentlich in der Praxis mit digitaler Werbung und Trailern, werden die genau wie die Filme in Form von Festplatten angeliefert, oder wie kommt das Zeug auf den Server? Separates Abspielgerät? Welche Dateiformate sind denn da üblich? - Carsten
  25. Unsere Verschaltung entspricht der aus dem DTS6D Manual. Der DA20 hat einen externen 6ch Eingang, der bei einigen Dolby Prozessoren dafür benutzt wird, diese Kanäle im Nicht-DD Betrieb einfach durchzuschleifen. Beim DTS6D werden diese Eingänge zum Durchschleifen der DTS Audiokanäle benutzt. Dafür muss man dem DA20 eben sagen, dass SR gewünscht ist und dem CP65, dass er DD machen soll. Die Automationssignale zwischen CP65 und DA20 sind alle 1:1 durchverbunden, AUSSER SR (S2) - diese Verbindung kappt der DTS6D per Relais, wenn er DTS-Sound spielt. Daraufhin schaltet der DA20 die externen (DTS) Audiosignale durch auf seinen Ausgang. Das tut er im Auto-Digital Modus aber NICHT, wenn er vom CAT700 ein gültiges DD Signal kriegt. Bei uns 'überfährt' DD also immer das DTS. Der DA20 hat glaube ich gar keinen frontseitigen Ein/Ausschalter. Bei uns ist der immer an. Wenn wir DTS und DD fahren können, aber DTS fahren wollen, schalten wir einfach den CAT700 am Projektor ab. Dann kriegt der DA20 kein Signal und schaltet von alleine zurück, während der DTS6D dem CP65 'Digital' befiehlt. Da wir den externen 5.1 Sound nur sehr selten brauchen werden, können wir das ruhig erstmal mit Umstecken machen. Nen DB25 rein/raus ist ja kein Aufwand. Sollte das öfter auftreten denke ich mal über die Relaislösung nach. Ciao - Carsten
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