
carstenk
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Diese geballte Ansammlung brisanter Fragen zum Thema lässt mich jetzt doch kleinlaut verstummen. Gleich im ersten Rhetorik-Gefecht 5fach von gebogener Klinge punktiert. Das tut weh. Oceanic, übernehmen Sie den schussbereiten Vorderlader aus meinen kalten toten Händen! - Carsten
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35mm Arri & Panavision durchgemessen. ~750 Zeilen Auflös
carstenk antwortete auf oceanic's Thema in Digitale Projektion
Na da sind wir aber froh darüber dass das 35mm Negativ mittlerweile nur noch besser sein muss als 2k. Auf den Standpunkt können wir uns hier sicher alle einigen. So langsam scheint ja doch Vernunft einzukehren beim ehemaligen Verfechter des 12k Potentials. - Carsten -
Keine Anleitung zum Projektor erhalten? Anruf bei Kinoton? Ciao - Carsten
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Vermutlich sind die Kopien von Barco, Christie & Co gesponsort. Hat schon jemand Spiderman digital gesehen? - Carsten
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Cinerama, auf welcher Großbildwand haben Sie den mal gemessen, was von Ihrem Kopierwerk-Filmkontrast übrig bleibt? 'Branchenpraxis' und kein 'Betriebsunfall' ist leider genau das, was man heutzutage als Vorführer als Filmband in den BWR geliefert bekommt. Da kann ich sowohl als Vorführer als auch als Kinogänger dankend drauf verzichten und warte gerne ab, bis digitales Lichtspiel mir mal ähnliche Zumutungen bietet. Mit 'Potentialen' jenseits 4k kriegt man kein Lichtspielhaus gerettet. Die von Ihnen so gerne verteidigte Kopierwerksbranche sollte viel eher ihre vernichtende Kritik ernten. Die sägen nämlich mit ihrem Dreck viel heftiger am Filmband als die Digitalbranche. In 1-2 Jahren wird schon nicht mehr Abnutzung der dominante qualitätsmindernde Faktor sein, Kinobetriebe werden schließen oder mit wehenden Fahnen zu Barco, Christie & Co überlaufen um überhaupt noch brauchbare Bilder zeigen zu können. DAS wird der digitale Rollout werden. Derweil werden Leute wie Sie immer noch in gespannter Potential-Erwartung auf neues Filmmaterial von Kodak warten und ihre Kopierwerks-Anekdoten als 'Branchenpraxis' runterbeten. Gourmets solcher Art gab's schon bei der Einführung des Tonfilms. 'Der die Tollkirsche ausgräbt' war ja der längst überfällige Befreiungsschlag gegen die Film-als-Ereignis-unterminierende unmoralische Diktatur von Farbe und Filmton. Da wird man auch noch staunen! - Carsten
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Wer im Zeitalter der Datenkompression absichtlich so etwas wie Korn beim Scannen erzeugt gehört zum Komprimieren der HD Signale mittels Bleistift und Papier verdonnert. Es gibt bestenfalls nur noch eine Stelle, an der sowas wie Filmkorn erzeugt gehört - ganz am Ende, sozusagen als Korn-Knopf am Projektor. Digitales oder absichtlich erzeugtes Korn hatte mal seine Berechtigung, als noch stark gemischte analog/digital Workflows üblich waren. - Carsten
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Wir haben ziemliche Reflexe auf der Leinwand. Richtig deutlich sichtbar natürlich nur im Abspann, aber... Ciao - Carsten
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Äh, falsch zitiert, Oceanic, diese Bemerkungen stammen nicht von mir. Ciao - Carsten
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Ich weiss nicht, wer solche Projektionsobjektive jemals gemessen hat. Was mich persönlich aber selbst bei Billigbeamern überzeugt ist die Tatsache, dass selbst bei höher auflösenden Projektoren das Pixelraster inkl. Trennstege eigentlich immer sehr scharf abgebildet wird. Ich wüsste nicht, warum das bei Objektiven für 2k Projektoren nicht auch gelingen soll, die Panel sind überdies größer, das macht die Objektive zwar teurer, aber auch theoretisch leistungsfähiger. Einen Vorteil haben Digitalprojektoren da vermutlich auch, weil deren Objektive eben mit aktueller Technologie gerechnet und produziert werden, auf nur EIN Gerät ohne Formatwechsel, Lichtweg, etc. optimiert werden können, und dass sie im Prinzip immer fest fokussiert bleiben können, da sich die Filmebene nicht verschieben kann. Wer mit der Marktmacht von D-Cinema heute Filmprojektoren entwickeln und produzieren könnte, würde vermutlich auch nochmal enorme Verbesserungen erzielen können. Aber an welche Kinos sollte er das Zeugs dann verkaufen? Der Projektionsstandard für 35mm wird nunmal vom Bestandskino definiert, und Du weisst ja, was das heisst. Wie Du schon sagst gibt es auch bei Digitalprojektoren vorstellbare Effekte, die den theoretisch perfekten Bildstand beeinflussen können, Vibrationen, Luftzirkulation, etc. In der Realität scheinen aber Bildstandsprobleme und Schärfeverlagerungen bei Filmprojektoren da eine Größenordnung drüber zu liegen. Auch müssen ja Digitalprojektoren immer noch durch ein Vorführglas durch. Wobei ich mir wünschen würde, dass das bei feststehenden Objektiven ohne Notwendigkeit eines Anamorphot-Vorsatzes durch einen optimal angepassten Schallschutzdurchgang zu lösen wäre. Bei uns nervt die Scheibe jedenfalls ziemlich. - Carsten
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35mm Arri & Panavision durchgemessen. ~750 Zeilen Auflös
carstenk antwortete auf oceanic's Thema in Digitale Projektion
@Chris: Es wurde in verschiedenen Säälen in USA, Kanada, Paris und Italien gesichtet. Die Ergebnisse waren durchweg vergleichbar. Und lassen sich ja im Übrigen auch durchweg plausibel zu den Messungen zurückverfolgen. - Carsten -
Das ergibt auf Cinefilm bezogen auch nichts anderes als etwa 4k Auflösung - wohlgemerkt auf den Film, nicht auf Projektion im Kino bezogen. Und wir reden hier beim Blick durch das Mikroskop von einem Publikumsäquivalent mit optimalem Bildstand, und Leinwandentfernung deutlich unter der Sehschärfeentfernung, hervorragende Projektionsoptik, etc. pp. Ein vielleicht noch interessanter Aspekt, den man aus dem von Oceanic erwähnten Dokument entnehmen kann: http://www.cst.fr/IMG/pdf/35mm_resolution_english.pdf Man vergleiche die gemessenen MTF Kurven des Release-Prints auf Seite 5 mit den Ergebnissen der visuellen Prüfung durch Fachleute in der Projektion auf Seiten 8/9. Das liefert auch einen realistischen Ansatz für den Vergleich von MTF-Kurven und visuell wahrnehmbarer sowie 'digitaler' Auflösung. Die wahrnehmbare Schärfe von optimalstens 700-800 lp entspricht beim Release-Print einer Modulation von ca. 20%. Man könnte also etwas vereinfacht sagen, visuell entspricht 'digital' (100%) 2k etwa analog 2k bei 20% 'Restmodulation'. Man also 20% Modulation noch als visuell wahrnehmbare Schärfe interpretieren kann. Damit weiss man zumindest mal, auf welche Stelle der MTF Kurven man beim Vergleich von Film zu Digital schauen muss - nicht 100%, nicht 75%, nicht 50%, sondern eher 20%-30%. - Carsten
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Bei den Gilmore Girls zeigt sich das heftige Rauschen auch eigentlich nur bei Innenszenen. Vermutlich drehen die da mit 500er Material, um mit den Stehlampen auszukommen... Tatsächlich könnte es in der Praxis oft sein, dass 16mm Material so gut abschneidet wie 35mm - einfach weil es in der Regel nicht zur Kino-Projektion mit zahlreichen Kopiervorgängen benutzt wird, sondern wohl meistens direkt vom Negativ gescannt und weiterverarbeitet wird, die übliche Verlustserie bis zur Kinoleinwand also nicht auftritt. Bei von Kodak selbst angegebenem Auflösungsvermögen von 80-100lp/mm für normalempfindliches Material würde ich aber dennoch nicht ganz so vollmundig '16mm schafft 2k' behaupten. Die MTF Kurven von Kodak auf ein Super16 Filmfenster umzurechnen ist ja nicht so schwer... Schon die Optik der 16mm Kamera dürfte es ganz klar UNTER 2k treiben. - Carsten
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Wir verwenden noch den Originalgleichrichter, der verwendete Abgriff liefert unbelastet etwa 8.6 Volt und 'bricht' mit den 1Watt Luxeons nur auf 8-8.3 Volt ein. Daher 'klebt' wohl der Hubmagnet, ob jetzt hitzebedingt oder durch Aufmagnetisierung. Durch die Verwendung der 3 Watt Luxeons wird sich das vermutlich ein klein wenig verbessern. Ein Spannungsregler für den Hubmagneten wird vermutlich das Kleben verringern, aber durch die niedrigere Schaltspannung vermutlich auch das Risiko erhöhen, dass er nicht schaltet. Die einfachste Variante wäre vermutlich, einen Lastwiderstand oder wieder ne Lampe parallel zu schalten, um den 'alten' Zustand wieder herzustellen. Da es bei uns eigentlich nur um die Situation beim CS-Stop geht, werden wir wohl erstmal sehen, wie sich das nach dem Umbau auf die 3 Watt Luxeons verhält. - Carsten
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35mm Arri & Panavision durchgemessen. ~750 Zeilen Auflös
carstenk antwortete auf oceanic's Thema in Digitale Projektion
Wobei mich auch wundert: Die erste Testserie wurde bei Panavision geschossen und scheinbar schien man dort bei einem Auflösungstest der Objektive mit 50lp/mm (75%/f5.6) auch schon zufrieden zu sein. Wenn das Objektiv schon derartig limitiert, was soll denn dann noch am Ende der Kette rauskommen? - Carsten -
Zuschuss vom Verleih für Digitalprojektion
carstenk antwortete auf Pudding's Thema in Digitale Projektion
Ja, man kann Filme vorrätig halten, aber das lohnt sich nicht. Die Abspielserver an sich sind zwar üppig bestückt, aber auch nur darauf ausgelegt, vielleicht das aktuelle Wochenprogramm und das Vorprogramm für den Saal zu halten. So ein Film belegt etwa 250GByte, also aktuell genau eine Festplatte günstigster Preis/Kapazitätskategorie. Um größere Mengen an Film im Kino vorhalten zu können müsste man schon etwas Geld in die Hand nehmen. Dagegen ist der Versand der Festplatten ja wirklich problemlos. Die Schlüssel können sowohl in Papierform als auch per Email übermittelt werden. Stell Dir das so ähnlich vor wie WLAN-Sicherungskennwörter oder die Lizenznummern von Microsoft-Software. Hängt ein bißchen von der Infrastruktur ab. Es ist wohl absehbar, dass die Schlüssel irgendwann mal auf Anforderung vom Schlüsselprovider direkt in den gewünschten Maschinen plaziert werden. Auf lange Sicht wird das Gerät wohl alles miteinander vernetzt sein und Einspielen, Zusammenstellung, Schlüsselverteilung und Abrechnung von zentralen Plätzen aus erlauben. - Carsten -
Zuschuss vom Verleih für Digitalprojektion
carstenk antwortete auf Pudding's Thema in Digitale Projektion
Das läuft im Prinzip genau wie bisher - nur dass in den Kartons vom Verleih bzw. Filmlager nicht zentnersschwere Aktrollen sind sondern portable Festplatten. Deren Inhalt wird vom Operator im Kino frühzeitig auf den Abspielserver kopiert und dort per Mausclick mit Werbung, Trailern etc. zu einer Show kombiniert. Dabei gibts in der Regel vom Verleih Einschränkungen bezüglich des Abspielfensters und/oder Saales. Man kann zwar mehrere Filme auf dem Server vorhalten, aber so frei wie bei der privaten DVD Sammlung ist man bezüglich der Abspieltermine nicht. Zu jedem Film gibt es einen separaten 'Softwareschlüssel' vom Verleih, der die Abspielmöglichkeiten festlegt. Wenn die Gültigkeit des Schlüssels abgelaufen ist, nützt einem der Film weder auf der Festplatte noch auf dem Server was. Der Online Abruf bzw. SAT Übertragung ist noch nicht Usus, da gibts bestenfalls mal die eine oder andere Demo. - Carsten -
Ich dachte eigentlich, die bleiben während der gesamten 'Aktphase' angezogen? Muss ich mal messen. - Carsten
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Es sind Hubmagnete. Ich bin da erst kurz dabei und kenne die Technik der EIX noch nicht so, hab's mehr mit Elektronik. Da sitzt im Umschaltgehäuse ein Hubmagnet, der auch die Lichtblende(?) öffnet und schließt. Ich dachte eher an Hitze, aber Aufmagnetisierung ist natürlich auch möglich. Als das Zeugs konzipiert wurde war Überblendung ja normal und die Schaltzyklen kürzer, dazu die niedrigere Spannung im Betrieb mit Original Tonlampe. Wir werden aus Gründen der Einfachheit wohl einen LM317 auch als Regler für die 3 Watt Luxeon benutzen. Mit 6Volt würde das wohl etwas knapp für den Betrieb als Stromquelle, wenn ich das noch richtig im Kopf habe. Werde erstmal sehen, was LM317+3W Luxeon wirklich am Eingang brauchen. Wenn alle Stricke reissen kriegen die Hubmagnete einen 7806 als Vorregler spendiert, das lässt sich noch fliegend im Überblendgehäuse verdrahten. - Carsten
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Was spricht denn dagegen, bei angelaufenem Film bis zum Aktende weiterlaufen zu lassen und dort zu trennen? Stell Dir mal vor, das würden alle machen? - Carsten
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Ich hatte ja diesen thread eröffnet. Wir haben einen alten 50er Jahre Bau, die Decke ist nur mit diesen alten schwarzen Leichtbauplatten verkleidet/abgehängt. Drüber ist ein sehr flaches Schrägdach. Der Bau steht unter Denkmalschutz. Vor einiger Zeit wurde über diesen schwarzen Schaumplatten Rockwool aufgelegt, um die Verluste übers Dach wenigstens einigermaßen zu reduzieren. Zur Zeit wird die Abluft unseres 2kW Brenners halt einfach rausgeblasen. Ich hatte ursprünglich befürchtet, die Abluft der Xenon Lampe sei stark ozonhaltig und könne unmöglich als Heizluft verwendet werden. Aber offensichtlich ist das mit dem Ozon ja nicht mehr so wild. Momentan wäre es zumindest sehr einfach, diese Luft im Winter einfach ins Zwischendach zu blasen um dort einen Wärmepuffer zu haben. Ne einfache Möglichkeit, die in den Saal zu kriegen gibt es eigentlich kaum, schon wegen der Geräusche, und aufwendigere Konstruktionen lohnen sich finanziell nicht, das Limit liegt ja hier gewissermaßen physikalisch beim Heizwert eines 2kW Brenners über etwa 2h täglich. Da reden wir von 20ct/Tag. Die Abwärme der restlichen Geräte im BWR reicht im Winter grade aus, den BWR selbst zu beheizen. - Carsten
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Wir haben heute mal unter Last (1 Watt Luxeon) gemessen. Bzw., von Last kann da wohl eher nicht die Rede sein, denn die Spannung sackt grade mal um 0.3-0.6 Volt ab, bleibt also etwa bei 8Volt. Seit dem Rotlichtumbau haben wir wohl das Problem, dass nach einiger Laufzeit (z.B. nach dem Vorprogramm/am CS Stop) die Überblend Relais beim Neustart nicht schalten. Das einzige, was sich da aber wohl faktisch geändert hat ist, dass die Relais jetzt im Betrieb unter 8Volt statt wie früher mit Tonlampe unter 6Volt stehen. Womöglich werden die zu heiss und kleben dann? - Carsten
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Merci. Wir wollen unsere 1 Watt Luxeon durch eine 3 Watt ersetzen und ich versuche grade noch rauszufinden, wie man den Regler ggfs. noch etwas entlasten kann. Konnte gestern leider nur unbelastet messen. Wobei ich vermute, dass bei der IX aber wohl auf jeden Fall noch ein aktives Überblendrelais an der Tonlampenspannung hängt. Gemessen hatte ich da jedenfalls 8.6 Volt und angenommen, dass die 2 Watt mit aktiver Luxeon diese Spannung gegenüber den 30 Watt der Tonlampe nicht signifikant absacken lassen. - Carsten
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Zuschuss vom Verleih für Digitalprojektion
carstenk antwortete auf Pudding's Thema in Digitale Projektion
Wenn das Ganze soziokulturell anders reflektiert wird ;-) - Carsten -
Zuschuss vom Verleih für Digitalprojektion
carstenk antwortete auf Pudding's Thema in Digitale Projektion
Diese 1000-1200 Euro habe ich zumindest aus zwei verschiedenen Quellen gehört. Eine davon, dass darf ich wohl zumindest schonmal laut sagen, war Kinoton. Das ist natürlich eigentlich nicht sooo viel Geld für einen Gewerbebetrieb. Allerdings rausgeschmissenes Geld, wenn man daraus nicht einen Vorteil gegenüber Filmband ziehen kann. Wir hätten natürlich kein Problem, den Ernemann weiter stehen zu lassen, der verursacht ja keine Kosten und erlaubt auch, ältere Sachen zu spielen. Aber wenn uns die Verleiher auch digital weiterhin so nachrangig behandeln, haben wir vom Einstieg in Digitalprojektion garnix. Ich glaube, viele Kinos würden gar keine 'Digitalsubvention' vom Verleiher wollen, sondern wären vermutlich schon zufrieden mit einer Garantie 'Digitale Startkopien für Alle'. - Carsten -
Kommen 8.6 Volt (auch unter Last) in etwa hin? - Carsten