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Also, wenn er sich den Vorführer schnapst, ist der hinterher ja noch besoffener :lol:
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Wir stehen derzeit vor dem Problem, dass wir in Kino 1 für die digitale Umrüstung den 35mm-Projektor evtl. rausschmeißen müssen, da die Platzverhältnisse im BWR extrem eng sind. Als Programmkino spielen wir auch hin und wieder ältere Kopien, für Sonderreihen, Schulkino u.a, aus den letzen 5 Jahren, für die der große Saal benötigt wird. (In Kino 2 bleibt der 35mm-Projektor stehen). Daher meine Frage: bis wie weit zurück sind Filme digital auf Festplatte aktuell bei den Verleihern noch erhältlich, oder wie lange werden noch Schlüssel erstellt? Gibt es da jetzt schon Erfahrungswerte? Danke für die Hilfe.
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Nachtrag: der Dynacord ist noch ein Relikt aus alten Zeiten, das zur Vorführraumbeschallung diente.
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Hallo Ulrich. Dein Engagement in allen Ehren, aber versuche bitte nicht, das Rad neu zu erfinden. Das Zebra-Kino ist aus dem Zusammenschluss des studentischen Kinos mit dem kommunalen Kino Konstanz hervorgegangen und hatte seine Räume ursprünglich im alten Truppenkino der Franzosen. In den letzten Jahren hat das Zebra mehrfach einen Preis (1. und 2. Platz) des Kinemathekenverbundes für sein hervorragendes Programm gewonnen. Einige der ehemaligen Mitglieder haben erfolgreich in der Branche Karriere gemacht und sind jetzt als Verleihchefs, Festivalgeschäftsführer oder Kinobetreiber tätig. So viel mal zum geschichtlichen Hintergrund. Zu meiner aktiven Zeit bestand die Technik aus folgenden Komponenten: - Ernemann 10 (vertikaler Kolben 1600 W) mit nachgerüsteter Geschwindigkeitssteuerung für Stummfilmprojektion - Hasso Spulenturm und Hasso Umroller - TK 35 (lange nicht mehr benutzt) - Veronese SX 1600 (damals selbst in Mailand fabrikneu abgeholt) - CP 45 mit o.g. Verstärkern, Delay (Open-Air) und Equalizer(?) - Bauer P8 16mm Das vorhandene 2-Kanal-Mischpult diente hauptsächlich dazu, mehrere Quellen Non-Sync zuzuspielen, sowie bei Open-Air die Lautstärke zu regeln. Von der Uni hat das Zebra dann noch einen Meopta 5XB übernommen, der m.W. noch herumsteht. Soweit technisch nicht die ganz große Klasse, aber man kann/konnte damit durchaus arbeiten. Das Problem ist eher der Wartungszustand der Geräte. Durch die studentische Fluktuation hat es hier immer gehapert und die neuen Leute mussten sich jeweils neu einarbeiten. Was jetzt konkret eure Tonprobleme angeht, muss man den Ton vom 35mm-Projektor und von Blu-ray auseinanderhalten. Dolby Digital ist auf den verschiedenen Medien ein unterschiedliches Verfahren. Mit dem Kinoprozessor könnt ihr NICHT das Signal vom Blu-ray aufbereiten. Den 35mm-Projektor jetzt mit einem Digitalreader nachzurüsten ist eine nette Idee, finde ich in Anbetracht der anstehenden Digitalisierung der Branche aber rausgeschmissenes Geld, dass man besser für die Digitalprojektion ausgibt (z.B. für einen Kinoserver). Und meine ganz persönliche Meinung ist, die Ernemann 10 überlebt noch die nächsten 50 Jahre, eine Victoria 5 nicht mal den nächsten Sturm. Außerdem sollte man besser checken, ob die Meo 5XB noch gut läuft und als Ersatz in Frage käme. Was ich Euch dringend rate, ist, die Tonanlage von einem Kinotechniker mal neu einmessen zu lassen. Da ist bestimmt schon Jahre nichts mehr dran gemacht worden. Weder den Dolby-Pegel-Abgleich, noch die Einmessung für den Saal. Die Tonanlage hat leider einen kapitalen Planungsfehler, da die Anlage vermutlich nicht von einem Kinotechniker, sondern von einem Veranstaltungstechniker eingebaut wurde: der Center-Kanal ist im Saal durch einige der Seitensprecher "verstärkt". D.h. der Center-Kanal ist über ein Delay an diese Seitenlautsprecher (nicht die für den Surround-Kanal) angeschlossen. Normalerweise ist das Delay abgeschaltet, aber es gab immer ein paar Findige, die es dann wieder eingeschaltet haben. Sinn der Sache sollte angeblich sein, dass die Sprachwiedergabe in der letzten Reihe lippensynchron ist, leider hat es den gegenteiligen Effekt und die Sprachverständlichkeit geht gegen Null. Hier also aufpassen! Dein eigentliches Problem ist ja, statt 2 Kanäle von Blu-ray 6 Kanäle in die Anlage einspeisen zu wollen. Da bleiben generell zwei Möglichkeiten. Entweder das digitale Signal in einen separaten Prozessor einleiten, der dann 6 analoge Kanäle ausgibt, die man in z.B. über den CP45 in die Tonanlage einschleift. Oder das analoge Signal mit 2-Kanälen in einen Prologic-Decoder einleiten, der daraus dann 4 (oder 6?) Kanäle ausrechnet. (Das Verfahren ist ähnlich zu dem, was der CP45 mit dem Lichtton vom Projektor macht). Welche Geräte es dafür gibt, wurde ja oben schon genannt und da können die anderen Leute hier im Forum besser beraten. Schöne Grüße nach Konstanz!
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Schönen Gruß nach Konstanz von einem Alt-Zebra. Der dort verbaute Dolby Prozessor ist ein CP45, der in den 90ern nagelneu installiert wurde. Ob der CP45 aufgerüstet werden kann mit einem analogen 6-Kanal-Eingang weiß ich leider nicht. Die Frage ist, ob der Blu-ray-Player einen analogen 6-Kanal-Ausgang hat (vermutlich nicht). Dann könnte man das Signal entsprechend in einen Dolby-Prozessor einschleifen. Ansonsten müsste man überlegen, ob man einen externen Pro-Logic-Decoder zwischenschaltet, der das Signal entsprechend aufbereitet. Oder es bleibt die genannte JSD80, die vermutlich das Budget sprengen wird. Stefan, deine Argumente werden durch regelmäßiges Wiederholen nicht wahrer. Es gibt reichlich Independent-Verleiher, die einem Vorführ-Blu-rays zur Verfügung stellen, die auch entsprechend abgerechnet werden. Wir haben dieses Jahr mind. 4 Blu-rays im Vorführbetrieb gehabt. Und die Förderung ist nicht für jeden verfügbar. Es gibt eine Untergrenze bei 8000 Zuschauern oder 40.000 Euro pro Jahr. Wer darunter liegt, bekommt derzeit gar keine Bundesförderung, aus politischen Gründen. In Baden-Württemberg fördert die MFG explizit keine kommunalen Kinos bei der Umrüstung. Ein sehr großer Anteil der KoKis liegt unter der Umsatzgrenze und steht derzeit vor riesigen Problemen. Da ist ein Blu-ray-System sicherlich nicht die schlechteste Zwischenlösung um die Belieferung mit entsprechenden Filmen sicherzustellen.
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Vielleicht verlagern sich die Zuschauerströme bei diesen Filmen auch immer mehr in die großen Zentren und deren Plexe?
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Dann ist sie jetzt aber bereits zum zweiten Mal geschlossen worden...vorgestern schon kein Zugriff möglich, gestern abend habe ich wieder mit großem Vergnügen darin gelesen. (Weil tolles Essen ja scheinbar ein relevantes Kriterium ist, überlege ich, Reibeplätzchen und Sauerbraten im Kino anzubieten :-D
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Unsere Ernemann 15 hat in den letzten Tagen mehrfach an der Schaltwelle Öl verloren. Meist ist es nur ein Tropfen, der dann langsam am Gehäuse nach unten läuft. Also kein konstanter Ölverlust wie es scheint. Ist auf dem angehängten Foto ganz gut zu sehen. Hat jemand eine Ahnung, wo die Undichtigkeit sein könnte? Und wie ernst ist das? Kenne mich mit den Innereien des Schaltgetriebes leider nicht wirklich aus. Anmerkung: Foto ist verdreht. Keine Ahnung, wie ich das mit der Forensoftware ändern kann.
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OK, danke für den Hinweis. Scheinbar gibt es dann zwischen den verschiedenen indischen Filmindustrien verschiedene Gepflogenheiten. Ich hatte bisher nur tamilische Filme in der Hand - die m.W. alle in Chennai produziert werden - und einen auf Kannada, und da war noch nie eine Dolby Digital-Tonspur drauf, aber immer eine dts-Spur. Vermutlich toben die sich dann in der dts-Mischung aus :-) Kann ich mangels Reader nicht überprüfen...
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Danke für den Hinweis. Schön, auch mal Kopienbefunde für exotischere Kopien zu lesen. Der Film heißt VELAYUDHAM lt. beiliegender dts-CD, und war gestern bei uns im Einsatz. Konkret gab es einen Bildsprung bei Aktwechsel 1-2, sowie im 3. Akt an mehreren Stellen (Aktanfang, -ende und mehrfach mittendrin). U.a. auch ein laufender Bildstrich (spannend das mal zu sehen). Eindeutig ein Kopierwerksfehler. Der 3. Akt sah aus, als wäre er im Kopierwerk auf den Boden gefallen und notdürftig wieder repariert worden, die Kratzer und Laufstreifen waren jedenfalls einkopiert. Ansonsten ist es relativ üblich, dass bei indischen Kopien keine Bobbies dabei sind. Mit etwas Übung kann man die einsetzen, wenn der Wickel noch in der Dose ist. Anmerkung am Rande: die Lichttonspur wird übrigens noch auf Magenta auskopiert, die indischen Kopierwerke scheinen nicht auf Cyan umgestellt zu haben. Dolby Digital ist in Indien scheinbar unbekannt, dafür ist immer eine dts-CD dabei. Die Vorstellungen bei uns laufen immer relativ gesittet ab, jedenfalls bringen die Zuschauer kaum was zu Essen mit, sondern decken sich an der Theke ein.
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Der Film ist (zumindest in 35mm) ganz sicher BW 1:85.
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Eine Ära endet: ARRI & Panavision beenden die Fertigung von Filmkameras
tomas katz antwortete auf oceanic's Thema in Allgemeines Board
Ich denke, hier liegt ein Fehler vor. 35mm Kleinbild hat das Format 24*36mm (quer), stelle es mir nämlich etwas schwierig vor, 1mm über den Rand des Filmbandes hinaus zu belichten :D -
Eine Ära endet: ARRI & Panavision beenden die Fertigung von Filmkameras
tomas katz antwortete auf oceanic's Thema in Allgemeines Board
Wenn ich beim Filmverleih eine 35mm-Kopie bestelle, bekomme ich keine Festplatte... :rolleyes: Soviel zum Alltagsgebrauch dieser Termini. -
Erste Anlaufstelle für die Verleihsituation bei deutschen Produktionen ist filmportal.de und dort steht: "Kommerzielle Ausleihe (Inland): Filmverleih im Nordsee-Park Nichtkommerzielle Ausleihe (Inland): Deutsche Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen, Deutsches Filminstitut - DIF" So wie ich es verstehe, betrifft die nichtgewerbliche Ausleihe beim FiN nur den DVD und 16mm-Bereich. Feuerzangenbowle ist die Ausnahme, genaueres wird einem Frau Reifegerste sagen können. Ich habe eine Kopie für den 30.1. für eine SV im Rahmen eines (70./80.?) Geburtstages dort bestellt...
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Noch so'n Superschnäppchen :lol: Schlüpper
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Filmverleih im Nordseepark einfach googeln
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Auch das noch: In Goch hat gestern die Erde gebebt. Ob das Epizentrum unter dem Goli-Theater lag, ist leider nicht überliefert. Ob sich da demnächst die Erde auftut und alles verschlingt? Fragen über Fragen. WDR
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"Zweimal mit Neid in Paris, bitte". (die korrekte Aussprache des englischen Titels wäre "Päris", aber 80% der Leute sagen den Stadtnamen auf Deutsch, deswegen verstehe ich vorzugsweise die o.g. Verballhornung)
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Frage an die Ymagis-Kinos: Constantin?
tomas katz antwortete auf marktgerecht's Thema in Digitale Projektion
Doch, der VPF-Pool kann als Eigenkapitalanteil für die Förderanträge angerechnet werden, soweit ich weiß. Die Unterscheidung zwischen Marktkinos und Kriterienkinos (zu denen viele Programmkinos gehören dürften) ist so getroffen worden, um die Förderwürdigkeit bei den BKM-Fördermitteln zu beschreiben. Über die inhaltliche Ausrichtung sagt das nichts aus. -
Mal ne Frage: wäre das im Zuge der Digitalisierung nicht eine Information für die Kategorie 'Kopienbefunde'?
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THE TREE OF LIFE (mit Brad Pitt) ist nicht zu verwechseln mit THE TREE (mit Charlotte Gainsbourg), passiert leider dem Publikum auch häufig.
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Also als erstes brauchst du keinen Beamer, sondern einen Projektor, egal ob 35mm oder Digital nach D-Cinema oder E-Cinema. Dann musst du die gewerblichen Aufführungsrechte beim Verleih erwerben. Es gibt aber Verleiher, die dich nicht beliefern, wenn du auf dem Open-Air-Statusblatt DVD/Bluray auch nur angekreuzt hast (unabhängig von der tatsächlichen Planung einer solchen Aufführung). Und als Nicht-Kinobetreiber wirst du mit mehr Skepsis betrachtet und musst ggf. höhere Mindestgarantien tragen. Dazu musst du auf www.vdfkino.de die Ansprechpartner raussuchen und kannst gerne den Verband fragen. Das Geschäftsmodell mit Beamerverleih im Winter klingt in meinen Augen etwas naiv für die doch speziellen Verhältnisse in der Branche. Und wenn du mit Open-Air Geld verdienen willst, brauchst du einen guten Draht zum Wettergott.
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Ist unter Talk schon erwähnt
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Tradeshow in Köln.Wer ist morgen da
tomas katz antwortete auf Kleinstadtkino's Thema in Allgemeines Board
Also den Dienstag-Abend hätte ich mir sparen können... War erstaunt, wie qualitativ schlecht die 35mm-Präsentationen waren (dunkel, teilweise schlechter Bildstand, Maskenschatten) MIDNIGHT IN PARIS in digital hatte ganz fürchterliche Farben (ob das am DCP lag oder am Projektor?) und Farbsäume und generell wird im Cinedom gerne oben über die Leinwand hinaus projeziert. Trotzdem hat's Spaß gemacht, die Organisation (und Essensversorgung) wird von Jahr zu Jahr besser. -
nur am Rande: die Webseite vom Babylon finde ich ziemlich gruselig. Reine Bleiwüste und völlig unstrukturiert. Das schlägt sich natürlich auch auf die Information über die Formate nieder. Ginge so oder so völlig unter. Ansonsten sollte für jedes Festival (und dazu zähle ich Retrospektiven mit) die Angabe des Formates üblich sein.