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Bin nun kein Kamerakenner... Ich weiß auch nicht, wie der genaue Verschlussmechanismus der Bolex funktioniert. Aber wenn es zu Beginn jeder Szene ist, also genau dann, wenn die Kamera gestoppt wird und später das nächste Aufnahmestück weitergedreht wird: Dann müsste doch der grundsätzliche Verschluss nicht richtig funktionieren, bzw. sogar offen bleiben. Im Betrieb, wenn sie läuft, stimmt alles. Aber sobald sie gestoppt wird, schließt der nicht richtig und das Bild ist überbelichtet. Könnte das eine Möglichkeit sein?
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Darf es noch ein Ladegerät für die Beaulieu-Akkus sein?
Dent-Jo antwortete auf jacquestati's Thema in Schmalfilm
Ja, die meisten Module für verschiedenste Anwendungen sind recht gut und ermöglichen mit wenigen Kniffen ein sehr großes Anwendungsfeld. Ich bin nicht unbedingt ein Freund der SMD-Bauweise, aber diese Teile sind reichhaltig verfügbar und vereinfachen viele Dinge, die man selbst oft erst mühevoll in kommerzieller Bauweise aufbauen müsste. Vorsicht bei Spannungsreglern ähnlicher Bauart ist lediglich geboten, wenn es darum geht, eine konstante Spannungsquelle zu erhalten OHNE Welligkeit. Da können diese Teile tückisch sein. -
Richtig.
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Produktion der Ernemann EVIIb bei Zeiss Ikon Dresden
Dent-Jo antwortete auf Martin Rowek's Thema in Nostalgie
Es ist zwar ein bißchen o.t. aber Du hast einen sehr interessanten Einblick, nicht in Dein Leben im Kino gegeben, sondern auch zu den ursächlichen Umständen. Auch wenn etwas Dramatisches dabei ist, ist es interessant zu lesen. -
Produktion der Ernemann EVIIb bei Zeiss Ikon Dresden
Dent-Jo antwortete auf Martin Rowek's Thema in Nostalgie
Ich würde vermuten, dass das ein Montagefuß ist. Der richtige zur Auslieferung ist das nicht. -
Ich denke, dass das ganze vom Prinzip her so funktioniert: Die Feder, das habe ich auch vermutet, ist beim auseinandernehmen zerkneult und war vorher säuberlich spiralförmig zwischen den beiden Spulen eingelegt. Sie hält die beiden Spulen gegeneinander auf Spannung. Wird der Film nun vorwärts in der Kamera transportiert, wird die Feder durch die Abwickelspule aufgezogen und durch die Aufwickelspule gleichzeitig vom anderen Ende her entspannt. Ähnlich beim Federwerksaufzug einer Kamera oder eines Grammophons: Man kann während dem Betrieb über die innere Aufhängung nachziehen, während die Feder über das äußere Ende abläuft. Damit das Entspannen und gleichzeitige Aufziehen nicht zu zu starken Unterschieden in der Umdrehungszahl (innen - außen) führt, sind die Spulen relativ groß bemessen, auch wenn natürlich 60m eine ganze Menge ist. Da nun die beiden Spulen wenn sie diese Bewegung vollführen, also eine wickelt auf, die andere ab, aber beide drehen sich in gleicher Richtung, den Film vor dem Bildfenster recht stark auf Spannung halten würden - durch die Federkraft - gibts diese doppelte Filmtrommel, die die Kräfte der beiden gegenläufig ziehenden Filmenden vom Bildfenster fernhält. Das ganze funktioniert in beiden Richtungen. Unterschied ist nur, dass bei Richtungsänderung die Auf- und Ablaufende Seite der Spiralfeder vertauscht ist. Hab ich was übersehen? Die Sperre, die verhindert, dass sich die Spulen von selbst abwickeln, dient damit wohl nur dem Zweck, dass durch Erschütterungen der Film weitertransportiert wird. Evtl. verhindert sie aber auch, dass bei unterschiedlichen Wickeldurchmessern und annähernd gleich großer Federkraft auf die Spulen, sich der Film selbsttätig von der größeren auf die kleinere Spule umwickelt. Das würde evtl. auch erklären, warum der Arm der Sperre Richtung Zahntrommel weist, da er durch diese (intermittierend?) betätigt wird. Eigentlich müsste es so passen.
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Produktion der Ernemann EVIIb bei Zeiss Ikon Dresden
Dent-Jo antwortete auf Martin Rowek's Thema in Nostalgie
Ja das könnte sein. Das mit der Ernemann 7 ohne b meinte ich deshalb, da ich dachte, dass auf den Bildern Werke mit 7b und nur mit 7 vorne auf der Prägung zu sehen sind. Ich meine aber, dass ich mioch getäuscht habe und es E4 Werke sind, wenn man sich die Bilder mal genauer ansieht. Meine mich zu erinnern, dass es E4 auch als Nachkriegsversion mit angeflanschtem Frontmotor noch gab, -
Da hilft nur probieren. In der Artikelbeschreibung ist keine Spur angegeben, wie fein das Zeug ist. Ich vermute aber, es ist nicht viel besser, als diese feinen Eisenfeilspäne, die man früher in der Magnetbandtechnik nahm, um die Magnetisierung vor dem Schnitt auf dem Band sichtbar zu machen. Ganz am Anfang der Magnetbandtechnik, Anfang der 30er Jahre (?) hat man u.a. Papierbänder genommen, und bei der Herstellung derselben, feines Eisenpulver mit eingearbeitet. Der Erfolg war sehr mäßig. Abgesehen von den schlechten mechanischen Eigenschaften des Papiers rauschte das Zeug wie die Pest und war alles andere als ein Hörgenuss. Gut-- von Vormagnetisierung, geschweige denn dieselbe mit HF, hatte man damals noch wenig Ahnung. Das kam wenige Jahre später. Von daher: Einen Versuch mit derartigen Lacken ist es vielleicht eher wert. Alternativ bin ich immer noch irgendwo der Meinung, dass bei Schmalfilm der Ton durchaus auch auf einem elektrisch synchronisierten, separatem Band Platz und eine sinnvolle Berechtigung hat.
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Wurde das wirklich so gemacht? Kleinmahlen? Am Anfang sicherlich, aber soweit ich mich erinnere, war das Problem des starken Bandrauschens bei diesem Verfahren. Wurde nicht deshalb (von der BASF??) daher ein Verfahren entwickelt, bei dem chemisch durch Ausfällung das entsteht, was auf Magnetband aufgebracht ist und den Ton speichert, weil eine Ausfällung viel feinere "Partikel" liefert, als zermahlen? Wenn ja wären wir wieder am Anfang...
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Produktion der Ernemann EVIIb bei Zeiss Ikon Dresden
Dent-Jo antwortete auf Martin Rowek's Thema in Nostalgie
Ich dachte immer dass die Werke mit der Blechplakette schon Nachkrieg waren. VEB steht nicht drauf. Bei meinen. Verstehe ich etwas nicht? -
Produktion der Ernemann EVIIb bei Zeiss Ikon Dresden
Dent-Jo antwortete auf Martin Rowek's Thema in Nostalgie
Es scheint als ob auch Bilder von der E VII ohne b dabei sind. Zumindest der Plakette an der Frontseite der Werke nach. -
Liebe Forengemeinde, ich suche Bildmasken für Cinemascope und Breitwand für Frieseke Höpfner FH66 / FH77. Falls jemand auch eine komplette / inkomplette Maschine im Umkreis Bayreuth abzugeben hat, möge er sich bei mir melden. Vielen Dank!
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Sehr schön. Wie ist es mit dem Bildstand, bzw. der Treffgenauigkeit? Der Siemens Standard hat ja keinen Greifer, sondern einen Schläger. Wackelt das nicht deutlich mehr? Bei der Projektion fällt es nicht so sehr auf, aber ich finde schon, dass man im Vergleich zu einer Mechanik, die den Film etwas mehr unter Kontrolle hat, einen deutlichen Unterschied sieht. Zumindest im Vergleich bei der Projektion zu anderen Projektoren.
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Quatsch. Das ist der Leitz G1 mit Unterbauverstärker für 16mm. So einen goldigen hab ich auch noch rumstehen. Sauschwer das Teil. Aber deutlich mehr Helligkeit durch beschleunigtes Malteserkreuzgetriebe. Gabs auch ein Metallrohrgestänge-Stativ für.
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Ja. Liegt vielleicht daran, dass es weitläufiger ist und nicht alle Interessenten kommen können. Ich habs leider - Schande über mich - bis zum heutigen Tag nicht geschafft, auch mal Deidesheim zu besuchen. Zeit ist leider die schlimmste Mangelware bei mir.
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Stimmt, tatsächlich. Du hast Recht.
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Mit Kameras kenne ich mich recht wenig aus. Aber Projektoren: Bedingt durch meine Reparaturpraxis kann ich die ELMOs sehr empfehlen, allerdings muss man immer mal etwas suchen und abwarten, dann kann man auch ein Gerät zwischen 50 und 120€ bekommen. Allerdings wirst Du bei den meisten zumindest die Riemen tauschen müssen und alle Mechanikteile neu abschmieren müssen, wenn Du noch längere Zeit daran Freude haben willst. Elmo haben i.d.R. einen 3fach Greifer, also mit 3 Zähnen, wodurch dieser sehr zuverlässig und filmschonend transportiert. Die meisten anderen haben nur einen Einfachgreifer, was weder der Filmschonung / Perforation zuträglich ist, noch bei (wenn man sich sowas zulegen möchte) bei gebrauchten kommerziellen Filmen zuverlässig und wesentlich häufiger in Filmrissen endet. Eumigs sind auch nicht schlecht, allerdings wie gesagt Einfachgreifer... Etwas Reparatur und Service wird bei allen nötig sein, die Geräte sind 30, 40 Jahre und älter. Und ein komplett gewarteter und überholter geht sehr schnell in die hohe Preisliga. Hilfe und Tipps zur Wartung gibts hier im Forum. Allerdings sollte man nicht völlig unbedarft an Elektrik und Mechanik herangehen. Spezieller Fragen dazu solltest Du dann im Schmalfilmunterforum stellen.
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TK Chris weiß da sicher mehr, Soweit mir bekannt, gab es sehr wohl Stereo 16mm Kopien. Allerdings ist es aufgrund der deutlich geringeren Größe des Filmes und der darauf befindlichen Tonspur mit geringeren Maßtoleranzen zur exakten Justage einer Stereosolarzelle zur Abnahme des Lichttones recht schwierig. Es können Schwankungen des Stereolichttones zwischen verschiedenen Kopien bezüglich der exakten Position vorkommen, was zur Folge hat, dass die eine Kopie "ordentlichen Stereoton" Toin liefert, die andere eben nicht, da die beiden Spuren nicht exakt auf der Stereozelle abgebildet werden können. Fazit: 16mm Lichtton (und jetzt komm mir keiner mit Super8 Stereolichtton!) ist in Mono wohl am besten genießbar. Warum "": Mancher 16mm Lichtton ist ohnehin das objektive Grauen. Ich dachte gerade daran, wie eine solche Monotonkopie in einem Stereolichttongerät klingt.
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Hat jemand versucht, alte rote Filme farbig verbessern?
Dent-Jo antwortete auf KarelRysan's Thema in Tips und Tricks
Dazu gibts im Forum schon einige ältere Beiträge. z.B. hier: -
Die Mitte wird nicht aktiv getrennt, denke ich. Ich denke eher, dass es 2 Kanal-System war. Kann mich aber täuschen. Am Wahlschalter dienten vermutlich die einzustellenden Positionen L und R lediglich zum einjustieren. Regulär im Betrieb dürfte der auf Automatik gestanden haben. Sysgeme dieses Prinzips, wenn es denn ein solches ist, wirds nicht nur eins gegeben haben...
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Mit den beiden Bildern läßt sich nur mutmaßen: Was haben wir? - Einen Umschalter rechts / links / automatik - im Inneren Klemmleisten für Netz, rechts und links - Relais, - 2 uralte Germaniumtransistoren oben im Bild, damit läßt sich grob schon eine Datierung machen. - Anzeigelampen rechts / links / und noch eine dazwischen - Potis für Feinabgleich (denn sonst hätten die Drehknöpfe dran) auch für links und rechts Meine Vermutung: Es gab, glaub in den 60er Jahren, mal ein Tonsystem, bei dem man, obwohl auf dem Film die Toninformation in einer MONO-Tonspur aufgezeichnet war, die Möglichkeit, durch Auswertung von auf der Tonspur aufgespielten Sinusfrequenzen im nichthörbaren Bereich, den Monoton auf einen rechten bzw. linken Kanal zu legen. Ich denke, dass dieses Gerät das letzte Glied in der Kette vor dem Endverstärker war. Was fehlt, dürften die Filterglieder sein, die besagte Steuerfrequenzen aus der Tonspur herausfiltern, um sie zu besagten Umschaltzwecken in dem von Dir hier gezeigten Gerät zuzuführen. Daher auch die Relais vermutlich. So. Das ist meine Vermutung. Bitte um weitere Meinungen. Evtl. weiß stefan, Chris oder Jens mehr dazu.
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Sag ich doch.😁