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Manch hellseherische Deutschlehrer oder Germanist hätte es in einer 50-seitigen Analyse sicher sofort bemerkt.👿
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Ach ja und bei der Kapazitätsmessung mit einem entsprechendem Messgerät ist zu empfehlen (falls Du eines hast, wovon ich nicht ausgehe): Kondensator ablöten, mindestens eine Seite, entladen durch kurzschließen, dann erst messen. Aber wie gesagt: tausch sie alle. Messung ist überflüssig. Verwende neue. Für die kleineren Werte nimmst du die MKPs von WIMA am besten, sind so rote, Spannungsfestigkeit 400V oder höher. Falls ein Elko (Elektrolytkondensator) oder ähnliches noch mit dabei ist (Becherform, Becher aus Alu), auf gleichen Wert und mindestens gleiche Spannungsangabe achten. Spannung auf dem neuen, darf auch beliebig höher sein, aber die µF müssen passen. Dabei ist auch noch zu beachten, dass früher die Wertereihe anders war, als heute. Früher stand z.B. 0,05µF drauf. Gibts heute so nicht mehr. Musst Du 0,047µF nehmen. Siehe dazu z.B. hier: https://www.electronicdeveloper.de/AllEReihen.aspx Da Du schreibst, dass Dein Elektronikwissen sehr begrenzt ist; Lötkolben und der Umgang damit sollte Dir ein Begriff sein. Zur Verlängerung der Anschlussbeine der Cs ggf Schaltdraht geeigneter Dicke und zur Isolierung ggf, Schrumpfschlauch verwenden. Bei Pollin gabs auch mal sog. Lötstege, die oftmals eine Hilfe sind, wenn man Kontakte braucht, wo man was anlöten will, damit es nicht alles kreuz und quer rumwackelt und rumfliegt.
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Du kannst Kondensatoren NICHT mit einem normalen Multimeter im Ohmbereich wirklich messen. Das zeigt Dir lediglich an, ob er einen Kurzschluss hat, oder nicht. Nicht jedoch, ob die auf dem Kondensator aufgedruckte Kapazität auch passt. Da gibts Abeichungen... Z.B. was ich in meiner Reparaturpraxis oft finde, wenn ich alte Cs beim Auswechseln in historischen Geräten nachmesse: Aufgedruckt 5µF, gemessen: 20pF. Oder aufgedruckt 10n, gemessen 1µF, hier also ein Faktor 100 dazwischen. Das funktioniert bei Entstör-Cs erst Recht auch nicht mit solchen Wertabweichungen! Du bräuchtest ein Kapazitätsmessgerät. Das wäre aber für die paar Cs im Siemens2000 zu viel des Guten. Tausche sie ALLE gegen NEUE aus, erhältlich z.B. bei Pollin. Nicht gegen irgendwelche alten, von denen auch keiner weiß, ob die noch gehen. Nachmessen und die belassen, die im Moment noch gut sind, ist keine wirkliche Option: Die gehen dann als nächstes hops. Deswegen alles raus und neu.
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Der Motor läuft aber doch...
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mamigu hats gesagt: Ursache vermutlich verharztes Fett.
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Nein, das hatte ich noch nie, dass die Kohlen schadhaft waren. Das Knistern im Verstärker wird durch die Störungen (Funkenflug) am Fliehkraftschalter, der für die Motorregelung verantwortlich ist, verursacht. Für die Entstörung sind diese Kondensatoren verantwortlich. Wenn Du diese alle durch gleiche Werte tauschst (die Entstörglieder, falls vorhanden, kann man mit einzelnen Kondensatoren etc. aufbauen, wie es auf diesen aufgedruckt ist), sollte das Problem behoben sein. Der Siemens Motor ist eigentlich sehr robust. Zerstören kann man ihn eigentlich nur durch unsachgemäßen Umgang, oder eben, wenn die Kondensatoren durch sind und der Fliehkraftregelkontakt außer Funktion ist, durch überhöhte Geschwindigkeit. Dann reißen die Blattfedern vom Fliehkraftregeler ab. Hab ich nur bei einem Modell bisher gesehen. Der Aufbau der Entstörkondensatoren unterscheidet sich von Gerät zu Gerät oft auch sehr stark, da hier häufig viel verändert wurde von Serie zu Serie.
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Hmmm. Ich habe schon mehrere S2000 repariert: Ich hatte einmal den Fall, dass der Verstärker einwandfrei arbeitete, allerdings der Ton innerhab von 3 Minuten immer leiser wurde, sobald man den Projektor startete. Kratzgeräusche deuten auch drauf hin: Hast Du alle Kondensatoren UND Entstörglieder/Filter, die oben auf dem Motor des Projektors draufmontiert sind, schon ausgetauscht? Du musst den Motor dazu demontieren. Vorsicht auf den Fliehkraftregler, dass die Blattfedern nicht abreissen. Diese Kondensatoren gehören grundsätzlich IMMER und ALLE getauscht, da sie fast garantiert immer irgendwann oder sofort Probleme machen. Vorsicht: Das Chassis des Motors ist gegenüber dem Gehäuse des S2000 Projektors isoliert, da es Netzspannung führen kann, je nach dem, wie herum der Stecker in die Steckdose gesteckt wird. Die Kondensatoren, die im Untersatz-Röhrenverstärer verbaut sind, sind von der langlebigen Sorte. Die würde ich nur im Bedarfsfall z.B. bei Reparaturen tauschen. Wenn der Ton zu dumpf ist, liegts meistens an Verschmutzung der Spaltoptik, oder noch häufiger an einer verbrauchten Photozelle. Diese wäre dann ggf. durch eine Solarzelle zu ersetzen. Nicht vergessen: Wird eine Photozelle durch eine Solarzelle getauscht, muss im Untersatzverstärker der Wiederstand am Photozelleneingang, welcher die Saugspannung für die alte Zelle liefert, abgelötet werden, da ansonsten die neue Solarzelle zerstört wird. Defekte Röhrenuntersatzverstärker sind selten beim S2000. Bei der Transistorversion siehts allerdings wieder etwas anders aus.
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Umlaufblende und Greifer bei Filmkameras und -projektoren zueinander verstellt
Dent-Jo antwortete auf Martin Rowek's Thema in Schmalfilm
Hatte ich bei 35mm, 16mm und 8mm Projektoren schon. Kann sehr wohl sein. -
Sehr schöne Maschine!
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Ich denke, hauptsächlich wird es das Wolfram der Elektroden sein. Ich bin nun nicht auf dem Laufenden, wie hoch Wolfram als Altmetall gehandelt wird, könnte mir angesichts der ubiquitär teueren Preise schon vorstellen, dass sich das lohnt. In Kinos mit mehreren Säälen, in denen ausrangierte Xenonkolben anfallen, wäre es eine Hochrechnung wert, wieviel kg Wolfram da zusammenkommt, wenn man die Kolben zerschmeißt und das Wolfram zum Metallhändler bringt... Xenongas recyceln... Mag sein, dass auch das geht. Aber gewinnbringender dürfte das Wolfram sein. Nur so eine Idee...
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Mal mit dem Ohmmeter messen, ob die Durchgang hat oder einen unendlich hohen Widerstand = durchgebrannt. Mit gleichwertiger Sicherung ersetzen.
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Jens hatte da mal eine Bezugsquelle... Oder? Frag mal nach hier im Forum bei Jensg. Vielleicht kann er weiterhelfen.
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Fast gleichzeitig, Fabian. 🙂 Dein Beitrag ist wesentlich richtiger und genauer.
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Das klingt sehr nach verstelltem Bildstrich. Da gibts am Projektor ein Drehknöpfchen, an dem man dreht und das einstellt. Beim 610d müsste es der kleine Drehknopf unter dem Schalter neben dem Super und Single steht. Dieser muss auch korrekt eingestellt sein. 8mm Film gabs mit verschiedenen Perforationsformaten...
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Diapilot für Kassette oder Tonbandgeräte und in den Geräten integriert gab es doch schon seit eh und je. Und wer sowas nutzen möchte, wird in der e-Bucht dutzendweise fündig. Sowohl als Tonbandgerät, eingebaut im Gerät als schmale Spur, dieden Restplatz auf dem Band ausnutzt (stellenweise etwas anfällig), oder auch als Zusatzgerät, in dem bei 4-spur Geräten eine der beiden SPuren für den Diaimpuls verwendet wurde. Bei Kassettengeräten war es meistens integriert oder konnte als Spezialzusatz angeschlossen werden. Philips hatte da in der Tat wohl einiges...
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Dagegen würde ich auch gar nichts sagen. Ich habe auch schon gut funktionierende TKs gesehen, mit denen man gute Vorführungen machen konnte. Mehrkanalton bedeutet in der Regel aber i.d.R. Polyester, d.h. Filmmaterial, das deutlich reissfester ist, als Acetat. Und das der Verschleiß, sei es Filmabbrieb, etc. oder Beschädigungen im Filmmaterial, die die TK leichter übel nimmt, wie eine E7B, das denke ich schon, dass das so ist. Laufstreifen sind wieder etwas anderes. Das ist völlig wahr, das dürfte eine Frage der Bedienung und der Wartung sein. Aber lassen wir das. Verschiedene Meinungen sind erlaubt und wurden hier und in der Vergangenheit schon oft kund getan. Eigentlich ging es - wie immer - dem Threaderöffner um etwas ganz anderes...
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Stimmt vollkommen. Aber ich fürchte, das machen nur wenige. Selbst wenn man nur 10 Meter davon entfernt steht, bis méiner dort ist und ausschaltet, sind viele Meter Film durch...
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BDas ist völlig klar, uwe. Zur TK muss ich sagen, bin ich dennoch Stefans Meinung. Bei stationären Maschinen gibts wenigstens an der Vorwickelrolle einen entsprechenden Filmrissschalter, zumindest bei vielen. Nützt allerdings auch nichts, wenn er sich um die Schaltrolle wickelt. Ich hatte bis zum Umzug an meiner E7b auch an der Nachwickelrolle einen dran, der obendrein Splicing erkannte. Auch keine 100% Sicherheit, aber besser als nichts.
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Vielleicht ist es auch eine Idee, Deine Klebepresse auf einem Foto hier mal zu posten. Gerade von Nassklebepressen gab es recht viele. Vielleicht hast Du auch eine Typenbezeichnung. Zum Nasskleben hat Hans bereits alles gesagt. Für den Hausgebrauch empfehle ich aber klipp und klar eine Trockenklebepresse von Catozzo oder Arri mit Klebestreifen und Stanzeinrichtung. Gerade wenn Du sagst, Du hast sowas noch nie gemacht. Denn: Es wird definitiv nicht die letzte sein mit dem P7 und evtl. einer recht alten Kopie auf Acetat.
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So etwa auch, wie bereits erwähnt, meine Erfahrungen im Vergleich verschiedener älterer ortsfester und portabler Maschinen. Alles andere wäre irgendwo Realitätsverweigerung und Schönreden.
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So eine Kopie sollte entsprechend konserviert werden. Auf was für einem Trägermaterial sie sich befindet, darüber kann man nur spekulieren. Vermutlich Nitrofilm. Sicherheitshinweise, Gefahren und so weiter kann man hier googeln. Ich denke auch: Die deutsche Kinemathek wäre ein guter Aufbewahrungsort. Allerdings wird sie dann wohl kaum für jemand mehr zugänglich sein. Eine Idee wäre es, sie bei einem professionellen Digitalisierer abtasten zu lassen in hoher Auflösung.
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Für den Steenbeck könnte es tatsächlich gehen. Da ist es sogar möglich, dass Du evtl. mehr Licht rausbekommst.
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Langsam scheint sich das zu bewahrheiten, was einige von uns, darunter auch ich, schon verschwörungstheoretisch orakelt haben.
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Die richtige Menge sollte schon noch beachtet werden. Und was genau für ein Öl da rein soll. Meiner Erfahrung nach kann man nicht viel falsch machen. Besser SAE20, Getriebeöl. HLP22. etc. Eins ohne irgendwelche Zusätze. Wieviel rein soll? Wenns nicht in der ANleitung steht: Ich würde mich aufgrund der Ähnlichkeit zur Ernemann 7b an der orientieren, falls es hier im Forum niemand weiß.
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Es scheitert letztlich bei LEDs immer an dem Problem der Bündelung aufs Bildfenster. Sonst wäre die Idee außergewöhnlich spannend, finde ich. Ich weiß nicht, ob man das Licht verschiedenfarbiger stärkerer Laser zu weißem oder weißnahem Licht mischen kann... Und auch hier ist dann noch das Ausleuchtungsproblem. Wobei das bei Laserlicht vermutlich leichter zu lösen sein dürfte, da der Strahl aufgeweitet werden soll und nicht andersherum wie bei LEDs.