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Dent-Jo

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Alle erstellten Inhalte von Dent-Jo

  1. Dent-Jo

    VITAFILM

    Aus der Versuchsküche gibt es noch nicht viel neues. Paraffinöl greift die Trägerschicht und die Emulsion nicht an. Campher läßt sich darin auflösen, aber bei weitem nicht in so hohem Maße, wie z.B. in Alkohol oder Waschbenzin. Ich werde weitere Versuche mit Isobutanol machen. Ich habe mich mal ein bißchen eingelesen... Celluloseacetat wird aus Cellulosetriacetat gewonnen. Celluloseacetat ist also eigentlich ein Zerfallsprodukt des Cellulosetriacetats. Für diese Reaktion wird ein Säurekatalysator verwendet, der die Reaktion entsprechen beschleunigt. Als Nebenprodukt entsteht auch Essigsäure. Der Abbruch, so Wikipeter, erfolgt durch Neutralisation des Säurekatalysators. Weiterhin ist zu lesen, dass CA sehr empfindlich auf laugen UND AUF SÄUEREN ist. Da tut sich mir als Nichtchemiker die Frage auf, wie das dann wohl mit Essigsäure ist? Wirkt die Essigsäure dann wie der bei der Herstellung des CA verwendete Säurekatalysator? Und: Je weiter sich das CA abbaut um so mehr Essigsäure ist vorhanden. Um so schlimmer riecht die Kopie also nach Essig und um so schneller schreitet der Abbauprozess also weiter voran, da mehr Saäure vorhanden ist. Wenn man sich mal diese Molekularsiebe von Kodak ins Gedächtnis ruft: Die sammeln quasi die Essigsäure ein bißchen ein. D.h. versuchen dadurch die Zerfallsreaktion zu verlangsamen. Unabhängig davon, was nun in Vitafilm wirklich drin ist (und ich werde das weiter ausprobieren, sobald das Isobutanol da ist), bräuchte man also einen Neutralisator für Essigsäure, der weder das CA, also die Trägerschicht des Films, noch die Emulsion angreift.
  2. Dent-Jo

    VITAFILM

    Ja das denke ich ebenfalls. Der in anfänglichen Versuchen von mir benutzte Methylalkohol ist da zu niederwertig. Ich denke auch, dass es ein höherwertiger Alkohol sein muss und würde es danach als nächstes mit einem Isobutanol versuchen, da dieser noch nach Propanol kommt. Apotheke hat ihn nicht, muss ich erst im Chemiehandel ordern. Preise sind einigermaßen erschwinglich. Und rankommen ist kein Problem.
  3. Dent-Jo

    VITAFILM

    So... Nochmals kurzer Zwischenbericht: Wie FP bereits angemerkt hat, ist Waschbenzin tatsächlich in der Lage, die Trägerschicht anzugreifen. Nach Einweichung über Nacht scheint genau das der Fall zu sein. Die Emulsion ist nach wie vor in Ordnung. Die Idee mit den höherwertigen Alkoholen werde ich weiter verfolgen. Nächster Versuch mit Paraffinöl. Glycerin, um darauf zurückzukommen, geht ganz gewiss nicht. Ich habe es ausprobiert und es ist wie vermutet. Glycerin müsste ein dreiwertiger Alkohol sein und damit ist es sehr hydrophil. In der Tat läßt es sich in Wasser lösen, in Waschbenzin (=hydrophob) nicht. Die EMulsion maochte es jedenfalls überhaupt nicht. Ich denke kommende Woche kann ich nächste Versuchsergebnisse berichten.
  4. Dent-Jo

    VITAFILM

    Edit: Natürlich des Films VOR der Behandlung!
  5. Dent-Jo

    VITAFILM

    Eine kurze Anmerkung noch zum Essigsyndrom: Es mag sein, dass dieser evtl. vom Campher oder vom Waschbenzin im Moment überdeckt wird. Ich kann momentan nur sagen, dass beim Umrollen des Films die ganze Räumlichkeit so penetrant beißend nach Essig roch, dass ich den Raum verlassen und das Fenster von Kipp nach Auf stellen musste. Campher Rückstände können bei zu hoher Konzentration in Form von weißen Flocken zurück bleiben. Da muss ich noch etwas experimentieren.
  6. Dent-Jo

    VITAFILM

    So, also: Zuerst das mit dem Glycerin habe ich auch versucht, führt auch zum Auflösen der Emulsionsschicht. Die blättert ab und ist matsch. ABER!!! Ich habe tatsächlich Campher in Waschbenzin auflösen können. Die Löslichkeit ist genau wie in Alkohol ganz hervorragend und ich habe zwei trailergroße Rollen darin komplett bedeckt eingeweicht. Liegen nun 4 Stunden und bisher kann ich folgendes berichten: Zur Erinnerung: Es handelt sich um Filmstücke die sehr stark vom Essigsyndrom befallen sind und nur durch das Essigsyndrom sind die Wickel etwas klebrig, so dass es sehr laut knistert, wenn man ihn am Umroller umrollt, da Wickel miteinander verkleben. Beim Umrollen reißt auch teilweise die Emulsion vom Träger ab und klebt an der Rückseite der folgenden Windung. Ich habe gestern Abend noch eine Rolle in das oben erwähnte harz- und säurefreie Öl eingelgt. Heute herausgenommen und folgendes festgestellt: Der Film knistert immer noch beim Umrollen, also die Windung verkleben ineinander, ABER er ist tatsächlich schön geschmeidig. Er bricht auch nicht mehr beim Knickversuch. Außerdem und jetzt kommt das unglaubliche: Die vor dem Versuch gemessene Breite lag bei 33mm, da er stark geschrumpft war. Heute gemessen an der gleichen Stelle (!) ca. 34,2, 34,3mm. Ich bin da selbst etwas aus dem Häuschen! Nun zur heutigen Versuchsreihe: Wie gesagt, habe ich 2 Wickel in Waschbenzin-Campher-Lösung eingelegt. Die Emulsion ist ganz geblieben. Wie erwartet ist Waschbenzin sehr hydrophob und damit gelatinefreundlich. :-) Das Verkleben der Wickel ineinander ist bereits wenige Minuten nach dem vollständigen Einweichen weg. Ich habe den Wickel nocheinmal aus dem Bad herausgenommen und umgerollt. Läuft sauber ohne ABrissgeräusche. Die Kontrolle nach etwa 4,5 Stunden ergab außerdem: Der beissende Essiggeruch ist ebenfalls nur noch sehr, sehr schwach wahrnehmbar. Man muss mit dem Näschen ganz dicht an den Wickel dran und auch nur wenn mans weiß, kann man diesen beißenden Essiggeruch in der Nase wahrnehmen. Zur Versuchsaufteilung noch etwas: Das eine Bad enthielt einen Wickel, der bis heute morgen in dem besagten Ölbad lag. Der andere ist frisch von der Rolle ohne Ölbad. Bei beiden war das verkleben nach kurzer Zeit weg (wenige Minuten). Ich möchte dait herausfinden, ob die Weichmacherwirkung auch ohne Öl kommt, oder ob man das kombinieren oder auf 2 Vorgänge aufteilen soll. So siehts aus. Nachschub an Waschbenzin ist bestellt. Campher ist noch da. Ich habe die Konzentration nicht gar so hoch gewählt. Noch eine Ableitung: Zur Filmreinigung am besten Waschbenzin verwenden, alles andere wie Alkohol löst die Emulsion an. Übrigens: Chloroform geht auch, löst die Schicht auch nicht an, aber verdunstet sehr schnell. Ist auch nicht für eden zu haben. Morgen werde ich erneut berichten, was ein Einweichen über Nacht bringt.
  7. Dent-Jo

    VITAFILM

    Soweit also zu Vitafilm. Filmguard möchte ich grundsätzlich nicht nehmen. Ich habe nun ein bißchen selbst experimentiert: Hier im Forum habe ich gelesen, dass Vitafilm unter anderem aus Ölen wie Nelkenöl, Birkenöl u.ä. besteht. Was genau drin ist, oder ein Sicherheitsdatenblatt habe ich bislang nicht gefunden. Ein anderes Forumsmitglied verglich vo längerem in einem Beitrag den penetranten Geruch des Vitafilms mit Teebaumöl, was vermutlich quatsch ist. Das dürfte der Geruch von Campher sein. Nun zum gestrigen Experiment: Ich habe von einer unspielbaren unvollständigen Filmkopie (die ist aufgrund von Essigsyndrom in sehr vielen Teilen wirklich unspielbar, da die Filmwickel bereits durch den Essig etwas aufeinanderkleben), die entsetzlich nach Essig riecht mehrere Trailer-große Rolle abgeschnitten. Campher in der APotheke besorgt und in Methanol aufgelöst. Der Geruch erinnert sehr stark an Vitafilm. Legt man in diese Lösung (mit anderen Alkoholen wie Isopropanol etc. übrigens das gleiche) einen solchen Wickel ein udn rollt ihn nach einer Stunde um, stellt man fest, dass die Emulsion hinüber ist: matschig, löst sich ab. Einweiterer Versuch zeigt, dass Einweichen des Films in reinem Methanol / Isopropanol / Spiritus zum gleichen Ergebnis führt. Löst man Campher in Alkohol (es lassen sich auf 100g Methanol bis zu ca. 70g Campher lösen!) und gibt ein paar Tropfen Wasser hinein, wird die Lösung sofort milchigtrüb, d.h. der Campher flockt wohl aus / fällt aus. Besonders auffällig wird dies, wenn man besonders viel Campher in Alkohol gelöst hat. Meine Folgerung hieraus wäre, dass sich Campher wirklich nur in hydrophoben Flüssigkeiten löst. Man benötigt also wohl eine Flüssigkeit, die hydrophob ist und auch nicht etwas amphiphil wie Alkohol, damit der Emulsionsschicht (die ja hydrophil ist, Gelatine!) nichts passiert. Da ich erst heute Mittag eine neue Portion Campher bekomme, kann ich im Moment nur eines sagen: Waschbenzin und Chloroform machen einen sehr guten Eindruck, wenn man einen Probefilmwickel darin einlegt. :smile: Und beides ist sehr hydrophob. Heute Nachmittag weiß ich mehr. Ich vermute, dass die unschönen Flecken anderer Filmkonservierer damit zu tun haben könnten, weil evtl. die Campherkonzentration zu hoch ist. Nun aber noch was: Nach bereits vier STunden einweichen des Filmwickels in dieser hochkonzentrierten Campherlösung zeigte (auch wenn die Emulsionsschicht hinüber ist), dass der dermaßen penetrante Essiggeruch weg war. Klar, wir alle wissen, dass sich das ES nicht aufhalten läßt, aber vielleicht doch ein kleines bißchen verzögern. Ungeachtet dessen, dass die Emulsion beim Testwickel hinüber war, der Essiggeruch war so überhaupt nicht mehr feststellbar. Nun noch etwas zum Nelkenöl, das weiter oben erwähnt wurde: Nelkenöl (und auch andere derartige Öle, wie Birkenöl) sind, und das weiß man aus der Zahnheilkunde) Weichmacher! Gerade Nelkenöl ist ein ganz massiver Weichmacher. Daher ist es nicht so sehr verwunderlich, dass man im Vitafilm etwas derartiges findet, wenn man den Angaben des Forumsmitglieds glauben darf. Mein gestriger Versuchmit Nelkenöl hat allerdings gezeigt, dass Nelkenöl doch wohl bei längerer Anwendung in der Lage ist, die Emulsionsschicht anzulösen. Ich habe dann als Alternative ein harz- und säuerefreies Synthetiköl genommen und einen weiteren Probefilmwickel darin eineweicht und anschließend durch ein Tuch auf dem Filmumroller laufen lassen: Kein Abrieb/ Beeinrächrigung der Emulsion feststellbar. Das Material aber war danach deutlich merkbar geschmeidig und elastischer. Der Film war vor der Behandlung extrem bruchanfällig, sofern man ihn in ganzen Stücken von der durch das Essigsyndrom verklebten Aktrolle überhaupt herab bekommt. Nach dem Einweichen in dieses Öl allerdings war diese Bruchanfälligkeit ebenfalls deutlich reduziert. Fotos dazu werden folgen, sobald ich etwas weiter bin. Als problematisch sehe ich an, dass dieses Synthetiköl Trockenklebestellen natürlicherweise unmöglich macht. Evtl. hilft eine deutliche Herabsetzung der Menge, wenn es möglich ist, eine andere Lösung mit Waschbenzin herzustellen. Aber dazu komme ich erst heute Nachmita. Falls jemand von Euch kreative und konstruktive Ratschläge hat, immer her damit!
  8. Dent-Jo

    VITAFILM

    Die Suchfunktion auf dessen Seite und das Durchwühlen des Onlinekatalogs brachte nix. Ich fürchte, die haben das auch nicht mehr. Irgendeiner eine Idee, was sonst sinnvoll wäre? Filmguard hat Jack Roe noch. Soll aber nicht so gut sein. Irgendjemand eine Idee? ALternativen?
  9. Dent-Jo

    VITAFILM

    Hallo! Ich bin seit Stunden auf der Suche nach einer Bezugsquelle für das bekannte Vitafilm Filmkonservierungsmittel. Ich weiß- Wittner soll es im Sortiment haben. Aber kann mir einer sagen, wo? Ich habs im Onlinekatalog nicht gefunden. Und auf deren Homepage findet sich nicht einmal eine Telefonnummer, an die man sich wenden könnte. Gibts das Zeug überhaupt noch? Wenn ja, weiß jemand wo? Möglichst nicht aus Übersee, wegen Zoll / Portokosten. Vielen Dank!
  10. Dent-Jo

    Bauer Kinoprojektoren

    Ich folge Dir. Bunt gewürfelte Bauer B8 mit kleinem Kohlelampenhaus (36V/400W Halogen), Bauer-Makrotongerät (Rotlicht-Stereo) und selbst gebauten 1800-Meter Spulenarmen mit eigenem geregelten Antriebsmotor.
  11. Dent-Jo

    Aufwickelfriktion B8

    Da ist die Rutschkupplung fest. Wahrscheinlich verharzt. Hatte ich auch schon mal. Was helfen kann, ohne dass man sie zerlegen muss: Universalverdünnung aus dem Baumarkt einfüllen, vorne eine stabile Filmspule drauf, Drehknauf am Projektor festhalten und dann mit der anderen Hand die Filmspule vorsichtig versuchen zu drehen. Kann schon sein, dass man ein bissi mehr Kraft braucht, bis die einen Ruck macht. Wenn Sie sich löst, dann Projektor einschalten, SPule festhalten und ein bißchen laufen lassen, damit das ganze freigespült wird. Anschließend das Zeug raus und Öl einfüllen. Wenns nicht geht: Friktion aufmachen, zerlegen und reinigen. Lieber erst das obige versuchen, denn zerlegen macht keinen Spaß. Grüßli.
  12. Es gab verschiedene Modelle des Siemens2000. Einige haben hinten drin, oben auf dem Motor 1-2 Kondensatoren. Das was Du schilderst, klingt mir danach, als ob da ein Kondensator während des Betriebs warm wird. Da es sich bei den Motoren um Bürstenmotoren handelt, brauchen die eigentlich keinen Startkondensator. Ist mehr für Entstörzwecke. Kondensatoren, speziell Elkos, die man erwärmt, verlieren entweder an Kapazität oder werden für Gleichstrom leitend (geht in Richtung Durchschlag, nur etwas schleichender). Ähnlich verhält es sich mit altersschwachen Kondensatoren beim Betrieb. Wenn Dein Projektor von dieser Bauart ist, würde ich mal versuchen, den durch einen mit gleichen Werten (Spannungswert (in V) kann auch höher sein, als darauf angegeben). zu tauschen. Eine weitere Möglichkeit, das hatte ich auch mal, das an einem der Kondensatoren oder der großen Widerstände oben auf dem Motor, ein Anschlussdraht so halb ab war. Durch die Erschütterungen des Projektors entfernte sich der manchmal mehr, manchmal weniger. Manchmal lief er, manchmal nicht. Leitung getausch und läuft wieder.
  13. Dem ist nichts hinzuzufügen! Und das genannte Cinestar ist bei Weitem nicht das einzige mit derartigen Mängeln. Könnte da auch noch was anfügen.
  14. Dent-Jo

    Saalverdunkler kaputt

    Der sollte sich aber in jedem Fall reparieren lassen. V.a. wenn nur die STeuerung defekt ist. Sollte noch einer mit Regeltrtafo sein. Kann ja eigentlich nur irgendein Relais / Schütz hängen oder einer der Positionsscchalter innen defekt sein.
  15. Ich kann @Perforator nur zustimmen. Es ist tragisch was passiert ist. Aber dass man das auf den unwissenden ebay-Verkäufer abwälzen will, finde ich nicht in Ordnung. Zumal @braunbaer ja oben schrieb, dass er wisse, was Nitrofilm ist. Wie kann er den Film dann überhaupt in einen Projektor einlegen. Nitrofilm zu Hause ja, aber niemals im Projektor. Schneidetisch ist ok. Aber niemals im Projektor. Das habe ich an anderer Stelle auch geschrieben. Du verklagst ja auch nicht den Hersteller von Messern oder Kreissägen, wenn Du Dir damit einen Finger abschneidest, auch wenn Du genau weißt, was ein Messer oder eine Säge ist. Wenn man aber etwas weiter denkt, fallen einem da so manche Gerichtsfälle in USA ein... Ich finde es jedenfalls NICHT in Ordnung, die Schuld für eigene Unwissenheit bei anderen zu suchen! Basta!
  16. Dent-Jo

    objektiveeinstellung

    *bitte löschen*
  17. Dent-Jo

    IREM G1-X30 Problem

    Entweder Diode defekt. Oder: Trafo-Schluss / Schaltschütz defekt Zuerst: Aufschrauben, einschalten und am Ausgang vom Schaltschütz messen, ob alle Spannungen ankommen. Falls es ein Gleichrichter mit 3 Phasenanschluss ist, müssen da 3x380V kommen. Falls das ok ist, dann: Trafo sekundär von den GlöeichrichterdIoden abklemmen und dann die Kiste einschalten. Schauen, obs immer noch so laut brummt. Wenn ja, Trafo wahrscheinlich hin. Ggf. Trafospannung sekundär mal messen. Wenn auch das in Ordnung, dann: Dioden wieder anschließen, und die Spannungen über JEDER Diode mal messen. Müssten so um die 1,28V sein, wenn ich mich nicht täusche. Grüße.
  18. Hier hat auch wieder mal einen Goldschatz ausgegraben: http://www.ebay.de/itm/Bauer-Kinoprojektor-B-8-Raritat-Sammlerobjekt-Dekoration-selten-/200799638254?pt=Photographica_Film&hash=item2ec09752ee Bauer Linksmaschine und so wies aussieht mit Zeiss Ikon Artisol Lampenhaus.
  19. Ach ja: Ich hatte vergessen, vorher den Ironiemodus anzuschalten...
  20. Ist wohl noch aus der Stummfilmzeit. :cool:
  21. Japp! Hab ich auch beobachtet. Und wer weiß, was für Schinken da in der Gastronomie schon durchgenudelt wurden... :rolleyes:
  22. Wie gesagt, ich habe eben auch versucht, ein Bild verschiedener Projektoren aus meiner Sichtweise zu zeichnen. Den Selecton II gab es als IIW sehr wohl als tragbares Koffergerät. Das Werk ist identisch mit dem der Theatermaschine.
  23. Stimme nicht ganz zu. Der Fragesteller wollte das Asbest außen vor lassen. Überdies geht es um Entscheidung zwischen P5 und Siemens2000. Alle angeführten Sachen, das stimmt, wurden bereits bis ins kleinste hier im Forum diskutiert. Warum aber, und davon lebt doch ein Forum, nicht doch mal wieder einen neuen Thread aufmachen? Deine Aussage "...alles Andere kann man vergessen (auch die Technikargumente)" ist weder ein Argumnent, noch eine begründete Behauptung. Sicher ein neuer Projektormag gewisse Vorzüge haben, ohne Zweifel. Nur auch dieser hat nur 2 Jahre Gewährleistung. Und dann? Mein Argument: Wer technisch etwas versiert ist, sollte lieber auf etwas alt bewährtes zurückgreifen, von dem die möglichen Macken bekannt sind oder auch, wie qualitativ gut ein derartiges Gerät ist. Und dabei, jetzt komme ich auf die genannten technischen Argumente zu sprechen, können Tipps und Kenntnisse der Geräte von Vorteil sein, um eine ENtscheidung zu treffen. Wer eine neue Designerkiste kauft und meint, nur weil sie neu ist, hat man vor technischen Mängeln Ruhe, irrt wohl. Ich erinnere an das, was in diversen fachdiscountern als Elektronikartikel verkauft wird. Vieles davon überlebt gerade die Gewährleistung und muss dann entsorgt werden.
  24. Dent-Jo

    12V Glühbirnchen

    Das lag mir auch gerade auf der Zunge. Bzw. in den Fingern. Neur Dimmer wird dann auch fällig.
  25. Da hier die Frage ob P5 und Siemens 2000: Der Siemens 2000: Kommt aufs Modell drauf an. Die Version mit Transistorverstärker im Sockelfuß empfehle ich NICHT. Diese Version hat - teilweise und das ganz nebenbei - mehr Asbest verbaut, als manche Röhrenversion. Außerdm sind die Andruckhalter an den Zahnrollen und diverse andere Teile aus Plastik. Macht auf mich einen windigen billigen EIndruck. Ich empfehle daher: Lieber einen mit Röhrenverstärker. Also die älteren Modelle. Der Siemens 2000 ist ein sehr langlebiges Gerät und selten, dass ein Mechanikteil kaputt geht. Eher mal, dass über die Jahre das Öl etwas verharzt ist, was sich beheben läßt, oder mal ein Motorkondensator hopps geht. Das sind aber alles leicht reparable Sachen. Beim P5 ist es ähnlich. Die älteren Modelle mit Kettenantrieb sind ok. Die neueren haben Zahnriemen, von denen i.d.R. nichts mehr übrig ist. Die Ersatzteillage, auch wenn mans für den Siemens2000 sehr selten braucht, ist beim Siemens besser. Darum: Lieber einen Siemens. Bauer mag mehr Erfahrung im Projektorenbau gehabt haben, aber die P-Serie ist mechanisch Schrott. Zu viel Plastik, zu viel Verschleißteile, wie ANtriebsriemen, etc. Wenn schon Bauer, dann den Selecton M (den gabs stumm und mit Lichtton, aber er ist etwas museal; siehe auch hier:) http://www.filmvorfuehrer.de/gallery/album/77227/37-uberholung-eines-bauer-selecton-s-fur-16mm/ Oder noch besser den Selecton II W. Vorteil: Malteserkreuz-Schaltgetriebe, kein Greifer -> sehr filmschonend. Magnetton und Lichtton, Hält ewig. Nachteil: Etwas Lichtarm im Vergleich zu Greifermaschinen, wegen Schaltgetriebe. Wers gerne etwas solider hat: Selecton II O. Mechanisch dasselbe wie II W, aber eben als solide Theatermaschine aufgebaut. Bei ebay ist momentan irgendwo was drinnen. Oder wars zumindest. Ich würde aber doch den Siemens nehmen. Nicht die P-Serie. Selecton ist teuer und sehr selten. Aber empfehlen kann ichs in jedem Fall. Ist eine ANschaffung die sich rechnet. Bin mit meinem II O sehr zufrieden. Da gehen auch Filme durch, wo kaum noch Perforation da ist. ;-) Oder evtl. auch Leitz G!. Momentan bei ebay zu finden. Sehr selten. Sehr teuer. Malteserkreuzgetriebe. Sehr gute Maschine, aber naja... Ich bleib doch lieber beim Selecton.
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