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Salvatore Di Vita

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Alle erstellten Inhalte von Salvatore Di Vita

  1. Danke! Ich wünsche allen schöne Feiertage und den Kinobesuchern für 2014 weniger unnötige Pausen, weniger Popcornduft, mehr natürliche Farben, besseren Ton, mehr Filme in 4k, eine Großlieferung an Stativen nach Hollywood, mehr Filme, die etwas zu erzählen haben, weniger CGIs und mehr 35mm in den Vorstellungen der Filmmuseen! Gruß Salvatore
  2. Und schon hat man die nächste Diskussion. ;-) Es gibt IMHO nichts Nervigeres im Programmablauf, als wenn nach dem Vorprogramm der Vorhang wieder aufgeht und man nochmal Werbung (Trailer) sehen muß. Wenn der Vorhang nach dem Vorprogramm wieder geschlossen wurde, dann sollte mit dem nächsten Öffnen der Hauptfilm starten (bitte erstes Bild auf den Vorhang). Alles andere ist doch völlig sinnfrei und macht aus der Eispause (Trennung zwischen Vorprogramm und Hauptfilm) nur eine Pause in der Werbung. Aber wozu eine Pause in der Werbung? Um die Zuschauer zu quälen? Da hat man die halbe Stunde Vorprogramm geschafft und dann geht es schon wieder los ... Gruß Salvatore
  3. Salvatore Di Vita

    alte SF Filme

    Deshalb sprach ich ja auch von Filmnächten bis morgens um 6:00. Hatten wir öfters ... Da kann ich jetzt nichts zu sagen, sonst verrate ich auch wieder was ... ;-) Gruß Salvatore
  4. Salvatore Di Vita

    alte SF Filme

    Bitte nicht ohne Vorwarnung so viel über Filme verraten (von mir durch "..." gekürzt.). Warum er allein ist und alles andere soll doch der Film erzählen ... Ja, darf man. Wurde auf 35mm gedreht und es gab auch 35mm Kopien für die Kinos. Hatten wir mehrfach in den Filmnächten (bis morgens um 6:00) ... Habe mir den Film aus diesem Grund auch nie angesehen. Entweder man nimmt sich die Zeit für die ganzen Folgen oder man lässt es. Natürlich IMHO. Gruß Salvatore
  5. Ich glaube, Du betrachtest die Belastbarkeit von Hochtönern in HiFi-Lautsprechern etwas zu optimistisch. Nicht jeder liefert da gute Arbeit und Konzepte wie z.B. Nubert. Bei vielen HiFi-Lautsprechern arbeiten die Hochtöner bei Party-Lautstärke schon im Grenzbereich. Zusammen mit aktueller POP-Musik (schau Dir bitte mal das Spekturm und die Leistungsdichte heutiger Aufnahmen an) und einer Endstufe im Clipping, sowie mit passiven Weichen (wie es zuhause immer noch üblich ist), kann es dem Hochtöner schnell zu warm werden. Das war eine Antwort auf den Beitrag von Martin, wo er beschreibt, wie er die Basslautsprecher beim Film "Twister" getötet hat. Hierauf hat User Vogel behauptet, daß dies durch zu geringe Verstärkerleistung passiert ist. Hinzu kam der Hinweis auf Gleichspannung am Ausgang durch Clipping. Beides bestreite ich. Hier wird bei Martins Leistungsangabe von 65 Watt je Kanal einfach davon ausgegangen, daß die Endstufe zu klein ist. Ohne Kenntnis des Wirkungsgrades und der Belastbarkeit der Lautsprecher würde ich eine solche Aussage nicht unterschreiben. ;-) Martin verwendet HiFi-Lautsprecher im Heimkino. Wie ich oben schon schrieb, sind passive Weichen in HiFi-Lautsprechern immer noch die Regel. Bei einem aktiven System ist es dem Hochtöner ziemlich egal, was die Endstufe für den Basslautsprecher so treibt. Bei einer Endstufe und passiver Weiche wird durch Clipping aber das ganze Signal zerstört. Hab ich da was verpasst/vergessen? Wir hatten den Film als EA in DF und OV und ich kann mich an keinen Austausch der CDs erinnern. Das ist aber auch schon 20 Jahre her und vielleicht habe ich es tatsächlich vergessen. "Ich brauche mehr Details". ;-) Nennt sich deshalb auch „Low Frequency Effects“ und nicht "Subwoofer". Der Tiefbass von Musik gehört IMHO nicht auf den LFE. Was die Beschallungsanlage dann auf Seiten des Lautsprechermanagementes macht, ist ein anderes Thema. Gruß Salvatore
  6. Die Diskussionen um die richtige Verstärkerleistung verfolgt mich seit ich ca. 12 Jahre alt war. Damals habe ich angefangen, mich für hochwertige Tonwiedergabe zu interessieren. Eine allgemein gültige Antwort kann es es meiner Meinung nach nicht geben. Warum: 1. Eine Endstufe mit einer sehr viel höheren maximalen Ausgangsleistung als die Belastbarkeit der Lautsprecher, kann bei dynamikreichem Programm ohne Vorwarnung den Lautsprecher beschädigen, indem die Membran/Sicke des Lautsprechers durch mechanische Kräfte zerstört wird. Die Überlastung des Basslautsprechers wird jeder sofort hören, aber dann ist es auch schnell zu spät. 2. Eine Endstufe mit einer geringeren Leistung als die Belastbarkeit des Lautsprechers, kann für Laien lange unbemerkt schon übersteuert sein. Bei diesem sogenannten Clipping entsteht zwar keine Gleichspannung (wie oben im Thread geschrieben), jedoch entstehen beim Clipping jede Menge Oberwellen, die für den Hochtöner gefährlich werden können. Dies hört nicht jeder sofort, bzw. es hört sich nicht so "gefährlich" an, wie ein anschlagender Tieftöner. Es unterbleibt, besonders bei Partys, die notwendige Pegelreduktion. Clipping gibt es aber auch im Kino und ist einer der Gründe für die "Fader nicht auf 7" Diskussion. Auch wenn es heute vermutlich keine/kaum noch Endstufen mit hartem Clipping gibt, so möchte ich das am Beispiel von digitalem Clipping zeigen: Hier der originale Sinus, danach die Reste des um 6dB geclippten Sinus: Schaut man sich nun die Frequenzanalyse der beiden Signale an, so kann man die entstandenen Oberwellen deutlich sehen: Ich habe tatsächlich schon Partys verlassen müssen, bei denen die Verstärker mindestens 10dB übersteuert waren. Ich war aber selbst schuld, ich hatte die Empfindlichkeit meiner Ohren nicht mit genügend Hydroxyethan angepasst. ;-) Gruß Salvatore
  7. Wenn sie keiner abgebaut hat, sind da noch 2 x U2 mit dem Erneman Kombitongerät. War aber schon mindestens 4 Jahre nicht mehr da. Wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, waren dort nur FP30E verbaut. In Friedberg ist kein Platz für 2 Maschinen. War alles Ernemann X. Gruß Salvatore
  8. LWL-Technik gibt es schon sehr preiswert. Switch mit SFP-Ports gibt es ab EUR 100,- und die Module kosten ab EUR 35,-. Man muß auch nicht bis zu jedem Gerät per LWL gehen, aber je ein zusätzlicher Switch im BWR, Kassenbereich, Büro usw. und schon hat man keine bei Blitzeinschlägen durchaus problematischen Schleifen mehr (230V Netz und LAN). Selbst zuhause nutze ich LWL als potenzialfreie Verbindung vom Serverschrank in die einzelnen Räume und habe damit einige Brummschleifen bei asymmetrischer Heimtechnik weniger. Gruß Salvatore
  9. Woher weisst Du denn, was ich zum "Rumspielen" habe? ;-) Danke Carsten, wäre ne Notlösung. Martin möchte die Lichttonkarte für den AP20 noch haben und deshalb kam die Frage auch beim AP20 auf. Vielleicht sollte er vor dem Kauf mal Datasat anschreiben ... Beim CP650 interessiert mich das schon länger, weil ich als Kunde in zwei Programmkinos damit gequält werde. Ich selber habe keinen CP650, sondern "nur" CP65, CP200 (der wurde mir leider unvollständig verkauft und die Fehlteile nie nachgeliefert), Dolby 363 mit Cat. 300, sowie DA20 und DTS6D. CP65 mit DA20 sieht auch IMHO besser aus als das Playmobil-Design des CP650. Die Lösung hatte ich damals bei den Kinos mit CP500 auch umgesetzt. Der Prozessor ist sehr flexibel, bin aber doch froh, daß die Kisten jetzt in der Mülltonne landen. Man kann ja leicht filtern, aber der Telefonsound beim CP650 ist einfach nur unerträglich ... Das würde dann einige Bildwerferbediener überfordern und wäre ne Bastellösung. Gruß Salvatore
  10. Karton für 35mm Film (West) und Container für 35mm Film (Ost)? ;-)
  11. Hallo, es wird immer wieder behauptet, daß das Academy-Filter beim CP650 nicht abschaltbar ist. Da bei einem Telefonat mit einem Kollegen aus dem Forum das Thema wieder aufgekommen ist, habe ich mir die Unterlagen der beiden o.g. Geräte näher angesehen. Im Manual des CP650 ist folgendes zu finden: <zitat> Press the left menu button to move to the Mono EQ Adjust menu. If necessary, adjust the front panel knob to change the equalization for a more pleasing sound. Note: With the "+" symbol located at the far-right position (HF setting) of the display, the CP650 applies the "Academy" filter. </zitat> Liest sich für mich so, also ob der Filter automatisch, je nach Einstellung des Mono-EQs, zugeschaltet wird. Ist das wirklich so? Verschwindet, je nach Einstellung des EQ, das "+" im Display und der Filter ist aus? Beim AP20 habe ich (auch in den Dokus der Lichttonkarte) keine Möglichkeit gefunden, den Academy-Filter abzuschalten. Gibt es da wirklich keine Möglichkeit? Danke und Gruß Salvatore
  12. Auf jeden Fall x 2, also CS. Steht da jemand auf sehr breit?
  13. Salvatore Di Vita

    4K Fernseher

    Nö! Falls Du auf TVs mit 100Hz anspielst, die flimmern nur schneller ... CRT kann richtig schwarz, da ist es dann wirklich komplett dunkel. Mal einen CRT-Projektor in Betrieb gesehen? Ein Durchlicht-LCD schafft das nicht (Tricks wie "Local-Dimming" zählen hier nicht) und "LCoS" geht nur in der Projektion. Allerdings können LCDs einen größeren Kontrastbereich darstellen und haben ein Vielfaches der Leuchtdichte von CRTs. Sie sind immer da, werden aber oft durch die Rauschunterdrückung und das Musiksignal verdeckt. Bei Klaviermusik sollten sie aber für jeden hörbar sein. "Beta-HiFi" hatte da den Vorteil der größeren Kopf-Umschlingung (was für ein Wort), was ein weicheres Umschalten zwischen den Köpfen möglich machte. Ganz frei davon war es aber auch nicht. Gruß Salvatore PS. Von 4k über CRTs bis hin zu Kopfumschaltgeräuschen bei VHS. Ich liebe dieses Forum! ;-)
  14. Im Royal in Frankfurt waren es 4 Formate mit einer Steuerung für 3 Positionen. Es wurden hierfür die beiden Endschalter der mittleren Position unterschiedlich eingestellt: 1:1,37 ---> 1:1,66 ---> 1:2,35 1:2,35 ---> 1:1,85 ---> 1:1,37 Gruß Salvatore
  15. Salvatore Di Vita

    4K Fernseher

    Allein schon wegen der Röntgenstrahlung von CRTs würde ich die gegen LCDs ersetzen wollen. Mit kalibrierbaren Displays lässt sich (bis auf den Schwarzwert) eine Wiedergabequalität erreichen, die CRTs sehr alt aussehen lässt. Es wundert mich doch sehr, daß Du als Verfechter der höchsten möglichen Qualität bei der Bildwiedergabe (kein Digitalprojektor und DCP ist gut genug für Dich) noch immer auf einem flimmernden CRT-TV mit Zeilensprung schaust. Gruß Salvatore
  16. Aber bitte seinen Kopf schütteln! ;-) SCNR und Gruß Salvatore
  17. Salvatore Di Vita

    SDDS

    Carsten hat es schon gesagt, Du verstehst die Zusammenhänge nicht und fällst auf Marketinggerede rein. Ich versuche nochmal, es Dir zu erklären, obwohl ich mich frage wozu. Es gibt keine Mischungen in "DTS", "SDDS" oder "Dolby Digital". Im Studio ist das Master PCM, oder wie in den Anfangstagen analoger Magnetfilm (z.B. "Jurassic Park"), erst dann erfolgt eine Konvertierung in die verlustbehafteten Formate. Das bedeutet: Die Tonmischung sieht noch keins der o.g. Formate, es ist einfach eine 5.1 (also 3.2.1) oder eine 7.1 (also 5.2.1 oder 3.4.1) Mischung. Einzige Ausnahme: Bei der Mischung für eine "Dolby Digital"-Tonspur soll der Tonmeister hinter einer Encoder-/Decoder-Strecke abhören, damit er die im Zielformat entstehenden Fehler bei der Mischung schon hört und die Mischung ggf. verändern kann. Die Speicherung erfolgt aber erstmal verlustfrei. Nochmal: Die Mischung mit 6 oder 8 Tonkanälen liegt als PCM-Aufzeichnung (früher Magnetfilm mit "Dolby SR") vor. Als Aufzeichnungsmedium war vor den PCs "DTRS" üblich. Dies ist ein Kassettenformat (Hi8-Kassette) mit i.d.R. 8 Tonkanälen bei 48kHz Abtastrate. Natürlich kann man an dieser Stelle für jedes Zielformat eine eigene Mischung machen, diese Mischungen sind aber, wie oben schon beschrieben, alle in PCM oder auf Magnetfilm. Erst jetzt erfolgt die Codierung ins Zielformat. Aber auch hier gibt es kein "Dolby Digital", "DTS" oder "SDDS", das sind alles nur Markennamen. Der bei "DolbyDigital" verwendete Codec ist "AC3". "DTS" im Kino verwendet als Codec "APTX-100", auf DVD und BluRay "Coherent Acoustics". DTS ist im Kino ein völlig anderes System als auf DVD/BluRay. Im Fall von "SDDS" wird der Codec "ATRAC" verwendet. Diesen Codec kennst Du bestimmt von der "MiniDisk". Vermutlich hälst Du von der "Minidisk" nicht soviel wie von "SDDS", es ist aber technisch das gleiche. "SDDS" verwendet nur mehr als eine Stereospur in "ATRAC" Von der hohen brutto Datenrate sollte man sich nicht blenden lassen, da geht viel für Fehlerkorrektur und Backup-Kanäle drauf. Bei "SDDS" ist jeder Tonkanal auf der anderen Filmseite nochmal mit niedriger Datenrate vorhanden, damit im Fehlerfall nicht sofort auf den analogen Lichtton umgeschaltet werden muß. Ich hoffe, daß Du das bis hier verstanden hast. Falls ja, bitte weiterlesen. Falls nein, bitte nochmal lesen und ggf. nachfragen. Wird nun ein Film, der auf 35mm z.B. "SDDS" als Tonformat hatte, auf DVD veröffentlicht, so nimmt man die originale PCM-Mischung und schickt sie durch einen Encoder für das gewünschte und auf dem Zielmedium zulässige Tonformat. Das ist im Fall von "Last Action Hero" dann "Dolby Digital" ("AC3") auf DVD, wie uns Kossmo verraten hat. Gibt es von einem Film mit "SDDS" nun kein PCM-Master mehr, so kann man den Ton von der Lichttonspur mit "SDDS" nach PCM wandeln und dann ins gewünschte Zielformat bringen. Das ist auch mit "DTS" und "AC3" möglich. Zusammenfassung: Gibt es von einem Film, der im Kino eine "SDDS"-Tonspur hatte noch ein PCM-Master, so hat der Ton auf DVD und BluRay i.d.R. nie etwas mit "SDDS" zu tun gehabt. Gibt es das PCM-Master nicht mehr, so kann der Ton von der "SDDS"-Tonspur entnommen sein. Deshalb ist aber auf DVD und BluRay noch lange kein "SDDS" vorhanden. Alle Klarheiten nun beseitigt? Gruß Salvatore
  18. Salvatore Di Vita

    SDDS

    Klar, aber auch dann sieht sein "Technics" nichts von den neuen Tonformaten. ;-) Nun ja, nur weil das Format schon mal ne Nummer (Kennung) bekommen hat ... Danke aber für den Hinweis, werde die Sache, wenn ich Zeit habe, nochmal verfolgen. Ich sach jetzt nix. Nein, nein, nein ... ;-) Man könnte sogar eine "Dolby A" oder "Dolby SR" Tonspur im Original auf eine DVD/BluRay bringen. Außer Herrn Cosmin (auch bekannt als Rebel, Hans W. usw) würde sich darüber aber niemand freuen. Man bräuchte im Heimkino dann noch A/SR-Decoder, ohne jeden Vorteil für den Anwender. Was Cosmin nicht versteht, ist die Tatsache, daß der Decoder für die Rauschunterdrückung (A/SR) vor der Digitalisierung schon eingesetzt wird und nur die Matrixcodierung der Tonspur übrig bleibt. Zuhause nennt sich das dann "Dolby Surround". Z.B. bei der DF der BluRay von "Beverly Hills Cop" wurde das so gemacht: Lichttonabtastung > Rauschunterdrückung (Dolby A) > Digitalisierung nach PCM > Codierung nach "Dolby Digital" in 2.0 > BluRay-Master. BTW: Viele Decoder haben einen echten Kinomodus, bei dem der 2:4-Decoder ein im Frequenzgang beschnittenes Mono-Signal für den Surround ausgibt. Hört man über diesen Modus des AV-Verstärkers ab, so hat man den originalen Kinoton. Bei Denon nannte sich das z.B. "Pro Logic Emulation". Decodiert man z.B. mit "Pro Logic II", erhält man zwar einen Surround in Stereo, jedoch auch jede Menge Decodierfehler. Das Surroundfeld wandert mit der Belegung der Frontkanäle mit, was z.T. doch deutlich stört. Typische Artefakte von Lichtton und Magnetton sowie der NR-Systeme überleben auch eine Codierung in AC3, bei PCM sind sie selbstverständlich mit dabei. Bei unterdimensionierten Anlagen kann z.B. die Dynamikkompression bei Eintreten der Bandsättigung des analogen Masters als helfender Limiter arbeiten. Bei einer PCM-Produktion schlagen dann die Tieftöner an, da die Lautsprecher mit der Wiedergabe der nicht weichgespülten Impulse überfordert sind. Daraus entstehen dann Aussagen, wie z.B. PCM könne man nicht so laut hören wie Magnetton, die natürlich falsch sind und völlig am Problem vorbei gehen. Anbei mal eine kleine (unvollständige) Liste mit Hörproben von analogen Artefakten auf BluRay: "How the West Was Won" (OV): Sehr schöne Tonmischung für die Zeit auf Magnetfilm, jedoch deutliche Klirrorgien und leichte Gleichlaufprobleme. Fürs Produktionsjahr aber völlig ok. "2010" (DF): Sehr schöne Tonmischung (bis auf den Vorspann, der ist IMHO etwas zu laut) , die sich immer etwas Headroom für Pegelspitzen übrig lässt. Trotz "Dolby Digital" sind Sättigungseffekte und Modulationsrauschen bei den Bewegungen der Raumschiffe deutlich hörbar. "Abba - The Movie" (OV): Praktisch alle Konzertaufnahmen sind hoffnungslos übersteuert und klirren munter von sich hin. Macht trotzdem Spass, aber mit gutem Ton hat das nix zu tun. Und als Antwort auf Stefan: "Saturday Night Fever" (OV): Eben mal kurz reingehört. Sehr schöner und vermutlich unbearbeiteter Transfer dieser schönen Tonmischung. Der Magnettonliebhaber wird vermutlich die "warmen Bässe" mögen und loben. Objektiv betrachtet ist jeder Bassimpuls (Bassdrum) wie in Watte gepackt und butterweich. Wer schon mal eine Bassdrum live oder ab Mischpultausgang gehört hat, der fragt sich schon was das da auf der Tonspur sein soll. Besonders Punkt 1 und 2 sind hier interessant. In den Anfangstagen der digitalen Kinotonsysteme hatten fast alle Filme sehr schöne und dynamische Tonmischungen. Selbst die 35mm SR-Kopien von "Terminator 2" profitieren davon, weil die eigentliche Mischung zeigen wollte, was das damals neue Tonformat "CDS" so kann. Die Dynamikreduzierung für die 35mm-SR-Kopien (DF) sind wirklich minimal und zeigen die Grenzen von SR-Lichtton. Gruß Salvatore
  19. Salvatore Di Vita

    SDDS

    Von den neuen Tonformaten auf BluRay bekommt Dein "Technics" gar nichts mit, der bekommt vom Player nur ganz normales AC3 oder DTS geliefert. Die Datenraten von DTS und AC3 auf BluRay sind innerhalb der schon lange festgelegten Grenzen und wurden nur aus Platzgründen auf DVD nicht verwendet. Hallo Moses, gibt es dazu eine belastbare Quelle? 3.2.1 inkl. Downmix ist bei SDDS im Kino auch schon vorgesehen, wäre also kein Problem für das Heimkino gewesen. Aber ... ... ich gebe bei den auf DVD üblichen Datenraten und der Qualität der damaligen Encoder ATRAC keine Chance. Selbst die MiniDisk hatte bei breitbandigen Signalen deutliche Probleme mit Artefakten. Später wurden die Encoder dann besser, nur braucht sie heute niemand mehr. Bei verlustbehafteten Codecs ist der Höreindruck nicht für jeden gleich, weil die verwendeten psychoakustischen Modelle nur (bei höchster Datenrate des Codecs) für 90-95 % der Menschen passen. Der Prozentsatz ist dann bei kleineren Datenraten deutlich niedriger. Mir z.B. gefällt die Impulswiedergabe von ATRAC mit alten Encodern überhaupt nicht. SDDS war für mich deshalb nie etwas besonderes. BTW: Es würde mich nicht wundern, wenn die DF von "Men In Black" auf BluRay wegen Verlust des PCM-Masters von der SDDS-Spur einer 35mm Kopie überspielt wurde. Zumindest hat die Tonspur die gleichen Kompressionsartefakte wie die Vergleichskopie, die wir dazu gesehen haben. Und nein! Es gibt kein SDDS auf DVD/BluRay. Ein Streit, welches System nun besser ist, scheitert also schon an den auf verschiedene Menschen unterschiedlich wirkenden Maskierungen der Datenreduktion und der damit für jeden Menschen unterschiedlichen Hörbarkeit der Fehler. Auch spielt die Gewöhnung an Fehler eine große Rolle, wie man bei den Diskussionen um Magnetton immer schön sehen kann. Da werden z.B. die Schwächen von DTS im Kino (APTX-100 arbeitet vereinfacht gesagt mit zunehmender Frequenz ungenauer) mit der Lupe gesucht und kommentiert, Gleichlauf, Modulationsrauschen, Klirr und Artefakte der Dolby-NR. usw. von 70mm Magnetton dagegen völlig ignoriert. Allerdings haben die Diskussionen nun ein Ende. Gegen lineares PCM (DCP) kommt einfach nichts an, auch werden Kopien mit Magnetton nicht mehr hergestellt. Mit dem Wegfall der Karten mit Magnetstreifen wird es bald auch keinen Hersteller von Magnettonköpfen mehr geben. Von weltweit vielleicht 20 Tonköpfen für 70mm Magnetton kann kein Hersteller leben ... Gruß Salvatore PS. Ich bin zwar kein großer Freund von Dolby Digital (AC3), aber nur ca. 320kBit/s für 5.1 Kanäle war Anfang der 90er Jahre eine unglaubliche Leistung. Das sollte man IMHO nicht vergessen, wenn man sich ansieht, was z.B. AAC aus dieser Datenrate heute zaubern würde ...
  20. Erster Treffer bei Google mit "cp500 passwort site://filmvorfuehrer.de"
  21. Hallo Chris, meine Nachricht vom 17 September 2013 hast Du auch noch nicht gelesen. ;-) Gruß Salvatore PS. Warum werden hier Postings gelöscht?
  22. [ _ ] Du kennst die Bedeutung von "teilweise" [ X ] Du hast zuviel Zeit
  23. Früher war alles besser und mehr Lametta! ;-) Aus den Kopierwerken kamen nur geprüfte Kopien ohne Herstellungsfehler, wie das folgende Bild eindrucksvoll zeigt: Gruß Salvatore
  24. HURZ! ;-)
  25. Bei "Schweigen der Lämmer" würde ich vermuten, daß der Lichtbestimmer nur auf den Anfang der Schlußszene angleichen konnte/wollte, da ein Nachführen der Lichtbestimmung in der Szene (beim Wechsel ins Tageslicht) durch die Schaltschritte des Kopierlichtes aufgefallen wäre. Bei der DVD/BluRay hat man diesen Mangel dann behoben. Wenn man beim Wechsel ins Tageslicht nicht auf Anthony Hopkins achtet, sondern auf die Sachen im Hintergrund schaut, dann kann man die Nachführung in der digitalen Fassung sehen. Hier im Forum sind einige mit Kopierwerkserfahrung, vielleicht kommt da noch etwas Insider-Wissen. Gruß Salvatore
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