
Salvatore Di Vita
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Alle erstellten Inhalte von Salvatore Di Vita
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Hat ein Kino in Frankfurt in den 90er Jahren öfters gemacht ...
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Hallo Michael, vielleicht noch eine persönliche Einschätzung von mir zum Thema. Schaut man sich die Lautsprecher für Kino und Beschallung aus den 70er Jahren an, so wird schnell klar, alles unter 100 Hz mit richtig Pegel war etwas Besonderes. Über Klirrfaktor, Frequenzgang und Impulswiedergabe hüllen wir mal den Mantel des Schweigens. Hinzu kommt, daß der Magnetton (damals ohne Kompandersysteme) bei dem damaligen Magnetit keine Dynamikwunder vollbringen konnte. Der Bereich zwischen Rauschen und Übersteuerung war eigentlich für Filmton zu klein. Laute Passagen in Magnettonfilmen der 60er und 70er sind wahre Klirrorgien, damit leise Stellen nicht im Rauschen verschwinden. An Tiefbass wie in "Erdbeben" direkt auf der Magnettonspur war nicht zu denken, zumal jeder Drop-out zusammen mit der Modulation weitere Artefakte erzeugt. Hier erzeugte der per Steuersignal geregelte Rumpel-/Rauschgenerator etwas zuvor nie Gehörtes bzw. Erlebtes. Später wurde dann besseres Magnetit verwendet und durch "Dolby A" und "Baby Boom" (zwei Magnettonspuren auf 70mm tragen zusätzlich das LFE-Signal) wurde die Systemdynamik soweit vergrößert, daß die Verwendung von externen Signalgeneratoren überflüssig wurde. Nach dem Sensourround Festival 2010 in der Schauburg Karlsruhe gab es "Terminator 2" (OV) in 70mm mit "Dolby A" Magnetton über die noch aufgebaute Sensourround-Anlage. Ganz ehrlich, es war IMHO an diesem Wochenende der beste Sensourround-Film. ;-) Heute haben wir DCI und damit PCM-Ton. Von Seiten der Tonaufzeichnung und Bearbeitung ist ein linearer Frequenzgang bis zur Gleichspannung (was natürlich sinnfrei ist) kein Problem und damit sind Verfahren wie Sensurround überflüssig. Das Problem ist immer noch die Physik bei der Schallerzeugung und der Ausbreitung. Allerdings ist Tonwiedergabe in vielen deutschen Kinos ein so trauriges Thema, das wird den technischen Möglichkeiten von PCM wirklich nicht gerecht. Hier braucht man nicht über etwas wie "Sensurround" nachdenken, wenn noch nicht mal 40 Hz bis 15 kHz vernünftig wiedergegeben werden. Eigentlich müsste ich jetzt auch noch etwas über die falsch verstandene X-Kurve schreiben, aber mir fehlt hierzu die Lust ... Die besten Sensourround-Filme (bezogen auf die Sensurround-Technik) waren IMHO "Kampfstern Galactica" und "Mission Galactica: Angriff der Zylonen", da hier Sensourround sehr differenziert und mit unterschiedlichem Pegel verwendet wurde. "Erdbeben" und "Schlacht um Midway" hatten für mein Empfinden nur 2 Zustände der Generatoren: An und aus. Besonders "Schlacht um Midway" wirkte vom LFE wie heutiges CD-Mastering, jeder Einschlag auf Vollaussteuerung. Bei "Achterbahn" fand ich den Effekt unpassend. Eine Achterbahn mit diesem Betriebsgeräusch würde ich als Verantwortlicher sofort abschalten. ;-) Gruß Salvatore PS. Nutzt nicht die Kinoversion von AC3 einen ähnlichen Trick beim LFE, um bei der Datenrate zu sparen?
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DF und OV auf der DVD sind in 5.1. Ob der Inhalt der Tonspuren nur 3/1/1 oder tatsächlich 3/2/1 ist, das müsste ich ggf. mal prüfen. Auf dem LFE ist aber nur das Rauschsignal aus dem Sensurround-Generator. Siehe auch hier: http://www.filmvorfu..._40#entry108449 Gruß Salvatore
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Sind aber stellenweise schon deutliche Veränderungen in den Farbschichten sichtbar, oder kommt das vom (E)iPhone? Würde mich freuen, wenn das mit einer Sichtung mal passt. Vielleicht im Anschluß an eine Sonderveranstaltung ...
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Ich glaube, daß das eine Frage der Einhaltung der Prozessvorgaben bei der Entwicklung ist. Ich habe hier eine 35mm Kopie aus 1970 auf Ferrania, die ist leider deutlich rot. Ein Kulturfilm auf Ferrania, vermutlich auch aus der Zeit, hat fast gar keine Dichte und Farben mehr. :sad: Würde den Kurzfilm aber gern mal sehen ... Gruß Salvatore
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Ich würde das Forum (bis jetzt) nicht mit einer Mülltonne vergleichen wollen, aber der schon mehrfach gesperrte User REBEL (Cosmin, Jasmin, Steno, Hans W. Dolby Stereo) zieht den Signal-/Rauschabstand schon ziemlich nach unten. Mal drei Fragen: 1. Wenn man sich nach einer Sperre unter anderem Namen ohne Konsequenzen wieder anmelden kann, welchen Sinn hat eine Sperrung? 2. Was soll der Sinn / die Funktion des Forums sein? Fachforum zum Austausch von Wissen und Erfahrung, oder bunter Kinderspielplatz mit vielen Bildern und inhaltslosen Beiträgen? 3. REBEL (jetzt Dolby Stereo) macht an der Stelle weiter, wofür er gesperrt wurde. Sollte ich mal gesperrt werden, darf ich das dann auch? Gruß Salvatore
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Die Steuersignale sind nicht auf der DVD/BluRay, das wäre sinnfrei. Es ist das Ergebnis des Generators auf der Tonspur. Der Kunde soll doch nicht die Steuertöne hören, sondern den Ausgang des Generators hören/spüren ...
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Das ist falsch! Die "alte DVD" hat während der Szenen mit Erdbeben auf dem LFE ein Rauschsignal. Ob das nun ein echter Sensurround-Generator war oder am Rechner nachgebaut, das ist mir leider nicht bekannt. Ändert aber nichts an der Tatsache, daß der LFE-Kanal eine Sensurround-Information überträgt. Falls jemand noch einen funktionsfähigen Sensurround-Generator aus der Zeit von Erdbeben hat, können wir gern mal das Rauschspektrum des Generators mit dem Signal auf der DVD vergleichen. Was soll denn ein "Gefühlsstimulatur" sein? Und warum soll das nicht verfahrensäquivalent sein? Du forderst doch nicht die originalen Steuertöne auf der DVD/BluRay und willst den Kunden dann Sensurround-Generatoren verkaufen? Den Ausgang des Generators zu digitalisieren oder den Output des Softwaregenerators auf dem LFE-Kanal unterzubringen, das ist die einzige vernünftige Lösung für die Veröffentlichung von Filmen mit Sensurround. Das ist aber unabhängig von der Frage welche Toninformation auf der DVD/BluRay aufgezeichnet wurde. Gruß Salvatore
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Mach mir keine Angst. ;-) Das Ding soll bei mir 1800 Meter vernünftig umspulen ...
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Hallo, mir ist ein Hasso-Umroller (1800 Meter) zugelaufen. Das vordere Motorlager ist leider etwas lauter. Nicht viel, aber im eingebauten Zustand ist das Gehäuse ein guter Resonanzkörper. Hat das schon mal jemand gewechselt? Ich hatte bis jetzt nur den Antriebsblock ausgebaut, weiter habe ich mich noch nicht getraut. ;-) BTW: Das mit diesem Motörchen ist ernst gemeint? 75 Watt bei max. 5 Min. Einschaltdauer? Hust! Hat jemand hier aus dem Forum Unterlagen über das Teil und würde freundlicherweise mal nach der Größe der verbauten Zahnriemen und der Motorkohlen schauen? Die Beschriftung auf einem der Zahnriemen ist leider nicht mehr lesbar. Danke und Gruß Salvatore
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Faszinierend [1], das mit dem Stöckchen funktioniert immer wieder ... Für Oceanic ist der Nickname aber IMHO viel zu subtil. Nichts, aber auch rein gar nichts, was unser REBEL hier schreibt (egal ob unter REBEL, Hans W., Dolby Stereo usw) ist untersuchenswert. Es gibt auch ein Leben außerhalb des Forums, da erlebe ich solche Gespräche öfters ... Ich sehe, Du und REBEL (z.Z. als Dolby Stereo hier unterwegs) sprechen eine gemeinsame Sprache. Ob das der Beginn einer wunderbaren Freundschaft wird? Wie bitte? Wo hat er das denn gefordert? Ich lese da nur eine Abneigung gegenüber Begriffen wie HD-Feeling usw. Gruß Salvatore [1] Hätte jemand mit auffälligen Ohren bestimmt gesagt.
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35mm Vollbetrieb nach Digitalblockaden
Salvatore Di Vita antwortete auf cinerama's Thema in Allgemeines Board
Nein! Gruß und gute N8 Salvatore -
2k sind ca. 2 Megapixel, 4k sind ca. 8 Megapixel. Würdest Du Dir heute noch eine Kamera mit 2 Megapixel kaufen? Jens, das meinst Du doch nicht ernst? Sowas hat mal ein Kinobesitzer einem Kunden als Rechtfertigung für seine 2k-Technik genannt. Bei 4k würde man Kopfschmerzen wegen der vielen Details bekommen, das wären angeblich zuviele Informationen fürs Gehirn. Ich wollte ihn dann fragen, wieviel k "seine Realität" hat. Habe es dann aber gelassen ... Gruß Salvatore
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Z.B. hier: http://www.filmvorfu...os/page__st__40
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Falsch!
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Ja!
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35mm Vollbetrieb nach Digitalblockaden
Salvatore Di Vita antwortete auf cinerama's Thema in Allgemeines Board
Ich kenne da ein Kino in Karlsruhe, da gibt es gar keine Metallbildwände. ;-) 1:1,66 und 1:1,85 auf 35mm sind auch Letterboxverfahren und haben mit Deinem Hassobjekt digitales Kino nix zu tun. Welche digitalen Projektionssysteme hast Du wann gekauft und in welcher Spielstätte wurden diese eingebaut? Bitte um Info. Wurde der Vergleich mit einem Sony SRX-515 durchgeführt oder mit einem DLP-Projektor? Falls DLP, welche Generation DLP war das? Du vergleichst mal wieder Äpfel mit Birnen. "Samsara" mag auf 65mm gedreht sein (der DCP-Trailer zeigt - für mich etwas überraschend - Filmkorn), liefert aber durch seine grauenhafte Lichtbestimmung einfach nur schlechte Bilder. Bei Stefan2 sah ich aber auch den Trailer von "Skyfall" auf dem 515er und dieser lieferte tolle Bilder. Bitte trenne die möglichen Qualitäten einer Technologie von der Lichtbestimmung eines Films. Geht es Dir um Wiedergabegüten (wie Du immer schreibst) oder um die sozialen Auswirkungen einer Technologie? Natürlich ist es traurig, wenn durch die Digitalisierung keine Filmvorführer mehr benötigt werden. Das ist evt. ein eigenes Argument gegen die Digitalisierung, hat aber mit der Betrachtung der Reproduktionsqualität nichts zu tun. Interessant, daß Du von Faschismus sprichst. Ist Deine stete Propaganda mit unlauteren Argumenten und Unwahrheiten gegen die digitale Wiedergabetechnik auch Faschismus? Und falls nein, was ist der Unterschied? BTW: Ich persönlich finde es allerdings sehr unpassend, anderen Benutzern dieses Forums Faschismus vorzuwerfen. Aber es ist Dein Ruf in dieser überschaubaren Branche und Du bist auch deutlich über dem 18ten Lebensjahr. BTW2: Nachträglich alles Gute für das neue Lebensjahr! Hoffe, Du hattest einen schönen Geburtstag. Was soll denn das für ein Argument sein? Viele analoge Projektoren sind in einem schlechten Wartungszustand und haben 40 Jahres altes Altglas als Objektiv. Das kann aber auch kein Argument gegen analoge Projektion sein. Was ist denn nun richtig? Deine Aussage, daß der Kopierprozess über Interpositiv und Internegativ keine sichtbaren Verluste hätte, oder daß eine Direktkopie von OCN doch deutlich besser aussieht? BTW: Dir sollte bekannt sein, daß die OCN-Kopie keine Lösung für aktuelle Massenkopierung ist und selbst bei neuen Einzelkopien alter Titel nicht angewandt wird. Was für ein Argument. Es sind auch schon mal in Kinos alle Vorstellungen ausgefallen, weil der Filmvorführer krank war und der Theaterleiter/Inhaber nicht vorführen konnte. Du siehst, jede Sache hat mindestens zwei Seiten. Gruß Salvatore -
3-D Klassiker "Man in the Dark" (1953) .. Vorführung 15. Juni 2013
Salvatore Di Vita antwortete auf preston sturges's Thema in Nostalgie
Hast Du Dich schon mal gefragt, warum Du so oft vor verschlossenen Türen stehst? Wieder eine unzulässige Vereinfachung? O.g. Aussagen beziehen sich doch sicher nur auf Sonderformate und nicht auf Filmkopierung und Projektion im Allgemeinen. Gruß Salvatore -
3-D Klassiker "Man in the Dark" (1953) .. Vorführung 15. Juni 2013
Salvatore Di Vita antwortete auf preston sturges's Thema in Nostalgie
@Cinerama: Schön, wie Du auf die von mir an Dich gerichteten Fragen NICHT eingehst. So ist das Risiko eines Meinungsaustausches in einer Diskussion stark reduziert und somit die Gefahr für die eigenen Vorurteile gebannt. Schon wieder die Unwahrheit. Und irgendwann rufst Du dann wieder nach den Moderatoren, nur weil ich die Wahrheit gesagt habe. Ich habe beruflich nichts mit dem DFM zu tun und bin ab und zu aus rein privaten Gründen dort. Wie oft bist Du im DFM? Mir ist nicht bekannt, was in Deinem Kopf so alles vor sich geht, aber die Ergebnisse verwundern doch sehr. Wie kommst Du zu der Annahme, ich sei ein Vertreter des DFM? Bitte beantworte doch wenigstens diese Frage. Es ist nicht nur allgemein üblich, in Internetforen anonym zu schreiben, es gibt sogar ein Recht dazu. Auch Du schreibst hier anonym. Wo ist also das Problem? Und gerade weil Du mich nicht persönlich kennst, wäre etwas Zurückhaltung bei Unterstellungen und Beleidigungen angesagt. BTW: Ich hatte Dich schon mehrfach zu einem persönlichen Gespräch eingeladen, gern auch mit unserem gemeinsamen Bekannten aus F. Allerdings kam außer Beleidigungen keine Rückmeldung dazu von Dir. Jammere also bitte nicht in diesem Forum, daß Du mich ja gar nicht kennen würdest. Der Grund dafür liegt allein in Deiner Verantwortung. Habe ich doch schon am 14.6. in diesem Thread geschrieben. Siehe http://www.filmvorfu...13/#entry198633 Und Magentacine schrieb dazu: Es hat also niemand behauptet, das DFM könnte mit der vorhandenen Technik diese Kopie vorführen. Wie sieht es denn bei Dir im Kino aus? Sind dort 3D-Vorführungen in Zweibandtechnik möglich? Dann allerdings bitte im Sommer, da die Versorgung der Heizungsanlage mit Brennstoff bei Euch suboptimal gelöst ist. Wenn es nicht einzige Aufgabe eines Festivals sein soll etwas zu zeigen, das mal 70mm breit war und Farbe hatte, dann darf man IMHO auch ein paar gute (4k) DCPs in das Programm einbauen. Am besten natürlich auf einem SRX-515. Zu dieser Meinung kommt man allerdings nur, wenn der Filminhalt mindestens die gleiche Bedeutung hat wie das Trägermedium. Du würdest vermutlich auch ein Wochenende lang "Der Denver Clan" zeigen, sofern in 65mm gedreht und auf 70mm verfügbar. Selbsterkenntnis ist der erste Weg zu Besserung. Liebe Grüße und einen schönen Wochenanfang Salvatore -
Alles hat seine Zeit: http://gallery.filmv...0mm-film&id=aab
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3-D Klassiker "Man in the Dark" (1953) .. Vorführung 15. Juni 2013
Salvatore Di Vita antwortete auf preston sturges's Thema in Nostalgie
Vielleicht hat einfach niemand im DFM Lust mit Dir zu telefonieren? Andere Archivkopien holt man sich dort regelmäßig ins Haus. Hinzu kommt die fehlende Möglichkeit der 3D-Wiedergabe in Zweibandtechnik. Welchen Grund für den Einsatz des DCPs hat man Dir genannt, oder hast Du gar nicht nachgefragt? Siehe ab hier: http://www.filmvorfu..._20#entry151577 BTW: Cinerama, Frankfurt und die Wahrheit, das passt irgendwie nicht so gut zusammen. Siehe: http://www.filmvorfu...260#entry152193 Mit dem Geld der Anderen ist es leicht, "Heldentaten" zu vollbringen. BTW: Hiermit beantrage ich Titelschutz für den Filmtitel "Das Geld der Anderen". Wer Cinerama spielt ist noch nicht klar, aber da wird sich jemand finden. (SCNR) Wie z.B. am Sonntag, den 17.03.2013 um 18:00 Uhr mit "Ich denke oft an Piroschka". Hatte deutliches Farbfading (nicht ich, sondern der Film). Ich hab Dich da aber gar nicht gesehen! Jetzt zeigt das Filmmuseum Frankfurt nun schon "Originalgüter in ihrem Verfallsprozess", aber von Cinerama keine Spur. Es gibt bestimmt noch genug andere Beispiele, aber Ferndiagnosen ohne Anwesenheit vor Ort überlasse ich anderen. Gruß Salvatore -
Warum sind die Kinokarten eigentlich so teuer ?
Salvatore Di Vita antwortete auf Filmheld's Thema in Talk
Weil es mit dem Thema des Threads nichts zu tun hat und ich es so möchte. Vielen Dank für Dein Verständnis. -
Warum sind die Kinokarten eigentlich so teuer ?
Salvatore Di Vita antwortete auf Filmheld's Thema in Talk
Magst Du mir diesen "Witz" erklären? -
Warum sind die Kinokarten eigentlich so teuer ?
Salvatore Di Vita antwortete auf Filmheld's Thema in Talk
Schau doch bitte mal in Dein Postfach. Danke! -
Digitalisierter BEN-HUR - ein partielles Desaster?
Salvatore Di Vita antwortete auf cinerama's Thema in Nostalgie
Ohne Cineramas Antwort gelesen zu haben, bitte ich bei meinem Guru [1] um Einspruch. ;-) Ziel einer Restaurierung ist heute auch immer die Heimkinoauswertung, sonst rechnet sich sowas überhaupt nicht. Das DCP ist dann i.d.R. die beste Fassung zum Ansehen, aber nicht das alleinige Zielformat oder gar ein Archivierungsformat. Auch halte ich die Besprechung von BluRays hier für richtig, da sie von einigen Verleihern als Medium für Repertoire empfohlen wird, falls kein DCP verfügbar ist. Vielleicht wäre eine eigene Rubrik dafür unter "Digitale Projektion" eine Überlegung wert. Zustimmung, bis auf die Punkte "Abtastrate" und "Dynamik". Auf BluRay ist Mehrkanalton in LPCM (oder in verlustfrei komprimierenden Verfahren) mit 96 kHz und 24 Bit möglich. Eine Dynamikkompression kann angewendet worden sein (wie z.B. bei dem deutschen Ton der James Bond BluRays), es gibt aber auch genug BluRays mit der originalen Kinomischung. Gerade beim Ton gibt es keinen systembedingten Nachteil der BluRay. Ich freue mich auch sehr über die BluRay als Heimmedium, Deine Freude über Ben Hur kann ich aber nicht teilen. Vielleicht bin ich auch nur ein Erbsenzähler (das müsste mein Guru [1] mal prüfen), aber meine Freude in schwarze Löcher zu starren, hält sich doch sehr in Grenzen. Zumal wenn man es der Heimkinogemeinde mit Schwarzwertfetischismus, Kornfilter und extremer Tonentrauschung recht machen möchte. Ich verzeihe alten Materialien viele Fehler. Auch Lichttonabtastungen für BluRay stören mich i.d.R. nicht, manchmal gibt es eben keinen Magnetfilm mehr, aber das zwanghafte Entrauschen jeder Tonspur bis zur Impulslosigkeit in Telefonqualität ist unerträglich. Wer mit dem deutschen Ton der BluRay von z.B. "War Games" und "Thomas Crown ist nicht zu fassen" zufrieden ist, der sollte meiner Meinung nach mal beim HNO einen Termin machen. Lange habe ich auf "A Star is Born" gewartet. Die OV kommt jetzt mit entrauschter Tonspur und hat keine Lebendigkeit mehr. Artefakte der Filterung stören zusätzlich den Musikgenuß. Hier ist also nicht fehlendes Geld bei der Herstellung das Problem. Für das Zerstören der Tonspur hat jemand bestimmt viel Geld bekommen. Oder warum findet Warner das deutsche LT/RT-Master für "Der kleine Horrorladen" nicht mehr? Auf VHS hat der Film einen tollen Ton (originale Kinomischung mit viel Dynamik). Seit der DVD-Veröffentlichung bekommen die Kunden eine dynamikkomprimierte Fassung in Mono verkauft. Laut Bewertungen auf Amazon ist das auf BluRay auch so. Da kann ich mich mit einem Kauf kaum zurückhalten. ;-) Wie gut der originale ungefilterte Ton ist, hört man oft bei den Trailern im Bonusmaterial. Diese sind i.d.R. ohne nachträgliche Tonbearbeitung. Wer auch mal Erbsen zählen möchte, der höre sich bei "Futureworld – Das Land von Übermorgen" den Ton des Trailers, den Ton der Super8 Schnittfassung (im Bonusmaterial auf der BluRay) und dann den entrauschten Ton des Hauptfilms im Vergleich an. Auch bei "Der Pate" wandelt sich die gute alte Synchronisation von guter Qualtität (35mm und DVD) zum Telefonsound auf BluRay. Zum Bild beim Paten möchte ich nichts sagen, da würde ich nicht nur Erbsen zählen sondern auch Kartoffeln ... Gruß Salvatore [1] Preston Sturges ist von Cinerama zertifizierter Guru und ich bin Cineramas Meinung nach angeblich ein Jünger der Sekte aus der M.-Str in KA, habe aber keine Lust den Thread zu suchen, es sind einfach zuviele glaubwürdige, authentische und lehrreiche Beiträge ... ;-)