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otti61

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Alle erstellten Inhalte von otti61

  1. Hallo Micha, Nein ich finde es gut wenn darüber einmal nachgedacht wird. Schließlich können hier ja noch mehr Erfahrungen zusammen kommen. Hallo peaceman, Ich glaube der Filmtechniker meint folgendes. Um diese Effekte in den Griff zu bekommen, kombiniert man verschiedene Glassorten in einem Objektiv die gegensätzliche Eigenschaften haben. Mit der verschiedenen Brechkraft für bestimmte Wellenlängen ändert sich natürlich auch die Durchlaßkurve. Gelingt das einem Hersteller sehr gut ist die Sache neutral wenn nicht gibt es eben "Charakteristiken". Mir ist bei einigen Optiken aus der SW- Zeit aufgefallen daß sie eher kühl zeichnen. Vermutlich weil kurzwellige Lichtanteile die Schärfe stärker beeinflussen. Mir ist das früher beim Matchen von 3 Röhren Kameras immer wieder aufgefallen. Das Auflagemaß für die Blau oder die Grünröhre war sehr schnell eingestellt aber bei der Rotröhre war das echt eine Fummelei weil der Schärfepunkt so schwammig kam. Na ja klar, rot ist ja auch das langwelligste Licht. Schon normales Fensterglas schluckt ja mehr kurzwelliges Licht. ( zum Glück auch die UV Anteile) Gruß Matthias
  2. Hallo Micha, Da hast Du schon Recht, Optiken können sehr unterschiedliche Ergebnisse liefern. Deshalb sagte ich ja, bei Objektiven auf einem Revolver immer welche aus gleichem Hause und aus der selben Ära. Das Problem ist ja daß man neue Cine Optiken nicht bezahlen kann. Außerdem muß man eins ins Auge fassen, die Emulsionstechnik beim Film ist ja nicht stehen geblieben. Deshalb hat Manfred da nur bedingt Recht. Als diese alten Ojektive gerechnet wurden, waren Filme noch lange nicht so leistungsfähig wie heute, von niedrigempfindlichen SW Filmen mal abgesehen. Na und da spielt wohl warm oder kalt keine Rolle. So nun mal was anderes. Manfred, ich glaube Du bringst da etwas durcheinander. Warum willst Du denn den anderen den Spaß verderben? Wie groß und schwer bei Dir eine Kamera werden darf, wen interessiert das? Wenn ich eine Arri gut erhalten und zu gutem Preis bekommen kann sofort. Denn wie viel ich mit mir herum schleppen möchte oder nicht ist nun wieder meine Sache. Na und wenn ich schon relativ viel Geld in Filmmaterial investiere dann sollen die Aufnahmen auch scharf und farbneutral sein. Gruß Matthias
  3. Hallo Niklas, Wenn Deine Pathé einen Revolverkopf hat, müßte sie mit den Webo Kameras identisch sein. Da kann man wirklich nur ausprobieren. Die meisten Objektive müßten aber passen. Vorsichtig sollte man bei c-mount Objektiven sein die für TV Zwecke gedacht waren. Da wird es z.B. bei Fa. Schneider knifflig. Die haben nämlich Optiken für TV und Film mit danz ähnlichen Bezeichnungen hergestellt. Vielleicht ist das auch Manfred passiert. Ich habe den kompletten Schneiderkatalog als pdf wenn Dir das weiter hilft. Daß Som Berthiot Objektive weich zeichenen kann ich nicht bestätigen. Allerdings muß ich Manfred in soweit widersprechen als daß das kleine 17-85er in der Filmerwelt schon seit Jahren als Kaltzeichner bekannt ist. Das Problem läßt sich aber mit einem Skylightfilter schnell umgehen. Das Problem ist doch folgendes: wenn ich nur mit der einen Optik filme, wird mir das vielleicht gar nicht so auffallen. Verwende ich aber innerhalb einer Rolle oder Szene verschiedene Objektive, kann es Farb und Schärfesprünge durchaus geben. Deshalb rate ich bei Festbrennweiten immer dazu, einen kompletten Satz zu verwenden von einem Hersteller aus einer Produktionsphase. Wenn Du nicht zu viel Geld ausgeben kannst, versuche es mal mit MEOPTA. Ich habe die in 12,5; 25; 40 und 80mm und die passen an der Pathé garantiert. Ebenso gut sind die alten Schneider aus Messing oder auch die Som Berthiot Festbrennweiten. Von Angenieux habe ich die leider noch nie zu einem vernünftigen Preis bekommen können. Was die Angenieux Vario Optiken anbetrifft so ist das 12 - 120er eher weich zeichnend und hat noch einige andere Macken wie z.B. 2 Fokuspunkte im Telebereich. Wie sich das 10 - 150er verhält weiß ich nicht. Für eine DS 8 sind die 8-64er; 8-80er und die 6-90er Angenieux Optiken eigentlich ganz gut. Man muß nur bei Ebay und Co aufpassen daß man nicht eins erwischt das eigentlich für eine Beaulieu gedacht war. Wer es richtig machen will im 16er Bereich da ist natürlich das 10 - 100er Zeiss Spitze. Einziger Wermuthstropfen, die werden meist in Arri Fassung angeboten und selten in c- mount. Dafür gibt es zwar Adapter, aber auch die sind selten und kaum unter 120 Euro zu bekommen. Gruß Matthias
  4. Hallo Jörg, Da sprichst Du echt ein heißes Thema an. In großen Teilen kann ich Dir eigentlich nur zustimmen. Wobei ich noch etwas sehe. Was nutzt mir eine HD Anlage der Spitzenklasse wenn das Fernsehprogramm vom Inhalt her so grottenschlecht ist daß sich eine Anschaffung gar nicht lohnt. Wenn man sich heute das Nachmittags oder Vorabendfernsehen anschaut, dann kommt einem doch nur noch das Grausen. 720p halte ich auch für völligen Blödsinn zumal es 1080 jetzt auch als i oder p gibt. Mit der Änderung in den Pflichtenheften, auch bei anderen Sendern, vermute ich etwas ganz anderes. Man möchte den Kreis der Produzenten eingrenzen und sich leidige Konkurrenz vom Hals halten. Dabei ist noch so vieles völlig unausgegohren. Wenn ich nur an den sogenannten bandlosen workflow denke. Wohin mit dem Archiv usw. usw. usw. Ich kenne das Spiel von einigen Sendern. Die speichern nämlich immer noch auf HD-cam zwischen weil der Kram nicht richtig läuft. Vor allem, wer einmal ein einwandfreies PAL oder Beta SP Bild auf einem class 1 Monitor sehen konnte, fragt sich sowieso was das alles soll. Das Gleiche gilt ja für HD selbst. Ein 1080 Bild von einer richtigen großen HD Kamera auf einem entsprechenden Monitor ist was ganz anderes als das was "Otto Normalverbraucher" sieht. Auch in "seriösen" Zeitschriften wie dem "Kameramann" wird oft Schaum geschlagen der jeder wissenschaftlichen Grundlage ins Gesicht schlägt. Um so interessanter ist der Leitartikel am Anfang der letzten Ausgabe. Da geht es um ein ähnliches Thema. Übrigens hast Du auch beim upscalen Recht. Die eingebaute Elektronik in vielen Fernsehgeräten ist sehr schlecht und somit wird das interpolieren zum Desaster. Es gibt eine amerikanische Firma die stand alone Up/downscaler herstellt. Klar sind die mit 1400 bis ca. 3000 Dollar kein Schnäppchen. Aber wer darüber einmal ein Signal gewandelt hat und das auf einen Beamer gelegt, der versteht das. Ich hoffe nur daß man sich bei manchem Unsinn wieder zurück nimmt. Denn Film ist nach wie vor ein tolles Aufnahmemedium in erster Qualität und guter Lagerfähigkeit. Gruß Matthias
  5. Hallo, Mal ganz abgesehen vom hier schon Geschriebenen, finde ich diese Idee einfach gut. Auf alle Fälle sieht dieser Clip immer noch echter aus als diese auf Film getrimmten Videos. Besonders wenn Korn simuliert wird, merkt man das sofort. Außerdem Regular8 ist die Wahl der Emulsion nicht nur lichtbedingt, sondern auch Geschmackssache. Der inzwischen verstorbene Naturfilmer Wolfgang Wendt hat z.B. für seine Raubkatzenfilme grundsätzlich nur Kunstlichtmaterial in 16mm eingesetzt. Auf die Frage warum, meinte er damals daß diese Emulsion, die er benutzte sehr schöne Pastellfarben kann und nicht so knallig ist. Aber wie gesagt, das ist Sache des eigenen Stils. Gruß Matthias
  6. otti61

    Super 16 Tauglichkeit

    Hallo dunklermichael, Im Prinzip hast Du ja Recht. Aber eines hast Du leider völlig außen vor gelassen. Es gibt leider keinerlei neues Equipment für Schmalfilm. Professionelle Technik ist unbezahlbar, jedenfalls neu. Auf was sollten wird denn filmen? Es bleiben nun mal nur die Gebrauchtgeräte und da sind eben die älteren Geräte mechanisch oft stabiler als die Plastikbomber der letzten Schmalfilmzeit. Natürlich taste auch ich Film ab oder lasse abtasten. Das hat nicht nur den Vorteil daß ich anderen auch einmal eine DVD geben kann, sondern es hat wichtigere Vorteile. Das wertvolle Filmmaterial wird nicht unnötig zerkratzt oder beschädigt wenn ich vorher einen Schnitt am PC mache. Oder denkt mal wie wir früher das arme Material beim nachvertonen gequält haben oder mußten. Heute mache ich das vorher fertig und kann in einem Schritt überspielen wenn ich will. Das sind, denke ich Dinge die machbar sind. Wir werden wohl keinen Hersteller finden der eine neue Serie Super8 Kameras auflegt und das ganze noch bezahlbar macht. Das ist leider ein Traum Michael. Oder glaubst Du wirklich daß viele hier sehr viel Geld ausgeben für Reparaturen an alten Geräten oder alles mögliche unternehmen, um noch Ersatzteile zu finden wenn es was Brauchbares Neues geben würde? Gruß Matthias
  7. Hallo Manfred, Ich besitze 2 Pathé Webo Kameras und auch 2 Handgriffe. Der eine Handgriff ist grau und hat Elektroanschlüsse für die 120 Meter Kassette und der andere ist ein einfacher in schwarz. Ob die an eine M passen, kann ich Dir nicht so ohne weiteres sagen. Fakt ist, daß beide in die 3/8 Zoll Bohrung des Kamerabodens greifen. Bei meinen ist dort auch ein Schlitz im Boden wo ein 2. Auslöser sitzt. Dort greift der Auslösehebel des Handgriffs ein. Wenn also Deine Kameras auch außer der Bohrung diesen Bodenauslöser haben, sollte die Griffe da auch passen. In England habe ich noch nicht gekauft da einer der Anbieter leider kein Plasticgeld akzeptiert. Da es ja bei uns keine Euroschecks mehr gibt, wird das Bezahlen leider zum Problem. Ob die Entwicklung dort schneller geht, keine Ahnung aber ich glaube nicht. Denn die E6 Bäder müssen eine konstante Temeratur haben usw. und deshalb lohnt sich das Anfahren der Maschine erst ab einer gewissen Filmmenge. Bei mir hat es in Frankreich immer etwa 5 Wochen gedauert. Problem ist ja außerdem, bei Cine Dia ist der Entwicklungspreis im Kaufpreis schon mit drin, also lohnt etwas anderes nicht. Die Preise in England sind etwa so: * FUJI "Velvia" 50asa colour daylight charger reloads £8.00 - 15m/50ft roll £15 - 30m/100ft roll £29.50 * * FUJI "Provia" 100asa colour daylight charger reloads £8.00 - 15m/50ft roll £15 - 30m/100ft roll £29.50 * * FUJI "RTP" 64asa colour artificial charger reloads £8.00 - 15m/50ft roll £15 - 30m/100ft roll £29.50 * Dazu kommen dann noch die Entwicklungskosten: UK E6 9.5mm colour reversal processing: 9m/30ft £6; 15m/50ft £12 details/address included So schätze ich mal daß es dann für 30 Meter um die 24 Pfund sind. Beim augenblicklichen Umrechnungskurs also kein echter Vorteil außer das es noch andere Emulsionen gibt. Aber ich bleibe an dem Thema dran. Gruß Matthias P.S. Das Labor in der Schweiz verlangt 1,15 Franken pro Meter Film.
  8. otti61

    Super 16 Tauglichkeit

    Hallo, Hallo Manfred, das hat sehr wohl was mit Schmalfilm zu tun weil 16mm nun eben auch Schmalfilm sind. :grin: Auch ich habe über eine Arri nachgedacht da eine Kamera mit Sperrgreifer nicht zu verachten ist. Schade daß hier wohl fast keiner den "Kameramann" liest. Dort gibt es einige interessante Beiträge zum Thema Film. Aber eines ist doch klar, jeder Meter verdrehtes Material sichert die Zukunft des Filmes. Wir können uns als Amateurschmalfilmer da nicht abkoppeln Manfred. Meinst Du wegen unserer paar Meter läßt einer eine Maschine laufen. Auserdem bringst Du da immer Dinge durcheinander. Was hat die Werkstatt einer Kamera oder die Ersatzteile für ein bestimmtes Modell mit einem Format und dem Film selbst zu tun??? Die Arri 16 ST ist nach wie vor eine tolle Kamera und extrem robust. Nur weil sie für Tonaufnahmen zu laut war, wurde ja die Entwicklung vorran getrieben. Es ist doch so daß man auch unter Amareuren unterschiedliche Interessen bestehen. Die einen wollen mit einer kleinen Kamera Reisefilme drehen usw.. Andere aber wollen kleine Spielfilme/ Kurzfilme drehen oder Naturfilme und und...... Ist doch klar daß es dann auch unterschiedliche Anforderungen an die Technik gibt. Deshalb kann ich auch die unter uns gut verstehen die gern eine 16 oder S 16 Kamera haben wollen. Spitzenbildqualität, guter Bildstand und mehr Auswahl an Filmmaterial. Bei Projekten die gut geplant sind und man weniger "Ausschuß" hat, ist das doch einen Gedanken wert. Gerade S16 ist ja so interessant da ich keinen speziellen Film dafür brauche. Auch über das Bildformat kann man streiten. Ich mag das breite Bild auch nicht immer. Wer hat schon mal ein Interview in 16 zu 9 gedreht? Ätzend, da so viel toter Raum den ich beachten muß. Abgeschnittene Köpfe sind nicht mein Stil. Aber wenn ich Handlung habe mit viel Bewegung dann ist man mit S16 schon im Vorteil weil man mehr gleichzeitig sehen kann. Also bitte hier niemanden als Spinner abstrafen, bitte. Ich finde die Leute die in Schwarz/Weiß mit einer alten Vorkriegskamera drehen genau so interessant wie die die sich eine Arri SR S16 vom Munde absparen weil sie damit arbeiten wollen. Nur alle gemeinsam haben wir die Chance unseren Film noch eine Weile am Leben zu erhalten. Dabei habe ich jetzt unsere Filmer die sich mit Astronomie oder Biologie(Mikroskopie) usw. beschäftigen noch gar nicht einmal erwähnt. Oder wie ist es mit denen die noch so Trickfilme erstellen? Da braucht es eine Kamera mit einem sauberen Bildstand. Gruß Matthias
  9. otti61

    Doppel Super 8

    Hallo, Klar kann ich das verstehen wenn jemand nicht unnötig schleppen will. Entschuldigung, bei dem Thema bin ich vielleicht etwas befangen. :D Wenn man schon eine 3 Röhren Kamera zu 7 Kilo samt U Matic SP oder Beta SP Recorder zur 7,5 Kilo samt Stativ durch die Landschaft geschleppt hat, sieht man das eben anders. Da wird eine Pathé schon fast zur Erholung. ;-) Übrigens die Quarz 1x8S-2 habe ich selbst besessen und benutzt. Die läuft ganz gut, nur der Belichtungsmesser ist so ein kleiner Schwachpunkt. Leicht ist die aber auch nicht gerade. Die Leicina wäre eine gute Unterwegskamera da sie eine Stirnstütze hat. Das Problem ist doch, wird eine Kamera zu leicht, kann sie die Eigenbewegungen des Kameramannes nicht ausgleichen und alles wird wackelig und zittrig. Das Problem haben doch die kleinen Videokameras auch. Warum wohl machen Sportschützen an ihre Waffe noch Gewichte? Meint Ihr die schleppen gern unnötig Gewicht? :D Wenn ich mit einer Schulterkamera arbeite, muß die mindestens 5 Kilo haben ansonsten kann man lange Brennweiten gleich vergessen. Aber wie gesagt, als Naturfilmer bin ich Schlepperei gewohnt, da hat sicher jeder eine andere Belastungsgrenze. Ja peaceman der 100D ist eigentlich eine Profiemulsion die unter Eastmann vertrieben wurde. Gruß Matthias
  10. otti61

    Doppel Super 8

    Hallo, Ich habe Anfang der 90er mit einer umgebauten Bolex in DS 8 gefilmt. Als Kodak den 25er eingestellt hat, habe ich damit aufgehört da der 40er nicht die gleiche Leistung hatte. Seit es den Velvia gibt, habe ich mit 9,5 angefangen und nun habe ich eine Pathé DS 8 erstanden, der die Macken noch ausgetrieben werden müssen. Den Link auf die englischsprachige Seite kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Der E100D ist ursprünglich für 16mm hergestellt worden zum Abtasten. Deshalb vermute ich fast, das DS 8 Material ist schon immer nachkonfektioniert worden. Wittner hat das ja auch gemacht bevor Kodak dann selbst den 100er in Kassetten gepackt hat. Das war ja notwendig weil es den 64er nicht mehr gibt. Üble Gerüchte besagen sogar daß es sich dabei generell um Restbestände handelt da Kodak für diese Emulsion keinen großen Absatz mehr hat (7285). Ich kann mir nicht vorstellen daß Kodak dieses Material vorgeschnitten geliefert hat. Beim Velvia wird ja auch nur unperforiertes 35mm Material weiter verarbeitet. Die 9,5er machen das schon immer so. Aber sei es drumm, ich habe eine ganz andere Frage. Hier wird viel davon geschrieben wie schwer und unhandlich diese DS 8 Kameras sind. Bei den heutigen Filmpreisen, ist es da noch angebracht mit einer Handkamera wild in der Gegend herum zu fuchteln? Also ich plane da vorher genau und so oft es geht, wird nur vom Stativ gefilmt. Die Pathé mit Handgriff und Schulterstütze hat man eigentlich ganz gut im Griff wenn man nicht gerade Teletüten einsetzt. Was sollten denn die Kameraleute aus den 60ern dazu sagen? Eine Arri 16 ST mit 120er Magazin ist noch eine Ecke schwerer und damit wurden Nachrichten gefilmt. Also für Daddl Aufnahmen würde ich heute auch zu einer Videokamera greifen. Bitte nicht falsch verstehen, das ist nicht als Kritik gemeint, sondern als Frage. Aber ist Film für wildes Drauf Los Filmen mit sinnlosen Schwenks und Zoooms bis der Arzt kommt nicht doch dann zu schade? Mir tut es jedenfalls weh wenn ich Szenen wegwerfen muß von der Schnittarbeit gar nicht zu reden. Für meine Filmerei habe ich einen Rucksack auf dem ich auch das Stativ befestigen kann. Handkamera macht ja nur für die "subjektive" Sinn, aber wer kann es sich schon leisten, eine 24h Doku auf Film zu drehen? :grin: Gruß Matthias
  11. otti61

    Doppel Super 8

    Hallo Filmer, Du sprichst da ein sehr umfangreiches Thema an. Was die Preise anbetrifft da sind die Kameras mit 30 Meter Spulen noch am günstigsten. Davon gibt es aber nur 3 Arten. Einmal die Pathé in DS8 als BTL, Doulight, von der elektrischen würde ich persönlich anraten. Dann wäre da noch die Canon in DS 8 Na und dann gibt es noch Umbauten der Bolex H8 auf DS 8. Hier gibt es Umbauten von Muster, Pitterling und Grebenstein. Die letzteren haben aber nicht die Qualität. Für kleine Spulen kommen dann fast nur die russischen Kameras wie Quarz in Frage. Doch hier sind große Exemplarschwankungen möglich. Nun kommt es noch darauf an, willst Du Wechseloptik, Belichtungsmesser usw. Das schränkt die Modelle dann sehr schnell ein. Schau doch auch mal im Forum nach da ist schon einiges dazu geschrieben worden. Liebe Grüße Matthias
  12. Das erinnert mich an die Katze bei den ersten Fotografen. Die Katzenpupille als "Belichtungsmesser". :D Nein im Ernst, mich würde eher die "Verbesserungssoftware" interessieren. Echte DeGraining-Tools sind extrem teuer. Billige Programme legen nur einen Blur/Soft-Focus drüber, aber das ist nicht die selbe Liga.
  13. Sorry Manfred, ich hatte die letzten Worte nicht verstanden, zur Pathé hast Du eine PN.
  14. Hallo Logonie, Daß Du Dich jetzt angegriffen fühlst, das verstehe ich nun gar nicht. Komisch, mich weist man darauf hin, genau zu lesen, hoffentlich ist es umgekehrt dann genau so. So und auf weitere Reaktionen werde ich jetzt nicht mehr antworten. Übrigens, die Sätze von anderen Mitgliedern einfach abzuschreiben, finde ich dann auch nicht so toll, siehe Peaceman Gruß Matthias
  15. Wenn es sich um Negativmaterial handelt, könnte es sich dann um das 50er Material von Pro8 handeln? So viel ich weiß, gibt es diese Emulsionen nicht auf Doppel Super 8.
  16. Hallo, Danke Herr Lossau. Diese Informationen könnten dazu beitragen, einige Disskusionen zu entschärfen. Auch wenn wir mal aneinander geraten sind, aber den Beitrag über S16 beim Fernsehen finde ich gut. Wobei ich gehört habe daß die Anstalten da schon wieder ein Stück zurück gerudert sind. Da die BBC ja neben dem ZDF 720p und nicht 1080 favorisiert, scheint das ja nicht ganz so tragisch zu sein. Gruß Matthias
  17. Hallo, ich nochmal. Habe mir mal meine 9,5er Filme durchgeschaut. Tatsächlich gibt es beim Velvia einen Hang zum Rotstich in den Hauttönen wenn er etwas knapp belichtet wird. Aber das soll jetzt nicht heißen daß ich Zweifel an den clips nicht für berechtigt halte. Um ganz ehrlich zu sein halte ich davon eh nichts. Egal wer es wie und mit was gemacht hat. Am besten ist immer noch eine Projektion des Materials, sich live anzuschauen. Da sieht man sofort welches Format es ist, welcher Projektor benutzt wird usw. Gruß Matthias
  18. Hallo Günther, Das tut mir ja jetzt sooo leid. Aber ich habe mich informiert. Nur daß der erste film jetzt ganz weg ist, war mir neu weil es 2 Seiten gibt GK und Cinevia. Natürlich ist der letztere etwas sehr clean usw. Aber wenn die 2 jungen Herrn das so wollten? Ich hätte den crop auch nicht drüber gezogen. Außerdem ging es mir um etwas anderes. Wenn jemand schreibt, die Filmsorte bestimmt den Bildstand, na denne??? Außerdem bin ich Lehrer auf diesem Gebiet und muß mir hier nichts vormachen lassen. Es gibt auch noch andere mit echtem Fachwissen vor denen ich wirklich Respekt habe wie Filmtechniker oder....und da weiß ich dann auch wo ich noch etwas nicht weiß. Aber auch die haben sich ja schon in die Nesseln gesetzt wenn sie unbequeme Wahrheiten verkündet haben. Günther es ging bestimmt nicht gegen Dich. Aber es tauchen in Foren immer wieder Leute auf, die so tun als hätten sie die Kinematografie erfunden, ellenlange Beiträge fabrizieren aber es ist im Endeffekt nur heiße Luft. Irgendwann glauben die sogar es sei ihr eigenes Forum. Das nervt, ist aber nicht abzustellen, leider. Von einigen Fotoforen kenne ich das Problem. Da wird Weltuntergangsstimmung verbreitet über angeblich eingestellte Filmsorten. Fragt man beim Hersteller nach, es wurde lediglich ein Nachfolgetyp auf den Merkt gebracht. So nun ganug dazu. Aber angeblich waren die Nachrichtenquellen superseriös, na klar. Ich werde mich an diesen Senf auch nicht mehr beteiligen. Für mich ist ein Forum für den Austausch über Probleme, deren Behebung, Alternativen und Erfahrungen mit bestimmter Technik gut. Aber ein Forum ist für mich nicht da, um fehlende soziale Kontakte oder Persönlichkeitsprobleme zu kompensieren. Leider arten Threads immer wieder in diese Richtung aus. Gruß Matthias
  19. Hallo, Leider kann man hier jetzt nicht mehr seine eigenen Beiträge bearbeiten, komisch. Noch was. Der Film sollte sauber konfektioniert sein aber lieber peaceman, die Kamera macht zum großen Teil den Bildstand. So viel ich weiß, ist der Film mit den Schmetteringen S8 auf Beaulieu 6008 und der andere Film 16mm auf Arri ST. Aber fragt doch Herrn Klose selbst wenn Ihr es wissen wollt. Denkt doch mal darüber nach ob Euer technisches Wissen wirklich ausreicht, um lautstark das Haar in der Suppe zu suchen ? Man kann sich auch schnell lächerlich machen. Oder meint Ihr der Werbeclip für den E100D konnte unbearbeitet erstellt werden. Gruß Matthias
  20. Hallo Leute, Dieser Thread ist tatsächlich so wichtig wie ein gerade in China umgefallener Sack Reis in der Provinz. Was mich aber so stutzig macht, ist daß heir einige seitenweise Schlauheiten von sich geben aber scheinbar wenig Ahnung von Technik haben. Gehen wir der Reihe nach vor. Natürlich ist die Kodakkassette eine Fehlkonstruktion die immer wieder Ärger gemacht hat. Das habt Ihr natürlich alles schon vergessen, klar. Wie oft konnte man früher in Schmalfilmzeitschriften lesen über diese Dinge. Einige sind deshalb bei Doppel 8 beblieben, andere haben DS 8 versucht und das Sigle 8 System ist sowie so überlegen gewesen. Das hängt damit zusammen daß Amerikaner damals auf Koaxial standen. Schließlich gab es da drüben auch Audio und Video Systeme dieser Art. Hat sich aber komischerweise da nicht durchgesetzt. Der Fuji Velvia ist ein tolles Material, na klar. Aber warum hacken jetzt alle auf dem Klose herum? Da gibt es einen anderen Herrn der darf Unsinn schreiben soviel er will und komisch, keiner regt sich auf. Für mich ist der "Schmalfilm" jedenfalls schon lange keine Referenz mehr. Daß der Herr Klose sich an so etwas heran gewagt hat, das ehrt ihn. Was wären wir heute ohne Erfinder und Tüftler. Ich glaube auch nicht daß es an der Konstruktion scheitert. Aber finde als Einzelkämpfer erst einmal Partner die dann die Teile, kostengünstig in größerer Serie herstellen. Ich denke hier ist der Knackpunkt. Noch ein Tip: Andere Anbieter werden hier plötzlich zu Gott erhoben, was soll das? Mal eine Frage: Wenn ich einen Doppel 8 Film kaufe wo die Länge mit 7,5 m angegeben ist, dann heißt das 7,5m Film zum belichten plus Vor und Nachspann zum Einlegen. Das machte jahrzehntelang immer rund 10 Meter insgesammt. Dann achtet doch mal in Zukunft darauf und meßt mal nach, ich war jedenfalls erstaunt daß immer was gefehlt hat. So geht es natürlich auch, sich einen Vorteil zu verschaffen. Wißt Ihr, es gäbe noch so viel dazu zu schreiben aber das ist die Sache nicht wert. Statt hier zu philosophieren, sollten wir lieber Filme drehen. Einige Dinge kann man ohnehin nicht verändern. Schade finde ich es nur wenn gerade im Bereich Film wo wir alle aufeinander angewiesen sind schon von wegen Ersatzteile usw., jetzt plötzlich so Kleinkriege angefangen werden. Für mich hat das hier jetzt jedenfalls den Eindruck als müßte ich mich für das "Lossau" oder das "Klose" Lager entscheiden müssen und dann nochdarauf achten daß ich Herrn Wittner oder Kahl nicht auf die Füße trete. Sagt mal, sind wir hier im Kindergarten? Ich habe einen eigenen Kopf zum denken und zum Glück genug technisches Grundwissen. Also Leute, wollen wir nicht aufhören? Habt Ihr nicht ein schöneres Thema zum Spätsommerloch? Gruß Matthias
  21. Hallo, Nein ich glaube nicht daß irgendeiner Filme selbst gießt. Dafür braucht es teure Maschinen, sehr viel Erfahrung bei der Emulsionsreife, spezielle Rohstoffe. Zu Firma Kahl werde ich mich nicht äußern, aber beziehehn werde ich von dort bestimmt nichts mehr. Das Einzige was mich so richtig aufregt, ist das man so frech ist und einfach die originalen Produktnamen von ORWO verwendet. Das führt zu Verwechslungen und Irritationen. Nach der Wende gab es noch einen Umkehrfarbfilm, den RC 100. Aber den mochte wohl keiner und damit endetet dann die Geschichte von ORWO Farbprodukten. Gruß Matthias
  22. Hallo, Manfred ich glaube da hast Du was falsch verstanden. Bei mir ging es darum wenn man selbst rechnen muß. Um bei Deinem Beispiel mit der Bolex zu bleiben. Wenn ich Fremdobjektive verwende, muß ich wissen wieviel ich korrigieren muß. Es geht ja nicht nur ums Auflagemaß, sondern auch ums Licht. Es geht also nicht um Besserwisserei, sondern um Praxis. Gruß Matthias
  23. Hallo an alle, Erst mal vielen Dank an Filmtechniker, es trifft die Sache auf den Punkt. Kunst kommt immer noch von können und nicht von Wollen sonst hieße das nämlich Wulst. :wink: Aber im Ernst, wenn ich Geräte habe ohne Unterlagen dann kann ich mir nur mit Wissen und logischem Denken weiter helfen. Wenn ich den Hellsektor der Umlaufblende kenne und die Geschwindigkeit, ergibt sich die Belichtungszeit automatisch. Auch ist es eben gar nicht egal ob eine Kamera einen Spiegelsucher oder Prismensucher hat. Im Falle der Bolex bedeutet das eben 20 Prozent Licht in den Sucher und 80 Prozent für den Film. Bei anderen Modellen mag das wieder etwas anders sein. Auch ich betrachte nicht alles immer Supersonderobergenau. Aber Grundlagenwissen ist einfach hilfreich und wichtig. Der Satz "Wissen ist Macht und Nichts wissen macht nichts", funktioniert eben doch nicht immer. :D Gruß Matthias P.S. FT, wir haben nicht nur Baumhütten gebaut, auch kleine Bunker gegraben und Seifenkisten mit sehr schwachen Bremsen. :lol:
  24. Hallo, Nun versucht doch alle mal wieder auf den berühmten Teppich zu kommen, bitte. Ich denke in jedem Forum ist das so, taucht ein Loch auf oder eine "Saure Gurken Zeit", ist man geneigt auch etwas zu schreiben auch wenn es nichts zu schreiben gibt und das kann dann ausarten. Ein Patentrezept habe ich auch nicht. Aber hier meine Anregungen: Wenn ich von einem Fachgebiet keine Ahnung habe, halte ich meinen Schnabel oder lasse die Finger von der Tastatur. Ich bin auch kein Filmvorfüher und deshalb werde ich mich an Diskussionen über den weltbesten Kinoprojektor nicht beteiligen. Wenn es um technische Fragen geht, laßt das Thema West oder Ost einfach weg. Jede Firma auf dieser Erde hat Gutes auf den Markt gebracht aber auch Aussetzer gehabt. Also beschränken wir und auf die Firmen und deren Modelle. Wir sind hier in einem Forum weil wir gleiche Interessen haben und den Film in welcher Art auch immer am Leben erhalten wollen. Aber wir müssen uns nicht alle knutschen, gern haben oder heiraten. Deshalb ist es durchaus gut wenn Forenmitglieder unterschiedliche Meinungen zu einem Thema haben. Aber persönliche Angriffe und Beschimpfung wegen Herkunft oder Familie haben gefälligst zu unterbleiben. Dieses Forum betrachte ich als eine Plattform zum Informations oder Erfahrungsaustausch. Deshalb haben hier Missionierungsversuche aus politischen, technischen, religiösen oder nationalistischen Gründen zu unterbleiben. Ich denke wenn sich jeder daran hält, ist alles bestens. Na und wenn mal was daneben gegangen ist, wir sind alles nur Menschen, wer verbietet eigentlich eine Entschuldigung oder ein Versöhnungsangebot? Wenn Forenmitglieder einfach nicht miteinander können, warum benutzt man dann nicht die Möglichkeit der PN und läßt das Forum draußen? Gruß Matthias
  25. Hallo, An Diskussionen über den Weltuntergang werde ich mich nicht beteiligen. Aber einiges möchte ich zum Thema Empfindlichkeit sagen. Ein 100 ISO Film ist für Außenaufnahmen wirklich schon zu empfindlich, jedenfalls ohne Filter. Ich habe da schon Probleme mit 50er Material. Was auch stimmt, aber das trifft auf viele Optiken zu, die beste Abbildungsleistung liegt meist bei Blende 5,6-8 oder auch mal bei8-11. Das heißt, nicht nur eine offene Blende senkt die Leistung, auch eine fast geschlossene. Aber klar, wir müssen das benutzen was da ist und da helfen auch ellenlange Debatten nichts. Sektorenblenden zum Lichtklau zu benutzen ist wirklich nicht die Lösung weil es dann bei Bewegungen zu Stroposkopeffekten kommt. (gut, kann auch witzig aussehen) Nicht umsonst hatten klassische Materialien 25 ISO. Ganz ehrlich, eine gestochen scharfe 25er SW Emulsion vermisse ich schon. Und wer DS8 oder 16mm gefilmt hat, wird mir Recht geben, der K25 war in der Farbwiedergabe auch viel besser als der K40 von Kodak. Übrigens ist der 100D nichts anderes als die Eastman Emulsion 7285, logisch daß der in Filmkameras laufen muß. Gruß Matthias P.S. Sind wir froh daß der 100D läuft und der Velvia läuft bei mir auch. Denn eigentlich ist das gar nicht so selbstverständlich. Ein Beispiel von Kodak: Der K40 in einer Super8 Kassette war nicht der gleiche wie auf einer 16er Spule. Das hängt mit der Dichte und dem Lichtdurchlaß bei einer gewissen Größe des Bildfenstern zusammen. Der K40 8 war der 7268 und der 16er hieß 7270.
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