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Film-Mechaniker

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  1. War doch schon vor hundert Jahren so.
  2. Du hast Recht. Ich glaube zwar, daß Eiernudeln als solche bezeichnet werden. Ihr Daseinsrecht wollte ich nie bestreiten. Mir geht bloß die grüne Hysterie auf den Sack, weil ich vor Jahren selbst so idiotisch grün gewesen bin. Wer sich Gedanken zu seiner Ernährung macht, wird ja wohl die Zusammensetzung auf einer Packung lesen oder sich vorlesen lassen können. Saft mit Zusatz ist kein Saft, sondern heißt dann Nektar oder sonst etwas. Wein mit Zusatz finde ich grauslig. Bier mit Zusatz, wozu nur? Und ja, bei den Inhaltsangaben wird immer wieder geschummelt. Es ist, damit finde ich zum Thema zurück, dasselbe beim Filmerbe. »Digital restauriert« ist etwa wie Käsekuchen aus rein veganen Zutaten.
  3. Ist das dann schwarzer Kaffee?
  4. Am besten gefällt mir der saarländische Reeder.
  5. Auch bei der Duden-Redaktion fehlt Kenntnis der französischen Sprache. In Frankreich, Belgien, in der Romandie, in Kanada und noch anderenorts gibt es keine bons an einer Kasse. Man spricht vom ticket, auch gibt es den reçu, den récépissé, die quittance, aber keinesfalls einen bon.
  6. Drei Belege sind erforderlich, die praktischerweise miteinander erstellt werden. Der Besucher erhält eine Eintrittskarte, der Kinobetreiber reißt den Coupon ab, das machen traditionell die Placeure, für den Verleiher und das Finanzamt behält der Kinobetreiber traditionell die Souchen beisammen (bei Kartenblöcken zusammengeklammert), heute die fortlaufenden Registrierkassendrucke auf Papierband. Wenn die Fritzen vom Finanzamt noch mehr verlangen, sind sie kaufmännisch verwirrt. Auf der Eintrittskarte müssen der Name des Veranstalters stehen, das Datum oder eine nachprüfbare Nummer, und der Preis. In diesem Beispiel wäre links die Souche zu denken, die vom Kassier an die Geschäftsleitung übergeben wird. Auf dem Teil für den Besucher findet sich die selbe Nummer wie auf Souche und Abriß. So hat jede der Vertragsparteien ihren Beleg für das Geschäft. Zu Zeiten der Kino- und Verleiherverbände wurden die Kartennummern von den Druckereien festgehalten und an die Verleiher übermittelt. Der Vermerk Einheitspreis auf allen Plätzen stellt alle Besucher, alle Plätze und alle Veranstaltungen gleich, das Grundangebot hier vom Kurkino Berchtesgaden. Die Druckerei ist auch notiert (Becker, Hamburg). Einen Bon gibt es übrigens nicht unter den Eintrittbelegen. Ein Bon ist ein Gutschein, der gehört in die Kasse. Es gibt keinen falscheren Begriff als Kassenbon, auch wenn er bei Wikipedia als nun ein Mal eingeführt verteidigt wird. Das Wort gehört getilgt. Es ist so blöd wie Schlauchapfel oder Gesichtserker oder IMBIß oder AGBs. Gemeint ist der Kassencoupon oder auf Deutsch -abschnitt/-abriß. Ich habe fertig.
  7. Nicht ebay, aber eine Rarität. Preis auch ausgefallen https://articulo.mercadolibre.com.ar/MLA-614388557-antigua-filmadora-de-16mm-schalie-collee-_JM
  8. ANDEC-Filmtechnik, Berlin
  9. Vor einigen Tagen habe ich die Linsen des Suchers eines Filmo 70-DL neu geklebt und montiert. Ich muß sagen, daß das einer der besten Rohrsucher ist, hell und scharf. In der Höhe gibt es keine Parallaxe. Die seitliche ist ja weniger kritisch und kann aber doch recht genau ausgeglichen werden, genauer als beim wackligen Paillard-Bolex-Octameter. Unübertroffene Bell-&-Howell-Technik Bald kommt ein Stützsattel für Filmo 70, der der Kamera festen Halt gibt, auch seitwärts. Bei Interesse freue ich mich über Anfragen, Preis wahrscheinlich um € 50.
  10. Der kann Deutsch, verbiegt euch nicht zu stark.
  11. Sta cinepresa sembra essere in disordine. Bisogno farla riparare direi.
  12. Da wartet doch eine dankbare Aufgabe. Der Welt wieder ein Mal zeigen, was im Wintergarten 1895 zu erleben war, obwohl die Bilder damals vermutlich nicht so schön gewesen sein konnten, weil feinkörniges Kopiermaterial noch nicht existierte. Wenn man die Originalnegative anständig dupliziert, kommt da bestimmt eine Überraschung heraus. Viele Meter sind es ja nicht, wenn jemand nach den Kosten fragt.
  13. Wie du im Vorspann lesen kannst, ist das ein so genanntes Tonbild, kein Tonfilm. Tonbilder gab es Hunderte vor dem Ersten Krieg. Da ist aber kein Originalton zu hören, auch keine Nachvertonung, sondern das, was heute Playback genannt wird. Die Tonaufnahme hat schon vor dem Dreh auf Schallplatte bestanden. Ganz seltene Produktionen leisteten Originalton, einige von Gaumont und dann das, was in Amerika 1924 zu Vitaphone wurde. Die erste öffentliche synchrone Lichttonfilmvorstellung fand in Stockholm, Schweden, statt, am 17. Februar 1921. Der erste kommerzielle Magnettonfilm war This Is CINERAMA mit Uraufführung am 30. September 1952.
  14. Emmanuelle Toulet: Cinématographe, invention du siècle. Gallimard, 1988 Deutsche Erstausgabe als Ravensburger Taschenbuch: Pioniere des Kinos. 1995 Übersetzung von Anne-Beatrice Meidow. ISBN 3-473-51051-3 Die Skladanowsky zählen wie die Lumière zur Chronofotografie. Während bei den einen die Länge der vorgeführten Streifen begrenzt und das Bildstandsproblem nicht zufriedenstellend erledigt war, flimmerten bei den anderen die Bilder stark. Die Kinematografie setzt ein, sobald die vier technischen Grundaufgaben befriedigend gelöst werden: Tempo, Bildstand, Flimmerfreiheit und Schärfe. Max Skladanowskys Projektionen boten helle und scharfe Bilder, fotografisch vergleichbar mit den Lumière-Aufführungen. Das Duplexverfahren leistet eine flimmerfreie Schau bei jeder Geschwindigkeit. Das Buch wird mit den Anfängen im Hollywoodland beendet. Empfehlung
  15. Kit Laybourne: The Animation Book. New Digital Edition. A complete guide to animated filmmaking—from flip-books to sound cartoons to 3-D animation. Preface by George Griffin, introduction by John Canemaker. Three Rivers Press, New York, 1998 Sehr interessant für Trickser
  16. Habe ein Exemplar der ersten Auflage vorliegen, erschienen im Springer-Verlag, 1957. Es hatte DM 38 gekostet bei der wissenschaftlichen Buchhandlung Lange & Springer, Reichpietsch-Ufer 20, Berlin W 35; Käufer war ein Dr. Christian Stoll. Der Nebentitel lautet Leitfaden für die wissenschaftliche Kinematographie. Auf dem Bild rechts ist am linken Rand ein ARRI-Apparat zu erkennen. Viel über Mikrokinematografie
  17. Bezahle nicht mehr als 300 Euro für eine H 16, nicht mehr als 400 für eine H 16 Reflex (jeweils ohne Optik), wenn keine Garantie gegeben wird. Ich kann dir eine frisch generalüberholte H 16 aus den fünfziger Jahren anbieten, die käme mit Rackover und auf Wunsch mit einem Satz Objektive. Drei Jahre Garantie. Verhandeln sollten wir mit PM. Alltagstauglich sind die Eumig C 16, die ETM-P 16, Bell & Howell Filmo 70, GIC 16, Victor 3-4-5, Ciné-Kodak Special, Revere 101 oder 103 u. a. m. Einfach Hinweis auf Angebot machen, so daß man sich das ansehen kann. Helfe gerne mit meiner Erfahrung
  18. Es muß nach der Übernahme durch EUMIG gewesen sein und etwa seit der Einführung der EL, also 1974-75. Ich besitze Prospekte, den fürs 16-mm-Gesamtprogramm von 1973, und da sind die H 16 RX, M, SB und SBM noch blank. Der Hammerschlaglack war seit den 1960er Jahren auf MCE-17, ESM, MBF, am Magazinmaul, auf Akku.-Behältern, an Kompendiumteilen und 1972 am Sucherschacht der EBM. 1982 war Schluß mit der Fabrikation. In den Siebzigern mußte alles „popig“ sein. Wir sagten nicht cool, sondern heiß.
  19. Eine Seltenheit ist dieses späte Modell einer H 16 Reflex-5. Das polierte Aluminium scheint nicht professionell genug gewirkt zu haben, also wurde auch das ganze Gehäuse mit grauem Hammerschlaglack versehen. Die beiden früheren blanken Leisten seitlich an der Frontplatte, die als Bezugsfläche dienen beim Justieren des Reflex-Prismas, haben sie verrundet und mitgeschwärzt. 13fach vergrößernder Sucher
  20. Ich verschwende keine Gedanken an die Zukunft, die ist aschgrau. Die ganzen Erfindungen, auch die des Films, dienen einzig der Geldmacherei. Ich habe nichts dagegen, dass jemand Geld mit etwas Handelbarem verdient, gönne es auch allen, die Geld haben. Wir sollten einfach nicht darauf hereinfallen und an einem neuen Ort Geld verlochen, für das wir bessere Verwendung haben. So lange etwas gefragt ist, läuft das Geschäft. Es ist nun so, die Menschheit sucht global das Abgehobene, das Skurrilste ist oft nur recht. Sie wollen das Zauberbrettchen in der Hand, sie wollen das Kriegsspiel. Sie wollen Bio und möglichst kein Kohlendioxid, ohne zu wissen, was es damit auf sich hat. Gerade habe ich mit meiner Partnerin Buchweizen-Fusilli zu Mittag gegessen (mit Kürbis und Schinken und Eisbergsalat). Auf der Packung steht doch tatsächlich: «Karma Dein Karma liebt dich. Und du wirst Karma lieben: weltoffen und natürlich vegetarisch.» Weiter unten: «Zertifiziert vegan». Um Himmelswillen, seit wann müßte man davon ausgehen, daß Nudeln aus Ochsenschwänzen gemacht werden?! Nein, in dieser verblödeten Welt soll der Film vielleicht besser zu einer Geheimwissenschaft werden, in die nicht alles seine Nase steckt. Wer die Eingeweihten finden will, findet sie.
  21. Dieter, ich habe auch manche Daten in Excel-Tabellen. Niemand verlangt eine bestimmte Form der Darstellung. Wie ich sagte, kann ich auch in der vorliegenden Art lesen. Ich glaube, man kann Excel-Dateien in Word umlegen. Ja, kaputtprobiert gibt es oft.
  22. Cool. Feet sind ja kein Hindernis. Mir wäre eine Darstellung mit einem Textprogramm etwas sympathischer als mit Excel, aber es geht auch so. Die ARCO-TV-16 interessiert mich. Gerne warte ich auf eine Beschreibung.
  23. Vermutung: Die Andrückplatte springt nicht ganz auf den Film, hängt irgendwie, irgendwo. Genau untersuchen
  24. Sehr schön, danke. Es hat übrigens ein Cine-ARCO-Objektiv mit eingebautem Reflexsucher gegeben, ein 75 mm, f/2.8. Weiter so!
  25. Da scheint der Filmtransport im Kanal nicht richtig zu funktionieren. Die Seitenführungsschiene muß gefedert spielen. Schmutzig, verbogen, etwas eingeklemmt? Der Greifer muß greifen. Läßt er sich eindrücken? Filmbahn und Andrückplatte eben? Klebt da etwas? Blanke Metallteile mit Aceton auf Wattestäbchen reinigen, danach mit trockener Zahnbürste Fusseln entfernen
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