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Film-Mechaniker

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Alle erstellten Inhalte von Film-Mechaniker

  1. Du hast Recht, wir sind ab vom Thema, das Ektachrome lautet. Daß da ein Gipskopf bei Kodak beschlossen hat, das Material so perforieren zu lassen, finde ich eine Bemerkung wert. Mein Universum ist eingestürzt. Das Leben hat keinen Sinn mehr.
  2. Ist es nicht, wir sind so ziemlich im Zentrum der Filmtechnik. Die ganze Zahntrommel muß verkleinert werden, Abdrehen des Kopfzylinders genügt nicht. Am Fuß nachfräsen genügt auch nicht, weil die Zähne weiterhin zu große Teilung haben. Alles muß kleiner werden, auch das Zahnprofil. Immerhin, mit kleinen Zahntrommeln in Kamera und Projektor ist schon viel gewonnen. Die meisten Kameras für 16-mm-Film haben 8-Zähne-Trommeln, einige haben 6er, eine Konstruktion hat 5er (kleines Rätsel, welche Kamera ist gemeint?). Es geht um die Projektoren, da knistert’s.
  3. Wie ist das zu verstehen, läuft nicht?
  4. Leider spreche ich kein Tschechisch.
  5. Erst heute gesehen, Ektachrome wird mit verkürztem Lochabstand perforiert, was für einen Umkehrfilm, der projiziert werden können soll, widersinnig ist. Lochabstand 0.2994" oder 7,605 mm gehört zu Negativmaterialien, von denen im Kontakt auf Zahnkranzapparaten Kopien gezogen werden. Die Positivfilme werden mit dem vollen Lochabstand perforiert (0.3000" oder 7,62 mm). Frisch entwickelter Ektachrome hat damit einen Lochabstand wie um 2 Promille geschrumpftes Material. Bei 8 Promille Verkürzung beginnt bekanntlich die Beschädigung des Films durch die Zahnrollen der Wiedergabegeräte. Bei Kopien spielt das nicht so eine große Rolle wie bei Originalen. Je größer die Zahnrollen, umso zugespitzter ist das Problem. Die Zahnkränze von Schneidetischen hört man bei 5 bis 6 Promille Verkürzung schon an den Lochkanten knabbern. Filmoriginale deshalb nie auf einem Schneidetisch laufen lassen (Steenbeck, KEM, Prevost, Schmid, Moviola)!
  6. Noch ein Mal, es liegt kein Perforationsproblem vor, kann nicht, weil die Norm für die Perforation für Messungen unmittelbar nach dem Perforieren gilt. Es ist nicht möglich, daß größere Lochabstände herauskommen, Werkzeug und Fangstifte stimmen auf plus minus einen Hundertstel, auch bei Kahls Apparaten. Wenn ein Streifen in der Perforiermaschine nicht gut zentriert geführt wird, sollten auch noch nicht ernste Probleme in der Kamera auftreten, das ist in den Konstruktionen berücksichtigt. Seitliche Abweichungen von einem bis zwei Zehntel Millimeter sollten durchgehen. Oft ist ein Kameragreifer verbogen oder verstellt. Was ich auf den Bildern sehe, gibt es keinen nennenswerten seitlichen Versatz. Auf Film mit zu großem Lochabstand schlägt der Transportgreifer auf und ruscht dann auf dem Steg, kein Transport. Bei den Paillard-Bolex-H-Kameras beträgt der Greiferhub etwa 7,9 mm. Damit kann Film mit über 3 % Längung laufen. Bei den Beaulieu R 16 ist es enger. Eine Sperrgreiferkamera würde gelängtes Material beschädigen außer sie hat eine Feineinstellung. Dann gibt der professionelle Kameramann aber Rückmeldung an die Produktionsleitung, daß der Rohfilm nicht in Ordnung ist. Ob eine Kamera richtig transportiert, kann man mit Polyesterfilm prüfen. Das ist sehr gut maßhaltig, die Lochabstände bleiben jahrelang unverändert. Wenn Poly läuft, muß auch Acetat laufen.
  7. Au, weia. Mit Längung kommt mancher Greifermechanismus nicht zu Rande. Man muß das FOMA unmißverständlich und vielleicht über einige Foren und eine nachfolgende Flut von Reklamationen klarmachen. Die Folie ist ja praktisch unbrauchbar, wenn sie solche Kapriolen macht. Mir scheint, es stecke zu viel Feuchtigkeit im Film. Aufgerollt und verpackt geht sie in den Träger, der quillt.
  8. FOMA BOHEMIA bezieht in Wolfen.
  9. Fünf Millimeter Abweichung über einen Meter ist ein Fehler von fünf Promille oder 0,5 %. Das ist Filmschrumpfung, hat mir dem Perforieren nichts zu tun. Es ist nicht möglich, daß die Abweichung vom Perforieren stammt, weil der Apparat den Streifen in den letzten geschnittenen Löchern mit eng passenden (polierten) Stiften längs positioniert, bevor Stempel und Matrize die nächste Lochgruppe stanzen. Damit der Lochabstand von Gruppe zu Gruppe nicht größer ist als innerhalb einer Gruppe, ist die Passung enger als ein Hundertstel Millimeter. Ein Meter 16-mm-Film umfaßt etwas mehr als 131 Lochabstände, der Passungsfehler könnte theoretisch höchstens etwa 1,3 Millimeter sein. In der Praxis wird ein Passungs- oder Positionierfehler bei jedem Hub neu angelegt, die Fehler addieren sich nicht. Es geht ums Triacetat, das FOMA BOHEMIA verwendet, und das scheint arg weniger maßhaltig zu sein als die von Kodak oder FilmoTec eingesetzten.
  10. Ja, Entschuldigung, ich bin verkommen. Habe nachgelesen und verwechselt. Bitte löschen, das hier auch
  11. Hatte ich nicht immer konstante Agitation in allen Bädern angeraten? Ich nenne es Arbeit.
  12. Bei 13'000 Lumen kann ich den Hohlspiegel jedes 8-mm-Film-Projektors mattieren und erhalte eine gute Ausleuchtung. Vielleicht eine Spur zu viel des Guten
  13. Wenn ihr mit kontrastreich arbeitendem Entwickler vorgeht, dafür über etwa die halbe Zeit, dann explodieren die Entwicklungsnester, von Keimen kann man bei Fomapan R eigentlich nicht reden, derart schnell, daß das wenige Kaliumiodid seiner Aufgabe nicht nachkommen kann. Schleier verhindern kann man besser mit einem milderen Entwickler und mehr Iodid. Der Vorteil ist, man kann das Negativ schöner ausentwickeln. Wenn die Chemikalien überaltert sind, dann stimmt nichts mehr. Ich komme da nicht mit, wie man so alten Entwickler auf frische Aufnahmen anwenden kann. Es darf übrigens 2 (zwei) Gramm Iodid im Liter haben, dann schleiert der Film in frischem Entwickler nicht. Fomapan R kommt sehr schön über neun bis elf Minuten Erstentwicklung bei 20 Grad Celsius.
  14. Naiv glaubte ich, es handle sich um Xenon-Entladelampen. Es gibt welche mit 55 Watt. Die kleinsten Xenon-Bogenlampen von Osram haben 75 und 100 Watt, ohne bzw. mit Spiegel. Die fast punktförmige Leuchtfläche wäre grundsätzlich kein Problem, wenn man mit einem genügend großen Hohlspiegel in genügendem Abstand den Astigmatismus desselben nutzen könnte. Daran wird es wohl scheitern, denn in den meisten 8-mm-Projektoren ist zu wenig Raum. Bei einigen Projektoren für 9½-mm- und für 16-mm-Film kann man das Lampenhaus abnehmen und eine größere Sache anstellen. Dann fallen die Autolampen aber eher flach. Danke euch allen für die Erhellung. ????️??️
  15. Das ist ja mal ein Mist. Es scheint, kein Mensch bei Pentacon habe je damit eine einzige Klebestelle – einfach so, probehalber – ausgeführt. Du kannst das Ding als Klebepresse benutzen, mehr nicht. Zuschneiden, schaben oder hobeln mußt du mit einem anderen Gerät oder wahrscheinlich frei in der Luft! Mich regen Nichtpraktiker auf. Die gehören alle nach China, wo sie sich nützlich machen können. https://www.youtube.com/watch?v=7syxOmm9H4Q
  16. Freunde, ich habe mit Autos nicht viel am Hut, weshalb ich Kenner der Materie frage, ob man Xenon-Entladelampen für die Schmalfilmprojektion einsetzen könne. Was ich so gesehen habe, kosten die Lampen nicht viel Geld, liefern aber schönes Licht. Der Projektor führt wohl gleich gut warme Luft ab, wie es im Auto der Fall ist. Modelle mit Hohlspiegel und Kondensor eignen sich meiner Einschätzung nach gut. Was man natürlich noch benötigt, ist der so genannte Ballast, also Gleichrichter und Zündgerät, sofern man nicht eine Autobatterie aufstellt. Ich hätte einen EMEL 8, einen GIC 9.5, einen Filmo 57 und einen Eumig P 8, die ich dieserart modernisieren möchte. Was hält Ihr von der Idee?
  17. Jürgen Lossaus Cut ist ein Muß.
  18. Du erkennst leicht, ob es sich um eine nasse handelt, wenn du nachschaust, wie die beiden Filmenden von den Klappen alias Messern beschnitten werden. Wenn es eine Überlappung gibt, kannst du Filmkitt auftragen. Die Klebestelle muß aber auch unter Druck gesetzt werden können. Links ist jeweils der Anfang einer Szene, Perforation bei dir, Schicht oben. Rechts das Ende der vorhergehenden Szene
  19. Allgemeine Bekanntmachung zu PARATAX Das seit dem Jahr 2000 im Handel befindliche Filmklebemittel PARATAX ist in Portionen von 10 und 250 ml abgegeben worden. In Reaktion auf den veränderten Markt verkaufe ich PARATAX nun nur noch in Portionen von 100 ml (ein Deziliter). 10-ml-Portionen sind als kostenlose Muster gegen Portoerstattung oder in rückfrankiertem Briefumschlag erhältlich. Als Behälter empfehle ich Glasflaschen mit Schliffstopfen. Zum Versand werde ich in Zukunft spezielle Kunststoffbehälter verwenden, mit denen die Portokosten gesenkt werden können. Preis per heute: 100-ml-Portion Fr. 20.— oder € 18,20, zuzüglich Porto Mengenpreis für Händler, bitte anfragen PARATAX enthält kein Dioxan und keine FCKW, ist ungiftig, dickt nicht ein und bleibt klar. Es ist geeignet zum Verbinden von Filmen mit Träger aus Zellulosetriazetat oder -nitrat. Die Dämpfe können reizen, aber nicht schaden. Teile von Klebepressen, die mit PARATAX in Berührung kommen, können oxidieren. Gewöhnlicher Stahl rostet. Beständig sind Nickel, Aluminium, korrosionsfeste Legierungen und bedingt Kupfer.
  20. Kein gutes Gerät, ich empfehle dir die Normal-8-Klebepresse von Agfa. Kostet nicht viel, funktioniert einwandfrei. Schaber kann ein Mechaniker nachschärfen, ich führe das auf Wunsch aus. Im Grunde mit feinem Ölstein die Wellen nachnehmen, fertig
  21. Das ist mit Absicht so gemacht. Dank dem Exzenterlager kannst du den Eingriff der Zahnräder einstellen. Wahrscheinlicher wird damit die Lage der Zahntrommel gegenüber der Filmbahn justiert. Ich kenne das Gerät nicht, du findest bestimmt bald heraus, worum es geht.
  22. IMAX ist zusammengezogen aus Image Maximization und wird mit Großbuchstaben geschrieben.
  23. intakt, von lateinisch intactum: unberührt, unversehrt
  24. Ich gehe auf die Mechanik ein. Da muß erst der alte Dreck heraus, eingetrocknetes Fett und was noch. Das Getriebe ist nicht so kompliziert, es wieder richtig zum Eingriff zu bringen, ist ganz lehrreich. Zähne zählen, Übersetzung begreifen. Abschließend die Flächen der Zahnräder mit Nähmaschinenöl benetzen, mit dem Finger dünn verteilen, damit es im Betrieb nachziehen kann.
  25. Nicht gut, das muß schön leicht laufen. Alle Umlenkrollen müssen frei drehen, mit einem Hauch Öl geschmiert (je nach Herstellungsgüte eher Fett). An einem kommenden langen Winterabend kannst du alles ein Mal auseinandernehmen, reinigen und frisch schmieren. Die kleinen Rundbürsten aus der Zahnpflegeabteilung sind wunderbar zum Herausputzen der Röllchen, etwas Brennsprit hilft gut dabei.
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