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Jeannette, die Filme sollten einen Vorspann haben. Das ist das weiße oder grüne leere Filmmaterial, etwas steifer als der Bildfilm. Der Vorspann sollte zwischen zwei Perforationslöchern quer durchgeschnitten und die Ecken im 45- bis 60-Grad-Winkel abgeschnitten sein, damit der nicht anhakt. So läuft die automatische Einfädelung gut.
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In der Gebrauchsanleitung von EMEL steht: Übersetzung Man schraubt das Hyper-Cinor ganz einfach auf das 12,5-mm-Normalobjektiv. Beim Fixfokus- Objektiv f/2,5 muß man die Schärfe am Hyper-Cinor einstellen, indem man gezielt abblendet. Wenn das Objektiv Einstellfassung hat, wie es beim f/1,9 der Fall ist, müssen Sie das Objektiv auf Unendlich stellen und das Hyper-Cinor fokussieren. Das das Hyper-Cinor die Lichtstärke des Objektives nicht verändert, blenden Sie wie gewohnt ab. Weil das Hyper-Cinor auf dem Revolver neben dem 50-mm-Objektiv angebracht ist, beschneidet dessen Sonnenblende das Bildfeld. Man muß die Sonnenblende vom Objektiv 50 mm abnehmen, wenn man mit dem Hyper-Cinor filmt. Der Bildwinkel des Hyper-Cinor ist so groß, daß der Gebrauch der Sonnen- blende nicht möglich ist.
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Mit praktischer und wirtschaftlicher Erfahrung von Historischem-Kino-Machen, zugegeben auf die Provinz Nordwestschweiz begrenzt, vielleicht ein wenig erweitert um Wiederaufführungen am Alexanderplatz zu Berlin und was ich mit den Reprisen im Sputnik erlebte, möchte ich zum ersten und ursprünglichen Kinoerlebnis raten. Das hat es in den vergangenen 100 Jahren wohl kaum mehr gegeben, dieses wilde, anarchische Flimmern zu verkaufen, und zwar mit Kalklichtbrennern. Schinken aus dem 20. Jahrhundert kann fast jeder spielen, ein Nickelodeon-Programm zusammenstellen bedeutet schon mehr Aufwand. Streifen von vor 1900 artgerecht aufzuführen, ist dann noch anspruchsvoller, aber umso lohnender. Man müßte das natürlich gepflegt vermarkten. Alleinstellung ist gegeben. Nur Petzval-Objektive und Triplette, selbstverständlich unvergütet. Alles von Hand durchgekurbelt. Davon könnten die iPhoneys dann erzählen, sich womöglich in 30 Jahren daran erinnern, wenn deren Kinder in die Schule kommen, wo ein Lehrer sich über die Zeiten von Windows 10 lustig macht.
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Damals gab es noch keine Weitwinkelobjektive mit D-Fassung. Es ist wohl schon so, daß der einstige Besitzer den Weitwinkelvorsatz auf dem einen 12,5er belassen hat, weil er ihn nicht dauernd ab- und aufschrauben wollte, das kann man nachvollziehen.
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Die Ausrüstung ist von 1947. Etwas seltsam, daß zwei Normalobjektive dabei sind
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Carena, du hast eine C 94. Die wurde ab 1946 verkauft. Genauere Datierung ist eher an Hand der Objektive möglich. Wenn du deren Nummern angeben magst, kann man nachschlagen, auch die des Hyper Cinor.
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Bleibt nur noch die Frage zu beantworten, für welche Filmempfindlichkeit das alles gilt. Ich tippe auf 15 DIN oder ASA ISO 25. Der Dessin mit der Belichtungshilfe kam 1946 auf den Markt, für die Zeit typisch die geschwungenen Schriftlinien. In jenem Jahr erschien auch der Weston Master II, nun quasi panchromatisch empfindlich, was jedoch eine Werbeente war, weil die Selenzellen der dreißiger Jahre nicht anders empfindlich waren.
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Die Szenenbeschreibungen sind Nuages ‒ Wolken Marine, Neige, sans 1er plan ‒ Meer, Schnee, ohne Vordergrund Scènes de plage ‒ Strandszenen PAYSAGES RAPPROCHÉS ‒ NÄHERE LANDSCHAFT Avec 1er plan éclairé ‒ Mit beleuchtetem Vordergrund Monument clair ‒ Helles Gebäude Verdure avec plan d’eau ‒ Laub mit Wasserfläche Premier plan bien éclairé ‒ Vordergrund stark beleuchtet Monument sombre ‒ Dunkles Gebäude SCÈNES DE RUE ‒ Straßenszenen Larges ‒ Offene Étroites ‒ Enge Verdure proche ‒ Nahes Laub Bords de rivières ombragés ‒ Schattige Flußufer 1er plan à l’ombre ‒ Vordergrund im Schatten TEMPS ‒ Wetter DATES ‒ Jahreszeiten HEURES ‒ Tagesstunden
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Dies ist die Anleitung: Die Farbe des Feldes nachsehen, welche Jahreszeit und Tagesstunde angibt Den entsprechenden Pfeil auf die Mitte der Szenenbeschreibung einstellen Blendenwert ablesen für die Angabe der Bildfrequenz Ein orangefarbenes Feld zeigt an, daß ein Lichtfilter mit Faktor 4 aufs Objektiv gehört Die Angabe 16 mit der Farbe Gelb zusammen bezieht sich auf den Filterfaktor 3
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Sieht äußerlich schon chic aus, doch die Mechanik lechzt garantiert nach Pflege. Bei dem Exemplar, das ich am Überholen bin, treiben Messingzahnräder stählerne an. Es ist ja klar, was passiert, wenn kein Schmiermittel mehr wirksam ist.
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Alte Kamera Cine Nizo 16 mm: Verschlußzeit ?
Film-Mechaniker antwortete auf Jan71's Thema in Schmalfilm
Die Ciné-Nizo 8 haben einen auf- und abgehenden Schieberverschluß. Da gibt es keine Sektoren und 180 Grad entsprechende Belichtungszeit. Sie ist kürzer, etwa wie 144 Grad, wobei das Filmbild gegen unten kürzer belichtet wird. Das geht zum Glück mit Aufnahmen im Freien auf, deren hellerer Himmel vom Objektiv auf den Kopf gestellt in der unteren Hälfte auf dem Film liegt. Als Belichtungszeit ist zu nehmen 1/[(360⁰/144⁰) × 16 = 40], d. h. 1/40 Sekunde bei Tempo 16. Für die Ciné-Nizo-16-Modelle habe ich noch keine exakten Angaben. Der Ciné-Nizo 16 I hat einen Umlaufverschluß, von außen erkennbar an einem Gehäusewulst ähnlich wie ihn die GIC-Kameras haben. 180 Grad ist bei Nizo nirgends drin. -
Das Beste, was man einer Spiralfeder antun kann, ist Gebrauch. Immer wieder aufziehen und entspannen lassen. Wenn man eine Feder aus der Büchse nimmt und ganz entspannt, kann man sie auf Knickstellen und vor allem auf Schäden an den Enden untersuchen.
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Weniger bekannte und billige Doppel-8-Kameras
Film-Mechaniker antwortete auf Film-Mechaniker's Thema in Schmalfilm
Allen Der Revere 88 sehr ähnlich; es gab zwei Modelle, die abgebildete R-8 mit einem D-Gewinde und die T-8 mit Dreierrevolver. 8-12-16-24-32 B./s, Verschlußöffnungswinkel 180 Grad, Federwerkdurchzug 5 Fuß (25 s), Getriebefußzähler, Andruckplatte herausnehmbar, Einzelbildauslösung, Drahtauslösergewinde, Dauerlauf, Filmendezeiger im Sucher. $49.50, heute $524.88 oder € 461,90 Apollo 8, jaaa. Hergestellt von Excel Movie Products, Inc., Chicago. Bisher wußte ich nur von den Apollo-P-Projektoren und von der Vorkriegkamera. 12-16-24-32-48 B./s, Schiebeverschluß, Durchzug 6 Fuß (30 s), D-Mount. Kein Bild, keine Preisangabe Beide aufgeführt in Popular Photography, Oktober 1948- 27 Antworten
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https://www.filmvorfuehrer.de/topic/17051-darf-ich-vorstellen-path/ Bitte nicht.
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Interessant, danke für Berichte und Bilder Mir jetzt zu wenig Kamera. Ungefähr ein Kilo muß her, sonst ist das nichts.
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Ein Kunde schreibt mir diese Woche über eine EMEL: „Die Kamera gehört einem Freund , sollte überholt werden. Sie läuft unregelmäßig, der Testfilm war vom Bildstand her grausig.“ Die Eumig C 3 M ist mechanisch identisch mit den älteren C 3, hat aber einen etwas engeren Filmkanal. Allgemein ist das Bild natürlich leicht verkantet im Projektor, was man aber ausgleichen kann Guten oder ungenügenden Bildstand sieht man sofort. Ich bin da intolerant, auch weil ich weiß, wie guter Bildstand mit 8-mm-Film möglich ist. Wer beruflich an Projektoren gestanden und gesessen hat, für ihr gutes Funktionieren verantwortlich war, bei jeder Vorstellung mit dem Bewußtsein, daß die Zuschauer da unten im Saal eigentlich nichts von der Duplizier- und Kopiertechnik wissen, die oder der versteht mich. Du beobachtest den laufenden Film, siehst die Spleiße hüpfen, hast Zahntrommeln, Schaltrollen, Führungsrollen vor dem Gesicht, reinigst, ölst, pflegst und auf der Bildwand wackelt’s, da kommst du schon ins Grübeln. Die Filmtechnik mußte untergehen, sie hatte nicht die geringsten Reserven gegenüber Video. Das elektronische Laufbild hat aus der Sache heraus absoluten Bildstand, es bewegt sich ja nichts. Tief im Unterbewußten hatte die Menschheit das alte Zittrige, Wacklige, Lärmende, das ganze Getue aufgegeben. Es gibt noch ein paar Dinge, die Film über Video stellen, doch die gehen ins Geld. Die ersten Doppel-8-Portionen von Ciné-Kodak Panchromatic kosteten im Sommer 1932 einschließlich Entwicklung $2.25, das wären heute $41.97 oder € 36,93. Es wird schwierig, das zu erreichen, ich würde für 18 Franken umkehren (wie bis 2008), hätte ich noch ein Labor. Blieben, € 16,02 für Fr. 18 eingesetzt, € 20,90 fürs Material. Zugegeben, ein mit dem damaligen Film vergleichbares Material wird schon lange nicht mehr hergestellt. Fomapan R ist zehn Mal empfindlicher, aber auch etwa drei Mal gröber im Korn und mit einer dickeren Schicht, die weniger Schärfe bietet. Ein Spülchen Fomapan R kostet wenigstens € 12,14 ohne Mwst. im Foma-Laden zu Prag. Beim Internet-Shop von Click und Surr € 13 einschl. Mwst. Dann geht es rapide hoch mit den Preisen, je nach Händler. Die 30-Fuß-Portion Einfach-8-Filmopan zum Bell & Howell Straight Eight von 1935 kostete $1.45 mit Verarbeitung, auch ein sehr feinkörniges Material der Empfindlichkeit ASA ISO 10, hergestellt von Agfa-Ansco. Umgerechnet auf 50 Fuß projektionsfertigen Film würde das heute € 39,67 kosten. Da heute auch Schmalfilm viel Geld kostet, sollte wenigstens die Gewißheit zu haben sein, daß die Aufnahmen technisch brauchbar herauskommen. Das habe ich mir zur Aufgabe gemacht. Auch unter den Kameras für 16-mm-Film gibt es solche mit starrem Kanal: Bolex Auto, Krasnogorsk, GIC, ETM P, Ciné-Kodak, Ciné-Kodak Special (bessere Seitenführung von beidseitig perforiertem Film), Zeiss-Ikon Movikon 16, Kiew Alpha, Pathé WEBO M, Vitascope, Irwin u. a. m. Es gibt sogar Kameras für 35-mm-Film mit mangelhafter Seitenführung: Kinamo ICA, Cinégraphe Bol, Debrie Sept, Ciné-Nizo 35 nach meiner Vermutung. Einige andere habe ich noch in Verdacht.
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Die leisen sind Eclair NPR, Eclair ACL, Aaton 7, Arriflex 16 BL, Arriflex 16 SR, Cinema Products 16 und GSMO, Bolex 16 Pro, Panaflex-X 16, Beaulieu News und alle Auricon. In der Schnittmenge mit den handlichen sehe ich die ACL, die SR, die GSMO und die Beaulieu News. In der Schnittmenge mit den preislich erschwinglichen bleibt wohl noch die ACL. Geräuschlose Kameras für Direktton-Innenaufnahmen kosten Geld, weil jede einzeln zeitraubend auf 22 bis 20 dB herabgedrückt werden muß.
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Es geht ohne Verkürzung der Seitenleiste. Die Nachrüstung wird einfacher und preisgünstiger werden.
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Es gibt einen wunden Punkt, eine große Schwachstelle: keine aktive Filmseitenführung. Bei Friedemanns C 93, die seit gestern vollständig demontiert vor mir liegt, messe ich im starren Filmkanal eine lichte Weite von mehr als 16,2 mm. Der Film läuft also wie bei Eumig C 3 und weiteren Kameras verkantet, weil der Greifer ja auf der Seite zieht. Befriedigend ist das gar nicht, weshalb ich eine Nachrüstung mit Blattfeder studiere. Der linke aufgebogene Teil des Filmkanals müßte bearbeitet, verkürzt, werden. Sobald ich alles beisammen habe für den Eingriff, werde ich ein Pauschalangebot erstellen (und beibehalten). Auch einen Stativsockel möchte ich anbieten, damit die dann wirklich guten EMEL-C auch ernsthaft eingesetzt werden können. Frei Hand surren kann jede/r, ab Stativ filmen ist etwas anderes. Bei ebay wird zur Zeit ein Cinor 6 mm günstig angeboten, ein retrofokales Weitwinkelobjektiv mit D-Fassung, das noch etwas mehr erfaßt als Normalobjektiv mit Hyper Cinor zusammen (12,5 mm ÷ 2 = 6,25 mm). https://www.ebay.ch/itm/Objectif-de-camera-Som-berthiot-cinor-B-1-1-9-f-6/233220792933?hash=item364d0ae265:g:qLIAAOSw3XZc0onM
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Der Unterguß wird mit Bleichen in eine lösliche Verbindung überführt und in einem Klärbad herausgelöst. Die Lichthofschutzschicht schützt auch vor Licht beim Ein- und Umlegen des Films zusammen mit den Vollflansch-Tageslichtspulen.
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Um mit der Kurbel anzufangen: Sie braucht einen Innenvierkant 2,5 mm × 4 mm (Mindestlänge), falls nicht durchgehend. Man kann zurückwickeln, wobei man die Feder aufzieht, und unbegrenzt vorankurbeln, wobei das Federhaus einfach mitdreht. Der Regler bleibt aktiv, somit dreht man mit gleichbleibendem Tempo. Der Außendurchmesser des Kurbeldornes sollte nicht mehr als 5,6 mm betragen. Die EMEL-C sind sehr gute Kameras, wenn man sie neben den Gleichaltrigen ansieht. Das wären der Ciné-Kodak Eight, der Ciné-Nizo 8, die Zeiss-Ikon Movikon 8, die Suchánek Admira 8 und die Ditmar 8. Technische Einzelheiten möchte ich mit dem Artikel bringen, der prächtig gedeiht. Bezahlt keine Preise über 150 Euro für eine C ohne Optiken, bei Angeboten also die Objektive anschauen, Daten notieren, ungeniert fragen und diskutieren. Grundsätzlich können über Adapter C-Mount- und andere Objektive angesetzt werden. Ich werde gerne EMEL-Geräte in Pflege nehmen. Die Bearbeitung ist gut gemacht. Noch besser ist das Konzept. Noch habe ich nicht herausgefunden, wo alles fabriziert wurde. Theseus, Bild und Internetseite waren bekannt, danke trotzdem für den Beitrag.
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Tippe hier an einem PC bei der Beschäftigungsfirma, heute abend frühestens komme ich zur EMEL. Darf ich Interessierte um Mithilfe bitten? Es fehlen Informationen zu den Firmengründern, darum kann ich mich ein Stück weit selber kümmern. Wer aber Dokumente rund um EMEL-Produkte hat, Projektoren und Kameras, mag vielleicht ein gutes, sprich: unverwackeltes und scharfes Lichtbild anfertigen oder Papiere einlesen. Prospekte, Werbeblätter, Kaufbelege, Gebrauchsanleitungen, Garantiekarten, usw. Bis heute ist mir kein Zubehör von EMEL aufgefallen. Möglicherweise gab es doch eine Klebepresse, Umroller, ein Titelgerät, ein Stativ, wer weiß. Ich bin um jeden Hinweis, Link, dankbar. Wem es hier nicht paßt, mag mir eine persönliche Nachricht übers Forum senden. Den Überblick über die Modelle habe ich, auch die zeitliche Abfolge und einige Einzelheiten. Ganz besonders interessant wäre ein klares Detailfoto des Filmkanals eines EMEL-Projektors. Eine Kurbel kann man anfertigen (lassen). Werde die wissenswerten Daten bekannt machen. Gegenwärtig habe ich keinen Zugang zu einem Räumapparat für den Innenvierkant.
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Mit Arriflex 16 meine ich die später Arriflex 16 ST genannte. Die anderen Modelle haben farblos klare Sucheroptiken.
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Eine C 94, so weit ich sehe, drei Geschwindigkeiten, Revolver, kein Einzelbildauslöser, kein Bilderzähler. Klassisch der Weitwinkelvorsatz Hyper Cinor auf dem Normalobjektiv, das als Cinor B ein Vierlinser ist. Ich war es, der mit Flachwitzen anfing. Der Mörder ist immer der Gärtner.
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Langes s in so (habe grad keines)