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Bei dem Federkern geht es, glaube ich, nicht um Genauigkeit, sondern um Verständnis. Es hätte gegolten zu verstehen, daß eine Spiralfeder sicher eingespannt sein muß zwischen Kern und Büchse. Der Federkern hat Zentren, Gewinde, Vierkante, geschliffene Sitze, an der Fertigung hat es nicht gelegen. Ich habe mir einen dünnen Schlüssel gemacht, mit dem ich den Kern packen und die Feder anspannen kann. Dann die richtige Vorspannung suchen und Federhaus verschrauben. Auf dem Deckel liegt das Sonnenrad mit zwei Flächen, die den Kern drehfest halten, das Planetenrad macht die Anschläge. Das Sucherbild ist gelblich. Langsam beginne ich zu vermuten, daß Schurkenkreise radioaktives Thoriumglas aus Rochester in feinoptische Geräte in aller Welt (auch die UdSSR) verteilten. Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden ‒ gleich noch Geld damit verdienen. Zeiss-Ikon Movikon 16, Arriflex 16, Krasnogorsk
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Bei der Neuen Zürcher Zeitung wurde die Ligatur ß bis zum 9. November 1974 gesetzt. Ich kann auch Fraktur. Robinson Crusoe las ich als Junge in einer in Fraktur gesetzten Ausgabe. Das Eszett gab es auch in anderen Ländern und Sprachen, nicht nur im Deutschen. Morgen mehr
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Habt ihr den nicht gekannt? Ist nicht von mir Gemeint ist gewiß ohne Gewähr. Ha, drei Mal g!
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Bin im Stau. Heliomatic, Krasnogorsk, Arriflex 16, EMEL-C, Paillard-Bolex H-8 ist etwa die Reihenfolge. Die Nizo sollte morgen weg können, zur Krasno warte ich auf Bescheid vom Auftraggeber, bei der ARRI ist das Okular fast gemacht, eine Verkittung der Sucheroptik noch nicht, die Mechanik auch noch nicht, dafür der Artikel schon weit gediehen. Auch zu den EMEL habe ich schon einiges aufgeschrieben, ich kann sie diese Woche wohl zwischendurch vorziehen. Sagen wir Mittwoch, ohne Gewehr
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Seit einigen Tagen liegt eine Krasnogorsk 2 bei mir, deren Fehler ich heute auf den Grund gegangen bin. Der Aufzug am Anschlag und den Auslöser gedrückt hat sich nichts bewegt. Ich vermutete eine gebrochene Feder. In Wirklichkeit war die Feder vom Kern gerutscht. Nach Entnahme des Federkerns und Reinigung des- selben präsentiert sich Folgendes: Der Kern hat keinen Haken, sondern bloß einen Absatz. Solange die Feder gespannt ist, hält sie daran, doch infolge Erschütterung, durch einen Schlag, kann sie abspringen. Nicht umsonst heißt sie auf Englisch spring, weil sie springt. Nun könnte ich mit einer Säge oder mit dem Dremel versuchen, eine Nut anzubringen, damit die Feder hält. Damit würde die Feder aber geknickt werden ausgerechnet an der Öffnung, wo sie am ehesten bricht. Man hat es unterlassen, Material so stehen zu lassen, daß die Feder mit der Kernrundung ausschwingt. Ich weiß nicht, ob es sowjetische Ahnungslosigkeit oder amerikanische Boshaftigkeit war, die dazu geführt hat. In der Anlage sind die Krasnogorskij amerikanische Kameras, durch und durch. In der Ausführung läßt Breschnew grüßen. Mir sind diese Geräte nicht geheuer. Wenigstens was das Federwerk betrifft, habe ich jetzt Gewißheit über die Anfälligkeit. Auch die Lagerung des linken Federkernzapfens in der Deckplatine unter ein paar Flachkopfschrauben ist gleich wackelig wie die der Getriebewellen bei der Pathé WEBO M. Es gibt viel bessere Federwerkkameras für 16-mm-Film.
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Leider nicht. Die Perforiermaschine des 9,5er Filmclubs von Frankreich scheint bei Colorcity bleiben zu können. Ich habe verschiedentlich vorgeschlagen, aus unperforierten 35-mm-Streifen etwas zu konfektionieren, doch von den jederzeit erhältlichen Schwarzweißfilmen* will niemand etwas wissen. Es muß ums Verrecken Farb(en)film sein. Nun gut, dann sollen die Holzköpfe halt auf Ektachrome warten. Bleiben Wolf-Hermann Otte und noch ein, zwei weitere Private mit ihren Apparaten, die 16 mm umarbeiten *Fomapan R und alle Orwo-Materialien
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Diesen Lader kenne ich nicht genau. Würde die drei Schrauben abnehmen und zu öffnen versuchen, immer behutsam und nur mit Holz auf die Blechkante klopfen.
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Vielen Dank fürs Herbringen; sehr interessant. Bin zwar nicht ausgesprochener Super-Single-8-Anhänger, aber Projektoren sind doch einfach faszinierend.
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Nizo Heliomatic 8 Reflex B2 -Sammlerglück
Film-Mechaniker antwortete auf Ernst Wiegand's Thema in Schmalfilm
Diese Frage wurde nicht beantwortet. Es ist ganz einfach: Im Sucher gibt es Vignettierung, weil das vergrößernde System nicht mitkommt, salopp gesagt. Auf dem Film gibt es den Effekt nicht. Hier ist der Unterschied zwischen guten und weniger guten Sucheroptiken manifest. Niezoldi & Krämer hat sich in die Reflexsuchertechnik eingekauft wie Paillard-Bolex, Unternehmen, die in den 1920er bzw. 1930er Jahren mit dem Kamerabau anfingen. -
So eine Anschaffung lohnt sich auch ohne Ektachrome. Lerne zeichnen, dann bist du erst des Malens würdig. Schwarzweiß zeichnen, mit Farben malen https://www.youtube.com/watch?v=mNDvWsp9RPE
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Eine H-8 Reflex der letzten Reihe mit dem originalen Objektivesatz im originalen Koffer und mit Fader, sieht sehr schön aus: https://www.ebay.ch/itm/BOLEX-H-8-Reflex-Normal-8-Filmkamera-3-Kern-1-Zoom-Objetiv-alles-neuwertig/153494786125?hash=item23bd00904d:g:j-cAAOSwi8tc4SGk Anbieter schreibt, daß alle 16-mm-Objektive passten; das stimmt nur fürs Gewinde, optisch geht’s nicht ohne weiteres auf. Mit einem Zwischenring von 2,22 mm Länge kann man aber C-Mount-Optiken für 16-mm-Film ansetzen, wobei Weitwinkelobjektive etwa der Normalbrennweite bei 8 mm entsprechen. Damit ist aber nichts gewonnen. Für Makroaufnahmen ist die Kamera toll, da braucht man sowieso Zwischenringe und Auszughülsen.
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Traurig. Wie ich es hasse, solche Bilder zu sehen! Manches stolze Filmtheater ist von den eigenen Besitzern verschandelt worden. Ich erinnere mich an Orient, Elite und Rio in Wettingen, die Linde, das alte Royal und das Stammhaus in Baden. AGA-Baltic, Ernemänner, alles war solide und geschmackvoll eingerichtet. Das Elite hatte mich immer in eine einzigartige Stimmung versetzt. Da waren auch die weinroten AGA.
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Seit drei Tagen ist Ektachrome in 16 mm erhältlich, still und leise im amerikanischen Katalog aufgeführt. https://www.kodak.com/uploadedFiles/Motion/Products/Product_Information/Kodak-Motion-Picture-Products-Price-Catalog-US-Prices.pdf
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Das fortschrittliche Spreitenbach, wo auch die erste IKEA-Filiale eröffnet wurde. Im Aargäu sind zwöi Liebi . . .
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Filmt denn keiner mehr richtige Titel ?
Film-Mechaniker antwortete auf k.schreier's Thema in Schmalfilm
Eigentlich hübsch, doch der Apostroph ist doph. Vielleicht schreibt ihr die paar Worte neu, diesmal zum Beispiel Flimmerkiste Ruf zeigt oder halt Rufs Flimmerkiste zeigt. Es gibt Leute, die schreiben nicht's. -
Endlich mal wieder im Kino...
Film-Mechaniker antwortete auf ccc.filmtheaterbetriebe's Thema in Allgemeines Board
Kino ist Holzbänke, zwei Ratterböcke mit klapprigen Objektiven dran, getünchte Mauer und alles voller Zigarettenqualm. Warum denn so komplizierte, anfällige Technik? Es ist auch völlig steril und menschenleer wie bei der Eisenbahn mit den gespenstischen Bahn„höfen“. Der Computerzauber hat doch keine Zukunft nicht. -
Du kannst das alles selber einrichten. Da ist ein Trafo., den du ersetzen kannst für die Spannung, die du willst. Netzgeräte mit stabilisierter Sekundärleistung findet man im Elektroschrott. Du kannst auch auf Halogenbrenner umrüsten, die kleinen mit Stiftsockel, z. B. 15 W. Überspannung verkürzt die Lebensdauer von Glühlampen einfach drastisch, mit Unterspannung leben sie länger.
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Wertvolle Projektoren Reparaturtipps auf youtube:
Film-Mechaniker antwortete auf Ralf Dieter's Thema in Schmalfilm
Dafür bin ich auch, löschen. Gehemmt aggressiver Kranker Diese Woche habe ich eine Gruppe Amerikaner im Zug erlebt, in Dornach-Arlesheim stiegen sie aus. Einer von ihnen hat sich mindestens ein halbes Dutzend Male mit einer Limo-Dose in der Hand selber aufgenommen und die Bilder oder eines gleich darauf an eine Auswahl von Leuten in seiner Handy- Liste verschickt. Wir haben wirklich Millionen von seelisch Armen auf dem Planeten. Nichtsnutze -
Zeiss-Tessar 25-2.7, C-Fassung https://www.ebay.ch/itm/Carl-Zeiss-Jena-Tessar-2-5cm-f2-7-C-mount-lens-RARE-16mm-Bolex-BMCC/382821293366?hash=item5921ed5d36:g:yoYAAOSwxXJcfXcS
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Dreht der Regler, mit gelbem Pfeil bezeichnet? Oben ist der Auslöseschieber. Läßt der sich bewegen? Wenn nicht, verdrehen
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Sissi Trilogie (1955), verwendete Technik
Film-Mechaniker antwortete auf FilmCurlCom's Thema in Allgemeines Board
Margit Nünke, Hedy Lamarr, Ruth Leuwerik hätten vom Gesicht her besser gepaßt, doch alle zu alt. Kaiserin Elisabeth war fest im Innern, voller Einfälle, stur. Romy Schneider konnte alleine den Blick von Sisi schon nicht aufsetzen, sie war viel zu weich. -
Nachgeschaut, aber keine Aufnahme davon. Es ist keine Hexerei, es gibt nur eine richtige Art, die Zylinderrollen und ihre Kipphalterungen einzulegen. Von hinten gesehen müssen die Rollen im Gegenuhrzeigersinn freigeben und in die andere Richtung klemmen. https://www.filmvorfuehrer.de/topic/25812-sie-sprachen-von-system-zeiss-ikon-movikon-8-quer/
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Das kannst du jederzeit nachholen. Mein altes Angebot von 250 Franken für CLA (Reinigen, Schmieren, Einstellen) einer rein mechanischen Doppel-8-Kamera steht immer noch, das sind 220 Euro.
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Sissi Trilogie (1955), verwendete Technik
Film-Mechaniker antwortete auf FilmCurlCom's Thema in Allgemeines Board
Es gibt Leute, die finden die Sissi-Filme blöd. Ich bin ja Liebhaber von gut gemachtem Kitsch. Romy Schneider halte ich für eine brutale Fehlbesetzung, Kaiserin Elisabeth war recht anders, als es diese Schauspielerin je darzustellen vermocht hätte, aber es war in den frühen 1950er Jahren und verfilmt von Menschen, die in der Belle Epoque zur Welt gekommen waren. Sissi ist ein guter Einstieg in die Diskussion darüber, was erhaltenswert ist an Filmen. Der Himmel über Berlin oder Die Mörder sind unter uns, welcher sollte erhalten werden, wenn es nur einer sein könnte. Le salaire de la peur oder La règle du jeu? Otto e mezzo oder Accattone? -
Sissi Trilogie (1955), verwendete Technik
Film-Mechaniker antwortete auf FilmCurlCom's Thema in Allgemeines Board
Zu den Originalen: https://archiv.rhein-zeitung.de/on/98/08/20/magazin/news/sissi.html