Zum Inhalt springen

Film-Mechaniker

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    7.772
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

  • Tagessiege

    200

Alle erstellten Inhalte von Film-Mechaniker

  1. Die in den Bayer-Werken in Leverkusen neu errichtete Agfa-Filmfabrik begann 1951 mit der eigenständigen Fabrikation von Agfacolor-Negativ- und Positiv-Kinofilmen, weil das Stammwerk in Wolfen in der DDR als verloren galt. Nach Gert Koshofer, https://www.filmportal.de/thema/agfacolor-geschichte-eines-farbverfahrens Also Sicherheitsfilm, Cellit-Patent von 1929. Eastman-Kodak hatte 1947 ein neues, gering schrumpfendes Cellulosetriacetat herausgebracht, das von Kodak bis heute verwendet wird.
  2. Ja, filtern schadet nicht. Eine Gefahr kann von Wasserleitungen ausgehen, d. h. wenn da Rost mitkommt, nur kleine Teilchen, die man nicht sieht, dann ist der Entwickler verdorben. Entwickler mit destilliertem Wasser ansetzen und mit wenigstens gefiltertem Wasser vor dem Gebrauch verdünnen. Ionentauscher sind gut, Kunstharzpatronen gehen auch, aber an destilliertes Wasser kommt nichts heran. Das ganze Entwicklungsmaterial muß blitzsauber sein. Trocknen nur in staubfreier Luft, kein Durchzug, kein Fön.
  3. Wohl schon, es handelt sich um stark belastete Glühkörper. Allgemein kann man von 50 Stunden Brenndauer ausgehen. Je besser die Kühlung, umso länger halten sie. Überspannung um nur wenige Prozent verkürzt die Lebensdauer drastisch.
  4. Die Lampen können ohne weiteres eingesetzt werden, müssen aber für Netzspannung gemacht sein. Möglicherweise war die durchgebrannte eine für 110 Volt. Der Motor sollte auch nicht mit doppelter Spannung betrieben werden. Transformator vorschalten!
  5. Beam me up, Scotty!
  6. Falls jemand mir eine EMEL zur Verfügung stellt, lasse ich ihr kostenlos eine Generalüberholung angedeihen mit drei Jahren Garantie. Dafür mache ich Bilder und nehme das Modell mit Beschreibung in einen Artikel auf. Über Objektive dabei müßte man sich noch unterhalten, einfachere wären eingeschlossen. Das Cinor B 35-1.9 kenne ich, das ginge mit.
  7. Ja, es müßten halt auch physiologische Dinge überlegt werden, Zusammenhänge zwischen Akkomodation, Gesichtswinkel und Blickrichtung. Auf Einfachdeutsch: Kino wird anstrengend, wenn man dauernd aufwärts blicken muß und wenn das Verhältnis zwischen Entfernung der Bildwand und ihrer Größe ungünstig ist. Noch einfacher gesagt, das Bild kann zu groß sein bei einer gegebenen Entfernung. Dann schaust du dauernd umher, wirst mit unzusammenhängenden Eindrücken überschüttet. In der Natur ist unser Gesichtswinkel immer voll ausgefüllt, die Entfernungen sind nicht fest, weil wir uns bewegen können. Man spricht vom Raum-Zeit-Kontinuum. Es gibt eine Grenze für IMAX-Filme, die liefen nicht länger als 40 bis 43 Minuten, die Zuschauer waren danach voll. Das klassische Kino hat ein Auswertungsoptimum gefunden bei 100 Minuten für Langspielfilme. Damit kann der Kinobetreiber täglich vier Vorstellungen machen, für Werbung hat er auch noch Zeit. Dafür bleibt das vom Bild eingenommene Gesichtsfeld innerhalb bestimmter Winkel. Die meisten Filme sollte man ohnehin nicht zu groß erleben.
  8. Zwei Kilo 188 Franken, netto, bei Sigma-Aldrich-Merck zum Beispiel
  9. ich würde Herrn Wittner anfragen, ob er noch Ersatzteile hat. http://www.wittnercinetec.com/epages/WittnerCinetec-Super8-16mm-Film.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/WittnerCinetec-Super8-16mm-Film/Categories
  10. Kino soll alles bieten, was man zu Hause und unterwegs nicht hat: Einen halböffentlichen Raum von einiger Größe, 200 Plätze und mehr. Was ist von Schuhschachtelkino zu halten? Nichts. Theater-Atmosphäre, aufs Lichtspiel spezialisiert, tolle Vorhänge, eine gute Geometrie das Saales; Ein großes Bild im feurigen Licht von H.-I.-Kohlenbogenlampen und einen guten Ton; Fixe Platzanweiser; Flinke Kassierinnen; Mit roter Lebensmittelfarbe eingefaßte kleine Sputnik aus Marzipan auf vier Zahnstochern oder Arancini oder Türkenhonig; Werbung, die das alles erwähnt und noch mehr, z. B. daß jeder Film mit der richtigen Geschwindigkeit läuft; Filme, die vom großen Bild leben, kein Kurzfutter; Diawerbung, die den Jungen die Augen öffnet, und dazu braucht es mindestens MIttelformat-Dias. Alles, nur keine Pixel, keine Monitore, keine sichtbaren Computer, nicht ein Mal ein Telefon soll zu sehen sein.
  11. Höchst interessant! Danke für diesen Beitrag. Genau zu diesem Experiment war ich vor Jahren nicht gekommen. Sauwer di Hoor gschnitt, saat der Saarlänner.
  12. https://www.filmvorfuehrer.de/topic/27800-auseinandersetzung-mit-der-kleinen-ak-8-fibel-und-der-pentaka-8-b/?tab=comments#comment-301079 Wie gut die Kamera erhalten ist, kann man nicht von außen beurteilen, es wäre denn, man beurteilt auch Bücher nach dem Einband. Der Gummi muß fest sein, damit der Film immer wieder leicht hängen bleibt, eine billige Schleifen- und damit Transporthilfe. Was Projektoren angeht, bin ich befangen. Ich empfehle immer die besten. Einige kenne ich (noch) nicht. Es ist auch Geschmacksache.
  13. Zitat von der Wikipedia: Lithium-Polymer-Akkus sind mechanisch, elektrisch und thermisch empfindlich. Ein Kollege sagte mir neulich am Telefon, daß es Lithium-Akku. gibt mit 0,009 mm dünnen Folien. Im Elektrolyten gibt es kleine Kristalle, die bei Aufschlägen die Folie beschädigen können. Dann schlägt die volle Ladung durch. Lithium-Polymer-Akku. sind die einzigen Akkumulatoren, deren Elektrolyt brennt. Nicht gerade ein technischer Fortschritt Ihr alle kennt meine großväterlichen Ansichten. Damit lebe ich ‒ möglicherweise länger, als wenn ich in einem Akku.-Brand umkomme. Der zuverlässigste Akku. ist der alkalische Eisen-Nickel-Sammler, nicht zu töten.
  14. 44 Euro bei Color-City, Epinay http://colorcity.fr/pellicules/39-2974-pellicule-s8mm-inversible.html#/253-reference_pellicule-kodak_100d
  15. Nachtrag, Untertitel Warum einfach, wenn es kompliziert auch geht? Eastman-Kodak hat alles dafür getan, daß man ihre Objektive kauft. Nicht weniger als 11 (elf) verschiedene Objektivhalterungen sind bekannt bei den Ciné-Kodak für 16-mm-Film. Der oben beschriebene CKS funktioniert mit nur einem Bajonett. Um später erschienene Objektive ansetzen zu können, benötigt man Adapter. Nein, nicht einfach einen, vier. Das sind Typ G für 15-mm-Weitwinkel, Typ P für die Brennweiten 25-40-50-63 mm, Typ F für die Brennweiten 50-63-102-152 mm und Typ S für alle Objektive zum CKS II. Mechanisch sind die Adapter mit Ausnahme von Typ S gleich, die Unterschiede betreffen lediglich die Sucherlinsen und -masken. Das S steht für Special, aber Special II. Haha! Die Revolverplatte des CKS ist für spätere Anpassung auf den C-Mount vorbereitet. Ein Mechaniker kann die Platte demontieren, aufspannen und mit einem Gewindeschneidersatz das UN 1 inch-32 anbringen. Zuvor muß er die Kernbohrung aufreiben. Die Flachsenkungen sollte er auch größer machen, aber nur im Durchmesser. Das CKS-Bajonett ist etwas ziemlich Ausgefallenes. Es ist relativ anfällig für Nichtfunktionieren, weil die Bestandteile zum Zentrieren der Optik und zum Sichern des Auflagemaßes nur wenig verbogen oder verschmutzt sein müssen und schon gibt es Schwierigkeiten. Ich habe heute ein Kodak Ciné Ektar 102 mm, f/2.7, mit S-Fassung, ein Vierlinser, fertig justiert. Ich sage es so: Man muß wirklich Kodak wollen, sonst läßt man es besser. Mir geht schon die verkorkste Filmführung im Magazin gegen den Strich. Man kann alles reparieren und einstellen, doch unter Professionell verstehe ich irgendwie etwas anderes.
  16. Ja, dann ist alles in Butter, die Kamera hat BTL-Lichtmessung (Behind The Lens, hinter dem Objektiv). Objektiv geht auch an der H 8.
  17. Also, doch T-Werte, du kannst vom Belichtungsmesser direkt aufs Objektiv übertragen und aufnehmen. Bleibt die Frage, welche „Bolex“?
  18. Ich weiß es nicht mehr auswendig, schau’ doch bitte selber nach, ob bei der Blendenreihe ein T graviert ist. Dann hättest du die Transmissionswerte, die ohne Korrektur gelten. Ansonsten gehen 20 Prozent Licht ab, eine Viertel Blende Korrektur ist nötig. Optisch ist das Pan-Cinor Mittelklasse. Die Schwäche ist die lumpige Irismechanik. Wenn eine Lamelle ein Mal entgleist ist, kann man sie kaum reparieren und muß (eine) neue anfertigen. Daher: Angénieux oder Schneider
  19. Das trifft’s gut.
  20. Wie gesagt, mehr als filmen kann man auch mit der teuersten Ausrüstung nicht. Preiswerte Konkurrenzprodukte, gepflegt, leisten gleich viel, manchmal noch mehr, z. B. die Specto 88. Vor dem Krieg die EMEL oder der Ciné-Nizo 8, beide mit D-Mount, beide bis 64 B./s. Am schwächsten sind viele Amateur-Kameras beim Sucher.
  21. Es sieht heute noch gleich aus wie im ganzen 20. Jahrhundert und zuvor, man wird betrogen. Wenn du heute ein Android zum vollen Preis kaufst, die gehen zum Teil weit über tausend Dollar, dann freuen sich Händler und Hersteller, denn sie können Bank spielen. Überall, wo schnell viel Geld hereinkommt, wird gebänkt, und das ist bei Modeartikeln meist der Fall. Auch die Paillard-Bolex-Geräte sind in Mengen hergestellt worden, zu Tausenden auf Vorrat gedrückte, gedrehte, gestanzte oder gegossene Teile. Gehäuseschale Druckguß, Platinen gestanzt, Federbüchse tiefgezogen, gerade Zahnräder im Paket gestoßen und gefräst, Scheiben gestanzt, Drahtfedern natürlich aus Automaten. Nur wenige Werkstücke mußten einzeln gefertigt werden, Schraubenzahnräder, lange Wellen, Lagerblöcke. Der Gainage, das sind die Kunstlederbesätze von Gehäuse und Trageband, wurde auch aus Meterware gestanzt. Die Firma E. Paillard & Cie hat sich mit einem umfangreichen technischen Programm, das sie für die H-Kamera einkaufte, im oberen Preisbereich ansiedeln können, eine H 16, H 9 oder eine H 8 kostete neu immer zwischen 4800 und 5600 Franken, je nach optischer Ausrüstung. Im Grunde macht eine H aber nichts anderes als alle anderen Filmkameras auch. Man fällt auf das Marokko-Leder-Imitat und die glänzenden Leisten herein. Es gibt Leute, die echtes Leder auf ihrer „Bolex“ wünschen. Mit den jüngsten H-Kameras ab 1963-64 kannst du Synchrontonaufnahmen machen. Der ESM oder ein Tobin wird angeschraubt, mit Quarzzubehör geregelt, du schlägst die Klappe. Kamera und Motor müssen gut eingepackt werden, die machen Geräusche. Deshalb war die H höchstens Ausweichkamera bei den Fernsehanstalten, obwohl sie viel schneller geladen werden kann als eine Arriflex 16, ich rechne die Zeit fürs Magazinladen mit ein. Bis 1967 gab es kein Magazin zur H. Optisch ist man mit der H RX etwas eingeschränkt und das Bolex-Bajonett der späteren Kameras konnte mit den professionellen Schnellwechseleinrichtungen nicht mithalten. Bei ARRI waren die Objektive zwischen den 35er und den 16er Kameras mit Ausnahme einiger Weitwinkel austauschbar. Zeiss hatte sich zudem vom Amateurmarkt zurückgezogen, vor dem Krieg gab es eine Auswahl an Zeiss-Optiken mit C-Fassung. Das bedeutet jedoch nicht, es gebe keine guten C-Mount-Objektive, im Gegenteil ist die Auswahl überwältigend. Ich kann nicht alles aufzählen, bei Normalbrennweite nur Taylor, Taylor-Hobson Cooke Ivotal, Angénieux S 41, Schneider-Xenon, Steinheil-Quinon, Kern-Paillard Switar, Kodak Cine Ektar II u. a. m. Das Gewinde zentriert ein Objektiv etwa gleich genau wie ein zylindrisches Bajonett. 8-mm-Film wäre fürs Fernsehen, wenn ich den Gedanken als eingeschlossen verstehen darf, lange gut genug gewesen. Beim PAL-System mit 625 Zeilen und 5 MHz Bandbreite ist die Auflösung gerade so an der Grenze für Super-8. 16 mm ist eigentlich schon zu gut. Ich hab’s noch erlebt, auch die schwammigen VNF-Bilder. Das viel schärfere Kodachrome gab es als Schmalfilm nur mit 25 ISO im Tageslicht, KM 40 war ja auf Kunstlicht abgestimmt.
  22. Carlo Piaget, gelernter Retoucheur, Filmproduzent (Luora, Circus) und Restaurator von Berufsfilmkameras, spricht vom digitalen Terror. Es haben offenbar Menschen Macht erhalten, die sie ohne Computer nicht ausüben könnten. Plötzlich stehen sie im Gerätelager eines Filmarchivs und beginnen, ihre Abscheu vor verstaubten Kabeln und rostigen Filmbüchsen zu verbreiten. Das muß weg. Die Überschrift dieses Bildes bei der Wikipedia lautet André Debrie - Matipo - 35mm Cine Optical Printer - Kolkata 2012-09-27 1292. Das ist kein optical printer, aber ich strenge mich nicht an, da eine Berichtigung zu erwirken. Man könnte jeden Tag im Digital Unkraut jäten, es wächst schneller nach, als man vorankommt. Immerhin hat Biswarup Ganguly die Aufnahme gemacht und im Internet veröffentlicht. Die Computer-Technik hilft verbinden, austauschen, beschleunigen, mehr nicht. Herr Ganguly hat noch mehr Geräte fotografiert. Hier benennt er zwei frühe, hintereinander gestellte ARRI-Kopiergeräte mit Arriflex: Ignoranz hat zwei Gesichter wie Ianus, das unschuldige nach vorne gerichtete und das schuldige, das rückwärts gerichtet ist. http://www.terragrischuna.ch/zeitschrift/5-2017-tourismus-wohin/eine-filmische-sensation
  23. Nichts dergleichen. Es muß Spannung drauf sein, da gehört eine Federscheibe hinein. Die Schraube hält das Paket zusammen, Fettschmierung.
  24. Schreibmaschinen rutschen auch vom Tisch, ich habe vor Jahren eine Rheinmetall-Borsig mit Wagen für A-3-Bögen abstürzen lassen.
  25. Bolex International fragen?
×
×
  • Neu erstellen...

Filmvorführer.de mit Werbung, externen Inhalten und Cookies nutzen

  I accept

Filmvorfuehrer.de, die Forenmitglieder und Partner nutzen eingebettete Skripte und Cookies, um die Seite optimal zu gestalten und fortlaufend zu verbessern, sowie zur Ausspielung von externen Inhalten (z.B. youtube, Vimeo, Twitter,..) und Anzeigen.

Die Verarbeitungszwecke im Einzelnen sind:

  • Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen
  • Datenübermittlung an Partner, auch n Länder ausserhalb der EU (Drittstaatentransfer)
  • Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen- und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen
Durch das Klicken des „Zustimmen“-Buttons stimmen Sie der Verarbeitung der auf Ihrem Gerät bzw. Ihrer Endeinrichtung gespeicherten Daten wie z.B. persönlichen Identifikatoren oder IP-Adressen für diese Verarbeitungszwecke gem. § 25 Abs. 1 TTDSG sowie Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO zu. Darüber hinaus willigen Sie gem. Art. 49 Abs. 1 DSGVO ein, dass auch Anbieter in den USA Ihre Daten verarbeiten. In diesem Fall ist es möglich, dass die übermittelten Daten durch lokale Behörden verarbeitet werden. Weiterführende Details finden Sie in unserer  Datenschutzerklärung, die am Ende jeder Seite verlinkt sind. Die Zustimmung kann jederzeit durch Löschen des entsprechenden Cookies widerrufen werden.