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Film-Mechaniker

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  1. Geschäftsführer ist Marc Ueter. Der Techniker heißt Otello Diotallevi (Italiener). Keine Sekretärin
  2. Damit wären wir wieder bei der Frage, warum die Quadrat-Admira. Es gibt da noch einige 8-mm-Film-Kameras, die auch Freude bereiten und technisch mehr leisten. Wenn der Kameramann an Arriflex gewöhnt ist, dann wird ihm vermutlich auch eine kompakte, leichte Schmalfilmkamera behagen, sonst wäre er im Mitchell-Fan-Club. http://www.mitchellcamera.com/index.html
  3. Wenn du kurzsichtig bist mit Korrektur 5 dpt, kannst du deine Brille vor den Kamerasucher halten und hast die zweifache Verkleinerung. Blöd ist nur, daß du dann im Sucher nichts mehr gescheit siehst, weil du die Brille nicht auf hast. ?
  4. Erst die Seitenführung prüfen, kostet weniger. Die Greifergruppe kann ich dir machen, Bolex International hat noch Ersatzteile. Spiel im Greifergelenk ist zunächst kein Grund für schlechten Bildstand, das Spiel stört erst, wenn der Greifer zu schlottern beginnt (schräg seitliches Kippen).
  5. Wenn wir es auf den 8-mm-Film beschränken, mag ich zustimmen, obwohl einige Super-8- und Single-8-Kameras so komfortabel ab- und aufblenden, wie es ein Knopfdruck ist. Beim 16er Format finden wir eine Anzahl Geräte, die das leisten; Ciné-Kodak Special mit Fader, Facine automatisch, Mitchell automatisch, Maurer von Hand, Pathé WEBO M von Hand, Kodak Reflex Special von Hand, Pentaflex von Hand. Bei den Normalfilmkameras gibt es verstellbare Verschlüsse seit 1896, die erste mit automatisch schließendem und öffnendem Verschluß war die Bell & Howell Standard, 1912. Dann Debrie, Mitchell, Prevost, Newman-Sinclair u. a. m.
  6. Film-Mechaniker

    Argus M3

    Kenne sie nicht, wohl nichts Besonderes. Rätschengreifer, 16 B./s Die kosteten damals 99 Dollar und sind heute vielleicht 40 Euro wert. Mir wäre das optische Korsett zu eng, ich will Objektive tauschen können.
  7. Die Suche nach dem Vorsatz kann ich dir nicht abnehmen. Eine andere Herangehensweise wäre mit einer anderen Kamera, die für Weitwinkelobjektive eingerichtet ist. Nur so als Anregung, obwohl ich die Quadratisch-praktisch-gut-Admira ganz witzig finde.
  8. Kannst du noch eine Aufnahme machen, bei der dann die Schärfe auf dem bezeichneten Blech liegt und nicht woanders? Mit einem Smartphone kommt man gut in den Filmraum hinein, am besten wäre die Ansicht von unten her (auf dem jetzigen Bild links). Handy aufstützen, still halten, Licht zugeben. Nicht blitzen, das erzeugt zu dichte Schatten.
  9. Ich gebe auf, es geht nur um Äußeres.
  10. Es gibt keine silberne und gestreifte Objektive. Man spricht von blanken Metallen, von geschwärzten. Brüniert, gefärbt, bunt eloxiert. Was oft mit silbern bezeichnet wird, ist Aluminium. Das Gehäuse würde ich nicht mit einer Säure attackieren, sondern mechanisch aufpolieren. Wenn dir daran gelegen ist, nimm den Dremel, eine Filzscheibe und ein wenig Polierpaste. Wertvoller wäre eine Überholung des Inneren. Das Gehäuse kann aussehen wie Sau, der Mechanismus zählt. Die H-Kameras heben sich von anderen ab durch die Einfädelautomatik, den auskuppelbaren Federmotor, die Einzelbildschaltung TIME, jüngere Modelle durch die vorbereitete Aufnahme von Elektromotoren. Die Paillard-Bolex H 8 ist von 1938 bis 1969 hergestellt worden, das ist eine Zeitspanne von 31 Jahren, während der technische und geschmackliche Änderungen passierten. In den 1930er Jahren gab es D-Mount-Objektive von Hermagis, Berthiot, Schneider, Meyer, Zeiss, Leitz, Taylor-Hobson und anderen mehr. Stilecht gibt es bei der H 8 nicht, so lange ihr Baujahr nicht berücksichtigt wird, und selbst dann darf man alles ansetzen, auch ein japanisches Objektiv. Zum Protzen gehören das Switar 13-0.9, das FILTIN-Yvar 12,5-2.8, das Switar 36-1.8, ein Macro-Yvar 100-3.3 und ein Macro-Yvar 150-3.3, beide mit H-8-Befestigungshülse. Verrückterweise kann man damit aufnehmen. Filme selber machen ist unvergleichlich erfüllend und lehrreich. Veit Helmer ist ein Sack.
  11. Das Dumme ist nur, Kameras sind zum Filmen gemacht und nicht für die Vitrine. Jetzt kann ich mal meine ganze Verachtung für Sammler und Fetischisten auslassen. Daß du dir eine H 8 und Objektive gekauft hast, freut mich aber.
  12. Am Film. Wir haben verschiedentlich übers Perforieren geredet, bei Foma Bohemia liegt das Problem in der zweitklassigen Acetatfolie, die sie kaufen. Ich gehe davon aus, daß die H 16 automatisch einfädelt und die Schleifengrößen stimmen.
  13. Doch, maschinell oder in Spirale oder auf Trommel, dann Abstreifen und Trocknen
  14. Zwischen H 16 und H 8 besteht doch ein Unterschied. Ist der Formatwechsel nun kein Thema mehr?
  15. Ja, sieht so aus:
  16. Das ist Mumpiz. Das Glycerin müßte in die Gelatine eingebracht werden, wo es seine hygroskopische Wirkung entfalten kann. Auf dem Löschblatt bringt es nichts. Zum Feuchthalten also Film waschen, letztes Bad enthält drei Prozent G.
  17. So etwas Pietätloses habe ich noch nicht gesehen.
  18. Richtig, die Leicina, und die japanische Nalcom
  19. Schmalfilmkameras für Wechseloptiken, bei denen Licht agezwackt wird, gibt es nur wenige. Da sind die Agfa-Movex Reflex mit eigenem Bajonett, zu der es nur zwei Objektive gab, ein 13 mm und einen Zoom, dann die Pathé WEBO M(embrane) C-Mount, die Christen 8 Reflex (Membrane) D-Mount, die Kiew 16 Alpha (Membrane) C-Mount, die EMEL Reflex (Membrane) D-Mount und die Paillard-Bolex H Reflex (Prismen) C-Mount, spezielles Auflagemaß. Bei allen anderen Geräten ist die Optik fest eingebaut, alle Einflüsse auf die Lichtmessung ausgeglichen. Wenn es 8 mm sein soll, hast du mit den Paillard-Bolex B/C/D 8 L Messung hinter dem Wechselobjektiv, stets an der selben Stelle. Die Meßeinrichtung kann relativ leicht modernisiert werden (Silizium- anstelle der Selenzellen).
  20. Das ist wieder eine typische Laiendarstellung, Stereominister, nichts für ungut, aber sie enthält Falsches. T(ransmission)-Werte auf Objektiven betreffen nur das jeweilige Objektiv. Damit sollen die Glas- und Spiegelungsverluste unter den Objektiven aufgehoben werden, sprich: gleiche Lichtmenge jeweils hinter Weitwinkel-, mittelbrennweitigen und Fernobjektiven. Ein modernes Zoom-Objektiv kann mehr als 20 Linsen haben, das ergibt eine andere Transmission als ein Triplett oder ein Tessar.
  21. Gute Nachricht, direkt von unseren Freunden bei der neuen Tetenal erhalten: Ein Vertrag ist unterzeichnet und die Firma letzten Freitag ins Handelsregister aufgenommen worden. Nachdem das alte Geschäftsmodell sowie unrentable Abteilungen abgeschüttelt sind, hat die neue Ausgabe von Tetenal, die das alte Emblem und den Namen behalten wird, wie wir erfahren haben, in bemerkenswerter Geschwindigkeit Form angenommen. Einleger sind gefunden worden, Bestätigungen und Erlaubnisse eingeholt, und letzten Freitag wurde die Auferstehung von Tetenal eine amtlich festgehaltene Gesellschaft, bereit für Geschäfte. Man plant eine Bekanntmachung für morgen. Zwischenzeitlich darf die Analoggemeinde versichert sein, daß ihre Drei- und Siebenbäderchemikalien von E-6, für C-41, ECN-2 und RA-4 ohne Herstell- oder Lieferlöcher erhältlich bleiben. PhotoKlassik International wird die ganze Geschichte mit weiteren Entwicklungen zusammen (absichtliches Wortspiel) in ihrer Ausgabe II-2019 erzählen, welche um den 1. Mai herum erscheinen soll. Besser?
  22. Das kann man nicht so pauschal sagen. Es gibt Nitratmaterial, das länger gehalten hat als Acetatfilm, jedoch auch welches, das schon vor 80 Jahren verschrumpelt ist.
  23. Das seltene Modell DE mit Rückwickelknopf auf oberer Spule https://www.ebay.com/itm/BELL-HOWELL-FILMO-70DE-16MM-Cine-Movie-Camera-Works/352611061555?hash=item521941cf33:g:JYkAAOSwkGJcgFIC
  24. Oder?
  25. Die kreisrunden Marken stammen von der Kopiermaschine. Die haben mit dem Träger nichts zu tun, sind bloß belichtet. Es gab Strichmarken auf dem Filmrücken, also auf dem Träger, allerdings nur bis 1992 und nur bei Aufnahmefilmen. Die kennzeichneten bei Eastman-Kodak Nitro- und Acetatunterlage. Es handelt sich um aufgestempelte Tintenstriche auf dem Lochsteg, auf dem Material zwischen den Perforationslöchern. In Kopien erscheinen sie oft nur schwach, wenn überhaupt.
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