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Film-Mechaniker

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Alle erstellten Inhalte von Film-Mechaniker

  1. Jemand hat einen M 8 mit einem unbekannten Tonkoppler verbunden.
  2. Kodak brachte im Februar 1936 den Magazine Ciné-Kodak zusammen mit den 50-Fuß-Ladern heraus. Sie wurden von Kodak Magazines genannt. April 1936 legte Bell & Howell den Filmo 121 vor für den bescheidenen Preis von $ 72.50, heutige $ 1316.68. Die Kassetten/Lader/Magazine sind austauschbar. Man muß es wollen, ich habe lieber offenen Film auf Spule oder Kern.
  3. Meine Arbeitstunde ist 90 Franken, Kleines eingeschlossen.
  4. https://www.ebay.co.uk/itm/Vintage-Kodak-Magazine-Kodachrome-Daylight-Film-16mm-50ft-Camera-Magazine-K447/163364075547
  5. Italienische Objektive, nicht?
  6. Es ist nicht ganz so einfach, wie man sich das denkt. Schmalfilme werden mit etwas dünnerem Träger hergestellt. Die Unterlage für 35-mm-Kleinbildstreifen und oder 35-mm-Kinefilm ist zu dick. Rollfilme haben noch stärkere Träger und manchmal eine Rückengelatineschicht, die zur Planlage beiträgt. Dann stellt sich die Frage nach dem Markt. Die Kinematografie ist sehr stark zusammengeschrumpft. Nicht nur Filmmaterial ist viel weniger erhältlich, auch Projektoren, Kameras und Kopierwerke sind weitgehend museal geworden. Die Rohfilmhersteller und Konfektionäre wissen nicht, wie sie an mögliche Käufer herankommen könnten. Jeder läuft mit einem Smartphone herum. Eine Filmkamera mit sich schleppen ist schwer aus der Mode gekommen. Stativ? Iwo! Die wenigen Hunderte Filmer weltweit tragen die Industrie nicht. Dummerweise sind zur Filmherstellung industrielle Anlagen erforderlich, sonst kauft erst recht niemand Film. An der unteren Grenze der technischen Zumutbarkeit beweg(t)en sich Efke, Forte, Azomureş, Foton und Foma. Bei Foma kann man heute noch schlechte Perforation erwischen. Sogar von Kodak ist inakzeptable Perforation aufgetaucht. Schneiden und perforieren geht nicht im Hinterstübchen mit umgebauter Nudelkurbel und Nähmaschine. Weitere Schwarzweißfilme gibt es am ehesten von Adox (angekündigt) und Ilford. Dort müßte man zunächst £ 10'000 überweisen und öffentlich Druck machen, ehe man überhaupt eine Antwort erhält. FilmoTecs ORWO-Filme sind aber da. Ich verstehe nicht, warum es unbedingt Farbfilm sein muß. Schreib’ doch ein E-Mail an Kodak, du möchtest Ektachrome in 16 und Doppelacht kaufen.
  7. Das sieht nach einem elektromechanischen Regler aus, ein den Motorstromkreis schließender und öffnender Kontakt. Auseinandernehmen, reinigen, zusammenbauen (lassen) Ich sehe wenigstens drei Stunden Arbeit.
  8. In Hinsicht auf Umkehrfarbenfilm geht es mir gleich. Warten auf Godot Kodak und Ferrania Schwarzweiß ist spannender, als viele annehmen. Es ist die Grundlage für vorzeigbare Filmarbeit, das Zeichnen. Kunstmaler können zeichnen, sonst kommt nichts Brauchbares heraus. Reines Handwerk ist auch erlaubt, in der Malerei praktizierte das zum Beispiel Bob Ross. Er hat erstaunlich wirksam gemalt, aber völlig inhaltslos. Seine Gemälde sagen nichts, fragen nichts. Ich zumindest erlebe nichts. Mit der Kamera, billigem Positivfilm und einigen Filtern losziehen, ist meine Empfehlung. Auflicht, Seitenlicht, Gegenlicht ausprobieren, vielleicht mit einer Leuchte herummachen. Das kann ein Baustrahler sein oder ein alter Cremer, den man sich unter den Nagel reißen konnte, am besten mit Fresnel-Linse. Bewegung und Licht und ein Thema. Es wäre schade um alles investierte Geld, wenn man nichts ausdrückt. Man hat doch immer etwas, das eine/n beschäftigt. Das ein Mal auf einen kurzen Nenner bringen und sich inwendig ans Stirnbein heften.
  9. Ja, das ist richtig, aber auch falsch. Du kannst nämlich nach eigenem Gutdünken paaren, zum Beispiel eine Sucheroptik für kürzere Brennweite mit einem längerbrennweitigen Objektiv zusammen einsetzen. Dieserart siehst du, was im Umfeld passiert und kannst darauf reagieren. Mit einer langbrennweitigen Sucheroptik bekommst du dafür Einzelheiten besser zu sehen. Falls du Kodak-Anhänger bist, hast du gute Objektive aus Rochester. Bleibe bei den jüngeren (ab 1948), die sind hartvergütet. Bei Kodak hieß das lumenized. Bei dem Video sehe ich Bildstandschwächen, die wohl auf ungepflegte Kamera zurückzuführen sind.
  10. Vänligen.
  11. So wie es aussieht, war der Wechsel von den älteren zylindrischen Trommeln zu den komplizierter geformten 1954-55. Von 1950 bis 1954 also noch die einfachen Blechtrommeln Lit.: Deutsche Laufbildprojektoren von Herbert Tümmel. Deutsche Kinemathek, Berlin, 1986
  12. Steffen, das Objektiv ist nicht fest eingebaut. Du kannst C-Mount-Optiken ansetzen. Einfach ab- und anschrauben
  13. So genannte Dunkelkammerpackungen sind Film auf Kern in einem schwarzen Beutel. Das sind beim 16-mm-Format 400 Fuß (122 m) für Magazine. Es gab und gibt aber auch 400-Fuß-, 200-Fuß-Tageslichtspulen, mit denen man Film eben bei Licht in Magazine legen kann. Es gab selten auch 200 Fuß (61 m) auf Kern, heute nicht mehr. 100' (30,5 m) ist eigentlich nur noch auf Tageslichtspulen im Handel. Die schwarzen Kunststoffboxen enthalten eine Polystyrolschale, in der eine Tl.-Spule liegt. Um den Film macht man bei Kodak zumindest noch einen Papierreif. Das kannst du getrost bei Licht öffnen. Beide Daumennägel an den Seiten anlegen und aufknapsen Der Fomapan R 100 ist auf Tageslichtspule.
  14. Farbnegativfilme, wie die Eastman Vision haben eine rußgeschwärzte Rückengelatineschicht. Diese schützt das Material so weit, daß du mit Tageslichtspulen arbeiten kannst. Bleibe einfach im Schatten. Wenn die Sonne scheint, drehst du ihr den Rücken zu und lädtst im eigenen Körperschatten. Halte den Filmwickel mit dem kleinen Finger zusammen, ziehe nur so viel Film von der Spule, wie du zum Einspannen benötigst, halte den Film leicht gespannt, bis er wenigstens von der ersten Zahntrommel festgehalten wird und setze die volle Spule erst dann auf. Kodak will sich rechtlich heraus halten, deshalb der Hinweis. Dunkelkammerpackungen, allgemein aller Film auf Kern muß im Dunkeln geladen werden. Einige Schwarzweißfilme auch
  15. Herbert Lukaszewski hat eine Internetseite, optical toys. Besuch sehr zu empfehlen! https://www.optical-toys.com/index.php/de/
  16. Ich finde, die Filmhäuser selbst haben viel getan, um Besucher fernzuhalten. Du kannst nicht ein mit Plastik-Ficus in Blähtonkübeln, Eisenbahnwagenspannteppich und grell blendenden Deckenlampen verkorkstes Entrée haben und erwarten, einigermaßen kultivierte Menschen würden das betreten. Es stinkt nach Palmfett am Popcorn, lebensgroße Kartonhelden hängen leicht schief im Fuß, auf Video-Monitoren siehst du die Bildwand mit laufendem Film, aus allen Ritzen ruft es Umsatz. Gerade die Schaustellerei darf unter keinen Umständen zu erkennen geben, worum es geht. Mir geht die immer weniger getarnte Absicht der reinen Geldmacherei so auf den Nerv, daß ich seit vielen Jahren nicht mehr ins Kino gehe. Dabei gleichen die Lichtspielhäuser einander noch in dieser beliebigen Häßlichkeit. Der schönste Film geht unter in der volldummen Postmoderne. Kino-Architektur? Nicht mehr seit 1968
  17. Hammann! Zwei m, zwei n!
  18. Wir haben noch einen Spezialisten dafür. Elektro-Radio-TV-Techniker-Meister Dieter Künkele Schauenburger Str. 26 4052 Basel Telefon 0041 61 312 26 83
  19. Das kannst nur du beurteilen, wir sehen es nicht. Solarisieren tun vornehmlich einfache orthochromatische, feinkörnige Schichten. https://www.fotointern.ch/archiv/2014/10/30/hans-christian-schink-1h-fotografie/
  20. Dunkelfeld nicht verwechseln mit Solarisation
  21. Reparatur hier http://www.uher-reparatur.com/
  22. Was, bitte, ist heute kein Wegwerfprodukt? Die Menschheit behandelt ja fast alles im Verschleiß. Man hat auch das Kino aufgegeben, es durch Fernsehen ersetzt. In Europa werden, laut Wikipedia, jährlich 100 Millionen Mobiltelefone fortgeworfen.
  23. Darüber sind wir uns einig. Bei zu wenig Licht ist in den Schatten nichts zu sehen. Deshalb versuchte ich, es von einer anderen Seite her zu erklären. Mit einem bestimmten Filmmaterial kann eine Höchstdichte ausentwickelt werden. Die ist von Belang, denn der größtmögliche Bildkontrast ist damit gegeben. Wie gesagt, mit Fomapan R, optimal verarbeitet, kommen wir an den darstellbaren Kontrast auf Kopierfilm heran (Positivmaterial). Noch mehr Kontrast bringen Strichfilme und Tonaufnahmefilme, bei denen Höchstdichten von log 4 bis log 5 möglich sind. Das deckt so stark, daß man selbst mit Bogenlampe kaum durchkommt. Mit Kodak PXR, TXR, 4XR und TVTXR kann man den Kontrast nicht erzeugen, wie er mit Positivfilm kommt. Das Bild ist flauer. Genau deshalb kritisiere ich den Grauträger, weil der Lichtstrom der meisten Super-8-Projektoren eher knapp ist, um den Verlust auszugleichen. Wenn man mehr Licht durch die Filme schickt, schlägt es durch die Schatten durch. Das Bild wird noch flauer, kontrastärmer. Bei den Dichten bleibt es so, daß sie sich addieren. Die Faktoren multiplizieren sich. Fotografische Dichte wird als Logarithmus angegeben, ich schreibe ja die ganze Zeit log xyz. Es geht mir nicht darum, jemandem die Lust am Schwarzweißfilmen zu verderben. Im Gegenteil spreche ich als Techniker in der Absicht, den Gestaltern die Zusammenhänge darzulegen.
  24. Eben nicht, außer du meinst mit „Aperture“ das Bildfenster. Die Trägerdichte addiert sich zu den Bilddichten. Einen Ausgleich mit mehr Licht kann man nur bis zu den Bildteilen erreichen, die dunkler sind als der Träger. Was heller ist, erscheint einfach grau. Wenn man nämlich immer mehr Licht durch den Film schickt, hellt man die Schatten, das sind die dichtesten Bildteile, auf. Es geht durchaus um den absoluten Lichtstrom bei Projektion im Dunkeln. An einem solchen orientieren die Rohfilmhersteller sich und sorgen für einen Dichteumfang zwischen Null (theoretisch) und etwa log 3 (Kontrast 1000:1). Mit einem Umkehrbild wie bei PXR und TXR kommt man auf Höchstdichten von log 2,5. Damit die Schatten auch decken, kann der Lichtstrom nicht beliebig stark sein. Ein Film enthält nur eine endliche Menge Silbersalze und daraus entwickelbares Silber. Fomapan R kann mehr Kontrast darstellen als PXR, die Schicht ist auch dicker.
  25. Bin ich denn der einzige, der das sieht? Es will doch niemand eine schwarzweiße Vorführkopie mit grauer Unterlage, egal in welchem Format. Wenn der Filmträger nicht farblos ist, geht etwas vom Bild verloren. Das Graufilter, das mit der gefärbten Unterlage vorliegt, befindet sich nicht bei der Lampe und nicht beim Objektiv, sondern unmittelbar bei der Schärfeebene. Es wirkt nicht als Aperturblende (das heißt nur lichtverringernd), sondern es überdeckt die geringen Dichten, die Verläufe von Hellgrau bis Weiß. Da kann man mit der stärksten Bogenlampe draufknallen, der Grauschleier geht nicht weg. Vielleicht leuchtet es der einen und dem anderen irgendwann auch ein.
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