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Film-Mechaniker

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Alle erstellten Inhalte von Film-Mechaniker

  1. Gern geschehen. Immer streitbar für Film und Kino
  2. Gerade die letzten Prozentchen sind das Interessante. Glühlampen!
  3. Georges Dufaux
  4. An einen Adapter für andere Objektive ist schon gedacht worden. Könnte ich relativ kurzfristig herstellen, wahlweise D- oder C-Fassung. Das Schneider-Variogon ist ein brutaler Brocken.
  5. Kennen wir gut. Der Autor als langjähriger Angestellter des Verbandes wurde eines Tages wegrationalisiert. Er war einer der Experten, als ich geprüft wurde, wann war das noch, vor genau 29 Jahren.
  6. Du berührst das Heiligtum des Kinematografen, der Schaustellerei. Kino ist eine Lichtsache und ich finde, Leuchtdioden sollen alles tun, nur nicht den Saal erhellen. Der Gedanke ans Energiesparen ist hier ganz falsch, er wird vom Besucher, wohl von den meisten Besuchern, unbewußt aufgenommen. Kino ist damit ebenso das Aktuelle, Flache wie Handy oder Fernsehen. Gebt den Besuchern etwas, das sie sonst nicht überall antreffen. Macht Showbusiness, etwa ein zentral aufgestellter Xenon-Kolben, von dem Lichtleiter die Saaldecke in ein Sternenmeer verwandeln. Das wollte ich schon lange ein Mal machen. Oder Halogenstrahler und Filterscheiben. Oder altmodische Glühlampen, Kleinlampen, an Gleichstrom (womit sie länger halten und wunderbar zu dimmen sind. Ich erinnnere mich ans alte Kino Morgental von Zürich, wo ich als Vorführer an der Kabinenstirnwand eine quer verlaufende Stange hatte, mit der man ganz einfach einen Gleitkontakt über eine Spule aus Widerstandsdraht schieben konnte. Jede beliebige Dimmgeschwindigkeit im Moment angepaßt, was will man mehr? Nur so als Anregung ein Blick auf den Katalog eines Herstellers. Ich kenne die Leute. Was sind schon 800 Watt? Der Staubsauger zieht mehr.
  7. Cellulosetriacetat aus Wolfen.
  8. Nehme an, das Adox-Material habe gehärtete Schichten, was bei Fomapan R nicht der Fall ist. Daher längere Entwicklungszeit wählen, die Gelatinen brauchen mehr Zeit zum Aufquellen und mehr Agitation, damit stets frische Entwicklersubstanzen an der Oberfläche sind. Dokumol erschöpft sich rascher als andere Rezepte, ich würde mittelfristig zu einem anderen Entwickler wechseln. Aber zunächst die Badtemperatur auf 20 Grad bringen und zehn Minuten lang baden. Du wirst staunen, was sich in der letzten Minute tut.
  9. Die Nennlänge ist 122 Meter, 400 Fuß. Früher erhielt man von Eastman-Kodak, Ilford, Agfa-Gevaert und Fujifilm 408 bis 415 Fuß. 409 Fuß auf Kern 50 haben den Durchmesser von 150 mm.
  10. Das Rezept ist nicht bekannt. Schießbaumwolle kann mit Alkoholen, Estern und Ketonen gelöst werden, sie ist selbst eine Lösung von Baumwollfasern in Salpeter- und Schwefelsäure.
  11. Hallo, Katharina. 170 Minuten Normaltonfilm sind 15'300 Fuß oder 4651,2 Meter (mathematisch), mindestens acht Rollen. Das braucht Arbeit. Glattwickelscheibe, glatten Hartholzklotz, möglichst große Kerne, alle Akte mit der Schicht nach innen so stramm wie möglich auf Kerne wickeln. Das Beste wäre, den Film andauernd umzurollen, in Bewegung zu halten. Den Plastik sozusagen kneten. Vielleicht kennst du die Weichkunststoffklötze, die man zum Reinigen der Typen mechanischer Schreibmaschinen verwendet. Die knetet man kräftig durch, wobei sie warm und elastischer werden. Alle Kunststoffe verhalten sich so, die einen mehr, die anderen weniger. Wenn ihr zu zweit arbeiten könnt, besteht die Möglichkeit, daß eines Akte reinigt, das andere einfach umrollt. Wie auch immer, das Material soll in Bewegung kommen, durchgesehen werden, repariert und geputzt werden. Mit einem Stück Polyesterblankfilm, das ihr auf den geschrumpften legt, könnt ihr den Längenschrumpfungsgrad bestimmen. Ab 0,8 Prozent Schrumpfung, das ist Übereinstimmung der Löcher nach 93 Lochabständen oder 441,75 mm, müßten kleinere Zahnrollen eingesetzt werden. Ansonsten werden ihr’s knistern hören, die von den Zähnen abspringenden Lochkanten. Falls das Tongerät eine seitliche Verstellung entweder der Filmführung erlaubt oder der Tonspaltoptik und der Solarzelle, macht euch das zu Nutzen. Alles Gute!
  12. Meine Stimme geht an Österreich. Die C16 hat eine Mechanik, mit der sich keine Krasnogorsk vergleichen kann. Der Parallaxenausgleich des Suchers funktioniert recht genau und Blendenhalbautomatik hat man auch. Ich könnte ein Exemplar aufarbeiten und mit zwei Jahren Garantie anbieten, erstes Modell.
  13. Das sind durchaus übliche Brennweiten. Man hat früher mehr Abstand zwischen Projektor und Bildwand eingerichtet. Bei fünf, sechs Metern hat man ein Bild von 0,9 auf 1,2 Meter. Findest du das klein?
  14. 748 schwedische Kronen 1955 sind heute 1055,84 Euro.
  15. Eine kleine Nachtmusik? Hätte ich nicht gewählt. Ein Trick-Video, mehr als nichts, immerhin.
  16. Falsche Herleitung. Zuerst war, ist und bleibt der Gegenstand, die Erfindung Film, der biegsame und durchsichtige Träger fotografischer Schichten. Erfinder war Hannibal Goodwin, 1887. Bewegte Filmbilder gab es zu der Zeit nicht, Goodwin schuf einen Ersatz für Glasplatten zum Fotografieren. Erst nachdem andere Leute Filmbänder hergestellt und beschichtet hatten, konnten wieder andere damit etwas Richtung Laufbild anstellen. Von Kunst war damals immer noch lange keine Rede. Film einfach so als Kunst hinstellen, bedeutet seine Geschichte übergehen. Es ist überhaupt fraglich, inwieweit Film als mechanisch-technisches Phänomen etwas mit Kunst gemein habe.
  17. Man kann nicht digital filmen. Film ist niemals digital, Filme sind Gegenstände. Das digitale bewegte Bild heißt Video. Analog filmen ist ein P(a)leonasmus wie elektronisch Video machen. Bertold Brecht: Unfug!
  18. Kamera mit totem oder Blankfilm laden, Feder ganz aufziehen. Mit Filzstift eine Marke auf den Film setzen, Federwerk ablaufen lassen, an selber Stelle wieder eine Marke anbringen. Film herausnehmen, Bilder zwischen den Marken zählen, dabei hilft ein Abschnitt von 50 Bildern Länge, den man z. B. an der Fensterscheibe anbringt. Sobald feststeht, wie viele Bilder das Federwerk durchzieht, z. B. 656, kann man daran gehen, diese Länge in der entsprechenden Zeit ablaufen zu lassen. Von Lauf zu Lauf Tempoknopf verstellen, bis es stimmt. Bei Tempo 18 wären es also gut 36 Sekunden. Zum Bestimmen des Offenwinkels z. B. ein Digifoto vom Verschluß mit langer Brennweite machen. Bild am Monitor groß machen, Winkel mit Equerre bestimmen. Danach ist die Rechnung (360°/gemessene Gradzahl) × Bildfrequenz = Belichtungszeit (Kehrwert). Beispiel: 360°/160° = 2,25 × 18 Bilder pro Sekunde = 1/40 Sekunde
  19. Müßt halt wieder mal ein paar Ingenieure hinüberschicken, die zum Rechten sehen.
  20. Da gab’s auch den Film ohne Titel, 1947, hat immer schön für Verwirrung gesorgt. In Zürich soll mal einer einen Kurzfilm angefangen haben, Dieser Film hat keinen Titel. Es ist nur Chaos entstanden.
  21. Ich erinnere mich gut an die Postangestellte, die beim Einsprechen der Filmtitel fürs Kinoprogramm unter Telefon 163 Awakennings sagte, das e betont. Unvergeßlich!
  22. Das Switar 12,5-1.5 ist eine sechslinsige Planar-Variante. Dafür darfst du 290 Euro verlangen.
  23. Warum soll harsche Kritik zu viel sein, gemäßigte nicht? Kritik heißt nichts anderes als Abspaltung, Zerlegung, Auftrennung. Siehe den Namen der Insel, deren Bewohner sich nicht als Griechen fühlen, sondern als Kreter. KRHTH
  24. Jetzt bist du zu weit gegangen, Helge. Du erlaubst dir zu sagen, Kritik wäre völlig fehl am Platz. Entweder nimmst du die Grundregel eines Forums an oder du quäkst andere Meinungen nieder. Entscheide dich.
  25. Wenn es etwas Positives an der Fernsehtechnik gibt, dann das Wegkommen von der Kathodenstrahlröhre. Das Pfeifen hat mich immer gestört, das gewölbte Bild, die statische Aufladung und die große Kiste. Dickes Bleiglas muß vornedran wegen der Wilhelm-Conrad-Röntgen-Strahlen. Die häßlichen Antennen kann man auch von den Dächern nehmen, aber kaum jemand tut das. Sorry, da bin ich nicht nostalgisch.
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