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Film-Mechaniker

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  1. Ich werde ganz bestimmt keins von den Dingern flicken, wenn es abliegt.
  2. Helge, dein Geheimnis bleibt, wie du alt und neu mit gut und schlecht gleichstellen kannst. Das Alte hat doch den Vorteil, durch die Jahre des Gebrauchs und des Herumliegens seine Schwächen und Stärken gezeigt zu haben. Bei Neuware sind noch keine Materialermüdung und Abnützung aufgetreten. Wenn ich also eine 70jährige Kamera überhole, sehe ich ganz genau, wo besonders sorgfältig zu schmieren und was nachzustellen ist, usw. Ich bin persönlich, zu dieser Voreingenommenheit stehe ich auch, Neuware gegenüber erst ein Mal sehr kritisch eingestellt. Der Dyson-Staubsauger einer Bekannten hat sie nur viel Geld gekostet, saugen tut er wohl ohne Saugkraftverlust, aber nervtötend pfeifend laut. Ersatzteile? Wegwerfartikel. Eine heutige Haushaltnähmaschine? Vergiß den Service. Bei IKEA kostet sie 89 Franken, ein Wegwerfartikel. Selbst die Bernina 555 mit dem Neupreis von 2745 Franken heute ist kaum reparierbar. Wenn die Elektronik aussteigt, wenn die Plastikschalen des Gehäuses brechen, wenn der Greifer verklemmt, du hast mit einer ablehnend sich verhaltenden Fabrik zu tun, mit einem Servicemenschen, den du zwar anrufen kannst, der dir jedoch rät, den Apparat einzusenden. Du hast keine Möglichkeit, die Nähmaschine vorbeugend zu unterhalten. Sie hat ja selbstschmierende Lager und was der Industrielügen noch mehr sind. Hier im Forum lesen wir immer wieder von Eumig-Mark-S-Projektoren, die nicht mehr auf Touren kommen. Ich hab’s schon mehrere Male geschrieben: Motorlager nicht errreichbar, Motoraufhängung zerbröselt, Hauptwellenlager laufen trocken. Modern und neu ist nicht unbedingt gut und günstig. Den Anwendungsfall Beobachten scheinst du nicht zu kennen. Durch den Sucher schauen, suchen (daher der Name), zusehen, abwarten, nachführen, Sekunden bis Minuten ohne Aufnahme. Vom genauen Scharfstellen am Monitor bin ich nicht überzeugt. Was heißt moderne Technik? Gibt es etwas Neues in der Filmmechanik? Das würde mich sehr interessieren. Was gibt es Neues in der Feinwerktechnik? Die angekündigte Kodak-Super-8-Kamera wird wie alle anderen einen Greiferantrieb haben, also einen mit Exzenter oder Kurvenscheibe bewegten Greiferrahmen oder -schieber, vielleicht einen Geradzuggreifer wie ein guter Projektor. Vermutlich nicht. Sie wird einen Umlaufverschluß wie gehabt besitzen, also gar keine moderne Technik, sondern Elemente, die seit dem 19. Jahrhundert in Gebrauch sind. Moderne Technik sind Carbonfaser-Verbundwerkstoffe, Nano-Technik, Starkmagnete, Ultrahartbeschichtung von Werkzeugen, Hochgeschwindigkeitzerspanen und Minimalmengenschmierung, Kernspintomografie, Feingewebe-Siebdruck, aber doch nicht Filmtechnik. Digitale Tonaufnahme müssen wir beiseite lassen, das hat mit einer Filmkamera nichts zu tun. Amateurfilm und Ton lassen sich darüber hinaus auch mit Digitaltechnik nicht leicht verbinden. Wenn es schon die Berufsleute beim Fernsehen nicht fertig bringen, Bild und Ton synchron bei mir ankommen zu lassen, wie soll denn jemand, der ein Loch von $2500 oder noch größer im Geldbeutel hat, Daten ab SD-Karte und nicht vorhandenen Projektor synchronisieren! Ansonsten bleibt man in der Digital-Technik mit Daten vom abgetasteten Film und entsprechendem Ton. Ich schreibe, die Filmmaterialien sind relativ zu Super-8 günstiger. Verhältnismäßig. Man kann auch sagen, Super-8 ist relativ teurer. Die Rechnung geht über die Bildflächen. Kodak Vision3 50 D Negativ kostet in 35 mm, 1000 Fuß (304 m), $769.45. Die entsprechende Länge des Materials in 16 mm, 400 Fuß (122 m), kostet $176.88. Die Super-8-Kassette mit dem Material kostet $25.96. Sie enthält 50 Fuß Film. Auf die 1000 bzw. 400 Fuß der größeren Formate gerechnet müssen wir den Preis von 4,444 Kassetten nehmen, das sind $115.37. Die Rohfilmpreise verhalten sich zueinander wie 4,35 zu 1 zu 0,65. Super-8 kostet mehr als die Hälfte der Filmbreite von 16, obwohl seine Bildfläche 3,25 Mal kleiner ist. Von 16 aus gesehen dürfte die Super-8-Kassette nur etwa $8.65 kosten. https://www.kodak.com/uploadedFiles/Motion/Products/Product_Information/Kodak-Motion-Picture-Products-Price-Catalog-US-Prices_Sept_2017_V9.pdf Umkehrmaterial kannst du im Moment gar nicht besprechen, weil Kodak bislang von Negativfilm und Abtastung spricht. Ein neuer Ektachrome ist nicht vorhanden, schon gar kein Preis. Ein neuer (alter) Ferrania-Farbenfilm ist auch nicht da. Nach Kopierdiensten für 8-mm-Filme wird immer mal wieder gefragt und das ist bei angebotenen Negativfilmen nicht abwegig. Die Entwicklungskosten brauchen nicht groß zu sein. Wie gesagt ist die Mechanik keine Hexerei, selbst mit einer Sperrklinke oder mit einem Sperrgreifer. Die beängstigenden Kosten stecken in ungünstiger Herstellung. Wer schon eine Super-8-Kamera zerlegt hat und etwas von der Materie versteht, erkennt weitgehend Stanzteile, Umformteile und Druckgußteile. Man darf nicht ans Herausspanen gehen. Bei einer Arricam geht das, die durfte auch 200'000 kosten. Mich dünkt, da verschwindet viel Geld im Rachen von Produktegestaltern, Béhar und Konsorten. Entsprechend sieht der Prototyp auch aus, er gleicht mehr einem Festplattengehäuse als einer Filmkamera.
  3. Man kann die angekündigte Kodak nicht mit der Beaulieu 4008 vergleichen, weil sie keinen optischen Sucher hat. Was für eine blöde Formulierung von mir, optischer Sucher, jeder Sucher ist optisch. Also, sie hat keinen Sucher. Die Bildüberwachung muß an einem Monitor gemacht werden, über ein LCD, einen elektronischen Bildschirm. Die angekündigte Kodak wäre eine Hybris aus Filmkamera ohne Sucher und Display in der Größe eines Smartphone, die Verquickung von Kodak Brownie und cellular telephone. Ohne Strom kann man nicht ein Mal etwas sehen, weil man nirgends einfach schnell durchschauen kann. Das Zubehör Sportsucher wird wohl nicht lange auf sich warten lassen. Für 2500 Dollar kann man sich heute eine sehr gute 16-mm-Ausrüstung zusammenstellen, bei der Kamera und Objektive vom Filmtechniker überholt und mit zwei Jahren Garantie versehen sind. 16-mm-Rohfilme sind im Vergleich mit den Super-8-Kassetten relativ günstiger. Im 16-mm-Format hat man auch Kopierwerksleistungen, wie Duplizieren, Kopieren und anständigen Ton. Von Projektion ganz zu schweigen Für 2500 Dollar kann man sich hetue eine 35-mm-Ausrüstung kaufen, deren Kamera einen Spiegelreflexsucher hat und deren Objektive einem alles eröffnen. Einzig Makro-Arbeit ist komplizierter als im 16-mm-Format. Die richtige Preiskorrektur wäre von 2000 auf 600 hinab gewesen.
  4. Es sind ja die Angebote gegen hohen Einstiegs- oder Sofortkaufenpreis, bei denen man aufpassen muß, Fotohändler oder Leute, die sich als Spezialisten ausgeben, einer in Frankreich nennt sich Conseiller-Expert en Valorisation de Patrimoine Cinématographiquede collection et d'utilisation. Von dem habe ich ein Angénieux P3 gekauft, das ich am Restaurieren bin. Ich habe heruntergehandelt, aber immer noch zu viel bezahlt. Egal, es ist es mir wert, ein 75-mm-Objektiv, das nur halb so lang ist wie das Kern-Yvar 75 und besser. Ist ja auch ein Fünflinser. Es kennenzulernen, finde ich interessant. Vor dem Zerlegen habe ich es noch kurz probiert und hatte den Eindruck guter Schärfe. Ich habe mich von den verschiedenen Fassungen verleiten lassen. Bei den jüngeren, „silberfarbenen“ P3 ist der Frontring nicht graviert. Ich führe eine Liste von Ciné-Objektiven vieler Marken für Normal- und Schmalfilmaufnahme. Bei Fragen gebe ich gerne mein Wissen weiter.
  5. Meine Güte, was hat mich nur geritten! Das Switar ist in Ordnung, das junge P3 auch, da fehlen keine Linsen. Bei diesem P3 der zweiten Baureihe ist die Frontlinse jedoch weg oder täusche ich mich?
  6. Man kann es ja versuchen: http://www.schutzcarbon.com/arc_carbon.html
  7. Hier ist so ein Opfer: Die Frontlinse wäre mit einem gravierten Nutenring befestigt. So sieht ein etwas älteres vollständiges P3 von vorne aus: Auch bei diesem RX-Switar fehlt die Frontlinse: Man muß wirklich gut aufpassen. Bei Zweifeln helfe ich nach Möglichkeit.
  8. Hallo, Freunde Es tauchen immer mehr Objektive auf, bei denen die Frontlinse fehlt. Ich habe mir kürzlich ein Angénieux P3 gekauft, dessen Frontlinse Kratzer hat. Es ist nicht so schlimm, wie man denken mag, der Kontrast geht ganz leicht zurück, aber auf die Schärfe haben Kratzer keinen Einfluß. Kratzer in hinteren Glasflächen haben ärgere Folgen. Nun ist im Allgemeinen die vorderste Glasfläche zerkratzt von unsachgemäßem Putzen. Kurzerhand entfernen immer mehr Leute das vorderste Glied, um auf Bildern einwandfreies Glas zeigen zu können. P3 verschiedener Serien ohne Frontlinse habe ich schon einige gesehen, eben erst auch ein Kern-Paillard-Yvar 36 mm, f/2.8. Die Objektive werden durch den Raub wertlos, das Yvar-Triplett wird auf zwei Linsen ruiniert, es entsteht kein brauchbares Bild mehr. Also Achtung in alle Richtungen, sei es bei einem alten Zeiss oder bei einem modernen Schneider. Die Welt ist unbeschreiblich dumm und frech geworden.
  9. Du hast so Recht. Ich habe vor ein paar Tagen ein Empfindungsmaximum gehabt. Von mir aus kann der Thread gelöscht werden, wenn ein Mod. mal vorbeikommt.
  10. Das meine ich doch auch, deshalb ersetzen u und e niemals ein ü. Ich wollte bloß provozieren.
  11. Aber sicher, Kondensator ist Kondensator. Was war die Kapazität noch gleich? 4 μF? Bin mir nicht sicher
  12. Filmate bianco-nero!
  13. Das wußte ich nicht. Pio Pion, auch erst in Erfahrung gebracht, ist der Name des Unternehmers, französischer Familien- und italienischer Vorname. Der Projektor heißt Pion 70-35. Um 1960
  14. Da wären noch Ernemann II National Seventy KP-15, KP-30, KP-50; Sowjetunion Incol (DP-70-Kopie), Brasilien Pio Pion 70-35
  15. Jetzt wird die Fragerei kindisch. Ruf’ doch bei den Pinewood Studios an, frag’ nach dem Lab General Manager und stelle die Frage. Ich habe noch keine numerischen Vergleiche mit Foucault’schen Miren angestellt. Das Thema unscharfe Projektion ist viel ernster. Wenn bei den Kinos die technische Grundlage für saubere Wiedergabe nicht vorhanden ist, wie soll man einen fruchtbaren Dialog mit den Produzenten führen? Tarantinos bzw. Weinsteins 100 Breitfilmtheater sind lange nicht alle top eingerichtet. Man bräuchte ein Mal eine Zusammenstellung und Rangliste aller je gebauten Projektoren für Todd-AO-Kopien. Ich mache einen ungeordneten Anfang: Philips DP 70 Philips DP 75 Zeiss-Ikon-Ernemann V Zeiss-Ikon-Prevost Favorit Pyrcon UP 700 Cinemeccanica Victoria 8 Fedi T 70 Frieseke & Hoepfner 99 Bauer U 2 Meopton UM 70 Century JJ Westrex 5000 Super Simplex für Fox Grandeur Über die sowjetrussischen Produkte wissen Kollegen bestimmt mehr.
  16. Nein. Gradation (Kontrast) und Dichte kann man gleich bleiben lassen, die Farben und insgesamt die Schärfe lassen nach. Selbst bei optimalen Bedingungen, das bedeutet in erster Linie inniger vollflächiger Kontakt von jeweils Ausgangsmaterial und Rohfilm, leiden Schärfe und Auflösung, weil ja jedes Mal eine neue Kornstruktur hinzukommt. Die Lichtführung beim Kontakten kann auch nicht perfekt sein. Immerhin ist das Bildformat so groß, daß eine 70-mm-Dupkopie noch bessere Projektion ergibt als ein Kontaktabzug von einem 35-mm-Original. Der ganze Mehraufwand mit Breitfilm wird durch unzureichende Kopiertechnik torpediert. Man will ja ein großes Bild präsentieren.
  17. Ein Kaufmann braucht sich bei der Technik nicht auszukennen, es gehörte jedoch zu seinem Berufsstolz, sich über den Kinotechnikmarkt ins Bild zu setzen und sich ebenso die Dinge von Kinotechnikern zeigen zu lassen. Das haben die Amerikaner uns immer wieder voraus: „Don’t tell me, show me!“ Aber wenn einer nur Gips im Schädel hat und Tomaten auf den Augen, sieht er halt auch kein schlechtes Bild an der Wand. Todd-AO und Entsprechendes (ISO 2467) hat die 3,25fache Filmbildfläche gegenüber dem Normalbild auf Normalfilm. Durch das größere Loch geht auch mehr Licht hindurch für eine gut drei Mal größere Bildwandfläche. Wenigstens so viel muß ein Kinotechniker dem Kinounternehmer sagen können. Unschärfe geht gar nicht.
  18. Filmprojektion, wie kommt das Bild zustande? Ja, da liegt’s, was in dem Schlaf für Träume kommen mögen . . . Lichtquelle, Beleuchtungs- und abbildende Optik gehören zusammen. Die Bestandteile müssen aufeinander abgestimmt sein. Ich glaube, davon schreibe ich seit Jahren.
  19. Seht euch das an, ein Unternehmen in New York verkauft diese Skulptur von 1960: Wie kann man den Film derart falsch einspannen, wenn am Projektor ein Schema angebracht ist? Will ja nicht weinerlich erscheinen, aber mir tut so etwas körperlich weh, gleich drei Mal verkehrt gemacht. Um die Tonköpfe herum ist es schon eine Leistung, derer ich nie fähig wäre. Oben auf der Blechhaube, die die Photozelle abdeckt, sitzt gewöhnlich ein Dorn, mit dem man falsches Einlegen verhindern wollte. Der fehlt und prompt geht’s in die Buchsen. Als Toupet hat man noch rote Amorce genommen, damit man die Untat richtig gut sieht.
  20. An dieser Stelle hätte ich eine Bitte an alle: Unter- und überbelichten als Begriffe verwenden, wenn es wirklich zu wenig bzw. zu viel ist. Ansonsten heißt es traditionell, auch in der Literatur, knapper oder reichlicher belichten. Nur so ein sprachlicher Anspruch von mir
  21. Richtig. Bei den Empfindlichkeitssystemen sind zwei verblieben (von einst etwa einem Dutzend), ASA-ISO und DIN. Das DIN-System ist logarithmisch, jeweils drei Stufen entsprechen Verdoppelung oder Halbierung eines Wertes. Das ASA-ISO-System ist linear, doppelt große Zahl bedeutet doppelte Empfindlichkeit.
  22. „Eine Blende“ bedeutet eine Blendenstufe. Die Blendenstufen sind nach internationaler Übereinkunft die Reihe der mathematischen Verhältnisse zwischen Brennweite und Durchmesser der Irisblendenöffnung. Wenn das Objektiv 100 Millimeter Brennweite hat und die Irisöffnung den Durchmesser 25 Millimeter, dann ist das so genannte Öffnungsverhältnis 1:4 oder f/4. Weil die Fläche der Iris- oder allgemein der Blendenöffnung sich im Quadrat zum Durchmesser verändert, verdoppelt oder halbiert der durchgelassene Lichtstrom sich mit einer Stufe. Bei f/4 tritt doppelt so viel Licht durch wie bei f/5,6. Woher stammen die seltsamen Zahlen 2,8 oder 5,6 oder 11? Sie sind die gerundeten Quadratwurzelzahlen der Reihe 1, 2, 4, 8, 16, 32, usw.: √1 = 1 √2 = 1,414213562373095 √4 = 2 √8 = 2,82842712474619 √16 = 4 √32 = 5,65685424949238 √64 = 8 √128 = 11,31370849898476 √256 = 16 √512 = 22,62741699796952 √1024 = 32 √2048 = 45,25483399593904 usw.
  23. Wir kennen heute eigentlich nur die genormte Spule H für Kinefilm, das H steht für hundred (feet), hundert Fuß Film (30,4 m). Nach ISO 3047 soll der Durchmesser des Spulenkerns 32 mm sein. Es gab aber Tageslichtspulen mit kleinerem Kern entsprechend den Filmkernen B und A. Kern B ist der jüngere mit Außendurchmesser 30 mm und Halbzollbohrung. Kern A hat Außendurchmesser ein Zoll und Bohrung 8. Wenn wir eine Filmdicke von 0,13 mm annehmen und einen Außendurchmesser des Wickels von 90 mm, die Spule H darf höchstens 92 mm groß sein, dann können wir auf die Spule H 42,75 m oder 140 Fuß wickeln. Auf eine Spule mit Kern 30 passen 43,5 m oder 143 Fuß, auf eine Spule mit Einzollkern 45,16 m oder 148,5 Fuß. Im Prinzip kann man einen Eyemo auch mit Film auf Kern laden und die 92 mm überschreiten, mit etwas erhöhtem Risiko von Filmrandschäden und Transportproblemen durch Anhaken des Films an Werk- oder Deckelbauteilen. Zwischen Einzolldorn und angenommenem Wickel- durchmesser 95 mm haben 50,74 m oder 166,9 Fuß Platz. Das sind bei 24 B./s eine Minute und 50 Sekunden. Bei der Filmdicke 0,12 mm bringen wir 46,3 m oder 152, 3 Fuß auf die Spule H. Auf 30-mm-Kern-Spule passen 47,12 m oder 155 Fuß und auf Einzollkernspule 48,9 m oder 160,8 Fuß. Bis zum Maximum von 95 mm könnte man 54,98 m oder über 180 Fuß laden, zwei Minuten bei Tempo 24. Kurz: Ich bin mir sicher, daß das gemacht wurde. Selbstverständlich kann man auch mehr Material in ein Magazin legen, wenn man kleinere Kerne nimmt und bis an die Grenze geht. Vielleicht hat jemand Zugang zu einem Original aus den späten 1930er Jahren und kann die Dicke messen. Vielleicht können wir sonst etwas über Filmdicken in Erfahrung bringen, es kommen Materialien von Agfa in Frage, von DEKO, Eisenberg, Fotochema, Zeiss-Ikon alias Goerz, Hauff, Kranz, Mimosa, Perutz, Schleußner. Die oben genannten Werte sind nur rechnerische, in der Praxis muß man mindestens etwa 40 cm oder eineinhalb Fuß abzählen, weil man ja Material zum Einspannen braucht. Offenen Film auf Kern spannt man in einem Wechselsack ein. Es ist mir vollkommen bewußt, daß an der Front oft keine Möglichkeit besteht für Experimente. Andererseits kann ich mir vorstellen, daß es größere Spulen mit Außendurchmesser 3.75" oder 95,25 mm gege- ben hat, die haben im Eyemo gerade noch Platz.
  24. Friedemann, ich habe bis human progress gelesen und damit konnte ich aufhören. Welchen menschlichen Fortschritt habe ich verpaßt?
  25. Gut überlegt, doch vor den Schneiden muß das Material seitlich geführt sein, sonst werden die Streifen auch krumm. Du beginnst langsam zu verstehen, was alles dazugehört. Das Internet der Dinge und alle künstliche Intelligenz ersetzen unseren Geist nicht.
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