-
Gesamte Inhalte
7.772 -
Benutzer seit
-
Letzter Besuch
-
Tagessiege
200
Inhaltstyp
Profile
Forum
Galerie
Alle erstellten Inhalte von Film-Mechaniker
-
Ich würde nicht Rodinal verwenden, was ein Entwickler mit Kanteneffekt und einer ganz eigenen Charakteristik ist. Die reduzierende Substanz, das Para-amino-phenol, verursacht ganz anderen Silberwuchs als Hydrochinon. Dieses ist die eigentliche Entwicklungssubstanz vieler so genannter Normalentwickler, die eine mehr im Raum verteilte, wie soll ich sagen, eben die klassische Silberwolle, bilden. Dichte und Kontrast eigentlich gut belichteter Aufnahmen können durch unterschiedliche Reduzierer erheblich auseinander gehen. Rodinal ist eher der Standentwickler, d. h. das Material bleibt im Bad stehen, Hydrochinon-Metol- (klassisch) oder Hydrochinon-Phenidon-Entwickler sind Bewegungsentwickler. Sie wirken am besten, wenn sie das Material ununterbrochen umströmen. Mit Rodinal hat man einen feineren Silberniederschlag, mehr an der Filmoberfläche liegend. Die Niederschlagsgeschwindigkeit spielt eine wichtige Rolle in dem Theater. Um es in Erinnerung zu rufen: Bei üblichen Dichten und Kontrasten erfolgt etwa eine 100millionenfache Verstärkung des Keimsilbers! Die spielt sich besonders am Anfang rasend schnell ab, zuerst in gewitterartiger Entladung der Ionen von der Oberfläche her nach innen, dann mit der Reaktionsgeschwindigkeit, wie sie unter Molekülen herrscht, und gegen Ende der wenigen Minuten Badzeit etwas langsamer, weil die Gelatine schon aufgequollen ist. Behält die 80 ISO bei, aber entwickelt mit konstanter Agitation nach einem klassischen Rezept, wie ID-11/D-76, 25 Prozent kürzer. Dann kommt’s gut.
- 59 Antworten
-
- ergebnisse
- p30
-
(und 1 weiterer)
Markiert mit:
-
Ja, klar, vorgestern bin ich zu einem Geschäft geradelt, um eine Spezialität zu kaufen. Im Laden ist sie teurer, als wenn man übers Netz kauft. Der Hinweis lautet mit Bedienung und Beratung. Da war eine junge, attraktive Einzelhandelkauffrau, wie ich erfuhr. Es hat sich herausgestellt, daß sie den selben Namen hat wie ich. Bei den vier Fotohändlern hier sieht es ein wenig schlechter aus. Das ist jetzt englischer Humor.
-
Das gefällt mir, noch 4 Milliarden 294 Millionen 965 Tausend und 292 Liter Reichweite! Schöne neue Welt!!!
-
Martin, du nimmst es hoffentlich leicht, aber das ist so eine mythische Geschichte der lumiéristes. Louis L. erzählte gerne, daß er in einer schlaflosen Nacht die Inspiration für einen Apparat von der Nähmaschine bekommen habe. Die schlaflose Nacht nimmt man ihm ja ab, doch den Prototypen des Domitor baute der Chefmechaniker der Fabrik in Lyon, Charles Moisson. Wer nun den Einfall hatte, wird wohl nie festgestellt werden können, auf jeden Fall war der Prototyp tatsächlich ein Einstechapparat. Beschichtetes Papier wurde im Lauf perforiert. Nach dem Entwickeln konnte man das Papier einölen, um es durscheinend zu machen. Für die Projektion ist Papier nicht brauchbar. Die Brüder mußten einsehen, daß sie genug zu tun haben werden, Celluloid zu beschaffen, so daß sie die weitere Konstruktion des Apparates einem Ingenieuren übergaben, dem damals schon berühmten Jules Carpentier. Von der New York Celluloid Company konnten sie Celluloidband importieren, das sie auf ihren Plattenbeschichtungsanlagen mit der Emulsion „Etiquette bleue“ versahen. Es war jedoch zu stark, zu dick. Der Chemiker Victor Planchon vom Ärmelkanal brachte im Herbst 1895 die Rettung mit dünnerem und weicherem Celluloid. So sah er aus:
-
Also ich bin ja einer von den Alten und bei mir funktioniert die stille Werbung am besten. Ein gut gestaltetes Plakat, ein Emaille-Schild, sorgfältig gemachte Drucksachen mit verbindlichen Angaben, das Produkt selbst als Warenmuster und ansprechende Auslage von Händlern, die sich auskennen. Die Vermittlung erzählt vom Verkauf: Wenn es keine gibt, dann weiß ich, da will bloß jemand schnell etwas umsetzen wie die Strandläufer mit ihren Lederwaren aus Marokko. Hinter einem Plakat steht ein beträchlicher Aufwand, das kann man nicht eben so mit dem Farbroller malen. Firmenschilder, schon der Firmenname, sind mir einfach sympathisch oder nicht. Die Agfa-Raute verfehlt ihre Wirkung bei mir nicht, man hat dann noch den Kontrast zwischen Preussischblau und Orange eingesetzt, das weckt auf. Fuji hat ein aggressives Grün gewählt, beim gelben (ehemaligen) Riesen gab es eine beste Zeit der Corporate Identity, und zwar von 1935 bis 1970 mit der serifenbetonten Schrift allein. Der von der Super-8-Kassette abgeleitete Keil trat in Konkurrenz mit dem Wort Kodak, was kontraproduktiv ist. Ferrania ließ einen Grafiker so ein spazierendes Männchen aus dem F machen, das sah kindisch aus. Warenmuster sind zu Gunsten einer Bilderflut aus der Mode gekommen, wirklich schade. Klar kann man sich bei IKEA selber den besten Eindruck von der Ware machen, indem man durchs Labyrinth schlendert, aber daneben werden Kataloge gedruckt und übers Internet Bildchen über Bildchen geschaltet. Ich finde, bei Verbrauchsgütern, wie es Foto- und Kinefilme auch sind, muß entweder ein packendes Logo her oder dann die Ware selbst. Wer anders als die Fotohändler, deren Geschäfte man besuchen kann, trägt die Rolle des Vermittlers besser? Die legen mir die Packung auf den Ladentisch, die Versuchung kann wirken. Pixelbildchen, schlecht oder falsch geschriebene Angaben auf Internetseiten, das stößt mich ab. Ich habe kürzlich als Ausnahme ein Paar Schuhe per Internet gekauft, da war ein sehr günstiges Angebot, ich mache das nicht mehr. Etwa ein Dutzend E-Mails von der Firma und von der Post, vierzehn Tage Warten auf eine Bestätigung, nachdem es erst hieß, der Artikel wäre nicht aufzufinden, das Chaos. Ich werde wieder zu Al Bundy gehen. Wie ich schon ein Mal geschrieben habe, könnte und sollte Film Ferrania ihre Produkte sachgerecht bewerben, das heißt in Projektion, dort wo noch Film projiziert wird. Es gibt immer noch Kinos, wo Filmkopien gespielt und Dias gezeigt werden. Da gehören sie hin. Mit Filmprojektion kann auch ein Fotohändler auffallen. Im Spätherbst in Rückprojektion am Schaufenster, Karussel-Diaprojektor im Endloslauf, 8-mm- oder 16-mm-Projektor mit Endlosschleife, Projektion im Schaufenster von der Seite gezeigt, es geht nur darum, daß man den Vorgang sieht. Kinder kennen ihn nicht, die werden wie magnetisch angezogen. Mir erzählt so eine Aktion, daß da nicht eine Wurst am Drücker ist, sondern jemand Aktives, jemand Lebendiges. Film Ferrania hätte schon längst 35-mm-Werbespots auf P30 drehen können. Wird so einer am Filmfestival von Locarno laufen?
-
trocknung Neue Trockentrommel bis 35m 16mm Film
Film-Mechaniker antwortete auf Sandro Proske's Thema in Schmalfilm
Meine so, vor 17 Jahren: -
Aber natürlich, ich wollte nur den Englischgeilen erklären, auf wessen Pferd sie sitzen. Man spricht deutsh
-
Nicht ganz, grading (U K) und timing (USA) sind die Jahrzehnte alten Ausdrücke beim Film. Color correction ist Teil der Lichterbestimmung, eben des grading oder timing. Farblicht(er)bestimmunf auf Deutsch, genau das ist es auch, man legt die Kopierlichter fest, Zahlenwerte zwischen 0 und 50 je für die Kopierlichtfarben Rot, Grün und Blau. Eine Zahlenstufe bedeutet den Dichteunterschied von log 0,025 des entwickelten Materials. 50 × log 0,025 = log 1,25 oder Kontrast 1:10,3 oder etwas weniger als 3⅓ Blendenstufen. Subtraktiv wirkende Farbenfilter sind in log-0,025-Abstufung erhältlich. Da die subtraktive Farbenmischung das ältere System ist, wurde die selbe Stufung für die jüngere additive Mischung übernommen. Die Fernseh- und Videowelt hat einfach die Filmausdrücke übernommen.
-
Lichtton ist zu teuer für Amateure. Klar, als Spinner und wenn man das nötige Geld dafür hat, darf man professionelle Technik in Anspruch nehmen, warum nicht? Der Ablauf, Entschuldigung, der work flow ist: Aufnahme auf Magnettonband, vorzugsweise mit quarzgeregeltem Gerät; Klappe Aufnahme oder Umspielung auf Magnetfilm (wie der Bildfilm perforiertes robustes Magnetband) Sychronlegen und Schneiden parallel zum Bild mit passenden Geräten (Synchronroller mit Magnetköpfen, Moviola, Steenbeck, Atlas, etc.) Mischung der drei Magnetfilmbänder Dialog, Geräusche, Musik zum Meisterband, Entschuldigung: master Tonnegativ davon und letztlich Bildtonkopie Man kann es natürlich ganz ursprünglich machen, das Wort archaisch wollte ich vermeiden: Aufnahme mit Tonkamera auf Tonaufnahmefilm, von Vorteil mit Synchronmotoren im selben Netzstromkreis, Entwicklung Tonkopie samt Entwicklung Synchron- und Schnittarbeiten mit passendem Gerät Mischung wie oben beschrieben, aber wieder auf Tonaufnahmefilm Bildtonkopie ab Bild- und Tonnegativ Das Wissen ist nicht verloren gegangen. Man entferne sich vom Computer und lese Bücher, vielleicht in der Bücherei eines Filmarchives. Filmarchive haben irre viel tolle Literatur. Einige gute Bücher, fast wahllos: Milton Lustig: Music Editing for Motion Pictures. New York, 1980 Ernest Walter: The Technique of the Film Cutting Room. London, 1969 L. Bernard Happé: Basic Motion Picture Technology. London, 1971 Ingo Petzke: Das Experimentalfilm-Handbuch. Frankfurt am Main, 1989 Joachim Polzer (Hg.): Zur Geschichte des Filmkopierwerks. Potsdam, 2006 Kodak-Publikation H-1 DE (deutsch), Kodak Motion Picture Film. CAT 155 2280 Wir haben in Basel noch einige Tonstudios. Eines hält eine Batterie Albrecht-Mf.-Läufer bereit für 35, Split und 16. Man kann da aufnehmen und mischen. „Mischen possible“
-
Man ist kein Spinner, wenn man Doppelacht filmt. Diese verächtliche Spitze, die immer von Super-8ern kommt, disqualifiziert nur sie selbst. Man ist auch kein Spinner, wenn man 9,5 mm pflegt. Es gibt Schlallplattenliebhaber, Fans von Kassettenrekordern, sogar Automobil-Oldtimer-Anhänger. Habt Ihr es mitbekommen, in mehreren Ländern will man vom Verbrennungsmotor wegkommen. Du hast Recht, es wird sehr wenig Achtmillimeter gefilmt. Es wird aber auch ganz seltsam Werbung dafür gemacht, zumeist nämlich keine. Bei Kodak ist die Hauptaussage der Widerspruch. Man will Filme verkaufen, redet von einer Renaissance des Films, läßt Interessenten dann jedoch auflaufen. Super-8-Filmer, denen man eine neue Kamera schmackhaft machen will, sollen Farbnegativ verbrauchen und kein Projektionspositiv erhalten können. Sie sollen Daten vom Einlesen ihrer Filme übers Internet laden, das ist volle Selbstbelügung unter der Überschrift Film. Wann die Kamera erhältlich sein wird und wann ein neuer Ektachrome dazu, weiß bei Kodak augenscheinlich niemand. Ist das die geistige Verfassung, die man heute haben muß? Es gibt von keinem Filmformat mehr technisch gute Geräte, dreckbillig, als von Doppelacht. Mit geschickter Werbung wäre da einiges zu machen, da bin ich mir sicher. Lebt Film Ferrania denn von den Kleinbildportionen P30, die sie gegenwärtig verkaufen? Sie portionieren und verpacken ja nicht selber, haben das abgegeben. Da ist doch kaum Gewinn drin. P30, ich mache die Rechnung gerne vor, macht beim Verkaufspreis von, sagen wir, € 8 das Doppelachtspülchen 1000 Verkäufe. Ergibt € 8000 für rund 1170 Quadratmeter Film. Bei Gestehungskosten von € 10 pro Quadratmeter € 3700 Verlust. Behalten wir den VP bei, müssen wir den Absatz für Gleichstand von Aufwand und Ertrag auf 1463 Einheiten steigern. Warum soll das nicht möglich sein? Die Konkurrenz, weltweit, besteht gerade aus Foma Bohemia mit dem Fomapan R, der in den USA $14.99 kostet, aus Resten an Kodak PXR und TXR, als Cine-X und ähnlich da und dort noch viel zu teuer im Handel, aus dem Angebot von Kahl und fertig. Adox CMS 20 II ist nicht in 2 × 8 erhältlich. Um mich noch deutlicher auszudrücken: Die Werbung und die Angebote bei 16 mm sehen gleich traurig aus. Einzelne Filmhersteller sind nicht in der Lage, alle Filmportionen gleich lang abzuschneiden. Foma Bohemia und FilmoTec geben kaum mehr Länge als die nominelle ab. 406½ Fuß bei den Dunkelkammerpackungen von Foma sind zu wenig. Von FilmoTec will man wenigstens 108 Fuß auf Tageslichtspule, was nicht garantiert wird. Von Kodak gibt es nur noch TXR 7266 in 16 mm und nur einseitig perforiert. Auf der Broschüre mit den allgemeinen technischen Angaben ist eine Frau abgebildet mit einem Ciné-Kodak K-100 in Händen. Für ältere oder anspruchsvollere Geräte bekommt man kein Material, ich meine zum Beispiel die Mitchell 16. Film Ferrania schweigt auffällig zu irgendeinem Film im 16-mm-Format. Es fehlt einfach brutal an der Verbindung Filmfabrik-Markt. Der fand früher über die örtlichen Fotohändler und die Labore statt. Beide sind fast ausgestorben. Kauft Ihr Kaugummi übers Internet? Das wäre doch Quatsch und so ist es beim Schmalfilm. Das Händlernetz muß wiederbelebt werden. Hier in Basel gibt es vier Fotofachgeschäfte. Wenn ich dort nach Schmalfilm frage, falle ich in die Rolle dessen, der sich auskennt. Der Zustand ist unerträglich.
-
Das kann gehen, wenn sie genau die Lücke schließen, die Foma Bohemia, FilmoTec, Kodak, Ilford, Adox, Fuji, Lucky und wer auch immer noch nicht wahrnehmen: ein panchromatisches Universal-Schwarzweißmaterial mittlerer bis niedriger Empfindlichkeit mit farbloser Triacetatunterlage. Wenn es viel Silber enthält, kann man es mit Erfolg umkehrentwickeln, es ergibt Negative mit großem Belichtungsspielraum. Wenn es dann noch ultrakurzzeitempfindlich ist, kann man es auch für Tonspuren benutzen. P(ancromatico) 30 für 30 Scheiner-Grade ( = 20 DIN, ASA-ISO 80) kommt dem recht nahe, was ich so gesehen und gelesen habe. FilmoTec ist dem Ziel eigentlich am nächsten mit ihrem orthochromatischen TF 12, der einen Unterguß als Lichthofschutz besitzt, der beim Entwickeln entfärbt wird. So ein Film, man könnte ihn Europan taufen, muß richtig wohlfeil auf den Markt getragen werden mit knackiger Werbung und — billig! Als 16-mm-Film günstiger als Fomapan R, unbedingt; als Doppel-8-Ware zu einem einstelligen Preis das Spülchen (ohne Entwicklung). Er muß auch in größeren Portionen erhältlich sein, 400 Fuß für den üblichen Magazinbetrieb, aber auch zum Beispiel 1200 Fuß, damit man eine Auricon Super 1200 hervornehmen kann. Bei Kinefilm macht man das Geld mit Menge, da müssen die Kilometer laufen. Unten heraus bei den 1,6-Meter-Abschnitten als 135er macht man das Geld mit Überteuerung, aber das weiß ja jeder.
-
Tonfilmtempo ist im Kino weltweit 24 Bilder in der Sekunde, am Fernsehen in Europa traditionell 25. Es gibt Kinoprojektoren, die mit 25 B./s laufen, sie sind jedoch in der Minderzahl.
-
Leichter herzustellen als Super-8; das Trennen wird verschoben und man kann 16er Perforierapparate einsetzen.
-
Ja, klar, P30 Alpha. Film Ferrania ist eine Filmfabrik, sie stellen einen Schwarzweißfilm her und planen die Fabrikation eines Farbenmaterials. Erst fand ich das mit dem P30 auch doof, habe aber meine Meinung geändert. Weitere Materialien neben Fomapan R sind eine gute Sache. Was habt Ihr nur alle gegen Schwarzweiß?
-
In einem anderen Forum erzählt der Amerika-Vertreter von Film Ferrania, Dave Bias: Nothing is off the table as far as we're concerned. Perforated, finished and branded films will have priority for quite some time because they typically go directly to individual customers. Unperforated rolls are typically assumed to be B2B transactions - something we cannot do until we are meeting B2C demand. In fact, because "regular" 8mm film is infinitely easier to produce, it's likely that we will produce a small batch to release alongside Super 8 - just to see how it goes. We have already had a conversation about this as a future prospect because there are so many working 8mm cameras out there that are currently performing decorative duties on fireplace mantles and side tables... To get to the point where direct demand is met and we can open ourselves up for other types of sales - we will first need to expand our capacity at least 80x what it is today. This is all doable with the equipment we have in storage, adding some staff, running the precision coater 24-7 (and eventually, commissioning some new equipment). But the timeline to get to this point is measured in years, not months. Übersetzung: Was uns angeht, ist nichts vom Tisch. Perforierte und verpackte Ware mit einem Handelsnamen wird für eine längere Zeit Priorität haben, weil diese im Allgemeinen direkt zu den Verbrauchern geht. Unperforierte Rollen werden von Handelsbetrieben abgenommen, etwas, das wir nicht tun können, bis von da Nachfrage kommt. Weil Doppel-8-Film viel leichter herzustellen ist, werden wir wahrscheinlich eine kleine Auflage davon machen neben Super-8, einfach um zu sehen, wie das läuft. Wir haben schon ein Gespräch darüber geführt als Aussicht, da es so viele funktionierende 8-mm-Kameras gibt überall, die zur Zeit nur schmückende Pflichten erfüllen auf Kaminsimsen und Anrichtetischen. Um dahin zu gelangen, wo offene Nachfrage befriedigt wird und wir uns für andere Verkaufswege öffnen können, müssen wir zuerst unsere Leistung um mindestens das 80fache von heute steigern. Das ist möglich mit der Ausrüstung, die wir im Lager haben, mit zusätzlichen Angestellten und der Gießanlage im ununterbrochenen Betrieb und vielleicht noch weiteren Neuanschaffungen. Nur mißt der Zeitrahmen dafür sich in Jahren, nicht Monaten. http://www.apug.org/forum/index.php?threads/hello-apug-from-film-ferrania-part-2.128272/page-117#post-1947233
-
Wir brauchen den Kinematografen wirklich nicht neu zu erfinden. Die elektrisch-elektronische Welt von heute hat offensichtlich keine Begriffe von Mechanik. Wie Friedemann sagt, ist der Ansatz mit Schrittmotor falsch, und zwar weil die zu beschleunigenden und zu verlangsamenden Massen zu groß sind. Ein Greiferrahmen oder ein halt näher beim Film angetriebener Greifer kann recht leicht gehalten werden. Durchgängig gleichbleibender Antrieb, am besten von einer Asynchronmaschine, ist der richtige Weg, wenn’s beim Preis auch noch stimmen soll.
-
Es ist und bleibt Schwachsinn. Die Ligatur ß, dieses Fremdwort ist verwandt mit Legierung, ligari (Infinitiv passiv) = verbinden, ist seit dem Umschwenken vom Fraktur- zum Lateinsatz ein Überbleibsel, ein Rest. Sie ist kein Buchstabe, wie es bei Wikipedia heißt, sondern eben die Verbindung oder der Zusammenzug von zwei Zeichen auf eine Letter. Deren gab es im Bleisatz manche, um die Satzarbeit zu erleichtern. Das ß besteht aus zwei Gemeinen, Kleinbuchstaben. Daraus eine Versalie machen zu wollen, ist schon Beweis völliger Unkenntnis der Typografie. So etwas nun auch noch in die Schriftregelung aufzunehmen, ist für mich Barbarei. Deutschland, ich verliere meine Achtung vor dir als Land der Dichter und Denker. Gleichzeitig, dies als Trost für alle, gewinne ich dem offiziellen Deutschland wieder etwas ab, seit es sich von den Türken nicht mehr alles gefallen läßt.
-
Das ist einfach nur Blödsinn.
-
Geschlossen schreibt man nicht mit Scharf-s. Es ist so falsch wie die Verwendung der Ligatur ß im Versalsatz (Großbuchstaben), wie z. B. IMBIß oder das hier: Der Hintergrund ist Fraktursatz. Um den zu beherrschen, braucht es schon ein wenig Anstrengung. Ich liebe Fraktur. Filmt schwarzweiß!
-
-
Eastmancolor-Positiv
-
Ausgangsmaterial und Rohfilm gemeinsam auf eine Spule wickeln, Schicht auf Schicht, Ausgangsmaterial innen. Es soll mit dem Rücken zum Bildfenster laufen, Schicht gegen Kamerainneres. Beim Einspannen je ein Bild Unterschied in den Filmschleifen lassen. Betrifft nur Kameras mit Wickelzahnrollen. Objektiv abnehmen oder wenn nicht möglich, auf Unendlich stellen und weißes Papier in etwa 40 cm Entfernung mit zwei Lampen beleuchten oder von der Sonne bescheinen lassen. Der Greifer sollte zwei Filmdicken packen, sonst Mechanikerarbeit. Eher langsam kopieren, d. h. mit 12 bis 8 B./s
-
Nolan: we need filmprojectors/prints forever
Film-Mechaniker antwortete auf cinerama's Thema in Talk
Volle Zustimmung. Meine erste Französischlehrerin, Mireille Grosjean, ist keine Schönheit, aber sie hat diesen spröden Charme, dem ich leicht erliege, und sie spricht fantastisch schönes Französisch. Dann kam Madame Werner, eine richtige dame mit riesenhafter schwungvoller Handschrift an der Wandtafel, das müßte jeder Schüler gesehen haben, wie diese Frau mit Kreide schreiben kann. Sprachlabor? Klar! „Wer hätte nicht durch diesen Schitt hindurchgemußt“ (Sandra Löwe). Der Geruch vom warm werdenden Siemens 2000, oh, ja, und Diaschieben an der Uni, unwiederbringlich. Glasdias 8,5 × 10. The medium is the message, Marshall McLuhan -
Preisausschreiben Wer findet es heraus?
Film-Mechaniker antwortete auf Film-Mechaniker's Thema in Schmalfilm
Bei manchen Objektiven ist der Schärfetrieb (gutes Wort, nicht?) vorne und der Blendenring hinten. An den Gewindestiften liegt es nicht. Solche Gedanken gefallen mir viel besser. Immerhin ist die Besetzung einer Geschäftsleitung durch die Jahre nicht immer gleich. 1954 starb der Direktor Edouard Thorens, der bis 1937 noch zusammen mit Albert Paillard an der Spitze war. In den 1950er Jahren war richtig etwas los in der Schmalfilmerei. Die Arriflex 16, die H-16 Reflex, die Eumig C 16, dann die Beaulieu Reflex 16, darauf verstellbarer Verschluß bei der H-16 RX, usw. 1957 hörte man bei Bell & Howell mit dem Bajonett am Filmo 8 auf, es gab fortan nur noch D mount, wodurch auch die Adapter überflüssig wurden. 1958 brachte Taylor-Hobson eine neue Reihe C- und D-mount-Objektive heraus, zum Teil sehr gute übrigens. Bei der Konkurrenz gibt es eigentlich keinen vergleichbaren Objektiv-Revolver. Die Beaulieu TR 8 kam 1959 auf den Markt, die Fairchild Cinephonic für drei D-mount-Objektive 1960. Die LD-8 von Pierre Lévêque war seit 1947 erhältlich, ihr Revolver ist jedoch kleiner und packt die Objektive sehr eng aneinander. Ich glaube, wir müssen wirklich in den 1930er Jahren nach Patenten graben. -
Preisausschreiben Wer findet es heraus?
Film-Mechaniker antwortete auf Film-Mechaniker's Thema in Schmalfilm
Mit dem Auflagemaß hat die Sache nichts zu tun. Es wird mit einer Bügelmeßschraube über die Bauteile zwischen Objektiv und Film gemessen. Manchmal nimmt man auch einen Feintaster, der in einer Halterung sitzt, die am Gewindestutzen aufliegt. Eine Parallelunterlage oder ein Endmaß liegt an den Filmlaufflächen auf. Man kann das Paket auch auf die Meßplatte legen. Ziemlich einfach Ein Objektiv, bei C- und D-Fassung-Objektiven wird eigentlich immer das gesamte System längs der optischen Achse bewegt, wird mit dem Nennauflagemaß von einer feinen Mattscheibe entfernt befestigt, sprich: in eine Vorrichtung geschraubt. Die Mattscheibe wird mit einem Mikroskop betrachtet. Am Objektiv sind in den meisten Fällen drei oder vier Gewindestifte angewindet, aber noch noch lose. Jetzt stellt man auf den Horizont scharf und zieht dann die Stifte an. Man kann auch mit einer speziellen Hilfsoptik, Spiegel und Kollimator auf Unendlich stellen. Viel größerer Aufwand, Unterschied kaum feststellbar Bei Zoom-Objektiven ist die Grundoptik fest eingebaut, fokussiert wird mit der Frontgruppe. Beim abgebildeten Modell erkenne ich die Seriennummer 134432, was Baujahr 1957 ist, eine der jüngsten H-8 mit den Aussparungen in der Revolverscheibe. Wenn man an Patente denkt, paßt die Schweiz mit 20 Jahren Laufzeit. Es könnte sich um etwas handeln, worauf ab 1937 Patentschutz bestand. Wir müssen wohl in jener Zeit suchen.