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Gigabitfilm hat’s zum Ciné-Film geschafft, 2002 in 35 mm, 2005 in 16 mm, und die Entwicklungschemie ist überhaupt nicht zickig. Die ersten Aufnahmen entstanden mit einer Arriflex 35 BL II und einer Paillard-Bolex H-16. Die Originale sind bei mir. Ich habe Kontakt-Duplikate auf Gigabitfilm 40 in 35 und 16 gemacht. Das Geheimnis fehlerfreier Entwicklung liegt in der Agitation, aber man macht sich lieber lustig über Maurerbütt und so als selber ein Mal in größeren Behältern im Dunkeln zu entwickeln. In beide Drehrichtungen bewegen und rütteln reicht nicht aus. Das muß andauernd strömen.
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https://www.youtube.com/watch?v=BgPDF0hpwzA Man kann auch selber elektrolytisch Silber gewinnen.
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Übergeordnetes Thema, worüber geordnet? Eine Anmerkung von mir wäre, daß es kaum Gespräche gibt über die Projektion. Immerhin ist das hier ein Vorführerforum. Daß zu Negativfilm gegriffen wird, der seit einiger Zeit auch in Super-8 erhältlich ist, verstehe ich im Lichte der Abtastung. Sobald man bei Kodak jedoch von PXR, TXR, Ektachrome und sogar Kodachrome spricht, scheint die Projektion kein Thema zu sein. Klar kann man auch Umkehroriginale scannen, doch Sinn und Zweck von Umkehrfilmen ist die Projektion. Man kann doch nicht für Kodachrome schwärmen, wenn man es eingelesen hat und sich eine Darstellung mit LCD oder (O)LED anschaut. Es gibt keine neuen Schmalfilmprojektoren. Es gibt kaum neue Normalfilmprojektoren. Es gibt keine neuen Dia-Projektoren, egal welches Format. Gegenteilige Informationen sind willkommen. Sind denn alle geistesgestört oder wird von Kodachrome einzig die Haltbarkeit wahrgenommen? Die wäre immerhin ein Grund, es zu kaufen. Aber sonst?
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Damit sind wir wieder beim Kern des Aufbewahrens-Erhaltens-Archivierens. Den Ton kannst du von der COMMAG-Kopie auf Mf. umspielen, du kannst ihn numerisieren, auf DVD brennen, die Daten als Pixel auf Film ausbelichten. Die Farben erhältst du nur mit Auszügen auf archivfest verarbeitetem Schwarzweißmaterial. Ist das die Aufgabe von Privaten? Wenn jemand das Geld für Farbenauszüge ausgeben kann und will, bitteschön. Ansonsten finde ich jedes Jammern über den Verfall geliebter Streifen naiv. Filme gehen kaputt, Bücher gehen kaputt, alles. Wir sollten uns wirklich überlegen, was erhaltenswert ist, und entsprechend Triage machen. Bei beschränktem Budget braucht man immer eine Prioritätenliste und dann den Einsatz der günstigsten Mittel mit dem größten Nutzen. Die einfachen Dinge, die man machen kann, sind alles Metall vom Film entfernen: Dosen, Spulen, Schaltfolien, etc. größtmöglichen Kern für jede Portion in kleinstmöglichem Behälter Film untersuchen, Befund erstellen, reinigen Film Schicht innen locker auf Kern wickeln luftige, aber mechanisch stabile, dunkle Lagerung, ausgasen lassen keine Beutel und wenn doch, solche aus Zellglas Film regelmäßig schonend umrollen und dabei untersuchen, Vergleich mit älterem Befund Diese Maßnahmen ergreift man lange nicht bei allen Archiven und dort wird professionell gejammert.
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Kodak stellt neue Super-8-Kamera vor
Film-Mechaniker antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
Die Person gibt es, nämlich Christian Richter. -
Es liegen mir Informationen vor, die Jeffs widersprechen. Was den abbaubaren Entwickler betrifft, erinnerst du mich an ein Experiment, das ich mit der hiesigen Stadtgärtnerei im Jahr 2000 begonnen und dann ver- gessen hatte. Meine Güte, wie die Zeit vergeht! Manfred habe ich auch schon fast vergessen.
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Der Hauptunterschied zwischen dem Kodachrome-Verfahren und allen anderen Entwicklungsverfahren ist die so genannte selektive Zweitbelichtung. Während ansonsten alles verbliebene Silbersalz durchbelichtet wird, erhielten Kodachrome-Filme Messungen entsprechend bestimmte Mengen an Zweitlicht, nacheinander Rot, Grün und Blau. Es erfolgte ein automatischer Ausgleich des allgemeinen Belichtungsfehlers. Typische Nachhilfe beim Amateur-Film, Kodachrome war 1935 Ersatz für Kodacolor und erst nur in 16 mm erhältlich. 16 mm war damals ein Amateur-Format. Ein Fehler im letzten Zwischentitel, die Geschichte von Kodachrome war 71 Jahre, nicht 41. Kodachrome entwickeln ist keine Hexerei. Eastman-Kodak weiß, wie das geht. Die Frage ist schon, in welchem Maße Filmer zugreifen möchten.
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Kodak stellt neue Super-8-Kamera vor
Film-Mechaniker antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
Möglich, daß mir am Überblick fehlt, dafür habe ich technischen Einblick in Kameras und besorge mir Informationen auch über den Aufbau der neuen Kodak-Kamera, wo es recht widersprüchlich zu und her geht. Ein Besitzer einer Logmar hat öffentlich geschrieben, daß bei ihr, der Logmar, das Licht vom verspiegelten Verschluß auf eine Mattscheibe falle, worauf eine elektronische Kamera ausgerichtet wäre. Das Licht fällt seiner Angabe nach also nicht vom Spiegelverschluß direkt auf einen Sensor. Vom Lichtverlust in der mattierten Fläche (Scheibe, Prisma?) abgesehen, hat die Kamera in der Kamera einen Vorzug, und zwar daß man den Sensor nicht dicht beim Verschluß aufstellen muß. Man hat Freiheit, mit dem Raum umzugehen. Doch das Bild auf der Mattscheibe erfordert eine Linse, ein Objektiv, damit es auf den Sensor gebracht wird. Meine Ausführungen zum Kaufpreis waren zu grob, unklar. Ich argumentiere aus der Sicht eines Filmanfängers von heute, der das Preisschild von $2000 sieht. Der Preisvergleich ist zulässig, weil man heute tatsächlich neue und gebrauchte Filmgeräte nebeneinander findet. Gebrauchte Filmgeräte gab es schon 1910, so weit muß ich mich einschränken, aber keine Super-8. Die Rechtfertigung des Preises von $2000 erfolgt ja gerade nicht über technische Einzelheiten, wie das die letzten gut 90 Jahre der Fall war, sondern über mystische Begriffe. Kodak spricht nicht von Spiegelverschluß oder „Reflex“, auch nicht vom Greiferantrieb oder von Sperrgreifern. Das einzige streng Technische ist das Gewinde für C-Objektive. Keiner weiß Genaueres, auch Friedemann rückt nicht mit Einzelheiten heraus. Öffnungswinkel des Verschlusses ist nicht bekannt, somit die Belichtungszeit nicht bekannt. Stattdessen wird mit Phrasen geworben, wie „Designed for Creating“, „Next Generation Film Camera“, „people who want to be a little different“ (CEO Jeff Clarke), „Brownie. Instamatic. Super 8“ und anderen mehr. Bei den Spezifikationen steht Manual Speed Setting und das kann nicht wahr sein. Man stellt die Filmempfindlichkeit im elektronischen Menue ein. Es geht mir um die Verwendung von Begriffen, Wörtern. Die Beliebigkeit, mit der Richtung Elektronik vorgegangen wird, kaum Richtung Mechanik und Optik, die prangere ich an. Verschweigen von Wesentlichem gehört dazu. Eine Gebrauchtkamera, was auch immer, birgt keine Geheimnisse. Was an einer Eclair ACL elektronisch ist und was nicht, ist bekannt. Deshalb kann ich mir überlegen, ob ich 2000 Dollar für die neue Kodak-Kamera ausgeben will oder für eine alte. Der Verschleiß bleibt, lieber Helge, gering bei genügend Unterhalt. Wie die neue Super-8-Kodak-Kamera vom Besitzer gepflegt werden könnte, ist ein Geheimnis. Die Sucherbauart hat mit Belichtung und Scharfstellung das Meiste zu tun. Es steht wohl außer Zweifel, daß das Fokussieren an Hand eines LCD weniger genau möglich ist als mit vergrößerter Sicht einer Mattscheibe. Dafür wurden das Rackover-System (Bell & Howell, Mitchell) und der Spiegelreflexsucher (Arnold & Richter) erfunden. Fully Manual ist nicht zutreffend bei einem LCD, dessen Werte elektronisch-elektrisch (je nach Definition) aufbereitet werden. Wir wissen nicht, wie weit beim Abblenden aufgehellt wird, ich meine nach welcher Funktion die Leuchtdichte des LCD verändert wird, wenn wir die Irisblende des aufgesetzten Objektives schließen. Ich erwarte doch keine rein mechanische Kamera. Es geht allein um die verlogene Sprache. Ich sehe ja die Digital-Technik, das Menue-Rad, den LCD, den SD-Karten-Einschub. Wenn von einem Hybrid-Gerät gesprochen wird, ist alles in Ordnung. Dieser Begriff ist auch verwendet worden. Nur Fully Manual stimmt nicht. Was ist Funktionalität? Ein dickes Wort, aufgebläht, aber ich gehe darauf ein. Eine Sammlung von Funktionen? Vielleicht können wir uns so einigen. Dann muß ich allerdings sagen, daß rein mechanische Geräte ihre volle Funktionalität bieten genau wie ein elektronisches, digitales. Kann ich beim Federwerkgrammophon nicht alles Erforderliche ausführen, das Tempo einstellen, den Plattenteller feststellen, die Nadel an beliebiger Stelle in die Plattenrille setzen? Ein mechanisches Gerät hat nicht weniger Funktionen dadurch, daß sie von Hand ausgelöst werden. Ein digitales Gerät bietet nicht mehr, weil es digital läuft. Bei CNC-Werkzeugmaschinen ändert sich an der Bearbeitung nichts. Die hat mit Werkzeugmaterialien und intensiver Kühlschmierung zu tun. Der Computer erlaubt bloß Speicherung und Steuerung von Maschinenfunktionen und die sind, großes Wunder, immer noch mechanisch. Noch ein Mal, ich will die Kodak-Kamera nicht schlecht machen. Es handelt sich um ein Hybridgerät. Das soll so gesagt werden. Gleichzeitig fehlen mir angesichts eines angekündigten Preises von 2000 Dollar einige technische Angaben. Ich bin mir ziemlich sicher, daß Interessenten nichts dagegen hätten zu erfahren, wie es mit der serviceability so aussieht, um ein englisches Wort zu benutzen. Die ist zur Zeit Null. -
Aber Barbora Krajsová ist kein Scherz!
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Wieder so ein Bombardement von Fragen You can say you to me. Was sind analoge Filme? Gibt es aloge Filme? Logos, alogos, analogos, Verneinung der Verneinung, das schon alter Quatsch. Es gibt keine digitale Filme. Ein Film ist ein Gegenstand. Alles andere ist Video. Jetzt brüllt man los vor Lachen. Über die Tagespreise informiere dich doch bitte selber bei einem Unternehmen. Diese Arbeit nehme ich dir nicht ab. Isohexan geht zur Filmreinigung, es ist mit seinen zwei Methylgruppen einfach recht giftig. Was die Dosen betrifft, ist es so, daß Metalle auf den Acetylzerfall katalytisch wirken. Daher keine Weißblechdosen für Acetatträgerfilm (verzinntes Stahlblech). Aluminiumdosen sind weniger bedenklich, weil das Aluminium ja nicht freiliegt, sondern auf Grund seiner starken Reaktionsfähigkeit passiviert ist, d. h. es hat mit dem Luftsauerstoff eine dünne Oxidschicht gebildet, bevor man nur daran denken kann. Oft sind sie lackiert, z. B. die „goldenen“ Büchsen von Kodak, die sind gut. Bei Kunststoffdosen auf lockeren Sitz des Deckels achten, zu dichter Abschluß ist nicht gut. Ein Rat, der gerne vergessen geht: Bewege deine Filme regelmäßig, wenigstens ein Mal im Jahr. Rolle sie einfach um, damit sie nicht immer gleich liegen. Ich mache das auch zu wenig, aber meine Filmschätze sind auch wenig wert.
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Synkino – endlich einfach vertonen
Film-Mechaniker antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Noch nie habe ich dermaßen ungeübtem Xylophonspiel so aufmerksam gelauscht. Gratuliere! -
Kannst du haben Welche Titel der Filmkunst willst du sachgerecht lagern? Es gibt Empfehlungen von Filmherstellern, denen Meinungen entgegenstehen, meine zum Beispiel. Bei Filmen mit halborganischem Träger halte ich das Einfrieren für nicht gut. Gefrierendes Wasser, das es in den Gelatinen und im Träger hat, dehnt sich um etwa neun Prozent aus. Schäden müssen befürchtet werden. Die beste Lagertemperatur ist 4 Grad Celsius, wo Wasser sein Dichtemaximum hat. Es kommt sozusagen zur Ruhe. Gleichzeitig ist das Wachstum von Bakterien bei der Temperatur gering. Dafür, daß es keine Bakterien im und am Film gibt, sorgt das so genannte Stabilisierungsbad am Ende der chemischen Verarbeitung. Es bestand früher aus einer Formalin-, heute Glyoxal-Lösung. Verleier hat etwas für sich, doch es heißt Verleiher. Vorführkopien, von denen wir höchstvermutlich sprechen, verschmutzen hauptsächlich mit Öl und Stäuben, wovon mineralische mechanisch gefährlich sind, die organischen hingegen Nahrung für Bakterien darstellen. Die beste Reinigung ist die mit Lösungsmitteln in einer Ultraschallanlage. Film- technische Betriebe führen das aus, z. B. Andec in Berlin oder Taunus-Film Cine Nova in Wiesbaden, Cinegrell in Zürich, Listo in Wien u. a. m. Wenn du selber putzen willst, besorgst du dir Samtlappen, vorzugsweise Nylonsamt, und Reinbenzin. Alkohole gehen auch, z. B. Isopropanol. Gut lüften; Material mit der Schicht nach innen wickeln. Klebebänder können Mikroben enthalten, weshalb man einzula- gerndes Material von allen Klebebändern und Fettstiftspuren befreit, vor der chemischen Reinigung. Wie man in Hollywood die Filme lagert? Zum Beispiel so: https://www.youtube.com/watch?v=7qRBCef6aLI Die meisten Produktionsfirmen haben ihre Originale nicht im Haus, sondern verteilt in mehreren Lagern, oft unter dem Boden. Sie haben auch Duplikate, ebenfalls verteilt.
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Kodak stellt neue Super-8-Kamera vor
Film-Mechaniker antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
Es liegt nicht am „Personal“, sondern an der Leitung. Da ist so ein Tennisspieler in der Direktion der Motion-Picture-Abteilung, Steve Bellamy. Mich wundert nichts mehr. Fast hätte ich’s vergessen: Bei den Testaufnahmen ist keine mit O-Ton dabei. Scheint noch nicht zu funktionieren, das mit der SD-Karte. -
Ergiebigkeit Kaliumpermanganat-Bleiche
Film-Mechaniker antwortete auf HarryThompson's Thema in Schmalfilm
Das P wollen wir aus der Formel weglassen. KMnO4, ohne Phosphor Drei Mal 10 m sind knapp ein halber Quadratmeter Filmfläche, das geht mit einem Liter Lösung. -
Gute Arbeit, sie haben einen talentierten Computer!
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Kodak stellt neue Super-8-Kamera vor
Film-Mechaniker antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
Finde ich nicht. Es handelt sich in beiden Fällen um Filmkameras und wie ich sagte, lassen professionelle Geräte sich im Allgemeinen gut warten. Diese Kodak-Kamera wird auch nur wieder ein Wegwerfartikel sein. Das ist es, was ich bemängle, man will die alte Zeit heraufbeschwören, engt die Möglichkeiten jedoch noch weiter ein. Wenn ich diesen Josh nur schon höre, wenn er sagt, eine „fully manual analogue camera“, nichts wäre automatisch an ihr, dann muß ich einfach sagen, daß er uns anlügt. Wie anders als automatisch wird eine Flüssigkristallanzeige, bitteschön, betrieben? Wo ist das händische an einem elektronischen Sucher? Die fehlende Einzelbildfunktion haben wir schon bemerkt, das finde ich ganz schlecht. Vielleicht kommt sie noch. Die Bildfrequenzen halte ich sonst für richtig klug gewählt. Ja, und ein „lock“ haben sie dem Schieber noch gegeben, damit er nicht versehentlich aufgeht. Ich werde den Eindruck nicht los, man könne mit älteren Menschen nicht mehr sprechen, mit denen, die etwas zu sagen haben. Es scheint keine Ingenieure mehr zu geben. Dann wird die neue „incredible camera“ einem entgegengestreckt, im Halbdunkel, unscharf, nein, echt, wie unprofessionell kann es sein? Ist das heute Mode? Das Kodak-Logo im Hintergrund muß leuchten, was davor passiert, ist nicht so wichtig. Bei wem, bitte, kommt Begeisterung auf, wenn das Angepriesene nicht recht zu sehen ist, in einem Video?! Der linke Josh würde das Ding dem rechten Josh auch nicht ein Mal in die Hand geben. Sind denn alle Autisten geworden? Super-8 war so günstig aufgezogen worden, daß Hunderttausende, ja Millionen von Menschen zugegriffen haben. Die Erinnerung an die letzten Jahre von Super-8, als die teuersten Geräte angeboten wurden, deckt nicht das ganze Phänomen ab. Die Mehrzahl der Geräte waren die einfachen Knipskisten. Beim Rohfilm haben wir schon oft aufgerechnet, daß sein Preis, gemessen an der Kaufkraft, sich kaum geändert hat. Wären die Super-8-Geräte anfangs so teuer gewesen wie später, glaube ich nicht, daß das Projekt Erfolg gehabt hätte. Also schön auf dem Teppich bleiben. -
Kodak stellt neue Super-8-Kamera vor
Film-Mechaniker antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
Wie die Maßstäbe sich verändern! Für $2000 bekommt man heute eine Mitchell 16 oder eine Arriflex 35 BL 4 oder eine Bell & Howell Eyemo mit einem Haufen Zubehör. Diese Kameras können gut gepflegt werden. Filmmaterial in 35 wird noch lange erhätlich sein, der neue Ektachrome 100 ist ja zunächst im Format 135 geplant, also liegen auch Hundertfüßler davon nicht ganz im Abseits. Wenn man sein sauer Erspartes so anlegt, kann man auch einen Normalfilm wachsen lassen. Super-8 wollte und sollte billig sein, von der Instamatic-Cartridge bis heute. Clarke macht einen großen Fehler. -
Leider halte ich nichts von Super-8. Jürgen verzieht bestimmt das Gesicht, wenn er das liest. Haupttipp ansonsten: viel Licht zum Abblenden, man hat nie genug Schärfentiefe. Es kommt auch jedem Film zu Gute, wenn man eine einigermaßen klar umrissene Vorstellung davon hat, was man sagen will, was man zeigen möchte.
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Das klingt nach H-16 und 75er Yvar auf Makrogerät, was wesentlich flexibler ist als eine Zoom-Optik.
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Dem Mutigen gehört die Welt! Bienenmuseum Ilmenau, ganz in der Nähe von Goethes Gartenhäuschen, oder sonst einen Imker anfragen, ob man mit der Kamera beobachten dürfe, müßte tolle Aufnahmen geben. Fachlicher Rat dabei kann nicht verkehrt sein.
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Noch habe ich nicht mit Drehen begonnen, bin gerade am Zusammenbauen der einen Kamera des Vorhabens. Selbstverständlich werde ich genau berichten, was wie wo wieviel und warum. Jetzt verrate ich noch, daß es ein Schwarzweißfilm sein wird. Eine analoge Lösung liegt bei mir auch herum, nämlich Ausbau von Paillard-Bolex 18-5 (L) auf Zweibandbetrieb. Wenn ich auf Netzspannungslampe umstelle, den Motor umwickeln lasse oder tausche, kann ich den Trafo herausnehmen. Damit wird Raum frei für eines oder zwei Schwungräder eines Laufwerks für 8-mm-Magnetfilm. Noch zwei Spulenarme auf der anderen Seite und dann fehlt nur noch Magnetfilm 8.
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Bei Ferrania soll aus einem einschichtigen Probeguß 35-mm-Material gemacht worden sein, was bedeutet, daß sie die Rolle mit dem Streifenschneider bearbeitet und wenigstens einen Streifen gelocht haben. Es wird eine 12-Aufnahmen-Kleinbildpatrone gezeigt. Vielleicht hat man bei Ferrania Interesse, weitere Locher in Betrieb zu nehmen. Vielleicht rücken sie von dem Probeguß mehr heraus. Man muß nur hinschreiben. Hätte ich eine 9½er Kamera, würde ich’s tun. 9½ entwickeln kann ich.
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Man findet heute H-16 Reflex für relativ wenig Geld, z. B. da. Das ist eine RX-2, also mit verstellbarem Verschluß. Hier ist eine H-16 RX-4 mit Zoom, bräuchte eine Überholung. 99 Franken! Mir geht der Zeitverlust nicht auf, wenn du ein Objektiv fokussierst und dann ein anderes wählst. Du kannst nicht durch zwei Objektive gleichzeitig filmen. Wenn du mit festen Brennweiten nicht klarkommst, mußt du eine Zoom-Optik nehmen. Damit fällt jedoch der Zweck eines Revolvers flach. Die H-16 wurde 1931 entworfen, als es noch keine Vario-Objektive für Schmalfilm gab.
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Die gegenwärtigen Quellen von Rohfilm: Colorcity; http://colorcity.fr/4-pellicules-developpements-accessoires Vorne im Thread, http://www.filmvorfuehrer.de/topic/6383-95mm-erfahrungen/?do=findComment&comment=87533 Auch im Thread, Paul Goy, 3012 Bern; https://reto.ch/training/2013/20131214/20131214.mp4 Mögliche künftige Quelle: Film Ferrania. Schnitt- und Perforierapparate sind dort vorhanden. Das nächste 9½er Treffen ist am 15. Oktober 2017 in Harpenden, Herts (Hertfordshire), England.