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Film-Mechaniker

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Alle erstellten Inhalte von Film-Mechaniker

  1. Für die C5 trifft das wohl zu, sie hat Elektromotor. Bei der C3 hilft nichts.
  2. Damit, daß ich rückständig erscheine, habe ich kein Problem. Für mich besteht ein Unterschied zwischen vorstellen und ankündigen. Wenn es heute üblich ist, mit der Bedeutung von Worten nach Belieben umzugehen, dann bestätigt das meine Einsicht in eine asoziale Zeit. Jeder macht, wie ihm beliebt. Jürgen Lossau setzte die Überschrift . . . stellt neue Super-8-Kamera vor. Ich sollte mit Manfred zusammen einen Verein gründen. Die Moderne geht mir auf den Sack. Hinter der verchromten Plastikleiste war Beschiß. Gottfried Klose hat sich um den starren Filmkanal besorgt. Bildstand und Schärfeleistung des Super-8-Systems sind schlechter als bei Doppel-8, Logmar ausgenommen. Die hat auch keine Zierleisten und Holzdekor aufgeklebt. Leute mit Geld gibt es immer. Die Geißens würden doch locker eine chic aussehende Filmkamera ins Restaurant mitnehmen oder schiebt man heute wirklich ausschließlich das Blackberry auf den Tisch? Dann hat auch die angekündigte Kodak in der gezeigten Form kaum Glück, wer von Welt zeigt sich mit so etwas! Auf den Speisetisch gehören übrigens weder Handschuhe noch Handtasche noch technisches Gerät. Das Abscheulichste ist der Aschenbecher. Die angekündigte Kamera ist vielleicht laut. Man liest kein Wort in diese Richtung. Wie soll man mit dem aufgesteckten Mikrofon aufnehmen, wenn die Kiste rattert? Das ist noch kein Beschiß, aber einfach nicht ernst zu nehmen, weil undurchdacht. Die Message ist: „Hallo, Welt, wir geben nach! Wir lassen Film nicht hochleben, wir binden ihn ein in ein Konglomerat von Dingen, die miteinander nur wenig zu tun haben. Wir legen uns nicht fest, ob es eine Filmkamera oder ein Camcorder sei.“ Nicht jeder ist Hipster oder Skateboarder. Ich klettere. Ich brauche einen guten optischen Sucher da, wohin ich die Kamera mitnähme. Ich mache Trickfilme. Ich brauche Einzelbildaufnahme, auch längere, wenn möglich. Ich drehe Hochzeiterinnerungen. Ich will eine möglichst große Bodenfläche und ein fest sitzendes Stativgewinde und einen optischen Sucher, denn bei Sonnenschein sehe ich auf dem Display kaum etwas. Ich leite eine Diskussionsgruppe für Frauen, wir wollen Interviews aufnehmen, mit Ton. Wenn nach zwei, drei Minuten jeweils die Kassette gewechselt werden muß, ist das nichts für uns. Warum gibt es nicht zehn Minuten am Stück? Ich bin Techniker. Wie kommt denn das Display-Bild zustande? Dafür müßte ein Spiegelverschluß à la ARRIFLEX vorhanden sein oder ein Spiegelschieber à la Beaulieu-Ercsam-Logmar oder eine Membrane. Kein Wort darüber. Ich sehe nirgends eine separate Optik fürs Display-Bild, auch keine Andeutung. Reflex als Begriff taucht auch nicht auf. Warum nicht Doppel-Super-8 neben der Super-8-Logmar? Alles Super-8-Material wird aus 16-mm-Streifen mit Perforation 1-4 oder 1-3 gewonnen (ISO 2966), was also läge für Kodak näher? Um mir 700 Dollar abzunehmen, braucht es halt ein bißchen mehr. Ist es nicht so, Manfred?
  3. Doch genau so war es. Warum haben die auf nobel gemachten Paillard-Kameras so genannte Marokko-Belederung? Weil feines Ziegenleder seit Jahrhunderten für persönliche Gegenstände verwendet wurde, im dekadenten Europa (Okzident-Dekadent-Pepsodent) für Handtaschen, Uhrenarmbänder, Brillenetuis u. a. m. Heute ist eine Federwerk-Filmkamera nicht mehr ein Vorzeige- (Adabei-) Gegenstand, sondern ein viel stärker technisch empfundenes Ding, sozusagen die Vorgängerin des iPhone. Mir kommt die Kunstbelederung der H-8, die ich gerade auseinandernehme, schon sehr aufgesetzt vor. Die meisten anderen Amateur-Filmkameras haben glatte Lackgehäuse oder Kristalllack. Bei den Super-8-Kameras gab es wieder eine kleine Renaissance des Edel-Look, jedoch mit Skai-Kunstleder, oft unterpolstert. Verchromte Plastikzierleisten stellten den Inbegriff von Beschiß dar, aber man weiß ja: Die Menschheit will betrogen sein. Jetzt wird auch noch gelogen. Kodak hat nicht eine neue Kamera vorgestellt, sondern lediglich angekündigt. Zwei Plastik-Modelle ohne Funktion werden herumgereicht. Ich kann nur wiederholen, es ist keine Kamera vorgestellt worden.
  4. Es gab ja Super-8-Kameras mit Federwerk, z. B. die Zenit Quarz 1×8S-2.
  5. Hab’s gefunden. Kurt Michel, Herausgeber: Die wissenschaftliche und angewandte Photographie; dritter Band. Julius Springer, Wien, 1955: Das Genevar ist nichts anderes als das Pizar. Die Genevar wurden bei der Aktiengesellschaft Yvar (wie fantasievoll) in Genf fabriziert, deshalb der Name, die Pizar in Aarau. Die Anlage ähnelt der vom Ernostar von 1924.
  6. Es muß doch eine Bude geben, wo man einen Alulack aufs Glas schmieren kann! So haben es die Franzosen bei dem Beaulieu-Prisma ja gemacht. Wenn wir in der Schweiz schon völlig vertrottelt sind, dann hoffentlich Deutsche nicht. Die Deindustrialisierung ist Tatsache. indụstria, lat./ital. = Fleiß
  7. http://www.thewrap.com/john-hawkes-detective-movie-too-late-lands-theatrical-distribution-in-35mm/ Da wurde ein Film gemacht und es gibt nur Filmkopien, in Amerika!
  8. Bin am Zusammenstellen einer Liste von Kine-Film-Laboren, weltweit. Interesse z. B. am Abschnitt Deutschland, auch historisch?
  9. Sobald Ferrania-Film erhältlich wird, kaufe ich europäisch. Schwarzweißfilm kaufe ich sowieso nicht aus Amerika. Die Kodaker haben mit der Einstellung von Kodachrome einen großen Fehler gemacht und bei den Fotopapieren, dies ein thematischer Abstecher, auch.
  10. Der Artikel ist ungenießbar. Karl Geyer soll das Perforiergerät erfunden haben. Wiersbaden. Eine extensivere Auseinandersetzung mit dem Geschreibe erspare ich mir und euch. Solche Journalisten gehören mit heißem Käse erschossen, wie meine Mutter oft sagt.
  11. Nachtrag Harman Technology, die Herstellerin der ILFORD-Produkte, wurde im September 2015 von Pemberstone Ventures gekauft. Veröffentlichung 14. September
  12. Leute, das Forum ist vollgestopft mit unqualifizierten Beiträgen, die nicht geschrieben worden wären, hätten die Autoren wenigstens die ursprüngliche Frage oder Problemstellung gelesen. Michael1 schreibt als vierten Satz: Gemeint ist damit die längere Lagerung von Kopien.
  13. Schmalfilmabteilung schließen, Forum schließen, Internet abstellen, Handy verbieten, Fernsehen verbieten, Radio vielleicht noch eine Stunde in der Woche zulassen. So wird ein Haufen Zeit und Geld frei fürs Kino!
  14. Mir nicht bekannt
  15. Doch. Bei der Eastman-Kodak-Gesellschaft wurde jahrzehntelang 1⅜" angegeben. Auch in Fachbüchern bis in die 1940er Jahre findet man Normalfilm mit 1⅜ Zoll beschrieben. Schmalfilm 16 wurde mit ⅝" Breite behandelt. Großbritannien hat 1962 angefangen, den Filmbereich zu metrisieren. Ich kann nur empfehlen, ein Mal über die Entstehung und Einführung des Meters zu lesen. Das Meter ist ein völlig abstraktes Maß, während ja auch bei uns, in ganz Europa und Asien, vom menschlichen Körper abgeleitete Maße üblich waren. Fuß, Zoll (Daumenbreite), Spanne, Elle, Armspanne. Das römische Reich war nach Schritten vermessen (Doppelschritte), aus denen die Meile berechnet war. Erst 1799 wurde das Meter in Frankreich die neue Längenmeßgrundlage.
  16. Chris und ich sind einer Meinung. 16er Kopien mit Orientierung B, es heißt auch Normlage, sind i. A. Reduktionskopien. Bei Orientierung A, also Kontaktpositiven ab Negativoriginalen, tritt eine leichte Bildverschlechterung auf durch den Filmträger. Dieser hat einen höheren optischen Brechungsindex als Bildgelatine und wirkt somit als dünnes planparalleles Medium. Der Optiker spricht von prismatischem Fehler. Bei den Paillard-Bolex-H-Reflex-Kameras gibt es ein Glasdoppelprisma, das etwa 9 (neun) Millimeter dick ist. Seinetwegen können auf den Kameras nur eigens für sie hergestellte Objektive verwendet werden, wohlgemerkt bei Blendenöffnungen weiter als f/3,3 und Brennweiten unter 50 mm. Projektionsobjektive erfassen, ein Stück weit abhängig vom Beleuchtungssystem, den Film als Ganzes. Es wird klar, daß bei Orientierung A (Schicht beim Licht) der Prismenfehler ins Gewicht fällt, wie Chris auch sagt, bei stärkerer Vergrößerung.
  17. Die habe ich schon hinter mir und eine Rolle 50 D bestellt. Eine H-8 habe ich gerade auseinander, damit sie voll funktionstüchtig ist. Wie dumm von mir, eigentlich sollte ich mit der 35er Kamera voranmachen, die ich vorstellen wollte, und eine seltene Doppel-8-Kamera wartet auch darauf, untersucht zu werden. Es ist nicht die Pentaflex 8, von der habe ich wieder Abstand genommen, weil sie ein Hecklader ist, bei dem man den Filmkanal nicht richtig sauber halten kann. Vielleicht stellt sich ein Kopierdienst für 8-mm-Film in Europa ein.
  18. https://de.wikipedia.../wiki/Filmkopie
  19. Weia, ich habe geirrt. Danke für den Hinweis
  20. Jetzt hast du dir selber widersprochen, Martin. Filmlängen in Fuß, Spulen aber nicht Ich glaube, wenn man es sich ein Mal vornimmt und in den Frontallappen drückt, funktioniert man gut mit 100füßlern. Ich habe übrigens noch eine Kiste voller Spulen H, das sind Hundertfußspulen für 35-mm-Film, aus schwarzem Polystyrol, falls jemand Interesse hat. 400 Fuß sind eine klassische, weitverbreitete Länge. Der Parvo von Debrie nimmt so viel auf, 122 Meter, die meisten Magazine für 16-mm-Film, die meistverwendete Spule auf 8-mm-Film-Projektoren. 1200 Fuß sind einfach das Dreifache davon. Zum Beispiel
  21. Teile die Meinung von Majorsmith. Ein Kammerspiel muß dünnen Inhalt haben, wenn die Form derart wichtig wird. 2,76:1 und alle die Schwierigkeiten bei der Roadshow wären nicht nötig gewesen, wenn die Geschichte fesselte. Doch es wird nur Gewalt ausgebreitet.
  22. Claudia Brüllmann, eine alte Vorführerkollegin mit Wurzeln in Thüringen, hat bei der Praesens-Film, Zürich, an solchen Ungetümen gearbeitet. Sie nannte sie Kopienschredderer. „Na, wieder eine Rolle kontrollgeschreddert!“
  23. Keinen, weil du Recht hast. E 100 D in Super-8 wurde vor etwa fünf Jahren eingestellt. Du hast auch Recht. Zum Beispiel die Agfa Family, Beaulieu X008, die Eumig-Viennette oder die von Technicolor. Die Logmar gefällt mir auch nicht. Subjektiv, klar. Wenn mir eine Super-8-Kamera gefällt, dann die Eumig Mini bzw. Bolex 233, aber nur weil diese so kompakt ist. Ich bleibe bei 35, 16 und Doppelacht, Eastman Vision3 50 D, Negativfilm und Positiv, in Doppel-8 ist unterwegs zu mir.
  24. Ein Versuchsballon, um herauszufinden, in welche Richtung der Filmverbrauch geht Clarke will wissen, wie stark Umkehrmaterial gekauft wird. Wenn das einen bestimmten Umfang nicht erreicht, gibt Eastman-Kodak auch Ektachrome auf. Im Hintergrund steht die Absicht, so viele Labore wie möglich unters Eastmancolor-Negativ-(Positiv-)System zu pressen. Die Kamera ist ja so häßlich!
  25. Nachtrag Breite 14,64 mm; Höhe 0,5 mm; Kanten rundgeschliffen. Der Einhängebolzen in der Federbüchse ist außen gut verschliffen. Unter dem Schlüssel liegt ein vorgeformter Bronzering als Feder. Die Kappe mit den fünf konzentrischen Ringen ist im Innern mit der Büchse verschränkt, um die Einheit auseinandernehmen zu können, muß man den Bronzering heraushebeln. Wenn er ge- brochen ist, fällt er bei Zerlegung bis hierhin von selbst heraus. Diese Feder ist einen Zehntel breiter als die der Paillard-Bolex H-16, Nr. 10005. Made in Germany bedeutet wohl, daß eine Federnfabrik im Schwarzwald Lieferantin war. Dort war das Zentrum der Uhrmacherei und der Feinwerktechnik. Hier ein Bild von der Webseite der Firma Haller-Jauch in Villingen-Schwenningen: Federenden werden angelassen, das ist Erwärmen, Halten auf einer Temperatur von etwa 300 bis 350 Grad und langsames Abkühlen, um die Härte zurückzunehmen. Ließe man den Stahl federhart, würde er am Einhängeauge leichter brechen. Warum hier auf hellrot geglüht wird, verstehe ich nicht recht. Das kann so viel Kohlenstoff heraustreiben, daß jegliche Spannkraft verloren geht. Vielleicht bestehen die abgebildeten Streifen aus legiertem Stahl.
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