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Film-Mechaniker

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Alle erstellten Inhalte von Film-Mechaniker

  1. Posso hat andere Unternehmen beliefert, Bauer, Paillard, Heurtier, usw., und die haben entweder ihre eigene Marke gleich von Posso anbringen lassen oder die Spulen halt namenlos bezogen.
  2. Mich nervt, daß man so tut, als hätte es vor 1965 keinen Amateurfilm gegeben. „Anfang der 60er Jahre: Die Zeit, als die privaten Bilder laufen lernen. Dank der neuen Super-8-Technik kann endlich jeder seinen eigenen Film drehen.“
  3. Hammann, zwei m, zwei n Marguet, mit M; das M ist grafisch etwas verrückt, aber weiterhin vorhanden. Die Marke heißt Marguet. Marguet. Hinschauen.
  4. Volker, ich muß dich um mehr Disziplin beim Schreiben bitten, denn ich stehe vor einem Widerspruch (Punkt 1). Lamborghini hat ein h, sonst wäre die Aussprache Lambordschini. Der Italiener sagt jedoch ein hörbares g.
  5. Das Filmklebemittel PARATAX kann ich immer noch liefern. Enthält keine chlorierten oder fluorierten Kohlenwasserstoffe, ist nicht krebserregend, nicht giftig, reizend. Dickt nicht ein, bindet langsam. 10 ml 9 Franken, ¼ l 40 Franken Die schweizerischen Giftklassen sind seit der Registrierung des Produktes beim Bundesamt für Gesundheit aufgehoben worden. Die europäische Kennzeichnung ist .
  6. Man kann auch meine Ausführungen verschieben.
  7. Unregelmäßigen Guß halte ich auch für abwegig. Schwankungen von Entwicklung und Einflüsse während Lagerung sind bekannt.
  8. Schrecklich. Nicht ein Mal mehr Internegative für Star Wars oder Hateful Eight hat man zu ARRI geschickt.
  9. Ich würde zwar auch meinen, daß der Vorführer mit schwarzem CD-Marker den Stoß übermalt.
  10. Hallo, Ernst Wiegand Zunächst der Begriff Schärfe: Schärfe ist nicht Auflösung. Schärfe hat mit Optik zu tun, mit Abbildung. Das Auflösungsvermögen einer fotografischen Schicht und die Auflösung einer elektronischen Bildabtastung kann man miteinander vergleichen. Grundsätzlich bewegen sich diese beiden Vergleichsgrößen gegenläufig, d. h. im kleinen Format ist die Fotochemie überlegen. Nun muß man aber auch noch die Gesamtlichtempfindlichkeit beider Systeme miteinander vergleichbar halten, sonst hat man Äpfel und Birnen. Nehmen wir 100 ISO an, Panchromasie beim fotochemischen System (etwa gleichbleibende Empfindlichkeit von 400 bis 680 nm) und etwa gleiche Energiewerte für Blau, Grün und Rot beim elektronischen System, dann können wir die Rechnung in Angriff nehmen. Ein Dreifarbensensor hat z. B. je ein RGB-Paket auf 0,006 mm Länge und Breite. Damit ist die (unveränderliche) Höchstauflösung bei der Bildaufnahme gegeben. Film löst im Gegensatz zu einem Sensor aber wesentlich weiter in der Tiefe auf, bei Farbenfilmen sind Blau-, Grün- und Rotanteile auf voneinander getrennte Schichten verteilt. Nach der Belichtung kommen die Einflüsse der Entwicklung hinzu. Danach hat man freien Zugang zum Bild, was beim elektronischen System kaum der Fall ist. Nur Rohdateien können noch unterschiedlich bearbeitet werden, der professionelle Anspruch. Im Consumer-Bereich werden mit Algorithmen verschiedene Effekte unterdrückt, und zwar auf Kosten der Auflösung. Ich sagte, bei kleiner Bildfläche siegt die Chemie. Das trifft bei 100 ISO nicht zu, jedoch bei niedrigerer Empfindlichkeit. Der Vision-3-50-ISO-Negativfilm von Eastman-Kodak, auf Tageslicht abgestimmt, ist der beste Farbenfilm aller Zeiten. Wenn man den Angaben von Eastman-Kodak Glauben schenkt, kann man von 70 Linienpaaren pro Millimeter ausgehen. Der Sensor mit einem Pixelpaket auf 6 Mikron löste mehr als das Doppelte davon auf. Nur bleibt nach allen Einflüssen der Datenverarbeitung deutlich weniger. Wenn wir vom Mehrschichtenfilm zum Einschichtfilm wechseln, dann kippt die Waage zu Gunsten der Chemie. 100-ISO-Filme lösen heute gut 70 Linienpaare je Millimeter auf. Es gibt 80-ISO-Filme mit 400 Lp./mm und 40-ISO-Filme mit 700 Lp./mm. Jetzt kommt der eigentliche Clou: Film kann man lange belichten. Dabei geschieht etwas ganz anderes, als wenn man einen elektronischen Bildsensor über längere Zeit abtastet. Das Licht wird vom Film regelrecht gesammelt. Über die längere Zeit treffen Fotonen auch die kleinen und verdeckten Silbersalzkristalle und machen sie entwickelbar. Die Schatten werden also nachgeholt, während gleichzeitig die hellsten Bildpartien, hält euch fest, nicht weiter verändert werden. Ein durchbelichtetes Silbersalzkorn kann eigentlich nicht überbelichtet werden. Was bei zu viel Licht geschieht, ist Verschiebung der Halbtöne, das Negativ wird immer dichter. Ich habe es folglich in der Hand, mit Gestaltung der Szene, konkret mit der Beleuchtung oder Ausleuchtung, für längere Belichtungszeit Schattenzeichnung zu holen. Das geht mit keinem Sensor. Fürs Laufbild belichten wir um 1/50 Sekunde herum, manchmal mit 1/32 oder so etwas. Historisch gesehen ist das kurz. Die ersten Fotografien erforderten stundenlange Belichtung, später waren es zwanzig Minuten, dann eine halbe Minute. In den 1890er Jahren erreichten einzelne Fotografen 1/1000 Sekunde. Im Vergleich zum Digitalvideo ist 1/50 s kurz, denn die Austastung dauert je Zeile typisch 0,00064 s (640 μs), was bei 1080 Zeilen in der Vertikalen mehr als eine halbe Sekunde Abtastzeit ergibt. Es muß daher für kürzere Abtastzeit die Allgemeinlichtempfindlichkeit gesteigert werden. Das hat man erreicht dank der Tatsache, daß die Pixel unmittelbare Energiewandler sind, Fotonenenergie kommt als Ladungsenergie heraus. Digitalvideo kann maximal 1/24 s Abtastzeit bei 24 B./s nutzen. Film wird im Allgemeinen mit der Hälfte der Zeit belichtet, die andere Hälfte des Zyklus’ wird für den Transport benötigt. Die längste Belichtungszeit bietet die Mitchell 16 mit 235 Grad Öffnungswinkel im Verschluß (1/37 s bei Tempo 24). Hinüber wieder zur Standbildfotografie: Größere Sensoren lösen mehr auf. Im Verhältnis zur Bildfläche verringert sich beim Film mit zunehmender Bildfläche allerdings die Tiefe. Mehrschichtenfarbfilme im Mittel- und in Großformaten entsprechen zunehmend den fast ebenen Sensoren. Absolut sind die Schichtdicken ähnlich bei den meisten Filmen. Die Auflösung hängt zuletzt von den optischen Gegebenheiten ab. Der Haupteinfluß ist das Öffnungsverhältnis des Objektives. Mit zunehmender Lichtstärke steigt die theoretische Auflösung. Sicher, die Grundanlage der Optik bestimmt weitgehend über die Schärfeleistung und damit sind wir wieder bei der Schärfe. Wenn ich einen niedrigempfindlichen und gut auflösenden Planfilm in meine 4"-×-5"-Kamera einlege, dann brauche ich ein Objektiv, das einen genügend großen Bildkreis scharf zeichnet. Ich will nicht nur große Mittenschärfe, sondern gute Schärfe bis in die Ecken. Mein Objektiv, das für mehr Auflösung eine größere Öffnung haben soll, wird zu einem teuren Instrument. Der Vergleich Analog-Digital muß also letztlich auch auf der Ebene des Preises gemacht werden, sonst haben wir Äpfel und Kiwi.
  11. Rivas geht auch:
  12. Die Crux liegt im Kunststoffhandgriff unten am Gehäuse. Wenn du den abnimmst, was du tun mußt, um an alles heranzukommen, fliegen dir Teile entgegen. Der Zusammenbau erfordert dann Geschick und Geduld. Es ist machbar.
  13. Wahrscheinlicher als kaputter Fotowiderstand ist ein Kurzschluß.
  14. Mitglied thommi hat einen ST600 restauriert, frag ihn mal an.
  15. Okay, magst du mal die genaue Type angeben? ST 901, 931, 1601, . . . ? Seriennummer? Ev. im Handbuch nachschlagen
  16. Hallo, Lars, Magnettonband ist 6,25 mm breit. Magnetfilm hat jeweils mit dem Bildfilm ähnliche Perforation, also 35, Split (17,5), 16, Normal-8 oder Super-8. Die meisten Steenbeck kann man auf 24 B./s einstellen. Rechts im Sockel die Abdeckung öffnen, Steuerkarte suchen und mit Schraubendreher einstellen. Es sollte angeschrieben sein. Wenn du die Typenbezeichnung des Schneidetisches bei Steenbeck in den Niederlanden angibst, können die weiterhelfen. Alles keine große Sache
  17. Particle Transfer Rollers, Umlenkrollen mit Weich-Polyurethanauflagen, an denen Schmutzteilchen kleben bleiben. Die Auflagen können abgezogen und mit Wasser gewaschen werden. Hatte ich im Sputnik auf den Frieseke & Hoepfner 66, sehr gute Sache Im CINERAMA Dome in Los Angeles erscheint bei The Hateful Eight das CINERAMA-Logo im Titel. Die Anamorphoten sind aufs Grundobjektiv geschraubt, mit den Vibrationen können sich Feststellschrauben lösen, mit denen Linsen justiert sind. Unschärfe ist die Folge. Wie verkorkst ist die Welt geworden? Mir ist Normalfilm mit Normalbild hundert Mal lieber. Auch 3-zu-4-Schmalfilm und Einkanalton Vorgestern durfte ich einer Vorstellung von Ralph Turnheim beiwohnen. Er macht Leinwand-Lyrik, wie er es nennt. Zu Neaver Weaken von Harold Lloyd gab er als Kinoerzähler herrliche Reime und Geräusche ab, es war so lustig. Hinten knitterte ein Siemens & Halske 2000.
  18. Urs Guldenmann hier in Basel macht dir die Mischung. Albrecht-Läufer, Tonstudio guldenmann.ag@bluewin.ch http://guldenmann.ch/Kontakt.htm
  19. Film-Mechaniker

    ORWO UN 54

    FilmoTecs Orwo UN 54 ist gegenwärtig der beste Schwarzweißnegativfilm seiner Empfindlichkeitsklasse. Modern mit gehärteter Schicht, die rasch trocknet Man kann einen Negativfilm Universalfilm nennen. Früher war mit der Universalität gemeint, daß das Material für Portraits, Landschaften und technische Bilder geeignet ist. Kahl meint, daß man den Film umkehrentwickeln wie zum Negativ verarbeiten kann. Mit Ausnahme der Selbstumkehrer kann man aber jeden Film umkehrentwickeln. Selbstumkehrer sind bis zur Solarisationsschwelle vorbelichtete Materialien. Die Nutzbelichtung läßt das Bild von der Grundschwärze ins Helle kippen. Entwickelt wird einfach. Es gibt nur noch zwei, drei solcher Filme auf dem Markt, das sind Mikrofilm-Duplizierfilme, orthochromatisch sensibilisiert, etwa 4 ISO Empfindlichkeit. Das Orwo-Universal-Negativ 54 kann man durchaus knackig haben. Nur leichte Unterbelichtung, wenn überhaupt, und verlängerte Entwicklung steigern den Kontrast. Auch mit kräftigerem Rezept und Lichtfiltern bei der Aufnahme kann man den Kontrast verstärken. Zu flaue Negative kann man eigentlich nicht haben, denn beim Herstellen des Positivs läßt sich das Bild jederzeit aufsteilen, wie es im Jargon heißt. Fürs Kino hat man sich bei einem Gamma von 0,65 fürs Negativ und einem von 2,4 fürs Positivmaterial eingerichtet. Die Verrechnung beider Faktoren (0,65 × 2,4 = 1,56) ergibt die Steilheit des positiven Bildes. In der Projektion senkt der Callier-Effekt den Kontrastfaktor auf etwa 1,3. Zusammen mit dem Reststreulicht auf der Bildwand erscheint das Laufbild ziemlich genau mit dem Faktor 1, also der aufgenommenen Szene entsprechend. Etwas über 1 schadet nicht. Beim Umkehren wird das positive Bild festgelegt. Belichtung und Verarbeitung müssen sitzen. Die Nennempfindlichkeit muß bei möglichst geringem Grundschleier vorhanden sein. Während ein Negativ schleiern darf, ist das bei Umkehrmaterialien unerwünscht. Auch der in der Masse gefärbte Filmträger ist ein Schleier, in dem die letzten Kontraste der hellen Bildteile untergehen. Das betrifft nicht das Weiß-Hellgrau sonnenbeschienener Wolken, sondern das Weiß-Hellgrau in einem flaueren Bild. Ein Gesicht im hellen Schatten kann gefällig kommen, das Augenweiß ist jedoch bedeckt. Umkehrfarbenfilme haben ausnahmslos farblosen Träger, auch Farbenpositive.
  20. Internet abschalten!
  21. Nachtrag zu Beitrag #11 AZOMUREŞ Ende 2011 kaufte die Ameropa-Holding die Aktienmehrheit von türkischen Inhabern. Ameropa gehört Andreas Zivy, dessen Vater Felix kennenzulernen ich noch das Vergnügen hatte. Die Zivy sind Elsässer Juden, Hirsch nach dem Décret de Bayonne vom 28. Juli 1808 von Napoleon. Felix Zivy vertrieb unter anderem Zähler, auch die berühmten amerikanischen Veeder-Root-Zähler, die man bei Montagegeräten von Moviola bzw. J & R Film Co. antrifft oder bei den Berufskameras von Bell & Howell und Mitchell. So schließt sich der filmische Kreis.
  22. Ausgezeichnet! Qualität eines guten Stummfilms, nun mit Ton. Du könntest selber im Kino am Piano spielen, das wäre der Knaller.
  23. Hergestellt von der Kollmorgen Optical Corporation, Northampton, Massachusetts
  24. http://gallery.filmv...e&id=SIMPLEX_XL Fernrohr
  25. Das ist eine ältere Mitchell SS-R 16 (Single System Reflex) mit dem von Arnold & Richter gelieferten Revolver, Divergenz 20 Grad.
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