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Film-Mechaniker

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  1. Es ist ein Entwicklungsfehler, und zwar findet die Zweitbelichtung nicht sauber statt. Der Film erhält hinter den Verstärkungsrippen der Spirale weniger Licht, was ganz deutlich zu sehen ist. Kamerafehler wären auf die Bildfläche beschränkt. Ich habe mir noch überlegt, ob die Kamera Licht leckt, doch das stünde im Zusammenhang jeweils mit einem Szenenanfang bzw. Ende, weil der Film dann über längere Zeit stille steht. Die heiklen Stellen befinden sich an der Fuge zwischen Frontplatte und Gehäuse, je nach Kamerakonstruktion. Auch vom Umlegen kann es nicht sein, wo manchmal, eher selten, Licht durch die Spulenbohrung von innen auf die innersten Windungen fällt. Also, Uwe, du mußt Spirale und Film während der Zweibelichtung ‒ unter Wasser ‒ in Bewegung halten, damit überall von allen Seiten durchbelichtet wird, denn nur voll belichtete Stellen werden in der nachfolgenden Entwicklung geschwärzt. Eine mattierte 60-Watt-Glühbirne in einem halben Meter Abstand, zwei Minuten
  2. Wer hat das entwickelt?
  3. Komme natürlich viel zu spät. Ich würde den Film im Normalbildformat spielen, das ist 3:4. 1:1,37(5) ist das Seitenverhältnis des Kamerabildfensters. Diese Zahl gehört nicht in den Kinobereich. Die Bildwand hat das Seitenverhältnis von Drei zu Vier. Das Projektorbildfenster auch, z. B. 15,75 mm auf 21 mm 1959 übrigens lief Opas Kino noch stramm vor sich hin. Hast du nun 3:5 gezeigt?
  4. Ja, ich meine die Anlagen. Ihr wißt ja, was FIAT RITMO heißt: Fahre Italiano alte Tragdor und Rost, in Turin montiert. Das Bild, das mich nachdenklich macht, ist, ich klaue es hier, dieses: Das Apparategestell ist aus der guten alten Zeit. Ihr seht Guß, Gleitlager, Öllöcher*, schwarzer Lack. Wir wissen nicht, wie die Prioritätenliste bei Ferrania aussieht, aber solches Material baut heute niemand mehr. Deshalb hätte ich die kleinere Maschinerie bei der Entdeckung des Asbestes sofort an einen anderen Ort gebracht. Wenn da jetzt noch eine Verbindungsstraße durchs Fabrikgelände gebaut wird, ist Asbest das kleinere Problem. Asbest ist überhaupt nur ein Problem, wenn man es bearbeitet. Gut, wenn es von der Decke rieselt, das ist auch nicht lustig. Immerhin hat man nun einen Dampfkessel und der große Kühlapparat ist im Bau. Ich weiß, was es bedeutet, mit klammen Mitteln etwas bestimmtes Technisches einzurichten. Filmherstellung ist noch eine Stufe heikler als Kopieren oder Entwickeln. Insgesamt rechne ich den Ferrania-Leuten gute Chancen aus. Sobald sie einen brauchbaren E-6-Farbumkehrfilm herstellen, können sie damit Tausende von Kameras füttern, und zwar perforiert in den Formaten 105 mm, 70 mm, 35 mm, 16 mm, zusammen mit Wittner in Doppelacht, DS-8 und Super/Single-8; zusammen mit dem 9,5er Club in Frankreich in Neuneinhalb und in praktisch allen Roll- und Planfilmformaten. Da werde ich meine Graflex 4" × 5" hervornehmen und „Ferrania“-Ex-Scotch-Chrome 100 als Diafilm probieren. __________________ * Der Fachmann spricht nicht von Löchern, er sagt Ölbohrung oder -öffnung.
  5. Bevor ihr euch gegenseitig Briefbomben zuschickt, möchte ich die Diskussion um eine kleine Frage erweitern. Gibt es einen Todd-AO-Film mit Lichtton statt Magnetton, also 6-Kanal-COMOPT? Vergessen wir nicht, daß 5-Perf.-70mm bei Tempo 24 570 Millimeter Materiallänge in der Sekunde ausmacht, d. h. bei der großzügig angenommenen Lichtspalthöhe von 0,02 mm wäre die obere Grenzfrequenz der Abtastung 570 mm geteilt durch 0,02 mm = 14,25 kHz (Vollwelle). Bei Spalthöhe 0,015 mm steigt die Grenzfrequenz auf 19 kHz. Irgendwie fast ein Muß, findet ihr nicht?
  6. Im Vergleich zum Engagement bei Foma Bohemia ist Film Ferrania ein nicht mehr ganz neuer Ferrari in den Händen alternder Automechaniker in einer verdreckten Garage. Die Tschechen ritten ihren Škoda bis zum Stillstand und es gab keinen Autoschrauber. Das Ganze auf dem Feld Inovis Coat und FilmoTec haben wohl die modernsten Anlagen, Audi Quattro. Kodak fährt einen Nachkriegs-Ford.
  7. Wir haben grade wieder die Art hier, es wimmelt von Bekloppten. Von wegen Kunst . . .
  8. Ich merke auf jeden Fall, wenn Filme nicht lippensynchron ankommen.
  9. Ce qu’on peut être borné!
  10. Filmshooting-Forum Günstige Kameras für 16-mm-Film gibt es zuhauf. Ich verkaufe dir gerne etwas. Lass einfach die Finger von den Pathé WEBO M.
  11. Als Super-8 eingeführt wurde, waren die wichtigen Dinge des Systems in den USA genormt und international vorgeschlagen. 1963 wurden den interessierten Geräteherstellern Unterlagen übermittelt und Musterkassetten zugestellt. An der Technikkonferenz der SMPTE im April 1964 wurde das System noch ein Mal umfassend präsentiert. Die Rohfilmmaße, die Stummkassette, Lage des Greifers (Position ‒2) u. a. m. waren definiert. Was sich hinzog, war die Normierung der Tonfilmkassette, die im August 1973 von Kodak herausgebracht wurde, Ektasound. Die ISO-Norm für Super-8-Magnettonkopien ist von 1975. Ja, bitte, prüfe die Mechanik der ARRIFLEX DS-8!
  12. http://www.filmvorfu..._80#entry248966 Es gibt den Vision 3 7203 nicht in DS-8, sonst könnten wir den Vergleich machen. Eventuell ließe sich noch eine ARRIFLEX DS-8 auftreiben, die hat auch Sperrstift. M'Lord beim Filmshooting-Forum hat eine.
  13. Finde ich nicht. Das Super-8-System ist, vom Film ein Mal abgesehen (ISO 1700), so angelegt worden, daß jeder Aus-/Aufbruchversuch nur bestraft wird. Der negative Positionierabstand, d. h. die Bezugslochkante gegenüber der optischen Achse (‒2) steht unter den Schmalformaten alleine da. Kopieren war nie vorgesehen, es gibt auch keine reine Super-8-Kopierapparate. Für Massenreduktionen gab es 35-mm-Film mit Perforation für vier Super-8-Streifen und optisch-kontinuierlich belichtende Anlagen. Super-8-Film ist Umkehrmaterial, das projiziert wird. Negativ-Filme, wie es sie heute in Super-8 gibt, stehen ohne Positiv da. Nur ANDEC bietet kontinuierlich belichtete Kontaktpositive an (auf Kodak Vision 3). Die Bildstandleistung der Kamera wird nicht aufs Positiv übertragen. Weiter finde ich in der Gebrauchsanleitung zur LOGMAR-Super-8-Kamera die Angabe, daß der Sperrstift sich unterhalb des Bildfensters befindet, Position +2 statt ‒2. Ich hoffe, der Fehler sei auf dem Papier, nicht an der Kamera. Wenn es tatsächlich so ist wie in der Betriebsanleitung, dann habe ich einen Grund, das Produkt nicht zu kaufen. Kann man das mit einem kleinen Video, in dem man Greifer und Sperrstift langsam in Aktion sieht, erhellen?
  14. doppelacht hat Recht, wenn es das Format 16 betrifft, da kommen wir auf über 40 Filme. Als Super-8 eher nicht, denn Sakura = Konica, Porst = Agfa, Ilfochrome = Kodachrome, Revue = Agfa, Anscocolor = Agfacolor, man kann das alles nachlesen bei den Veröffentlichungen von Gert Koshofer.
  15. Mindestens drei Dutzend wären 36. Hier ein Link zu einer Zusammenstellung: http://zauberklang.c...rt=inventor-asc Sovcolor war aus Wolfen, daher Agfacolor. Tura hat zugekauft von Agfa. Ilfochrome war Kodachrome. Sehr interessant Fomachrom und sogar die polnische Foton einst mit Farbenfilm.
  16. So sieht’s schon toll aus. Als Filmmensch interessiert mich natürlich Projektion. Dem Fehlerrhythmus in der Perforation nach zu schließen, ist nur der Abstand zwischen Stempeln und Fangstiften nicht in Ordnung, innerhalb des Werkzeugs kann so ein Tanzen kaum auftreten. Bin gespannt auf Vergleich mit Doppel-Super-8 von Wittner.
  17. Habt ihr’s gesehen? http://www.wittner-kinotechnik.de/neu/ Doppel-Super-8 rollt an.
  18. In Film Ireland, Nr. 131, ist vor sechs Jahren ein Artikel erschienen, von dem ein Teil im Internet zugänglich ist. Den habe ich übersetzt, um Interessierten mal etwas Irisch-weiblich-filmisches zu vermitteln. Das Foto gebe ich wegen Urheberrechts nicht direkt wieder. Dies ist die Bildadresse: http://www.filmirela...marysweeney.jpg Mary Sweeney, langjährige Schnittmeisterin und Mitarbeiterin von David Lynch, spricht über den Wechsel zur Spielleitung bei ihrem ersten Film, Barabu. Diese Foto von mir wurde 1982 aufgenommen, in den Schneideräumen in New York von Tender Mercies. Ich hatte kürzlich ein paar Monate als Tonpraktikantin bei Reds überlebt, eine Einführung zu einer Schnittarbeit in New York, unter der großartigen Dede Allen. Als Tonpraktikantin war ich auf einem anderen Stock vergraben als die bewunderte Bildabteilung, in einem mit Behältern verstellten fensterlosen Raum, den ich mit vier anderen lernenden Tonschnittassistenten teilte. Wir setzten Ausschnitte zusammen, liefen Zigaretten kaufen, machten Kaffee und klebten weitere Abschnitte aneinander. Bei den seltenen Bestellungen in die Bildabteilung konnte ich durch eine halboffene Tür einen Anblick von Dede erhaschen, die sich über ihre Moviola bückte; Ausschnitte flogen, Assistenten drückten sich aneinander vorbei, eine Hexerin am Kessel. Ihre vollständige Konzentration, Heftigkeit und Hingabe zur Alchemie ihrer bestimmenden Kunst war mir Begeisterung, nein, mehr als das, ein Rauschmittel, wofür ich alles gegeben hätte, einen Schluck davon zu bekommen. Dieser Wille und Wunsch ist es, was mich über die Zeit in meinem Blick auf der Foto ergreift. Die Einzelheiten auf dem Bild machen mich wehmütig nach der herrlichen Mechanik des Schneideraums: der Lautsprecher, die Synchronroller, Umroller, Goldberg-Spulen und 35-mm-Film! Nostalgie erfaßt mich auch über die arbeitsintensive Kameradschaft jener Tage. Wohlgehütetes Geheimnis Schneiden war über Jahrzehnte die bestgehütete geheime Kraftquelle des Filmmachens. Keine sexy Stars, kein Licht-Kamera-Los, nur ein abgedunkeltes Zimmer mit ein, zwei schöpferischen Leuten, die alles, was in der Dose liegt, in bewegte, klingende, zauberhafte Kunst kneten. Spielleiter und Schnittleute gingen vergessen in jenen dunklen Räumen, zurückgelassen im Zeitverschwenden, um abzuwägen, auszuprobieren, zu verwerfen und etwas anderes mit dem vorhandenen Material zu versuchen. http://filmireland.n...e-cutting-room/
  19. Auf dem Bild bin ich 5½, aus dem Gedächtnis könnte ich die Frage nicht beantworten, zumal ich damals noch nicht lesen konnte. Kommt dazu, daß die Kindergärtnerin uns die Verpackung auch nicht gerade unter die Nase gehalten haben wird. Doch heute kann ich guugeln und so weit bestätigen. Matador hatten wir auch. Ein schrecklicher Name für Kinderspielzeug Die Holzköpfe beim Sozialamt haben sich am Bilanzwert des Inventars aufgegeilt. Ich hatte etwa 66'000 eingesetzt, das ist ein Wiederbeschaffungswert oder Zeitwert für die Versicherung. Den Gebrauchswert beziffern ist das Schwerste. Ich stelle mir vor, daß man irgendwie mit einer Leistung anfangen muß, die man bei einer Operation erreichen kann, z. B. Spanvolumen X beim Schruppen. Allgemeine Genauigkeit zeigt sich beim Schlichten, wo ich mit der Drehmaschine nicht unter 0,01 und mit der Fräse nicht unter 0,02 kommen kann. Wenn etwas genauer gefertigt sein soll, muß man das Verfahren wechseln. Das heißt etwa Schleifen, also brauche ich eine Flachschleifmaschine, oder Läppen, wozu wieder ein Apparat nötig ist. Aber jetzt erst ein Mal alles in Leinöl tunken und bunkern.
  20. Freunde, heute hätte mich schon fast die Schwermut überwältigt, als ich meinen Vermieter traf. Das Schicksal schlägt immer dann zu, wenn man es gar nicht erwartet, und so kam es, daß er mir einen Lagerraum anbot. Endlich habe ich etwas Passendes und Bezahlbares gefunden für die wichtigsten Sachen. Von der Säulenbohrmaschine werde ich mich aber trennen und die Kreissäge ist auch reif für den Schrottplatz. Wenn jemand eine „Flott“ von Arnz haben will, Typ SB 15 mit MK 1 in der Spindel, dann gebe ich sie umsonst ab in Basel, möglichst bald abzuholen. Drehstrommotor Ich bin so froh, Dreh- und Fräsmaschine und das ganze Zubehör nicht aufgeben zu müssen. Allein zur Fräse habe ich vier lange Dorne samt Zwischenringen und Gegenlagern. Ich habe verstellbare Reibahlen von Ø 8 bis 64. Wer sich auskennt, weiß, wieviel Geld da drinnen liegt. Hier und da etwas Rost, aber ich habe sie von einem Freund gerne genommen. Der wußte nicht, wohin damit, mußte auch umziehen. Nichts hat Bestand außer der Wechsel.
  21. Gefunden!
  22. Kino Dornach, 2002. The 39 Steps, glaube ich, hatte ich laufen. Es war mir noch beim Zünden, daß die Kohle mir ganz leise zugerufen hatte: Ersetz’ mich! Hab’s nicht getan. Vier Minuten vor Aktende wird’s gelblich auf der Bildwand. Dann bräunlich. Noch zwei Minuten, Adrenalin. Das Bild wird immer dunkler, graubraungelbschwächlich. Noch eine Minute, der Vorschub läuft leer, ich muß den Akt zu Ende zeigen können, aber was tun? Der Bogen droht abzureißen. Ein Schraubendreher liegt herum, mit dem drücke ich den Halter der negativen Kohle nach vorne, das Bild bleibt. Doch ich muß an die andere Maschine, zünden, anfahren, überblenden. Es wurde eine vermurkste Überblendung. Wie wenn das nicht gereicht hätte, machte ich den selben Fehler beim jetzt laufenden Akt noch ein Mal. Die Kohlen stehen zwei Minuten vor Rollenende still, der Bogen wird länger und gelber . . . Dann das rettende ENDE. Meine schlechteste Vorstellung aller Zeiten
  23. Die coolsten Automobilisten nur bei Chevrolet! Ich habe zwei kleine Fehler gesehen. Der erste betrifft den Strahlengang. Der Schnittpunkt der Strahlen gehört in die Mitte der Linse, nicht auf ihre Hinterfläche. Die persistence of vision, das Nachbild, hat weniger mit dem Nervensystem zu tun und mehr mit den chemischen Vorgängen in der Netzhaut. Sonst finde ich die Grafiken auch ansprechend. Abgesetzte und ununterbrochene Filmbewegung sollten von Anfang an dargestellt sein. Ich würde keine falsche Vorstellung vom Prinzip aufkommen lassen.
  24. Über 99 Prozent
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