Zum Inhalt springen

Film-Mechaniker

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    7.772
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

  • Tagessiege

    200

Alle erstellten Inhalte von Film-Mechaniker

  1. Eine kleine Schallprobe wäre sehr nützlich.
  2. Ich habe die Filmbreite in Verdacht. Höchstmaß für Normal-8, Super-8 und Single-8 ist 8,000 mm. Amateurprojektoren, besonders die billigen, kommen mit Überbreite nicht klar. Da ja nicht mehr nur die etablierten Fabriken Filme konfektionieren, treten vermehrt und eigentlich überhaupt solche Dinge auf. Ich will niemandem böse, doch ob die Streifenbreite von allen Beteiligten auf 7,975 ± 0,025 mm gehalten wird, ist unbeantwortet.
  3. Nein. Das abgesetzt bewegte Filmstück ist von den ununterbrochen bewegten Filmteilen mit Schleifen entkoppelt. Wenn die Schleifen nicht genug Spannung haben, rutscht das Stück gerne weg, Bildstand ade.
  4. Eine Elmo der besonderen Art http://www.ebay.de/i...=item58b8f0334e
  5. Davon sind wir weit entfernt, den ersten Schritt voran nenne ich Handwerk. Vermutlich liegt das Problem beim „wir“. Da ich selber schon Spot-Konzepte geschrieben habe, rieche ich den von vielen Köchen verdorbenen Braten. Man kann einen Entwurf in der Luft zerreißen, dann wird ein anderer geprüft, jedoch jeweils nur von einer Person ersonnen. Ich mache mir da nichts mehr vor, bei der vielgerühmten Team-Arbeit setzt sich meistens jemand durch und die anderen folgen. Sonst würden ja Ideen gegeneinander ausgespielt werden. Das endet in Krieg. Video- oder Filmproduktion ist streng hierarchisch organisiert. Film-Kollektive gab es immer wieder. Ich befürworte weder das eine noch das andere, das Resultat zählt.
  6. Stativ, bitte, Staaaaaaatiiiiiiiiiiiiv! Warum verwackelte Kamera, es gibt ja Bewegung vor der Linse? Mehr Totalen wären schön. In eine Diskussion, was man vom Durchbrausen durch Fahrverbot und verbotene Fahrtrichtung halten soll, will ich mich nicht geben. Beim Kommentar würde ich nach der Einführung nicht aufdoppeln, was schon zu sehen ist. Die Idee gefällt mir, die Umsetzung ist mir zu spontan. Sieht man am Fernsehen alle Tage
  7. Die Beantwortung dieser Frage übersteigt meine Lust zu guugeln. Anfrage bei etablierten Filmverleihern, vielleicht kennst du ja jemanden etwas näher, liefert wohl mehr Angaben. Eastman-Kodak hatte in den 1990ern die Umstellung auf PETP vorangetrieben, entsprechend war ja die Übergangszeit, bis vor etwa sechs Jahren Triacetat fast verschwunden ist. Um 2002 war der Markt etwa halb-halb, aber das ist eine subjektive Schätzung. Zur Ergänzung: Die ersten Polyesterfilme waren schwarzweiß und kamen von DuPont, 16 mm, 1950. 1955 stieg Eastman-Kodak mit einer Lizenz auf Cronar ein, nannte es Estar, beschichtete es für Grafik- und Druckvorlagenmaterial. In den 1960ern wurden die ersten Farbmaterialien auf Polyester fabriziert, auch in 16 mm und in einigen Fotografie-Formaten. Ich habe eine 16-mm-Estar-Farbkopie mit Lichtton aus den frühen 1970ern. Es wurde auch recht dünnes Polyester verwendet, bis 0,038 mm hinab, für Luftaufklärungsfilme. Daneben dickes Polyester für Planfilme.
  8. 1985, Agfa-Gevaert-Material, Einsatz in Indien, wenn ich nicht irre
  9. Eine Kopie, es sieht zwar auf den ersten Blick wie ein Umkehroriginal aus, ist jedoch ein Kontaktpositiv ab Reduktions-Zwischennegativ, etwa Mitte der 1930er Jahre, Bilder aus Ägypten. Etwa 35 Promille Längenschrumpfung Heute aufgenommen. Man sieht auch, wie die Bildgelatine, genau gesagt, die dünne Deckschicht aus leerer Gelatine, retikuliert ist, eben verschrumpelt. Das darf man nur noch trocken angehen, Handreinigung mit weichem Samt. Was man zum Duplizieren für einen Aufwand betreiben muß, will ich hier nicht beschreiben. Die Bilder müssen den Aufwand wirklich lohnen, sonst bleibt man besser bei einer Abtastung. Diese stumme Kopie kann ruhig sterben, ich meine zerfallen, der Inhalt ist eigentlich wertlos. Solche Streifen gab es früher für Vorträge oder für die private Sammlung. Ein paar Kupfer treibende Handwerker werden gezeigt, Kamele, Kairo von weitem und in den Gassen, ein Boot, zum Schluß eine Möwe. Übungsmaterial für mich, ich bin am Suchen nach der besten Methode, kurzfristig einen einigermaßen ebenen Abschnitt (ohne Schneiden) herzurichten. Wärme, Dampf, Begasen, Druck, der Ansätze sind nicht wenige. Zugspannung ist unzulässig, auch wenn man beim Anziehen von Hand eine eigenartige Elastizität bemerkt, die frischer Film nicht hat. Die Gefahr des Zerreißens ist zu groß, auch und gerade bei Spleißen. Eine winzige Randverletzung genügt, um ein Durchreißen zu ermöglichen, und das wollen wir nicht. Es gibt noch viel zu tun. Wenn jemand wirklich eine Naßreinigung durchführen (lassen) will, dann muß das von Hand und ganz sorgfältig gemacht werden. Sobald sich Ablösung der Beschichtung zeigt, muß man abbrechen. Also Stundenansatz mal Zeit, Proben, . . .
  10. Nein, nicht in Projektor spannen! Wenn der Film schon nach Essig stinkt, Essigsyndrom Vollgas, dann ist er auch am Schrumpfen. Wieviel das Material bereits zu klein geworden ist, kannst du leicht mit einem Stück Polyesterfilm im selben Format feststellen. Falls du keines hast, kann ich dir einen Schnipsel zusenden. Bei mehr als acht Promille Schrumpfung (0,8 %) in der Länge fügst du dem Film mechanische Schäden zu: eingedrückte Perforation, eventuell Risse. Was noch geht, ist, den Film mit einem Betrachter anzuschauen, Zeiss-Moviscop und ähnliche. Nicht auf einen Schneidetisch! Die Zahnkränze ums Prisma sind für ungeschrumpften Film ausgelegt und viel zu groß, die Perforation wird brutal eingedrückt. Sind die Lochkanten ein Mal aufgestaucht, wird es sehr teuer. Ich befasse mich seit einiger Zeit mit dem Bau einer Spezialkopieranlage für stark geschrumpften Film, der Prototyp ist halb fertig (16 mm). Die Perforation muß unversehrt bleiben, nur so kommt man noch an die Bilder heran. Ich versuche die Grenze von 20 Promille zu überschreiten. Es gibt noch viel stärker geschrumpfte Filme, die warten alle auf eine gescheite Einrichtung, auch bei den Filmarchiven. Bis dahin mußt du dich bei einer seriösen Unternehmung um Abtastung mit zahnkranzlosem Apparat bemühen. Kostet auch schon einiges, liefert dafür beste (Video-) Qualität.
  11. Er läßt sich auch nicht helfen. Ich hatte ihm immer wieder geschäftliche Angebote gemacht, wohlgemerkt als Betreiber eines Labors damals, vom Kauf von Spiralen, die er bei einer entsprechenden Unternehmung spritzgießen lassen kann, über den Abkauf der Werkzeuge bis zur Zusammenarbeit beim Betrieb seiner Perforierapparate. So viel ich weiß, hat er deren zwei, das ist aber eine unbestätigte Information. Er hat ja keine Mechanikkenntnisse. Das soll niemandem zum Vorwurf gelangen, auch nicht Wittner, doch nicht auf Fachleute hören, finde ich unternehmerisch schwach. Welcher Art die Streifen geschnitten sind, spricht Bände über Kahl. Er könnte das Zeug ja FilmoTec übergeben, man schneidet und perforiert da im Lohn. Wir befinden uns in einer Phase, da schnell viel Wissen und Können um die Filmtechnik verloren geht. Die (noch) vorhandenen Produkte werden natürlich an den höchsten Standarten gemessen, wobei hier nicht ein Mal entfernt die Norm eingehalten wird, ISO-DIN 69. Jemand versucht gegenwärtig je einen 100er, einen 200er und einen 400er Schwarzweiß-Negativfilm als einseitig perforiertes 16 auf den Markt zu bringen, 400-Fuß-Portionen (120 m). Da wird auch einiges zusammengeknaubt und, in Foren, bissig auf berechtigte Fragen reagiert. Bitte, dem Mutigen gehört die Welt, doch Mut ohne Umsicht ist waghalsig. Ich wünsche Herrn Kahl alles Gute für die Zukunft, vor allem aber einen persönlichen Entwicklungsschritt.
  12. Ich meine Schmalfilm 1-2013, die Meopta-Story. Jindřich (Heinrich) Suchánek, 11. Juli 1900 bis 10. August 1988, machte auf den 2. September 1931 Handelsregistereintragung. Er hatte ein enorm schnelles und starkes Wachstum. 1937 soll er 70 Angestellte beschäftigt haben, zwei Jahre später 90. Von einer Meopta Admira 16 D habe ich auch gelesen, damit wären es vier Modelle gewesen, A-B-C-D. Irgendwie hat man das Projekt liegen lassen und die A1 in verschiedenen Versionen (ein Gewinde, Zweierrevolver) vermarktet.
  13. Habe ich mir noch gedacht, du hast es aber nicht so beschrieben damals im Schmalfilm. Das Witzige an solchen „Prototypen“ ist, daß sie schon aus Massenteilen bestehen, vom Druckgußgehäuse über gestanzte Zahnräder bis zu eloxierten Alublechen. Guß- und Druckgußteile setzen Formen voraus, die nicht gerade sehr günstig sind, Stanzteile erfordern teures Werkzeug und eloxierte Zierbleche stehen in Verbindung mit der Gesamtgestaltung. Meopta hatte sich offensichtlich eingekauft wie alle anderen.
  14. In dem Forum findet sich auch der Hinweis auf diese Aufnahme: summar.rajce.idnes.cz/Admira_16_C#obr00028d.jpg
  15. Die ist mir auch ins Aug’ gefallen. Den Konzeptskizzen zufolge könnten auch Federwerkmodelle gebaut worden sein. So eine Kamera mich interessieren täte
  16. http://www.google.dk...E1120275B?cl=de
  17. Was unsere Armee nicht alles an Schrott angeschafft hat! Das nannte sich wahrscheinlich Automatische Leicht-Feldverarbeitungseinheit für Film 16. Draußen im Feld oder im Wald, getarnt, sollten damit vielleicht Aufklärungsbilder aus feldgrau belederten Paillard-Bolex H 16 entwickelt werden, todesmutig bis zum letzten Fixierbadgeruch. Sobald die Streifen trocken waren, sollten sie in Windeseile aufgespult werden, einer packte sie mit tausendmal geübtem Handgriff in einen Rucksack, den warf man aus dem Versteck einem Radfahrer zu, der auf vorher genau festgelegtem Weg zu einem geheimen Austauschplatz hetzte. Dort hätte ein mattschwarz gespritzter VW Passat bereit gestanden, mit dem noch in selber Nacht die wertvollen Aufnahmen nach Bern gefahren worden wären, mit speziellen Scheinwerfern und Infrarotsichtgerät am Fahrerhelm ausgestattet. Meine Güte, ich habe einen Dienstschaden! Vielleicht gelingt es dir, Schmalfilm mit dem Ding zu bearbeiten, wer weiß?
  18. Ernemann-15-Lager war schon Thema: http://www.filmvorfu...cht/#entry88405 Die Motorlager sind etwas größer. Mechaniker in der Nähe kann das machen.
  19. Hollywood hat ja einen Untergrundbahnanschluß. Da stehen Projektoren herum und Filmspulen gibt es auch.
  20. Also, wenn ihr Geld sparen wollt, verkaufe ich Samtlappen für fünf Euro. Die halten Jahre.
  21. Das finanzielle Engagement der öffentlichen Hand ist Einlösung einer Schuld, die sie bis 2003 auf sich geladen hatte. Anfang 2004 kam heraus, daß das Finanzloch der Ferrania von mehr als 70 Millionen Euro bei — Banken liegt, dort allerdings bei den Aktiven.
  22. Etwas Futter für den Geist http://www.fotointer...ar-es-wirklich/
  23. Das wird in die Zukunft getragen werden wie die Christus-Lüge. Ein Mal falsch aufgefaßt, immer falsch wiedergegeben, ich rege mich nicht mehr auf, versuche nur noch gelegentlich aufzurütteln. Bringt aber kaum je etwas Etiketten, Labels, das wird wahrgenommen. Die Flasche, auf der sie kleben, schon nicht mehr richtig, und der Inhalt gar nicht mehr Ich bin wieder beim Arbeitsamt gemeldet. Ein Formular, das ich monatlich ausgefüllt einzureichen habe, kann auch als PDF ausgefüllt und ausgedruckt werden. Sie wollen das jedoch nicht, weil auf meinem Ausdruck ein Strichcode nicht drauf ist. Der Strichcode, das hat mir meine Beraterin erklärt, enthält nichts anderes als den Monatsnamen und meine Versichertennummer. Diese Dinge stehen aber schon auf dem Papier, für Menschen lesbar. Bei der Arbeitslosenkasse hat man mir gesagt, man habe papierloses Büro. Man hat mir einen Bogen mit vorgedruckten Etiketten gegeben, die ich auf Couverts kleben soll, mit denen ich Kopien der geforderten Unterlagen an einen Ort senden solle, 16 Kilometer weg von meinem Wohnort. Dort werde das alles eingelesen und stünde dann als elektronische Datei zur Verfügung. Die digitale Demenz ist Tatsache. Ich hätte laut schreien können, doch der Zug ist schon lange abgefahren. Man will englische Brocken dabei haben beim Sprechen, beim Schreiben, selbst auf die Gefahr hin, daß es den gegenteiligen Effekt hat bei Menschen, die ein wenig Bildung haben. Man will modern sein, verhält sich aber so altmodisch wie jemand von 1720. Die Coolness mit den Abkürzungen ist auch noch so eine Ungezogenheit. Die Aufklärung scheint wieder versandet zu sein.
  24. Wie ich diesen Tippfehler liebe! Filmfabriken schon im dritten Jahrhundert!!
  25. Wieder ein Paillard-Bolex-Event Jemand bringt drei H 16 in die Werkstatt. Die dritte gehört jemand anderem, ist in Ordnung, wird nicht bearbeitet. Die zweite ist eine RX-4, wird generalüberholt. Die erste, an die ich mich setze, hat eine zu breite Fensterplatte. Es ist eine aus eloxiertem Aluminium. Ich messe 16,00 bis 16,01 mm. Damit können die Blattfedern die Filmränder nicht erreichen. Das Nennmaß für Rohfilm ist ja 15,95 mm ± 0,025, das heißt, 16-mm-Film mit einer Breite zwischen 15,925 mm und 15,975 mm ist normgerecht. Ich habe die Platte auf beiden Seiten beschliffen, so daß auch Film am unteren Abmaß noch geführt ist, sonst ist kein guter Bildstand zu erwarten. Bei der anderen Kamera werde ich mir das auch ansehen und gegebenen Falls korrigieren. Es ist auch das benannte Problem. Zur Teilentlastung von Paillard muß ich sagen, daß beide H 16 nicht mehr die unveränderten Fensterplatten besitzen, denn es gab Anpassungen auf Super-16 und Ultra-16. Wenn die Platte aber zu breit ist, stimmt Grundlegendes nicht. Positiv über die Bolex sprechen? Aber sicher, nach der Beaulieu R16 fühlt sich jede Bolex wohltuend an.
×
×
  • Neu erstellen...

Filmvorführer.de mit Werbung, externen Inhalten und Cookies nutzen

  I accept

Filmvorfuehrer.de, die Forenmitglieder und Partner nutzen eingebettete Skripte und Cookies, um die Seite optimal zu gestalten und fortlaufend zu verbessern, sowie zur Ausspielung von externen Inhalten (z.B. youtube, Vimeo, Twitter,..) und Anzeigen.

Die Verarbeitungszwecke im Einzelnen sind:

  • Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen
  • Datenübermittlung an Partner, auch n Länder ausserhalb der EU (Drittstaatentransfer)
  • Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen- und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen
Durch das Klicken des „Zustimmen“-Buttons stimmen Sie der Verarbeitung der auf Ihrem Gerät bzw. Ihrer Endeinrichtung gespeicherten Daten wie z.B. persönlichen Identifikatoren oder IP-Adressen für diese Verarbeitungszwecke gem. § 25 Abs. 1 TTDSG sowie Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO zu. Darüber hinaus willigen Sie gem. Art. 49 Abs. 1 DSGVO ein, dass auch Anbieter in den USA Ihre Daten verarbeiten. In diesem Fall ist es möglich, dass die übermittelten Daten durch lokale Behörden verarbeitet werden. Weiterführende Details finden Sie in unserer  Datenschutzerklärung, die am Ende jeder Seite verlinkt sind. Die Zustimmung kann jederzeit durch Löschen des entsprechenden Cookies widerrufen werden.